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Ein Mann namens Otto
2022
Erbost über die Welt und von Trauer zermürbt, will ein mürrischer Rentner seinem Leben ein Ende setzen. Doch dann platzt eine lebhafte junge Familie in sein Leben hinein.

Jill Haworth
Valerie Jill Haworth (15. August 1945 – 3. Januar 2011) war eine englisch-amerikanische Schauspielerin. Sie wirkte in den 1960er Jahren in Filmen mit und hatte ab 1963 Gastauftritte im Fernsehen. 1966 kreierte sie die Rolle der Sally Bowles im Musical „Cabaret“ am Broadway. Haworth wurde in Hove, Sussex, als Tochter eines Textilmagnaten und einer Balletttänzerin namens Nancy geboren. Sie erhielt ihren Namen Valerie Jill zu Ehren ihres Geburtstages, dem Tag des Sieges über Japan (V.J. Day). Nach der Trennung ihrer Eltern im Jahr 1953 nahm sie Ballettunterricht an der Sadler’s Wells Ballet School, um dem unglücklichen Elternhaus zu entfliehen. Später besuchte sie die Corona Stage School. Haworths Filmdebüt gab sie 1959 in der Neuverfilmung von „Die 39 Stufen“ unter der Regie von Ralph Thomas. Sie spielte dort eine stumme Rolle als Schülerin. Als Nächstes spielte sie ein weiteres Schulmädchen in „Die Bräute des Dracula“ (1960) unter der Regie von Terence Fisher. Otto Preminger suchte für seinen Film „Exodus“ (1960) ein neues Gesicht für die Rolle der Karen Hansen, eines tragischen jüdisch-dänischen Flüchtlingsmädchens, das in Dov Landau (Sal Mineo) verliebt ist. Er reiste mit seiner Verlobten Hope Bryce nach Großbritannien und Deutschland, um die passende Darstellerin zu finden. Nachdem er Hunderte von Mädchen gesichtet hatte, entdeckte Preminger ein Foto von Haworth in einer Modelzeitschrift der Corona Theatre School. Haworth nahm an drei Castings teil, um die Schule zu verlassen. Sie war erst 15 Jahre alt, als sie die Rolle der Karen Hansen erhielt – ihre erste Filmrolle mit Namensnennung. Haworth war in der Ausgabe vom 31. Juli 1960 des Magazins „Parade“ zu sehen. Sie und Mineo zierte das Titelbild der Ausgabe vom 12. Dezember 1960 des Magazins „LIFE“ in einer Fotostrecke von Gjon Mili. Sie stand fünf Jahre lang bei Preminger unter Vertrag und arbeitete mit ihm auch in „Der Kardinal“ (1963) als Lalage Menton und in „In Harm's Way“ (1965) als Fähnrich Annalee Dorne, einer Offizierin des Sanitätsdienstes, die, verlobt mit Fähnrich Jeremiah Torrey (Brandon de Wilde), Selbstmord begeht, nachdem sie von Hauptmann Paul Eddington Jr. (Kirk Douglas) vergewaltigt wurde. Haworth arbeitete gern mit De Wilde, Patricia Neal und Douglas zusammen, bezeichnete John Wayne aber als „den gemeinsten, widerlichsten Mann mit der schlimmsten Einstellung, mit dem ich je gearbeitet habe“. Waynes andere Filmpartner teilten ihre Meinung nicht. Preminger bestand darauf, dass sie in New York City lebte, um sich zu amerikanisieren, wollte aber nicht, dass sie in Los Angeles lebte, da er befürchtete, sie würde dort nur zu einem oberflächlichen Starlet verkommen. Sie wurde für die Titelrolle der Dolores „Lolita“ Haze in „Lolita“ (1962) an der Seite von James Mason angefragt, doch da Preminger ihren Vertrag innehatte, lehnte er das Angebot ab.

Peter Ehrlich
Nach dem Abitur begann Ehrlich zunächst ein Studium der Theaterwissenschaften, Germanistik, Publizistik und Philosophie an der Freien Universität Berlin. Durch engagierte Mitwirkung an der dortigen Studentenbühne verlagerte sich sein beruflicher Schwerpunkt schließlich ganz auf die Schauspielerei. Er nahm professionellen Schauspielunterricht bei Horst Caspar und Hildegart Klingspor und erhielt Bühnenengagements u. a. in Berlin (1952–1956), Hamburg, am Schauspielhaus Zürich, in Schleswig, Ulm und Wiesbaden. Darüber hinaus gab er Gastspiele u. a. am Thalia Theater in Hamburg, den Burgfestspielen Jagsthausen und bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen. Dabei wirkte Ehrlich nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Regisseur. Daneben übernahm der Mime mit der markanten Stimme und der hohen Stirn seit den 60er Jahren immer wieder Rollen in Film- und Fernsehproduktionen. Er spielte u. a. in der Pater-Brown-Verfilmung Er kann’s nicht lassen (mit Heinz Rühmann), mit Klaus Kammer und Sigurd Fitzek unter der Regie von Fritz Umgelter in Wer einmal aus dem Blechnapf frißt, im Durbridge-Straßenfeger Ein Mann namens Harry Brent, in Volker Schlöndorffs Drama Die Moral der Ruth Halbfass, in der Kriminalkomödie Dollarrausch (mit Donald Sutherland), Tom Toelles Fernsehmehrteiler Deutschlandlied und gab Gastauftritte in zahlreichen Fernsehserien und -reihen wie Der Kommissar, Derrick, Der Alte, Tatort und Polizeiruf 110. Eine wichtige Hauptrolle spielte er 1975 als Gegenspieler Martin Benraths in dem Kinofilm Berlinger. Außerdem wirkte er bei vielen Hörspielproduktionen mit wie etwa als Tom Bombadil in der von Bernd Lau 1991 inszenierten Hörspielfassung des Herrn der Ringe. Peter Ehrlich verstarb am 26. Juli 2015 82-jährig in Zürich. Quelle: Wikipedia

Eric Porter
Besetzung · Bekannt für Sherlock Holmes
Eric Richard Porter (* 8. April 1928 in London, England; † 15. Mai 1995 ebenda) war ein britischer Schauspieler. Einem breiten Publikum wurde Porter nicht durch seine Bühnenleistung bekannt, sondern erst durch die Rollen, die ihm das Fernsehen bot. In 26 Episoden einer Fernsehadaption der Forsyte-Saga verkörperte er den Patriarchen „Soames“ von dessen Jugend bis zum Greisenalter. Die Rolle machte ihn landesweit bekannt und führte zu zahlreichen Auftritten in Fernsehadaptionen von Bühnenstücken von Christopher Marlowe, George Bernard Shaw und Shakespeare, wobei er einmal mehr den „Lear“ interpretierte. Danach zog sich Porter, der den großen Ruhm scheute, zunächst ins Privatleben zurück. Erst in den 1980er Jahren übernahm er wieder vermehrt Rollen bei Bühne, Film und Fernsehen. Zu seinen letzten Fernsehrollen zählen der „Professor Moriarty“ in der Sherlock-Holmes-Adaption Das letzte Problem mit Jeremy Brett in der Rolle des Meisterdetektivs und David Burke als Dr. Watson, sowie der „Fagin“ in einer Verfilmung von Charles Dickens’ Oliver Twist. In Filmproduktionen war Porter, dessen künstlerischer Schwerpunkt zeitlebens die Bühne blieb, ein seltener Gast, der in diesem Medium fast ausschließlich in Nebenrollen zu sehen war. Er spielte in dem Monumentalfilm Der Untergang des Römischen Reiches, im Hitchcock-Remake Die 39 Stufen, im Thriller Der Schakal nach Frederick Forsyth, dem Drama Ein Mann namens Hennessy und der Literaturverfilmung Der kleine Lord nach Frances Hodgson Burnett.

Chainsaw Man
2022
Denji lebt in tiefster Armut mit seinem einzigen Freund zusammen: ein Kettensägenteufel namens Pochita. Sein Vater hat ihn auf einem großen Schuldenberg sitzen lassen und seitdem hangelt sich Denji von einem Tiefpunkt zum nächsten. Zusammen mit Pochita macht er Jagd auf Teufel, um seine viel zu hohen Schulden zu tilgen und ein normales Leben zu führen. Das Glück ist ihm nicht hold und so wird Denji eines Tages verraten und hinterrücks erstochen. Als sein Bewusstsein schwindet, schließt er einen Vertrag mit Pochita und wird als „Chainsaw Man“ wiederbelebt – ein Mann mit dem Herzen eines Teufels.

Stuart Margolin
Besetzung · Regie · Bekannt für Detektiv Rockford - Anruf genügt, Wo die Liebe hinfällt, Ein Hauch von Himmel
Stuart Margolin war ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Margolin besuchte die South Oak Cliff Highschool in Dallas, Texas und begann seine Karriere als Drehbuchautor von Off-Broadway-Produktionen. Mitte der 1960er Jahre wurde er als Schauspieler zunächst in Gastrollen in Fernsehserien wie Auf der Flucht und Rauchende Colts tätig. Von 1969 bis 1973 spielte er in der Sitcom Wo die Liebe hinfällt, dort führte er 1973 auch erstmals Regie. 1971 spielte er in der Westernserie Nichols erstmals an der Seite von James Garner, diese wurde allerdings nach nur einer Staffel eingestellt. International bekannt wurde er durch seine mit zwei Emmy-Awards ausgezeichnete Darstellung des Angel Martin in der Serie Detektiv Rockford – Anruf genügt, die er zwischen 1974 und 1980 spielte und in der erneut Garner die Hauptrolle spielte. Anschließend spielte er mit Garner in der Serie Bret Maverick, einer Neuauflage der erfolgreichen Westernserie von 1957. Diese konnte jedoch den Erfolg nicht wiederholen und wurde nach nur einer Staffel eingestellt. Margolin war in den 1970er Jahren auch in einigen erfolgreichen Spielfilmen zu sehen, darunter als einer der amerikanischen Soldaten in Stoßtrupp Gold mit Clint Eastwood und als Rinderbaron und Waffenfan im Thriller Ein Mann sieht rot mit Charles Bronson in den Hauptrollen. Weitere Filmrollen hatte er in Futureworld – Das Land von Übermorgen, Der stählerne Adler II und Schuldig bei Verdacht. Er war in den fünf Jahrzehnten seiner Karriere Gaststar in verschiedenen Serien, von Verliebt in eine Hexe über M*A*S*H, Magnum und 30 Rock. Zwischen 1994 und 1999 wiederholte er an der Seite von James Garner die Rolle des Angel Martin in acht Fernsehfilm-Fortsetzungen der Serie Detektiv Rockford – Anruf genügt. Von 2002 bis 2004 hatte er in der kanadischen Serie Tom Stone eine wiederkehrende Rolle. Sein schauspielerisches Schaffen für Film und Fernsehen umfasst rund 120 Produktionen. Margolin arbeitete bereits seit Mitte der 1970er Jahre als Regisseur, zunächst inszenierte er Episoden von Fernsehserien, an denen er zum Teil auch als Schauspieler beteiligt war, darunter Detektiv Rockford – Anruf genügt und Bret Maverick. Mitte der 1990er Jahre drehte er zwei Filme mit den Olsen-Zwillingen. 1996 erhielt er für den Kinderfilm Ein Elch namens Charlie den DGA-Award, nachdem er bereits 1992 für die Regie einer Folge von Ausgerechnet Alaska erstmals für den Preis nominiert worden war. Für die Fernsehproduktion Das schönste Geschenk war er als Regisseur sowohl für einen Emmy- wie auch ein weiteres Mal für einen DGA-Award nominiert. Als Regisseur war er an mehr als 50 Produktionen beteiligt, zuletzt inszenierte er 2010 eine Folge der Serie The Bridge. Margolin war verheiratet und der Stiefvater des Schauspielers Max Martini. Er war, anders als häufig angegeben, nicht mit der Schauspielerin Janet Margolin verwandt.

Kevork Malikyan
Besetzung · Bekannt für 96 Hours - Taken 2, Indiana Jones und der letzte Kreuzzug
Kevork Malikyan (* 2. Juni 1943 in Diyarbakır) ist ein britischer Schauspieler armenischer Abstammung aus der Türkei. Geboren in Diyarbakır im Osten der Türkei, zog Malikyan im Alter von 10 Jahren nach Istanbul, um dort eine religiöse Ausbildung am Surp-Chatsch-Gymnasium zu erhalten. 1963 siedelt er nach London über und begann seine Theater- und Filmkarriere. Nachdem Malikyan 1970 seine Filmpremiere mit Ein Mann jagt sich selbst gab, folgte 1989 seine bis dato bekannteste Rolle als Kazim im Film Indiana Jones und der letzte Kreuzzug. Eine lange Zeit seiner schauspielerischen Laufbahn war Malikyan in Serien und auch in Fernsehproduktionen beschäftigt. So übernahm er auch 1993 für die Serie Die Abenteuer des jungen Indiana Jones eine Rolle. In jüngerer Zeit war sein bekanntester Film die Neuauflage von Der Flug des Phönix, danach folgte außerhalb seiner Tätigkeit in TV-Serien noch ein Auftritt im Fernsehfilm Saddam's Tribe. Ende 2011 kehrte er endgültig nach Jahrzehnten in sein Heimatland zurück und spielte in einer türkischen Fernsehserie namens Bir Ömür Yetmez mit. Seit Oktober 2017 mit dem Beginn der zweiten Staffel spielt Kevork Malikyan in der Türkischen Serie Payitaht Abdülhamid mit.

John Cusack
Besetzung · Bekannt für 2012, Identität, Con Air
John Paul Cusack (* 28. Juni 1966 in Evanston, Illinois) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Filmproduzent und Drehbuchautor. 1983 trat Cusack erstmals in einer größeren Hollywood-Produktion vor die Kamera, und zwar für den Film Class, unter anderem mit Rob Lowe und Andrew McCarthy. Sodann war er regelmäßig in Filmen zu sehen, die meist auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten waren. Mit den Erfolgen Der Volltreffer (1985) und Teen Lover (1989) wurde Cusack dann endgültig zum Teenager-Star. Neben den Kinoproduktionen war Cusack in weiteren Projekten involviert. So hat er für verschiedene Shows der Chicago Theater-Gruppe „The New Criminals“, die er 1988 gegründet hat, sowohl produziert als auch Regie geführt. Des Weiteren besitzt er eine Produktionsfirma namens „New Crime Productions“, die unter anderem die Krimikomödie Ein Mann – ein Mord produzierte. Spätestens mit diesem Film erlebte Cusacks Karriere einen Wendepunkt, und er gewann wenig später durch seinen Auftritt in dem Actionfilm Con Air auch auf europäischem Boden an Popularität. Es folgten die Komödie Weil es Dich gibt an der Seite von Kate Beckinsale und City Hall, ein Politdrama mit Al Pacino. 2003 stand Cusack für den Thriller Identität vor der Kamera. 1999 zeigte er eine herausragende Leistung in Being John Malkovich und 2000 in High Fidelity. In der John-Grisham-Verfilmung Das Urteil spielte er neben Rachel Weisz, Dustin Hoffman und Gene Hackman. 2009 bekam Cusack eine Hauptrolle in dem Katastrophenfilm 2012. Hier traf er wieder auf seine Schauspielkollegin Amanda Peet aus Identität. Cusack tritt inzwischen häufig als jugendlich wirkender beziehungsweise alternder Anti-Held auf und hat mittlerweile ein breites Repertoire an unterschiedlichen Charakteren gespielt. Häufig arbeitet er in Filmen zusammen mit seinen Verwandten (insbesondere Joan Cusack, mit der er bislang in acht Filmen vor die Kamera trat), genauso wie mit seinem „Sandkasten“-Freund Piven. Zusammen mit seinem guten Freund Tim Robbins hat er bereits in sechs Filmen gespielt. Er selbst behauptet, mit seinen bisherigen Projekten zufrieden gewesen zu sein. Die ultimative Rolle habe er aber bislang noch nicht spielen können. Cusack präsentierte im Rahmen des Chicago Comic & Entertainment Expo (C2E2) im McCormick Place Convention Center am 15. April 2012 seinen Film The Raven – Prophet des Teufels. Quelle: Wikipedia

Henry Corden
Besetzung · Bekannt für The Flintstones, Mary Tyler Moore, Polizeibericht
Henry Corden (geboren als Henry Cohen; 6. Januar 1920 – 19. Mai 2005) war ein in Kanada geborener US-amerikanischer Schauspieler, Synchronsprecher und Sänger, der vor allem dafür bekannt wurde, nach Alan Reeds Tod im Jahr 1977 die Rolle von Fred Feuerstein übernommen zu haben. Sein offizielles Debüt als Freds neue Stimme gab er 1977 in der wochentags ausgestrahlten Fernsehserie „Fred Feuerstein und seine Freunde“, für die er kurze Einspieler zwischen den einzelnen Folgen sprach, obwohl er bereits 1966 in dem Kinofilm „Der Mann namens Feuerstein“ die Gesangsstimme für Reed übernommen hatte.

Seven Snipers
2026
Kris Hendricks war einst fürs Militär als Scharfschützin tätig, bevor sie sich als Söldnerin selbstständig machte und Zielpersonen per Auftrag ausschaltete. Inzwischen hat sie sich in den Ruhestand begeben und lebt mit ihrer Tochter Anja zurückgezogen auf einer Ranch im australischen Outback. Eines Tages bekommt sie Besuch von einem Mann, der sich als Interessent für ihr Land ausgibt. Kris durchschaut sein falsches Spiel, eliminiert ihn und ist sich sicher, dass ein Mann aus ihrer Vergangenheit, ein einstiger Warlord namens „The Dragon“, sie aufgestöbert hat und töten will. Kris weiß, dass sie gegen diesen Gegner alleine keine Chance hat. Sie bittet ihre Kollegen um Hilfe und als diese bald darauf auftauchen, entbrennt zwischen den Elite-Scharfschütz*innen und „The Dragon“ ein Kampf um Leben und Tod.

Danny Mann
Besetzung · Bekannt für Oben, Der Grinch, Ein Königreich für ein Lama
Daniel „Danny“ Mann ist ein US-amerikanischer Synchronsprecher, Autor, Sänger, Musiker und Produktionsleiter. Bekannt ist er vor allem für seine Sprechrollen als Hector in „Heathcliff und die Catillac Cats“, Freeway, Cloudraker und Lightspeed in „Transformers“, Backwoods Beagle in „DuckTales“, Kaltag in „Balto“, Ferdinand in „Ein Schweinchen namens Babe“ und Serge in „Jagdfieber“, „Jagdfieber 2“ sowie als Serge und das Stachelschwein Kevin in „Jagdfieber 3“.

Traci Lords
Besetzung · Bekannt für Blade
Traci Lords, ursprünglich ein Künstlername, ist eine Zusammensetzung des Namens ihrer besten Freundin in der High School (Traci) und ihres Lieblingsschauspielers in der Fernsehserie Hawaii Fünf-Null, Jack Lord. Später ließ die Schauspielerin ihren Namen amtlich ändern, seitdem heißt sie bürgerlich Traci Elizabeth Lords. Traci Lords stammt aus der Kleinstadt Steubenville im Bundesstaat Ohio. Ihr Vater war Alkoholiker. Nach eigenen Angaben wurde sie mit zehn Jahren vergewaltigt. Als sie zwölf Jahre alt war, zog ihre Mutter mit ihr, drei weiteren Kindern und ihrem Freund aus Angst vor ihrem Mann nach Kalifornien. Im Alter von 15 Jahren wurde Traci Lords schwanger. Sie lief von zu Hause weg und entschloss sich zu einer Abtreibung. Sie lebte dann mit einem etwa dreißig Jahre älteren Freund zusammen, der als ihr Stiefvater auftrat. Traci Lords nahm später Schauspielunterricht und ist heute eine vielbeschäftigte Darstellerin in Fernsehserien und Filmen. Ihre bekanntesten Auftritte hatte sie in dem von der Firma Roger Cormans produzierten Film Der Vampir aus dem All (1988), in John Waters’ Cry-Baby (1990) und in Blade (1998). Sie äußert sich empört darüber, dass ihr das Markenzeichen „Porno“ weiterhin „aufgedrückt“ werde. Dementsprechend verweigerte sie jegliche Nacktszenen in ihren Filmen nach Der Vampir aus dem All, der letztmals eine enthielt. Ab 1990 betätigte sie sich als Sängerin und Songschreiberin. Sie veröffentlichte das Future-Pop-Album 1000 Fires, zudem war sie als Gastsängerin auf den Alben Generation Terrorists von den Manic Street Preachers (1992) und Acid Eaters von den Ramones (1994) zu hören. Sie sang ein Duett in Little Baby Nothing, das in Großbritannien als Single ausgekoppelt wurde und dort Platz 29 der Charts erreichte.

Robert Clouse
Regie · Bekannt für Der Mann mit der Todeskralle
Robert Clouse war 1973 Regisseur des Films Der Mann mit der Todeskralle. Hier agierte Bruce Lee erstmals in einem abendfüllenden Film, der für ein westliches Publikum in englischer Sprache gefilmt wurde. Wegen der großen und nachhaltigen Wirkung dieses Streifens bekam er in der Folge viele ähnliche Aufträge, obwohl es Zweifel daran gab, dass Robert Clouse wirklich gerne mit Kampfsportlern drehte.[2] So wirkte er gleich im folgenden Jahr als Regisseur eines Films namens „Black Belt Jones“, der den aus „Der Mann mit der Todeskralle“ bekannten Karateka Jim Kelly in der Hauptrolle präsentierte. Für den Produzenten Raymond Chow nahm er sich auch des vorliegenden Materials für Bruce Lees unvollendet hinterlassenen Film Bruce Lee – Mein letzter Kampf an. Das Ergebnis fand 1978 den Weg in die Kinos, nachdem Robert Clouse mit verschiedenen Lee-Doubles Ergänzungsszenen nachgedreht hatte. Der Film wurde zwiespältig[3] aufgenommen, macht es aber für die Fans möglich, viele authentische Aufnahmen des verstorbenen Bruce Lee erstmals auf der Leinwand zu sehen. Auch für Jackie Chan war Robert Clouse der erste Regisseur, mit dem er einen westlichen Film machte. Das Drehbuch für Die große Keilerei (1980) stammte ebenfalls von Robert Clouse. Es wies ebenfalls die für Jackie Chan typische Mischung von Akrobatik und Humor auf, die ihm dann schließlich 1994 (nach dem verhältnismäßigen humorlosen Der Protektor im Jahre 1985) mit Rumble in the Bronx tatsächlich den Durchbruch im Westen brachte. Im Jahr 1984 war er einer der Regisseure der Fernsehserie Der Ninja-Meister mit Lee van Cleef. Der Titelheld war auf der Flucht vor einem Ninja namens „Okasa“, der von Sho Kosugi verkörpert wurde. Sho Kosugi wurde dadurch im Westen als Ninja-Darsteller bekannt und hatte anschließend auch hier mit seinen Ninja-Filmen großen Erfolg. Nach diesem Ausflug zum Fernsehen kehrte Robert Clouse zum Kino zurück. Zweimal ließ er Cynthia Rothrock China O’Brian spielen, wobei er auch an den Drehbüchern maßgeblich beteiligt war. Im Jahr seines Todes führte er zunächst Regie bei einem Film namens Ironheart (mit Bolo Yeung und Richard Norton). Er führte diese Arbeit aber nicht mehr zu Ende.

John Castle
John Castle (* 14. Januar 1940) ist ein englischer Schauspieler. Er ist in Theater, Film und Fernsehen tätig. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rolle als Postumus in der BBC-Fernsehverfilmung von „Ich, Claudius“ aus dem Jahr 1976 und als Geoffrey in dem Film „Der Löwe im Winter“ von 1968. Außerdem spielte er Dr. Carrasco sowie den Gefangenen namens „Der Herzog“ in dem Film „Der Mann von La Mancha“.

Pete Davidson
Besetzung · Bekannt für How to Rob a Bank, Transformers: Aufstieg der Bestien, The Suicide Squad
Peter Michael Davidson (* 16. November 1993 in Staten Island, New York City) ist ein US-amerikanischer Comedian und Schauspieler. Im Januar 2019 erschien mit Big Time Adolescence beim Sundance Film Festival der erste Film, in dem Davidson in einer Hauptrolle mitwirkte. Er ist die Geschichte eines Jungen namens Mo (Griffin Gluck), der mithilfe des Exfreund seiner Schwester Zeke (Davidson) und dessen besten Freundes Nick (Machine Gun Kelly) durchs Leben geht und lernt das Leben in allen Aspekten zu genießen. In einem Gastauftritt in der Krimiserie The Rookie verkörpert Davidson den Halbbruder von Officer John Nolan (Nathan Fillion). Bei dem von Judd Apatow inszenierten Spielfilm The King of Staten Island schrieb Davidson auch am Drehbuch mit. Das Drama um einen jungen Mann, der mit dem neuen Mann im Leben seiner Mutter zurechtkommen muss, ist von der eigenen Biografie Davidsons inspiriert, der während der Terroranschläge vom 11. September 2001 in New York seinen Vater verlor und mit Depressionen zu kämpfen hatte.

Scott Mosier
Besetzung · Bekannt für Der Grinch
Scott A. Mosier (* 5. März 1971) ist ein US-amerikanischer Produzent, Filmeditor und Regisseur. Bekannt ist er vor allem durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Regisseur Kevin Smith. Mosier wurde im US-Bundesstaat Washington geboren und zog als Kind durch die Arbeit seines Vaters oft um, so wuchs er unter anderem in Los Angeles, im kanadischen Vancouver und später wieder in Kalifornien auf. Während seines Studiums an der Vancouver Film School in Kanada traf Mosier 1992 auf Kevin Smith, mit dem er einen Film namens Mea Day: The Crumbling of a Documentary drehte. 1993 machten beide den Abschluss und gründeten die gemeinsame Firma View Askew und planten, einen echten Film zu drehen. Er wurde zwar mit nur 27.000 US-Dollar finanziert, doch spielte er das 130-fache wieder ein: Clerks, bei dem Mosier als Co-Produzent und Filmeditor mitwirkte. Danach drehten die beiden den Film Mallrats, bei dem er wieder als Produzent mitwirkte. Allerdings spielte der sechs Millionen Dollar teure Film nur zwei Millionen ein und wurde ein Flop. Der nachfolgende Film, Chasing Amy, wurde bei Kosten von einer viertel Million einigermaßen erfolgreich. Es folgten Dogma, der als letzter Teil der New-Jersey-Filme gedacht war, die allerdings dann mit Jay und Silent Bob schlagen zurück und der Fortsetzung von Clerks, Clerks 2, doch noch fortgesetzt wurde. In fast jedem Kevin-Smith-Film hat Mosier einen Cameo-Auftritt. In Clerks spielt er zum Beispiel den jungen Mann, der von dem Kaugummivertreter über das Thema Rauchen aufgeklärt wird. Mit dem Animationsfilm Der Grinch inszenierte Mosier für Illumination Entertainment 2018 seinen ersten Langfilm als Regisseur. Mosier hat zusammen mit Kevin Smith einen wöchentlich erscheinenden Podcast mit dem Titel SModcast. Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Scott Marlowe
Scott Gregory Marlowe (geboren als Ronald Richard DeLeo; 28. November 1932 – 6. Januar 2001) war ein US-amerikanischer Film-, Bühnen- und Fernsehschauspieler. Marlowe wurde als Ronald DeLeo in Newark, New Jersey, als Sohn von Emil und Constance Severini DeLeo geboren. Er hatte eine Halbschwester namens Claudia und die Halbbrüder Dean und Robert, die als Gitarrist und Bassist der bekannten Grunge-Band Stone Temple Pilots bekannt sind. Sein Fernsehdebüt gab er 1951 in der Fernsehserie „Pulitzer Prize Playhouse“ (1950–52) in der Folge „Hostage“ (8. Juni 1951). Seine erste Spielfilmrolle spielte er 1954 in der Produktion „Attila“. Zwei Jahre später verkörperte er John Goodwin in der Folge „In Summer Promise“ der Fernsehserie „General Electric Theater“. In der Folge „Der lange Schatten“ von Dick Powells „Zane Grey Theater“, unter der Regie von Budd Boetticher, spielte er Jimmy Budd, zusammen mit Ronald Reagan und dessen Frau Nancy Davis. Die Erstausstrahlung erfolgte am 19. Januar 1961. Marlowe verkörperte in den 1950er- und 1960er-Jahren häufig problematische Jugendliche in einer Reihe von Filmen, darunter „Die scharlachrote Stunde“ (1956), „Die rastlose Rasse“ (1957), „Aufstand im Jugendgefängnis“ (1959), „Die Unterweltler“ (1960) und „Ein kalter Wind im August“ (1961). Ab 1956, beginnend mit dem Film „Die jungen Revolverhelden“, wirkte Marlowe in zahlreichen Western und Fernsehserien mit. In den 1960er-Jahren war er weiterhin in Drama- und Abenteuerserien zu sehen, oft als junger Mann, der mit dem Gesetz in Konflikt geriet oder sich den gesellschaftlichen Normen widersetzte. Er trat 1961 zweimal in der ABC-Serie „Target: The Corruptors!“ auf, in den Folgen „A Man's Castle“ (als Tito) und „Mr. Meglomania“ (als Phil Manzak). Im selben Jahr spielte er die Hauptrolle des Serienmörders Armand Fontaine in der Folge „Effigy in Snow“ der CBS-Serie „Route 66“. Außerdem hatte er 1961 einen Gastauftritt als Eliot Gray in der Folge „The Throwback“ der CBS-Serie „Alfred Hitchcock Presents“. Er war in den Serien „Thriller“, „Dr. Kildare“ und „The Detectives“ zu sehen. Marlowe starb im Alter von 68 Jahren in Los Angeles, Kalifornien, an einem Herzinfarkt. Er war bisexuell und blieb unverheiratet.

A.J. Cook
Besetzung · Bekannt für Criminal Minds
Andrea Joy " A.J. ". Cook (geb. 22. Juli 1978) ist eine kanadische Schauspielerin, die vor allem durch ihre Rolle als Supervisory Special Agent Jennifer "JJ" Jareau im CBS-Krimi Criminal Minds bekannt ist. Sie hat auch in mehreren Hollywood-Filmen mitgewirkt, darunter The Virgin Suicides, Out Cold und Final Destination 2. Cook wurde in Oshawa, Ontario, geboren und verbrachte den größten Teil ihres Lebens damit, in Whitby aufzuwachsen, wo sie am Anderson Collegiate Vocational Institute studierte. Ihr Vater, Mike, ist Lehrer, und ihre Mutter, Sandra, arbeitet als Psychiaterin, sie hat drei Geschwister, Nathan, Paul und Angela. Cook ist Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Ein Tänzer von vier Jahren, Cook begann mit Jazz-, Stepp- und Ballettunterricht. Sie tanzte viele Jahre lang im Wettbewerb, bevor sie im Alter von 16 Jahren entschied, dass sie es mit dem Schauspiel versuchen wollte. Am 3. August 2001 heiratete Cook ihren langjährigen Freund Nathan Andersen, den sie in einer Filmklasse an der Utah Valley University traf. Sie zog später nach Salt Lake City, wo sie derzeit in Los Angeles, Kalifornien, lebt. Im März 2008 wurde berichtet, dass Cook und Andersen ihr erstes Kind im Oktober erwarten würden, ihr Sohn, Mekhai Allan Andersen, wurde am 13. September 2008 geboren. Cook sagte: "Er ist so ein gutes Baby. Ich fühle mich so glücklich, dass er mir gehört. Mein Mann und ich fühlen uns sehr gesegnet: "Mekhai trat in der fünften Staffel kurz als Henry LaMontagne in Criminal Minds auf, als Cook's Figur Jennifer Jareau in einer Apotheke war, die Kinderarzneimittel kaufte, was zu einem Durchbruch in dem Fall führte, den die BAU gerade zu lösen versuchte[13] Er verneinte die Rolle von Henry im zweistündigen Finale der siebten Staffel 2012. Cook und Andersen sind auch die Besitzer eines Yorkshire Terriers namens Zara, der wegen eines starken Astigmatismus schon in jungen Jahren als rechtlich blind galt, aber Kontakte trug, um ihre Sicht zu korrigieren. Sie wurde schließlich operiert, wo ein Linsenimplantat verwendet wurde, um die Beeinträchtigung zu korrigieren, und Cook ist beste Freundin der Schauspielerin Meghan Ory. Beschreibung oben aus dem Wikipedia-Artikel A. J. Cook (Schauspielerin), lizenziert unter CC-BY-SA, vollständige Liste der Autoren auf Wikipedia.

Memento
2000
Leonard Shelby hat bei einem Unfall sein Kurzeitgedächtnis verloren. Zwar weiß er, wer er ist, doch er kann sich keine Namen, keine Begegnungen länger als ein paar Minuten merken. Sein Leben besteht aus einem Berg Notizen, Fotos und Tätowierungen, mit denen sein Körper übersät ist. Der Film beginnt mit einem Mord, festgehalten auf einem Polaroid. Der einzige Hinweis, dass Shelby den Mord begangen hat. Ein Mann ohne Gedächtnis kann von seiner Umwelt leicht missbraucht werden. Shelby versucht aus dem Wirrwarr von Notizen und Fotos das Geschehen zu entschlüsseln. Wenn er vor dem Spiegel steht, sieht er die Tätowierung: Finde den Mörder deiner Frau. Töte ihn.

Mutiny
2026
Special-Forces-Soldat Cole Reed arbeitet inzwischen für den milliardenschweren Industriellen Taran. Als sein Auftraggeber direkt vor seinen Augen einem Mordanschlag zum Opfer fällt, gerät Cole selbst unter Verdacht und soll für das Verbrechen verantwortlich gemacht werden. Um seinen Namen reinzuwaschen und die Hintermänner zu finden, nimmt er die Verfolgung der Täter auf. Seine Spur führt ihn an Bord eines Frachtschiffs, wo er den Verantwortlichen immer näherkommt. Dort beginnt Cole einen kompromisslosen Ein-Mann-Feldzug gegen seine Gegner und stößt dabei auf Hinweise, die weit über den Mord an Taran hinausreichen. Schon bald wird deutlich, dass hinter den Ereignissen eine internationale Verschwörung steckt. Während sich die Lage auf hoher See immer weiter zuspitzt, muss Cole nicht nur gegen zahlreiche Gegner bestehen, sondern auch die Wahrheit ans Licht bringen, bevor die Drahtzieher ihre Pläne verwirklichen können.

Ray Milland
Ray Milland, eigentlich Reginald Alfred Jones (* 3. Januar 1907 in Cymla Mountain, Neath, Wales; † 10. März 1986 in Torrance, Kalifornien), war ein britischer Schauspieler. Für seine Darstellung eines Alkoholikers in Das verlorene Wochenende erhielt er 1946 den Oscar als bester Hauptdarsteller. Ray Milland begann seine Filmkarriere unter dem Namen Spike Milland 1929 in Großbritannien in dem Stummfilm Piccadill. Bereits im Folgejahr ging er nach Hollywood, wo er zunächst bei MGM unter Vertrag war, so in The Bachelor Father von 1930 und Polly of the Circus aus dem Jahr 1932. Erst mit dem Wechsel zu Paramount Pictures erhielt er größere Rollen. Durch den großen Erfolg der Komödie Das Mädchen, das den Lord nicht wollte aus dem Jahr 1935, wurde Milland zu einem gefragten Darsteller im Genre der Screwball-Komödie. Eine seiner Rollen hatte er 1937 neben Jean Arthur in Mein Leben in Luxus unter der Regie von Mitchell Leisen. In dem Abenteuerklassiker Drei Fremdenlegionäre (1939) von William A. Wellman spielte er neben Gary Cooper eine der Hauptrollen. In den 1940er Jahren spielte Milland in Komödien wie Arise, My Love (1940) und in Abenteuerfilmen wie Piraten im karibischen Meer (1942). Unter der Regie von Fritz Lang war er in dem Agententhriller Ministerium der Angst (1944) zu sehen. Als Schauspieler wurde Milland zunehmend unzufrieden mit den eher seichten Drehbüchern, die man ihm anbot, und nahm daher Billy Wilders Angebot an, in dem Film Das verlorene Wochenende (1945) einen alkoholkranken Schriftsteller zu spielen. Für diese Darstellung erhielt Ray Milland 1946 den Oscar als Bester Hauptdarsteller. Die nachfolgenden Filme, darunter Goldene Ohrringe (1947) an der Seite von Marlene Dietrich, konnten nicht an die Qualität des vorherigen Erfolgs anschließen, und mit dem Ende der Dekade verebbte seine Karriere allmählich. Unter der Regie von Alfred Hitchcock drehte Ray Milland 1953 Bei Anruf Mord, in dem er den verbrecherischen Ehemann von Grace Kelly darstellte. Ab 1955 versuchte sich Ray Milland auch als Regisseur. Er inszenierte den Western Ein Mann allein, bei dem er, wie auch in seinen späteren Regiearbeiten, auch die Hauptrolle übernahm. Weitere selbstinszenierte Filme folgten: Geheimzentrale Lissabon aus dem Jahr 1956, Safeknacker Nr. 1 von 1958, sowie Panik im Jahre Null (1962) und Hostile Witness – Im Netz gefangen (1968). In den 1960er Jahren drehte Milland zweimal unter der Regie von Roger Corman: den Horrorfilm Lebendig begraben (1962), sowie in Der Mann mit den Röntgenaugen (1963). In den 1970er Jahren wirkte Milland in einer Vielzahl von Horror- und Science-Fiction Filmen mit, wie Frogs (1972) oder Das Ding mit den zwei Köpfen (1972), und übernahm Nebenrollen in Filmen wie Gold (1974) an der Seite von Roger Moore sowie Der letzte Tycoon (1976), der Verfilmung von F. Scott Fitzgeralds Der letzte Tycoon durch Elia Kazan. In dem weltweit erfolgreichen Liebesfilm Love Story wirkte er 1970 an der Seite von Ryan O’Neal und Ali MacGraw als vermögender Vater mit. Danach erhielt er u. a. Hauptrollen in Mystery Serien wie Alfred Hitchcock Hour, Night Gallery und trat neben Peter Falk in zwei Folgen der Fernsehserie Columbo auf. In den 1970er Jahren spielte er unter anderem eine Hauptrolle in der Serie Reich und Arm, für die er einen Emmy erhielt.

Peter Guinness
Besetzung · Bekannt für Tom Clancy's Jack Ryan, Alien³, Sleepy Hollow
Peter Guinness (* 14. August 1950) ist ein britischer Schauspieler. Guinness hatte sein Schauspieldebüt 1979 in der Fernsehserie Hazell. Er spielte daraufhin einige kleinere Rollen in Fernsehproduktionen, darunter in der auf dem Roman Agent in eigener Sache von John le Carré basierenden gleichnamigen Serie mit Alec Guinness in der Hauptrolle, mit dem er nicht verwandt ist. Im Jahr darauf spielte er in Michael Manns Science-Fiction-Horrorfilm Die unheimliche Macht einen deutschen Soldaten. Zwischen 1983 und 1985 hatte er die wiederkehrende Rolle des Dick Skinner in der Fantasyserie By the Sword Divided. Anfang der 1990er Jahre spielte er auch in US-amerikanischen Produktionen wie den Hollywoodfilmen Alien 3, The Saint – Der Mann ohne Namen und Sleepy Hollow sowie den Serien Die Abenteuer des jungen Indiana Jones und Highlander. Er wirkte zudem in britisch-US-amerikanischen Co-Produktionen wie Christopher Columbus – Der Entdecker und Hostile Waters – Ein U-Boot-Thriller mit. Zwischen 1997 und 1998 war er in einer wiederkehrenden Gastrolle in der britischen Krankenhausserie Casualty zu sehen. Von 2000 bis 2002 hatte er eine wiederkehrende Rolle in der Seifenoper Coronation Street.

Clint Eastwood
Besetzung · Regie · Bekannt für Unforgiven, Zwei glorreiche Halunken, Mystic River
Clinton „Clint“ Eastwood, Jr. ist ein US-amerikanischer Filmschauspieler, Regisseur, Produzent, Komponist und Politiker. Nach seiner bahnbrechenden Rolle in der Fernsehserie Tausend Meilen Staub (1959-65) spielte Eastwood als Mann ohne Namen in Sergio Leones Dollar-Trilogie der Spaghetti-Western (Für eine Handvoll Dollar, Für ein paar Dollar mehr und Zwei glorreiche Halunken) in den 1960er Jahren und als Inspektor Harry Callahan in den Dirty Harry-Filmen (Dirty Harry, Calahan, Der Unerbittliche, Dirty Harry kommt zurück und Das Todesspiel) in den 1970er und 1980er Jahren. Diese Rollen, zusammen mit mehreren anderen, in denen er zähe, sachliche Polizisten spielt, haben ihn zu einer dauerhaften kulturellen Ikone der Männlichkeit gemacht. Eastwood gewann die Oscars als bester Regisseur und Produzent des besten Films und erhielt Nominierungen für den besten Schauspieler für seine Arbeit in den Filmen Unforgiven (1992) und Million Dollar Baby (2004). Insbesondere diese Filme, wie auch andere, wie Sadistico (1971), Der Texaner (1976), Pale Rider (1985), In the Line of Fire (1993), Die Brücken am Fluß (1995) und Gran Torino (2008), haben alle kommerziellen Erfolg und/oder kritische Anerkennung erhalten. Eastwoods einzige Komödien waren Der Mann aus San Fernando (1978) und dessen Fortsetzung Mit Vollgas nach San Fernando (1980). Eastwood hat die meisten seiner eigenen Starvehikel inszeniert, aber auch Filme gedreht, in denen er nicht auftrat, wie Mystic River (2003) und Letters from Iwo Jima (2006), für die er Oscar-Nominierungen erhielt, und Der fremde Sohn (2008), der mit dem Golden Globe Award nominiert wurde. Seit 1967 betreibt Eastwood seine eigene Produktionsfirma, Malpaso, die die überwiegende Mehrheit seiner Filme produziert hat. Von 1986 bis 1988 war er auch parteiloser Bürgermeister von Carmel-by-the-Sea, Kalifornien. Eastwood hat sieben Kinder von fünf Frauen, obwohl er nur zweimal geheiratet hat. Der audiophile Eastwood ist auch mit dem Jazz verbunden und hat zusammen mit seinem ältesten Sohn Kyle Eastwood Stücke komponiert und in mehreren Filmen aufgeführt.

Toni Berger
Aufgewachsen im Münchner Stadtteil Au, begann Toni Berger 1939 nach der Lehre in einer Gießerei mit dem Schauspielunterricht. Bereits als Kind hatte er seinen Freunden Puppentheaterstücke vorgespielt. Nach dem Kriegsdienst ging er 1945 mit dem damals noch genauso unbekannten Freund und Kollegen Gustl Bayrhammer ans Hoftheater Sigmaringen, wo er erste Berufserfahrungen sammelte. Durch seine Wandlungsfähigkeit und das Talent, Charakterrollen glaubhaft zu verkörpern, gelang es ihm, sich in der außerbayerischen Theaterszene einen Namen zu machen. Von 1966 bis 1972 spielte er im Nationaltheater von Mannheim und am Schillertheater in Berlin, außerdem in Bielefeld. In Sigmaringen trat er hin und wieder, insbesondere bei Personalengpässen im Musiktheater, auch als Bariton-Buffo in Operetten auf. 1972 holte ihn Kurt Meisel ans Münchner Residenztheater, unter anderem in der Rolle des Bürgermeisters in Der Hauptmann von Köpenick. In seiner ersten größeren Rolle übernahm er den „Illo“ von seinem verstorbenen Kollegen Hans Cossy im Wallenstein. Die Rolle seines Lebens fand er jedoch in dem bayerischen Volksstück Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben, in welchem er über tausendmal den Boandlkramer, den „Kerschgeist“-süchtigen bayerischen Tod, mit seinen nur allzu menschlichen Schwächen verkörperte. Dadurch wurde er, der vor allem die klassischen Charakterrollen gespielt hatte, zum Grandseigneur des bayerischen Komödienspiels. 1984 spielte er in Peter Zadeks Inszenierung von Henrik Ibsens „Baumeister Solness“ den alten Brovik. Als Berger nach dem Tod von Gustl Bayrhammer einige von dessen Rollenpositionen übernahm, erhöhte sich sein Bekanntheitsgrad weiter. Auch in Film und Fernsehen war Toni Berger bald ein gefragter Mann. Er spielte in etlichen bekannten Fernsehserien Gastrollen, beispielsweise in Tatort, Weißblaue Geschichten, Derrick, Meister Eder und sein Pumuckl und Der Bulle von Tölz. Einem großen Publikum ist Berger vor allem als Martin Binser in Irgendwie und Sowieso und als Komet in Zur Freiheit bekannt. In Forsthaus Falkenau verkörperte Berger den Mönch Pater Franz „Ignatius“ Lechner. Unzählige Male stand er zudem auf den Brettern des Komödienstadels, zuletzt in dem Stück Das Attenhamer Christkindl im Jahr 2003. 1997 war Toni Berger, der seinen Hauptwohnsitz wieder nach München verlegt hatte, auch an der Kleinen Komödie am Max II und 2001 in der Komödie im Bayerischen Hof zu sehen. Seine letzten Auftritte hatte er im Dezember 2004 mit der Ludwig-Thoma-Lesung Die Heilige Nacht und am 19. Januar 2005 in dem Liederabend Kein schöner Land von Franz Wittenbrink in den Münchner Kammerspielen. Toni Berger wurde auf dem Münchener Ostfriedhof (Grab-Nr.: 77-2-3) bestattet. (Wikipedia)