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Ein Fall für zwei
1981
Ein Privatdetektiv und ein Rechtsanwalt ermitteln in den unterschiedlichsten Kriminalfällen. Das Ziel der beiden ist, Menschen zu helfen, die unschuldig ins Gefängnis gesperrt werden sollen oder bereits gefangen sind. Dafür müssen sie besser als Polizei und Staatsanwaltschaft arbeiten
Kaspar Heidelbach
Regie · Bekannt für Tatort
Kaspar Heidelbach ist ein deutscher Regisseur. Heidelbach studierte Kunstgeschichte und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft (TFF) in Köln. Noch während des Studiums wurde er Regieassistent beim ZDF und fungierte danach auch als Regisseur für die Serien Ein Fall für Zwei, Eurocops, Tatort und beim Privatsender SAT1 auch für Wolffs Revier. Kaspar Heidelbach sieht den Schwerpunkt seiner Arbeit im Bereich Fernsehfilm und Spielfilm.

Manfred Lehmann
Manfred Lehmann ist ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher. Seinen Schauspielunterricht erhielt Lehmann bei Edith Hildebrandt in Berlin. Seine erste Bühnenstation war 1968/69 das Forum-Theater Berlin. Von 1969 bis 1971 agierte er an der Berliner Komödie und an der Schaubühne am Halleschen Ufer, von 1974 bis 1977 am Schillertheater und 1980 am Grips-Theater. Manfred Lehmann spielte in deutschen Fernsehproduktionen mit, darunter mehrmals im Tatort und bei Ein Fall für zwei. Auch in internationalen Kinofilmen war er zu sehen, beispielsweise zusammen mit Lewis Collins und Klaus Kinski in Geheimcode: Wildgänse und Kommando Leopard. Für das wöchentliche ZDF-Verbrauchermagazin WISO spielt Lehmann den „Detektiv Sommer“.

Simon Licht
Simon Licht ist ein deutscher Schauspieler, geboren am 8. Juli 1966 in Hückeswagen und aufgewachsen in Hannover. Er absolvierte seine Schauspielausbildung von 1988 bis 1991 am Konservatorium Wien und ist durch zahlreiche Episodenrollen in Krimiserien bekannt, darunter Auftritte in „SOKO Köln“ (als Dr. Marco Taleb, 2003–2025), „SOKO Leipzig“ (als Dr. Bertram Hellmann), „SOKO Stuttgart“, „SOKO Kitzbühel“, „SOKO Potsdam“, „SOKO München“, „Polizeiruf 110“, „Tatort“, „Alarm für Cobra 11“ (2000–2013), „Wilsberg“, „Der Lehrer“ und „Ein Fall für zwei“. Zu seinen markanten Rollen zählen Hans-Jürgen Wehmeyer als Vorgesetzter in „Stromberg“ (Staffeln 3–4, 2000–2008), Horst Mahler in „Der Baader Meinhof Komplex“ (2008), Rollen in Oskar Roehlers Filmen „Elementarteilchen“ (2006) und „Lulu und Jimi“ (2009) sowie Peter Weller in der Soap „Rote Rosen“ (über 30 Folgen, 2009); weitere Engagements umfassen „Beck is back!“ (2018–2019), „Das Traumschiff“, „WaPo Bodensee“, „Hubert und Staller“ und Kinofilme wie „Lexx“ sowie TV-Movies wie „Dünnes Blut“ (2020).

Bernd Herzsprung
Besetzung · Bekannt für SOKO München
Bernd Herzsprung ist ein deutscher Schauspieler. 1967 gab er in Wilder Reiter GmbH sein Filmdebüt, danach folgten u.a. Rollen in der Neuverfilmung von Erich Kästners Das fliegende Klassenzimmer (1973) und Deutschlandlied (1984). Populärer wurde Herzsprung aber seit Ende der 1960er Jahre als Gastdarsteller in Fernsehserien, vor allem in Krimireihen wie Dem Täter auf der Spur, Der Kommissar, Derrick, Der Alte, Sonderdezernat K1, Ein Fall für zwei oder Tatort, bevor er 1978 bis 1992 eine der Hauptrollen des Polizisten Fred Leß in der ZDF-Fernsehserie SOKO 5113 bekleidete. Von 1994 bis 2000 gehörte er zur Stammbesetzung der Serie Freunde fürs Leben.

Hermann Lause
Hermann Lause war ein deutscher Schauspieler. Lause agierte als Neben- und Hauptdarsteller in verschiedenen Kino- und Fernsehfilmen, zum Beispiel in Schtonk! und Der Zimmerspringbrunnen. Er war in Fassbinders „Berlin Alexanderplatz“ ebenso zu sehen wie in „Campus“ und „Gegen die Wand“. Außerdem hatte er Gastauftritte in verschiedenen Folgen der Serien Siska, Derrick, Der Alte, Der Fahnder, Großstadtrevier, Balko und Ein Fall für zwei. Zuletzt stand Lause mit einem Erich-Kästner-Programm in Hamburg auf der Bühne.

Claus Theo Gärtner
Besetzung · Bekannt für Ein Fall für zwei
Claus Theo Gärtner (* 19. April 1943 in Berlin) ist ein deutscher Schauspieler. Einem breiten Publikum wurde er durch die Rolle des Privatdetektivs Josef Matula bekannt, die er von 1981 bis 2013 in der ZDF-Krimiserie Ein Fall für zwei sowie von 2017 bis 2019 in der Filmreihe Matula spielte.

Paul Frielinghaus
Besetzung · Bekannt für Ein Fall für zwei
Paul Erich Frielinghaus (* 14. Dezember 1959 in Darmstadt) ist ein deutscher Schauspieler. Er spielte von 2001 bis 2013 die Rolle des Dr. Markus Lessing in der ZDF-Krimiserie Ein Fall für zwei.
Will Danin
Er spielte in der ZDF-Serie Kara Ben Nemsi Effendi den Omar ben Sadek und stand häufig in deutschen Serien wie Derrick, Tatort, Ein Fall für zwei, Siska, Der Alte und Rosa Roth vor der Kamera. Außerdem wirkte Danin in den Kinofilmen Die Engel von St. Pauli (1969) und Deep End (1971) mit.

Daniel Roesner
Besetzung · Bekannt für Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei
Daniel Roesner wurde am 20. Januar 1984 in Wiesbaden geboren. Er ist deutscher Schauspieler, bekannt für Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei (1996), Verliebt in Berlin (2005) und Ein Fall für zwei (1981).
Siegfried Terpoorten
Siegfried „Sigi“ Terpoorten (* 15. September 1971 in München) ist ein deutscher Schauspieler. Siegfried Terpoorten absolvierte nach einer Ausbildung zum Elektroniker bei Siemens seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Hamburg sowie an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Erste Theaterengagements führten ihn unter der Intendanz von Frank Baumbauer ans Schauspielhaus Hamburg und später gemeinsam mit Stefan Bachmann ans Schauspiel Basel. Erste Erfahrungen vor der Kamera sammelte Terpoorten am Filmstudium Hamburg unter der Leitung von Hark Bohm. Dabei arbeitete er unter anderem mit Kilian Riedhof und Marcus Hägg zusammen. Bekannt wurde er einem breiteren Publikum durch die ARD-Reihe 4 gegen Z. Weitere Fernsehauftritte folgten unter anderem in Serien wie Tatort, SOKO Leipzig und Ein Fall für zwei sowie im Zweiteiler Eine Liebe in Saigon an der Seite von Désirée Nosbusch. Auch im Kino war Terpoorten zu sehen, unter anderem in Der Schuh des Manitu und Erkan und Stefan. Von 2006 bis 2007 spielte er die Hauptrolle des Hauptkommissars Mark Brenner in der Sat.1-Krimiserie Stadt, Land, Mord. 2010 gründete er eine Filmproduktionsfirma in Zürich und arbeitet seitdem verstärkt als Produzent. Terpoorten ist mit der Schauspielerin Barbara Terpoorten-Maurer verheiratet und hat zwei Kinder.

Robinson Reichel
Robinson Alexander Nikolaus Reichel (* 16. Mai 1966 in München) ist ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher. Robinson Reichel wuchs als Sohn des Schauspieler- und Theaterleiterpaares Irmhild Wagner und Horst A. Reichel in München auf und stand bereits als Kleinkind vor der Kamera. Schon während seiner Schulzeit spielte er in zahlreichen Fernsehproduktionen mit, darunter Rappelkiste, Eichholz und Söhne und Das verbotene Spiel. Nach dem Abitur absolvierte er eine Schauspielausbildung am Zinner Studio in München und bildete sich später in Los Angeles in den Bereichen Kamera- und Schauspieltraining weiter. Als Erwachsener profilierte sich Reichel vor allem in Krimi- und Fernsehproduktionen und war regelmäßig in Reihen wie Tatort, Polizeiruf 110, Der Alte, Ein Fall für zwei, SOKO München und Balko zu sehen. Größere Bekanntheit erlangte er durch seine Rolle des Kommissars Michael Zorowski im Berliner Tatort an der Seite von Winfried Glatzeder. Zu seinen bekanntesten Kinorollen zählt die Figur Joe in Der Schuh des Manitu. Darüber hinaus spielte er unter anderem in Amen., Das Jesus Video und Der Seewolf. Neben seiner Arbeit vor der Kamera ist Reichel auch als Synchronsprecher tätig. So sprach er unter anderem Ioan Gruffudd in den Fantastic Four-Filmen als Reed Richards alias Mr. Fantastic. Zudem trat er am Münchner Privattheater Theater44 seiner Eltern auf. Reichel lebt in München.

Günter Strack
Besetzung · Bekannt für Ein Fall für zwei
Günter Strack (* 4. Juni 1929 in Darmstadt; † 18. Januar 1999 in Münchsteinach, Mittelfranken) war ein deutscher Film-, Theater- und Fernsehschauspieler und Synchronsprecher. Bis zu seinem Tod war er in über 400 verschiedenen Rollen im Theater, Film und Fernsehen zu sehen. Einer der Höhepunkte seiner Karriere war die Zusammenarbeit mit Alfred Hitchcock für Der zerrissene Vorhang. Große Popularität erlangte er durch Fernsehserien wie Ein Fall für zwei, Diese Drombuschs, Mit Leib und Seele und Der König. Auch in der Episodenreihe Hessische Geschichten wirkte er mit. Quelle: Wikipedia
Herbert Stass
Herbert Stass wuchs in Berlin auf und besuchte später als Jugendlicher die Reichertsche Schauspielschule. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges stand er am Hebbel-Theater auf der Bühne, später wechselte er zum Schillertheater. Ab den 1940er Jahren tauchte sein Name auch in Kinoproduktionen auf, zum Beispiel in … und über uns der Himmel (1947), Madeleine und der Legionär (1958), Der 20. Juli (1955), Der Unsichtbare (1963) oder Der Tod im roten Jaguar (1968). Seit den 60er Jahren trat Stass immer häufiger im Fernsehen auf, wo er in den verschiedensten Rolle seine Vielseitigkeit unter Beweis stellte. So spielte er besonders in vielen Serien des deutschen Fernsehen mit, so etwa Tatort, Derrick, Der Kommissar, Ein Fall für zwei, Der Alte, Der Fahnder, SOKO 5113, Wolffs Revier oder Die Männer vom K3. Für den Fernsehfilm Interview mit Herbert K. (1970), erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. Neben der Tätigkeit als Schauspieler war Stass auch ein beliebter Synchronsprecher, der Berühmtheiten wie Frank Sinatra, Clint Eastwood, Tony Curtis, Roger Moore, Dirk Bogarde, Dustin Hoffman oder Yves Montand seine Stimme lieh. Außerdem war er die erste Synchronstimme der Winnetou-Figur, verkörpert von Pierre Brice in dem Film Der Schatz im Silbersee. Er war auch ein vielbeschäftigter Hörspielsprecher. So sprach er u. a. im letzten Paul-Temple-Mehrteiler des WDRs 1968 den Inspektor Crane in Paul Temple und der Fall Alex. Zu seinen Partnern gehörten beispielsweise Paul Klinger, Margot Leonard und Kurt Lieck. Herbert Stass starb im Alter von 80 Jahren. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Waldfriedhof Dahlem im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf.

Sandra Nedeleff
Sandra Nedeleff (* 16. Mai 1968 in Stuttgart) ist eine deutsche Schauspielerin, Drehbuchautorin und Regisseurin. Sandra Nedeleff erhielt ihre schauspielerische Ausbildung von 1989 bis 1993 am Konservatorium der Stadt Wien. Zwischen 1999 und 2001 besuchte sie darüber hinaus die Russische Akademie für Theaterkunst in Moskau. In der Spielzeit 1991/92 debütierte sie in Heinrich von Kleists Penthesilea in der Rolle einer Amazone. Weitere Stationen ihrer Bühnenlaufbahn waren das Stadttheater Hildesheim, das Grenzlandtheater Aachen und das Theater Halle 7 in München. Wirkungsstätten Nedeleffs in Berlin waren das Künstlerhaus Bethanien, das Ballhaus Rixdorf, die Fehre 6, das Tertianum und das German Theater Abroad. Seit Beendigung ihrer Ausbildung arbeitet Nedeleff daneben umfangreich für Film und Fernsehen und war bis heute in einer Vielzahl von Film- und Fernsehproduktionen sowie -serien zu sehen. Sie spielte wiederholt in der Reihe Tatort und hatte Gastrollen in Serien wie SOKO Wismar, Die Rosenheim-Cops, In aller Freundschaft oder Ein Fall für zwei. Regisseur Brian Percival besetzte sie 2013 in dem US-amerikanisch-deutschen Filmdrama Die Bücherdiebin. Der 2010 entstandene Kurzfilm Auf Wiedersehen Papa, für den Sandra Nedeleff als Drehbuchautorin und Regisseurin verantwortlich zeichnete, wurde von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichnet. Es spielten unter anderem Christoph Grunert, Feo Aladag und Lucy Ella von Scheele. Nedeleff realisierte zwei weitere Kurzfilme, von denen Moment mit dem Prädikat „wertvoll“ bedacht wurde. Im Jahr 2000 las Sandra Nedeleff gemeinsam mit Corinne Hofmann deren Lebensgeschichte Die weiße Massai auf Hörbuch ein. Die Schauspielerin lebt in Berlin.

Nora Quest
Nora Quest wuchs in Bochum auf und ging dort zur Schule.[2] In der Zeit von 2002 bis 2005 erlernte sie das Improvisationstheater und trat von 2004 bis 2008 am Schauspielhaus Bochum auf.[1] In ihrer Heimatstadt nahm sie zudem Sprach- und Gesangsunterricht. Nach ihrem Abitur an der Graf-Engelbert-Schule studierte sie von 2009 bis 2013 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart; während des Studiums trat sie am Wilhelma-Theater und am Staatstheater Stuttgart in mehreren Stücken auf. Des Weiteren sah man sie 2012 in dem Stück Vorher/Nachher im Theater Freiburg. Seit 2013 ist sie am DNT in Weimar in dem Stück Faust, das an Goethes Faust. Eine Tragödie. angelehnt ist, als Gretchen zu sehen. Neben den Auftritten am Theater spielte Quest auch in Fernsehserien wie Post Mortem – Beweise sind unsterblich, Notruf Hafenkante (beide 2007), Der Alte (2010) und Ein Fall für zwei (2012) für je eine Folge mit. Im Werbespot Der Soziale Tag für die Privatsender ProSieben und VOX war Quest für Schüler Helfen Leben zu sehen. Ihr erstes Engagement beim Film hatte sie 2007 neben Veronica Ferres, Jessica Schwarz und Thomas Kretschmann in der Komödie Die Wilden Hühner und die Liebe. Im Jahr 2008 sah man Quest als Tochter des Bürgermeisters (dargestellt von Dominique Horwitz) in der Verfilmung Die Rote Zora, hierfür wurde sie in der Kategorie „Beste jugendliche Nebendarstellerin in einem Kinospielfilm“ für den Undine Award nominiert. (Quelle: Wikipedia)

Bettina Kupfer
Nach ihrem Abitur am Ernst-Sigle-Gymnasium in Kornwestheim studierte Bettina Kupfer Anglistik, Germanistik und Philosophie und schloss eine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart mit Diplom ab. Sie war u.a. am Staatstheater Stuttgart, an den Städtischen Bühnen Nürnberg, am Düsseldorfer Schauspielhaus und am Basler Stadttheater engagiert, ehe ihr mit ihrer Rolle der Regina Perlman in "Schindlers Liste" der Durchbruch im Bereich Film- und Fernsehen gelang. 1995 erhielt sie für ihre Rolle in Das Wunschkind den Bayerischen Fernsehpreis als „Beste Darstellerin“. Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin absolvierte Bettina Kupfer ein Studium der Psychologie, das sie 2013 mit einem MA Psychologie an der IPU Berlin abschloss. Sie verfasst zusammen mit ihrem Ehemann Arend Agthe Drehbücher und Kinderbücher. Eine Hauptrolle spielte sie in der Hauptabendserie Drei mit Herz (ARD/RB). Sie war bislang in Gastrollen in zahlreichen Fernsehserien zu sehen, unter anderem in Wolffs Revier und Ein Fall für Zwei. In der Fernsehserie "Girl friends – Freundschaft mit Herz" spielte Bettina Kupfer von 1996 bis 1997 in 26 Folgen die Sekretärin Daniela Holm. Seit 2013 ist sie zusammen mit Arend Agthe Gesellschafterin der Mimi & Crow Filmproduktion OHG. Diese produzierte den Kinofilm "Rettet Raffi!" nach dem gemeinsam mit Arend Agthe geschriebenen Drehbuch. Bettina Kupfer ist Produzentin, Autorin und Schauspielerin für den Film. Der Film läuft auf Filmfestivals weltweit und ist bundesweit in den deutschen Kinos zu sehen. Er erhielt Publikumspreise in München und in Nürnberg.

Emilia Bernsdorf
Emilia Bernsdorf (* 3. August 1997 in Berlin) ist eine deutsche Schauspielerin. Bernsdorf ist die Tochter des Fotografen und Kameramanns Ingolf Seidel. Als Siebenjährige stand sie mit ihrem zwei Jahre jüngeren Bruder als Komparsin in Der ewige Gärtner vor der Kamera. Sie besuchte das Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium in Kyritz. Ihr Filmdebüt gab sie 2013 in Der Feind in meinem Leben. In der ZDF-Krimireihe Unter anderen Umständen spielte sie in der Folge Das Versprechen das vermeintliche Mordopfer Nele. In Ein Fall für zwei spielt sie seit 2016 die wiederkehrende Rolle der Nina, Tochter von Benni Hornberg, gespielt von Antoine Monot, Jr. In dessen Sketch-Comedy-Serie Knallerkerle spielten beide in vielen Sketchen ebenfalls Vater und Tochter. Bernsdorf lebt im brandenburgischen Vehlow.

Andreas Fröhlich
Andreas Fröhlich (* 11. Juli 1965 in West-Berlin) ist ein deutscher Schauspieler, Synchron-, Hörbuch-, Hörspiel- und Off-Sprecher sowie Rezitator. Auch war er zudem von 1995 bis 2007 als Synchronregisseur und Dialogbuchautor tätig. Bekannt wurde Fröhlich vor allem durch seine Rolle des dritten Detektivs Bob Andrews in der seit 1979 erscheinenden Europa-Hörspielserie Die drei ???. Als Interpret von Hörbüchern, insbesondere in den Genres der Phantastik sowie der Kinder- und Jugendliteratur, gewann er mit Beginn der 2000er Jahre zunehmend an Popularität. Mehrere seiner Produktionen werden auf der Hörbuchbestenliste geführt. Für seine Lesung Doppler des norwegischen Schriftstellers Erlend Loe erhielt er 2010 den Deutschen Hörbuchpreis. Andreas Fröhlich ist die deutsche Feststimme von John Cusack und Edward Norton. In der Kategorie „Herausragendes Synchrondrehbuch“ wurde er für Der Herr der Ringe: Die zwei Türme im Jahr 2003 mit dem Deutschen Preis für Synchron ausgezeichnet. Fröhlich bezeichnet sich selbst als Hörspieler. Andreas Fröhlich besuchte das Wald-Gymnasium in Berlin und begann nach seinem Schulabschluss eine Schauspielausbildung, die er jedoch nicht beendete. Bereits im Alter von sieben Jahren wurde er im Kinderchor des Senders Freies Berlin entdeckt und etablierte sich dort schnell als Kinderstimme in der Hörspielredaktion. Nach ersten Hörspielrollen unter der Regie von Kurt Vethake und Ulli Herzog wurde Fröhlich 1978 für die Hörspielserie Die drei ??? engagiert. Seitdem ist er gemeinsam mit Oliver Rohrbeck als Justus Jonas und Jens Wawrczeck als Peter Shaw in allen bisherigen Folgen der Serie als Bob Andrews zu hören. Zwischen 2002 und 2003 gingen die Sprecher mit dem Programm Master of Chess auf bundesweite Tournee und inszenierten eine Hörspielfolge live auf der Bühne. 2004 folgte anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Serie ein Auftritt mit der Folge Der Superpapagei in der ausverkauften Color Line Arena in Hamburg. 2009 brachte das Trio mit Die drei Fragezeichen und Der seltsame Wecker – live and ticking erneut eine Bühnenfassung auf Deutschlandtournee. Im August 2010 stellten sie in der Berliner Waldbühne mit über 15.000 Zuschauern einen Weltrekord für das größte Live-Hörspiel auf. Darüber hinaus wirkte Fröhlich in zahlreichen weiteren Hörspielproduktionen mit, darunter Die Rückkehr des Tanzlehrers, Vor dem Frost, Dracula und Der Vampyr. Für seine Rolle im Hörspiel helden:tot wurde er 2007 mit dem Ohrkanus als „Bester Sprecher in einer Hauptrolle“ ausgezeichnet. Seit 2008 fungiert Fröhlich außerdem als Erzähler der Neuauflage der Europa-Hörspielserie Hui Buh sowie der Hörspielreihe Wallander. Neben seiner Tätigkeit als Sprecher arbeitete Fröhlich Ende der 1980er Jahre auch als Theaterschauspieler am Fränkischen Theater Schloss Maßbach. Dort spielte er unter anderem in Was ihr wollt, Der Hauptmann von Köpenick, Figaros Hochzeit und Woyzeck. Seit Mitte der 1970er Jahre übernahm Fröhlich zudem vereinzelt Rollen in Film- und Fernsehproduktionen. Er war unter anderem in Sesamstraße, Lemmi und die Schmöker, Das feuerrote Spielmobil, Ich heirate eine Familie, Die Wicherts von nebenan und Ein Fall für zwei zu sehen. 2007 hatte er einen Cameo-Auftritt in Die drei ??? – Das Geheimnis der Geisterinsel.

Sophie Schütt
Sophie Schütt hatte 1995 als Mord-Opfer in der „Tatort“-Folge „Mord hinterm Deich“ ihre erste Fernsehrolle. Inzwischen ist sie aus zahlreichen TV-Movies und ihrer Serie „Typisch Sophie“ bekannt.Geboren wurde Sophie Schütt am 9. März 1974 in Hamburg. Als Kind hatte sie Ballett- und Stepptanzunterricht. Später gehörte sie zur freien Theatergruppe „Curry, Sand und Eigelb“, mit der sie auf Hamburger Bühnen auftrat. 1995 begann ihre Fernsehkarriere. Als Mordopfer im NDR-„Tatort“ „Mord hinterm Deich“ hatte Sophie Schütt ihr TV-Debüt. Auftritte in TV-Filmen wie „Trickser“ (1996) und „Die Gang“ (1997) sowie in Serien wie „Faust“, „Doppelter Einsatz“ und „Ein Fall für Zwei“ folgten. 1998 bekam Sophie Schütt im TV-Movie „Zerschmetterte Träume“ ihre erste Fernsehhauptrolle. Seitdem ist die hübsche Blondine Dauergast auf dem Bildschirm und zeigte in Fernsehfilmen der unterschiedlichsten Genres ihre Vielseitigkeit. Besonders oft ist sie dabei in romantischen Komödien wie „Wie angelt man sich seinen Chef“ (1998), „Es geht nicht immer nur um Sex“ (2000) oder „Ein Millionär zum Frühstück“ (2002) zu sehen. 2001 bekam sie ihre erste Serienhauptrolle in der ZDF-Vorabendserie „Kaufhaus - Alles unter einem Dach“. 2003 stand sie für die hochkarätig besetzte Rosamunde-Pilcher-Verfilmung „Wintersonne“ in Cornwall vor der Kamera und in Nizza neben Iris Berben für die zweiteilige Komödie „Reiche Witwen küssen besser“. 2004 bekam die Schauspielerin mit „Typisch Sophie“ ihre eigene Serie, die jedoch nach zwei Staffeln eingestellt wurde. Auch in ihren aktuelleren TV-Produktionen zeigt sich Sophie Schütt wieder als Idealbesetzung für romantische Liebesfilme und amüsante Komödien. So war sie 2010 in der Rosamunde-Pilcher-Verfilmung „Wohin Du auch gehst“, dem Liebesdrama „Für immer Neuseeland“ nach einem Roman von Emilie Richards und in der Familienkomödie „Auch Lügen will gelernt sein“ zu sehen. Privat hat die Schauspielerin, die in Hamburg und Australien lebt, weniger Glück als in ihren meist romantischen Filmen. Ihre Beziehungen zu dem australischen Produzenten Robert Greenough, dem Düsseldorfer Unternehmer Christian Sögtrop und ihrem Kollegen Patrick Fichte gingen in die Brüche.

Fiona Coors
Fiona Coors ist eine deutsche Film- und Fernsehschauspielerin. Sie ist die Tochter des Schauspielers Stephan Schwartz. Ihr Handwerk erlernte Fiona Coors in einer privaten Schauspielausbildung und durch Tanzunterricht zwischen 1989 und 1993, unter anderem an der Stage School in Hamburg, der Lola Rogge Schule und dem Studio 33. Sie spielte sie in verschiedenen kleinen Nebenrollen, ehe sie 1988 in Mit Leib und Seele einen ersten größeren Erfolg verbuchte. Es folgten Rollen in Schuld war nur der Bossa Nova (1992), Das Traumschiff, Peter Strohm, Rosamunde Pilcher-Verfilmungen, Donna Leon, Ein Fall für zwei und weitere. Seit 2005 spielt sie an der Seite von Rainer Hunold und Marcus Mittermeier die Hauptkommissarin und allein erziehende Mutter Kerstin Klar in der Serie Der Staatsanwalt. Von 2003 bis 2005 absolvierte sie eine Ausbildung zur Yoga-Lehrerin. Die Schauspielerin lebt in der Nähe von München.
Bernd Stephan
Nach seiner Reifeprüfung studierte Stephan zunächst Jura, besuchte dann jedoch von 1965 bis 1968 die Schauspielschule in Hannover. Er erhielt Theaterengagements in Kaiserslautern, Würzburg und bei den Salzburger Festspielen. Sein Repertoire erstreckt sich vom "Faust" über den "Marquis de Posa" bis zum "Hauptmann Bluntschli" und den Musicalpart des "Sigismund" im "Weißen Rössl". Neben Auftritten in zahlreichen bekannten Fernsehserien wie "Auf Achse", "Der Fahnder" und "Ein Fall für zwei" spielte Stephan u. a. in dem Kinofilm "Car-napping – bestellt – geklaut – geliefert" mit, in dem es um den Diebstahl von Luxusautos, darunter ein "Mercedes-CW-311-Prototyp" geht. Als Synchronsprecher ist er z. B. die Standardstimme von Dean Stockwell, er synchronisierte auch Christopher Reeve sowie John Cleese im Monty Python’s Flying Circus. Außerdem lieh er Tazuna aus der japanischen Animeserie Naruto die Stimme. In "Car-Napping" wird er allerdings selbst synchronisiert – von Norbert Langer. Von 1976 bis 1980 war er Mitglied der Münchner Lach- und Schießgesellschaft. Für den Bayerischen Rundfunk moderierte er von 1986 bis 1992 die Quizsendung "Sag die Wahrheit". Seine Stimme ist in zahlreichen Hörbüchern zu hören, die sich zum Teil auf der hr2-Hörbuchbestenliste platzierten (darunter Kirsten Boies Skogland und "So weit die Wolken" ziehen von Willi Fährmann). In der Hörspielserie Captain Blitz hat er in jeder Folge eine Gastrolle.

Guido Hammesfahr
Guido Hammesfahr wurde am 15. Mai 1968 in Dierdorf geboren. Nach der Schauspielausbildung an der Theaterwerkstatt Mainz folgten Engagements in Wiesbaden, Mainz, Regensburg, Krefeld, Aachen und Berlin. Er stand in Klassikern wie "Die Räuber" oder "Kabale und Liebe", in Werken des zeitgenössischen Theaters wie "Glasmenagerie" oder "Ghetto" auf der Bühne sowie in Musicalproduktionen, unter anderem in "Cabaret" und "Das Dschungelbuch". Daneben arbeitet er für das Fernsehen, zum Beispiel "Tatort", "Ein Fall für zwei" und durchgehend in der Produktion "Ladykracher", wo er große Publikumspopularität erreichte.
Lena Amende
Lena Amende (* 15. April 1982 in Dinslaken) ist eine deutsche Schauspielerin. Lena Amende absolvierte ihre Schauspielausbildung unter anderem an der Filmacting School Cologne sowie an der Internationalen Filmschule Köln und bildete sich zusätzlich im Method Acting weiter. Parallel zu ihrer Schauspielkarriere studierte sie Psychologie an der International Psychoanalytic University Berlin und begann später eine Ausbildung zur tiefenpsychologisch fundierten und analytischen Psychotherapeutin. Ihr Filmdebüt gab Amende 2004 in der Komödie 7 Zwerge – Männer allein im Wald als Rapunzel. Weitere Filmrollen folgten unter anderem in FC Venus – Angriff ist die beste Verteidigung, Keinohrhasen, Lamento und Die Lügen der Sieger. Im Fernsehen war sie vor allem in Gast- und Episodenrollen zahlreicher Serien zu sehen, darunter Lotta in Love, Lindenstraße, Ein Fall für zwei, Alarm für Cobra 11, Großstadtrevier, Der Landarzt und Verbotene Liebe. Wiederkehrende Rollen spielte sie unter anderem in Sturm der Liebe sowie in der letzten Staffel von Forsthaus Falkenau. Darüber hinaus wirkte Amende in verschiedenen Fernsehfilmen mit, unter anderem in mehreren Produktionen der ZDF-Reihe um die Figur Franziska Luginsland sowie in der Sat.1-Produktion Der Prinz von nebenan. Neben ihrer Arbeit vor der Kamera stand sie auch auf Theaterbühnen in Köln und Berlin und war vereinzelt in Werbespots zu sehen.