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Dr. Kildare
1961
Die Geschichte eines jungen Assistenzarztes in einem großen städtischen Krankenhaus, der versucht, seinen Beruf zu erlernen, mit den Problemen seiner Patienten umzugehen und sich den Respekt des Oberarztes in seinem Fachgebiet, der Inneren Medizin, zu verdienen.

Gail Kobe
In den 1950er- und 1960er-Jahren hatte sie zahlreiche Gastauftritte in Fernsehserien wie „The Twilight Zone“ (1959), „Dr. Kildare“ (1961), „The Felony Squad“ (1966), „Gunsmoke“ (1955), „Daniel Boone“ (1964) und „Mannix“ (1967). Sie spielte eine kurze Rolle als Doris Schuster in „Peyton Place“ (1964). Außerdem war sie in der Nachmittagsserie „Bright Promise“ (1969) und als Ann Boyd Jones (1970–1972) zu sehen. Kobe begann ihre Karriere hinter der Kamera als leitende Produzentin und Co-Produzentin bei Nachmittagsserien wie „The Edge of Night“ (1956) und „Return to Peyton Place“ (1972). 1982 übernahm sie in den letzten Monaten der Serie die Rolle der ausführenden Produzentin von „Texas“ (1980). Anschließend wurde sie ausführende Produzentin von Guiding Light (1952), eine Position, die sie von 1982 bis 1987 innehatte.

Richard Chamberlain
Besetzung · Bekannt für Dr. Kildare
George Richard Chamberlain war ein US-amerikanischer Schauspieler und Sänger, der in den 1960er-Jahren durch die Titelrolle in der Arztserie Dr. Kildare bekannt wurde. 1980 spielte er die Hauptrolle in der Miniserie Shogun. Eine seiner berühmtesten Rollen ist die des Pfarrers Ralph de Bricassart in dem weltweit erfolgreichen Fernsehmehrteiler Die Dornenvögel. Für diese drei Rollen bekam er jeweils den Golden Globe.

Lew Ayres
Lewis Frederick Ayres III war ein US-amerikanischer Schauspieler, dessen Film- und Fernsehkarriere sich über 65 Jahre erstreckte. Er ist vor allem für seine Rollen als deutscher Soldat Paul Bäumer in dem Film Im Westen nichts Neues (1930) und als Dr. Kildare in neun Filmen bekannt. Für seine Darstellung in Schweigende Lippen (1948) wurde er für einen Oscar als Bester Hauptdarsteller nominiert.

Suzanne Pleshette
Suzanne Pleshette (* 31. Januar 1937 in New York City; † 19. Januar 2008 in Los Angeles, Kalifornien) war eine US-amerikanische Schauspielerin. Eine ihrer ersten Filmrollen spielte Pleshette 1958 in dem Jerry-Lewis-Film Geisha Boy (Der Geisha Boy, auch Jerry außer Rand und Band). Ihre eigentliche Karriere begann jedoch Ende der 1950er-Jahre mit vielen anfänglich kleinen Rollen in US-amerikanischen Fernsehproduktionen. Sie spielte unter anderem in drei Folgen der Arztserie Dr. Kildare. Der Durchbruch gelang ihr 1963 in der Rolle der Lehrerin Annie Hayworth in Alfred Hitchcocks Kinofilm Die Vögel. Es folgten unzählige Gastauftritte in Fernsehserien (beispielsweise in Bonanza, Rauchende Colts, Ihr Auftritt, Al Mundy, Der Chef, Columbo oder Kojak – Einsatz in Manhattan) und ein festes Engagement als Emily Hartley in der Bob Newhart Show. Seit Mitte der 1960er-Jahre ist sie auch in einigen Disney-Kinofilmen zu sehen oder zu hören gewesen. In der Serie Schwestern (1989, Nightingales) von Aaron Spelling hat sie als Schuldirektorin Christine Broderick versucht, die Dinge unter Kontrolle zu halten, war selbst aber immer noch in ihren Ex Dr. Paul Petrillo (Gil Gerard) verliebt. Pleshette spielte auch erfolgreich Theater am Broadway. In ihren letzten Lebensjahren war sie unter anderem in den Sitcoms Will & Grace (als Karens Mutter) und in Meine wilden Töchter (als Cates Mutter) zu sehen.

Sharon Farrell
Besetzung · Bekannt für Hawaii Fünf-Null
Sharon Farrell (geb. Sharon Forsmoe; 24. Dezember 1940 – 15. Mai 2023) war eine US-amerikanische Film- und Fernsehschauspielerin sowie Tänzerin. Sie begann ihre Karriere als Ballerina beim American Ballet Theatre und gab 1959 ihr Filmdebüt in „Kiss Her Goodbye“. Es folgten Rollen in „40 Pounds of Trouble“ (1962), „A Lovely Way to Die“ (1968) und dem Neo-Noir-Film „Marlowe“ (1969). Sie war eine gefragte Fernsehschauspielerin und hatte unter anderem wiederkehrende Rollen in den Serien „Saints and Sinners“ (1962), „Dr. Kildare“ (1965) und „Hawaii Five-O“ (1980). Farrell wurde in Sioux City, Iowa, als Tochter von Hazel Ruth (geb. Huffman) und Darrel LaValle Forsmoe geboren. Sie war norwegischer Abstammung und wuchs mit ihrer Schwester Dale Candice in einer lutherischen Familie auf. In ihrer Kindheit studierte Farrell Ballett und war während ihrer Highschool-Zeit in der Theatergruppe aktiv. Sie tourte als Tänzerin mit dem American Ballet Theatre und kam dadurch nach New York City. In New York begann Farrell ihre Schauspielkarriere am Theater und wirkte in Produktionen wie „Hexenjagd“ und „Blick von der Brücke“ mit. Ihr Filmdebüt gab sie 1959 in „Denn zum Abschied küsst sie ihn“ und spielte in den 1960er-Jahren in einer Reihe weiterer Filme mit, darunter „40 Pfund Ärger“, „Ein schöner Weg zu sterben“ und „Marlowe“. Farrells Fernsehkarriere begann Anfang der 1960er-Jahre mit Auftritten in Serien wie „Die Alfred Hitchcock Stunde“, „Rauchende Colts“ und „Dr. Kildare“. Sie hatte von 1962 bis 1963 eine wiederkehrende Rolle in der Seifenoper „Saints and Sinners“ und spielte 1967 die Hauptrolle in der kurzlebigen Serie „The Last Ride of the Dalton Gang“. 1980 stieß sie zur Besetzung von „Hawaii Five-O“ hinzu und verkörperte zwei Staffeln lang die Rolle der Lori Wilson. Farrell war auch im Horrorgenre aktiv und wirkte in den Filmen „It's Alive“ (1974) und „Night of the Comet“ (1984) mit. Sie arbeitete in den 1980er- und 1990er-Jahren weiterhin für Film und Fernsehen; ihr letzter Filmauftritt war in der Komödie „Can't Buy Me Love“ aus dem Jahr 2000. Neben ihrer Schauspielkarriere war Farrell auch Tänzerin und Choreografin. Sie unterrichtete Tanz an der University of California, Los Angeles, und war Vorstandsmitglied des American Ballet Theatre. Farrell war fünfmal verheiratet: mit Andrew Prine, Ron DeBlasio, Steve Salkin und Dale Trevillion. Aus ihrer Ehe mit Prine ging ein Sohn, Chance Boyer, hervor. Farrell starb am 15. Mai 2023 im Alter von 82 Jahren eines natürlichen Todes. Sie wurde im Forest Lawn Memorial Park in den Hollywood Hills, Kalifornien, beigesetzt.

Van Johnson
Van Johnson (* 25. August 1916 in Newport, Rhode Island, als Charles Van Dell Johnson; † 12. Dezember 2008 in Nyack, New York) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Nach einigen Erfolgen am Broadway ging er mit einem Vertrag bei Metro-Goldwyn-Mayer nach Hollywood. Eine seiner ersten Rollen hatte er als Ersatz für Lew Ayres in der Krankenhausfilmreihe Dr. Kildare neben Lionel Barrymore. Der Durchbruch gelang Johnson 1943 mit dem Kriegsfilm Kampf in den Wolken neben Spencer Tracy und Irene Dunne. Innerhalb von zwei Jahren stieg er von kleinen Nebenrollen, bei denen er oft den „netten jungen Mann von nebenan“ spielte, zu einem der zehn kassenträchtigsten Stars der Filmindustrie auf. Das Studio setzte ihn häufig neben June Allyson und Esther Williams in aufwändig produzierten Musicals und Romanzen ein. 1949 war er als Partner von Judy Garland in Damals im Sommer zu sehen. Mit dem Kriegsende konnte Johnson seine Popularität zunächst noch einige Jahre halten. Als sie Anfang der 1950er-Jahre merklich nachließ, wandte Johnson sich auch dem dramatischen Fach zu. 1954 spielte er eine seiner besten Rollen neben Humphrey Bogart in dem Kriegsdrama Die Caine war ihr Schicksal und war auch in der Musicalverfilmung Brigadoon neben Gene Kelly zu sehen. Nach dem Ende seines Vertrages bei MGM war Johnson im Kino nur noch in Nebenrollen oder mittelmäßigen Filmen zu sehen, stattdessen drehte er aber vermehrt für das Fernsehen und hatte am Theater unter anderem mit dem Musical The Music Man Erfolg. Im Jahr 1976 war Johnson für seine Mitwirkung in der Fernsehserie Reich und Arm für einen Emmy nominiert, was die einzige Berücksichtigung für einen wichtigen Filmpreis in seiner Karriere blieb. Im Fernsehen war er in der Zeit danach unter anderem in drei Folgen der Krimiserie Mord ist ihr Hobby neben Angela Lansbury zu sehen. 1992 spielte er neben Fred Williamson in dem Thriller Three Days to a Kill seine letzte Kinorolle.

Buzz Kulik
Regie · Bekannt für Climax!, Have Gun, Will Travel, Twilight Zone - Unwahrscheinliche Geschichten
Buzz Kulik, eigentlich Seymour Kulik, war ein US-amerikanischer Filmregisseur und -produzent. Kulik zog 1953 nach Los Angeles und führte schließlich bei einigen der prägendsten Serien der 1950er und 1960er Jahre Regie, darunter Perry Mason, Rauchende Colts, Have Gun Will Travel, Wagon Train, Rawhide, Dr. Kildare und The Defenders (bei der er die Pilotfolge inszenierte). Er führte bei zwölf Folgen von Twilight Zone Regie, was ihm dauerhaften Ruhm und Anerkennung bei den zahlreichen Fans einbrachte, die die Twilight-Zone-Marathons, die bis heute an Feiertagen ausgestrahlt werden, regelmäßig verfolgen. In den 1960er Jahren begann Kulik auch Spielfilme zu drehen, darunter „Frühreife Generation“ mit William Shatner, „Der Todesschuß“ mit David Jansen, „Pancho Villa reitet“ mit Robert Mitchum, Yul Brynner und Charles Bronson sowie „Ausbruch der Verdammten“ mit Gene Hackman und Jim Brown. Er inszenierte die erste Fernseh-Miniserie, „Vanished“, mit Richard Widmark und James Farentino. 1971 führte er Regie bei dem von vielen Kritikern und Fans als bester Fernsehfilm aller Zeiten gefeierten Film „Freunde bis in den Tod“, für den er von der Directors Guild of America als „Bester Regisseur“ ausgezeichnet wurde. Zu den bekanntesten Miniserien, bei denen er Regie führte, zählen „Verdammt in alle Ewigkeit“ mit Natalie Wood und William Devane, „In 80 Tagen um die Welt“ mit Pierce Brosnin und Peter Ustinov sowie „Kane & Abel“ mit Peter Strauss. In den 1970er- und 1980er-Jahren inszenierte er außerdem Spielfilme wie „To Find a Man“ mitPamela Sue Martin, „Der Spürhund“ mit Burt Reynolds und „Jeder Kopf hat seinen Preis“ mit Steve McQueen in seiner letzten Rolle.

Alan Hewitt
Zu den Filmen, in denen Hewitt mitwirkte, gehören „A Private's Affair“, „That Touch of Nerz“, „Die Tage des Weines und der Rosen“, „Wie man seine Frau umbringt“, „Sweet Charity“ und „Der barfüßige Manager“. Er wurde nie ein großer Star, aber er hatte eine lange Karriere mit kleineren Rollen in zahlreichen bekannten Fernsehserien, darunter „Alfred Hitchcock präsentiert“, „Maverick“, „77 Sunset Strip“, „Daktari“, „Leave It to Beaver“, „The Donna Reed Show“, „Dr. Kildare“, „Lost in Space“, „Verliebt in eine Hexe“, „Bezaubernde Jeannie“, „The Lucy Show“, „F Troop“, „Wild Wild West“, „Ironside“, „The Bob Newhart Show“ und „The Phil Silvers Show“. Er hatte vier Gastauftritte in Perry Mason, in drei davon verkörperte er den Mörder: 1961 spielte er Bruce Sheridan in „Der Fall der winterlichen Ehefrau“ und Dr. Marcus Tate in „Der Fall des dreisten Vermächtnisses“, und 1965 übernahm er die Rolle des Curt Ordway in „Der Fall des tödlichen Fetischs“. Nur in „Der Fall des goldenen Betrugs“ von 1959 war er nicht der Mörder. Seine wohl bekanntesten Rollen waren die des Detective Brennan in „Mein Lieblingsmarsianer“ und des Staatsanwalts in „Wie man seine Frau umbringt“.

Lionel Barrymore
Besetzung · Bekannt für Ist das Leben nicht schön?
Lionel Barrymore (geboren als Lionel Herbert Blythe; 28. April 1878 – 15. November 1954) war ein US-amerikanischer Bühnen-, Film- und Radioschauspieler sowie Filmregisseur. Für seine Darstellung in „A Free Soul“ (1931) wurde er mit dem Oscar als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Dem modernen Publikum ist er vor allem durch die Rolle des Schurken Mr. Potter in Frank Capras Film „Ist das Leben nicht schön?“ (1946) bekannt. Unvergessen bleibt auch seine Darstellung des Ebenezer Scrooge in den jährlichen Ausstrahlungen von „Eine Weihnachtsgeschichte“ während seiner letzten beiden Lebensjahre. Zudem verkörperte er Dr. Leonard Gillespie in den neun Dr.-Kildare-Filmen von MGM, eine Rolle, die er in sechs weiteren Filmen, die sich ausschließlich auf Gillespie konzentrierten, sowie in der Radioserie „Die Geschichte von Dr. Kildare“ erneut spielte. Er gehörte der Theaterfamilie Barrymore an.

Bert Freed
Bert Freed (3. November 1919 – 2. August 1994) war ein vielseitiger amerikanischer Charakterdarsteller, Synchronsprecher und der erste Schauspieler, der „Detective Columbo“ im Fernsehen verkörperte. Freed wurde in der Bronx, New York, geboren und wuchs dort auf. Er begann seine Schauspielkarriere während seines Studiums an der Penn State University und gab 1942 sein Broadway-Debüt. Nach seinem Wehrdienst im Zweiten Weltkrieg in Europa wirkte er 1945 im Broadway-Musical „The Day Before Spring“ mit und war zwischen 1947 und 1985 in Dutzenden von Fernsehsendungen zu sehen. Sein Filmdebüt gab er – kurioserweise – in dem Musical „Carnegie Hall“ (1947). Eine seiner bekanntesten Rollen war die des Schurken Ryker in der Fernsehserie „Shane“. Freed verlieh der Serie eine einzigartige Note von Realismus, indem er zu Beginn der Staffel glatt rasiert auftrat und sich von Woche zu Woche einen Bart wachsen ließ, ohne sich im Laufe der Staffel jemals wieder zu rasieren. Freed spielte Columbo 1960 in einer Live-Folge des „Chevy Mystery Theatre“, sieben Jahre bevor Peter Falk die Rolle übernahm. Auch Thomas Mitchell verkörperte Columbo vor Falks Version auf der Bühne, was vermutlich der Ursprung vieler exzentrischer Columbo-Züge ist; nur wenige davon waren in Freeds geradliniger Interpretation erkennbar, obwohl die von Freed gespielte Figur unverkennbar Columbo ist. Er trat (manchmal sogar mehrfach) in Fernsehserien wie „The Rifleman“, „Bonanza“, „Gunsmoke“, „The Big Valley“, „The Virginian“, „Mannix“, „Barnaby Jones“, „Charlie’s Angels“, „Then Came Bronson“, „Run For Your Life“, „Get Smart“, „The Lucy Show“, „Hogan’s Heroes“, „Voyage to the Bottom of the Sea“, „Dr. Kildare“, „Ben Casey“, „Perry Mason“, „Combat!“, „Petticoat Junction“, „The Outer Limits“, „Alfred Hitchcock Presents“, „Route 66“, „Ironside“, „The Green Hornet“, „The Munsters“ und vielen, vielen mehr auf. Er führte bei einer Folge von T.H.E. Cat Regie. Freed spielte einen rassistischen Clubbesitzer in No Way Out (1950), einen Gangster in Ma and Pa Kettle Go to Town (1950), einen Marinesoldaten in Halls of Montezuma (1951), einen Armeesergeant in Take the High Ground! (1953), den Polizeichef in Invaders From Mars (1953), Sergeant Boulanger in Paths of Glory (1957), den Henker in Hang 'Em High (1968), Max' Vater in Wild in the Streets (1968), den Chef der Kriminalpolizei in Madigan (1968), einen homosexuellen Gefängniswärter in There Was a Crooked Man... (1970) und Bernards Vater in Billy Jack (1971), in dem er „einfach so“ von Billy Jacks rechtem Fuß ins Gesicht getreten wurde. Er zog sich 1986 von der Schauspielerei zurück und starb 1994 in Kanada an einem Herzinfarkt, während er mit seinem Sohn zum Angeln unterwegs war.

Scott Marlowe
Scott Gregory Marlowe (geboren als Ronald Richard DeLeo; 28. November 1932 – 6. Januar 2001) war ein US-amerikanischer Film-, Bühnen- und Fernsehschauspieler. Marlowe wurde als Ronald DeLeo in Newark, New Jersey, als Sohn von Emil und Constance Severini DeLeo geboren. Er hatte eine Halbschwester namens Claudia und die Halbbrüder Dean und Robert, die als Gitarrist und Bassist der bekannten Grunge-Band Stone Temple Pilots bekannt sind. Sein Fernsehdebüt gab er 1951 in der Fernsehserie „Pulitzer Prize Playhouse“ (1950–52) in der Folge „Hostage“ (8. Juni 1951). Seine erste Spielfilmrolle spielte er 1954 in der Produktion „Attila“. Zwei Jahre später verkörperte er John Goodwin in der Folge „In Summer Promise“ der Fernsehserie „General Electric Theater“. In der Folge „Der lange Schatten“ von Dick Powells „Zane Grey Theater“, unter der Regie von Budd Boetticher, spielte er Jimmy Budd, zusammen mit Ronald Reagan und dessen Frau Nancy Davis. Die Erstausstrahlung erfolgte am 19. Januar 1961. Marlowe verkörperte in den 1950er- und 1960er-Jahren häufig problematische Jugendliche in einer Reihe von Filmen, darunter „Die scharlachrote Stunde“ (1956), „Die rastlose Rasse“ (1957), „Aufstand im Jugendgefängnis“ (1959), „Die Unterweltler“ (1960) und „Ein kalter Wind im August“ (1961). Ab 1956, beginnend mit dem Film „Die jungen Revolverhelden“, wirkte Marlowe in zahlreichen Western und Fernsehserien mit. In den 1960er-Jahren war er weiterhin in Drama- und Abenteuerserien zu sehen, oft als junger Mann, der mit dem Gesetz in Konflikt geriet oder sich den gesellschaftlichen Normen widersetzte. Er trat 1961 zweimal in der ABC-Serie „Target: The Corruptors!“ auf, in den Folgen „A Man's Castle“ (als Tito) und „Mr. Meglomania“ (als Phil Manzak). Im selben Jahr spielte er die Hauptrolle des Serienmörders Armand Fontaine in der Folge „Effigy in Snow“ der CBS-Serie „Route 66“. Außerdem hatte er 1961 einen Gastauftritt als Eliot Gray in der Folge „The Throwback“ der CBS-Serie „Alfred Hitchcock Presents“. Er war in den Serien „Thriller“, „Dr. Kildare“ und „The Detectives“ zu sehen. Marlowe starb im Alter von 68 Jahren in Los Angeles, Kalifornien, an einem Herzinfarkt. Er war bisexuell und blieb unverheiratet.

Raymond Massey
Besetzung · Bekannt für Dr. Kildare
Raymond Hart Massey (* 30. August 1896 in Toronto, Ontario; † 29. Juli 1983 in Los Angeles, Kalifornien) war ein kanadisch-amerikanischer Schauspieler, der unter anderem durch seine Darstellungen von Abraham Lincoln bekannt wurde. Er spielte wichtige Rollen in Filmklassikern wie Arsen und Spitzenhäubchen und Jenseits von Eden. Anfang der 1920er Jahre ging er nach England und trat 1922 in London erstmals auf einer Theaterbühne auf. 1940 verkörperte Massey dann auch tatsächlich in der Filmbiografie Abe Lincoln in Illinois die Rolle von Abraham Lincoln und holte dafür eine Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller. Zum letzten Mal schlüpfte er 1962 im Westernepos Das war der Wilde Westen in die Rolle von Lincoln. Ab den 1930er Jahren war Massey sowohl in England als auch in den Vereinigten Staaten als Filmdarsteller zu sehen. Meist spielte er größere Nebenrollen von eher unsympathischer oder harter Natur, häufig Autoritätsfiguren oder die Filmschurken. Zu seinen bekanntesten Filmrollen gehören der gesichtsoperierte Schwerverbrecher Jonathan Brewster in Frank Capras Komödienklassiker Arsen und Spitzenhäubchen (1944), der Staatsanwalt aus Fritz Langs Film noir Gefährliche Begegnung (1944) sowie James Deans strenger Vater in Elia Kazans Literaturverfilmung Jenseits von Eden (1955). Während des Zweiten Weltkriegs trat er wieder der kanadischen Armee bei und wurde 1943 nach erneuter Verwundung kriegsinvalide aus der Armee entlassen. Nach dem Krieg nahm er die US-amerikanische Staatsbürgerschaft an. In den 1950er und 1960er Jahren spielte er vor allem in Fernsehfilmen. Zwischen 1961 und 1966 spielte er die Rolle des Dr. Gillespie in 191 Folgen der populären Arztserie Dr. Kildare. Seine letzten Auftritt übernahm Massey im Jahre 1973 im Fernsehfilm My Darling Daughters' Anniversary, anschließend zog er sich in das Privatleben zurück.

Tom Helmore
Besetzung · Bekannt für Vertigo - Aus dem Reich der Toten
Thomas Percy Helmore (* 4. Januar 1904 in London, England; † 12. September 1995 in Longboat Key, Florida) war ein britisch-amerikanischer Schauspieler. Helmore arbeitete als Lehrling in der Firma seines Vaters, während er nebenher beim britischen Film als Statist arbeitete. Sein Debüt gab er in Alfred Hitchcocks Stummfilm Der Weltmeister. Seine bekannteste Filmrolle spielte Helmore 30 Jahre später erneut unter Hitchcocks Regie: Als freundlich erscheinender, aber insgeheim böser Geschäftsmann Gavin Elster in Vertigo – Aus dem Reich der Toten. Er war laut Hitchcock die erste Wahl für diese Rolle. Ansonsten verkörperte der braunhaarige Schauspieler von mittlerer Größe aber meist Männer reicher und nobler Herkunft in Komödien, denen es am Ende jedoch nicht gelingt, die Frauen zu erobern. So verliert er beispielsweise Lauren Bacall an Gregory Peck in Warum hab’ ich ja gesagt? (1957). Bis zum Ende seiner Laufbahn 1972 trat er in diversen Fernsehserien auf, darunter Alfred Hitchcock Presents und Dr. Kildare. Am Broadway wirkte er ebenfalls als Darsteller, das Musical The Day Before Spring ebnete Helmore 1945 den Weg nach Hollywood.

Samuel S. Hinds
Besetzung · Bekannt für Ist das Leben nicht schön?
Samuel Southey Hinds (4. April 1875 – 13. Oktober 1948) war ein US-amerikanischer Schauspieler und ehemaliger Anwalt. Er verkörperte häufig gutmütige, aber autoritäre Charaktere und wirkte bis zu seinem Tod in über 200 Filmen mit. Hinds wurde in Brooklyn, New York, als Sohn von Joseph E. Hinds und Mary A. Beetham Hinds geboren. Nach seinem Abschluss an der Phillips Andover Academy und der Harvard Law School arbeitete er über 32 Jahre als Anwalt, bevor er professioneller Schauspieler wurde. Nachdem er in der Finanzkrise von 1929 den Großteil seines Vermögens verloren hatte, gab Hinds seine Anwaltstätigkeit auf und schloss sich dem Pasadena Community Playhouse an. Er begann seine Schauspielkarriere am Broadway im Alter von 54 Jahren. Hinds ist wohl am bekanntesten für seine Rolle als Peter Bailey, Vater von James Stewart und Gründer der Bailey Building and Loan, in „Ist das Leben nicht schön?“ (1946) und als Paul Sycamore in „Man kann’s nicht mitnehmen“ (1938), beides Filme unter der Regie von Frank Capra. Hinds war auch bekannt für seine Rollen in den Abbott-und-Costello-Filmen wie „Buck Privates“ (1941), „Ride ’Em Cowboy“ (1942) und „Pardon My Sarong“ (1942). Anfang der 1940er-Jahre verkörperte er außerdem Lew Ayres’ Vater in der Dr.-Kildare-Filmreihe. Hinds spielte meist Nebenrollen, oft freundliche und würdevolle Autoritätsfiguren; häufig Anwälte, Ärzte, Bürgermeister, Richter oder den Vater der Hauptfigur. Hinds’ erster Film war „Wenn ich eine Million hätte“ (1932). Sein zweiter Film war „The Road Is Open Again“ (1933), in dem er Präsident Woodrow Wilson verkörperte. Seine frühere Karriere spiegelte sich in der Rolle des Richters Thatcher wider, der in „The Raven“ (1935) von dem wahnsinnigen Dr. Richard Vollin (Bela Lugosi) gefoltert wird. Hinds wirkte in insgesamt 214 Filmen mit. Sein letzter Film war „The Bribe“, der 1949 posthum veröffentlicht wurde. Hinds starb am 13. Oktober 1948 im Alter von 73 Jahren in Pasadena, Kalifornien, an einer Lungenentzündung. Er war mit Dorothy Cruickshack verheiratet; das Paar hatte zwei Kinder.

Dr. House
2004
Dr. Gregory House, Arzt am fiktiven Princeton-Plainsboro Teaching Hospital, ist nicht gerade einfühlsam im Umgang mit Patienten und würde am liebsten gar nicht mit ihnen sprechen, wenn er damit ungeschoren davon kommen könnte. Nach erfolgreicher Entfernung großer Teile nekrotisierten Gewebes aus seinem rechten Oberschenkel, leidet er selbst unter ständigen Schmerzen und ist auf seinen Gehstock angewiesen, der seine bittere, schonungslose Haltung zusätzlich unterstreicht. Ruppig im Umgang mit seinen Patienten und Kollegen, gelingt es ihm jedoch immer wieder, schnelle und akurate Diagnosen zu stellen, nachdem er seinen Patienten scheinbar keine Aufmerksamkeit gezollt hat. Obwohl sein Verhalten oft ans Unsoziale grenzt, ist House ein herausragender, wenn auch eigenbrödlerischer Mediziner, dessen unkonventionelle Denkweise und tadellosen Instinkte ihm großen Respekt eingebracht haben.

Dr. Jekyll's unheimlicher Horrortrip
1979
Der multinationale Industriekonzern PANTAC hat ein Problem - sein Abfallprodukt FP1, das zufälligerweise als exzellenter Dünger ein Verkaufsschlager in der Dritten Welt wurde, hat unerwünschte Nebenwirkungen: spontane Bildung zusätzlicher Gliedmaßen (oder Geschlechtsmerkmale), Verlust der Schwerkraft etc. Die 84.000 Tonnen Material, auf denen PANTAC noch sitzt, sind jetzt natürlich Ladenhüter und versauen dem Konzern mächtig die Bilanz. Mr. Namenlos, der große Führer des Konzerns, weiß nur noch einen Rat - Dr. Jekyll (bzw. sein Enkel) muss her, der ist nämlich die Bosheit in Person und wird schon eine Idee haben, was man mit dem Stoff gewinnbringend anfangen kann.
Dr. Jekyll Likes Them Hot
dr-jekyll-likes-them-hot-42573
A lusty young woman decides to use her sexual powers to "tame" the evil and murderous Dr. Jekyll.

Dr. Dre
Besetzung · Bekannt für Training Day

Dr. Quinn - Ärztin aus Leidenschaft
1993
Die Ärztin Dr. Michaela Quinn erhält eine Anstellung in der kleinen Bergstadt Colorado Springs und verlässt ihre wohlhabende Familie in Boston. Allerdings haben die Bewohner gedacht, es handele sich um Dr. Michael Quinn und wollen sie, nachdem die Verwechslung bemerkt wird, sofort wieder wegschicken. Doch Dr. Quinn ist hartnäckig und bleibt. Sie muss gegen das Vorurteil kämpfen, eine Frau könne keine gute Ärztin sein. Auch geht sie gegen Intoleranz der Siedler gegenüber den Cheyenneindianern vor, die von General George Armstrong Custer in ihren Indianerreservaten unterdrückt werden.

Dr. John

Dr. Slump
1981
Dr. Slump ist ein ziemlich überdrehter, aber genialer Erfinder. Seine wohl gelungenste Schöpfung ist das Robotermännchen Arale Norimaki (jap.: "kleiner Reiskeks"). Leider stattete Dr. Slump die kleine Arale aus Versehen mit etwas zu viel Kraft und Temperament aus, so dass sie wie ein Wirbelwind durch Haus und Dorf fegt. Arales wahnwitzige Ideen bringen Dr. Slump und andere Bewohner von Pinguinhausen benahe um den Verstand. Doch niemand ist ihr lange böse, denn mit ihr gibt es schließlich auch jede Menge zu lachen, zu erleben und zu entdecken.

Chefarzt Dr. Westphall
1982
Chefarzt Dr. Westphall ist eine US-amerikanische Fernsehserie über das fiktive St.-Eligius-Krankenhaus in einem dem Verfall preisgegebenen Stadtteil im Bostoner Süden
House
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Dr. Gregory House, a drug-addicted, unconventional, misanthropic medical genius, leads a team of diagnosticians at the fictional Princeton–Plainsboro Teaching Hospital in New Jersey.