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Die wandernde Erde 2
2023
Die Menschen haben auf der Erdoberfläche riesige Maschinen gebaut, um eine neue Heimat zu finden. Doch der Weg ins Universum ist gefährlich. Um die Erde zu retten, müssen wieder einmal junge Menschen vortreten und einen Wettlauf gegen die Zeit um Leben und Tod beginnen.

Kumud Pant
Besetzung · Bekannt für Auslöschung
Kumud Pant (* 13. Mai 1971) ist ein nepalesisch-britischer Schauspieler, Model, Regisseur, Filmproduzent, Unternehmer und Sozialarbeiter, der auf eine über zwei Jahrzehnte währende Karriere in der nepalesischen und internationalen Unterhaltungsbranche zurückblickt. Er ist weithin bekannt für seine Beiträge zum Kino sowie sein Engagement für humanitäre und gemeinnützige Projekte. Pant lebt vegetarisch und ist überzeugt, der Gesellschaft etwas zurückgeben zu müssen. Er spendet 10 % seines Einkommens für soziale Projekte und gemeinnützige Initiativen. Pant wurde im Distrikt Dang in Nepal geboren, einem wunderschönen Himalaya-Land, das für die majestätischen Gipfel des Himalaya und den Mount Everest, den höchsten Berg der Erde, bekannt ist. Er wuchs in dem kleinen Dorf Teraute im Distrikt Dang auf, wo er seine frühe Kindheit inmitten der Natur und des traditionellen Dorflebens verbrachte. Pant stammt aus einer großen, akademisch und sozial engagierten Familie. Sein Vater, Tika Dutta Pant, war ein angesehener Lehrer an der Rajhena High School in Dang, wo er auch seinen Sohn während dessen Schulzeit unterrichtete. Sein Vater verstarb später. Pant holte seine Mutter, Bidhyabati Pant, nach Großbritannien, um sich persönlich um sie kümmern zu können. Sie ist Lehrerin und Gründerin der Teraute-Grundschule in Dang, Nepal. Ihr Engagement für Bildung und Gemeindeentwicklung prägte Pants Erziehung und Werte maßgeblich. Pant stammt aus einer zwölfköpfigen Familie, bestehend aus seinen Eltern, zwei Brüdern und acht Schwestern. Er heiratete 2018, die Ehe wurde jedoch noch im selben Jahr geschieden. Er ist kinderlos und derzeit Single. Pant absolvierte seine Schulausbildung an der Rajhena High School in Dang und studierte anschließend am Mahendra Multiple Campus, ebenfalls in Dang. Schon früh entwickelte er ein großes Interesse an Schauspielerei und Modeln. Seine berufliche Laufbahn begann 1995 mit einem ersten Modelauftrag für die nepalesische Zeitschrift Satya Katha. Sein Filmdebüt gab er später in einer Nebenrolle in dem Film „Janma Janma“. In seiner frühen Karriere arbeitete er in Filmen, Fernsehserien, Werbespots und Musikvideos in ganz Nepal. 1998 wanderte Pant nach Großbritannien aus, um sich bessere berufliche Perspektiven zu eröffnen und gleichzeitig seine künstlerische Karriere fortzusetzen. 2004 absolvierte er einen Diplomkurs in Computerwartung am Woolwich College in Südostlondon. Im selben Jahr gewann er den Schönheitswettbewerb „Face of 2004“ in Plumstead, London, und erhielt ein Preisgeld von 500 Pfund. Pant hat in über 100 Projekten mitgewirkt, darunter Spielfilme, Kurzfilme und Produktionen mit Verbindungen zu Hollywood, Bollywood und Kollywood. Sein Herzensprojekt ist der Film „Kumude Hidyo Hero Banna“, der einen wichtigen Meilenstein in seiner Filmkarriere darstellt. Pant lebt diszipliniert und achtet auf seine Gesundheit und Fitness. Seit seinem 16. Lebensjahr trainiert er regelmäßig und geht ins Fitnessstudio. Obwohl er viele Jahre gesund war, erkrankte er ab 2023 an einer Autoimmunerkrankung, von der er sich jedoch allmählich erholt. Neben seiner Filmarbeit engagiert sich Pant seit seinem 16. Lebensjahr in Nepal sozial. Seit etwa 2020, während seines Aufenthalts in Großbritannien, ist er international verstärkt in humanitären und gemeinnützigen Projekten aktiv.

Joel McCrary
Joel P. McCrary ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Synchronsprecher. Zu seinen Disney-Rollen zählen Bobby Wasabi in *Kickin' It* (für die er auch als Autor tätig war), zusätzliche Stimmen in den *Cars*-Videospielen *Cars Race-O-Rama* und *Cars – The Video Game* sowie in der englischen Fassung von *Das wandelnde Schloss*, Premierminister Motaz in *Plötzlich Prinzessin* (und dessen Fortsetzung) und Randy Szalinski in *Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft: Die Serie*.

Philip Ober
Besetzung · Bekannt für North by Northwest
Philip Nott Ober (* 23. März 1902 in Fort Payne, Alabama; † 13. September 1982 in Mexiko-Stadt, Mexiko) war ein US-amerikanischer Schauspieler und Diplomat. Anfang der 1930er-Jahre wechselte er in das Schauspielgeschäft über, zunächst fast ausschließlich als Theaterschauspieler am Broadway oder mit wandernden Schauspieltruppen. Ihn zog es erst ins Filmgeschäft nach Hollywood, als er von Mel Ferrer für eine Nebenrolle in Die schwarze Lawine (1951) verpflichtet wurde. Ober konnte sich schnell als erfolgreicher Charakterdarsteller im Film- und Fernsehgeschäft etablieren und war vor allem auf die Darstellung von strengen bis schurkenhaften Autoritätsfiguren spezialisiert. Eine seiner besten Rollen hatte er als hasserfüllter Armee-Offizier im oscarprämierten Drama Verdammt in alle Ewigkeit (1953), dessen vernachlässigte Ehefrau (Deborah Kerr) eine Affäre mit einem seiner Soldaten beginnt. Weitere Auftritte in Filmen wie Die gebrochene Lanze (1954) mit Spencer Tracy und Ein Mann in den besten Jahren (1958) mit Gary Cooper folgten. In Alfred Hitchcocks Filmklassiker Der unsichtbare Dritte übernahm Ober 1959 die Rolle des ermordeten UN-Delegierten Mr. Townsend. Neben seinen Filmauftritten absolvierte Ober auch markante Gastrollen in Fernsehserien wie Alfred Hitchcock Presents, Bonanza und Bezaubernde Jeannie. Er zog sich Ende der 1960er-Jahre nach fast 100 Film- und Fernsehrollen aus dem Schauspielgeschäft zurück und wanderte nach Mexiko aus.

Walter Gotell
Walter Jack Gotell wurde 1924 als Walter Jacques Goettel in Bonn als Sohn jüdischer Eltern geboren. Er wuchs hauptsächlich in Berlin auf. Aufgrund des zunehmenden Einflusses des Nationalsozialismus wanderte die Familie 1938 nach Großbritannien aus, wo Walter 1948 die britische Staatsbürgerschaft erhielt. Aufgrund des Mangels an Nachwuchsschauspielern während des Zweiten Weltkriegs begann Gotell ab 1942 in Filmen zu arbeiten. Dank seiner Zweisprachigkeit spielte er Nazi-deutsche Bösewichte und Militärs, beispielsweise in „We Dive at Dawn“ (1943). Anfang der 1950er Jahre übernahm er zunehmend etablierte Rollen und trat in „African Queen“ (1951), „The Red Beret“ (1953 für Albert R. Broccoli), „Eiskalt in Alexandrien“ (1958), „Die Kanonen von Navarone“ (1961), „Der Weg nach Hongkong“ (1962), „Lord Jim“ (1965), „Schwarzer Sonntag“ (1977), „Boys from Brazil“ (1978) und „Explosion in Kuba“ (1979) auf. Seine erste Rolle in der James-Bond-Filmreihe spielte er 1963 in „Liebesgrüße aus Moskau“. Ab den späten 1970er Jahren spielte er in der Serie immer wieder die Rolle des KGB-Generals Anatol Gogol, beginnend mit „Der Spion, der mich liebte“ (1977). Gotell bekam die Rolle des Gogol aufgrund seiner Ähnlichkeit mit dem ehemaligen Chef der sowjetischen Geheimpolizei Lawrentij Beria. Die Figur kehrte zurück in „Moonraker – Im tödlichen Kampf“ (1979), „In tödlicher Mission“ (1981), „Octopussy“ (1983), „Im Angesicht des Todes“ (1985) und „Der Hauch des Todes“ (1987). Im Laufe seiner Karriere hatte Gotell auch zahlreiche Gastauftritte in Fernsehserien, darunter Knight Rider, Das A-Team, Airwolf, Akte X, Agentin mit Herz, MacGyver, Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert, Miami Vice, Cagney & Lacey und The Saint.

Ann-Margret
Ann-Margret ist eine schwedisch-amerikanische Sängerin und Schauspielerin. Ann-Margret ist das einzige Kind der schwedischen Eheleute Olsson. Nachdem der Vater bereits einige Jahre als Elektriker in den USA gearbeitet hatte, wanderte die gesamte Familie 1946 endgültig aus und ließ sich in Illinois nieder. 1949 erhielt Ann-Margret die US-amerikanische Staatsbürgerschaft.

Dagmara Dominczyk
Besetzung · Bekannt für Tony, Succession
Dagmara Domińczyk (* 17. Juli 1976 in Kielce, Polen) ist eine US-amerikanische Schauspielerin polnischer Herkunft. Domińczyk verbrachte die ersten sieben Jahre ihrer Kindheit in ihrer Heimatstadt Kielce. Nachdem ihr Vater, ein Aktivist der Gewerkschaft Solidarność, zunächst im Zuge des Kriegsrechts in Polen von 1981 bis 1982 interniert worden war und 1983 das Land verlassen durfte, wanderte die Familie nach New York City aus. Nach dem Besuch der High School studierte sie Dramaturgie an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh. Domińczyk wurde bekannt, als sie 1999 am Broadway im Theaterstück Closer von Patrick Marber mitspielte. In der Musikkomödie Rock Star (2001) war sie neben Mark Wahlberg und Jennifer Aniston zu sehen. Im Abenteuerfilm The Count of Monte Cristo (2002) trat sie an der Seite von James Caviezel und Richard Harris auf. Im Thriller Tough Luck (2003) spielte sie die Rolle von Divana, der Ehefrau von Ike, den Armand Assante verkörperte. In der Filmbiografie Krass (2006) spielte sie neben Annette Bening, Brian Cox, Alec Baldwin und Gwyneth Paltrow. Domińczyk ist seit 2005 mit dem Schauspieler Patrick Wilson verheiratet. Das Ehepaar hat zwei Söhne und stand im Thriller Jack Strong (2014) unter der Regie von Władysław Pasikowski auch gemeinsam vor der Kamera. Domińczyks jüngere Schwestern Marika Domińczyk (* 1980) und Weronika Domińczyk (* 1986) sind ebenfalls Schauspielerinnen.

Richard O'Brien
Besetzung · Bekannt für The Rocky Horror Picture Show, Phineas and Ferb
Richard O'Brien ist ein englischer Schauspieler, Fernsehmoderator, Autor und Theaterschauspieler. O'Brien wurde als Richard Timothy Smith in Cheltenham, Gloucestershire, England, geboren. 1951 wanderte die Familie nach Tauranga, Neuseeland, aus, doch 1964 kehrte er nach England zurück. Als er Schauspieler wurde, änderte er seinen Namen in Richard O'Brien (den Nachnamen seiner Großmutter mütterlicherseits).

Lorraine Toussaint
Besetzung · Bekannt für Scary Stories to Tell in the Dark, All's Fair, Crossing Jordan - Pathologin mit Profil
Lorraine Toussaint (* 4. April 1960 auf Trinidad) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Toussaints Familie wanderte in die Vereinigten Staaten ein, als sie zehn Jahre alt war. Die Schauspielerin debütierte im Fernsehdrama The Face of Rage aus dem Jahr 1983. Im Fernsehdrama Im Netz der Gewalt (1986) spielte sie neben Richard Crenna eine der größeren Rollen. In der Abenteuerkomödie Die Traumtänzer (1989) übernahm sie eine größere Rolle neben Burt Reynolds und Casey Siemaszko. Im Thriller Codename: Nina (1993) war Toussaint an der Seite von Bridget Fonda und Gabriel Byrne zu sehen. In den Jahren 1998 bis 2002 spielte sie in der Fernsehserie Any Day Now eine der beiden Hauptrollen. Für diese Rolle wurde sie in den Jahren 1999, 2000, 2001, 2002 und 2003 für den Image Award nominiert. Im mit zahlreichen Preisen und Nominierungen bedachten Fernsehdrama Die Liebe stirbt nie (2005) spielte sie eine größere Rolle neben Halle Berry.

Nicholas Hope
Besetzung · Bekannt für Leviticus, Scooby-Doo
Nicholas Hope (* 25. Dezember 1958) ist ein britisch-australischer Schauspieler, bekannt für seine Hauptrolle in dem Film „Bad Boy Bubby“ (1993). Hope wurde in Manchester, England, geboren. Seine Familie wanderte in die Stahl- und Schiffbaustadt Whyalla in Südaustralien aus, wo er von den Christian Brothers unterrichtet wurde. Für seine Rolle in „Bad Boy Bubby“ (1993) gewann Hope 1994 den Preis des Australian Film Institute als Bester Hauptdarsteller.

Mickey Hargitay
Miklós Károly Hargitay war ein ungarisch-US-amerikanischer Schauspieler und Bodybuilder. Hargitay wanderte 1947 als junger Mann von 21 Jahren in die USA aus. Unter dem Spitznamen „Mickey“ wurde er schließlich amerikanischer Staatsbürger. Er wurde als Wettkampfbodybuilder bekannt, trug zur Popularisierung des Sports bei und gewann 1955 den Titel „Mr. Universe“. Sein Bodybuilding ermöglichte ihm den Einstieg in die Schauspielerei. 1958 heiratete Hargitay die Schauspielerin Jayne Mansfield. Während ihrer Ehe drehten Hargitay und Mansfield gemeinsam vier Filme: „Wird Erfolg Rock Hunter verderben?“ (1957), „Die Liebe des Herkules“ (1960), „Versprechen! Versprechen!“ (1963) und „Primitive Liebe“ (1964). Das Paar hatte sich bereits entfremdet, als Mansfield 1964 die Schauspielerin Mariska Hargitay zur Welt brachte. Mariska hielt sich für Hargitays Tochter, bis sie im Alter von 25 Jahren erfuhr, dass ihr leiblicher Vater der Sänger Nelson Sardelli war.

Barbara Bouchet
Barbara Bouchet (eigentlich: Barbara Gutscher) ist eine deutsch-amerikanische Filmschauspielerin, die hauptsächlich in Italien tätig ist. Bärbel Gutscher wurde 1943 in Reichenberg im Reichsgau Sudetenland geboren. Sie wanderte mit ihrer Familie 1956 in die USA aus und änderte dort ihren Nachnamen in Bouchet. Sie wurde als Model auf den Titelseiten diverser Modezeitschriften bekannt, ehe sie ab 1963 zunächst im Fernsehen und dann als Filmschauspielerin auftrat. Sie erhielt 1964 einen Starlet-Vertrag bei 20th Century Fox und wurde von Otto Preminger eingesetzt. 1969 zog sie nach Italien, wo sie hauptsächlich in zahlreichen erotischen Filmkomödien Erfolge hatte. Darüber hinaus war sie immer wieder auch in großen internationalen Produktionen zu sehen. Sie spielte in über 70 Filmen. Ab 1985 widmete sie sich nebenbei dem Fitness-Training und brachte diverse Bücher und Videos über Aerobic und ähnliche Themen heraus, die in Italien große Verbreitung fanden. Daneben betätigte sie sich als Malerin.

Madeleine Albright
Madeleine Albright war eine US-amerikanische Politikerin und Diplomatin. Sie war die erste weibliche Außenministerin der Vereinigten Staaten und diente von 1997 bis 2001 unter Präsident Bill Clinton. Zusammen mit ihrer Familie wanderte Albright 1948 aus der Tschechoslowakei in die Vereinigten Staaten ein.

Elya Baskin
Besetzung · Bekannt für The Name of the Rose, Spider-Man 3
Elya Baskin ist ein US-amerikanischer Schauspieler lettischer Abstammung. Nachdem der in Riga geborene Elya Baskin seine Ausbildung zum Schauspieler in Moskau absolviert und dort auch einen Preis als bester Nachwuchsdarsteller gewonnen hatte, spielte er in einigen sowjetischen Fernseh- und Kinoproduktionen mit.1976 wanderte Elya Baskin in die USA aus, wo er sich später auch einbürgern ließ, und setzte dort seine Karriere als Schauspieler fort. Aufgrund seiner lettischen Herkunft und des damit verbundenen Akzentes spielte er oft russische oder osteuropäische Charaktere in Filmen. Einem breiteren Publikum wurde Elya Baskin durch seine Rollen als Maxim Brajlovsky in 2010: Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen (1984) und als der heilkundige Severinus von St. Emmeram in Der Name der Rose (1986) bekannt; dem vornehmlich jüngeren Publikum dann auch durch seine Rollen als Vermieter von Peter Parker in Spider-Man 2 und Spider-Man 3.

Henry Brandon
Henry Brandon war ein deutsch-US-amerikanischer Schauspieler, der auf exotische Schurkenrollen spezialisiert war. Henry Brandon wurde als Heinrich von Kleinbach in Berlin geboren. Schon als Kind wanderte er mit seinen Eltern in die Vereinigten Staaten aus, sodass er in seinen Rollen ohne deutschen Akzent sprechen konnte. Er studierte Schauspiel am Pasadena Community Playhouse und fing seine Schauspielkarriere auf der Bühne an. Er trat am Broadway auf und tat dies auch, als seine Filmkarriere bereits erfolgreich lief. Sein Leinwanddebüt gab er 1932 mit einer kleinen Rolle in Im Zeichen des Kreuzes. Entdeckt wurde er vom Produzenten Hal Roach, der ihn 1934 für eine größere Rolle im Laurel-und-Hardy-Film Rache ist süß (1934) besetzte. Dabei spielte der erst 21-jährige von Kleinbach einen boshaften Geschäftsmann im Greisenalter und stellte so erstmals seine außergewöhnliche Wandlungsfähigkeit unter Beweis. Im Jahr 1936 nahm Kleinbach dann sein Pseudonym Henry Brandon an, unter dem er fortan auftrat. Bekannt wurde Brandon durch seine oftmals exotischen Rollen als Indianer, Araber, Inder, Ostasiate oder Türke, wobei er oft die Schurkenrolle übernahm. So spielte er in den 1940er-Jahren die Rolle des Dr. Fu Manchu in dem 15-teiligen Kino-Serial Drums of Fu Manchu. Außerdem verkörperte er Verbrecher und Banditen in zahlreichen kleineren Western dieser Ära. Auf der Bühne stellte er in dem Stück The Drunkard jahrelang den Bösewicht dar. Hochgelobt wurde er auch für seine Darstellung im Broadway-Stück The Lady’s Not for Burning von 1957. Seine markanten Züge waren ein Grund dafür, dass John Ford ihn als Darsteller zweier Indianerhäuptlinge auswählte: In Der Schwarze Falke (1956) spielte er den titelgebenden Häuptling und in Zwei ritten zusammen (1961) war er als Chief Quanah Parker zu sehen. Um nicht auf das Rollenfach des Schurken festgelegt zu werden, versuchte er sich aber auch in positiven Rollen. Ab den 1950er-Jahren übernahm Brandon zahlreiche Gastrollen im Fernsehen. Bis zu seinem Tod im Jahr 1990 war er auf der Bühne, im Kino und auch im Fernsehen beschäftigt. Henry Brandon verstarb im Alter von 77 Jahren an einem Herzinfarkt. Im Jahr 2018 veröffentlichten Bill Cassara und Richard S. Greene, mit Brandon persönlich bekannte Autoren, die 500-seitige Biografie Henry Brandon: King of the Bogeymen, die ausführlich auf seine Rollen und sein Privatleben eingeht. Laut der Biografie war er von 1941 bis 1946 mit Dolores Brandon verheiratet; aus der Ehe ging ein Sohn hervor. Später führte er über Jahrzehnte bis zu seinem Tod eine Beziehung mit dem Schauspieler Mark Herron (1928–1996), die nur von Herrons kurzer Ehe mit Judy Garland Mitte der 1960er-Jahre unterbrochen wurde.

Joanna Miles
Besetzung · Bekannt für Judge Dredd
Joanna Miles (* 6. März 1940) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Miles wurde in Nizza, Frankreich, als Tochter der US-amerikanischen Malerin Jeanne Miles und des französischen Malers und Kunstkurators Johannes Schiefer geboren. 1941 wanderte sie in die Vereinigten Staaten aus und wurde dort eingebürgert. 1958 schloss sie die Putney School ab, eine progressive Privatschule in Putney, Vermont. Für ihre Darstellung der Laura Wingfield in Tennessee Williams’ „Die Glasmenagerie“ (1973) wurde Miles mit zwei Emmy Awards ausgezeichnet: als Beste Nebendarstellerin in einer Dramaserie (für ein Special, einen einmaligen Auftritt in einer Serie oder eine wiederkehrende Rolle) und als Beste Nebendarstellerin des Jahres. Sie spielte außerdem Nebenrollen in verschiedenen Fernsehserien und Filmen, darunter „Rosencrantz und Guildenstern sind tot“ (1990) und „Star Trek: Das nächste Jahrhundert“. Star-Trek-Fans kennen sie als Perrin, Sareks Ehefrau, aus den Episoden „Sarek“ und „Vereinigung“. 2001 hatte sie eine Nebenrolle als Ehefrau eines Ladenbesitzers in Tom Sellecks Westernfilm „Crossfire Trail“ (Turner Network Television).

Karolina Wydra
Besetzung · Bekannt für Pluribus
Karolina Wydra (* 5. März 1981 in Opole, Polen) ist eine polnischstämmige, US-amerikanische Schauspielerin und Model. Mit ihrer Familie wanderte Karolina Wydra im Alter von elf Jahren in die USA ein. Bei einem Einkaufsbummel wurde sie als Model entdeckt und konnte sich relativ schnell etablieren. Nachdem sie bereits international gebucht wurde, bestanden ihre Eltern allerdings darauf, dass sie ihre Schule beendet. Ihre Karriere wurde dadurch nicht behindert. So modelte sie später noch für Calvin Klein, Armani und drehte an der Seite von George Clooney einen Werbespot für Nespresso. Seit 2008 schauspielert sie auch und war unter anderem in Abgedreht (2008) und Crazy, Stupid, Love. (2011) zu sehen. In der Fernsehserie Dr. House spielte sie in der letzten Staffel (2011) sechs Folgen die Rolle der Dominika House, die Ehefrau des Hauptdarstellers Dr. Gregory House. In dem Science-Fiction-Thriller Europa Report (2013) stellt sie Dr. Katya Petrovna dar. In der Apple-Serie Pluribus (2025) spielt sie die Rolle Zosia.

Mel Gibson
Besetzung · Regie · Bekannt für Braveheart, Mad Max, Mad Max - Jenseits der Donnerkuppel
Mel Gibson ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Produzent, der in den 1980ern mit Actionfilmen bekannt wurde. Zuletzt machte Mel Gibson mit dem umstrittenen Film “Die Passion Christi” auf sich aufmerksam, in dem Gibson Regie führte. Vita und Werk Als Mel Gibson 12 Jahre alt war, wanderte er mit seinen Eltern und zehn Geschwistern nach Australien aus, wo er ein streng katholisches Gymnasium besuchte. In Australien machte er nach dem Besuch des National Institute of Dramtic Art Filme wie die überaus erfolgreiche Mad Max Trilogie, einer der ersten australischen Box Office Gewinner. Erste Erfolge in den USA Anfang der 80er zog es Mel Gibson nach Hollywood und dort fasste er sofort Fuß. Mit Mrs. Soffel, The River und Die Bounty (1984) feierte er erste Erfolge. 1987 kehrte er nach zweijähriger Pause auf die Leinwand zurück. Die Lethal Weapon-Trilogie mit Danny Glover ließ von nun an zu den Größen Hollywoods zählen. Mit Jodie Foster glänzte er in Maverick, bevor er in Braveheart als Hauptdarsteller, Produzent und Regisseur fungierte. Erfolg als Regisseur Braveheart wurde zu einem riesigen Erfolg, der mit fünf Oscars belohnt wurde, u.a. für die beste Regie und den besten Film. Mel Gibson verfilmte 2004 Die Passion Christi, was ihm heftige Kritiken einbrachte, da der Film rohe Gewaltszenen zeigt und von manchen als antisemitisch eingestuft wird. Der Film entpuppte sich dennoch an den Kinokassen als außerordentlicher Erfolg. Mel Gibsons nächstes erfolgreiches Projekt, der Film Apocalypto, kam im Dezember 2006 in die Kinos und handelt von dem Untergang der Maya Kultur. Wie auch in Die Passion Christi (Aramäisch und Latein) sprechen die Schauspieler in Apocalypto antiken Sprachen (Yucatan Maya), sodass der Film mit Untertiteln versehen werden musste. Die Schauspieler sind bisher unbekannte mexikanische Schauspieler. Karriere als Darsteller Mel Gibson spielt seit seinen ersten Erfolgen in den 1980er Jahren vor allem Rollen in Actionfilmen. Doch seine berühmteste Rolle ist wohl die Hauptrolle in Braveheart (1995) oder in Der Patriot (2000) als gewissenhafter Held in Historienfilmen. Nach diesen beiden Erfolgen versuchte sich Mel Gibson auch in anderen Genres, so in der Romantischen Komödie Was Frauen wollen von Nancy Meyers oder dem Mystery-Science-Fiction-Thriller Signs – Zeichen (2002). Privatleben 1980 heiratete Mel Gibson Robyn Moore, mit der er sieben Kinder hat. Er selbst gehört einer radikalkatholischen Kirche an, die das Prinzip des Extra Ecclesiam Nulla Salus verfolgt (kein Heil außerhalb dieser Kirche). Diese Kirche macht keinen Hehl aus ihrem Antisemitismus und ihrer Homophobie, weshalb Mel Gibson selbst oft ins Zentrum der öffentlichen Kritik gerückt ist. Nach seinem letzten Ausfall im August 2006, als er sexistische und antisemitische Beleidigungen im Zuge einer Polizeikontrolle machte, ist erneut eine kontroverse Debatte um ihn entbrannt. In mehreren Interviews hat Mel Gibson sich bereits beleidigend gegen Homosexuelle geäußert.

Tony Curran
Besetzung · Bekannt für Outlander: Blood of My Blood, Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn, Gladiator
Anthony „Tony“ Curran (* 13. Dezember 1969) ist ein schottischer Schauspieler. Curran wurde in Glasgow, Schottland, geboren. Er ist Absolvent der Holyrood Secondary School und der Royal Scottish Academy of Music and Drama. Tony wurde durch die BBC-Fernsehserie „This Life“ bekannt. Seitdem hat der schottische Star in zahlreichen großen Film- und Fernsehrollen mitgewirkt. Zu seinen Rollen gehörte unter anderem die des Unsichtbaren in „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“. Um den Unsichtbaren darzustellen, trug er einen Spezialanzug, der ihn in eine Art wandelnden Bluescreen verwandelte (laut seinem Kommentar auf der DVD sah er aus wie ein „Schlumpf auf LSD“). Curran spielte außerdem den Vampir Priest in Guillermo del Toros „Blade II“. Curran engagiert sich aktiv in der Teilnahme an Marathonläufen, um Spenden für wohltätige Zwecke zu sammeln. Er ist ein begeisterter Fan des Celtic Football Club. Er ist ein gern gesehener und regelmäßiger Teilnehmer der alljährlichen Veranstaltung „Dressed To Kilt“ in New York City, die von der Organisation „Friends of Scotland“ anlässlich der Tartan Week organisiert wird. Im April 2009 verriet Curran der Zeitung „Daily Record“, dass er die Rolle des Leutnants Delcourt in „Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn“ übernimmt, der 2011 in die Kinos kam. Curran spielte den Maler Vincent van Gogh in der von Richard Curtis geschriebenen „Doctor Who“-Folge „Vincent und der Doktor“. Außerdem hatte er einen Gastauftritt in „Die Pandorica öffnet sich“.

Kata Dobó
Kata Dobó (* 25. Februar 1974 in Győr, Ungarn als Katalin Kovács) ist eine ungarische Schauspielerin. Kata Dobó wurde als Katalin Kovács geboren. Sie studierte Schauspiel an der Budapester Filmhochschule Színház- és Filmművészeti Egyetem. 1999 wanderte sie gemeinsam mit ihrer Schwester Réka Kovács in die USA ein. Mit weiterem Schauspielunterricht in Los Angeles spielte sie fortan in Filmen wie Rollerball (2002), Basic Instinct – Neues Spiel für Catherine Tramell und Blood and Chocolate kleinere Nebenrollen und in großen ungarischen Produktionen wie Just Sex … and Nothing Else und Children of Glory Hauptrollen. Von 1997 bis 1998 war sie mit dem ungarischen Schauspieler Dávid Vermes verheiratet. Mit dem ungarisch-US-amerikanischen Filmproduzenten Andrew G. Vajna war sie von 1999 bis 2006 liiert. Seit 2008 ist sie mit dem Musiker Gulyás Levente liiert, mit dem sie seit 2012 ein Kind hat.

Agam Darshi
Agamdeep „Agam“ Darshi (* 23. Dezember 1987 in Birmingham, England, Vereinigtes Königreich) ist eine kanadische Schauspielerin. Agam Darshi wurde als Tochter von Einwanderern aus dem indischen Subkontinent in Birmingham geboren. Ihre Familie wanderte bald darauf nach Kanada aus, wo sie ihre Kindheit in Montreal, Ottawa, San Jose, Calgary und Vancouver verbrachte. Als Vierzehnjährige entdeckte Darshi ihre Leidenschaft für das Theater, studierte Theater and Fine Arts an der University of Calgary, und schloss mit einem akademischen Grad in Theater ab. Für die Schauspielerei entschied sie sich, als Darshi in Vancouver einen Agenten fand. Ihre ersten Auftritte hatte Darshi im Jahr 2004 in dem Kurzfilm Pavane for a Dead Skunk, in drei Folgen der Fernsehserie renegadepress.com und einer Folge der kurzlebigen kanadischen Fernsehserie Tru Calling, gefolgt von bislang über 60 weiteren Rollen in Fernsehserien, Fernseh- und Kinofilmen, darunter The L Word und zwei der Stargate-Fernsehserien. In den Blockbuster-Filmen Watchmen – Die Wächter und 2012 spielte sie kleine Nebenrollen. Einem breiteren deutschsprachigen Publikum dürfte sie als Kate Freelander in der kanadischen SciFi-Fernsehserie Sanctuary (2009–2011) bekannt sein. Darshi ist auch als Grafikdesignerin, Verfasserin von Drehbüchern und Skripts tätig und produzierte Kurzfilme und Independentproduktionen. Sie lebt in Vancouver und Los Angeles.

Paul Koslo
Paul Koslo (* 27. Juni 1944 als Manfred Koslowski; † 9. Januar 2019 in Lake Hughes, Kalifornien) war ein deutsch-kanadischer Schauspieler. Als gebürtiger Deutscher wanderte er mit seiner Familie nach dem Zweiten Weltkrieg nach Kanada aus. Sein Vater war Berufssoldat bei der Wehrmacht gewesen. In Montreal besuchte er die National Theatre School. Im Laufe seiner Karriere verkörperte Koslo vor allem zwielichtige und etwas schäbige Figuren in Nebenrollen. Zu seinen bekannteren Filmrollen zählten die des Dutch in Der Omega-Mann (1971) neben Charlton Heston sowie die des Bürgermeisters in dem Westernepos Heaven’s Gate (1980). Daneben übernahm er zahlreiche Gastrollen in US-Fernsehserien. Sein Schaffen umfasst mehr als 100 Produktionen. Zuletzt trat er 2004 als Schauspieler in Erscheinung.

Justina Machado
Besetzung · Bekannt für Swapped – Getauscht, Six Feet Under - Gestorben wird immer, Elena von Avalor
Justina Machado (* 6. September 1972 in Chicago, Illinois) ist eine US-amerikanische Schauspielerin mit puerto-ricanischen Wurzeln. Ihre Familie wanderte aus Puerto Rico ein und ließ sich in Chicago nieder. Dort trafen ihre Eltern das erste Mal aufeinander und heirateten später. Zusammen hatten sie 5 Kinder, Justina ist die Älteste. Während ihrer Schulzeit spielte sie aktiv in der Theatergruppe ihrer Schule mit. 1986 besuchte sie die Lane Tech High School. In ihrer Freizeit spielte sie bei der Latino Chicago Theater Company. 1990 machte sie ihren Abschluss an der High School und zog einige Zeit später nach New York City. Die Schauspielerfahrungen, die sie bei der Latino Chicago Theater Company sammeln konnte, halfen ihr dabei in New York City Fuß fassen zu können. Bald darauf wurde ihr ein Job als professionelle Schauspielerin in Los Angeles angeboten. 1996 hatte sie ihre ersten kleineren Rollen in Fernsehserien. Zu ihren bekannteren Filmen zählen A.I. – Künstliche Intelligenz mit Haley Joel Osment, Im Zeichen der Libelle und Final Destination 2 mit Michael Landes. In der Fernsehserie Six Feet Under – Gestorben wird immer konnte sie zunächst eine Nebenrolle ergattern, die dann später in eine Hauptrolle umgewandelt wurde. Neben der Tätigkeit als Film- und Fernsehschauspielerin tritt sie auch in Theaterproduktionen auf. Zu den bekanntesten Stücken zählen Blade to the Heat und Black Butterfly (beide wurden im Mark Taper Forum in Los Angeles aufgeführt).

John Barrowman
Besetzung · Bekannt für Torchwood, Arrow
John Scot Barrowman (* 11. März 1967) ist ein schottisch-amerikanischer Sänger, Schauspieler, Tänzer, Musiker und Fernsehmoderator. Bekannt wurde er vor allem durch seine Arbeit als Schauspieler und Moderator für die BBC sowie durch seine Rolle als Captain Jack Harkness in den Science-Fiction-Serien „Doctor Who“ und „Torchwood“. Barrowman wanderte mit seiner Familie in die USA aus, als er neun Jahre alt war. Aufgewachsen in Illinois, förderten seine Lehrer an der High School seine Leidenschaft für Musik und Theater. Er studierte darstellende Künste an der United States International University in San Diego, bevor er nach Großbritannien ging und die Rolle des Billy Crocker in Cole Porters Musical „Anything Goes“ im Londoner West End ergatterte. Als Fernsehmoderator und -gast war Barrowman in verschiedenen Unterhaltungsshows zu sehen, darunter „Live & Kicking“ und Andrew Lloyd Webbers Musik-Talentshows „Any Dream Will Do“, „How Do You Solve A Problem Like Maria?“ und „I'd Do Anything“. Barrowman war Teilnehmer der Promi-Eiskunstlaufshow „Dancing on Ice“ und trat als Gastkünstler bei der Royal Variety Performance auf. 1998 wurde er für den Olivier Award als Bester Hauptdarsteller in einem Musical nominiert und 2006 von Stonewall zum „Entertainer des Jahres“ gewählt. Neben Auftritten in mehreren Filmen und Fernsehserien wirkte Barrowman an über einem Dutzend Musical-Aufnahmen mit, darunter Coverversionen auf seinen Alben „Another Side“ (2007) und „Music Music Music“ (2008). Beide Alben erreichten die britischen Top 40, ebenso wie sein 2010 erschienenes, selbstbetiteltes Album, das Platz 11 erreichte – seine bisher höchste Chartplatzierung. Gemeinsam mit seiner Schwester veröffentlichte Barrowman die beiden Memoiren und Autobiografien „Anything Goes“ (2008) und „I Am What I Am“ (2009).