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Foto von Minoru Chiaki

Minoru Chiaki

Besetzung · Bekannt für Die sieben Samurai, Ikiru - Einmal wirklich leben, Zwischen Himmel und Hölle

Minoru Chiaki war ein japanischer Schauspieler, der in Filmen wie Akira Kurosawas „Die sieben Samurai“ und „Die verborgene Festung“ mitwirkte. In „Die sieben Samurai“ verkörperte er den gutmütigen Samurai Heihachi. Später in seiner Karriere war er in zahlreichen Toei-Filmen als Nebendarsteller zu sehen. 1986 wurde er für seine Leistung in Toeis „Hana Ichi Monme“ (1985) mit dem Preis als Bester Schauspieler bei der Verleihung des Japan Academy Awards ausgezeichnet.

Foto von Seiji Miyaguchi

Seiji Miyaguchi

Besetzung · Bekannt für Die sieben Samurai

Seiji Miyaguchi war ein japanischer Schauspieler. Er trat in Akira Kurosawas „Die sieben Samurai“ als Kyuzo, der Meisterschwertkämpfer auf, obwohl der Schauspieler zugab, vor dieser Rolle noch nie ein Schwert in der Hand gehabt zu haben.

Foto von Shinobu Hashimoto

Shinobu Hashimoto

Drehbuchautor · Bekannt für Die sieben Samurai, Ikiru - Einmal wirklich leben

Shinobu Hashimoto war ein japanischer Drehbuchautor, Filmregisseur und Produzent. Er arbeitete häufig mit Akira Kurosawa zusammen und schrieb die Drehbücher für international bekannte Filme wie Rashomon und Die sieben Samurai.

Foto von Yoshio Inaba

Yoshio Inaba

Besetzung · Bekannt für Die sieben Samurai

Yoshio Inaba war ein japanischer Schauspieler, der vor allem für seine Rolle als Gorobei, einer der Titelcharaktere (der gutmütige Stellvertreter des Kommandanten), in Akira Kurosawas „Die sieben Samurai“ bekannt ist. Er starb im Alter von 77 Jahren an einem Herzinfarkt.

Foto von Hideo Oguni

Hideo Oguni

Drehbuchautor · Bekannt für Die sieben Samurai, Ikiru - Einmal wirklich leben, Zwischen Himmel und Hölle

Hideo Oguni war ein japanischer Schriftsteller, der über 100 Drehbücher schrieb. Er ist vor allem als Co-Autor von Drehbüchern für eine Reihe von Filmen von Akira Kurosawa bekannt, darunter Ikiru, Die sieben Samurai, Thron des Blutes und Die verborgene Festung. Sein erster Film mit Kurosawa war Ikiru, und laut Filmprofessorin Catherine Russell war es Oguni, der die zweiteilige Struktur dieses Films entwickelte. Der Filmkritiker Donald Richie betrachtete ihn als den „Humanisten“ unter Kurosawas Autoren. 2013 wurden Oguni und seine häufigen Drehbuchautoren Kurosawa, Shinobu Hashimoto und Ryūzō Kikushima von der Writers Guild of America West mit dem Jean Renoir Award ausgezeichnet. Zu seinen Autoren außerhalb von Kurosawas Filmen zählen Heinosuke Goshos Where Chimneys Are Seen (1953), Koji Shimas Warning from Space (1956), Bin Katos Heiji Zenigata: Chase the Demon Lantern (1958), Tora! Tora! Tora! und Hiroshi Inagakis Machibuse (1970).

Foto von Eijirō Tōno

Eijirō Tōno

Besetzung · Bekannt für Zwischen Himmel und Hölle, Die sieben Samurai

Eijirō Tōno war ein japanischer Schauspieler, der in seiner über 50-jährigen Karriere in über 400 Fernsehsendungen, fast 250 Filmen und zahlreichen Theaterproduktionen mitwirkte. Im Westen ist er vor allem für seine Rollen in Filmen von Akira Kurosawa wie „Die sieben Samurai“ (1954) und „Yojimbo“ (1961) sowie in Filmen von Yasujirō Ozu wie „Die Reise nach Tokio“ (1953) und „Ein Herbstnachmittag“ (1962) bekannt. Er spielte außerdem in Kihachi Okamotos „Kill!“ und in „Tora! Tora! Tora!“, einer Darstellung des japanischen Angriffs auf Pearl Harbor. Sein letzter Film war Juzo Itamis A-ge-man (Die Geschichte der goldenen Geisha) aus dem Jahr 1990. Tōno spielte außerdem von 1969 bis 1983 die Titelrolle in der langjährigen Fernsehserie Mito Kōmon (Jidaigeki). In den frühen Jahren seiner Karriere trat er unter dem Namen Katsuji Honjo auf.

Foto von Bokuzen Hidari

Bokuzen Hidari

Besetzung · Bekannt für Ikiru - Einmal wirklich leben, Die sieben Samurai

Bokuzen Hidari war ein japanischer Schauspieler und Komiker, geboren im Dorf Kotesashi (heute Teil von Tokorozawa), Bezirk Iruma, Präfektur Saitama, Japan. Er wirkte in Filmen wie Akira Kurosawas „Die sieben Samurai“, „Die Unterwelt“ und „Ikiru“ mit. Hidari war beim japanischen Publikum für seine Darstellungen von unterwürfigen, unterdrückten Männern bekannt und, obwohl er Abstinenzler war, berühmt für seine überzeugenden Betrunkenenszenen (siehe insbesondere „Ikiru“).

Foto von Haruo Nakajima

Haruo Nakajima

Haruo Nakajima war ein japanischer Schauspieler und Stuntman. Als Pionier des Kostümspiels ist er vor allem für seine Darstellung von Godzilla in zwölf aufeinanderfolgenden Filmen bekannt, vom ersten „Godzilla“ bis zu „Godzilla vs. Gigan“. Nakajima verkörperte außerdem verschiedene andere Kaiju in Tokusatsu-Filmen von Toho, darunter Rodan, Mothra und „The War of the Gargantuas“, und hatte kleinere Rollen in Akira Kurosawas „Die sieben Samurai“, „Yojimbo“ und „Streunender Hund“.

Foto von Takashi Shimura

Takashi Shimura

Besetzung · Bekannt für Ikiru - Einmal wirklich leben, Die sieben Samurai, Zwischen Himmel und Hölle

Takashi Shimura war ein japanischer Schauspieler, der zwischen 1934 und 1981 in über 200 Filmen mitwirkte. Er spielte in 21 der 30 Filme von Akira Kurosawa (mehr als jeder andere Schauspieler), darunter Hauptrollen in „Engel der Verlorenen“ (1948), „Rashomon“ (1950), „Ikiru“ (1952) und „Die sieben Samurai“ (1954). Er verkörperte Professor Kyohei Yamane in Ishirō Hondas erstem „Godzilla“-Film (1954) und dessen erster Fortsetzung „Godzilla kehrt zurück“ (1955). Für seine Verdienste um die Kunst wurde Shimura 1974 von der japanischen Regierung mit der Medaille mit violettem Band und 1980 mit dem Orden der Aufgehenden Sonne 4. Klasse, Goldene Strahlen mit Rosette ausgezeichnet.

Foto von Toshirō Mifune

Toshirō Mifune

Besetzung · Bekannt für Die sieben Samurai, Zwischen Himmel und Hölle

Toshirō Mifune war ein japanischer Schauspieler, Filmproduzent und -regisseur. Er wirkte in 134 Filmen mit, erhielt dafür circa 60 Auszeichnungen und war auch international bekannt. Mifune wuchs in der Küstenstadt Dalian im japanisch besetzten China auf. Sein Vater war Inhaber eines Fotogeschäfts, in dem Mifune bereits als Kind mithalf. 1940 wurde er in die Armee einberufen und diente in der Fliegertruppe, wo er Luftaufnahmen anfertigte. Eigentlich auf der Suche nach einer Beschäftigung als Kameramann, erhielt er 1946 in Tokio einen Job in der Filmgesellschaft Tōhō. Seine erste Hauptrolle, einen Bankräuber, spielte er in Senkichi Taniguchis Ginrei no Hate (1947). Die Rolle des Negativhelden dominiert unter seinen frühen Filmen, so trat er als Gangster in Engel der Verlorenen (Yoidore Tenshi, 1948) und als Räuber in Rashomon – Das Lustwäldchen (Rashō-Mon, 1950) auf, ferner in dem Film Die verborgene Festung (1958) als zwielichtiger General Makabe. In sein dynamisches Spiel ließ Mifune auch humoristische Elemente einfließen. Von 1948 bis 1965 verkörperte er die Hauptrollen in den meisten Filmen des Regisseurs Akira Kurosawa. Mit seiner Darstellung des Außenseiters unter den sieben Samurai in Kurosawas Die sieben Samurai (Shichinin no Samurai, 1954) erlangte Mifune weltweite Popularität. Er trat in Kurosawas Adaptionen westlicher Literatur als Dieb in Nachtasyl (Donzoko, 1957) und in der Macbeth-Rolle in Das Schloss im Spinnwebwald (Kumo-no-Su-Jō, 1957) sowie in Zwischen Himmel und Hölle (Tengoku to Jigoku, 1963) – der Verfilmung eines Kriminalromans von Ed McBain – auf. Für seine Arbeit in den Filmen Yojimbo – Der Leibwächter (Yōjimbō, 1961) und Rotbart (Akahige, 1965) wurde er auf dem Filmfestival von Venedig mit der Coppa Volpi als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet und erhielt daraufhin auch Rollenangebote in internationalen Produktionen. So spielte er unter anderem 1966 in John Frankenheimers Grand Prix einen japanischen Rennstallbesitzer, 1968 in John Boormans Die Hölle sind wir, in der französisch-italienischen Produktion Rivalen unter roter Sonne (Soleil rouge, 1971) und 1976 den Admiral Yamamoto in Jack Smights Schlacht um Midway. Seine Darstellung des Fürsten Toranaga in der US-amerikanischen Fernsehserie Shogun machte ihn in Deutschland einem weiteren Publikum bekannt. Mifune war der erste japanische Filmschauspieler, der sich als internationaler Star durchsetzen konnte. 1962 gründete er seine eigene Produktionsfirma „Mifune Productions“, und hatte 1963 mit Gojū-man-nin no Isan sein Regiedebüt. 1966 errichtete er eigene Studios in Tokio, die er 1981 um eine private Schauspielschule erweiterte. Aufgrund von Missmanagement musste die Schule aber drei Jahre später geschlossen werden. Sein Sohn Shiro Mifune (* 1950) ist ebenfalls Schauspieler und Produzent, seine Tochter Mika ist ebenfalls Schauspielerin. (Quelle: Wikipedia)

Foto von Jennifer Darling

Jennifer Darling

Besetzung · Bekannt für Ein Königreich für ein Lama, Teenage Mutant Hero Turtles, Aladdin

Jennifer Darling ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Synchronsprecherin. Bekannt wurde sie vor allem in ihrer Rolle als Sekretärin in den beiden 1970er-Jahre-Fernsehserien Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann und Die Sieben-Millionen-Dollar-Frau.

Foto von Shinji Imaoka

Shinji Imaoka

Regie · Bekannt für Shape of My Heart

Shinji Imaoka, auch bekannt als Ramon Naka, ist ein japanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. Er gehört zu einer Gruppe von Regisseuren des Pink-Films aus den 2000er Jahren, die gemeinsam als die „Sieben Glücksgötter des Pink“ (ピンク七福神, shichifukujin) bekannt sind. Zu dieser Gruppe zählen neben Imaoka auch Toshiya Ueno, Mitsuru Meike, Yuji Tajiri, Yoshitaka Kamada, Toshirō Enomoto und Rei Sakamoto.

Foto von Katee Sackhoff

Katee Sackhoff

Besetzung · Bekannt für The Mandalorian, Battlestar Galactica, LEGO Star Wars: The Mandalorian

Kathryn „Katee“ Ann Sackhoff (* 8. April 1980 in Portland, Oregon) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie wurde bekannt durch die Rollen der Kara „Starbuck“ Thrace aus Battlestar Galactica sowie Vic Moretti in Longmire. Sackhoff hatte 1998 ihre erste Rolle in dem Fernsehfilm Zu jung für ein Baby. In der Fernsehserie The Education of Max Bickford stellte sie 2001 die Tochter der Titelfigur Nell Bickford dar, die Serie kam auf 22 Folgen. Es folgten Auftritte in Fernsehserien wie Emergency Room – Die Notaufnahme (2002), Boomtown (2003) oder Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen (2004) sowie dem Film Halloween: Resurrection (2002). Zwei weitere Filme wurden 2007 veröffentlicht: The Last Sentinel und White Noise: Fürchte das Licht. Einem breiten Publikum wurde Sackhoff durch ihre Rolle als Kara „Starbuck“ Thrace in der Science-Fiction-Serie Battlestar Galactica bekannt. Ab 2003 spielte Sackhoff in der Miniserie, den vier regulären Staffeln sowie dem Fernsehfilm eine der Hauptrollen, für die sie 2006 den Saturn Award als Beste Nebendarstellerin in einer Fernsehserie erhielt. Sackhoff wirkte auch in der Neuauflage der Serie Die Sieben-Millionen-Dollar-Frau, Bionic Woman, mit, die 2007 vom US-Sender NBC ausgestrahlt wurde, und nahm dort als Sarah Corvus die Rolle der Gegenspielerin der Serienheldin Jamie Sommers ein. Neben verschiedenen Gastauftritten stellte Sackhoff 2008 die Dr. Theodora „Teddy“ Rowe in der Serie Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis dar. In der achten Staffel der Echtzeit-Serie 24 war sie als CTU-Mitarbeiterin Dana Walsh zu sehen. Als sie selbst war Sackhoff in zwei Folgen von The Big Bang Theory zu sehen, jeweils in Howards Fantasie. In der Erfolgsserie CSI: Vegas spielte sie als Detective Frankie Reed. Seit 2012 spielte sie in der Serie Longmire die weibliche Hauptrolle als Victoria „Vic“ Morettie, eine Deputy des Sheriffs. Die Serie und damit ihr Engagement endete 2017. 2013 spielte sie die weibliche Hauptrolle Dahl in David Twohys Riddick mit Vin Diesel. Es folgten weitere Film- und Fernsehrollen, ihr Schaffen umfasst mehr als 55 Produktionen. 2020 war sie in mehreren Folgen der Star-Wars-SpinOff-Serie The Mandalorian als Bo-Katan zu sehen, deren Rolle sie bereits zuvor in den Animationsserien Star Wars: The Clone Wars und Star Wars Rebels synchronisiert hatte.

Foto von Justin Bieber

Justin Bieber

Justin Drew Bieber (geboren am 1. März 1994) ist ein kanadischer Sänger. Er wurde von dem amerikanischen Musikmanager Scooter Braun entdeckt und 2008 bei RBMG Records unter Vertrag genommen; mit der Veröffentlichung seiner Debüt-EP *My World* (2009), die sieben Titel umfasste, erlangte er Bekanntheit und etablierte sich schon bald als Teenager-Idol.

Foto von Walt Disney

Walt Disney

Produzent · Bekannt für Das Dschungelbuch, Dornröschen, Schneewittchen und die sieben Zwerge

Walter Elias „Walt“ Disney (5. Dezember 1901 - 15. Dezember 1966) war ein US-amerikanischer Trickfilmzeichner und Filmproduzent und eine der prägendsten und meistgeehrten Persönlichkeiten der Filmbranche des 20. Jahrhunderts. Disney begann in den frühen 1920er Jahren mit seinem ersten Trickfilmstudio in Kansas City kurze Werbefilme und Cartoons zu produzieren, ehe er 1923 nach Hollywood ging und dort mit seinem Bruder Roy O. Disney die Walt Disney Company gründete. Nach weiteren Kurzfilmen, die sich auch der Mischung aus Trickfilm und Realfilm bedienten, folgte 1928 die Erfindung von Micky Maus, mit der Walt Disney innerhalb weniger Jahre zu einem der weltweit bekanntesten und erfolgreichsten Filmproduzenten wurde. In den 1930er Jahren entwickelte er den Zeichentrickfilm mit seinem Studio stets weiter, beispielsweise durch Ergänzung um Ton und Farbe, um schließlich 1937 mit Schneewittchen und die sieben Zwerge den ersten abendfüllenden Zeichentrickfilm zu veröffentlichen, der heute als Meilenstein der Filmgeschichte gilt. Weitere dieser Filme wie Pinocchio (1940), Bambi (1942), Cinderella (1950) oder Dornröschen (1959) zählen ebenfalls zu den populärsten Werken des Zeichentrickgenres. Im Laufe seiner Karriere entwickelte sich Walt Disney vom einfallsreichen Ideenfinder, der den Zeichentrickfilm perfektionieren wollte, zum beliebtesten Filmemacher Amerikas und zum „Märchenonkel der Nation“. Seine Filme waren bei einem breiten Publikum aller Altersgruppen beliebt und die von ihm erfundenen Cartoonfiguren Donald Duck, Pluto und andere wurden zu Kultfiguren der Unterhaltungsbranche. Mit dem 1955 eröffneten Vergnügungspark Disneyland erfüllte sich Walt Disney einen Lebenstraum und schuf den Beginn einer Reihe weiterer Disney-Parks auf der ganzen Welt. Zudem nutzte er als einer der ersten Filmproduzenten das aufkommende Fernsehen in den 1950er Jahren für die Präsentation neuer Filme und Serien sowie zur Werbung für die Werke seines Studios. Disney wurde mit insgesamt 26 Oscars ausgezeichnet, was bis heute unerreicht ist. Auch nach seinem Tod produzierten die Disney-Studios zahlreiche erfolgreiche Filme und Serien; der Name „Disney“ wurde zur international bekannten Marke für eine umfassende Auswahl an Produkten der Unterhaltungsindustrie.

Foto von Severn Darden

Severn Darden

Severn Teakle Darden Jr. (9. November 1929 – 27. Mai 1995) war ein US-amerikanischer Komiker und Schauspieler sowie Gründungsmitglied der in Chicago ansässigen Comedy-Truppe The Second City und ihrer Vorgängergruppe, den Compass Players. Bekannt wurde er durch seine Filmauftritte als menschlicher Anführer Kolp in den Filmen „Planet der Affen 4“ und „Planet der Affen 5“. Seine Live-Comedy-Improvisationen unter der Figur „Walther von der Vogelweide“ prägten zwei Generationen von Komikern. Geboren in New Orleans, Louisiana, besuchte er die University of Chicago, wo er laut dem Dichter Paul Carroll eine „Campus-Legende“ war. Dardens unkonventioneller und intellektueller Humor war ein wesentliches Element des Stils von The Second City zu dieser Zeit und ist in seinem gesamten Werk erkennbar. Carroll beschrieb ihn als eine Mischung aus surrealistischem New Orleans-Humor und derbem, bissigem „Chicago-Style“-Humor. Ein Beispiel für seinen schrägen Humor ist, wie er den Spruch „Erkenne dich selbst“ in die sieben Zeichen eines Nummernschildes aus New Mexico quetschte: NOYOSEF. Darden war ein festes Mitglied der Komikergruppe „Compass Players“ von Paul Sills, dem ersten Improvisationstheater der USA. Die Gruppe trat Mitte der 1950er-Jahre in der Gegend um Chicago auf. Sills gründete 1959 „The Second City“ und holte viele Komiker der „Compass Players“, darunter auch Darden, dorthin.

Foto von Richard Anderson

Richard Anderson

Besetzung · Bekannt für Auf der Flucht, Perry Mason, Der Chef

Richard Norman Anderson (* 8. August 1926 in Long Branch, New Jersey; † 31. August 2017 in Beverly Hills, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Seine bekannteste Rolle ist die des Oscar Goldman in der Fernsehserie Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann. Sein Debüt gab Anderson im Jahr 1946 als Komparse – er spielte einen Speerträger – in dem Stück Volpone am Las Palmas Theatre. Kurz darauf folgten Angebote vom Film. Andersons Rollen waren oft glatte und korrekte Typen, kultivierte und urbane Anzug- und Uniformträger, wie in Stanley Kubricks Meisterwerk Wege zum Ruhm, wo er an der Seite von Kirk Douglas in der Rolle eines Majors zu sehen war. Auch spielte er oftmals brave Söhne oder Schwiegersöhne wie beispielsweise den kultivierten Alan Stewart in Martin Ritts Südstaaten-Drama Der lange heiße Sommer. Andersons Filmfiguren besaßen oft weder Ecken noch Kanten und standen meist auf der „richtigen Seite des Gesetzes“. Anderson war in den 1960er- und 1970er-Jahren einer der bestbeschäftigten amerikanischen Fernsehschauspieler, man sah ihn als Gast in vielen Fernsehserien, wie beispielsweise in Der Chef, Big Valley, Mannix, FBI, Columbo und Rauchende Colts. In der Anwaltsserie Perry Mason war er in einer der Hauptrollen zu sehen. Seine Rolle als Oscar Goldman in den Fernsehserien Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann und Die Sieben-Millionen-Dollar-Frau aus den 1970er-Jahren ist eine seiner bekanntesten. Ebenso war er auch in der Pilotfolge von Knight Rider zu sehen, wo er die Rolle des Dr. Ralph Wesley spielte. Bis Ende der 1990er-Jahre war Anderson regelmäßig im Fernsehen als Darsteller tätig.

Foto von Isaiah Washington

Isaiah Washington

Besetzung · Bekannt für The 100

Isaiah Washington IV (* 3. August 1963 in Houston, Texas) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Sein Einstieg ins Filmgeschäft wurde maßgeblich durch Spike Lee beeinflusst, der mit Washington vier Filme drehte. Danach besetzten ihn Steven Soderbergh, Warren Beatty oder Clint Eastwood. Erfolge wie Romeo Must Die und Ghost Ship folgten. Ab 2005 spielte er in der Krankenhaus-Fernsehserie Grey’s Anatomy die Rolle des Preston Burke, für die er einen Screen Actors Guild Awards (insgesamt drei Nominierungen) und zwei Image Awards als bester Hauptdarsteller in einer Drama-Serie erhielt. Nachdem sich Washington angeblich wiederholt homophob gegenüber seinem homosexuellen Kollegen T. R. Knight in Grey’s Anatomy geäußert haben soll, kam es in den USA zu Protesten gegen dieses Verhalten. Der die Serie produzierende US-Sender ABC stellte dazu fest, Washingtons Verhalten sei inakzeptabel und man habe erwogen, ihn aus der Serie zu entfernen. Infolgedessen unterzog sich Washington einer einwöchigen Therapie und traf sich mit Vertretern von lesbisch-schwulen Organisationen. Am 8. Juni 2007 wurde bekannt, dass ABC Washingtons Vertrag nicht mehr verlängerte. Ab Oktober 2007 war er in der NBC-Serie Bionic Woman zu sehen, einer Neuauflage der 70er-Jahre-Fernsehserie Die Sieben-Millionen-Dollar-Frau. Die Serie wurde jedoch nach nur acht Folgen wieder eingestellt. Von 2014 bis 2018 verkörperte er die Hauptrolle des Thelonious Jaha in der Science-Fiction-Fernsehserie The 100.

Foto von Alexander D'Arcy

Alexander D'Arcy

Alexander D'Arcy (10. August 1908 – 20. April 1996) war ein ägyptischer Schauspieler mit internationaler Filmerfahrung. Geboren als Alexander Sarruf in Kairo, Ägypten, wirkte D'Arcy, der unter verschiedenen Namen wie Alexandre D'Arcy, Alex D'Arcy, Alexandre Darcy und Alex d'Arcy bekannt ist, in rund 45 Filmen mit, meist in der Rolle eines charmanten Gentlemans oder eines gewandten Gauners. Sein Filmdebüt gab er 1927 in „Der Garten Allahs“, bevor er in Alfred Hitchcocks „Champagne“ (1928) zu sehen war. Anschließend ging er nach Hollywood, wo er Ende der 1930er-Jahre zunächst Nebenrollen in Filmen wie „Der Gefangene von Zenda“ (1937), „Gestohlener Urlaub“ (1937) und „Die schreckliche Wahrheit“ (1937) übernahm. 1953 spielte er in „Wie angelt man sich einen Millionär?“ einen von Marilyn Monroes Verehrern und war 1955 in „Abdulla der Große“ und „Soldat des Glücks“ zu sehen. Seine Rollen verloren an Bedeutung, und in den 1960er-Jahren trat er hauptsächlich im Fernsehen auf, bevor er in Horrorfilmen wieder auftauchte, insbesondere in „It's Hot in Paradise“ (1962) und als Dracula in „Draculas Schloss – Das Blut von Dracula“ (1969). D'Arcy, der offenbar ein Liebling von Kultregisseuren wie Roger Corman, Russ Meyer und Sam Fuller war, wirkte in Cormans „Massaker am Valentinstag“ (1967), Meyers „Die sieben Minuten“ (1971) und Fullers „Die tote Taube in der Beethovenstraße“ (1972) mit. Sein letzter Auftritt war 1973 in der deutschen Krimiserie Tatort. Er starb in West Hollywood, Kalifornien.

Foto von Moroni Olsen

Moroni Olsen

Moroni Olsen (27. Juni 1889 – 22. November 1954) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Olsen wurde in Ogden, Utah, als Sohn der Mormonen Edward Arenholt Olsen und Martha Hoverholst geboren. Sie benannten ihn nach dem Moroni aus dem Buch Mormon. Einige Quellen behaupten, Olsens Geburtsname sei John Willard Clawson gewesen, doch dafür gibt es keine Belege. Olsen besuchte die Weber Stake Academy, die Vorgängerin der Weber State University. Anschließend studierte er an der University of Utah, wo unter anderem Maud May Babcock zu seinen Dozentinnen zählte. Während des Ersten Weltkriegs verkaufte er Kriegsanleihen für die US-Marine. Um diese Zeit studierte und trat er auch im Osten der Vereinigten Staaten auf. 1923 gründete Olsen in Ogden die „Moroni Olsen Players“. Sie traten sowohl im Orpheum Theatre in Ogden als auch an verschiedenen anderen Spielstätten zwischen Salt Lake City und Seattle auf. Nach Engagements am Broadway gab er 1935 sein Filmdebüt in einer Verfilmung von „Die drei Musketiere“. Später spielte er eine andere Rolle in einer Komödie des gleichen Stücks aus dem Jahr 1939, in der Don Ameche D’Artagnan und die Ritz-Brüder drei einfältige Lakaien verkörperten, die für die betrunkenen Musketiere einspringen mussten. Seine bekannteste Rolle war die des Sklaven im Zauberspiegel in Walt Disneys „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ (1937). Olsen lieh außerdem dem älteren Engel in „Ist das Leben nicht schön?“ seine Stimme. Olsen war ein aktives Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage und unterrichtete Jugendliche in der Gemeinde Hollywood. Er führte außerdem mehrere Jahre lang Regie bei der Theateraufführung „Pilgramage Play of Hollywood“.

Foto von Bernie Casey

Bernie Casey

Bernard Terry „Bernie“ Casey war ein US-amerikanischer Schauspieler und zuvor American-Football-Spieler. Casey begann seine Schauspielkarriere in Die Rache der glorreichen Sieben, der zweiten Fortsetzung von Die glorreichen Sieben. Anschließend spielte er in einer Reihe von Blaxploitation-Filmen, unter anderem in Ein Fall für Cleopatra Jones. 1983 spielte er den FBI-Agenten Felix Leiter, dessen Hautfarbe in Ian Flemings Romanen nie frestgelegt wurde, im inoffiziellen James-Bond-Film Sag niemals nie. In der Komödie Ghettobusters von Keenen Ivory Wayans karikierte er sich selbst als ehemaligen Footballprofi, der zum Schauspieler wurde. Daneben trat er in verschiedenen Fernsehserien als Gaststar auf wie in den Mini-Serien Roots – Die nächsten Generationen und Die Mars-Chroniken, sowie in einer Doppelfolge von Star Trek - Deep Space Nine. Casey war auch als Maler und Dichter tätig.

Foto von John A. Alonzo

John A. Alonzo

Cinematographer · Bekannt für Scarface

John A. Alonzo (12. Juni 1934 – 13. März 2001) war ein US-amerikanischer Kameramann und Schauspieler, bekannt für Chinatown (1974), Die glorreichen Sieben (1960) und Star Trek: Treffen der Generationen (1994). Er war zuvor mit Suzanne L. Heltzel und Jan Murray verheiratet.

Foto von Dagmara Dominczyk

Dagmara Dominczyk

Besetzung · Bekannt für Tony, Succession

Dagmara Domińczyk (* 17. Juli 1976 in Kielce, Polen) ist eine US-amerikanische Schauspielerin polnischer Herkunft. Domińczyk verbrachte die ersten sieben Jahre ihrer Kindheit in ihrer Heimatstadt Kielce. Nachdem ihr Vater, ein Aktivist der Gewerkschaft Solidarność, zunächst im Zuge des Kriegsrechts in Polen von 1981 bis 1982 interniert worden war und 1983 das Land verlassen durfte, wanderte die Familie nach New York City aus. Nach dem Besuch der High School studierte sie Dramaturgie an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh. Domińczyk wurde bekannt, als sie 1999 am Broadway im Theaterstück Closer von Patrick Marber mitspielte. In der Musikkomödie Rock Star (2001) war sie neben Mark Wahlberg und Jennifer Aniston zu sehen. Im Abenteuerfilm The Count of Monte Cristo (2002) trat sie an der Seite von James Caviezel und Richard Harris auf. Im Thriller Tough Luck (2003) spielte sie die Rolle von Divana, der Ehefrau von Ike, den Armand Assante verkörperte. In der Filmbiografie Krass (2006) spielte sie neben Annette Bening, Brian Cox, Alec Baldwin und Gwyneth Paltrow. Domińczyk ist seit 2005 mit dem Schauspieler Patrick Wilson verheiratet. Das Ehepaar hat zwei Söhne und stand im Thriller Jack Strong (2014) unter der Regie von Władysław Pasikowski auch gemeinsam vor der Kamera. Domińczyks jüngere Schwestern Marika Domińczyk (* 1980) und Weronika Domińczyk (* 1986) sind ebenfalls Schauspielerinnen.

Foto von Martin Sensmeier

Martin Sensmeier

Martin Sensmeier ist ein US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler sowie Model mit Tlingit-, Koyukon-Athabascan- und irischen Wurzeln, der vor allem für seine Hauptrolle in der Neuverfilmung des Spielfilms „Die glorreichen Sieben“ bekannt ist.