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Foto von Anne Parillaud

Anne Parillaud

Besetzung · Bekannt für From the World of John Wick: Ballerina

Anne Parillaud ist eine französische Schauspielerin. Ursprünglich wollte Anne Parillaud Rechtsanwältin werden. Ab Ende der 1970er Jahre hatte sie jedoch mit freizügigen Auftritten in Liebeskomödien wie Das Strandhotel (1978) und Girls – Die kleinen Aufreißerinnen, dem deutschen Softsex-Film Patricia – Einmal Himmel und zurück (beide 1980) und Alain Delons Thriller Rette deine Haut, Killer (1981) erste Erfolge als Schauspielerin. Internationale Aufmerksamkeit erregte sie 1990 in der Rolle einer von der Staatsgewalt abgerichteten Auftragsmörderin in Luc Bessons Actionfilm Nikita. Für diese Leistung erhielt sie den César für die beste Hauptdarstellerin. Der Versuch, 1992 als mörderischer, aber sympathischer Vampir in John Landis’ Film Bloody Marie – Eine Frau mit Biß auch im US-Kino Fuß zu fassen, gelang nicht. 1993 fand die epische Liebesgeschichte Flucht aus dem Eis lediglich bei der Kritik Aufmerksamkeit, doch kaum beim Publikum. 1998 spielte Parillaud Königin Anna von Österreich (1601–1666) (und war damit die Mutter von Leonardo DiCaprio) in der Hollywood-Verfilmung von Alexandre Dumas’ Roman Der Mann in der eisernen Maske. Im selben Jahr erinnerte ihre Rolle in dem Psychothriller Phantome des Todes an „Nikita“, fand aber kaum Zuspruch bei Zuschauern. Erfolgreich war Anne Parillaud im französischen Film mit Hauptrollen in Actionstreifen wie Gangsters (2002) und Deadlines (2004), für den sie beim Filmfestival von Paris als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde. In dem „Film im Film“ Sex Is Comedy (2002) spielte sie eine Regisseurin, die Darsteller, die einander nicht ausstehen können, zu Liebesszenen vor der Kamera zu überreden versucht.

Foto von Rob Nagle

Rob Nagle

Rob Nagle schloss 1992 sein Studium an der Northwestern University mit einem Doppelabschluss in Theaterwissenschaft und Philosophie ab. Zu seinen jüngsten Theaterrollen zählen Auftritte in „Die kleinen Füchse“, „Das Gewächshaus“, „Der Lügner“, „Für immer gebunden“ und „Kirche und Staat“. Außerdem spielte er eine Spielzeit am Shakespeare Theatre in Washington, D.C., wo er in „Macbeth“, „Heinrich V.“, „Ende gut, alles gut“, „Volpone“ und „Maß für Maß“ zu sehen war. Er ist Mitglied der Troubadour Theatre Company und der Antaeus Theatre Company.

Foto von Richard Carlson

Richard Carlson

Richard Carlson (* 29. April 1912 in Albert Lea, Minnesota; † 21. November 1977 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Nachdem er in Minnesota Schauspiel studiert und unterrichtet hatte, begann er in den 1930ern beim Broadway aufzutreten. 1938 bekam er seine erste Filmrolle im Film The Young in Heart. Er arbeitete als freier Schauspieler, der in vielen verschiedenen Filmstudios auftrat und zog 1939 nach Kalifornien. Vor dem Zweiten Weltkrieg war Carlson meistens in Dramen oder Komödien zu sehen, unter anderem an der Seite von Bette Davis und Teresa Wright in William Wylers Filmdrama Die kleinen Füchse aus dem Jahr 1941. Ähnlich wie viele Schauspieler diente Carlson im Zweiten Weltkrieg und unterbrach dafür seine Karriere als Schauspieler. Nachdem er zurückgekehrt war, war es für Carlson schwieriger neue Rollen zu finden. 1948 erhielt er Rollen den Filmen Hinter verschlossenen Türen und The Amazing Mr. X. Dennoch ebbte seine Karriere in Hollywood langsam ab. 1950 erhielt er die Hauptrolle im Film König Salomons Diamanten und begann, seine Karriere wieder aufzubauen. Er fand Arbeit in den kürzlich aufgetauchten Science-Fiction- und Horror B-Movies in den 1950er-Jahren. Er trat in zahlreichen Horror- und Science-Fiction-Filmen auf, darunter in drei 3-D-Filmen: The Maze und Gefahr aus dem Weltall mit Barbara Rush, Der Schrecken vom Amazonas mit Julie Adams und The Magnetic Monster. Die 1950er stellten sich als arbeitsreichste Zeit für Carlson heraus. Neben seiner Filmarbeit trat er nun auch in Fernsehserien fort, beispielsweise in Led Three Lives; weitere Filme waren Ein Leben im Rausch und Der Turm der schreienden Frauen. Für einige Filme und Fernsehserien war er zwischen 1954 und 1966 auch als Regisseur aktiv. Seine letzte Rolle spielte Carlson im Jahr 1975 in der US-Fernsehserie Mobile One.

Foto von Ed Bishop

Ed Bishop

Besetzung · Bekannt für Simon Templar, 2001: Odyssee im Weltraum

Ed Bishop (* 11. Juni 1932 in Brooklyn, New York City als George Victor Bishop; † 8. Juni 2005 in London, Großbritannien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Bishop begann seine Karriere 1961 in London als Nebendarsteller in Fernsehserien und Theaterstücken. Ein Jahr später hatte er seinen ersten Auftritt in einem Film – in Stanley Kubricks Lolita spielte er einen Krankenwagenfahrer. Nach weiteren Kurzauftritten (unter anderem in Auch die Kleinen wollen nach oben, James Bond 007 – Man lebt nur zweimal, 2001: Odyssee im Weltraum) traf er 1967 die Fernsehproduzenten Gerry und Sylvia Anderson, die ihm eine Hauptsprechrolle in der Marionetten-Serie Captain Scarlet anboten und ihn danach als Commander Ed Straker in der Science-Fiction-Serie UFO besetzten. Beide Serien wurden, obwohl sie nur kurz liefen, sehr populär und bescherten ihm eine große Fangemeinde. Bis zu seinem Tod nahm er daher regelmäßig an Fan-Conventions teil. In der Folgezeit übernahm er weiterhin Rollen in Hörfunk, Fernsehen, Film und Theater und lieh seine Stimme für Werbespots und Zeichentrickserien. Da er seinen Hauptwohnsitz in England hatte, wurde er hauptsächlich als US-Amerikaner in britischen Produktionen besetzt.

Foto von Bitty Schram

Bitty Schram

Besetzung · Bekannt für Monk

Bitty Schram (* 17. Juli 1968) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, die vor allem durch ihre Rolle als Sharona Fleming in der Fernsehserie „Monk“ und als Evelyn Gardner in dem Film „Eine Klasse für sich“ (1992) bekannt wurde. Schram wurde in Mountainside, New Jersey, geboren und besuchte die Jonathan Dayton High School, wo sie eine erfolgreiche Sportlerin war. Sie studierte an der University of Maryland mit einem Tennisstipendium und schloss ihr Studium mit einem Bachelor in Werbegrafik ab. Da sie schon seit Jahren Schauspielerin werden wollte, bemühte sie sich um Rollen in Film, Fernsehen und am Broadway. „Bitty“ war ein Spitzname, den sie für ihre Schauspielkarriere wählte. Schram ist jüdischen Glaubens. Die Rolle, die ihr den Durchbruch brachte, war die der Evelyn Gardner, der Right Fielderin der Rockford Peaches, in Penny Marshalls Film „Eine Klasse für sich“. Ihre Figur erhielt die berühmte Ermahnung von Manager Jimmy Dugan (Tom Hanks): „Im Baseball wird nicht geweint!“ Von 1993 bis 1995 wirkte sie in der Broadway-Uraufführung von Neil Simons „Laughter on the 23rd Floor“ mit. 2002 erhielt Schram eine Hauptrolle an der Seite von Tony Shalhoub in der USA-Network-Serie „Monk“. Sie spielte Sharona Fleming, eine taffe und meinungsstarke Privatdetektivin, die Monk bei der Aufklärung von Verbrechen unterstützt. Schram verließ die Serie Mitte der dritten Staffel, angeblich aufgrund kreativer Differenzen. Neben „Monk“ zählen zu Schrams bekanntesten Fernsehrollen eine wiederkehrende Rolle in der NBC-Serie „The West Wing“ und ein Gastauftritt in der CBS-Serie „The Good Wife“. Sie spielte außerdem in mehreren Filmen mit, darunter „Der Mann, der zu wenig wusste“ (1997), „The Sweetest Thing“ (2002) und „Trennung mit Hindernissen“ (2006). In den letzten Jahren konzentrierte sich Schram auf ihre Bühnenkarriere. Sie wirkte in Produktionen wie „Hexenjagd“, „Die kleinen Füchse“ und „The Importance of Being Earnest“ mit. Sie ist außerdem Mitglied der New Yorker Theatergruppe Naked Angels. Schram ist eine sehr private Person und hält ihr Privatleben aus der Öffentlichkeit heraus. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Foto von Ron Moody

Ron Moody

Ron Moody, eigentlich Ronald Moodnick (* 8. Januar 1924 in London; † 11. Juni 2015 ebenda), war ein britischer Schauspieler. Mit 29 Jahren hatte Moody Auftritte in Revuen und als Stand-up-Comedian und begann seine Schauspielkarriere Ende der 1950er Jahre am Theater und in Musicals, so 1959 in Leonard Bernsteins Candide. Er hatte da zwar keine große Rolle, aber sie führte zu seinem Durchbruch in der Musicalfassung des Romans Oliver Twist von Charles Dickens. Er spielte in Oliver! den hinterhältigen Taschendieb Fagin. Nach einigen Nebenrollen auch in Fernsehserien, wie Mit Schirm, Charme und Melone (The Avengers), engagierte ihn Regisseur Carol Reed 1968 für die Verfilmung des Musicals Oliver!, in der Moody wieder seine Fagin-Rolle spielte und die ihm prompt eine Oscar-Nominierung einbrachte. Ein Jahr später, 1969, bekam Moody das Angebot die Nachfolge von Patrick Troughton als Hauptdarsteller in der britischen Science-Fiction-Serie Doctor Who anzutreten, doch er lehnte die Rolle ab. Einmal jedoch hatte er in einer Hörspielfassung von Doctor Who dennoch eine Rolle, als Duke of Wellington im Stück Other Lives (2005). Im Fernsehen übernahm er weiter zahlreiche Hauptrollen und Gastauftritte in Serien, unter anderem in der langjährigen Seifenoper EastEnders, in Starsky & Hutch, Rauchende Colts (Gunsmoke), Mord ist ihr Hobby (Murder, She Wrote), Hart aber herzlich (Hart to Hart) oder als Sprecher in der Zeichentrickserie Als die Tiere den Wald verließen. Deutschsprachige Fernsehzuschauer kennen Moody hauptsächlich aus den zahlreichen Wiederholungen des Miss-Marple-Krimis Vier Frauen und ein Mord (Murder Most Foul, 1964), in dem er den Direktor Driffold Cosgood einer Theatergruppe spielt – an der Seite von Margaret Rutherford, mit der er ein Jahr zuvor auch in der Filmkomödie Auch die Kleinen wollen nach oben (The Mouse on the Moon) vor der Kamera stand.

Foto von Cody Cameron

Cody Cameron

Besetzung · Bekannt für Shrek, Shrek 2, Der gestiefelte Kater: Der letzte Wunsch

Cody Cameron ist ein US-amerikanischer Synchronsprecher, Autor, Animator, Regisseur, Künstler und Drehbuchautor, der vor allem für seine Sprechrollen als Pinocchio, die drei kleinen Schweinchen und ein Ogerbaby in der Shrek-Reihe bekannt ist.

Foto von Sofia Scarpa Saldanha

Sofia Scarpa Saldanha

Besetzung · Bekannt für Rio

Sofia Scarpa Saldanha ist die zweite Tochter des brasilianischen Regisseurs Carlos Saldanha. Sie ist vor allem als Synchronsprecherin bekannt und hat in mehreren Animationsfilmen mitgewirkt. Zu ihren bekanntesten Rollen zählen die junge Linda in der Originalfassung von "Rio" sowie die Stimme eines kleinen Aras in "Rio 2". Außerdem sprach sie Nebenrollen in "Ice Age 2 – Jetzt taut’s" und "Ice Age 3 – Die Dinosaurier sind los", wo sie als "Molehog Girl 2" zu hören ist.

Foto von Gerrit Braun

Gerrit Braun

Das Miniatur Wunderland gehört mittlerweile nicht nur zu den größten Attraktionen der Hansestadt. Die weltweit größte Modelleisenbahn zieht mehr Besucher an als jede andere Touristenattraktion in Deutschland. Die Schöpfer dieser kleinen Wunderwelt sind Frederik und Gerrit Braun. In ihrem Buch erzählen die Zwillinge zum ersten Mal ihre ganze Geschichte, den mühsamen Weg zum Welterfolg – und sie erlauben einen spannenden Blick hinter die Kulissen ihrer unglaublichen Mission.

Foto von Joe Dante

Joe Dante

Regie · Bekannt für Gremlins - Kleine Monster, Hawaii Five-0

Joseph James Dante Jr. (* 28. November 1946) ist ein US-amerikanischer Filmemacher, Produzent, Cutter und Schauspieler. Seine Filme – insbesondere „Gremlins“ (1984) und dessen Fortsetzung „Gremlins 2 – Die Rückkehr der kleinen Monster“ (1990) – verbinden oft Elemente des B-Movie-Genres der 1950er-Jahre mit Radikalismus und Cartoon-Komödie der 1960er-Jahre. Zu Dantes Werk zählen Filme wie „Piranha“ (1978), „Das Tier“ (1981), „Explorers – Auf der Suche nach einem Abenteuer“ (1985), „Die Reise ins Ich“ (1987), „Meine teuflischen Nachbarn“ (1989), „Matinee“ (1993), „Small Soldiers“ (1998) und „Looney Tunes: Back in Action“ (2003). Für Fernsehen und Kabelfernsehen arbeitete er unter anderem an der Gesellschaftssatire „Der zweite Bürgerkrieg“ (1997), an Episoden der Anthologie-Serien „Masters of Horror“ („Homecoming“ und „Die Schraubenfliegen-Lösung“) und „Amazing Stories“ sowie an „Polizei-Squad!“. und Hawaii Five-0.

PK

Pamela Knaack

Pamela Knaack (* 12. August 1963 in Hamburg) ist eine deutsche Schauspielerin. Sie war eine Darstellerin in der Sendung Katrin und die Welt der Tiere. Sie spielte in der Serie die Mutter der kleinen Katrin. Knaack studierte Schauspiel in New York City und hatte 1987 ihr erstes Engagement am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Außerdem spielte sie am Bremer Goethetheater und bei den Wiener Festwochen die Alma Mahler-Werfel in Joshua Sobols Polydrama Alma – A Show Biz ans Ende. Seit 1992 tritt sie auch in Film und Fernsehen auf.

Foto von Hagen von Ortloff

Hagen von Ortloff

Besetzung · Bekannt für Eisenbahn-Romantik

Hagen v. Ortloff wurde im Mai 1949 in Zwickau geboren, wuchs bei seiner Großmutter in Dresden auf und bereits mit fünf Jahren war sein Berufswunsch klar: Lokomotivführer. Dampfloks und -schiffe waren die Leidenschaft des kleinen Jungen. 1960 kam er zu seiner Mutter in den Großraum Stuttgart, sein Vater war bereits 1957 gestorben. Für ein Dutzend Jahre war Weinsberg sein Wohnort. Hier besuchte Hagen v. Ortloff bis zur Mittleren Reife das Gymnasium. Die Oberstufe beendete er mit der Fachhochschulreife. Zum Abitur hat es seinerzeit nicht gereicht. Viel schlimmer für ihn war allerdings, dass er aus wirtschaftlichen Gründen seine Modelleisenbahn verkaufen musste. Nach der Bundeswehrzeit studierte Hagen v. Ortloff von 1972-75 an der Fachhochschule für Druck in Stuttgart und schloss als Wirtschaftsingenieur ab. Anschließend Studium an der Universität Stuttgart: Politikwissenschaft, Soziologie und BWL. 1984 machte er seinen Universitäts-Abschluss als Magister rer. pol.. Seine ersten Schritte beim Fernsehen machte Hagen v. Ortloff im Familienprogramm des damaligen SDR: Ab 1977 war er Freier Mitarbeiter bei der Sendung "Durchblick", einer Nachrichten-Sendung für Kinder. Das erste Honorar investierte er in eine Modellbahnlok. 1979 wurde Hagen v. Ortloff Mitglied der Abendschau-Redaktion. Er produzierte zahlreiche Filmberichte aus dem Bereich "Land und Leute", machte sich als Gartenzwerg Kunold und als Wetterfrosch verdient. Ein Höhepunkt des Ortloffschen Fernsehschaffens war der Umgang mit einem Bumerang: Diesen warf er so exakt, dass der Bumerang ihn mitten im Satz mit voller Wucht am Kopf traf. Von 1978-1998 war Hagen v. Ortloff auch Mitarbeiter in der Fernseh-Sportredaktion. 1991 entstand die Sendereihe Eisenbahn-Romantik, quasi "rein zufällig": Im ersten Jahr wurden elf Eisenbahnfilme als Pausen-Füller gesendet. Die Zuschauerresonanz war aber so riesig, dass schon wenig später die Eisenbahn wöchentlich über den Bildschirm zuckelte. Die Sendung ist zu einem Markenzeichen des SWR geworden und Hagen v. Ortloff zu "Mr. Eisenbahn-Romantik", was er aber nicht so gerne hört. Das Lob für den Erfolg der Sendereihe gibt er gerne weiter: Erfolgreich sind wir nur, weil viele "gute Geister" hinter den Kulissen mitwirken. Das neueste Produkt des "Ortloffschen Schaffens" ist der Internationaler Tag der Modelleisenbahn, der ab 2015 regelmäßig am 2. Dezember gefeiert wird.

Foto von Zach Galligan

Zach Galligan

Besetzung · Bekannt für Gremlins - Kleine Monster

Zach Galligan ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Er wurde als Sohn einer Psychologin und eines Anwalts geboren. Er selbst studierte an der angesehenen Columbia University. 1984 übernahm er die männliche Hauptrolle in dem Film Gremlins – Kleine Monster, der ein Kassenschlager wurde und allein in den USA rund 150 Millionen US-Dollar einspielte. Zach Galligan, der zuvor nur in kleineren Fernsehproduktionen aufgetreten war, wurde über Nacht zum Star und wiederholte seine populäre Rolle noch einmal in Gremlins 2 – Die Rückkehr der kleinen Monster (1990), jedoch deutlich weniger erfolgreich. Bekannt machte ihn auch die Hauptrolle des Mark Loftmore in dem Fantasyfilm Reise zurück in der Zeit aus dem Jahr 1988, die er in der Fortsetzung Spaceshift (1992) nochmals verkörperte. In den 1990er-Jahren stagnierte die Schauspielkarriere des New Yorkers und er trat anschließend vor allem als Gastdarsteller in Fernsehserien wie Star Trek: Raumschiff Voyager, Eine himmlische Familie und Criminal Intent – Verbrechen im Visier auf. Im neuen Jahrtausend spielt er vor allem in Independentfilmen aus dem Horror- und Thrillergenre. Quelle: Wikipedia

Foto von Griffin Gluck

Griffin Gluck

Besetzung · Bekannt für Private Practice

Griffin Gluck (* 24. August 2000 in Los Angeles, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Zur Schauspielerei kam er als Sechsjähriger, während er mit seiner älteren Schwester Caroline zu einem Sommerkindervorsprechen des Musicals Guys and Dolls im Palisades Playhouse ging und dabei in die Rolle des Nathan Detroit gecastet wurde. Da seine Eltern vor allem in Japan aktiv sind, kam der Junge auch in einem japanischen Werbespot der Heroes-DVD zum Einsatz. Seither kam er in diversen Werbespots am japanischen und am US-amerikanischen Markt zum Einsatz. Durch seinen Vater kam der Schüler im Jahre 2009 zu seinem ersten Einsatz in einer Filmproduktion, als er im Film Saidoweizu, bei dem sein Vater die Regie führte, in einer kleinen Gastrolle in Erscheinung trat. Bei der gleichen Produktion war seine Mutter als Location Manager, also als Hauptverantwortliche für die Filmlocations, im Einsatz. Außerdem war er im Herbst 2009 von einem Aufruf zum Casting für die Aufführung des Musicals Oliver! so fasziniert, dass er seinen Vater darum bat, mit ihm zum Vorsprechen bei Mariko Ballentine in North Hollywood zu gehen. So erhielt er am Ende auch die Hauptrolle des Stücks und kam in dieser bei verschiedenen Aufführungen mehrfach zum Einsatz. Bereits im Folgejahr folgte für Griffin Gluck ein Auftritt in einer Episode von Das Büro. Zunehmend überregionale Bekanntheit erlangte Gluck aber erst ab dem Jahre 2011, als er im Film Meine erfundene Frau unter anderem neben Bailee Madison als Filmkind von Jennifer Aniston in Erscheinung trat. Dafür erhielt er bei den Young Artist Awards 2012 eine Nominierung als Bester Nebendarsteller in einem Spielfilm. Noch im Jahr 2011 wurde der Nachwuchsschauspieler in fünf verschiedenen Episoden der Fernsehserie Taras Welten eingesetzt, in der er in die Rolle des kleinen Monty, dem Sohn des wiederkehrenden Charakters des Evan (gespielt von Keir O’Donnell), übernahm. Außerdem ist der junge Kalifornier im Jahre 2011 auch noch im rund halbstündigen Fernsehfilm The Council of Dads sowie im ebenfalls 2011 erscheinenden Kurzfilm A Boy’s Life zu sehen. Darüber hinaus porträtierte er zwischen 2011 und 2013 den acht Jahre alten Sohn, Mason Warner, von Paul Adelsteins Figur in der Fernsehserie Private Practice. Quelle: Wikipedia

Foto von Diego Luna

Diego Luna

Besetzung · Bekannt für Andor, Manolo und das Buch des Lebens, Rogue One: A Star Wars Story

Diego Luna Alexander (* 29. Dezember 1979 in Toluca) ist ein mexikanischer Schauspieler und Regisseur. International bekannt wurde er insbesondere für seine Rolle als Cassian Andor in Star Wars: Andor und Rogue One: A Star Wars Story (2016). In den 1990er Jahren folgten einige Auftritte als Schauspieler in kleinen mexikanischen Film- und Fernsehproduktionen. Lunas erster Erfolg auf internationaler Ebene war der Spielfilm Y tu mamá también – Lust for Life, für den er gemeinsam mit Gael García Bernal bei den Filmfestspielen von Venedig den Marcello-Mastroianni-Preis gewann. Nach einer Nebenrolle in Frida, einer Verfilmung des Lebens der mexikanischen Malerin Frida Kahlo, war er 2004 mit seiner Darstellung eines armen Hotelangestellten im US-amerikanischen Film Dirty Dancing 2, für den er tanzen lernte, ebenso erfolgreich wie mit Nebenrollen in Kevin Costners Open Range – Weites Land und Steven Spielbergs Terminal. 2016 spielte er in dem Star-Wars-Spin-off Rogue One: A Star Wars Story den Rebellen-Offizier Cassian Andor, in dem er mit Felicity Jones als Protagonist vor der Kamera stand. 2022 kehrte er zu dieser Rolle in der Fernsehserie Andor zurück. Auf den 63. Internationalen Filmfestspielen in Cannes präsentierte Luna sein Regiedebüt Abel, die Geschichte eines kleinen traumatisierten Jungen, der glaubt, der Ehemann seiner alleinerziehenden Mutter zu sein. 2017 wurde er in die Wettbewerbsjury der 67. Internationalen Filmfestspiele Berlin berufen. Im Dezember 2022 wurde er für die beste Leistung eines Schauspielers in einer Fernsehserie – Drama in Andor für einen Golden Globe nominiert.

Foto von Robert Prosky

Robert Prosky

Besetzung · Bekannt für Polizeirevier Hill Street

Robert Prosky (* 13. Dezember 1930 als Robert Porzuczek in Philadelphia, Pennsylvania; † 8. Dezember 2008 in Washington, D.C.) war ein US-amerikanischer Schauspieler mit polnischen Wurzeln. Robert Proskys Filmkarriere begann 1981 mit der Rolle des Leo, Boss einer Gangsterbande, in Der Einzelgänger. Seither spielte Prosky nicht nur am Theater, er trat zudem in zahlreichen Filmen auf. Neben seiner Theater- und Filmarbeit spielte Prosky in Fernsehserien wie Polizeirevier Hill Street, Veronica und Practice – Die Anwälte. Einem breiten Publikum bekannt wurde er durch größer angelegte Nebenrollen in Kinofilmen, wie in Dead Man Walking, Gremlins 2 – Die Rückkehr der kleinen Monster und Mrs. Doubtfire – Das stachelige Kindermädchen.

Foto von China Anne McClain

China Anne McClain

Besetzung · Bekannt für Tyler Perry's House of Payne, Descendants: The Rise of Red

China Anne McClain ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin. China Anne McClain wurde im Spätsommer 1998 in der Stadt Decatur im US-Bundesstaat Georgia als jüngste Tochter von Michael McClain, einem Musikproduzenten, Sänger, Songwriter und Toningenieur, und Shontell, einer Sängerin und Songwriterin, geboren. Daneben hat sie auch zwei Schwestern, die beide ebenfalls künstlerisch tätig sind, die rund vier bzw. fünf Jahre ältere Sierra Aylina sowie die rund ein Jahr ältere Lauryn Alisa. Zusammen haben die drei McClain-Mädchen, die sich selbst die „3mcclaingirls“ nennen, bereits eine Single herausgebracht, wobei ihre Eltern maßgeblich an der Produktion beteiligt waren. Die Karriere der kleinen China Anne McClaine fand ihren eigentlichen Durchbruch bereits im Jahr 2004, als der im Musikbereich tätig Ian Burke, der zuvor bei der American Society of Composers, Authors and Publishers (ASCAP) engagiert war, bei der Familie zum Essen eingeladen war. Dabei sang China Anne einen Song von Spy Kids 2, woraufhin Burke den Regisseur, Produzenten, Drehbuchautor und sporadischen Schauspieler Rob Hardy anrief, der ein junges Mädchen für seinen neuen Film The Gospel suchte. Nachdem die Kleine wenig später für Hardy vorsprach, wurde sie Monate darauf in den offiziellen Cast des Films aufgenommen, wo sie die nicht unwesentliche Nebenrolle der Alexis übernahm. Im Film sang sie einen von Kirk Franklin geschriebenen Song, der im Februar 2005 in den Doppler Studios produziert bzw. aufgenommen wurde. Auch ihre beiden älteren Schwestern (* 1994 und * 1997) kamen im Film zu einer kleinen Rolle, wo sie im Kindergospelchor zu sehen sind. 2018 übernimmt McClain die Hauptrolle der Jennifer Pierce in der The-CW-Superheldenserie Black Lightning, die auf dem gleichnamigen Comic basiert.

Foto von Dick Miller

Dick Miller

Besetzung · Bekannt für Gremlins - Kleine Monster, The Terminator

Richard „Dick“ Miller war ein US-amerikanischer Schauspieler und Drehbuchautor. Miller wurde in der Bronx in New York City als Sohn russisch-jüdischer Einwanderer geboren. 1952 zog er nach Los Angeles, Kalifornien und suchte dort Arbeit als Schriftsteller. Dort wurde der Filmproduzent und Regisseur Roger Corman auf ihn aufmerksam und castete ihn für mehrere seiner Low-Budget-Filme. Miller arbeitete mit ihm über 20 Jahre lang zusammen. Er spielte weiter in frühen Produktionen von Joe Dante und James Cameron mit. In Filmen gab er in Nebenrollen oft den Durchschnittsamerikaner. Er führte auch Regie bei einigen wenigen Fernsehsendungen wie beispielsweise 1986 einer Folge von Miami Vice namens „The Fix“. Große internationale Bekanntheit erlangte Miller als Kriegsveteran Murray Futterman in den Horrorkomödien Gremlins – Kleine Monster (1984) und Gremlins 2 – Die Rückkehr der kleinen Monster (1990). Er starb fünf Wochen nach seinem 90. Geburtstag an einem Herzinfarkt, während er in Toluca Lake (Kalifornien) wegen einer Lungenentzündung behandelt wurde.

Foto von Kathryn Mullen

Kathryn Mullen

Besetzung · Bekannt für Das Imperium schlägt zurück

Kathryn „Kathy“ Mullen ist Schauspielerin, Synchronsprecherin und Puppenspielerin und vor allem mit Jim Hensons Projekten verbunden. Sie begann ihre Karriere in der dritten Staffel der Muppet Show, hauptsächlich als Gaffer, die Backstage-Katze. Außerdem führte sie bei Nelvana die Synchronregie für Dog City, arbeitete als Designerin für den Muppet-Film, war Yodas Assistentin in „Das Imperium schlägt zurück“ und eine der Schöpferinnen von „Between the Lions“. Neben ihrer Rolle als Mokey in mehreren Muppet-Filmen kreierte sie auch die Figur Mokey – einen sanftmütigen Fraggle im New-Age-Stil – für Hensons „Fraggle Rock“. Sie sprach die Gelfling Kira in „Der dunkle Kristall“, Allegra in „Allegras Fenster“ und Leona, den Löwen, in „Between the Lions“. Kathy Mullen hat sich mit ihrem Ehemann, dem ehemaligen Muppet-Designer Michael K. Frith, und der britischen Wohltätigkeitsorganisation „No Strings“ zusammengetan, um einen Film für Kinder in Afghanistan zu produzieren, der vor den Gefahren von Landminen warnt. In dem Film „Die Geschichte vom kleinen Teppichjungen“ verliert eine Puppe mehrere Gliedmaßen, bevor sie lernt, Landminen vollständig zu meiden. Kathy und Michael ließen sich von Johnie McGlade inspirieren, einem Helfer in der humanitären Hilfe, der mit einer struppigen Hasenpuppe Menschen, die Erdbeben, Hunger oder Völkermord erlebt hatten, ein Lächeln ins Gesicht zauberte.

Foto von Rick Ducommun

Rick Ducommun

Besetzung · Bekannt für Scary Movie

Richard „Rick“ Ducommun war ein kanadischer Stand-up-Comedian, Schauspieler, Autor und Produzent. Bekannt wurde er durch seine Nebenrollen in verschiedenen Filmen, insbesondere in „Die teuflischen Vorstadtbewohner“ (1989) und „Little Monsters“. Ducommun wurde am 3. Juli 1952 in Prince Albert, Saskatchewan, Kanada, geboren. Er wuchs auf einem Bauernhof auf und begann bereits als Teenager mit Stand-up-Comedy. Anfang der 1980er-Jahre zog er nach Vancouver und moderierte die Kindersendung „Zig Zag“. Ducommuns Filmkarriere begann Mitte der 1980er-Jahre mit kleineren Rollen in Filmen wie „No Small Affair“ (1984) und „A Fine Mess“ (1986). Seinen Durchbruch feierte er 1989 mit der Rolle des neugierigen Nachbarn Art Weingartner in Joe Dantes „Die teuflischen Vorstadtbewohner“. Anschließend übernahm er die Hauptrolle in „Little Monsters“ (1989) als Moderator einer Kindersendung, in der Monster bekämpft werden. Ducommun arbeitete in den 1990er-Jahren kontinuierlich in Film und Fernsehen und wirkte in Filmen wie „Spaceballs“ (1987), „Stirb langsam“ (1988), „Gremlins 2 – Die Rückkehr der kleinen Monster“ (1990) und „Jagd auf Roter Oktober“ (1990) mit. Außerdem hatte er wiederkehrende Rollen in den Fernsehserien „Amazing Stories“ (1985–1987) und „Max Headroom“ (1987–1988). In den 2000er-Jahren verlangsamte sich Ducommuns Karriere, doch er blieb weiterhin in Film und Fernsehen aktiv. Er spielte in Filmen wie „Scary Movie“ (2000) und „MVP – Most Valuable Primate“ (2000) mit und hatte eine wiederkehrende Rolle in der Fernsehserie „Just Shoot Me!“ (1997–2003). Ducommun starb am 12. Juni 2015 in Vancouver im Alter von 62 Jahren. Er litt an Komplikationen infolge von Diabetes.

Foto von Marianne Sägebrecht

Marianne Sägebrecht

Marianne Sägebrecht ist eine deutsche Schauspielerin und Kabarettistin. Marianne Sägebrecht spielte bereits während ihrer Schulzeit in einer Theatergruppe. Nach dem Realschulabschluss absolvierte sie zunächst eine Ausbildung zur medizinisch-technischen Assistentin. Im Alter von neunzehn Jahren heiratete Sägebrecht und bekam eine Tochter. Mit ihrem Ehemann und ihrer Schwester leitete sie vier Jahre lang das Kleinkunstlokal „Spinnradl“ in Starnberg. Nach ihrer Scheidung 1976 führte Marianne Sägebrecht die Künstlerkneipe „Mutti Bräu“ im Münchner Stadtteil Schwabing, wo sie Kontakte zu Schauspielern und zu Künstlern des Zirkus Roncalli knüpfte. Von 1977 bis 1981 arbeitete sie am Kabarett „Opera curiosa“ und spielte ab 1979 nebenher auch Theater. Ihr Filmdebüt hatte sie 1981 unter dem Pseudonym Barbara Hermani als Ringkämpferin. Da sie mittlerweile einen guten Ruf als Allroundkünstlerin besaß, verhalf ihr der Regisseur Percy Adlon 1983 mit seinem Film Die Schaukel ebenfalls zu einer Rolle. Durch die nachfolgenden Filme wurde Sägebrecht äußerst populär. Immer wieder mimte sie glaubwürdig die einfache Frau von nebenan, die sich nichts gefallen lässt. Zu ihren bekanntesten Filmen zählen Zuckerbaby (1984), Out of Rosenheim (1987), Rosalie Goes Shopping (1989) – alle drei unter der Regie von Percy Adlon –, Der Rosenkrieg (1989) und Asterix und Obelix gegen Caesar (1998). In französischen Produktionen spielte sie u. a. die Haushälterin von Michel Piccoli in Martha und ich und die Pflegemutter des kleinen Rémi in Das Findelkind. 1996 war sie in Volker Schlöndorffs Verfilmung Der Unhold nach dem Roman Der Erlkönig von Michel Tournier neben John Malkovich, Gottfried John und Simon McBurney zu sehen. Von 2001 bis 2004 übernahm sie an der Seite von Gunter Berger die Titelrolle einer bayerischen Köchin in der dreiteiligen ARD-Fernsehfilmreihe Marga Engel, bei der sie auch am Drehbuch mitwirkte. In der Fernsehserie Café Meineid von Franz Xaver Bogner hatte sie 2002 einen Gastauftritt. Bodo Fürneisen besetzte sie als Frau Holle für seinen gleichnamigen Märchenfilm aus dem Jahr 2008. In Tomy Wigands Filmkomödie Omamamia spielte sie die gläubige Auswanderin Marguerita, die nach dem Tod ihres Gatten von Kanada nach Rom reist, um bei Papst Benedikt XVI. Vergebung für ein lang gehütetes Familiengeheimnis zu erbitten. 2013 und 2019 las sie die alljährliche Adventsgeschichte in der von Florian Silbereisen moderierten Fernsehshow Das Adventsfest der 100.000 Lichter. Seit 2014 ist sie in den teilanimierten Realfilmen um Pettersson und Findus in der Rolle der hilfsbereiten Beda Andersson, die Pettersson zu seinem Kater Findus verhilft, zu sehen. Im Juni 2015 stand sie in der Rolle der Bavaria Toleranta in Bussi – Das Munical, einem Musical unter der Regie von Thomas Hermanns, auf der Bühne. Ende 2016 spielte sie in mehreren Folgen der Serie SOKO München eine Informantin der SOKO. (Quelle: Wikipedia)

Foto von Mary Louise Weller

Mary Louise Weller

Die bezaubernde, kurvenreiche und attraktive blonde Schauspielerin Mary Louise Weller wurde am 1. September 1946 geboren und wuchs in Los Angeles auf. Das ehemalige Topmodel aus New York gab ihr Filmdebüt mit einer kleinen, nicht im Abspann erwähnten Rolle in dem packenden Polizeidrama „Serpico“ (1973). Besonders in Erinnerung blieb Weller als schöne Meeresbiologin in dem Fernsehfilm „Hunters of the Reef“ (1978) und überzeugte ebenso als die Studentin und Geliebte von Professor Andrew Prine in dem herausragenden Horrorfilm „The Evil“ (1978). Ihren größten und anhaltenden Kultstatus erreichte Mary mit ihrer exzellenten und mitreißenden Darstellung der hochnäsigen und spießigen Studentin „Mandy Pepperidge“ in der urkomischen und derben Komödie „Animal House“ (1978). Nach „Animal House“ spielte Weller die einzige nicht-suizidale Figur in „Die Glasglocke“ (1979), Martin Koves attraktive Ehefrau in dem billigen „Der weiße Hai“-Abklatsch „Blood Tide“ (1982), Chuck Norris’ Freundin in dem spannenden Martial-Arts-Actionfilm „Forced Vengeance“ (1982) und eine witzige Nebenrolle in Larry Cohens herrlicher, augenzwinkernder Monsterkomödie „Q“ (1982). Mary hatte Gastauftritte in der Fernsehserie „Quincy M.E.“ (1976), „Fantasy Island“ (1977), „Supertrain“ (1979), „CHiPs“ (1977), „Vega$“ (1978), „Die Hardy Boys/Nancy Drew Mysteries“ (1977), „B.J. und der Bär“ (1978), „Kojak“ (1973), „Starsky & Hutch“ (1975) und „Baretta“ (1975). Anfang der 80er-Jahre beendete Weller freiwillig ihre Schauspielkarriere in Film und Fernsehen. Sie spielte in mehreren Theaterstücken in New York und schrieb das Stück „Four Alone“, das im Greenhouse Theater in Pasadena aufgeführt wurde. Außerdem trainierte Mary bereits als Teenager mit dem US-amerikanischen Reitteam und nahm an Reitwettbewerben teil. Weller versuchte, einen Film nach ihrem eigenen Drehbuch über die Jockey Mary Bacon zu realisieren, doch leider kam es nie dazu. Sie ist eine Cousine ersten Grades der Schriftstellerin Sheila Weller. 1986 kaufte Mary Louise Weller eine große, drei Hektar große Ranch in Malibu, Kalifornien, um dort Pferde zu züchten.

Foto von Vijessna Ferkic

Vijessna Ferkic

Vijessna Ferkic ist in einer kleinen Stadt in der Nähe von Hamburg geboren und aufgewachsen. Im Alter von zehn Jahren wurde sie in eine der ersten und renommiertesten Schauspielschulen Hamburgs aufgenommen. Kurz darauf wurde Ferkic in die Reihe "Die Pfefferkörner" (1998-2001) aufgenommen. Ferkic hatte anschließend mehrere Gastauftritte in etablierten Fernsehserien und Filmproduktionen. Im Jahr 2008 wurde Ferkic ausgewählt, Sophie im Film "Der Vorleser" zu spielen.

PH

Peter Hölzel

Hölzel besuchte von 1960 bis 1962 die Staatliche Schauspielschule Berlin. Bis 1971 hatte er dann meist nur kurze Engagements in diversen Häusern. Ab 1971 bis zu seinem Tod 1990 war er ununterbrochen am Staatsschauspiel Dresden engagiert, wo er im Schauspielhaus und auch im Kleinen Haus spielte. „Unvergesslich“ sei seine Hauptrolle 1983 als die des Nationalsozialisten Adolf Eichmann „in einer Aufsehen erregenden“ Inszenierung des Stücks Bruder Eichmann von Heinar Kipphardt gewesen, das postum im Großen Haus am 8. September 1983 unter der Regie von Horst Schönemann und mit der Musik von Eckehard Mayer DDR-erstaufgeführt wurde.