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Die fliegenden Ärzte
1986
Coopers Crossing ist ein kleines Nest mitten im australischen Busch. Von hier aus startet der „Royal Flying Doctor Service“ seine Rettungsflüge in ein Einsatzgebiet, das in etwa der Größe Englands entspricht. Leiter des Teams, das aus zwei Ärzten, einer Krankenschwester, einem Piloten, einem Funker und einer Sprechstundenhilfe besteht, ist Dr. Tom Callaghan, ein junger ehrgeiziger Mediziner aus Sydney. In der ersten Folge tritt ein Neuzugang seinen Job im Dschungel an: Dr. Chris Randall. Die Einheimischen begegnen der jungen Ärztin erst einmal mit Misstrauen und Skepsis. Abenteuer, Liebe und Drama – und das alles inmitten einer traumhaften Landschaft. Hauptdarsteller Andrew McFarlane wurde nach 20 Folgen von Robert Grubb abgelöst. Auch die Location wechselte: Nach 227 Episoden landeten die Flying Doctors zum letzten Mal in Coopers Crossing. In einem Spin-off versuchte das Ärzteteam von Broken Hill vergeblich an den Erfolg ihrer Kollegen aus Neu-Süd-Wales anzuknöpfen.

Morris Ankrum
Morris Ankrum (geboren als Morris Nussbaum, 28. August 1896 – 2. September 1964) war ein US-amerikanischer Radio-, Fernseh- und Filmschauspieler. Bevor Nussbaum in den 1930er-Jahren bei Paramount Pictures unter Vertrag genommen wurde, hatte er seinen Nachnamen bereits in Ankrum geändert. Nach Vertragsabschluss mit dem Studio verwendete er zunächst den Namen „Stephen Morris“, bevor er ihn 1939 in Morris Ankrum änderte. Ankrums strenges Gesicht und seine markanten Gesichtszüge trugen dazu bei, dass er in Nebenrollen als standhafte Autoritätsfiguren besetzt wurde, darunter Wissenschaftler, Militärangehörige (insbesondere Offiziere), Richter und sogar Psychiater in über 150 Filmen, zumeist B-Movies. Eine seiner herausragendsten Rollen spielte er in Metro-Goldwyn-Mayers Produktion „Tennessee Johnson“ (1942), einem biografischen Film über Andrew Johnson, den 17. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Als Senator Jefferson Davis hält Ankrum eine bewegende Rede vor dem US-Senat anlässlich seines Rücktritts, um als erster – und einziger – Präsident der Konföderierten Staaten von Amerika deren Führung zu übernehmen. Ankrums Filmkarriere war umfangreich und erstreckte sich über 30 Jahre. Seine Rollen konzentrierten sich hauptsächlich auf Western und Science-Fiction-Filme. Ankrum wirkte in Western wie „Ride 'Em Cowboy“ (1942), „Vera Cruz“ (1942) an der Seite von Gary Cooper und Burt Lancaster, „Apache“ (1954) und „Cattle Queen of Montana“ (1954) mit Barbara Stanwyck und Ronald Reagan mit. Im Science-Fiction-Genre war er in „Rocketship X-M“ (1950), „Flug zum Mars“ (1951) als Marsianer, „Roter Planet Mars“ (1952) als US-Verteidigungsminister, dem Kultklassiker „Invasion vom Mars“ (1953) als Offizier der US-Armee und in „Die Erde gegen die fliegenden Untertassen“ (1956) als General zu sehen. 1957 spielte er einen Psychiater in dem Kult-Science-Fiction-Klassiker Kronos und hatte Rollen als Militäroffizier in Beginning of the End und The Giant Claw.

SpongeBob Schwammkopf: Piraten Ahoi!
2025
In ihrem brandneuen und bisher größten Kinoabenteuer, SPONGEBOB SCHWAMMKOPF: PIRATEN AHOI!, stechen SpongeBob und seine Freunde aus Bikini Bottom in See! SpongeBob, der endlich auch zu den Großen gehören möchte und Mr. Krabs seinen Mut beweisen will, folgt dem Fliegenden Holländer - einem mysteriösen, verwegenen Geisterpiraten. Und so beginnt ein rasantes und witziges Seefahrts-Abenteuer, das ihn in die tiefsten Tiefen der Tiefsee führt, wo noch kein Schwamm zuvor gewesen ist.

Angela Lansbury
Besetzung · Bekannt für Mord ist ihr Hobby, Der Grinch, Beauty and the Beast
Dame Angela Lansbury (bürgerlich Angela Brigid Lansbury Shaw) war eine britische Schauspielerin. Sie wurde sechsmal mit dem Golden Globe Award und fünfmal mit dem Tony Award ausgezeichnet, außerdem dreimal für den Oscar nominiert. 2013 wurde ihr der Ehrenoscar für ihr Lebenswerk zugesprochen (Verleihung am 16. November 2013). 1995 wurde sie zur Disney-Legende ernannt, 2014 als Dame Commander des Order of the British Empire in den britischen Adelsstand erhoben. Erste Erfahrungen als Schauspielerin sammelte die 16-jährige Lansbury in Montreal und New York mit Auftritten in Nachtclubs und Kabaretts. Um die Engagements zu erhalten, gab Lansbury 1921 als ihr Geburtsjahr aus und trat unter den Namen Bridget MacGill oder Bridget Lansbury auf. Im Alter von 17 Jahren spielte Lansbury ihre erste Hollywood-Rolle in dem Film Das Haus der Lady Alquist (1944) mit Ingrid Bergman. Durch die Rolle als freches Hausmädchen erhielt sie sofort ihre erste Oscar-Nominierung für die beste Nebenrolle und einen Sieben-Jahres-Vertrag mit MGM. Ihre zweite Oscar-Nominierung bekam Lansbury ein Jahr später für Das Bildnis des Dorian Gray (1945). In Frank Capras Politsatire Der beste Mann erschien sie 1948 in der Rolle einer intriganten Zeitungschefin. Während der 1950er Jahre verflachte ihre Filmkarriere zeitweise und sie fand sich vorwiegend in kleineren Filmen wieder. Zu den Höhepunkten dieser Zeit gehörte die Komödie Der Hofnarr (1955) mit Danny Kaye, Glynis Johns und Basil Rathbone, wo sie 1955 die liebestolle Tochter des Tyrannen Roderick verkörperte. Ihre dritte Nominierung erhielt sie für den United-Artists-Film Botschafter der Angst (1962), nach diesem Film erhielt sie auch zusehends wieder bessere Rollen. Ihr Bekanntheitsgrad als Schauspielerin steigerte sich durch den von Robert Stevenson inszenierten Disney-Film Die tollkühne Hexe in ihrem fliegenden Bett (1971), in dem sie an der Seite von David Tomlinson auch ihr Gesangstalent anbringen konnte. Im Jahr 1978 spielte sie unter anderem neben Peter Ustinov und Bette Davis in der Agatha-Christie-Verfilmung Tod auf dem Nil. 1980 folgte die Rolle der Miss Marple in einer weiteren Christie-Filmadaption, Mord im Spiegel, in der sie unter anderem an der Seite von Elizabeth Taylor, Geraldine Chaplin und Rock Hudson agierte. Sie spielte auch eine große Nebenrolle als Großmutter in dem Fantasyfilm Die Zeit der Wölfe (1984). Ihre bekannteste Rolle spielte Lansbury als Krimi-Autorin und Hobby-Detektivin Jessica Fletcher in der langjährigen Fernsehserie Mord ist ihr Hobby. Ihre Leistungen wurden mit zwölf Emmy-Nominierungen und vier Golden Globes, bei ebenfalls zwölf Nominierungen, belohnt. Mitte der 1990er Jahre spielte Lansbury die Hauptrolle in einem Weihnachtsmärchenfilm, Mrs. Santa Claus, welcher aber bis heute nicht im deutschsprachigen Raum gezeigt wurde. Außerdem spielte sie 2006 in dem Film Nanny McPhee mit. 2018 war sie in einer Nebenrolle als Balloon Lady an der Seite von Emily Blunt und Dick Van Dyke in Mary Poppins’ Rückkehr zu sehen.

Jean-Pierre Cassel
Jean-Pierre Cassel (* 27. Oktober 1932 als Jean-Pierre Crochon in Paris; † 19. April 2007 ebenda) war ein französischer Schauspieler. Gene Kelly entdeckte ihn in einem Nachtclub und gab ihm 1956 eine Rolle in Straße des Glücks. In Komödien der Nouvelle Vague überzeugte Cassel ab Beginn der 1960er Jahre als humoristisches Sexsymbol. Er war der bevorzugte Held von Regisseur Philippe de Broca. Von 1966 bis 1974 war Cassel Vorsitzender der französischen Schauspielergewerkschaft. Seine Filmpartnerinnen in den 1960er und 1970er Jahren waren Schauspielerinnen wie Françoise Dorléac (Die tolle Masche, Auch Stehlen will gelernt sein), Catherine Deneuve (Ich war eine männliche Sexbombe), Jean Seberg (Liebhaber für fünf Tage), Cornelia Froboess (Der Korporal in der Schlinge), Simone Signoret (Armee im Schatten), Brigitte Bardot (Der Bär und die Puppe), Stéphane Audran (Der Riß), Claude Jade (Le bateau sur l’herbe) und Jacqueline Bisset (Die Schlemmer-Orgie). Im englischsprachigen Kino repräsentierte er den Archetyp des Franzosen, so beispielsweise als Schlafwagenschaffner in Mord im Orient-Expreß, als Draufgänger Pierre Dubois in Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten, als König Ludwig XIII. in Die drei Musketiere und Die vier Musketiere – Die Rache der Mylady wie auch als Modeschöpfer in Prêt-à-Porter. Im Jahr 1973 trat er auch in der zweiten Folge der deutschen Serie Klimbim als Gaststar auf. Sein letzter Film Asterix bei den Olympischen Spielen, in dem er Miraculix verkörperte, kam Anfang 2008 in die deutschen Kinos.

Karl Michael Vogler
Vogler, Sohn eines Schmiedes, wuchs in Bregenz auf. Nach dem Abitur ging er ans Theater und gab sein Debüt 1950 in Innsbruck. In der Spielzeit 1951/1952 war er in Innsbruck an der dortigen Exl-Bühne engagiert. Es folgte eine erfolgreiche Bühnenkarriere. Weitere Theaterengagements hatte er am Theater im Domhof in Osnabrück (1952–1954) und an den Städtischen Bühnen Freiburg (1954–1958). Von 1958 bis 1964 gehörte er dem Ensemble der Münchner Kammerspiele an. Bereits Ende der 1950er Jahre hatte er seine ersten Auftritte in Film und Fernsehen. 1961 war er der „Horatio“ in Franz Peter Wirths Fernsehfassung des Hamlet. 1962 spielte er die Hauptrolle in Wirths Kinofilm Bekenntnisse eines möblierten Herrn, nach einem Drehbuch von Oliver Hassencamp, und erhielt dafür den Preis der deutschen Filmkritik. Ein großer Erfolg war für ihn 1968 die Hauptrolle in dem 7-teiligen Fernsehfilm Der Mann, der keinen Mord beging von Regisseur Hans Quest, der im ARD-Vorabendprogrann ausgestrahlt wurde. Bis in die 1970er Jahre wurde Vogler immer wieder auch in internationalen Kinoproduktionen besetzt. So war er 1965 in Ken Annakins Komödie Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten der Partner von Gert Fröbe, in John Guillermins Der blaue Max spielte er 1966 mit George Peppard, James Mason und Ursula Andress, 1967 in Richard Lesters Satire Wie ich den Krieg gewann mit John Lennon und 1969 in Michael Ritchies Skifahrer-Film Schußfahrt mit Robert Redford und Gene Hackman. 1970 verkörperte Vogler in Franklin J. Schaffners Oscar-gekröntem Film Patton – Rebell in Uniform dessen deutschen Gegenspieler Erwin Rommel. In der Folgezeit wurde Karl-Michael Vogler mit insgesamt fast 300 Rollen einer der meistbeschäftigten Darsteller des deutschen Fernsehens. 1972 übernahm er die Hauptrolle in der Science-Fiction-Serie Alpha Alpha. Die Produktion erinnerte in ihrer Thematik an den viel späteren US-Serienhit Akte X, war jedoch ihrer Zeit voraus und wurde nach der ersten Staffel eingestellt. Ungleich erfolgreicher war Vogler 1973 bis 1975 mit der Titelrolle in der aufwändig produzierten Serie Kara Ben Nemsi Effendi nach den ersten sechs Orient-Romanen von Karl May. Dazu kamen eine Vielzahl von Auftritten in Fernsehproduktionen wie Das Traumschiff, Tatort, Derrick, Ein Fall für TKKG, Der Kommissar und Kurklinik Rosenau. Karl-Michael Vogler war außerdem als Rezitator und Hörspiel-Sprecher tätig. Ab 2005 ging Vogler mit den Engelbert Wrobels Hot Jazz 3 und dem Programm „Mark Twain in Concert“ auf Tour, einer Synthese aus Literatur- und Jazz-Programm von Jelly Roll Morton bis Duke Ellington. Karl-Michael Vogler war mit seiner Frau Maria seit 1952 verheiratet und hatte mit ihr drei Kinder. Er starb am 9. Juni 2009 im Alter von 80 Jahren in seinem Haus in Seehausen am Staffelsee. (Wikipedia)

Stuart Whitman
Stuart Maxwell Whitman war ein US-amerikanischer Schauspieler, der für seine lange Karriere in Film und Fernsehen bekannt war. 1948 wurde Whitman aus dem Corps of Engineers der US Army entlassen und begann ein Schauspielstudium und trat in Theaterstücken auf. Von 1951 bis 1957 war Whitman hauptsächlich in Nebenrollen in Filmen zu sehen, darunter „Wenn Welten aufeinanderprallen“ (1951), „Der Tag, an dem die Erde stillstand“ (1951), „Stacheldraht“ (1952) und „Der Mann aus Alamo“ (1952). Im Fernsehen hatte Whitman Gastauftritte in Serien wie „Dr. Christian“, „The Roy Rogers Show“ und „Death Valley Days“ und eine wiederkehrende Rolle in „Highway Patrol“. Whitmans erste Hauptrolle spielte er in „Johnny Trouble“ (1957). In den späten 1950er Jahren war 20th Century Fox auf der Suche nach neuen Talenten, und so wurde Whitman für das Star-Förderprogramm verpflichtet. Whitman, der nun zur Hauptbesetzung gehörte, spielte u.a. in. „Von Panzern überrollt (1958), „China Doll“ (1958), „Ein Mann in den besten Jahren“ (1958), „Die Comancheros“ (1961) und „Gebrandmarkt“ (1961), für den er für den Oscar als Bester Hauptdarsteller nominiert wurde. Zu Whitmans späteren Filmen gehören „Der längste Tag“ (1962), „Der Tag und die Stunde“ (1962), „Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten“ (1965) und „Rabbits“ (1972). Whitman trat auch regelmäßig in Fernsehserien auf, unter anderem in Have Gun – Will Travel, Die Straßen von San Francisco, Love, American Style, Quincy, M.E., Die Hardy Boys/Nancy Drew Mysteries, Der Pirat, Condominium, Knight Rider, Matt Houston, Das A-Team, S.W.A.T., Fantasy Island, Mord ist ihr Hobby, Once Upon a Texas Train, Unter der Sonne Kaliforniens, Die Abenteuer von Brisco County, Jr. und Walker, Texas Ranger. Von 1988 bis 1992 spielte er die Rolle des Jonathan Kent in der Fernsehserie Superboy. Er war bis 2000 in Projekten zu sehen, danach wurde sein Rücktritt bekannt gegeben.

Neville Brand
Neville Brand (* 13. August 1920 in Griswold, Iowa; † 16. April 1992 in Sacramento, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Nach dem Kriegsende begann er ein Schauspielstudium mit Hilfe des „American Theatre Wing“, trat am Theater auf und hatte 1949 sein Spielfilmdebüt in Rauschgiftbrigade. Schnell wurde er auf die Rolle des Bösewichts in Film noirs, Gangsterfilmen und Western festgelegt. 1953 folgte eine Rolle in dem Oscar-prämierten Kriegsfilm Stalag 17. 1955 wurde Brand für seine Leistung in Terror in Block 11 für den British Film Academy Award als Bester ausländischer Darsteller nominiert. Ab Mitte der 1950er Jahre begann er mit Gastauftritten in Fernsehserien, darunter Der Texaner, Tausend Meilen Staub und Bonanza. Er spielte den Texas Ranger Reese Bennet zunächst als Gastrolle in der Serie Die Leute von der Shiloh Ranch, ab 1965 dann in 56 Folgen des Serienablegers Laredo. 1962 spielte er zudem am Broadway. Zu seinen weiteren Spielfilmen gehörten unter anderem Der Gefangene von Alcatraz, Tora! Tora! Tora! und Das Geheimnis der fliegenden Teufel.

Blink Twice
2024
Als der Tech-Milliardär Slater King die Cocktailkellnerin Frida auf seiner Spendengala kennenlernt, lädt er sie ein, mit ihm und seinen Freunden einen Traumurlaub auf seiner Privatinsel zu verbringen. Doch trotz der epischen Kulisse, der schönen Menschen, des ständig fließenden Champagners und der nächtlichen Tanzpartys spürt Frida, dass sich hinter der üppigen Fassade der Insel etwas Unheimliches verbirgt.

Peter Vogel
Peter Vogel war ein deutscher Schauspieler. Seine Schauspielkarriere begann mit sechzehn Jahren, als er einen der Schüler in Das fliegende Klassenzimmer spielte. In seinem letzten Kinofilm Das Einhorn spielte er als orientierungsloser Schriftsteller seine einzige Filmhauptrolle. Seine letzte Fernsehrolle spielte er in der US-amerikanischen Fernsehserie Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiss als inhaftierter Maler Emil Frey.

Paul Dahlke
Der Sohn des Musikpädagogen Ernst Dahlke wuchs in Köslin auf, ging in Stargard zur Schule und besuchte die Oberrealschule in Dortmund, wo er 1922 Abitur machte. Er studierte an der Bergakademie Clausthal und an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg. Er besuchte auch Vorlesungen in Germanistik und Theaterwissenschaft und versuchte sich als Maler und Holzbildhauer. Ab 1926 absolvierte Dahlke eine Schauspielausbildung an der Max-Reinhardt-Schauspielschule in Berlin. Ab 1928 folgten Theaterengagements an verschiedenen Berliner Bühnen und in München. Ab 1934 spielte Dahlke in verschiedenen Filmrollen meist vitale Charaktere mit schlichtem Gemüt. Außerdem war er in vielen Dramenverfilmungen zu sehen, etwa als Ruprecht in der Heinrich von Kleist-Verfilmung «Der zerbrochene Krug» sowie in den Erich Kästner-Verfilmungen von «Das fliegende Klassenzimmer» und «Drei Männer im Schnee». Nach dem Krieg war Dahlke unter anderem von 1946 bis 1953 am Staatsschauspiel München tätig, danach gastierte er an verschiedenen Theatern. Seine Ehefrau Elfe Gerhart-Dahlke, die er 1955 heiratete (es war seine zweite Ehe), war Schauspielerin und Bildhauerin. Einem breiten Publikum wurde Dahlke durch zahlreiche Fernsehrollen wie die des Rheinschiffers Jakob Wilde auf der MS Franziska in der gleichnamigen Serie (1978) bekannt. Dahlkes Grabstelle befindet sich auf dem Friedhof in Grundlsee (Österreich).

Fanny Staffa
Fanny Staffa (* 1976 in Frankfurt/Oder) ist eine deutsche Schauspielerin. Fanny Staffa studierte von 1997 bis 2001 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und war dann Ensemblemitglied am Staatstheater Cottbus. Von 2003 bis 2008 war sie Mitglied der Theatercompagnie fliegende fische. Von 2010 bis 2019 spielte sie in der Fernsehreihe Polizeiruf 110 Vivian Bukow, die Ehefrau des Kommissars Sascha Bukow. Seit 2017 ist sie Ensemblemitglied am Staatsschauspiel Dresden.

Gudula Blau
Gudula Blau ist eine deutsche Schauspielerin, Autorin, Sängerin und ehemalige Vorsitzende der Kleinpartei Die Violetten. Gudula Blau spielte unter anderem in den Filmen Scherben bringen Glück (1957), Einmal eine große Dame sein (1957), Die Heilige und ihr Narr (1957) und in Das fliegende Klassenzimmer (1973) als Frau von Simmern. Sie war von 1958 bis 1962 die zweite Ehefrau von Karlheinz Böhm. Sie ist Mutter von vier Kindern, unter anderem der 1959 geborenen ehemaligen Schauspielerin Kristina Böhm. In den 1970er Jahren begann sie eigene Chansons zu singen und trat 1974 mit ihrem ersten Lied Das hat uns keiner gesagt bei Hans Rosenthal in Dalli Dalli auf. 1985 beendete sie ihre Gesangslaufbahn und arbeitete als Kundenbetreuerin und Betriebsratsvorsitzende bei Böhmler im Tal in München und anschließend als Lektorin und PR-Dame für den Langen Müller Verlag.

John Badham
Regie · Bekannt für Psych
John Badham ist ein englischer Filmregisseur sowie Produzent. Badham ist der Sohn des US-amerikanischen Generals Henry Lee Badham Jr. (1892–1978) und dessen Frau, der englischen Schauspielerin Mary Iola Badham geb. Hewitt (1916–1971). Beide übersiedelten in die USA, als John zehn Jahre alt war. Er ist der ältere Bruder der bereits in den USA geborenen Schauspielerin Mary Badham (* 1952). 1977 gelang Badham mit Saturday Night Fever sein erster Kino-Erfolg. Es folgten weitere erfolgreiche Filme aus dem Action- und Abenteuer-Genre wie Das fliegende Auge, WarGames – Kriegsspiele, Die Nacht hat viele Augen, Gegen die Zeit, Ein Vogel auf dem Drahtseil, Ist das nicht mein Leben?, Drop Zone und Nummer 5 lebt!. Seit Mitte der 1990er Jahre arbeitet er wieder fast ausschließlich für das Fernsehen. Er ist auch als Produzent tätig und fungierte u. a. für den Film Dragon – Die Bruce Lee Story als Ausführender Produzent.

François Goeske
Besetzung · Bekannt für De Gaulle: Liberté
In der Kindheit förderten Goeskes Eltern sein musikalisches Talent. Daneben entdeckte er ein Interesse fürs Theaterspielen. Mit neun Jahren wurde er in den Kinderchor der Bayerischen Staatsoper in München aufgenommen. Er war dort u. a. als Solist in La Bohème und Pique Dame auf der Bühne zu sehen. Als Hauptdarsteller trat Goeske in Uli Brées Musical Teddy – ein musikalischer Traum auf. Mit der Figur des „Kreuzkamm Junior“ in Das fliegende Klassenzimmer übernahm er 2003 seine erste Rolle in einem Kinofilm. Kurz darauf lieh er in der deutschen Fassung von Disneys Das Dschungelbuch 2 Mogli seine Gesangsstimme. Neben weiteren Synchronisationen war Goeske in einigen Fernsehproduktionen zu sehen. 2004 begannen die aufwendigen Dreharbeiten zu Bergkristall unter der Regie von Joseph Vilsmaier, der im Winter 2004/2005 mit Erfolg im Kino lief. Goeske spielte darin die Hauptrolle des Konrad. Für seine Leistung erhielt er 2005 im Rahmen des Münchner Filmfestes den Kinder-Medien-Preis „Der weiße Elefant“ und eine Nominierung für den Internationalen Undine Award (u. a. mit Alexandra Maria Lara, Tom Schilling, Mavie Hörbiger, Kostja Ullmann, Robert Stadlober). Im Sommer 2005 spielte Goeske die Hauptrolle im deutsch-französischen Kinofilm Französisch für Anfänger (u. a. mit Christian Tramitz), der 2006 im Verleih der Constantin Film mit mehr als 250.000 Besuchern den Sprung in die Top 25 der deutschen Kinoproduktionen schaffte. Seit 2020 gehört Goeske zum Hauptcast der ZDF-Krimi-Serie Blutige Anfänger. Goeske ist seit 2011 Mitglied der Deutschen Filmakademie. Die eigentliche Schreibweise des Nachnamens ist Göske. Da Goeske immer öfter in internationalen Produktionen arbeitete, hat sich seine Agentur 2006 entschieden, die offizielle Schreibweise auf Goeske zu ändern. Im Netz und in Pressemeldungen tauchen immer noch beide Schreibweisen auf. (Quelle: Wikipedia)

Christian Schwochow
Regie · Bekannt für Last Seen, The Crown
Christian Schwochow (* 23. September 1978 in Bergen auf Rügen) ist ein deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor. Christian Schwochow wuchs in Leipzig und Ost-Berlin, seit 1990 in Hannover auf. Er ist Sohn der deutschen Drehbuchautorin Heide Schwochow. Schon als Kind wirkte er in vielen Hörspielproduktionen des Rundfunks der DDR mit. Als Jugendlicher wurde er Herausgeber und Chefredakteur des niedersächsischen Jugendmagazins Shot!. Nach dem Abitur (1998) arbeitete er als Autor, Sprecher und Reporter für verschiedene Rundfunkanstalten. Von 2002 bis 2008 studierte Schwochow an der Filmakademie Baden-Württemberg Filmregie mit dem Schwerpunkt Szenischer Film; der Langspielfilm Novemberkind war sein Abschlussfilm. Die Drehbücher zu seinen beiden Spielfilmen Marta und der fliegende Großvater und Novemberkind schrieb er zusammen mit seiner Mutter, der Autorin und Regisseurin Heide Schwochow. Auf diese Weise entstand auch das Drehbuch zu Die Unsichtbare (2011), in dem eine stille Schauspielschülerin (gespielt von der Dänin Stine Fischer Christensen) vom Erfolgszwang und von der familiären Last mit einer behinderten Schwester an den Rand des Abgrunds getrieben wird. Der TV-Zweiteiler Der Turm nach dem gleichnamigen Roman von Uwe Tellkamp brachte Christian Schwochow 2013 den Grimme-Preis ein. Sein Spielfilm Westen hatte am 25. August 2013 Premiere auf dem kanadischen World Film Festival in Montreal, wo er den Preis der Filmkritiker- und Filmjournalisten-Vereinigung FIPRESCI erhielt. Jördis Triebel, die Hauptdarstellerin des Films, wurde auf dem Festival als „Beste Darstellerin“ ausgezeichnet. Am 9. November 2013 feierte Christian Schwochow mit der Inszenierung von Lot Vekemans’ Gift am Deutschen Theater Berlin seine Premiere als Theaterregisseur. 2017 hatte Samuel Becketts Glückliche Tage unter Schwochows Regie Premiere am Deutschen Theater Berlin. Der Journalist Stefan Aust und die Produzentin Gabriela Sperl verfilmten die Geschichte der NSU-Terrorzelle als Fernsehdreiteiler für die ARD. Die drei Filme erzählen aus der Perspektive des Umfeldes der Täter, der Opfer und der Ermittler. Beim ersten Teil der Trilogie Die Täter – Heute ist nicht alle Tage (2016) führte Schwochow Regie. 2016 kam zudem der Film Paula über die Malerin Paula Modersohn-Becker in die Kinos. Er moderiert seit 2018 zusammen mit der Schauspielerin Susanne Bormann für die Deutsche Filmakademie den Podcast Close up – Ein Podcast übers Filmemachen. Christian Schwochow lebt in Berlin, ist verheiratet und hat zwei Töchter (* 2011) und (* 2017). Er ist Mitglied der Deutschen und der Europäischen Filmakademie sowie der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Carlos Guerrero
Carlos Guerrero wurde in Miami, Florida, geboren und wuchs dort als zweites von sechs Kindern von Daisy und dem kubanischen Schauspieler und Dichter Jorge Raul Guerrero auf. Seine ersten Auftritte vor der Kamera hatte er als kleiner Junge in den Armen seines Vaters. Carlos hat ein breites Spektrum an dramatischen und komödiantischen Haupt- und Gastrollen in Theater, Fernsehen und Film gespielt. Zu seinen Engagements zählen Auftritte in beliebten Fernsehserien wie „Banshee“, „Bloodline“, „Burn Notice“, „The Glades“ und „Prison Break“. Dank seiner fließenden Englisch- und Spanischkenntnisse konnte er sowohl auf dem amerikanischen als auch auf dem hispanischen Markt arbeiten. Carlos ist stolzes Mitglied der SAG (Screen Actors Guild). Für die Produktion von „Promises“, einem Film, den er geschrieben hat und in dem er die Hauptrolle spielt – einen Selfmade-Millionär, der obdachlos wird –, hat Carlos alles gegeben. Für diese Rolle musste er sich acht Monate lang einer Transformation unterziehen, da Make-up nicht akzeptabel war. Carlos Guerrero wurde für seine Rolle in „Promises“ mit drei Preisen als Bester Schauspieler ausgezeichnet und gewann außerdem Preise für den Besten Film, die Beste Regie, den Besten Familienfilm und weitere Auszeichnungen bei Filmfestivals in den USA. „Promises“ erscheint am 29. September 2015 auf DVD und als Download. Die offizielle Website zu „Promises“ ist www.PromisesFilm.com. Obwohl Carlos ein umfassendes Studium absolviert hat, lernte er am meisten von den Lehren, Ratschlägen und Erfahrungen seines Vaters und besten Freundes, die ihm beibrachten: „Um im Leben glücklich zu sein, muss man das tun, was man liebt.“ Diesen Grundsatz gibt Carlos nun an seine vier Kinder weiter und hatte das Privileg, mit seinem Sohn und besten Freund Carlos Guerrero Jr. („Mein Freund, der Delfin“, „Burn Notice“, „Promises“) und seiner Tochter Nina Guerrero („Promises“) an mehreren Projekten zusammenzuarbeiten. Beide haben ebenfalls die Leidenschaft für die Schauspielerei geerbt und bilden die dritte Generation professioneller Schauspieler der Familie Guerrero.

Ulrich Noethen
Ulrich Noethen (bürgerlich Ulrich Schmid; * 18. November 1959 in München) ist ein deutscher Schauspieler, Hörspiel- und Hörbuchsprecher. Er zählt zu den renommiertesten deutschen Filmschauspielern und wurde durch seine Rolle im Kinofilm Comedian Harmonists einem breiten Publikum bekannt. Noethen wuchs als jüngstes von fünf Kindern in einer Pfarrersfamilie auf. Nach dem Abitur in Augsburg studierte er zunächst Rechtswissenschaften, bevor er sich für die Schauspielerei entschied und sein Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart absolvierte. Den Künstlernamen „Noethen“ übernahm er vom Geburtsnamen seiner Großmutter. Seine Theaterlaufbahn begann Mitte der 1980er-Jahre an den Städtischen Bühnen Freiburg. Weitere Engagements führten ihn unter anderem ans Schauspiel Köln und zu den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin, wo er sich mit Rollen in Klassikern wie Faust und Ein Sommernachtstraum profilierte. Der Durchbruch im Film gelang ihm 1997 mit der Rolle des Harry Frommermann in Comedian Harmonists. Dafür erhielt er den Deutscher Filmpreis als bester Hauptdarsteller sowie den Bayerischen Filmpreis. Es folgten zahlreiche prägende Rollen in Film und Fernsehen. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen die Familienfilme Das Sams, Bibi Blocksberg und Das fliegende Klassenzimmer. In Der Untergang spielte er Heinrich Himmler, während er in Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler dieselbe historische Figur satirisch interpretierte. Weitere wichtige Produktionen waren Gripsholm, Ein fliehendes Pferd, Hannah Arendt sowie Das Tagebuch der Anne Frank, in dem er Otto Frank verkörperte. Seit 2014 spielt Noethen in der Krimireihe Neben der Spur den Psychiater Dr. Jessen. Zudem war er in der Historienserie Charité als Ferdinand Sauerbruch zu sehen. Noethen wurde vielfach ausgezeichnet, darunter mit der Goldene Kamera, dem Adolf-Grimme-Preis und mehreren Nominierungen für den Deutschen Filmpreis. Er lebt in Berlin-Charlottenburg und ist mit der Schriftstellerin Alina Bronsky liiert.

June Foray
Besetzung · Bekannt für Rocky und Bullwinkle, Die Schlümpfe, Mulan
June Foray (geboren als June Lucille Forer; 18. September 1917 – 26. Juli 2017) war eine US-amerikanische Synchronsprecherin. Sie war vor allem als Stimme zahlreicher Zeichentrickfiguren bekannt, darunter Rocky das fliegende Eichhörnchen, Natasha Fatale, Nell Fenwick, Lucifer aus Disneys Cinderella, Cindy Lou Who, Jokey Schlumpf, Granny aus den Warner Bros. Cartoons von Friz Freleng, Grammi Gummi aus Disneys Gummibärenbande und Magica De Spell. Ihre Karriere umfasste Radio, Kurzfilme, Spielfilme, Fernsehen, Schallplatten (insbesondere mit Stan Freberg), Videospiele, sprechende Spielzeuge und andere Medien. Foray gehörte außerdem zu den Gründungsmitgliedern von ASIFA-Hollywood, der Gesellschaft zur Förderung des Animationsfilms. Sie gilt als Begründerin der Annie Awards und war maßgeblich an der Einführung des Oscars für den besten Animationsfilm im Jahr 2001 beteiligt. Ihr wurde ein Stern auf dem Hollywood Walk of Fame zu Ehren ihrer Synchronarbeit im Fernsehen verliehen. Chuck Jones sagte einmal: „June Foray ist nicht die weibliche Version von Mel Blanc. Mel Blanc war die männliche Version von June Foray.“ Foray starb im Alter von 99 Jahren. Ihr Gesundheitszustand hatte sich seit einem Autounfall im Jahr 2015 verschlechtert.

James Westerfield
James Westerfield (* 22. März 1913 in Nashville, Tennessee; † 20. September 1971 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Leben und Karriere James Westerfield machte sein Filmdebüt 1940 mit einer kleinen Rolle als Hinterwäldler im Historiendrama The Howards of Virginia, nachdem er zuvor bereits Erfahrungen als Theaterschauspieler am Pasadena Playhouse gesammelt hatte. Obwohl er bereits im folgenden Jahr erstmals eine Erwähnung im Abspann für Highway West erhielt, blieben die Rollen für den schwergewichtigen, schon früh zur Glatze neigenden Charakterschauspieler zunächst klein. Ein Höhepunkt seiner frühen Filmkarriere war die Darstellung des Butlers im Film noir The Chase (1946). Im Dezember 1944 gab Westerfield sein Broadway-Debüt in der Musikkomödie Sing Out, Sweet Land; in den folgenden zehn Jahren arbeitete er hauptsächlich beim Theater in New York und verschaffte sich Anerkennung, teilweise auch mit selbstgeschriebenen und selbstproduzierten Stücken. Er wurde zweimal mit dem renommierten New York Drama Critics Award ausgezeichnet. Eine erfolgreiche Rückkehr nach Hollywood schaffte er 1954 mit der Darstellung des bulligen Hafenarbeiters Big Mac in Elia Kazans Filmklassiker Die Faust im Nacken. Sechs Jahre später sollte er nochmals unter Regie von Kazan in Wilder Strom spielen. Bis zu seinem Tod folgten zahlreiche Nebenrollen für Westerfield, vor allem in Western oder Kriminalfilmen, in denen er meist bodenständige Arbeiter oder raue Verbrecher verkörperte. In den Disney-Komödien Der unheimliche Zotti (1959), Der fliegende Pauker (1961) und Der Pauker kann’s nicht lassen (1962) trat er jeweils als Polizist auf. Weitere Auftritte hatte er neben Rock Hudson in Howard Hawks' Komödie Ein Goldfisch an der Leine (1964) sowie in einer historischen Rolle als Richter Isaac Charles Parker in Henry Hathaways Western Der Marshal (1969) an der Seite von John Wayne. Regelmäßig übernahm Westerfield auch Gastrollen in Fernsehserien wie Bonanza, Rauchende Colts, Die Leute von der Shiloh Ranch und Verliebt in eine Hexe. Sein letzter Film Lucky Johnny erschien posthum erst im Jahre 1975.

James Mason
Besetzung · Bekannt für North by Northwest
James Neville Mason (* 15. Mai 1909 in Huddersfield, Yorkshire, England; † 27. Juli 1984 in Lausanne, Schweiz) war ein englischer Filmschauspieler. James Mason studierte Architektur in Cambridge. Nach dem Abschluss 1931 ging er zunächst zur Bühne und arbeitete ab 1935 auch beim Film. Lange Jahre war er hauptsächlich in quota quickies, billig hergestellten Filmen, finanziert aus Geldern der öffentlichen Filmförderung, zu sehen. Mit The Man in Grey wurde er ab 1943 zum kassenstärksten männlichen Kinostar Großbritanniens. Der überwältigende Erfolg des Films begründete das neue Genre des Gainsborough Gothic. In diesen Kostümfilmen, die hauptsächlich vom Filmstudio Gainsborough Pictures produziert wurden, war die Heldin meist unwissentlich Trägerin eines Geheimnisses und wurde im Verlauf der Handlung durch einen verkommenen Adligen – zumeist gespielt von James Mason – großen Qualen ausgesetzt .Durch Filme wie Fanny im Gaslicht von 1944 an der Seite von Phyllis Calvert und Der letzte Schleier etablierte sich Mason durch Rollen als geheimnisvoller Mann, der auf Frauen gefährlich und anziehend zugleich wirkte. Der Erfolg von Ausgestoßen ebnete Mason 1947 den Weg nach Hollywood durch einen Vertrag bei Walter Wanger. In Hollywood stand Mason zwar im Gegensatz zu seiner Stellung in der britischen Filmindustrie nie an der absoluten Spitze der Kassenmagneten, erhielt aber dennoch Hauptrollen in vielen prestigeträchtigen Filmen. Großen Erfolg hatte Mason 1951 in Pandora und der Fliegende Holländer, der mittlerweile als Kultfilm gilt, und im selben Jahr als Generalfeldmarschall Erwin Rommel in Rommel, der Wüstenfuchs von 1951, eine Rolle, die er 1953 ein weiteres Mal in Die Wüstenratten verkörperte. Weitere bekannte Hauptrollen spielte er in den Jules-Verne-Verfilmungen 20.000 Meilen unter dem Meer als Kapitän Nemo und als Professor Oliver Lindenbrook in Reise zum Mittelpunkt der Erde von 1959. Ansonsten war er nach 1950 hauptsächlich in Nebenrollen zu sehen, so an der Seite von Stewart Granger und Deborah Kerr in Im Schatten der Krone aus dem Jahr 1952 und sowie 1959 in Alfred Hitchcocks Der unsichtbare Dritte als Gegenspieler von Cary Grant. Weitere Arbeiten waren 1954 seine Darstellung eines alkoholkranken Filmstars in Ein neuer Stern am Himmel an der Seite von Judy Garland, für die Mason eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller erhielt, sowie Stanley Kubricks Lolita, die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Vladimir Nabokov 1962, in der er in der Hauptrolle des pädophilen Literaturwissenschaftlers Humbert Humbert zu sehen war. Im Verlaufe der 1960er-Jahre verlegte sich Mason altersbedingt zusehends auf Charakterrollen und war nun häufiger Nebendarsteller. 1966 verkörperte er den väterlichen Freund von Lynn Redgrave in Georgy Girl, was ihm eine Oscar-Nominierung einbrachte. Beginnend mit Anruf für einen Toten (1967) drehte er eine Reihe von Filmen unter Regie von Sidney Lumet. 1981 gehörte Mason zur Starbesetzung der Agatha-Christie-Verfilmung Das Böse unter der Sonne mit Peter Ustinov als Hercule Poirot. Mason arbeitete praktisch bis zu seinem Tod als Schauspieler: Der Film Die letzte Jagd sowie die Fernsehproduktion Dr. Fischer aus Genf nach dem gleichnamigen Roman von Graham Greene, in denen er vor seinem Tod noch mitwirkte, wurden 1985 postum herausgebracht.

Fred MacMurray
Besetzung · Bekannt für Meine drei Söhne
Frederick „Fred“ Martin MacMurray (* 30. August 1908 in Kankakee, Illinois; † 5. November 1991 in Santa Monica, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Bekannt wurde er mit Rollen in Liebeskomödien – unter anderem neben Claudette Colbert – sowie in Familienfilmen, Ende der 1930er Jahre hatte er seinen Durchbruch. MacMurray schlüpfte aber auch in dramatische Rollen, so zum Beispiel in Billy Wilders Filmklassiker Frau ohne Gewissen (1944). 1934 unterschrieb er einen Vertrag bei Paramount. 1935 hatte er an der Seite von Claudette Colbert in The Gilded Lily seinen Durchbruch. Sein Talent für leichte Komödien machte ihn zum idealen Partner von Colbert, und die beiden waren bis 1949 in insgesamt sieben Filmen ein populäres Leinwandpaar, meist in romantischen Komödien. MacMurray spielte aber auch neben anderen Stars wie Irene Dunne, Carole Lombard und Marlene Dietrich. Seine gelegentlichen Ausflüge ins dramatische Fach wie in Maid of Salem, der MacMurray und Colbert als Kämpfer gegen den Hexenwahn der Puritaner in Salem zeigte, fielen indes an der Kinokasse durch. Mit Madeleine Carroll drehte er, beginnend mit Café Society, zwischen 1939 und 1942 insgesamt vier Filme unter der Regie von Edward H. Griffith. In den 1940er Jahren wurde der populäre Darsteller außerdem reales „Gesichtsvorbild“ für den Superhelden Captain Marvel. Gegen Mitte der 1940er wechselte der Schauspieler zunehmend in gehaltvollere Rollen. 1944 gelang ihm an der Seite von Barbara Stanwyck unter der Regie von Billy Wilder in dem Film-Noir-Klassiker Frau ohne Gewissen eine überzeugende dramatische Darstellung. Er spielte darin einen Durchschnittsbürger, einen Versicherungsagenten, der aus Liebe zu einer rücksichtslosen Frau zum Mordkomplizen wird. Allerdings blieb er auch nach Frau ohne Gewissen weiterhin vor allem dem Komödien- und Familiengenre verpflichtet. Mit seiner Darstellung eines zur Meuterei aufrufenden Schriftstellers in Die Caine war ihr Schicksal (1954) neben Humphrey Bogart schaffte er den Sprung ins Charakterfach. In den folgenden Jahren war MacMurray meist als freundlicher Held in familienfreundlichen Abenteuern zu sehen, mit Ausnahme von Billy Wilders Tragikomödie Das Appartement, in der er mit seinen Seitensprüngen Shirley MacLaine und Jack Lemmon Unglück bringt. Im amerikanischen Fernsehen hatte er zwischen 1960 und 1972 großen Erfolg als alleinerziehender Vater in der Familienserie Meine drei Söhne, von der insgesamt 380 Folgen gedreht wurden. Parallel zu der Serie drehte er bei Walt Disneys Filmstudio in den 1960er-Jahren einige Komödienerfolge wie Der fliegende Pauker und dessen Fortsetzung Der Pauker kann’s nicht lassen. In Der glücklichste Millionär war MacMurray neben Tommy Steele und Greer Garson in einer seiner wenigen Musical-Rollen zu sehen. Nachdem er rund 30 Jahre als Leading Men in Hollywood erfolgreich war, ließ MacMurray seine Schauspielkarriere in den 1970er-Jahren langsam ausklingen. Seine letzte Rolle spielte er in dem starbesetzten, aber von Kritikern zerrissenen Katastrophenfilm Der tödliche Schwarm. 1987 wurde Fred MacMurray zur Disney-Legende erklärt. Er war der erste lebende Künstler, dem diese Ehre zuteil wurde.

Roy Scheider
Besetzung · Bekannt für Der weiße Hai, The Punisher
Roy Richard Scheider (* 10. November 1932 in Orange, New Jersey; † 10. Februar 2008 in Little Rock, Arkansas) war ein US-amerikanischer Filmschauspieler. Nach dem Militärdienst versuchte sich Scheider als Schauspieler, sein Filmdebüt brachte er mit dem Splatterstreifen The Curse of the Living Corpse (1964) hinter sich. Es folgten kleinere Auftritte in Kinofilmen. 1971 hatte Scheider jedoch bedeutende Nebenrollen in zwei großen Filmerfolgen, in Alan J. Pakulas Thriller Klute und in William Friedkins Polizeifilm The French Connection, der Gene Hackman einen Oscar und Scheider eine Nominierung einbrachte. Der Produzent von French Connection, Philip D’Antoni, versuchte 1973 mit Scheider in der Hauptrolle des harten Straßencops diesen Erfolg zu wiederholen, das Einspielergebnis blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück. 1975 wurde er von Steven Spielberg für den Part des widerstrebend heldenhaften Polizeichefs in dem Blockbuster Der weiße Hai engagiert. Der Film machte Scheider sowie seine Partner Richard Dreyfuss und Robert Shaw zu internationalen Stars. 1976 spielte Scheider den homosexuellen Geheimagenten ‚Doc‘ Levy, Bruder des von Dustin Hoffman dargestellten Titelhelden in Der Marathon-Mann. 1977 folgte Atemlos vor Angst von William Friedkin mit Scheider in der Hauptrolle, der Film fiel bei Kritik und Publikum jedoch durch. Der vom Regisseur Jeannot Szwarc inszenierte Film Der weiße Hai 2 von 1978 erzielte nur einen Bruchteil des Erfolgs. 1979 übernahm Scheider die Hauptrolle in einem der ersten Kinofilme Jonathan Demmes, in dem durch Alfred Hitchcock inspirierten Psychothriller Tödliche Umarmung. Im selben Jahr wurde er gegen sein bisheriges Image von Bob Fosse als selbstzerstörerischer Choreograf in dessen stark autobiografischem Film All That Jazz – Hinter dem Rampenlicht eingesetzt. Diese Leistung brachte Scheider seine zweite Oscar-Nominierung ein. 1982 war Scheider als Psychiater an der Seite von Meryl Streep in dem ebenfalls an Hitchcock angelehnten Thriller In der Stille der Nacht zu sehen. Mit dem futuristischen Film Das fliegende Auge kehrte er 1983 zum Actionfilm zurück. 1984 trat er wieder in der mit Spannung erwarteten Fortsetzung von 2001: Odyssee im Weltraum auf: 2010: Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen konnte jedoch trotz beeindruckender Spezialeffekte und viel gelobter Schauspieler künstlerisch und kommerziell nicht dem Vergleich mit Stanley Kubricks Meisterwerk standhalten. In der Folgezeit blieb Scheider zwar viel beschäftigt, trat jedoch meist nur noch mit Nebenrollen in Filmen von nachlassender Qualität in Erscheinung. In den ersten beiden Staffeln der von Spielberg produzierten Fernsehserie SeaQuest DSV spielte Scheider von 1993 bis 1995 den Kapitän eines High-Tech-U-Bootes. 2004 trat er als Filmvater von Thomas Jane in der Marvel-Comic-Verfilmung The Punisher auf. Unmittelbar nach der Genesung von einer schweren Erkrankung übernahm Roy Scheider wieder tragende Rollen in Filmproduktionen, so als ein an Columbo erinnernden Polizisten in dem in den Hamptons spielenden Thriller If I Didn’t Care. 2007 konnte Scheider noch die Dreharbeiten zu dem Thriller Dark Honeymoon beenden, in dem er an der Seite von Tia Carrere, Lindy Booth, Daryl Hannah und Eric Roberts spielte. Seinen letzten Auftritt vor der Filmkamera hatte er 2008 in dem Drama Iron Cross. Quelle: Wikipedia

Keenan Wynn
Besetzung · Bekannt für Supertrain
Francis Xavier Aloysius James Jeremiah Keenan Wynn (* 27. Juli 1916 in New York; † 14. Oktober 1986 in Brentwood, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler im Theater, Film und im Fernsehen. Wynn wurde in eine Familie aus dem Showbusiness geboren. Auch sein Vater, der Komiker und Clown Ed Wynn, war ein bekannter Schauspieler im Fernsehen und Kino (unter anderem der Onkel Albert in Mary Poppins). Keenan Wynn startete seine Karriere in den 1930er-Jahren im Theater, zwischen 1935 und 1943 spielte er in verschiedenen Broadway-Aufführungen. Anfang der 1940er-Jahre erhielt er erste Rollen im Film, bis zu seinem Tode war er ein vielbeschäftigter Schauspieler. Beachtete Auftritte hatte Wynn auch in Filmmusicals, so unter anderem in Annie Get Your Gun und Küß mich, Kätchen! oder in Der goldene Regenbogen neben Fred Astaire. Wynn spielte auch häufig Nebenrollen in Western, so als Sheriff in Spiel mir das Lied vom Tod neben Henry Fonda und Claudia Cardinale sowie in Die Gewaltigen neben John Wayne und Kirk Douglas. Eine Kult-Rolle war die des schurkigen Finanzmagnaten und Investors Alonzo P. Hawk, den Keenan Wynn in den 1960er- und 1970er-Jahren in insgesamt drei Disney-Filmen verkörperte, alle inszeniert von Robert Stevenson. In den ersten beiden dieser Filme, Der fliegende Pauker und dessen Fortsetzung Der Pauker kann’s nicht lassen, spielte auch sein Vater Ed Wynn mit. In dem dritten Film Herbie groß in Fahrt ist Wynn in der Rolle des Hawk der Gegenspieler des titelgebenden VW-Käfers. Darüber hinaus war Wynn im Verlauf seiner Karriere auch in unzähligen Fernsehfilmen und -serien zu sehen, so unter anderem Anfang der 1980er-Jahre in der Seifenoper Dallas als Willard „Digger“ Barnes der Gegenspieler von John Ross sr. „Jock“ Ewing (Jim Davis).