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Adam McKay
Drehbuchautor · Regie · Executive Producer · Bekannt für Ant-Man, Die etwas anderen Cops, Succession
Adam McKay ist ein US-amerikanischer Drehbuchautor, Produzent und Regisseur. Er begann seine Karriere als Chefautor der NBC-Sketch-Comedy-Show „Saturday Night Live“ (SNL), die er von 1995 bis 2001 leitete. Nach seinem Ausscheiden bei SNL arbeitete McKay mit dem Komiker Will Ferrell an dessen Komödien „Anchorman – Die Legende von Ron Burgundy“ (2004), „Ricky Bobby – König der Rennfahrer“ (2006) und „Die etwas anderen Cops“ (2010). Später schrieben und produzierten Ferrell und McKay gemeinsam zahlreiche Fernsehserien und Filme. McKay war zudem über ihre Produktionsfirma Gary Sanchez Productions Koproduzent ihrer Website Funny or Die. Neben seiner Arbeit mit Ferrell schrieb und inszenierte McKay die satirischen Filme „The Big Short“ (2015), „Vice“ (2018) und „Don’t Look Up“ (2021). McKay gewann einen Oscar, einen BAFTA und einen Critics' Choice Award für die Adaption des Drehbuchs zu „The Big Short“. 2019 gründete McKay die Produktionsfirma Hyperobject Industries.

Dwayne Johnson
Besetzung · Executive Producer · Bekannt für Fast & Furious: Hobbs & Shaw, Hercules, Jumanji: Willkommen im Dschungel
Dwayne Douglas Johnson auch bekannt als The Rock, ist ein US-amerikanischer Wrestler und Schauspieler afroamerikanisch-samoanischer Abstammung. Als Wrestler war er einer der erfolgreichsten Akteure der WWE. Erste Erfahrungen als Schauspieler sammelte Johnson in TV-Serien. In einer Folge von Die wilden Siebziger verkörperte er seinen Vater und in einer Episode von Star Trek: Raumschiff Voyager spielte er einen außerirdischen Gladiator. 2001 zeigte er Talent als Action-Darsteller mit seiner Rolle des akkadischen Attentäters Mathayus in Die Mumie kehrt zurück, sodass man sich entschloss, zu diesem Film ein Prequel zu drehen, The Scorpion King Es folgten zwei weitere Actionfilme mit Welcome to the Jungle und Walking Tall – Auf eigene Faust. 2005 spielte er eine Rolle als Nebendarsteller in Be Cool – Jeder ist auf der Suche nach dem nächsten großen Hit. Im Oktober 2005 erschien in den USA der Science-Fiction-Horror-Film Doom – Der Film (nach dem gleichnamigen Computerspiel). Anschließend spielte er in Southland Tales. Im Drama Spiel auf Bewährung, das im September 2006 in die Kinos kam, spielte er einen Aufseher in einem Jugendgefängnis. 2007 erschien die Disney-Komödie Daddy ohne Plan. 2008 spielte Johnson den Doppelagenten Agent 23 in der Actionkomödie Get Smart. Im Jahr 2009 kam der Film Die Jagd zum magischen Berg in die Kinos. 2010 verkörperte er die Hauptrolle des Derek Thompson in dem Kinofilm Zahnfee auf Bewährung. Außerdem hatte er eine kleine Rolle in Die etwas anderen Cops an der Seite von Samuel L. Jackson. 2011 spielte er den Fahrer in Faster und stellte den Polizisten Luke Hobbs in Fast & Furious Five dar. Diese Rolle übernahm er auch in den Fortsetzungen Fast & Furious 6 (2013), Fast & Furious 7 (2015) und Fast & Furious 8 (2017).

Will Ferrell
Besetzung · Executive Producer · Bekannt für Die etwas anderen Cops, Megamind, Ich - Einfach unverbesserlich 4
John William „Will“ Ferrell (* 16. Juli 1967 in Irvine, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Filmschauspieler und Film- und Fernsehproduzent. Sein Interesse an der Schauspielerei entdeckte Ferrell während seiner Schulzeit an der University High School in Irvine (Kalifornien). Bei seinen täglichen Morgenansagen über das Lautsprechersystem seiner Schule schlüpfte Will in verschiedene Rollen, indem er jeweils seine Stimme verfremdete. Er entwickelte sein schauspielerisches Handwerk als Mitglied einer Los-Angeles-Comedy-/Improvisations-Gruppe The Groundlings, durch die auch Mitglieder wie Ana Gasteyer, Maya Rudolph und auch spätere Saturday-Night-Live-Schauspieler wie Laraine Newman, Jon Lovitz und Phil Hartman ihre Karrieren begründeten. Dort lernte Ferrell auch Chris Kattan kennen. Die beiden wurden gute Freunde und traten später gemeinsam dem Saturday-Night-Live-Ensemble bei. Will Ferrell trat während seiner Zeit bei The Groundlings auch bei Fernsehsendungen wie Strangers with Candy, Grace und Living Single auf. Von 1995 bis 2002 spielte Ferrell in der Comedy-Show Saturday Night Live und ist eines der wenigen Mitglieder, das je für diese Show für einen Emmy Award (für seine Rolle als George W. Bush während der US-Präsidentschaftswahlen 2000) nominiert wurde. In dieser Zeit spielte er meist in Nebenrollen in zahlreichen Komödien mit. Erst 2003 konnte er sich mit der Fantasy-Komödie Buddy – Der Weihnachtself durchsetzen. Seit dem Jahr 2006 tritt Ferrell auch als Film- und Fernsehproduzent in Erscheinung. Als solcher war er u. a. an Die etwas anderen Cops (2010), Hänsel und Gretel: Hexenjäger (2013) und Tammy – Voll abgefahren (2014) beteiligt. 2009 wurde von Home Box Office die von ihm produzierte Fernsehserie Eastbound & Down ausgestrahlt, in der er für zwei Episoden auch eine Rolle übernahm. In einer Sondersendung von Abenteuer Survival, die erstmals am 2. Juni 2009 ausgestrahlt wurde, begleitete er Moderator Bear Grylls zu einer Survival-Unternehmung nach Nordschweden. Außerdem ist Ferrell Mitbegründer der Comedy-Website funnyordie.com. Von 2014 bis 2015 war er einer der Produzenten der Sitcom Bad Judge.

Hugh Grant
Besetzung · Bekannt für Heretic, Notting Hill, Dungeons & Dragons: Honor Among Thieves
Hugh Grant, am 9. September 1960 in London geboren, ist ein britischer Schauspieler, der vor allem mit romantischen Komödien wie Notting Hill und Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück bekannt geworden ist. Nach Engagements in kleineren Produktionen kann Hugh Grant 1993 mit Was vom Tage übrigblieb einen Achtungserfolg feiern. Seinen internationalen Durchbruch feierte der Brite mit der image-bildenden Hauptrolle im Überraschungserfolg Vier Hochzeiten und ein Todesfall. Nachdem er Mitte der 1990er Jahre für einige Jahre vom Filmgeschäft Abstand gesucht hat, gibt er 1999 mit seinem bis dato erfolgreichsten Film Notting Hill sein großes Comeback. Die Liebeskomödie mit Julia Roberts bekam gute Kritiken und spielte weltweit 370 Millionen US-Dollar ein. Im neuen Jahrtausend distanzierte sich Hugh Grant etwas von seinem Image, indem er sich anderen Charakteren widmet. Für seine Darstellungen in Filmerfolgen wie Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück und About a Boy oder: Der Tag der toten Ente bekommt er außergewöhnlich viel Lob. Grant, der sich stets vom üblichen Starrummel zu distanzieren versucht, widmete sich Ende der 2000er Jahre wieder vor allem Rollen in romantischen Komödien, so zum Beispiel in Mitten ins Herz – Ein Song für Dich. 2012 gehörte Hugh Grant mit zum Ensemble der Romanverfilmung Cloud Atlas - Alles ist verbunden und übernahm hier sechs verschiedene Rollen. Drei Jahre später übernahm er einen kleineren Part in Codename U.N.C.L.E. und wurde als St. Clair Bayfield in dem Biopic Florence Foster Jenkins gecastet. 2017 ist Grant in einer Rolle im Familienfilm Paddington 2 zu sehen.

Bill Blair
Bill hält den Guinness-Weltrekord in der Kategorie „Meiste dargestellte Spezialeffekt-Make-up-Charaktere in einer Karriere“. Die neue Rekordzahl von 202, aufgestellt am 6. Mai 2011, ist bemerkenswert. Geboren und aufgewachsen in Kent, Ohio, schloss Bill 1977 sein Studium der Telekommunikation an der Kent State University ab. Doch während des Studiums merkte er, dass er etwas anderes wollte. Er begann eine Musikkarriere und tourte Anfang der 1980er-Jahre als Bandleader der Band Expression. 1982, nach seiner Genesung von einer schweren Verletzung, zog er nach Chicago und wechselte ins Showgeschäft. Seine erste kleine Filmrolle hatte er 1982 in dem American-Playhouse-Film „The Killing Floor“. Bereits im darauffolgenden Sommer ergatterte Bill kleinere Rollen und Stunts in verschiedenen Filmen. Seine erste Sprechrolle erhielt er 1984 in dem Fernsehfilm „The Impostor“. In den folgenden fünf Jahren war er mit Printanzeigen und Auftritten in Industriefilmen gut beschäftigt und spielte seine erste Alienrolle. Er verkörperte Mr. Spock in einem Industriefilm für die Oracle Software Company im Dallas Convention Center. Januar 1990 – Los Angeles, Florida – 1992 – Anstellung als Entertainer im Wasserpark Adventure Land der Busch Gardens. Januar 1993 – Los Angeles. Seine erste Fernseherfahrung als Alien sammelte er in „Alien Nation“. Alles begann, als er während der Dreharbeiten zu „Demolition Man“ den Maskenbildner Richard Snell kennenlernte. Dies führte zu seiner ersten Arbeit an den Fernsehfilmen von „Alien Nation“. Seitdem zählt er zu den wenigen Elite-Schauspielern, die sich auf die Darstellung von Aliens, Monstern und anderen Kreaturen aus fernen und alten Welten spezialisiert haben. So kam es, dass er an der Erfolgsserie „Babylon 5“ und kurz darauf an „Star Trek: Deep Space Nine“ mitwirkte. 1998 – Bill wirkte an der ersten Folge der Staffel von „Sliders“ mit und folgte 1999 weiteren Projekten. Seitdem hat er an zahlreichen Fernsehserien mitgewirkt, darunter „Star Trek: Voyager“, „Enterprise“, „Akte X“, „Der Unsichtbare“, „Drew Carey“, „The District“, „Crossing Jordan“, „King of Queens“, „Will & Grace“, „Yes, Dear!“, „Friends“, „Desperate Housewives“, „Criminal Minds“ sowie als festes Mitglied in „The Division“ und der HBO-Serie „Carnivale“, „Saving Grace“, „Justified“, „Raising Hope“, „iCarly“, „The Defenders“, „How I Met Your Mother“, „NCIS“, „Mad Men“, „Modern Family“, „Mistresses“, „2 Broke Girls“ und vielen mehr. Bill hatte Gastauftritte in Filmen wie „Die Eisprinzen“, „The Artist“, „Die Muppets“, „Nightcrawler“, „Der Kaufhaus Cop 2“, „ARGO“ und weiteren. Bill war als Zombie in dem 2011 erschienenen Buch „The Brain Eater's Bible“ vertreten. Als einer der wenigen Schauspieler, die umfassend in Science-Fiction- und Fantasy-/Horror-Serien mitgewirkt haben, kann Bill viele Anekdoten vom Set erzählen und darüber berichten, was es brauchte, um zu diesem außergewöhnlichen Schauspieler zu werden. Außerdem hat er das Buch „The Professionals Talent Handbook: The Guide to Getting Started“ geschrieben und war in der TV Guide (5. Juli 1997) sowie in der August-Ausgabe 1998 der Galactic Alliance zu sehen. Interviews mit Bill erschienen unter anderem im International Star Trek Magazine, Explorer, Pen & Quill, Autograph Times, TV Zone und der New York Post.

Elizabeth Olsen
Besetzung · Bekannt für Godzilla, Doctor Strange in the Multiverse of Madness, Avengers: Age of Ultron
Elizabeth Chase Olsen (* 16. Februar 1989 in Sherman Oaks, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Große Bekanntheit erlangte sie durch die Rolle der Wanda Maximoff/Scarlet Witch in den Marvel-Filmen. Elizabeth Chase Olsens Mutter, Jarnette Olsen (geb. Jones), ist eine ehemalige Tänzerin und ihr Vater, David Olsen, Bankier und Immobilienhändler. Sie ist die jüngere Schwester der Zwillinge Mary-Kate und Ashley Olsen, welche bereits als Kinder in Filmen und im Fernsehen spielten. Olsen hat einen älteren Bruder, einen jüngeren Halbbruder und eine jüngere Halbschwester. Ihre Eltern ließen sich 1996 scheiden. Olsen begann zu schauspielern, als sie vier Jahre alt war, und trat mehrmals in Mary-Kate und Ashleys Projekten, wie 1994 in dem Fernsehfilm Abenteuer auf der Wildwasser-Ranch, auf. Außerdem bekam sie kleine Rollen in den Musikvideos ihrer Schwestern. Als Kind nahm sie Schauspielunterricht und verbrachte Zeit im Musiktheatercamp. Olsen hätte 2004 beinahe aufgehört, sich der Schauspielerei zu widmen, da die Aufmerksamkeit der Medien auf Mary-Kates Essstörung gelenkt wurde. Nach ihrem Schulabschluss 2007 an der Campbell Hall School studierte sie Schauspiel bei der Atlantic Theater Company und besuchte die Filmhochschule Tisch School of the Arts. Olsen schloss ihr Studium an der NYU im Januar 2013 ab. 2011 übernahm sie die Hauptrolle im Horrorfilm Silent House. Im gleichen Jahr erhielt sie für ihre Darstellung der Martha in Martha Marcy May Marlene gute Kritiken. Für diese Rolle wurde sie für mehrere Preise, darunter den Saturn Award und Satellite Award, nominiert. Zudem erhielt sie von der Chicago Film Critics Association eine Auszeichnung als Most Promising Performer. Die Los Angeles Film Critics Association ehrte sie und die anderen Hauptdarsteller als Besten Nachwuchs. In Red Lights (2012) spielte sie an der Seite von Robert De Niro und Sigourney Weaver. Seit 2014 ist sie in der Rolle der Scarlet Witch, auch bekannt als Wanda Maximoff, Teil des Marvel Cinematic Universe. Als solche war sie in The Return of the First Avenger, 2015 in Avengers: Age of Ultron, 2016 in The First Avenger: Civil War, 2018 in Avengers: Infinity War und 2019 in Avengers: Endgame zu sehen. Auch in der im Januar 2021 angelaufenen Disney+-Serie WandaVision ist sie als Scarlet Witch zu sehen. Diese Rolle übernahm sie auch in Doctor Strange in the Multiverse of Madness (2022). In dem Thriller Wind River von Taylor Sheridan, der am 21. Januar 2017 im Rahmen des Sundance Film Festivals seine Premiere feierte, übernahm Olsen die Hauptrolle einer FBI-Agentin. 2017 wurde sie in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) aufgenommen, die jährlich die Oscars vergibt. Olsen ist seit ihrem 13. Lebensjahr Atheistin, da sie der Auffassung ist, dass Religion eine Gemeinschaft sein sollte und ein Ort, an dem man beten kann, und nicht etwas, das die Freiheit von Frauen bestimmen sollte. Sie ist Botschafterin für Bobbi Brown Cosmetics. Olsen war mit dem Schauspieler Boyd Holbrook verlobt, von dem sie sich 2014 trennte. Im Juni 2019 verlobte sie sich mit Robbie Arnett, einem Sänger und Musiker der US-amerikanischen Band Milo Green. Sie leben zusammen in Los Angeles. Im Juni 2021 gab Olsen bekannt, dass die beiden geheiratet haben.

Jane Darwell
Jane Darwell (* 15. Oktober 1879 in Palmyra, Missouri als Patti Woodard; † 13. August 1967 in Woodland Hills, Los Angeles, Kalifornien) war eine US-amerikanische Schauspielerin. Für ihren Auftritt als Mutter Joad in Früchte des Zorns (1940) erhielt sie den Oscar als Beste Nebendarstellerin. 1913 absolvierte die Charakterdarstellerin unter ihrem Künstlernamen Jane Darwell ihren ersten Filmauftritt und trat bis 1915 in einer Reihe von weiteren Stummfilmen auf, ging dann aber zurück ans Theater. Bereits in jungen Jahren verkörperte sie Rollen, die deutlich älter als sie selbst waren, häufig matronenhaften Rollen. Erst im Jahr 1930, mit dem Aufkommen des Tonfilmes, stand Darwell neben Kinderstar Jackie Coogan in Tom Sawyer wieder vor der Kamera, wo sie die Rolle der Witwe Douglas übernahm. Unter Vertrag bei 20th Century Fox spielte sie in den 1930er-Jahren unter anderen in zahlreichen Filmen mit Shirley Temple in der Hauptrolle, häufig als Bedienstete, Tante oder Mutter. In Nebenrollen wurde die füllige Schauspielerin häufig als etwas strenge, aber mütterliche Gestalt besetzt. 1939 spielte sie im Filmklassiker Vom Winde verweht die Rolle der sehr um ihren Ruf bedachten Atlantaer High-Society-Dame Mrs. Merriweather. Für ihren Auftritt als Mutter von Henry Fonda in John Fords Früchte des Zorns, der Verfilmung des gleichnamigen Romans von John Steinbeck, gewann Darwell auf der Oscarverleihung 1941 den Oscar als beste Nebendarstellerin. Sie spielte die aufopferungsvolle Mutter Joad, welche ihre Familie in schwierigen Zeiten durch Amerika führen muss. Im Verlauf ihrer Karriere spielte Jane Darwell noch in weiteren Filmen von John Ford, darunter in Faustrecht der Prärie und Spuren im Sand. Unter William A. Wellmans Regie im Western Ritt zum Ox-Bow spielte sie 1943 eine bösartige Frau namens „Ma“, welche die Bewohner eines Westerndorfes zur grausamen Selbstjustiz anstiftet. Neben ihrer Filmkarriere trat sie weiterhin am Theater auf, zudem übernahm sie ab den 1950er-Jahren zahlreiche Gastrollen im Fernsehen, so etwa in einer Folge der Serie The Real McCoys als 100-jährige Großmutter McCoy. Ihren letzten Auftritt hatte Darwell als die vor der Kathedrale sitzende, Vogel fütternde Frau im Disney-Klassiker Mary Poppins. Die Gesundheit der betagten Schauspielerin war zu diesem Zeitpunkt bereits angeschlagen und sie wurde angeblich von Walt Disney persönlich zu diesem Auftritt überredet. Jane Darwell trat im Laufe ihrer Karriere in über 170 Filmen auf. Ein Stern, Höhe 6733 Hollywood Walk of Fame erinnert an sie.

Ivor Dean
Besetzung · Bekannt für Simon Templar
Ivor Donald Dean (21. Dezember 1917 – 10. August 1974) war ein britischer Bühnen-, Film- und Fernsehschauspieler. Mit seiner melancholischen Ausstrahlung wurde er oft als weltmüder Polizist oder Butler besetzt. Am bekanntesten ist er jedoch für seine Rolle als Chief Inspector Claud Eustace Teal in der Fernsehserie „Simon Templar“ (Originaltitel: The Saint) aus den 1960er-Jahren an der Seite von Roger Moore. Dean spielte Teal fast während der gesamten Laufzeit der Serie, mit Ausnahme von drei frühen Folgen, in denen andere Schauspieler zum Einsatz kamen. Bei dieser dritten Gelegenheit, in der Folge „Starring The Saint“, in der Dean eine andere Rolle verkörperte, erkannten die Produzenten den idealen Darsteller für die Rolle. Dean erwies sich als perfekter Gegenspieler für Moores Simon Templar, stets einen Schritt hinterher und angeblich in der Hoffnung, Templar eines Tages etwas nachweisen zu können. Deans Figur schien jedoch dennoch Respekt vor ihrem Widersacher zu haben. Dean verkörperte die Rolle des Inspektors Large in „Randall und Hopkirk (Verstorben)“ (1968–69), wo er ein noch angespannteres Verhältnis zu dem (deutlich weniger charmanten) Jeff Randall hatte. Dean hatte außerdem Gastauftritte in verschiedenen anderen ITC-Serien, darunter „Jason King“ und „Die Zwei!“. Er spielte einen Butler in drei Folgen der langjährigen LWT-Sitcom „Doctor at Large“ und war in drei Folgen von „Mit Schirm, Charme und Melone“ zu sehen. 1964 spielte er den Immobilienmakler Alfred Wormold in der Seifenoper „Coronation Street“, der das Haus Nr. 13 an Stan Ogden und seine Frau Hilda verkaufte. Dean verkörperte auch Long John Silver in einer deutsch-französischen Fernsehverfilmung von „Die Schatzinsel“ (1966). Er arbeitete mit dem Produzenten Robert S. Baker an einem Drehbuch für eine Fortsetzung, die jedoch vor seinem Tod nicht mehr realisiert wurde. Baker entwickelte das Projekt weiter, und es wurde schließlich 1986 als zehnteilige Serie „Rückkehr zur Schatzinsel“ realisiert. Das Drehbuch stammte von John Goldsmith, und die Rolle des Long John Silver wurde von Brian Blessed gespielt. Zu seinen weiteren Filmauftritten zählen „Theatre of Death“ und das Segment „Stolz“ aus „Die glorreichen Sieben Todsünden“. 1949 heiratete Dean die britische Schauspielerin Patricia Hamilton, mit der er drei Töchter hatte. Er starb im August 1974 im Alter von 56 Jahren in Truro, Cornwall, an Herzversagen.

Gregory Walcott
Gregory Walcott (eigentlich Bernard Wasdon Mattox; * 13. Januar 1928 in Wendell, North Carolina; † 20. März 2015 in Los Angeles, Kalifornien[1]) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Walcott wuchs in North Carolina auf und diente erstmals gegen Ende des Zweiten Weltkrieges in der US-Armee. Er gelangte per Anhalter nach Hollywood und hatte dort zunächst einige Engagements in halbprofessionellen Ensembles. Sein Filmdebüt absolvierte er 1952 in einer kleinen Rolle im Abenteuerfilm Die Feuerspringer von Montana. Walcott, der auch noch in den 1950er-Jahren bei der Armee diente, wurde schnell durch Auftritte wie als Drill-Instrukteur im Film Battle Cry (1955) auf militärische Rollen festgelegt. Weitere ähnlich gelagerte Rollen folgten in Kriegsfilmen und (zunehmend häufiger) Western. Häufig wurde er in Gastrollen zahlreicher Fernsehserien besetzt, so in Bonanza, Maverick, Wagon Train, High Chaparral, Am Fuß der blauen Berge, The Dakotas und etlichen anderen. Durch seine Rollen in Tausend Meilen Staub lernte er Clint Eastwood kennen, in dessen späteren Filmen er mehrfach Rollen erhielt. Während der Fernseh-Spielzeit 1961/1962 war Walcott einer der Hauptdarsteller der Detektivserie Polizeirevier 87; in der Folge mehrten sich Angebote dieses Genres. Seltener, aber regelmäßig, sah man ihn auch in Spielfilmen. In Erinnerung blieb er vor allem durch seine Hauptrolle als Pilot in Ed Woods Trashfilm Plan 9 aus dem Weltall, der einen gewissen Kultstatus als einer der schlechtesten Filme aller Zeiten erlangte. Seine Bekanntheit durch den Film kommentierte Walcott einmal so: „Es ist doch besser, durch etwas in Erinnerung zu bleiben als durch Nichts, oder?“. Daneben spielte er aber auch in „seriöseren“ Filmen wie Steven Spielbergs Sugarland Express oder dem oscarprämierten Drama Norma Rae – Eine Frau steht ihren Mann. 1967 spielte Walcott in einem der ersten Independent-Filme, Bill Wallace of China. Seine letzte Rolle hatte er 1994 in einem Gastauftritt in Tim Burtons Ed Wood, das die Entstehungsgeschichte von Plan 9 aus dem Weltall, in dem er 1959 eine Hauptrolle gespielt hatte, verarbeitet.

Jon Stewart
Besetzung · Bekannt für The Daily Show, The Colbert Report
Jon Stewart (geboren als Jonathan Stuart Leibowitz; * 28. November 1962) ist ein US-amerikanischer politischer Satiriker, Autor, Fernsehmoderator, Schauspieler, Medienkritiker und Stand-up-Comedian. Bekannt wurde er vor allem als Moderator der „Daily Show“, einer satirischen Nachrichtensendung auf Comedy Central. Stewart begann seine Karriere als Stand-up-Comedian und wechselte später zum Fernsehen, wo er die Comedy-Central-Sendung „Short Attention Span Theater“ moderierte. Anschließend hatte er seine eigene Show auf MTV, die „Jon Stewart Show“, und moderierte dort die Sendung „You Wrote It, You Watch It“. Er wirkte außerdem in mehreren Filmen mit. Anfang 1999 übernahm Stewart die Moderation der „Daily Show“ auf Comedy Central. Er ist zudem Autor und Co-Produzent der Sendung. Nach Stewarts Einstieg gewann die „Daily Show“ stetig an Popularität und Kritikerlob, was ihm 2001 seinen ersten Emmy einbrachte. Stewart ist bekannt für seinen bissigen, satirischen Kritiker von persönlichkeitsorientierten Mediensendungen, insbesondere von US-Mediennetzwerken wie CNN, Fox News Channel und MSNBC. Kritiker werfen Stewart Doppelmoral vor: Er kritisiere andere Nachrichtensendungen aus der sicheren, distanzierten Position seines „Fake-News“-Schreibtisches. Stewart stimmt dem zu und erklärt, weder seine Sendung noch sein Sender würden den Anspruch erheben, etwas anderes als Satire und Comedy zu sein. Trotz ihres selbsternannten Unterhaltungsauftrags wurde die „Daily Show“ für Nachrichten- und Journalismuspreise nominiert. Stewart moderierte die 78. und 80. Oscarverleihung. Er ist Mitautor von America (The Book): A Citizen's Guide to Democracy Inaction, das 2004 zu den meistverkauften Büchern in den USA gehörte, und Earth (The Book): A Visitor's Guide to the Human Race, das 2010 erschien.

Ursula Herking
Ursula Herking war die Tochter der Theaterschauspielerin und Sängerin Lily Herking, die beim Brand des Hoftheaters (heute: Altes Theater) in Dessau am 25./26. Januar 1922 ums Leben kam. Nach ersten Auftritten in Dessau ging sie 1928 nach Berlin, bestand aber die Aufnahmeprüfung an der Staatlichen Schauspielschule nicht. Daraufhin nahm sie bis 1930 Unterricht an der Schauspielschule von Leopold Jessner. Sie begann anschließend ihre Karriere am Friedrich-Theater ihrer Heimatstadt Dessau, wo sie die Seeräuber-Jenny in Die Dreigroschenoper und die Großmutter in Emil und die Detektive darstellte. 1933/34 spielte sie am Staatstheater Berlin und wirkte bis zur Schließung 1935 in Werner Fincks Kabarett Die Katakombe mit. Außer beim Boulevardtheater erhielt sie ab 1933 zahlreiche Filmrollen. In ihren oft nur kurzen, aber prägnanten Auftritten verkörperte sie kumpelhafte, schlagfertige Frauen aus dem Volk. Nach der Theaterschließung im Herbst 1944 arbeitete sie zwangsverpflichtet in einem Rüstungsbetrieb. Nach dem Krieg ging sie nach München und war ab 1946 der Star in Rudolf Schündlers Münchner Nachkriegskabarett Die Schaubude, wo Erich Kästner, Axel von Ambesser und Herbert Witt zu den Hausautoren zählten. Berühmtheit erlangte sie unter anderem mit ihrer Interpretation von Kästners Marschlied 1945 (… |Meine Schuh’ sind ohne Sohlen, | und mein Rucksack ist mein Schrank, | meine Möbel ham die Polen | und mein Geld die Dresdner Bank.| …) 1948 war sie Mitbegründerin des Theaters Die Kleine Freiheit, und 1956 gehörte sie zur ersten Generation der Münchner Lach- und Schießgesellschaft. Weitere Stationen waren unter anderem das Kom(m)ödchen in Düsseldorf und die Berliner Kabarette Der Rauchfang und Die Hinterbliebenen. Nicht nur im Kabarett, sondern auch als Diseuse machte sie sich einen Namen. Unter anderem ist sie auf der Schallplatte Frivolitäten – 10 Diseusen – 10 Chansons von Polydor zu hören. Mit Wolfgang Neuss und Wolfgang Müller gründete sie den Nürnberger Trichter. Daneben ging ihre Filmarbeit mit Chargenrollen vor allem als resolute, oft etwas schrullige Dame unvermindert weiter; die einzige bedeutende Rolle erhielt sie 1955 in dem Antikriegsfilm Kinder, Mütter und ein General als beherzte Mutter, die 1945 ihren kriegsbegeisterten halbwüchsigen Sohn retten will. Beim Theater spielte sie an der Kleinen Freiheit 1966 die Präsidentin in Jacques Devals Eine Venus für Milo und 1967 June Buckridge in Frank Markus' Schwester George muß sterben. Beim Westfälischen Landestheater in Castrop-Rauxel übernahm sie 1968 die Titelrolle in Die Mutter und am Jungen Theater Hamburg 1972 in Rolf Hochhuths Die Hebamme. In Bern verkörperte sie 1973/74 die Winnie in Samuel Becketts Glückliche Tage. Weitere Auftritte hatte sie an der Komödie Berlin und seit Anfang der 1970er Jahre am Landestheater Tübingen und am Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg. Auch in der im Fernsehen erfolgreichen Rudi Carrell Show trat sie auf. 1967 erhielt sie den Schwabinger Kunstpreis. Auch wurde ihr ein Stern im Walk of Fame des Kabaretts gewidmet. In erster Ehe war Ursula Herking mit dem Industriemanager und späteren CSU-Mitbegründer Johannes Semler verheiratet. Dieser Ehe entstammen die beiden Kinder Susanne Hess (* 1937) und Christian Semler (1938–2013). Quelle: Wikipedia

Logan Marshall-Green
Besetzung · Bekannt für Beware Boiúna, Marshals - A Yellowstone Story, Prometheus
John Logan Marshall-Green (* 1. November 1976 in Charleston, South Carolina) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Neben Filmauftritten hatte Marshall-Green Gastauftritte in Serien wie unter anderem Law & Order und Law & Order: Special Victims Unit. 2005 spielte er zwei etwas größere Nebenrollen in 24 und O.C., California. 2007 bekam er eine Hauptrolle in der ABC-Fernsehserie Traveler, die jedoch nach acht Episoden wieder eingestellt wurde.

Laura Carmichael
Besetzung · Bekannt für Downton Abbey
Laura Carmichael ist eine britische Schauspielerin. Zu ihren Fernsehauftritten zählen die Rolle der Lady Edith Crawley in der britischen ITV- und US-amerikanischen PBS-Fernsehserie „Downton Abbey“, der Film „Marcella“ (2016) und der Spielfilm „A United Kingdom“ (2016). Sie ist außerdem Mitglied der Fitzrovia Radio Hour. Carmichael wurde in Southampton, England, geboren und ist die mittlere von drei Töchtern. Ihre Schwester Amy arbeitet für ein Software-Start-up-Unternehmen, und ihre andere Schwester Olivia ist als Spendenwerberin für den britischen Gesundheitsdienst NHS tätig. Sie besuchte die Shirley Junior School, die Mountbatten School und das Peter Symonds College. Anschließend absolvierte sie 2007 die Bristol Old Vic Theatre School in Bristol. Danach verdiente sie sich zwei Jahre lang mit verschiedenen Gelegenheitsjobs etwas dazu, unter anderem als Schulassistentin, Rezeptionistin und Kindermädchen, während sie gleichzeitig an kleinen Castings in Off-Theatern teilnahm.

Jennifer Garner
Besetzung · Bekannt für Deadpool & Wolverine, Catch Me If You Can
Jennifer Anne Garner (* 17. April 1972 in Houston, Texas) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie ist unter anderem Golden-Globe-Preisträgerin. Jennifer Garner wuchs als zweite von drei Schwestern in Charleston (West Virginia) auf. Mit viel Begeisterung für die Bühnenarbeit nahm sie jahrelang Ballettunterricht. Wie sie selbst eingestanden hat, war sie dafür allerdings wenig talentiert. Nach ihrem High-School-Abschluss besuchte sie ab 1990 die Denison University in Ohio, zunächst mit dem Hauptfach Chemie. Später wechselte sie zum Theater, da erneut die Bühne lockte. Nach ihrem Universitätsabschluss 1994 zog sie nach New York, wo sie am Theater als Hilfskraft arbeitete. Etwas später gelangte sie an ihre ersten kleinen Rollen im Fernsehen, beispielsweise in der Serie Significant Others. Schließlich zog Garner nach Los Angeles, wo sie ihren Unterhalt als Tischanweiserin in einem Restaurant verdiente und allmählich auch zu weiteren Fernsehrollen kam. Im Jahre 2000 heiratete sie den Schauspielkollegen und Filmproduzenten Scott Foley, 2003 ließ sie sich von ihm scheiden. Danach hatte sie eine kurze Beziehung mit ihrem Schauspielkollegen Michael Vartan. Ihre erste Hauptrolle bekam sie 2001 in der erfolgreichen Actionserie Alias – Die Agentin von J. J. Abrams. Für die Rolle der Sydney Bristow erhielt sie 2002 einen Golden Globe in der Kategorie Beste Schauspielerin einer Dramaserie. Ein erster Anlauf, auch in Hauptrollen auf der Leinwand Karriere zu machen, gelang ihr 2004 mit der Komödie 30 über Nacht recht erfolgreich. Mit Elektra nahm sie 2004 als Titelfigur eine Nebenrolle aus der Comic-Verfilmung Daredevil wieder auf. Der Streifen war in den US-Kinos mittelmäßig erfolgreich. 2013 spielte sie an der Seite von Matthew McConaughey eine Nebenrolle in Jean-Marc Vallées Film Dallas Buyers Club. Ab 2004 war Garner mit ihrem Schauspielkollegen Ben Affleck liiert. Sie heirateten am 29. Juni 2005 in der Karibik, am 1. Dezember 2005 wurde ihre erste Tochter geboren. Am 6. Januar 2009 kam die zweite gemeinsame Tochter zur Welt, am 27. Februar 2012 folgte der erste gemeinsame Sohn. Garner nahm den Nachnamen ihres Mannes an und hieß seitdem Jennifer Affleck. Sie behielt aber den Namen Garner als Künstlernamen. Am 30. Juni 2015, einen Tag nach ihrem zehnten Hochzeitstag, gaben Garner und Affleck bekannt, dass sie sich scheiden lassen. Am 20. August 2018 wurde sie mit dem 2641. Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt.

Joe Turkel
Besetzung · Bekannt für Shining, Der Blade Runner
Joseph Turkel war ein US-amerikanischer Schauspieler. Turkel begann seine Karriere 1949 mit einer Nebenrolle als Ganove im Kriminalfilm Die Brut des Satans. In den 1950ern und 1960er Jahren hatte er zahlreiche Filmrollen; diese waren in vielen Fällen so untergeordnet, dass sein Name oftmals nicht im Abspann genannt wurde. Er war in Spielfilmen von William Wyler, Robert Wise und Lewis Milestone zu sehen. In den 1950er-Jahren wurde Turkel von Stanley Kubrick als Nebendarsteller in dessen Frühwerken Die Rechnung ging nicht auf und Wege zum Ruhm eingesetzt. In Die Rechnung geht nicht auf spielte er einen Gangster, auf diesen Rollentyp wurde der schmächtige Schauspieler auch in weiteren Filmen besetzt. In Wege zum Ruhm spielte er einen der drei Soldaten, die als Warnung an die anderen Soldaten zufällig ausgewählt und hingerichtet werden; diesen Film bezeichnete Turkel später als Lieblingsfilm unter seinen Werken. Kubrick und Turkel waren befreundet, auch da beide etwa gleichaltrig waren, in Brooklyn geboren wurden und ähnlich sozialisiert waren. Seine dritte und letzte Zusammenarbeit mit dem Regisseur erfolgte in der Rolle des Barkeepers Lloyd in dem Horrorklassiker Shining, der dem zusehends wahnsinnig werdenden Jack Nicholson als Geist erscheint und ihm Drinks ausgibt. Im Jahr 1982 verkörperte Turkel in Ridley Scotts Blade Runner als exzentrischer Konzernchef Dr. Eldon Tyrell eine seiner bekanntesten Filmrollen. 1990 war er im Science-Fiction-Horrorfilm The Dark Side of the Moon in einer der Hauptrollen zu sehen. Neben der Filmarbeit trat Turkel seit den 1950er-Jahren auch als Gaststar in vielen Fernsehserien auf, darunter Bonanza, Der Chef, Einsatz in Manhattan und Miami Vice. Zuletzt stand er 1998 für die Fernsehserie Das Leben und Ich vor der Kamera. Sein Schaffen umrfasst rund 140 Film- und Fernsehproduktionen.

Jamie Bell
Besetzung · Executive Producer · Bekannt für The Uprising – Für die Freiheit, Der Adler der neunten Legion, Rosebush Pruning
Andrew James Matfin „Jamie“ Bell (* 14. März 1986 in Billingham, County Durham, England) ist ein britischer Schauspieler. Seine bisher bekanntesten Rollen hatte er in den Filmen Billy Elliot – I Will Dance (2000), King Kong (2005), Jumper (2008) und Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn (2011). Im Jahr 1998 debütierte er in dem Theaterstück Bugsy Malone in London. Während des Castings zu dem Film Billy Elliot konnte sich Bell gegen rund 2000 andere Jungen durchsetzen, erhielt die Hauptrolle und begeisterte mit seiner Darstellung Publikum und Kritiker gleichermaßen. Der Film war für drei Oscars nominiert und erhielt zwischen 2000 und 2002 weltweit insgesamt 48 Filmpreise. In Regisseur Stephen Daldry sah er, so Bell im Nachhinein, so etwas wie einen Vaterersatz, da er seinen leiblichen Vater nie kennengelernt hatte. In den Folgejahren war Bell unter anderem 2002 in der Verfilmung Nicholas Nickleby von Charles Dickens zu sehen. Im Jahr 2005 stand er für Peter Jacksons Abenteuerfilm King Kong als Schiffsjunge Jimmy und 2008 in dem Science-Fiction-Actionfilm Jumper in der Rolle des Griffin vor der Kamera. Von Januar bis März 2009 fanden die Dreharbeiten zu Steven Spielbergs Comicverfilmung Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn (The Adventures of Tintin: Secret of the Unicorn) statt, in dem Bell die Titelrolle verkörpert. 2013 war Jamie Bell neben Tilda Swinton und Chris Evans in Bong Joon-Hos Science-Fiction-Drama Snowpiercer zu sehen. Im Film Fantastic Four (2015) von Josh Trank verkörpert Bell „Das Ding“ Ben Grimm.

Paul Bettany
Besetzung · Bekannt für VisionQuest, A Beautiful Mind, Iron Man 3
Paul Thane Bettany (* 27. Mai 1971 in Harlesden, London) ist ein britischer Schauspieler. Nach einem kurzen Auftritt im Finale der Sean-Bean-Serie Die Scharfschützen als „HRH The Prince of Orange“ bei der Schlacht von Waterloo gab er sein Filmdebüt mit einem kleinen Part in Bent, einem Holocaust-Drama, in dem auch Clive Owen, Jude Law und Ian McKellen mitspielten. Er etablierte sich als Schauspieler mit großer Rollenvielfalt, etwa in Joe Penhalls Love and Understanding. Rollen in den Fernsehproduktionen Killer Net und Heimkehr folgten bald. Er gab seine letzte Theatervorstellung in One More Wasted Year und Stranger’s House beim Royal Court Theatre. Für seine erste Hauptrolle in Gangster No. 1 wurde er bei den British Independent Film Awards als bester Schauspieler nominiert und der London Critics’ Circle nominierte ihn als Britischen Newcomer des Jahres. Bettany lernte den Regisseur Brian Helgeland kennen und war in Ritter aus Leidenschaft in seiner ersten Hollywood-Produktion zu sehen. Für seine Rolle in Ritter aus Leidenschaft gewann er den London Critics’ Circle Film Award als Bester Britischer Nebendarsteller. Nachdem der Film veröffentlicht worden war, empfahl Helgeland Bettany anderen Regisseuren, so etwa Ron Howard, der Bettany prompt in A Beautiful Mind besetzte. Nach A Beautiful Mind wurde Bettany die Rolle des brutalen Serienkillers „Die Zahnfee“ in Roter Drache an der Seite von Edward Norton und Anthony Hopkins angeboten. Er lehnte diese Rolle ab, um mit Stellan Skarsgård und Nicole Kidman in Dogville, einem Film des Regisseurs Lars von Trier, zu spielen. Ein weiterer gemeinsamer Film mit Russell Crowe war Peter Weirs Master & Commander – Bis ans Ende der Welt. Bettanys stille Darstellung des Chirurgen und Naturforschers Stephen Maturin brachte ihm unter anderem eine BAFTA-Nominierung ein. Dogville und The Reckoning wurden 2004 nur in einer begrenzten Anzahl von Kinos gezeigt. Im September desselben Jahres gab Bettany sein Debüt als Hauptdarsteller in Wimbledon bekannt, einer Liebeskomödie mit Kirsten Dunst. Im Frühling 2005 ging er nach Vancouver, um Firewall zu drehen, einen Thriller mit Harrison Ford und Virginia Madsen unter der Regie von Richard Loncraine, mit dem er bereits bei Wimbledon zusammengearbeitet hatte. Im Herbst 2005 stand Bettany in The Da Vinci Code – Sakrileg vor der Kamera, welcher auf Dan Browns Bestseller basiert und in dem Tom Hanks und Audrey Tautou die Hauptrollen spielen. Im Film spielt er den Mönch Silas von Opus Dei. In Tintenherz (2008) ist Bettany als Feuerspucker „Staubfinger“ zu sehen. 2009 spielte Bettany in Young Victoria, South Solitary sowie in der Rolle des Charles Darwin im Film Creation. 2010 spielte Bettany in The Tourist an der Seite von Angelina Jolie und Johnny Depp den Agenten Acheson. In Margin Call war er 2011 an der Seite von Kevin Spacey und Jeremy Irons in der Rolle des Bankers Will Emerson zu sehen. 2014 spielte er in Transcendence erneut an der Seite von Johnny Depp den Forscher Max Waters. 2015 war Bettany in Avengers: Age of Ultron in der Rolle des Androiden Vision zu sehen. 2016 spielte er Vision auch in The First Avenger: Civil War und 2018 in Avengers: Infinity War. 2017 übernahm Bettany in der Netflix-Miniserie Manhunt: Unabomber die Rolle des US-amerikanischen Mathematikers und Bombers Theodore Kaczynski. Quelle: Wikipedia

Kenneth Mars
Besetzung · Bekannt für Arielle, die Meerjungfrau, Malcolm mittendrin
Kenneth Mars (4. April 1935 – 12. Februar 2011) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Er spielte in zwei Filmen von Mel Brooks mit: als der geisteskranke Nazi-Dramatiker Franz Liebkind in „The Producers“ (1967) und als Polizeikommissar Hans Wilhelm Friedrich Kemp in „Young Frankenstein“ (1974). Außerdem war er in Peter Bogdanovichs „Is’ was, Doc?“ (1972) sowie in Woody Allens „Radio Days“ (1987) und „Shadows and Fog“ (1991) zu sehen. In zwei Staffeln von „Malcolm mittendrin“ verkörperte Mars Otto Mannkusser, Francis’ gutmütigen, aber etwas begriffsstutzigen Chef und deutschen Einwanderer, der eine Gästeranch besitzt. Er lieh König Triton, Arielles Vater, in Disneys Animationsfilm „Die kleine Meerjungfrau“ (1989) und dessen Fortsetzung sowie in der dazugehörigen Fernsehserie und der „Kingdom Hearts“-Reihe seine Stimme. Er übernahm auch diverse andere Sprechrollen in animierten Filmen, wie zum Beispiel Littlefoots Großvater in der Serie "In einem Land vor unserer Zeit" (bis 2008), Professor Screweyes in "Wir sind zurück! Eine Dinosauriergeschichte" (1993) und König Colbert (Prinz Cornelius' Vater) in "Däumelinchen" (1994).

Serge Houde
Besetzung · Bekannt für The Jackal
Serge Houde (* 16. Februar 1953 in Québec) ist ein kanadischer Schauspieler. Serge Houde erblickte in der Stadt Québec das Licht der Welt und wuchs danach auf einer Militärbasis in Picton, Ontario, auf. Er spricht von Geburt auf Französisch und lernte in der Schule Englisch. Als er zehn Jahre alt war, starb sein Vater und der Rest der Familie zog zurück in Houdes Geburtsstadt. Nach der High School arbeitete er im Alter von neunzehn Jahren als Tier-Fotojournalist (wildlife photojournalist). Seine Bilder und Artikel erschienen u. a. im National Geographic Magazine. Weiters versuchte er sich in verschiedenen anderen Berufen, er baute etwa am Trans-Canada Highway mit. Mit 24 besuchte er die Guelph Universität. Danach war er in Montreal in der Werbebranche tätig und zog nach Vancouver, wo er zwei Bessie awards gewann. Im Alter von 35 Jahren entschloss sich Houde Schauspieler zu werden. Seither drehte er in verschiedenen Ländern zahlreiche Filme in englischer und französischer Sprache. Im Spionagefilm The Palmer Files: Herren der Apocalypse (1996), eine Romanverfilmung von Len Deighton mit Michael Caine und Jason Connery in den Hauptrollen, spielte Houde einen Kunsthändler, der mit Kriminellen Geschäfte machen will. Im Actionfilm Hawk's Revenge – Tödliche Rache (1997), in dem die Hauptfigur den Mörder seines Bruders sucht, trat er kurz in zwei Szenen als Vorgesetzter des getöteten Polizisten auf. Im Kinderfilm Maddy tanzt auf dem Mond (1997) verkörperte er den Vater eines Mädchens, das die Phantasiegespräche mit ihrem Stoffhasen aufgibt als sie älter wird. Weitere Nebenrollen porträtierte Houde in Liebe und andere Grausamkeiten (1993) von Regisseur Denys Arcand, im Filmdrama October (1994), in Der Schakal (1997) mit Richard Gere, in False Pretense – Der Schein trügt (1998) mit Eric Roberts, in The Score (2001) mit Robert De Niro, in der Filmkomödie Pluto Nash (2002) mit Eddie Murphy und in Paycheck – Die Abrechnung (2003) mit Ben Affleck. In der Fernsehserie Largo Winch (2001) war er in 39 Folgen als John Sullivan zu sehen. Eine kleinere Rolle hatte er in Steven Spielbergs Miniserie Taken (2002). Seine wohl größte Rolle stellte er im Filmdrama Manners of Dying (2004) mit Roy Dupuis dar, worin er als Gefängnisdirektor für den korrekten Ablauf der Hinrichtungen verantwortlich ist. Verheiratet ist Serge Houde mit Gwen Gnazdowsky.

Renate Grosser
Renate Grosser gab ihr Theaterdebüt 1950 am Stadttheater Bochum. Im Jahr darauf war sie an der Tribüne in Hamburg zu sehen und von 1956 bis 1958 gehörte sie dem Ensemble des Landestheaters Tübingen an. Seit 1959 war sie an den Münchner Kammerspielen beschäftigt. Obwohl Grosser bereits 1949 in dem Spielfilm Artistenblut mitgewirkt hatte[4], erhielt sie in der Folgezeit nur selten Filmangebote. 1968 wurde die dunkelhaarige, oftmals streng frisierte und stets etwas verhärmt wirkende Darstellerin in dem Edgar-Wallace-Film Im Banne des Unheimlichen als undurchsichtige Pfarrersfrau besetzt. Deutlich aus dem Rahmen fiel ihr Auftritt als Prostituierte in Das Schlangenei von Ingmar Bergman. Zweimal arbeitete sie mit dem bayerischen Filmregisseur Joseph Vilsmaier zusammen: In Herbstmilch (1989), wo sie einen größeren Part als böse und verbitterte Schwiegermutter innehatte, sowie in dem Trümmerfrauendrama Rama dama (1991). Wesentlich häufiger als im Kino war Grosser im Fernsehen zu sehen, wo sie unter anderem mehrmals in Krimiserien wie Der Kommissar, Der Alte und Derrick mitspielte. In der Kommissar-Folge Tod eines Buchhändlers etwa, mimte sie die Tante eines von der Polizei wegen Mordes verdächtigten Lehrjungen. Grosser war seit Beginn der 1950er Jahre auch als Synchronsprecherin tätig, sie sprach u. a. für Julie Christie, Anouk Aimée oder auch Gail Russell, war aber keiner Schauspielerin als Stammsprecherin fest zugeordnet. Als Hörspielsprecherin wirkte sie beispielsweise 1959 im einzigen Paul-Temple-Hörspiel des Bayerischen Rundfunks, nämlich in Paul Temple und der Conrad-Fall mit. (Wikipedia)

Émilie Caen
Besetzung · Bekannt für Ziemlich beste Freunde
Émilie Caen ist eine französische Schauspielerin. Bekannt wurde sie durch ihre Rolle als Ségolène in der Serie „Serial (Bad) Weddings“. Dank ihrer Mutter, die sie regelmäßig ins Theater mitnahm, beschloss Émilie, Schauspielerin zu werden. Nach dem Abitur schrieb sie sich 1997 an der Schauspielschule Perimony ein, wo sie drei Jahre lang studierte. In den darauffolgenden Jahren setzte sie ihre Ausbildung am Pygmalion Studio fort und besuchte anschließend einen Workshop des Actors Studio. Parallel dazu begann Émilie Caen ihre Bühnenkarriere mit Stücken wie „Sur la grande route“, „Bal-Trap“ und „L'illusion comique“. Später gab sie ihr Fernsehdebüt mit kleineren Rollen in „Spécial Camera Café“, „Commissaire Cordier“ und „Sections de recherches“. Die französische Filmwelt öffnete ihr etwas später, im Jahr 2007, die Türen mit einer Rolle in der französisch-kanadischen Romanze „Jusqu'à toi“ an der Seite von Mélanie Laurent. Anschließend spielte sie die Galeristin in dem Kassenschlager „Ziemlich beste Freunde“, Frankreichs größtem Hit des Jahres 2011. Die Schauspielerin setzte ihre Karriere in weiteren französischen Komödien fort und übernahm kleinere Rollen in Michaël Youns „Vive la France“ und in „La Clinique de l'amour“ ihres Freundes Artus de Penguern, der sie auch für das Musikvideo zu „Benjamin“ von Sänger Florent Marchet engagierte. 2012 ergatterte sie die Hauptrolle in einem Duett mit Michèle Bernier in der TF1-Serie „Injustice“, in der sie deren Assistentin verkörperte. 2013 entdeckten die Zuschauer die Schauspielerin in einer völlig neuen Rolle: Nadine Pitou, die Grundschullehrerin in der TF1-Serie „Pep's“. Die Serie war ein großer Erfolg (Rekordzuschauerzahl: 8,6 Millionen). 2014 spielte sie die Hauptrolle in der Komödie „Qu'est-ce qu'on a fait au Bon Dieu?“ Sie spielt Ségolène, eine der Töchter der Familie Verneuil, eine depressive Malerin, die zum Missfallen ihrer Eltern (gespielt von Chantal Lauby und Christian Clavier) einen Chinesen heiratet. 2015 war sie außerdem in der Miniserie „Le Mystère du lac“ auf TF1 zu sehen. 2016 spielte sie die Hauptrolle in einer Folge von „Joséphine, ange gardien: Enfants, mode d'emploi“. Mittlerweile ein Star auf der Leinwand und im Fernsehen, wirkte sie in der Miniserie „Le Mystère du Lac“ auf TF1 und in der Serie „Un Village français“ mit. Anfang 2017 kehrte sie in „Qu'est-ce qu'on a fait au bon dieu?“ zurück. Im Juni 2018 übernahm die Schauspielerin eine Rolle in der Serie „Qu'est ce qu'on attend pour être heureux?“. Ab dem 6. Dezember startet die Serie „Papa ou maman“ mit Émilie Caen in der Hauptrolle der Mutter und Florent Peyre als Vater. Am 30. Januar 2019 kehrt sie in ihrer Rolle als Ségolène Verneuil zurück, der Hauptfigur in dem Film „Qu'est-ce qu'on an encore fait au Bon Dieu?“, der Fortsetzung des Erfolgsfilms „Qu'est-ce qu'on a fait au Bon Dieu?“ aus dem Jahr 2014. In diesem Spielfilm möchte Ségolène mit ihrem Mann und ihren Kindern nach China fliegen, wo ihre Kunst dank eines potenziellen Käufers, den sie im Internet gefunden hat, besser verstanden werden könnte. Zur Promotion des Films gab die Schauspielerin mehrere Interviews, unter anderem als Gast in den Sendungen „La boîte à questions“ auf Canal+ und „C à Vous“ auf France 5.

Brendan Gleeson
Besetzung · Bekannt für 28 Days Later, Joker: Folie à Deux, Braveheart
Brendan Gleeson (* 29. März 1955 in Dublin) ist ein irischer Schauspieler, der sich seit Mitte der 1990er-Jahre als international gefragter Charakterdarsteller etabliert hat. Sein Filmdebüt machte er im Jahr 1990 mit einer kleinen Nebenrolle in dem Film Das Feld. In den folgenden Jahren absolvierte er einige Film- und Fernsehrollen, unter anderem als irischer Nationalheld Michael Collins in dem Fernsehfilm The Treaty, wofür er 1992 den irischen Fernsehpreis Jacob’s Award erhielt. Internationale Aufmerksamkeit erhielt Gleeson erstmals 1995 durch den mit fünf Oscars ausgezeichneten Film Braveheart, in dem er an der Seite von Mel Gibson eine wichtige Nebenrolle als Hamish Campbell innehatte. Seitdem ist er regelmäßig in aufwändigen Hollywoodfilmen zu sehen, dreht aber auch immer wieder in Europa. Gleeson spielte unter anderem in John Boormans Gangsterfilm Der General die Rolle des historischen Martin Cahill an der Seite von Jon Voight. In prägnanten Nebenrollen war er in bekannten Hollywood-Filmen wie A.I. – Künstliche Intelligenz (2001) von Steven Spielberg, Gangs of New York (2002) von Martin Scorsese oder Troja von Wolfgang Petersen zu sehen. Mit seiner Rolle in den Harry-Potter-Filmen ab Teil 4 (Harry Potter und der Feuerkelch) als schrulliger, aber gutmütiger Alastor „Mad-Eye“ Moody erschloss er sich auch jüngerem Publikum. Während es bei seinen Hollywood-Auftritten meist bei Nebenrollen blieb, übernimmt Gleeson im europäischen Kino auch viele Hauptrollen. 2009 wurde er für die Hauptrolle eines Auftragskillers in Martin McDonaghs Schwarzer Komödie Brügge sehen… und sterben? (2008) gemeinsam mit seinem Co-Darsteller Colin Farrell für den Golden Globe Award in der Kategorie Bester Hauptdarsteller – Komödie oder Musical nominiert. Für seine Darstellung des Winston Churchill in dem Fernsehfilm Into the Storm erhielt Gleeson 2009 seinen ersten Emmy Award. Weitere Kino-Hauptrollen hatte er als mit dem Tod bedrohter Pfarrer in dem Drama Am Sonntag bist du tot (2014) und in der Hans-Fallada-Romanverfilmung Jeder stirbt für sich allein (2016) über Widerstand im Nationalsozialismus. 2016 erhielt er den Schauspielpreis Die Europa des Internationalen Filmfestivals Braunschweig. Im Jahr 2022 kam es nach Brügge sehen... und sterben zu einer zweiten Zusammenarbeit mit Colin Farrell und Martin McDonagh, bei dem Film The Banshees of Inisherin. Hierin spielt er einen alternden Musiker, der es in seinem Leben noch zu etwas bringen möchte, und deshalb seine Freundschaft mit der von Farrell gespielten, zweiten Hauptfigur aufkündigt. Für diese Leistung wurde er im Jahr 2023 für den Oscar und Golden Globe Award nominiert.

John Fiedler
Besetzung · Bekannt für Die zwölf Geschworenen, Ein Königreich für ein Lama, Bernard & Bianca - Die Mäusepolizei
John Fiedler (* 3. Februar 1925 in Platteville, Wisconsin; † 25. Juni 2005 in Englewood, New Jersey) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Zu seinen bekanntesten Rollen zählen die Stimme des Ferkels bei Winnie Puuh und der Geschworene Nr. 2 im Filmklassiker Die zwölf Geschworenen. 1951 absolvierte der kleine Schauspieler mit der Halbglatze seinen ersten Fernsehauftritt. Seine erste Filmrolle ist seine vielleicht zugleich bekannteste: nämlich als freundlicher, aber sehr ängstlicher Geschworener Nr. 2 im Justizklassiker Die zwölf Geschworenen. In den folgenden Jahrzehnten sollte er in zahlreichen Filmen und Fernsehsendungen ähnlich schüchterne und hektische Charaktere spielen. Zu seinen bekannteren Rollen zählen der sanftmütige Kartenspieler Vinnie in der Komödie Ein seltsames Paar (1968) sowie Anwalt Daggett im Western Der Marshal (1969) neben John Wayne. Vereinzelt spielte er auch Schurkenrollen, etwa in der Folge Wolf in the Fold von Raumschiff Enterprise als Administrator Hengist, der vom Geist von Jack the Ripper besessen ist. Eine weitere bedeutendere Fernsehrolle hatte er als feuriger Liebhaber von Beatrice Arthur in einer Folge von Golden Girls. Fiedlers Markenzeichen war seine für einen Mann außergewöhnlich hohe Stimme, die er vor allem in Winnie-Puuh-Filmen als Sprecher von Ferkel (im Original Piglet) – diese Rolle wurde bis zu seinem Tod nur von ihm gesprochen – einsetzte. Daneben hatte er auch Sprechrollen in anderen Zeichentrickfilmen von Walt Disney.

Robert J. Wilke
Robert J. Wilke (* 18. Mai 1914 in Cincinnati, Ohio; † 28. März 1989 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Leben Robert Wilke, der deutscher Abstammung war, begann seine Karriere als Stuntman in den 1930er Jahren. Sein erster Auftritt auf der Leinwand war im Film San Francisco. Bald erhielt er regelmäßig Rollen in vielen Filmen, hauptsächlich als Schurke oder Handlanger. So terrorisierte er zusammen mit Ian MacDonald, Lee van Cleef und Sheb Wooley als Schlägerbande die Kleinstadt im Film 12 Uhr Mittags. Wilke spielte neben den Western auch in anderen Filmen mit. Einer seiner bekanntesten Nicht-Western-Filme war der Film 20.000 Meilen unter dem Meer (1954). Hier spielte er den Obermaat der Nautilus. Weitere bekannte Filme von Wilke war Anthony Manns Über den Todespass, in dem er an der Seite von James Stewart seine Paraderolle als Bandit spielte, und Die glorreichen Sieben von John Sturges, in dem er in einer bekannten Szene dem Messerwurf von James Coburns Figur zum Opfer fällt. Ab den 1960er Jahren absolvierte Wilke nur noch selten Filmauftritte, Ausnahmen bildeten etwa Gene Kellys Westernkomödie Geschossen wird ab Mitternacht (1970) und Terrence Malicks Filmdrama In der Glut des Südens (1978). Stattdessen war er ein profilierter Gastdarsteller in verschiedenen Fernsehserien, darunter Bonanza, Rauchende Colts, Perry Mason, Tausend Meilen Staub, Meine drei Söhne, Kung Fu, Starsky & Hutch und Dallas. Der vielbeschäftigte Nebendarsteller hatte bis 1981 über 300 Film- und Fernsehauftritte. Zuletzt stand er für die Komödie Ich glaub’ mich knutscht ein Elch! in der Rolle eines amerikanischen Generals vor der Kamera.