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Poster zu Die Waltons

Die Waltons

1972

Drama

Die Familie Walton betreibt in den 30er-Jahren in den Blue Ridge Mountains in Virginia ein Sägewerk. Neben den Großeltern Elizabeth und Sam gehören noch John und Olivia und deren sieben Kinder zu der Großfamilie. Aus der Sicht des ältesten Sohnes John Boy, der davon träumt, irgenwann ein Schriftsteller zu sein, wird ihre Geschichte mit allen Facetten eines Lebens während der großen amerikanischen Depresssion und des Zweiten Weltkrieges erzählt.

Foto von Mary Jackson

Mary Jackson

Besetzung · Bekannt für Die Waltons

Eine jener unvergesslich vertrauten, aber schwer einzuordnenden Matronen: Die Charakterdarstellerin Mary Jackson ist wohl am bekanntesten für ihre wiederkehrende Rolle als „Miss Emily“ Baldwin, eine der liebenswert exzentrischen, schmuggelnden Schwestern, in der Serie „Die Waltons“ (1971), die neun Staffeln lang lief. Sie wurde am 22. November 1910 im ländlichen Milford, Michigan, geboren und erwarb 1932 einen Bachelor-Abschluss an der West Michigan University. Nach einem Jahr als Lehrerin während der Weltwirtschaftskrise wandte sie sich ihrem Interesse am Theater zu und kehrte an die Universität zurück (diesmal an die Michigan State University), um Kunst zu studieren. Ihre Karriere begann sie auf Bühnen in Chicago und im Sommertheater, bevor sie auf die größeren Bühnen in New York und Los Angeles wechselte. Film- und Fernsehrollen ergaben sich erst im mittleren Alter. Sie hatte Gastauftritte in Fernsehserien wie „The Andy Griffith Show“, „The Twilight Zone“, „Meine drei Söhne“, „Hazel“, „The Mary Tyler Moore Show“, „Barnaby Jones“ und „Ein Engel auf Erden“ und verkörperte meist die Rolle einer vornehmen Kleinstadtbewohnerin. Außerdem gehörte sie zum Ensemble in Peter Bogdanovichs erstem Low-Budget-Thriller „Targets“ (1968), dem letzten Film mit Boris Karloff. In den 70er-Jahren übernahm sie hier und da kleinere Rollen, beispielsweise als Nonnen in dem Star-besetzten Epos „Airport“ (1970) und in dem Horrorfilm „Audrey Rose“ (1977). Es folgten diverse sympathische Mutterrollen, darunter die von Lynn Carlin in Blake Edwards’ Western „Wild Rovers“ (1971) und die von Jane Fonda in der Komödie „Dick und Jane – Spaß mit dir“ (1977). Sie unterstützte Fonda erneut in dem Vietnamkriegsdrama „Coming Home – Sie kehren heim“ (1978), gehörte zum Ensemble des Kultfilms „Big Top Pee-wee“ (1988) und hatte eine bemerkenswerte Rolle in Steve Martins „Leap of Faith“ (1992). Was den Erfolg von „Die Waltons“ angeht, spielte die Charakterdarstellerin Dorothy Stickney die Rolle der Emily in der Pilotfolge, zusammen mit Josephine Hutchinson als älterer Schwester Mamie. Als die Serie schließlich in Produktion ging, übernahmen Mary und die Schauspielerin Helen Kleeb, ebenfalls eine dieser Schauspielerinnen, deren Gesichter man schon mal gesehen hatte, die Rollen der unverheirateten Schwestern. Beide spielten ihre Schwesternrolle regelmäßig in mehreren Walton-„Wiedersehensfilmen“, die verschiedene Hochzeiten und Familienfeste zeigten. Ihre letzten Fernsehauftritte hatten die beiden in „A Walton Easter“ (1997). Kleeb starb 2003 im Alter von 96 Jahren eines natürlichen Todes. Mary verstarb zwei Jahre später im Alter von 95 Jahren an den Folgen einer Parkinson-Erkrankung.

Foto von Richard Hatch

Richard Hatch

Richard Hatch war ein US-amerikanischer Schauspieler und Schriftsteller. 1971 wurde er für die Seifenoper All My Children besetzt, daraufhin begann seine Karriere als Fernsehschauspieler. Es folgten Gastrollen in verschiedenen Fernsehserien wie Die Waltons und Hawaii Fünf-Null, bis er 1976 Nachfolger von Michael Douglas in Die Straßen von San Francisco wurde. Die Serie wurde im darauffolgenden Jahr nicht mehr verlängert, aber dies ermöglichte es ihm, 1978 eine der Hauptrollen in Kampfstern Galactica anzunehmen. Er spielte Cpt. Apollo, Sohn des Kommandanten Adama (Lorne Greene), in der damals mit sieben Millionen Dollar pro Folge teuersten Fernsehserie in den USA. Die Serie umfasste 24 Folgen, aus denen zwei Kinofilme (jeweils aus drei Folgen) für den deutschsprachigen Raum zusammengeschnitten wurden. Bei der erfolglosen zehnteiligen Nachfolgeserie (aus welcher der dritte deutsche Kinofilm resultierte) war Hatch jedoch nicht mehr mit an Bord. Für seine Darstellung wurde er für den Golden Globe Award nominiert. Anfang der 1980er Jahre hatte Hatch eine größere Nebenrolle im Spielfilm Charlie Chan und der Fluch der Drachenkönigin, wo er den Enkel des Meisterdetektivs Charlie Chan (Peter Ustinov) spielte. 1983 spielte er die Hauptrolle im Science-Fiction-B-Movie Gefangene des Universums. Bis Mitte der 1980er Jahre war er weiterhin in vielen Fernsehserien zu sehen, unter anderem in einer wiederkehrenden Gastrolle in Der Denver-Clan. Als seine Auftritte rarer wurden, verfasste er einige Fantasybücher über das Galactica-Universum. 2004 wurde er als einziger Schauspieler der Originalserie für die Neuauflage Battlestar Galactica engagiert, jedoch in einer anderen Rolle.

Foto von Lew Palter

Lew Palter

Lew Palter (3. November 1928 – 21. Mai 2023) war ein Schauspieler, bekannt für Titanic (1997), Day by Day (1988) und Die Waltons (1972).

Foto von Hans Georg Panczak

Hans Georg Panczak

Besetzung · Bekannt für Ein Fall für zwei, Derrick, Der Alte

Hans-Georg Panczak ist ein deutscher Schauspieler sowie Synchron- und Hörspielsprecher. Er ist unter anderem die deutsche Stimme von Mark Hamill und leiht auch der Figur Luke Skywalker (Star Wars) seine Stimme. Zu seinen bekanntesten Rollenfiguren als Synchronsprecher gehören Waylon Smithers (Die Simpsons), Glenn Quagmire (Family Guy) und Emporio Ivanko (One Piece). Gelegentlich spricht er den Schauspieler Richard Thomas. Panczak wuchs in Berlin auf. Seine erste Rolle erhielt er 1961 als Kinderdarsteller in dem ARD-Fernsehspiel Aus Gründen der Sicherheit. Im selben Jahr begann er seine Bühnenlaufbahn am Renaissance-Theater, worauf weitere Engagements besonders an Berliner Bühnen folgten. Er nahm Schauspielunterricht bei Marlise Ludwig. Als Schauspieler ist Panczak vor allem aus Serien wie Derrick, Der Alte, Siska oder Der Landarzt sowie als Staatsanwalt in Edel & Starck einem breiten Publikum bekannt. Des Weiteren wirkte er in zahlreichen Folgen der Fernsehreihe Tatort mit. Neben seinen herausragendsten Rollen als Synchronsprecher John Boy (Richard Thomas) in Die Waltons und Luke Skywalker (Mark Hamill) in Star Wars, war seine Stimme auch in Zeichentrickserien (z. B. als Waylon Smithers in Die Simpsons oder Glenn Quagmire in Family Guy) und im Computeranimationsfilm Final Fantasy: Die Mächte in dir (Stimme von General Hein) sowie im Animationsfilm Toy Story 2 als kleiner Pinguin „Wheezy“ zu hören. Als Synchronsprecher lieh er außerdem Jackie Chan (Protector, Miracles), George Clooney (Combat Academy), Richard Dreyfuss (American Graffiti), Sam Neill (Meine brillante Karriere), Kurt Russell (Turm des Schreckens), Dwight Schultz (Howling Mad Murdock – Das A-Team) und Sam J. Jones als Flash Gordon seine Stimme. Er spricht darüber hinaus auch Werbespots im Fernsehen und Stimmen in Computerspielen. In der von 2012 bis 2014 veröffentlichten Hörspiel-Adaption von Timothy Zahns Thrawn-Trilogie verkörperte Panczak einmal mehr die Rolle des Luke Skywalker. Im März 2015 übernahm er die Hauptrolle des Dr. Lowell im Hörspiel Madame Mandilips Puppen nach einer Geschichte von Abraham Merritt. Panczaks Sohn Jan Makino ist ebenfalls als Synchronsprecher tätig. (Quelle: Wikipedia)

Foto von Michael Learned

Michael Learned

Besetzung · Bekannt für Die Waltons

Michael Learned ist eine US-amerikanische Schauspielerin, bekannt für ihre Rolle als Olivia Walton in der langjährigen CBS-Dramaserie Die Waltons (1972–1981).

Foto von Mariclare Costello

Mariclare Costello

Mariclare Catherine Costello (3. Februar 1936 – 17. April 2026) war eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie war lebenslanges Mitglied des Actors Studio. Costellos bekannteste Rolle war die der Rosemary Hunter Fordwick in der Fernsehserie „Die Waltons“ (1972–1977). Im Anschluss an ihr Engagement bei „Die Waltons“ spielte sie 1977 die Familienmatriarchin Maggie Fitzpatrick in der kurzlebigen Dramaserie „The Fitzpatricks“.

Foto von Robert Butler

Robert Butler

Regie · Produzent · Bekannt für Remington Steele, Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark

Robert Butler war ein US-amerikanischer Regisseur und Filmproduzent. Robert Butler führte bei unterschiedlichen Fernsehserien Regie, darunter Bonanza, Batman, Raumschiff Enterprise (beim nicht ausgestrahlten, eigentlichen Pilotfilm Der Käfig), Die Waltons, Remington Steele, Superman – Die Abenteuer von Lois & Clark und Columbo. Ab und zu trat er in Fernsehserien, darunter auch Remington Steele, als Producer (Produzent) und Executive Producer (Herstellungsleiter) in Erscheinung. Daneben inszenierte Robert Butler auch eine Reihe von Kinofilmen, vor allem für die Disney-Studios. Es handelte sich dabei zumeist um die frühen Filme von Kurt Russell. Sie waren typische Vertreter der Anti-Establishment-Komödien, wie sie die Disney-Studios Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre produzierten – vergleichbar in etwa mit der zur gleichen Zeit entstandenen deutschen Filmreihe Die Lümmel von der ersten Bank.

EH

Earl Hamner, Jr.

Besetzung · Produzent · Drehbuchautor · Bekannt für Die Waltons, Falcon Crest, Twilight Zone - Unwahrscheinliche Geschichten

Earl Henry Hamner junior war ein US-amerikanischer Drehbuchautor und Filmproduzent. Er ist der Erfinder der Fernsehserien Die Waltons und Falcon Crest.

Foto von Jay Robinson

Jay Robinson

Jay Robinson war ein US-amerikanischer Schauspieler, der sich auf Charakterrollen spezialisiert hatte. Seinen größten Ruhm erlangte er durch die Darstellung von Kaiser Caligula in dem Film „Das Gewand“ (1953) und dessen Fortsetzung „Die Gladiatoren“ (1954). Jahre später verkörperte er den Chef der von Warren Beatty gespielten Figur in „Shampoo“ (1975). Robinson hatte zahlreiche Gastauftritte im Fernsehen, unter anderem in „Raumschiff Enterprise“ in der Episode „Brautschiff Enterprise“ (1968), „Wild Wild West“ (Dr. Maitland in „Die Nacht des Sedgewick-Fluchs“) und „Planet der Affen“. Er war in zwei Folgen als Julius Caesar in der Sitcom „Verliebt in eine Hexe“ (1969) zu sehen und als Professor Poindexter Phipps (1970). 1971 hatte er einen Gastauftritt in einer Folge von „Zimmer 222“. Zwischen 1968 und 1974 spielte er verschiedene Charaktere in fünf Folgen von „Mannix“ und in drei Folgen von „Die Waltons“.

Foto von Joan Pringle

Joan Pringle

Besetzung · Bekannt für The Lost City - Das Geheimnis der verlorenen Stadt

Joan Pringle (* 2. Juni 1945 in New York City, New York) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, die vor allem durch ihre Rolle als stellvertretende Schulleiterin Sybil Buchanan in der Fernsehserie „The White Shadow“ bekannt wurde. In der dritten und letzten Staffel wurde ihre Figur zur Schulleiterin befördert. Sie wirkte außerdem in zahlreichen Fernsehserien mit, darunter „Die Waltons“ und „Kojak“. Von Januar 1980 bis zu seinem Tod im Juli 1991 war sie mit dem Schauspieler Theodore Wilson verheiratet. Die beiden spielten gemeinsam in der „The White Shadow“-Folge „A Christmas Present“ und verlobten sich, als sie in der ABC-Serie „That's My Mama“ wiederkehrende Rollen hatten. Von 1989 bis 1991 verkörperte Pringle die Rolle der Ruth Marshall in der NBC-Seifenoper „Generations“. Zu ihren jüngsten Gastrollen in Film und Fernsehen zählen Auftritte in Tyler Perrys „Daddy's Girls“ und als Carol Hart in „Girlfriends“. Außerdem hatte sie einen Gastauftritt in der ersten Staffel von „Friends“ als Dr. Oberman in der Folge „The One with the Sonogram at the End“. Joan ist inzwischen wieder verheiratet, und zwar mit dem Multimedia-Produzenten Vernon L. Bolling.

Foto von Hersha Parady

Hersha Parady

Hersha Parady (* 25. Mai 1945 in Berea, Ohio; † 23. August 2023 in Norfolk, Virginia) war eine US-amerikanische Schauspielerin, die insbesondere durch ihre Darstellung der Lehrerin Alice Garvey in der Serie Unsere kleine Farm bekannt wurde. Sie verstarb 2023 im Alter von 78 Jahren an den Folgen eines Hirntumors. Hersha Parady, trat zunächst unter ihrem Geburtsnamen Betty Sandhoff auf. Sie begann ihre Karriere im Theater und wechselte später ins Fernsehen. Ihren ersten TV‑Auftritt hatte sie 1972 in der Serie Mannix. – Am bekanntesten ist sie für die Rolle der Alice Garvey, die sie ab 1976 in mehr als 30 Folgen der beliebten Serie Unsere kleine Farm spielte. Diese Rolle machte sie weltweit bekannt. Davor hatte sie schon einmal einen Gastauftritt als Schwägerin von Charles Ingalls in derselben Serie. Neben Unsere kleine Farm spielte Parady auch in verschiedenen anderen Serien und Filmen mit, zum Beispiel: Gastrolle bei Die Waltons (1975), Mannix (1972), The $5.20 an Hour Dream (1980), The Phoenix (1981), Teuflische Versuchung (1995), Kenan & Kel (1997). – Gleichzeitig arbeitete sie weiter am Theater und spielte unter anderem in einer Wandertheater-Produktion von „A Streetcar Named Desire“ zusammen mit Jon Voight. Parady war mit dem Oscar-gekrönten Produzenten John Peverall verheiratet. Gemeinsam hatten sie einen Sohn namens Jonathan Peverall. Im Jahr 2023 wurde bekannt, dass Parady an einem Hirntumor (Meningeom) erkrankt war. Trotz einer Operation wurde ihr Zustand durch eine Lungenentzündung schlechter. Im August 2023 starb sie im Haus ihres Sohnes in Norfolk, Virginia.

Foto von Stephen Collins

Stephen Collins

Stephen Weaver Collins (* 1. Oktober 1947 in Des Moines, Iowa) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Autor. Er ist vor allem als Pastor Eric Camden in der Fernsehserie Eine himmlische Familie bekannt. Nachdem Collins Erfahrungen als Theaterschauspieler gesammelt hat, stand er neben Burt Reynolds in der Serie Dan August zum ersten Mal vor der Kamera. Sein Spielfilmdebüt gab er 1976 in einer kleinen Rolle in Die Unbestechlichen neben Dustin Hoffman und Robert Redford. Es folgten Gastauftritte in Serien (u. a. Die Waltons) und Spielfilmrollen (u. a. in Star Trek – The Motion Picture als Captain/Commander Willard „Will“ Decker). 1981/82 spielte Collins in Die Himmelhunde von Boragora als Jake Cutter erstmals eine dauerhafte Serienrolle. Es folgten Hauptrollen in den Serien Tattingers (1987–1988), Working it Out (1990–1991) und Ein Strauß Töchter (Sisters, 1995–1996). Weiterhin war Collins auch in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen zu sehen (u. a. in Jumpin' Jack Flash und Der Club der Teufelinnen) und übernahm mehrere Gastrollen in Serien. 1996 bis 2007 spielte Collins in der Fernsehserie Eine himmlische Familie die Rolle des Reverend Eric Camden. Collins selbst führte bei drei Folgen der Serie Regie. Sein Regiedebüt gab er bereits 1992 mit dem Musical The Old Boy. Collins schrieb außerdem zwei Romane. Sein erster Roman, Eye Contact (1994) erreichte Bestsellerstatus, ein Erfolg, an den der Nachfolgeroman Double Exposure (1998) nicht anknüpfen konnte. Von 2010 bis 2011 spielte Collins in der US-Fernsehserie My Superhero Family die Rolle des Dr. Dayton King. Quelle: Wikipedia

Foto von Ellen Corby

Ellen Corby

Besetzung · Bekannt für Vertigo - Aus dem Reich der Toten, Die Waltons

Ellen Corby (* 3. Juni 1911 in Racine, Wisconsin; † 14. April 1999 in Los Angeles, Kalifornien; eigentlich Ellen Hansen) war eine US-amerikanische Schauspielerin. Bekannt wurde sie einem weltweiten Publikum vor allem durch ihre Rolle der „Grandma“ Esther Walton in der US-Serie Die Waltons. Für die darstellerische Leistung in dieser Serie wurde sie mit insgesamt drei Emmy Awards und einem Golden Globe Award ausgezeichnet. 1932 begann ihre Karriere in Atlantic City als Chorsängerin bei einem Laientheater. Im selben Jahr zog sie nach Hollywood und bekam einen Job bei den RKO Studios und den Hal-Roach-Studios als Skriptschreiberin. Nebenbei nahm sie Schauspielunterricht. In den 1930er und 1940er Jahren spielte sie zahlreiche Kleinst- oder Statistenrollen, erst nach längerer Zeit wuchsen ihre Rollen etwas. Weil sie nie als Hollywoodschönheit galt, spielte sie schon seit Beginn ihrer Karriere häufig altjüngferliche oder schrullige Damen, häufig deutlich älter als sie selbst. 1949 wurde sie für ihre Leistung in dem Film Geheimnis der Mutter in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“ mit dem Golden Globe ausgezeichnet und in derselben Kategorie für den Oscar nominiert, der jedoch bei der Preisverleihung dann an Claire Trevor ging. Diese Erfolge hatten aber keine Auswirkungen auf ihre Karriere, wo sie weiterhin in kleinen Nebenrollen zu sehen war. Zu den bekanntesten Filmen, in denen sie auftrat, gehören Frank Capras Ist das Leben nicht schön?, Billy Wilders Sabrina und Alfred Hitchcocks Vertigo – Aus dem Reich der Toten. Neben zahlreichen Filmen war sie auch, unter anderem in komischen Rollen, in zahlreichen TV-Produktionen zu sehen; sie trat in der Andy Griffith Show auf und spielte in Serien wie Polizeibericht oder Perry Mason mit. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Rolle der „Grandma“ Esther Walton in der US-Serie Die Waltons. Für ihre darstellerische Leistung in dieser Serie wurde sie mit insgesamt drei Emmy Awards und einem Golden Globe ausgezeichnet. Von 1934 bis 1944 war sie mit Francis Corby verheiratet; das Paar hatte keine Kinder und das blieb auch ihre einzige Ehe. Nach einem schweren Schlaganfall im Jahr 1977, der ihr Sprachzentrum zerstörte, konnte sie nur noch sporadisch in Die Waltons mitwirken. Die Drehbuchautoren schrieben die Krankheit kurzerhand in die Serie, um ihren Zustand zu erklären. Ab 1978 tauchte sie nur noch sporadisch in der Serie auf und wurde 1980 ganz aus der Serie gestrichen. Bei den späteren Fernsehspecials der Waltons wirkte sie allerdings wieder mit, ihre letzte Rolle war die Grandma Esther Walton in dem Fernsehfilm A Walton Easter (1997).

Foto von Ralph Waite

Ralph Waite

Besetzung · Bekannt für Die Waltons

Ralph Harold Waite (* 22. Juni 1928 in White Plains, New York; † 13. Februar 2014 in Palm Desert, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Seine bekannteste Rolle war die des John Walton aus der Serie Die Waltons. Eine Zeit lang arbeitete er als Sozialarbeiter. An der Yale University School of Divinity belegte er weitere Studiengänge, bevor er sich der Schauspielerei zuwandte. Waite hatte schon in jungen Jahren Probleme mit dem Alkohol und war bei Beginn der Dreharbeiten zu den Waltons bereits starker Alkoholiker. Wie Waite später in amerikanischen Talk-Shows berichtete, habe er damals keine Stunde ohne Alkohol auskommen können, doch die Rolle des verständnisvollen, patenten Vaters der Großfamilie bewog Waite, sich Gedanken über sein Leben zu machen. Er schloss sich den Anonymen Alkoholikern an und war seitdem abstinent. In der siebten Staffel der Serie widmeten sich zwei Folgen der Problematik, unter anderem wird Waites Filmrolle John Walton als Alkoholiker während seiner Dienstzeit im Ersten Weltkrieg geschildert. Auch mit dem von ihm selbst produzierten und inszenierten Film Straße der Gestrauchelten (1980) beschäftigte sich Waite mit dem Thema.

Foto von Beulah Bondi

Beulah Bondi

Beulah Bondi (geboren als Beulah Bondy; 3. Mai 1889 – 11. Januar 1981) war eine US-amerikanische Bühnen-, Film- und Fernsehschauspielerin. Sie wurde zweimal für den Oscar als Beste Nebendarstellerin nominiert. Für einen Gastauftritt in der Fernsehserie „Die Waltons“ gewann sie einen Emmy Award.

Foto von Diana Douglas

Diana Douglas

Diana Dill wurde in Bermuda geboren, wo ihr Vater Thomas Melville Dill Abgeordneter, Generalstaatsanwalt und Kommandeur der Bermuda Militia Artillery (heute ein Teil des Bermuda Regiments) war. Einen ersten kurzen Filmauftritt hatte Diana Dill 1942 in George Cukors Film Hüter der Flamme neben Spencer Tracy und Katharine Hepburn. Sie blieb jedoch zunächst nur auf kleinere Rollen festgelegt. Größere Rollen folgten dann ab Ende der 1940er Jahre, unter anderem in John Sturges' The Sign of the Ram oder Joseph L. Mankiewiczs Blutsfeindschaft. Ihre erste Hauptrolle übernahm sie 1952 in Andrew Martons Sturm über Tibet an der Seite von Rex Reason. Seit Mitte der 1950er Jahre war Dill überwiegend im Fernsehbereich tätig. So hatte sie Gastauftritte in Serien wie Gnadenlose Stadt, Flipper, Kung Fu, Cannon, Zeit der Sehnsucht, Die Waltons, Unter der Sonne Kaliforniens, CHiPs, Remington Steele, Cagney & Lacey, Dallas oder Der Denver-Clan und Die Straßen von San Francisco. Ihre letzte Rolle spielte sie 2008 in der Fernsehserie Emergency Room – Die Notaufnahme. Ihre Filmografie umfasst mehr als 75 Film- und Fernsehproduktionen. Dill war von 1943 bis 1951 in erster Ehe mit Kirk Douglas verheiratet, den sie während des Schauspielstudiums kennenlernte. Aus der Ehe gingen die beiden Söhne Michael Douglas und Joel Douglas hervor. Gemeinsam mit Kirk, Michael und ihrem Enkel Cameron Douglas drehte Dill 2003 den Film Es bleibt in der Familie. Seit 1956 war sie mit Bill Darrid bis zu dessen Tod 1992 verheiratet. 2002 heiratete sie in dritter Ehe Donald Albert Webster. Sie starb am 3. Juli 2015 im Alter von 92 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung.

Foto von Noble Willingham

Noble Willingham

Noble Henry Willingham Jr. (31. August 1931 – 17. Januar 2004) war ein US-amerikanischer Schauspieler, der in über dreißig Filmen und zahlreichen Fernsehserien mitwirkte. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rolle als C.D. Parker in der Fernsehserie „Walker, Texas Ranger“. Zu seinen weiteren Fernsehauftritten zählen Gastrollen in Serien wie „Bonanza“, „Rauchende Colts“, „Die Waltons“, „Mary Tyler Moore“, „Detektiv Rockford – Anruf genügt“, „Alice“, „Dallas“, „CHiPs“, „Ein Duke kommt selten allein“, „Das A-Team“, „L.A. Law“, „Hör mal, wer da hämmert!“ und „Mord ist ihr Hobby“. Außerdem spielte er 1991 an der Seite von Scott Bakula und Dean Stockwell in einer Folge von „Zurück in die Vergangenheit“.

Foto von Danny Bonaduce

Danny Bonaduce

Dante Daniel „Danny“ Bonaduce (* 13. August 1959) ist ein US-amerikanischer Radio- und Fernsehmoderator, Komiker, professioneller Wrestler und ehemaliger Kinderdarsteller. Geboren in Broomall, Pennsylvania, ist Bonaduce der Sohn des erfahrenen Fernsehautors und -produzenten Joseph Bonaduce (u. a. „The Dick Van Dyke Show“, „Mayberry RFD“, „One Day At A Time“, „Good Times“, „Die Waltons“). Der junge Bonaduce wurde in den 1970er-Jahren als Kinderdarsteller in der Sitcom/Fernsehserie „Die Partridge Familie“ bekannt. Er spielte Danny Partridge, den witzigen, rothaarigen mittleren Sohn der singenden Popband (angeführt von Shirley Jones). Er und Shirley Jones waren die einzigen Darsteller der Partridge Familie, deren echte Namen mit denen der von ihnen verkörperten Figuren übereinstimmten. Danny war der Bassist der fiktiven Popgruppe. Bonaduce war 2007 Teil der „Adam Carolla Show“. 2008 erhielt er eine einstündige, täglich ausgestrahlte Solo-Sendung namens „Broadcasting Bonaduce“, die lokal auf dem in Los Angeles ansässigen Sender KLSX lief. „Broadcasting Bonaduce“ wurde im Februar 2009 eingestellt, da der Sender sein Programmformat von Talkradio auf Top 40 umgestellt hatte. Am 10. November 2008 begann Bonaduce, die Morgensendung auf WYSP in Philadelphia zu moderieren, wo er bis heute tätig ist.

Foto von Kate McNeil

Kate McNeil

Kate McNeil (* 1959) ist eine US-amerikanische Fernsehschauspielerin. Ihre Karriere begann sie 1981 in der Seifenoper „As the World Turns“. 1982 spielte sie in der Low-Budget-Komödie „Beach House“ unter dem Namen Kathy McNeil. Im darauffolgenden Jahr war sie in dem Horrorfilm „The House on Sorority Row“ zu sehen, wo sie als Kathryn McNeil geführt wurde. 1985 wirkte Kate McNeil in der Miniserie „Kane & Abel“ mit und 1986 in der Miniserie „North and South Book II“. 1988 spielte sie eine Nebenrolle in George A. Romeros Horrorfilm „Monkey Shines“. In den 1990er-Jahren verkörperte Kate McNeil Janet Gilchrist in den letzten drei Fernsehfilmen der Serie „Die Waltons“. Anfang der 1990er-Jahre gehörte sie zum Ensemble der Fernsehserien „WIOU“ und „Bodies of Evidence“. Kate McNeil hatte zahlreiche Gastauftritte im Fernsehen. Sie war unter anderem in „Amazing Stories“, „Simon & Simon“, „Designing Women“, „Midnight Caller“, „Zurück in die Vergangenheit“, „Mord ist ihr Hobby“, „Babylon 5“ und „Diagnose: Mord“ zu sehen. Kate McNeil besuchte die Harriton High School in Rosemont, Pennsylvania. Sie erwarb einen Master-Abschluss in Sonderpädagogik an der California State University, Northridge.

Foto von Paul Jenkins

Paul Jenkins

Paul R. Jenkins (2. August 1938 – 1. Juli 2013) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Er wirkte in Filmen wie „Network“ und „Chinatown“ mit und hatte Gastauftritte in Fernsehserien wie „M*A*S*H“, „Columbo“, „Lou Grant“, „Kojak“, „Die Partridge Familie“ und „Starsky & Hutch“. In der Fernsehserie „Detektiv Rockford – Anruf genügt“ (The Rockford Files) war er während ihrer sechs Staffeln dreimal zu sehen und verkörperte dabei jedes Mal eine andere Figur. Jenkins ist außerdem bekannt für Rollen wie Professor Parks in „Die Waltons“ und Eddie in „Der Denver-Clan“.

Foto von Philip Leacock

Philip Leacock

Regie · Bekannt für Der Denver-Clan, Die Waltons

Philip David Charles Leacock war ein englischer Fernseh- und Filmregisseur und -produzent. Sein Bruder war der Dokumentarfilmer Richard Leacock. Leacock verbrachte seine Kindheit auf den Kanarischen Inseln. Er begann seine Karriere mit Dokumentarfilmen und wandte sich später Spielfilmen zu. Bekannt wurde er für seine Filme über Kinder, insbesondere für „Besiegter Haß“ (US-Titel: „The Little Kidnappers“, 1953), für den zwei Darsteller einen Ehrenoscar als beste Nachwuchsschauspieler erhielten, und „Der spanische Gärtner“ (1956) mit Dirk Bogarde. Er führte außerdem Regie bei „Kleine Übeltäter“ (1958), „Die Kaninchenfalle“ (1959) und „Wir alle sind verdammt“ (1962) mit Steve McQueen, basierend auf John Herseys Roman über einen Piloten im Zweiten Weltkrieg. Er begann hauptsächlich in Hollywood zu arbeiten, wo er „Take a Giant Step“ (1959) über die Begegnung eines schwarzen Jugendlichen mit Rassismus und „Let No Man Write My Epitaph“ (1960) über einen aufstrebenden jungen Pianisten mit einer drogenabhängigen Mutter drehte. Um diese Zeit begann er auch für das Fernsehen zu arbeiten und inszenierte Episoden von Serien wie „Rauchende Colts“, „Route 66“, „Die Waltons“, „Hotel“ und „Falcon Crest“. 1987 zog er sich von der Filmindustrie zurück.

Foto von Dick Sargent

Dick Sargent

Besetzung · Bekannt für Verliebt in eine Hexe

Dick Sargent (* 19. April 1930 in Carmel-by-the-Sea, Kalifornien als Richard Stanford Cox; † 8. Juli 1994 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Nach einem Studium an der Stanford University übernahm er im Jahr 1954 erste Rollen in Hollywood. Als Nebendarsteller war der hochgewachsene, braunhaarige Darsteller in zwei Filmen mit Elvis Presley zu sehen und hatte Nebenrollen in den Cary-Grant-Komödien Unternehmen Petticoat (1959) und Ein Hauch von Nerz (1962). Der große Durchbruch sollte ihm allerdings nicht gelingen, er spielte in den 1960er-Jahren in einigen klamaukhaften Filmen und drei Fernsehserien mit ihm in einer der Hauptrollen wurden binnen kurzer Zeit abgesetzt. Seinen größten Erfolg feierte Sargent ab 1969 mit der Rolle des Darrin Stephens in der Fernsehserie Verliebt in eine Hexe. Als Dick York aus gesundheitlichen Gründen gezwungen war, die Serie Verliebt in eine Hexe im Jahr 1969 zu verlassen, erhielt Sargent seine Rolle als Darrin Stephens. Ihm war die Rolle bereits im Jahr 1964 angeboten worden, allerdings stand er damals bei den Universal Studios unter Vertrag und konnte das Angebot deshalb nicht annehmen. Zu diesem Zeitpunkt lagen seine Bemühungen auf der kurzlebigen Sitcom The Horizontal Lieutenant. Er spielte die Rolle des Darrin Stephens bis zum Ende der Serie im Jahr 1972. Anschließend spielte er weiter in Filmen und hatte Gastauftritte in beliebten Fernsehserien wie Herzbube mit zwei Damen, Die Waltons, Drei Engel für Charlie, Unter der Sonne Kaliforniens, Family Ties und zwei Folgen von Ein Duke kommt selten allein. Eine letzte Fernseh-Hauptrolle hatte er zwischen 1984 und 1987 als verwitweter Familienvater in der Sitcom Down to Earth.

Foto von Arthur Franz

Arthur Franz

Arthur Franz (* 29. Februar 1920 in Perth Amboy, New Jersey; † 16. Juni 2006 in Oxnard, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Nach Kriegsende verwirklichte Franz seinen Jugendtraum, indem er nach Hollywood ging und sich als Filmschauspieler bewarb. 1948 gab er mit einer Hauptrolle im Drama Jungle Patrol neben Richard Jaeckel sein Filmdebüt. Es folgten weit über hundert Rollen in Film- und Fernsehproduktionen, wobei Franz vor allem in B-Movies Hauptrollen und in Großproduktionen Nebenrollen übernahm. Meist spielte er dabei aufrechte Charaktere. Eine Ausnahme bildete vor allem der 1952 gedrehte Thriller The Sniper unter Regie von Edward Dmytryk, in dem Franz einen labilen Ex-Soldaten, der zum psychotischen Frauenmörder mutiert, verkörperte. In insgesamt neun Filmen spielte er unter der Regie des renommierten Hollywood-Veteranen Dmytryks: Neben The Sniper in Eight Iron Men, Die Caine war ihr Schicksal (mit Humphrey Bogart), Die jungen Löwen (mit Marlon Brando), Three Lives, Der menschliche Faktor, Die Schlacht um Anzio (mit Robert Mitchum), Alvarez Kelly (mit Richard Widmark und William Holden) und Die Unersättlichen (mit George Peppard). Einem internationalen Publikum wurde Franz auch durch seine tragenden Rollen in B-Movies aus dem Horror- und Science-Fiction-Genre bekannt. So spielte er unter der Regie von Jack Arnold die Titelrolle in Der Schrecken schleicht durch die Nacht, einer Dr.-Jekyll-und-Mr.-Hyde-Variante im Universitätsmilieu und jeweils die männliche Hauptrolle in Lesley Selanders Flug zum Mars und William Cameron Menzies’ Invasion vom Mars. Zu seinen weiteren Filmen zählen unter anderen die Horrorfilm-Parodie Abbott Costello auf Sherlock Holmes’ Spuren, die Kriegsfilme Du warst unser Kamerad (mit John Wayne), Unternehmen Panthersprung und Höllenhunde des Pazifik und das Drama Weib ohne Gewissen (mit Rod Steiger). Außerdem übernahm er zahlreiche Gastrollen in Fernsehserien wie Rauchende Colts, Bonanza, 77 Sunset Strip, Cannon und Die Waltons. Mit einem letzten Auftritt im Fernsehdrama Sensation der Meister (neben Robert Mitchum, Martin Sheen und Bruce Dern) beendete Franz 1982 seine Schauspielkarriere.