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Ursula Herking
Ursula Herking war die Tochter der Theaterschauspielerin und Sängerin Lily Herking, die beim Brand des Hoftheaters (heute: Altes Theater) in Dessau am 25./26. Januar 1922 ums Leben kam. Nach ersten Auftritten in Dessau ging sie 1928 nach Berlin, bestand aber die Aufnahmeprüfung an der Staatlichen Schauspielschule nicht. Daraufhin nahm sie bis 1930 Unterricht an der Schauspielschule von Leopold Jessner. Sie begann anschließend ihre Karriere am Friedrich-Theater ihrer Heimatstadt Dessau, wo sie die Seeräuber-Jenny in Die Dreigroschenoper und die Großmutter in Emil und die Detektive darstellte. 1933/34 spielte sie am Staatstheater Berlin und wirkte bis zur Schließung 1935 in Werner Fincks Kabarett Die Katakombe mit. Außer beim Boulevardtheater erhielt sie ab 1933 zahlreiche Filmrollen. In ihren oft nur kurzen, aber prägnanten Auftritten verkörperte sie kumpelhafte, schlagfertige Frauen aus dem Volk. Nach der Theaterschließung im Herbst 1944 arbeitete sie zwangsverpflichtet in einem Rüstungsbetrieb. Nach dem Krieg ging sie nach München und war ab 1946 der Star in Rudolf Schündlers Münchner Nachkriegskabarett Die Schaubude, wo Erich Kästner, Axel von Ambesser und Herbert Witt zu den Hausautoren zählten. Berühmtheit erlangte sie unter anderem mit ihrer Interpretation von Kästners Marschlied 1945 (… |Meine Schuh’ sind ohne Sohlen, | und mein Rucksack ist mein Schrank, | meine Möbel ham die Polen | und mein Geld die Dresdner Bank.| …) 1948 war sie Mitbegründerin des Theaters Die Kleine Freiheit, und 1956 gehörte sie zur ersten Generation der Münchner Lach- und Schießgesellschaft. Weitere Stationen waren unter anderem das Kom(m)ödchen in Düsseldorf und die Berliner Kabarette Der Rauchfang und Die Hinterbliebenen. Nicht nur im Kabarett, sondern auch als Diseuse machte sie sich einen Namen. Unter anderem ist sie auf der Schallplatte Frivolitäten – 10 Diseusen – 10 Chansons von Polydor zu hören. Mit Wolfgang Neuss und Wolfgang Müller gründete sie den Nürnberger Trichter. Daneben ging ihre Filmarbeit mit Chargenrollen vor allem als resolute, oft etwas schrullige Dame unvermindert weiter; die einzige bedeutende Rolle erhielt sie 1955 in dem Antikriegsfilm Kinder, Mütter und ein General als beherzte Mutter, die 1945 ihren kriegsbegeisterten halbwüchsigen Sohn retten will. Beim Theater spielte sie an der Kleinen Freiheit 1966 die Präsidentin in Jacques Devals Eine Venus für Milo und 1967 June Buckridge in Frank Markus' Schwester George muß sterben. Beim Westfälischen Landestheater in Castrop-Rauxel übernahm sie 1968 die Titelrolle in Die Mutter und am Jungen Theater Hamburg 1972 in Rolf Hochhuths Die Hebamme. In Bern verkörperte sie 1973/74 die Winnie in Samuel Becketts Glückliche Tage. Weitere Auftritte hatte sie an der Komödie Berlin und seit Anfang der 1970er Jahre am Landestheater Tübingen und am Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg. Auch in der im Fernsehen erfolgreichen Rudi Carrell Show trat sie auf. 1967 erhielt sie den Schwabinger Kunstpreis. Auch wurde ihr ein Stern im Walk of Fame des Kabaretts gewidmet. In erster Ehe war Ursula Herking mit dem Industriemanager und späteren CSU-Mitbegründer Johannes Semler verheiratet. Dieser Ehe entstammen die beiden Kinder Susanne Hess (* 1937) und Christian Semler (1938–2013). Quelle: Wikipedia
Bernd Stephan
Nach seiner Reifeprüfung studierte Stephan zunächst Jura, besuchte dann jedoch von 1965 bis 1968 die Schauspielschule in Hannover. Er erhielt Theaterengagements in Kaiserslautern, Würzburg und bei den Salzburger Festspielen. Sein Repertoire erstreckt sich vom "Faust" über den "Marquis de Posa" bis zum "Hauptmann Bluntschli" und den Musicalpart des "Sigismund" im "Weißen Rössl". Neben Auftritten in zahlreichen bekannten Fernsehserien wie "Auf Achse", "Der Fahnder" und "Ein Fall für zwei" spielte Stephan u. a. in dem Kinofilm "Car-napping – bestellt – geklaut – geliefert" mit, in dem es um den Diebstahl von Luxusautos, darunter ein "Mercedes-CW-311-Prototyp" geht. Als Synchronsprecher ist er z. B. die Standardstimme von Dean Stockwell, er synchronisierte auch Christopher Reeve sowie John Cleese im Monty Python’s Flying Circus. Außerdem lieh er Tazuna aus der japanischen Animeserie Naruto die Stimme. In "Car-Napping" wird er allerdings selbst synchronisiert – von Norbert Langer. Von 1976 bis 1980 war er Mitglied der Münchner Lach- und Schießgesellschaft. Für den Bayerischen Rundfunk moderierte er von 1986 bis 1992 die Quizsendung "Sag die Wahrheit". Seine Stimme ist in zahlreichen Hörbüchern zu hören, die sich zum Teil auf der hr2-Hörbuchbestenliste platzierten (darunter Kirsten Boies Skogland und "So weit die Wolken" ziehen von Willi Fährmann). In der Hörspielserie Captain Blitz hat er in jeder Folge eine Gastrolle.

Maximilian Schafroth
Maximilian „Maxi“ Schafroth ist ein deutscher Kabarettist, Schauspieler, Moderator und Filmemacher. Maxi Schafroth wuchs auf dem elterlichen Bauernhof in Stephansried, einem Ortsteil des schwäbischen Ottobeuren, auf. Nach dem Schulabschluss erlernte Schafroth den Beruf des Bankkaufmanns und begann 2007, parallel zu seiner Tätigkeit als Bankangestellter, mit der Entwicklung seines Kabarett-Programms. Zusammen mit seinem Gitarristen Markus Schalk folgten erste Auftritte im Münchner Vereinsheim, der Nachwuchsbühne der Münchner Lach- und Schießgesellschaft. Größere Bekanntheit erlangte Schafroth mit einem Gastauftritt in der Sendung Ottis Schlachthof des Bayerischen Rundfunks im Februar 2009. Im März 2009 folgte die Premiere seines Kabarett-Programms Faszination Allgäu im Schlachthof München. Schafroth ist seit 2012 bundesweit mit seinem Programm auf Tournee. Im Oktober 2014 trat er im Rahmen der 1LIVE Comedy-Nacht zusammen mit anderen Künstlern vor 11.000 Zuschauern in der Kölner Lanxess-Arena auf. 2016 war er mit seinem Soloprogramm „Faszination Bayern“ unterwegs. Von 2007 bis 2009 spielte Schafroth im Jugendclub der Münchner Kammerspiele und wirkte als Schauspieler in verschiedenen Kurzfilmen mit. 2008 entwickelte und produzierte er zusammen mit Raphael Dwinger die Historiensatire Preussens Gloria. Nachdem er 2009 eine Ausbildung zum Drehbuchautor absolviert hatte, erhielt Schafroth ein Auslands-Stipendium des MedienCampus Bayern und vertiefte seine Kenntnisse im Bereich der Filmproduktion in Los Angeles, Kalifornien. Sein Kinodebüt gab Schafroth in der Filmkomödie Sommer der Gaukler des Regisseurs Marcus H. Rosenmüller, die im Dezember 2011 in den deutschen Kinos anlief. Ein Jahr später folgte Wer’s glaubt, wird selig desselben Regisseurs. Im Münchner Tatort war Schafroth 2012 als Assistent der Kommissare Batic und Leitmayr zu sehen. 2015 trat er beim traditionellen Starkbieranstich am Nockherberg im Singspiel als Conchita Wurst auf. Dort war er auch 2016 als Über-Ich von Horst Seehofer zu sehen. Im Rahmen der konzertanten Aufführung des Werkes Candide von Leonard Bernstein des Chor- und Orchesterensembles MünchenKlang im April 2016 agierte Schafroth in der Rolle des Sprechers und rezitierte dabei Zwischentexte von Loriot. Von Februar 2018 bis Ende 2019 moderierte er die Satiresendung „Extra 3 Spezial – Der reale Irrsinn XXL“ im NDR-Fernsehen. In regulären Extra 3-Sendungen hat Schafroth außerdem regelmäßig Auftritte in wechselnden Rollen. 2019 hielt Schafroth als bis dato jüngster Redner beim traditionellen Derblecken auf dem Nockherberg die Fastenrede. Nach dem coronabedingten Ausfall der Veranstaltung 2020 fand seine Rede 2021 wegen der COVID-19-Pandemie erstmals digital und ohne Zuschauer vor Ort statt. 2022 fiel die Veranstaltung wegen des Ukraine-Kriegs erneut aus. 2023 und 2024 hielt er jeweils wieder die Fastenrede. Für die Serie Neue Geschichten vom Pumuckl hat Schafroth den Pumuckl eingesprochen, wobei die Serie im Zweikanalton vorliegt und der Zuschauer die Wahl hat zwischen Schafroths Stimme und der per KI-Sprachsynthese erzeugten Stimme von Hans Clarin.
Horst Jüssen
Jüssen wuchs in Husum auf. Nach dem Abitur an einer Handelsschule absolvierte er eine Lehre als Bankkaufmann. Anschließend besuchte er ab 1962 eine Schauspielschule. Von 1963 bis 1965 war er an der Freien Volksbühne Berlin engagiert. 1965 gründete er sein eigenes Berliner Tourneetheater, das er jedoch nach nur 17 Vorstellungen wieder schließen musste. Ab 1967 arbeitete er als Kabarettist am Renitenztheater in Stuttgart. Von 1969 bis zu deren vorübergehender Auflösung 1972 war er Mitglied der Münchner Lach- und Schießgesellschaft, zusammen mit Dieter Hildebrandt, Klaus Havenstein, Jürgen Scheller und Ursula Noack. Er trat auf Theaterbühnen in Hamburg, Köln und Düsseldorf auf und unternahm 24 Theatertourneen. Jüssen spielte sowohl in Komödien als auch in ernsten Dramen, unter anderem von William Shakespeare, Tom Topor, Friedrich Schiller, Wolfgang Borchert und Molière. Von 1976 bis 1977 verkörperte er den arbeitsscheuen Liebhaber Adolf von Scheußlich in der ARD-Slapstick-Serie „Klimbim“. 1990 spielte er die Hauptrolle in der Comedyserie „Die lieben Verwandten“. Ab Mai 2004 tourte er mit dem alten „Klimbim“-Ensemble und seinem Stück „Die Klimbim-Familie lebt“ als Gastdarsteller; insgesamt gab es 320 Aufführungen. Jussen hatte Gastauftritte in zahlreichen Fernsehserien, darunter „Derrick“, „Homicide“ und „Florida Lady“. Er schrieb unter anderem Drehbücher für Dieter Hildebrandts „Aufzeichnungen aus der Provinz“. Ab 2001 war Jussen zweimal jährlich als „Preuße im Dienst“ mit dem Chiemgauer Volkstheater in Fernsehaufzeichnungen des Bayerischen Rundfunks zu sehen. Jussen wurde mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet und veröffentlichte auch Bücher. Sein dritter Roman „Joseph Satan“ erschien im Februar 2007. Für sein Kindertheaterstück „Kaspar und der Löwe Poldi“ erhielt er den Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin. Er schuf eine Bühnenfassung von Gerhart Hauptmanns Novelle „Wanda“ und bearbeitete Stücke von Shakespeare, Molière und Ben Jonson. Jissen war seit 1979 mit der Popsängerin Lena Valaitis verheiratet; die beiden hatten einen Sohn. Zuletzt lebte er in München. Seit Ende 2007 litt Jissen, der 45 Jahre lang starker Raucher war, an Lungenkrebs, dem er am 10. November 2008 erlag. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof Grünwald bei München.

Harriet Sansom Harris
Besetzung · Bekannt für Memento, Frasier
Die in Texas geborene Harriet Sansom Harris entdeckte schon früh ihre Leidenschaft für die Schauspielerei. Mit siebzehn Jahren wurde sie an der renommierten Juilliard School in New York aufgenommen. Nach ihrem Abschluss schloss sie sich der Acting Company an, einer Theatergruppe, die von den ersten Absolventen von John Housemans Schauspielabteilung der Juilliard School gegründet worden war. Drei Jahre lang war sie Mitglied der Company, bevor sie sich hauptsächlich dem Regionaltheater zuwandte. Dies ebnete ihr den Weg zu einer erfolgreichen Karriere am Broadway und Off-Broadway. Ihr Leben veränderte sich schlagartig, als sie als einzige Frau in der Originalbesetzung von „Jeffrey“ auftrat, Paul Rudnicks gefeiertem Off-Broadway-Hit über die Liebe in Zeiten von AIDS. „Jeffrey“ führte zu Gastrollen in Fernsehserien, darunter „Frasier“ (1993), wo sie die unvergessliche Rolle der „Bebe Glazer“, Frasiers skrupelloser, neurotischer und kettenrauchender Agentin, verkörperte. Auch für ihre Darstellung der „Vivian Buchanan“ in der CBS-Serie „The 5 Mrs. Buchanans“ (1994) erntete sie begeisterte Kritikerlob. Sie nennt New York mittlerweile ihr Zuhause, reist aber häufig für Film- und Fernsehauftritte nach Kalifornien.

Diane Lane
Besetzung · Bekannt für Judge Dredd, Man of Steel, Batman v Superman: Dawn of Justice
Die am 22. Januar 1965 in New York geborene Diane Lane ist die Tochter einer Nachtclubtänzerin und eines Schauspiellehrers. Bereits im Alter von sechs Jahren stand Diane Lane zum ersten Mal auf der Bühne. Nur sieben Jahre später spielte sie in Ich liebe dich – I love you – je t’aime an der Seite von Laurence Olivier, der sie mit Lob überschüttete und sie als neue Grace Kelly pries. Trotz dieser Vorschusslorbeeren kam Diane Lanes Karriere nicht so in Fahrt, wie sie es sich gewünscht hatte. Doch im Jahr 1983 besetzte Francis Ford Coppola sie in den Jugendfilmen Rumble Fish und Die Outsider, was ihr endlich den großen Erfolg einbrachte. Nach ein paar teuren Filmflops wie Cotton Club zog Diane Lane sich für ein paar Jahre aus dem Filmgeschäft zurück. 1988 drehte sie Liebestraum mit Christopher Lambert, mit dem sie von 1988 bis 1994 verheiratet war und mit dem sie eine Tochter hat. 2008 stand Diane Lane für Das Lächeln der Sterne zum dritten Mal mit Richard Gere vor der Kamera. Diane Lane lebt mit ihrem zweiten Ehemann Josh Brolin zusammen.

Uta Levka
Die Absolventin einer Hotelfachschule interessierte sich früh für Film und Fotografie. Anfang der 1960er Jahre kam sie als Komparsin in den Bavaria-Studios in Geiselgasteig zum Film. Bei Dreharbeiten zu dem Film Zwei Whisky und ein Sofa (1963) lernte Levka die bekannte Schauspielerin Maria Schell kennen, die ihr eine Schauspielausbildung ermöglichte und eine größere Rolle in dem Fernsehfilm Ninotschka (1965) vermittelte. Auch in Spielfilmen erhielt sie nun größere Nebenrollen. Sie mimte in der Regel berechnende Verführerinnen mit zweifelhaftem Ruf, so auch in drei Edgar-Wallace-Filmen. Danach wurde sie durch ihre Mitwirkung in den beiden Erotik-Klassikern Mädchen zwischen Sex und Sünde sowie Carmen Baby einem größeren Publikum bekannt. Levka hatte auch einige Fernsehauftritte und spielte 1969 in ihrem letzten Film Die lebenden Leichen des Dr. Mabuse eine aus Leichenteilen zusammengesetzte Krankenschwester. 1971 brach sie ihre Filmkarriere unvermittelt ab.

Lissy Tempelhof
Die Tochter eines Arbeiters war nach dem Zweiten Weltkrieg unter anderem Sekretärin und Straßenbahnschaffnerin. In Berlin-Prenzlauer Berg wirkte sie bei einer Laienspielgruppe und einem Kabarett im Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft mit. 1947 erhielt sie ein Engagement am Landestheater Anklam. Von 1950 bis 1953 besuchte sie die Schauspielschule Ernst Busch in Berlin. 1953 begann sie als Souffleuse am Theater Senftenberg, wo sie bald auch als Schauspielerin tätig war. Weitere Theaterstationen waren das Theater der Freundschaft, heute Theater an der Parkaue in Berlin (1954), das Staatstheater Dresden (1958–1962), das Maxim-Gorki-Theater in Berlin (1962/63) und ab 1963 das dortige Deutsche Theater, wo sie über 35 Jahre zum Ensemble gehörte. Zu ihren Rollen gehörten Grusche in Der kaukasische Kreidekreis (1958), Jokaste in König Ödipus, die Titelrolle der Johanna Dark in Die heilige Johanna der Schlachthöfe (1961) und Sophie in Clavigo. Seit 1954 war Tempelhof beim Film. 1961 spielte sie in Professor Mamlock ihre erste Hauptrolle. Zu einem Höhepunkt ihrer Karriere wurde der Film Die besten Jahre (1965), in dem sie als Junglehrerin 1945 einen heimkehrenden Soldaten aufnimmt, der sie später wieder vergisst. In Alle meine Mädchen verkörperte sie die Führerin einer Brigade, in Erscheinen Pflicht die Witwe eines hohen Parteifunktionärs. Beim Fernsehen wirkte sie in mehreren Serien mit, besonders in Polizeiruf 110. Lissy Tempelhof, die sich auch als Chanson-Interpretin einen Namen machte und seit 1979 an einer Musikspezialschule in Berlin Gesang unterrichtete, war bis in die 2010er Jahre als Schauspielerin aktiv. Sie war von 1968 bis zu dessen Tod 2001 mit dem Schauspieler Dietrich Körner verheiratet. Lissy Tempelhof-Körner starb im Oktober 2017 im Alter von 88 Jahren in Berlin und fand ihre letzte Ruhestätte neben ihrem Mann auf dem Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden in ihrer Geburtsstadt. (Wikipedia)

Danny Pang Phat
Regie · Bekannt für 致命游戏
Die Pang-Brüder, Danny Pang Phat und Oxide Pang Chun, sind Zwillingsbrüder, Drehbuchautoren und Filmregisseure. Sie wurden 1965 in Hongkong geboren. Zu ihren Filmen zählt der asiatische Horrorfilm-Hit „The Eye“, der zwei Fortsetzungen sowie ein Hollywood- und ein Hindi-Remake nach sich zog. Neben ihrer Arbeit in Hongkong sind die beiden auch regelmäßig in der thailändischen Filmindustrie tätig, wo sie mit „Bangkok Dangerous“ ihr gemeinsames Regiedebüt gaben.

Erin Gray
Die Schauspielerin, Autorin und Model Erin Gray (geboren am 7. Januar 1950) war eines der ersten Models, das erfolgreich ins Fernsehen wechselte. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Rolle als „Kate Summers“ in der erfolgreichen Fernsehserie „Silver Spoons“ (1982) und als „Colonel Wilma Deering“ in der Serie „Buck Rogers im 25. Jahrhundert“ (1979). Viele Frauen bewunderten ihre beeindruckende Darstellung der Colonel Deering, während viele Männer ihre Schönheit und ihre attraktive Figur schätzten. Erin Gray wurde am 7. Januar 1950 in Honolulu geboren. Im Alter von acht Jahren zog sie mit ihrer Familie von Hawaii nach Kalifornien und schloss die Pacific Palisades High School ab. Mit fünfzehn Jahren traf sie zufällig Nina Blanchard, die Chefin einer der führenden Modelagenturen Hollywoods. Diese Begegnung bestärkte sie in ihrem Berufswunsch. Nach ihrem Umzug nach New York avancierte sie zu einem der gefragtesten Models der Stadt und zählte zu den Topmodels wie Farrah Fawcett, Veronica Hamel und Susan Blakely. Fernsehzuschauer kannten ihre Werbespots für Breck, Max Factor, Clairol, Camay Soap und RC Cola sowie einen Klassiker – für das Parfüm English Leather –, in dem sie provokant erklärte: „Meine Männer tragen English Leather – oder gar nichts!“ Zwischen ihren Modelaufträgen nahm sie Schauspielunterricht bei dem bekannten Coach Warren Robertson und war bestens vorbereitet, als Angebote für Film und Fernsehen eintrafen. Universal war von ihren Leistungen in Serien wie „Police Story“ (1973) und „Gibbsville“ (1976) beeindruckt und nahm sie für sieben Jahre unter Vertrag. Im Rahmen dieses Vertrags spielte sie eine toughe Zeitungsreporterin in Irwin Shaws Fernsehfilm „Evening in Byzantium“ (1978). Ihre Darbietung begeisterte Kritiker und Publikum gleichermaßen und führte direkt zu der Rolle in „Buck Rogers im 25. Jahrhundert“ (1979). Seitdem pendelt sie regelmäßig zwischen Hollywood und New York, dem Zentrum der Zeitschriften- und Modewelt.

Elisabeth Wiedemann
Die Tochter einer Kaufmannsfamilie absolvierte zunächst in Berlin bei Tatjana Gsovsky eine Ballettausbildung und gab ihr Bühnendebüt 1944 als Tänzerin in Göttingen. Von 1945 bis 1947 arbeitete sie an der Staatsoper Berlin. Erst 1947 wandte sich Wiedemann dem Sprechtheater zu. 1951 wurde sie von Gustaf Gründgens an das Düsseldorfer Schauspielhaus geholt, zu dessen Ensemble sie bis 1955 gehörte. Bereits 1947 gab Wiedemann ihr Filmdebüt. Obwohl sie von da an mit einer großen darstellerischen Bandbreite in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen tätig war (u. a. in Tom Toelles Fernsehsatire Das Millionenspiel und Egon Monks Mehrteiler Die Geschwister Oppermann über den Antisemitismus und das Schicksal einer Familie im Nationalsozialismus), wurde sie dem Publikum vor allem durch ihre Rolle als Else Tetzlaff vertraut, die sie ab 1973 in der ARD-Serie Ein Herz und eine Seele spielte. In dieser satirischen Serie verkörperte sie die naive, gutmütige und ungebildete Ehefrau der Hauptfigur Ekel Alfred, die dessen stete Schikanen und Beschimpfungen (berühmt wurde die „dusselige Kuh“) mit Gleichmut erträgt. Die Serie prägte anhaltend das Rollenimage der wandlungsfähigen Darstellerin. Daneben arbeitete Wiedemann auch als Sprecherin für Hörspiel und Synchronisation; unter anderem lieh sie Fräulein Reinlich in der Zeichentrickserie Doctor Snuggles ihre Stimme. 1966 erhielt sie für ihre Mitwirkung im Fernsehfilm des SR Spätere Heirat erwünscht oder Pallü ist ein Spiel (Regie: Hans Dieter Schwarze) die Goldene Kamera der Fernsehzeitschrift Hörzu. Elisabeth Wiedemann war bis zu dessen Tod im Jahr 1990 mit dem Schauspielerkollegen Richard Lauffen verheiratet. Ihr zweiter Ehemann, der Geschäftsmann und Buchhändler Werner Mengedoht, starb Anfang 2009. Sie wohnte zuletzt in einem Pflegeheim im oberbayerischen Marquartstein, wo sie am 27. Mai 2015 im Alter von 89 Jahren starb. (Wikipedia)

Concetta Tomei
Die Charakterdarstellerin Concetta Tomei wurde am 30. Dezember 1945 in ihrer Heimatstadt Kenosha, Wisconsin, geboren und wuchs dort auf. Sie war das einzige Kind eines Polizisten, der heimlich ein talentierter Künstler war. Da sie aus einer Familie mit langer Tradition im Bildungsbereich stammte, fühlte sie sich vermutlich schon früh zu dieser Karriere hingezogen. Sie studierte an der University of Wisconsin in Madison und schloss mit einem Bachelor of Science in Pädagogik ab. Nachdem sie vier Jahre lang in einem Vorort von Milwaukee unterrichtet hatte, gab sie ihren Beruf jedoch abrupt auf, um ihren Traum von der Schauspielerei zu verwirklichen. Sie wurde Studentin an der renommierten Goodman School of Drama in Chicago und erwarb dort einen weiteren Abschluss, einen Bachelor of Fine Arts in Theaterwissenschaften. Sie begann ihre professionelle Karriere auf Repertoirebühnen und sammelte eine beeindruckende Liste an frühen Engagements in Stücken wie „Endstation Sehnsucht“, „Candida“, „Blithe Spirit“ und „Das grüne Korn“. Ihr Broadway-Debüt gab sie als Nachfolgerin von Carole Shelley in „Der Elefantenmensch“ in der Rolle der Schauspielerin und Grande Dame Mrs. Kendal. Diese Rolle übernahm sie auch auf der anschließenden Tournee mit David Bowie. Auf der Suche nach Kameraerfahrung zog sie in den 1980er-Jahren in den Westen der USA und fand zahlreiche Engagements im Fernsehen, wo sie dominante, streng wirkende Frauenrollen verkörperte. Höhepunkt ihrer Karriere war das von der Kritik gefeierte Vietnamkriegsdrama „China Beach“ (1988), in dem sie eine knallharte Majorin spielte. Anschließend folgten zahlreiche Gastrollen in Serien wie „L.A.“ und „L.A.“. Zu ihren bekanntesten Filmrollen zählen Auftritte in Serien wie „Law“, „Murphy Brown“, „Picket Fences“ und „Wings“. Obwohl sie nicht primär für ihre Filmarbeit bekannt ist, übernahm sie seit 1991 gelegentlich Nebenrollen in Filmen wie „Don't Tell Mom the Babysitter's Dead“ (1991), „Twenty Bucks“ (1993), „Out to Sea“ (1997), „Deep Impact“ (1998), „The Muse“ (1999) und „View from the Top“ (2003). Eine weitere feste Serienrolle hatte sie 1999 in „Providence“, wo sie eine kettenrauchende Mutter spielte.

Hannelore Schroth
Die Tochter des Schauspielerehepaares Heinrich Schroth und Käthe Haack absolvierte bis 1938 eine Schauspielausbildung in Lausanne. Hannelore Schroths Halbbruder war der Schauspieler Carl-Heinz Schroth. Als Kind trat sie erstmals mit ihrer Mutter auf. 1938 kam der erste große Erfolg mit Spiel im Sommerwind. Trotz zahlreicher Auftritte in Film und Fernsehen fand sie in der Folgezeit immer wieder den Weg zur Bühne und erhielt Theaterengagements in Wien, Düsseldorf, Hamburg, Berlin und München. Für ihre Bühnentätigkeit erhielt sie 1969 den Großen Bad-Hersfeld-Preis und für ihre Filmarbeit 1980 das Filmband in Gold. Daneben war Hannelore Schroth umfangreich in der Synchronisation tätig. So lieh sie ihre Stimme Paulette Goddard , Gina Lollobrigida , Shirley MacLaine oder Elizabeth Taylor . Ebenso versuchte sie sich als Sängerin französischer Chansons und veröffentlichte einige LPs mit Lesungen von Werken Ephraim Kishons gemeinsam mit Friedrich Torberg. In erster Ehe war Hannelore Schroth mit Carl Raddatz verheiratet, in zweiter Ehe mit dem österreichischen Tauchpionier Hans Hass. Ihr Sohn aus dieser Ehe, Hans Hass jr. , war zeitweilig als Schauspieler und Schlagersänger erfolgreich. Aus der dritten Ehe mit dem Rechtsanwalt und Filmproduzenten Peter Köster entstammte ein weiterer Sohn, Christoph Kantapper Köster . Hannelore Schroth wurde neben ihrer im Vorjahr verstorbenen Mutter Käthe Haack auf dem landeseigenen Friedhof Heerstraße im heutigen Berliner Ortsteil Westend beigesetzt. Auch der Sohn Christoph fand dort im Jahr 2012 seine letzte Ruhe.

Beatrice Richter
Die Tochter eines Buchhändlers und einer Flötistin trat schon als junges Mädchen in die Fußstapfen ihres Großvaters, eines Schauspielers am Warschauer Theater. Nach der mittleren Reife absolvierte Beatrice Richter eine vierjährige Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule. In den 1980er Jahren folgte eine Jazztanzausbildung in New York. Richter begann ihre Fernsehkarriere an der Seite von Rudi Carrell mit Diether Krebs und Klaus Havenstein in Rudis Tagesshow. Für ihre Auftritte als Parodistin erhielt sie 1982 die Goldene Kamera. Weitere Bekanntheit erlangte sie als Sketchpartnerin von Diether Krebs in Sketchup, einer Rolle, die später Iris Berben übernahm. Des Weiteren war Beatrice Richter in verschiedenen Filmen mit Walter Giller oder Peter Alexander zu sehen, spielte aber auch Theater. 1989 sah man sie in der Folge Hilfe eine Aushilfe der Fernsehserie Meister Eder und sein Pumuckl. Seit 1996 trat sie, auch als Sängerin, mit einer Jazz-Kabarett-Show auf. 2004 spielte sie mit Peter Schmidt-Pavloff, Johannes Heesters, Cordula Trantow und Fred Alexander in Hugo von Hofmannsthals Jedermann vor dem Kölner Dom. Beatrice Richter übernahm die Rollen des Gesellen, des Teufels und des Mammons. 2008 verkörperte sie die Rolle der Rosmathilda Polterman bei den Karl-May-Spielen Bad Segeberg. Richter nahm an der Seite des Profitänzers Vadim Garbuzov an der im März 2015 gestarteten 8. Staffel der RTL-Show Let's Dance teil. Das Paar erreichte Platz neun. Von Februar bis April 2017 verkörperte sie die Rolle der Gerti Schönfeldt in der Telenovela Sturm der Liebe. (Wikipedia)

Kandyse McClure
Besetzung · Bekannt für Battlestar Galactica, Private Eyes
Die in Südafrika geborene Schauspielerin Kandyse McClure dachte über eine Karriere in der Medizin nach, während sie einige Jahre nach ihrer Einwanderung nach Kanada in zwei Restaurants arbeitete. Eine Karriere als Schauspielerin kam ihr nie in den Sinn. Als Kind hatte sie in ihrer Freizeit immer getanzt, gesungen und sich verkleidet, aber all das war nur zum Spaß. Als ihre Mutter sie fragte, ob sie Interesse daran hätte, für ein Stück des Vancouver Fringe Festival vorzusprechen, das ein Bekannter produzierte, dachte sie genau das - es könnte Spaß machen.

Rakefet Abergel
Die aus Los Angeles stammende Rakefet Abergel ist eine preisgekrönte amerikanisch-israelische Schauspielerin, Drehbuchautorin, Regisseurin und Produzentin. Sie spielte in dem Film „Superbad“ an der Seite von Jonah Hill und verkörperte Adam Sandlers Schwester in „Meine erfundene Frau“. Außerdem ist sie in den Filmen „My Best Friend's Girl“ mit Dane Cook, „The Call“ mit Halle Berry und „A Thousand Words“ mit Eddie Murphy und Kerry Washington zu sehen. Rakefet hat regelmäßig Gastauftritte in Fernsehserien wie „Shameless“, „New Girl“, „My Name is Earl“, „Bella and the Bulldogs“ und „iCarly“. Ihr neuester Film „Boo“, für den sie das Drehbuch schrieb, den sie produzierte und in dem sie die Hauptrolle spielte, ist ihr Regiedebüt. Zuvor führte sie auch bei mehreren Episoden der Webserie „Girls on Girls“ Regie. Das Drehbuch zu „Boo“ war Finalist in der Kategorie „Bestes Kurzfilm-Drehbuch“ beim Nightmares Film Festival in Columbus, Ohio, und gewann den Preis für das beste Kurzfilm-Drehbuch beim Vancouver Bad Ass Film Festival in Kanada. Der Film erhielt außerdem eine lobende Erwähnung beim Women in Horror Film Festival in Atlanta und wurde auf über 15 Festivals weltweit gezeigt. Rakefets erstes Drehbuch war der preisgekrönte Horror-/Thriller-Kurzfilm „Jax in Love“, den sie gemeinsam mit dem ausführenden Produzenten und Casting-Direktor Jory Weitz („Napoleon Dynamite“) produzierte. Der von dem Oscar-nominierten Regisseur Colin Campbell inszenierte Film lief auf zahlreichen Festivals und brachte Abergel zehn Auszeichnungen als Beste Schauspielerin ein, unter anderem beim Nightmares Film Festival, Hollywood Horrorfest, GenreBlast Film Festival und der Oregon Scream Week. Der Film gewann außerdem den Preis für den Besten Horror-Kurzfilm beim Hollywood Reel Independent Film Festival und für das Beste Originaldrehbuch sowie über 30 weitere Auszeichnungen für verschiedene Aspekte des Films. Sie unterrichtet außerdem Hebräisch an einer sechsten und siebten Klasse in Los Angeles und arbeitet als Schauspielcoach und Mentorin für Kinder und Erwachsene bei Kid (F)Actor, einem Unternehmen, das sie 2010 gründete. „Boo“ ist die zweite Produktion von Cyclamen Films, Rakefets Produktionsfirma, die auch „Jax in Love“ produzierte. Sie wird von der Bohemia Group in Los Angeles und New York umfassend vertreten.

Rebecca Gayheart
Besetzung · Bekannt für Düstere Legenden
Die amerikanische Schauspielerin Rebecca Gayheart wurde am 12. August 1971 in Hazard, Kentucky geboren und ist vor allem bekannt aus dem Film Scream 2 und der Serie Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis. Bereits während ihrer Modelkarriere war Rebecca Gayheart ein steter Gast in amerikanischen Wohnzimmern, da sie regelmäßig in Werbespots für Noxzema Gesichtsreinigungswasser auftrat. Nach einer ersten Fernsehrolle in der Seifenoper Loving war Gayheart 1994 und 1995 wiederkehrend in Earth 2 und Beverly Hills, 90210 zu sehen. Einer Rolle als Sorority-Schwester in Scream 2 folgten weitere Charaktere in Horrorfilmen, unter anderem in Düstere Legenden. Abermals im Fernsehen spielte Rebecca Gayheart wiederkehrende Rollen in Serien wie Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis oder Dead Like Me – So gut wie tot.

Elisa Gabrielli
Besetzung · Bekannt für Madagascar
Die Schauspielerin und Improvisationskünstlerin Elisa Gabrielli begann ihre professionelle Karriere bei der renommierten Mirror Repertory Company in New York und arbeitete eng und häufig mit Inner-City Improv und New Dramatists zusammen. Zu ihren Theaterrollen zählen Emily in „Gefährliche Liebschaften“, Miss Wellington in „Man kann’s nicht mitnehmen“, Kate in „Der Widerspenstigen Zähmung“, Meg in „Merrily We Roll Along“ und Ado Annie in „Oklahoma!“. Im Film und Fernsehen war sie unter anderem in „The Brady Bunch Movie“, „Seven Girlfriends“ und „Emergency Room“ zu sehen. Derzeit ist sie für eine Rolle in dem Film „Ten Shots of Tequila“ vorgesehen, der sich aktuell in Entwicklung befindet. Elisa ist eine vielseitige Sprecherin, Erzählerin und Animationskünstlerin. Sie leiht der mürrischen alten Dame „Nana“ in DreamWorks' „Madagascar“ und „Madagascar 2“ ihre Stimme und hat außerdem in zahlreichen Filmen wie „Kung Fu Panda“, „Shrek“, „Mulan“, „Jagdfieber 2“ und „Große Haie – Kleine Fische“ mitgewirkt. Zu ihren Erzählerprojekten zählen Arbeiten für die Vereinten Nationen, das Los Angeles History Museum, die Getty Villa und verschiedene Dokumentarfilme. Elisa lebt glücklich mit ihrem Ehemann, dem Schauspieler und Musiker Floyd VanBuskirk, in Los Angeles.

Anil Kapoor
Besetzung · Bekannt für Alpha
Die pandschabisch sprechende Anil, die in einem Chawl in Tilak Nagar lebt, wurde 1959 als Sohn von Surinder und Nirmal alias Suchitra Kapoor geboren. Er hat einen älteren Bruder, Boney, eine Schwester, Reena, und einen jüngeren Bruder, Sanjay. Sein Vater war früher Shammi Kapoors Sekretärin. Als Einzelgänger, ohne viele Freunde, studierte er in der nahegelegenen O.L.P.S. (Our Lady of Perpetual Succor) School und war ein begeisterter Fan von Bollywood-Filmen, die jedes Jahr während der Ganesh Maha Utsav im Fernsehen gezeigt wurden.

Edna Doré
Die am 31. Mai 1921 in Bromely als Edna Lillian Gorring geborene Kent Edna Doré war eine Schauspielerin, die vor allem durch ihre Rolle als Streitaxt Mo Butcher in EastEnders von 1988 bis 1990 sowie durch die Filme Les Misérables (1998) und die Mike-Leigh-Filme Another Year, All or Nothing und High Hopes bekannt wurde. Letztere erhielt bei den European Film Awards 1989 den Preis als beste Nebendarstellerin. Sie war mit Alexander Doré verheiratet. Sie starb am 11. April 2014 im Alter von 92 Jahren in Sussex, England.

Gina Carano
Besetzung · Bekannt für Deadpool, The Mandalorian
Die US-amerikanische Schauspielerin und frühere Mixed-Martial-Arts-Kämpferin Gina Carano wurde am 16. April 1982 in Texas geboren. Ihren Einstand als Hauptdarstellerin feierte Gina Carano in dem Actionthriller Haywire. Gina Joy Carano ist in Dallas, Texas geboren und in Las Vegas gemeinsam mit ihren zwei Schwestern aufgewachsen. Ihr Vater Glenn Thomas Carano spielte von 1977 bis 1983 als Quarterback für die Dallas Cowboys. Nach der Highschool verbrachte Gina Carano ein Jahr an der University of Nevada und studierte anschließend Psychologie in Las Vegas. Durch ihren damaligen Freund Kevin Ross kam Gina Carano Anfang der 2000er Jahre zum Kampfsport Muay Thai. Später wechselte sie in die Mixed-Martial-Arts-Szene. Unter den Namen Conviction und Crush war sie regelmäßig im Octagon zu sehen und gewann sieben von acht Kämpfen, davon drei durch Knockout. Heute gilt sie als das weibliche Gesicht des MMA-Sports. Schon 2006 stand Gina Carano erstmals für die Reality-Serie Fight Girls vor der Kamera. 2009 feierte sie ihr Spielfilmdebüt im Actiondrama Blood and Bone. Zwei Jahre später wurde Carano durch die Hauptrolle in Steven Soderberghs Haywire international bekannt. Ihre Bekanntheit baute sie durch Filme wie Fast & Furious 6, Die Entführung von Bus 657 und Deadpool weiter aus. Zu ihren Lieblingsfilmen zählt Gina Carano True Romance, Braveheart, Let Me In, Cry-Baby und Butch Cassidy und Sundance Kid - Zwei Banditen.

Billie Bird
Die Vaudeville-Komikerin Billie Bird Sellen wurde im Alter von acht Jahren in einem Waisenhaus entdeckt und engagiert, um mit einer Vaudeville-Truppe auf Tournee zu gehen. Während des Vietnamkriegs begleitete sie in den 1960er und 1970er Jahren zwölf USO-Tourneen und unterhielt die Truppen in den Kriegsgebieten. Zuletzt war sie 1995 in „Jury Duty“ (1995) mit Pauly Shore zu sehen. Weitere bemerkenswerte Auftritte hatte sie in „Dennis the Menace“ (1993) und „Kevin – Allein zu Haus“ (1990). Einer ihrer bekanntesten Filmauftritte war in „Ein seltsames Paar“ (1968). Ihr letzter Auftritt war ein Cameo-Auftritt 1997 in der kurzlebigen Fernsehkomödie „George & Leo“ (1997) mit Judd Hirsch und Bob Newhart. Sie war von 1988 bis 1992 regelmäßig in der Sitcom „Dear John“ (1988) zu sehen und spielte in Produktionen wie „Ernest Saves Christmas“ (1988) und „Polizeiakademie 4: Bürger auf Streife“ (1987) eine fröhliche und freche Seniorin. Todesdatum: 27. November 2002, Granada Hills (Alzheimer-Krankheit)

Diahnna Nicole Baxter
Die derzeit 1,63 m große Diahnna Nicole Baxter wurde am 3. Mai 1977 in Las Vegas geboren.

Rosie Cavaliero
Die britische Schauspielerin Rosie Cavaliero nutzte ihre Vielseitigkeit, um zu einer der gefragtesten Darstellerinnen im Fernsehgeschäft zu werden. Geboren in Rio de Janeiro, Brasilien, zog sie als Kind mit ihrer Familie nach England. Ihr Fernsehdebüt gab sie in dem Drama „Medics“ (ITV, 1990–1995). In den 1990er-Jahren war sie in Gastrollen im Fernsehen zu sehen, insbesondere in einer wiederkehrenden Rolle in „Cold Feet“ (ITV, 1997–2003). Die zahlreichen Auftritte zahlten sich schließlich aus, als sie eine der Hauptrollen in der Sitcom „Eyes Down“ (BBC, 2003–2004) erhielt. Die Serie lief zwar nur zwei Staffeln, machte Cavaliero aber zu einer bekannten Größe im Showbusiness. Die Schauspielerin spielte anschließend in den Komödien „Feel the Force“ (BBC, 2006) und „Jam and Jerusalem“ (BBC, 2006–2009) mit und war an der Seite von Claire Foy in der Miniserie „Little Dorrit“ (BBC, 2008) zu sehen. In der von der Kritik gefeierten Produktion „Jane Eyre“ (BBC, 2011) verkörperte sie Grace Poole in einer hochkarätigen Besetzung mit Mia Wasikowska und Michael Fassbener. Sie sammelte weiterhin Rollen, unter anderem als Detective Sergeant Susan Reinhart in dem Krimidrama „Prey“ (ITV, 2014–2015) und in wiederkehrenden Rollen in „Hunderby“ (Sky Atlantic, 2012–2015) und „Unforgotten“ (ITV, seit 2015). Sie übernahm auch eine komödiantische Rolle an der Seite von John Cleese und Alison Steadman in „Hold the Sunset“ (BBC, 2018–). Später spielte sie mit Sheridan Smith in dem Drama „Cleaning Up“ (ITV, 2019–), bevor sie eine Rolle annahm, die ihr in den USA größere Bekanntheit verschaffte. Cavaliero wurde als Haushälterin Elizabeth Cordingley in „Gentleman Jack“ (BBC/HBO, 2019–) besetzt. Die Serie mit Suranne Jones in der Hauptrolle erzählt die Geschichte der britischen Landbesitzerin Anne Lister aus dem 19. Jahrhundert, die ihr Leben, einschließlich ihrer lesbischen Liebesbeziehungen, in einem verschlüsselten Tagebuch festhielt.