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Aleksandar Jovanović
Aleksandar Jovanovic (* 4. Mai 1971 in Rottweil) ist ein deutscher Filmschauspieler serbischer Abstammung. Bekannt wurde er einem breiten Publikum im Jahr 1998 durch das Filmdrama Kurz und schmerzlos von Fatih Akin. Seitdem ist er regelmäßig in deutschen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, z. B. eine der Hauptrollen in der 2007er Neuverfilmung von Die Schatzinsel und betätigte sich zudem selbst als Kurzfilmregisseur. Außerdem hat er Musicalerfahrungen gesammelt, unter anderem im Bochumer Rollschuhmusical Starlight Express, in Grease und der Rocky Horror Show. Er spielte 2010 in Alarm für Cobra 11 in der Folge Der Anschlag und 2011 im Polizeiruf 110 in der Folge Feindbild mit und war darüber hinaus auch in einem TV-Werbespot des Automobilherstellers Opel zu sehen. In dem 2016 angelaufenen Actionfilm Collide von Regisseur Eran Creevy verkörperte Jovanovic eine Nebenrolle. Im selben Jahr spielte er eine Rolle im Weihnachtsspecial Die Rückkehr von Doctor Mysterio der britischen Science-Fiction-Fernsehserie Doctor Who.

Peter Vaughan
Peter Vaughan (* 4. April 1923 in Wem, Shropshire, England als Peter Ewart Ohm; † 6. Dezember 2016 in Mannings Heath, West Sussex) war ein britischer Schauspieler. Von Mitte der 1950er-Jahre bis kurz vor seinem Tod wirkte Vaughan als Charakterdarsteller an mehr als 220 Film- und Fernsehproduktionen mit. In seiner frühen Karriere stellte er besonders häufig Polizeibeamte dar, unter anderem auch in Ralph Thomas’ Die 39 Stufen (1959) und im Horrorfilm Das Dorf der Verdammten (1960). Eine erste große Rolle spielte er 1962 in der Fernsehadaption von Oliver Twist nach Charles Dickens, in welcher er den Verbrecher Bill Sikes darstellte. 1967 spielte Vaughan neben Frank Sinatra die zweite Hauptrolle in Der Mann am Draht, eine Hollywood-Karriere blieb in der Folge jedoch aus. Im darauf folgenden Jahr spielte er in der Fernsehadaption von Robert Louis Stevensons Die Schatzinsel den Piraten Long John Silver. In den 1970er Jahren spielte Vaughan hauptsächlich in Fernsehproduktionen, ab 1980 erhielt er jedoch wieder zunehmend Rollen in größeren Spielfilmproduktionen wie Time Bandits (1981) und Brazil (1985) von Terry Gilliam sowie in Literaturverfilmungen wie Die Geliebte des französischen Leutnants (1981), Les Misérables (1998) und Was vom Tage übrig blieb (1993), wo er den sterbenden Vater von Anthony Hopkins verkörperte. Von 2011 bis 2015 war Vaughan wiederkehrend in elf Folgen in der preisgekrönten Fantasy-Serie Game of Thrones als Maester der Nachtwache, Aemon Targaryen, zu sehen. Dies war zugleich die letzte Rolle des Schauspielers.

Ivor Dean
Besetzung · Bekannt für Simon Templar
Ivor Donald Dean (21. Dezember 1917 – 10. August 1974) war ein britischer Bühnen-, Film- und Fernsehschauspieler. Mit seiner melancholischen Ausstrahlung wurde er oft als weltmüder Polizist oder Butler besetzt. Am bekanntesten ist er jedoch für seine Rolle als Chief Inspector Claud Eustace Teal in der Fernsehserie „Simon Templar“ (Originaltitel: The Saint) aus den 1960er-Jahren an der Seite von Roger Moore. Dean spielte Teal fast während der gesamten Laufzeit der Serie, mit Ausnahme von drei frühen Folgen, in denen andere Schauspieler zum Einsatz kamen. Bei dieser dritten Gelegenheit, in der Folge „Starring The Saint“, in der Dean eine andere Rolle verkörperte, erkannten die Produzenten den idealen Darsteller für die Rolle. Dean erwies sich als perfekter Gegenspieler für Moores Simon Templar, stets einen Schritt hinterher und angeblich in der Hoffnung, Templar eines Tages etwas nachweisen zu können. Deans Figur schien jedoch dennoch Respekt vor ihrem Widersacher zu haben. Dean verkörperte die Rolle des Inspektors Large in „Randall und Hopkirk (Verstorben)“ (1968–69), wo er ein noch angespannteres Verhältnis zu dem (deutlich weniger charmanten) Jeff Randall hatte. Dean hatte außerdem Gastauftritte in verschiedenen anderen ITC-Serien, darunter „Jason King“ und „Die Zwei!“. Er spielte einen Butler in drei Folgen der langjährigen LWT-Sitcom „Doctor at Large“ und war in drei Folgen von „Mit Schirm, Charme und Melone“ zu sehen. 1964 spielte er den Immobilienmakler Alfred Wormold in der Seifenoper „Coronation Street“, der das Haus Nr. 13 an Stan Ogden und seine Frau Hilda verkaufte. Dean verkörperte auch Long John Silver in einer deutsch-französischen Fernsehverfilmung von „Die Schatzinsel“ (1966). Er arbeitete mit dem Produzenten Robert S. Baker an einem Drehbuch für eine Fortsetzung, die jedoch vor seinem Tod nicht mehr realisiert wurde. Baker entwickelte das Projekt weiter, und es wurde schließlich 1986 als zehnteilige Serie „Rückkehr zur Schatzinsel“ realisiert. Das Drehbuch stammte von John Goldsmith, und die Rolle des Long John Silver wurde von Brian Blessed gespielt. Zu seinen weiteren Filmauftritten zählen „Theatre of Death“ und das Segment „Stolz“ aus „Die glorreichen Sieben Todsünden“. 1949 heiratete Dean die britische Schauspielerin Patricia Hamilton, mit der er drei Töchter hatte. Er starb im August 1974 im Alter von 56 Jahren in Truro, Cornwall, an Herzversagen.

Josef Dahmen
Dahmen nahm 1925/26 Schauspielunterricht bei Erich Ziegel in Hamburg und gab 1925 sein Debüt an den Hamburger Kammerspielen. 1927/28 trat er am Stadttheater Münster auf, 1929 ließ er sich in Berlin nieder. In Berlin spielte er bis zum Kriegsende an verschiedenen Theatern wie der Volksbühne, dem Lessingtheater und dem Deutschen Theater. 1930 erhielt Dahmen seine erste Filmrolle, und in den folgenden Jahren wurde er häufig im deutschen Film eingesetzt, allerdings nur in kleineren Rollen wie Kriminalassistenten und Gaunern. Nach Kriegsende kehrte Dahmen wieder nach Hamburg zurück und spielte dort 1946/47 am Deutschen Schauspielhaus und 1947/48 bei Willy Maertens am Thalia Theater, später wieder am Schauspielhaus. Beim Film blieb Dahmen weiterhin Kleindarsteller, so etwa als Henker in dem Edgar-Wallace-Film Die Bande des Schreckens oder als Tankstellenbesitzer Edgar Tupper in dem sechsteiligen Straßenfeger Tim Frazer von Francis Durbridge. Als massiger Obersekretär Koldehoff in der Hamburger Krimiserie Hafenpolizei und später als Kommissar in der Kriminalserie Polizeifunk ruft kam er im Alter als Hauptdarsteller noch zu größerer Popularität. Hörspielfreunden dürfte seine Stimme aus vielen Produktionen ein Begriff sein: So sprach er 1962 in der fast dreistündigen NDR-Hörspielfassung von R. L. Stevensons Schatzinsel den Ben Gunn und ist in der Winnetou-Hörspielreihe nach Karl May unter anderem als Stimme des Tangua in Erinnerung geblieben, den er in den Produktionen von Konrad Halver und Peter Folken beim Hörspiellabel Europa sprach. Zuvor hatte er für die deutsche Synchronfassung des Karl-May-Films Der Schatz im Silbersee dem jugoslawischen Schauspieler Branco Spoljar die Stimme geliehen und synchronisierte auch Charles Laughton in dem Film Riff-Piraten. Dahmen war seit dem 17. Januar 1935 mit der Schauspielerin Gisela von Collande verheiratet. Ihre gemeinsame Tochter Andrea Dahmen sowie deren Tochter Julia sind ebenfalls Schauspielerinnen. Quelle: Wikipedia

Michael Hordern
Sir Michael Murray Hordern (* 3. Oktober 1911 in Berkhamsted, Hertfordshire, England; † 2. Mai 1995 in Oxford, England) war ein britischer Bühnen- und Filmschauspieler. Hordern begann seine künstlerische Laufbahn als Darsteller auf den Bühnen verschiedener Amateurtheater. Daneben spielte Hordern in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen. Bereits 1939 gab er sein Spielfilmdebüt. Dreizehn Jahre später wirkte er in einem Film um den Rächer aus dem Sherwood Forest mit: Robin Hood, Rebell des Königs, verkörpert von Richard Todd. In seiner über 50-jährigen Filmkarriere spielte Hordern in Literaturverfilmungen wie Eine Weihnachtsgeschichte (als Marley nach Charles Dickens), Ivanhoe (nach Walter Scott), Historienfilmen wie Alexander der Große (als griechischer Redner Demosthenes), Ich klage an (über die Dreyfus-Affäre), Richard Attenboroughs Gandhi und Cleopatra (als Cicero), Dramen wie Hotel International (neben Elizabeth Taylor), Kriegsfilmen wie Die letzte Fahrt der Bismarck und Agenten sterben einsam (nach Alistair MacLean), Agententhrillern wie Der Spion, der aus der Kälte kam (nach John le Carré) und Der MacKintosh-Mann (neben Paul Newman), Komödien wie Richard Lesters Plautus-Adaption Toll trieben es die alten Römer, Lesters Endzeit-Komödie Danach (mit Peter Cook und Dudley Moore), Graham Chapmans Schatzinsel-Persiflage Dotterbart, Horrorfilmen wie Theater des Grauens (neben Vincent Price und Diana Rigg) und großangelegten Fernsehproduktionen wie James Clavells Shogun. Darüber hinaus absolvierte er Gastauftritte in Fernsehserien wie Inspector Morse. In der Regel wurde Hordern in Nebenrollen eingesetzt, denen er in markanter Weise Profil gab. Der hochgewachsene Charakterdarsteller mit der hohen Stirn war eine unverwechselbare Erscheinung und spielte auch kleinste Rollen mit starker Präsenz.

Harriet Sansom Harris
Besetzung · Bekannt für Memento, Frasier
Die in Texas geborene Harriet Sansom Harris entdeckte schon früh ihre Leidenschaft für die Schauspielerei. Mit siebzehn Jahren wurde sie an der renommierten Juilliard School in New York aufgenommen. Nach ihrem Abschluss schloss sie sich der Acting Company an, einer Theatergruppe, die von den ersten Absolventen von John Housemans Schauspielabteilung der Juilliard School gegründet worden war. Drei Jahre lang war sie Mitglied der Company, bevor sie sich hauptsächlich dem Regionaltheater zuwandte. Dies ebnete ihr den Weg zu einer erfolgreichen Karriere am Broadway und Off-Broadway. Ihr Leben veränderte sich schlagartig, als sie als einzige Frau in der Originalbesetzung von „Jeffrey“ auftrat, Paul Rudnicks gefeiertem Off-Broadway-Hit über die Liebe in Zeiten von AIDS. „Jeffrey“ führte zu Gastrollen in Fernsehserien, darunter „Frasier“ (1993), wo sie die unvergessliche Rolle der „Bebe Glazer“, Frasiers skrupelloser, neurotischer und kettenrauchender Agentin, verkörperte. Auch für ihre Darstellung der „Vivian Buchanan“ in der CBS-Serie „The 5 Mrs. Buchanans“ (1994) erntete sie begeisterte Kritikerlob. Sie nennt New York mittlerweile ihr Zuhause, reist aber häufig für Film- und Fernsehauftritte nach Kalifornien.

Diane Lane
Besetzung · Bekannt für Judge Dredd, Man of Steel, Batman v Superman: Dawn of Justice
Die am 22. Januar 1965 in New York geborene Diane Lane ist die Tochter einer Nachtclubtänzerin und eines Schauspiellehrers. Bereits im Alter von sechs Jahren stand Diane Lane zum ersten Mal auf der Bühne. Nur sieben Jahre später spielte sie in Ich liebe dich – I love you – je t’aime an der Seite von Laurence Olivier, der sie mit Lob überschüttete und sie als neue Grace Kelly pries. Trotz dieser Vorschusslorbeeren kam Diane Lanes Karriere nicht so in Fahrt, wie sie es sich gewünscht hatte. Doch im Jahr 1983 besetzte Francis Ford Coppola sie in den Jugendfilmen Rumble Fish und Die Outsider, was ihr endlich den großen Erfolg einbrachte. Nach ein paar teuren Filmflops wie Cotton Club zog Diane Lane sich für ein paar Jahre aus dem Filmgeschäft zurück. 1988 drehte sie Liebestraum mit Christopher Lambert, mit dem sie von 1988 bis 1994 verheiratet war und mit dem sie eine Tochter hat. 2008 stand Diane Lane für Das Lächeln der Sterne zum dritten Mal mit Richard Gere vor der Kamera. Diane Lane lebt mit ihrem zweiten Ehemann Josh Brolin zusammen.

Uta Levka
Die Absolventin einer Hotelfachschule interessierte sich früh für Film und Fotografie. Anfang der 1960er Jahre kam sie als Komparsin in den Bavaria-Studios in Geiselgasteig zum Film. Bei Dreharbeiten zu dem Film Zwei Whisky und ein Sofa (1963) lernte Levka die bekannte Schauspielerin Maria Schell kennen, die ihr eine Schauspielausbildung ermöglichte und eine größere Rolle in dem Fernsehfilm Ninotschka (1965) vermittelte. Auch in Spielfilmen erhielt sie nun größere Nebenrollen. Sie mimte in der Regel berechnende Verführerinnen mit zweifelhaftem Ruf, so auch in drei Edgar-Wallace-Filmen. Danach wurde sie durch ihre Mitwirkung in den beiden Erotik-Klassikern Mädchen zwischen Sex und Sünde sowie Carmen Baby einem größeren Publikum bekannt. Levka hatte auch einige Fernsehauftritte und spielte 1969 in ihrem letzten Film Die lebenden Leichen des Dr. Mabuse eine aus Leichenteilen zusammengesetzte Krankenschwester. 1971 brach sie ihre Filmkarriere unvermittelt ab.

Lissy Tempelhof
Die Tochter eines Arbeiters war nach dem Zweiten Weltkrieg unter anderem Sekretärin und Straßenbahnschaffnerin. In Berlin-Prenzlauer Berg wirkte sie bei einer Laienspielgruppe und einem Kabarett im Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft mit. 1947 erhielt sie ein Engagement am Landestheater Anklam. Von 1950 bis 1953 besuchte sie die Schauspielschule Ernst Busch in Berlin. 1953 begann sie als Souffleuse am Theater Senftenberg, wo sie bald auch als Schauspielerin tätig war. Weitere Theaterstationen waren das Theater der Freundschaft, heute Theater an der Parkaue in Berlin (1954), das Staatstheater Dresden (1958–1962), das Maxim-Gorki-Theater in Berlin (1962/63) und ab 1963 das dortige Deutsche Theater, wo sie über 35 Jahre zum Ensemble gehörte. Zu ihren Rollen gehörten Grusche in Der kaukasische Kreidekreis (1958), Jokaste in König Ödipus, die Titelrolle der Johanna Dark in Die heilige Johanna der Schlachthöfe (1961) und Sophie in Clavigo. Seit 1954 war Tempelhof beim Film. 1961 spielte sie in Professor Mamlock ihre erste Hauptrolle. Zu einem Höhepunkt ihrer Karriere wurde der Film Die besten Jahre (1965), in dem sie als Junglehrerin 1945 einen heimkehrenden Soldaten aufnimmt, der sie später wieder vergisst. In Alle meine Mädchen verkörperte sie die Führerin einer Brigade, in Erscheinen Pflicht die Witwe eines hohen Parteifunktionärs. Beim Fernsehen wirkte sie in mehreren Serien mit, besonders in Polizeiruf 110. Lissy Tempelhof, die sich auch als Chanson-Interpretin einen Namen machte und seit 1979 an einer Musikspezialschule in Berlin Gesang unterrichtete, war bis in die 2010er Jahre als Schauspielerin aktiv. Sie war von 1968 bis zu dessen Tod 2001 mit dem Schauspieler Dietrich Körner verheiratet. Lissy Tempelhof-Körner starb im Oktober 2017 im Alter von 88 Jahren in Berlin und fand ihre letzte Ruhestätte neben ihrem Mann auf dem Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden in ihrer Geburtsstadt. (Wikipedia)

Danny Pang Phat
Regie · Bekannt für 致命游戏
Die Pang-Brüder, Danny Pang Phat und Oxide Pang Chun, sind Zwillingsbrüder, Drehbuchautoren und Filmregisseure. Sie wurden 1965 in Hongkong geboren. Zu ihren Filmen zählt der asiatische Horrorfilm-Hit „The Eye“, der zwei Fortsetzungen sowie ein Hollywood- und ein Hindi-Remake nach sich zog. Neben ihrer Arbeit in Hongkong sind die beiden auch regelmäßig in der thailändischen Filmindustrie tätig, wo sie mit „Bangkok Dangerous“ ihr gemeinsames Regiedebüt gaben.

Erin Gray
Die Schauspielerin, Autorin und Model Erin Gray (geboren am 7. Januar 1950) war eines der ersten Models, das erfolgreich ins Fernsehen wechselte. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Rolle als „Kate Summers“ in der erfolgreichen Fernsehserie „Silver Spoons“ (1982) und als „Colonel Wilma Deering“ in der Serie „Buck Rogers im 25. Jahrhundert“ (1979). Viele Frauen bewunderten ihre beeindruckende Darstellung der Colonel Deering, während viele Männer ihre Schönheit und ihre attraktive Figur schätzten. Erin Gray wurde am 7. Januar 1950 in Honolulu geboren. Im Alter von acht Jahren zog sie mit ihrer Familie von Hawaii nach Kalifornien und schloss die Pacific Palisades High School ab. Mit fünfzehn Jahren traf sie zufällig Nina Blanchard, die Chefin einer der führenden Modelagenturen Hollywoods. Diese Begegnung bestärkte sie in ihrem Berufswunsch. Nach ihrem Umzug nach New York avancierte sie zu einem der gefragtesten Models der Stadt und zählte zu den Topmodels wie Farrah Fawcett, Veronica Hamel und Susan Blakely. Fernsehzuschauer kannten ihre Werbespots für Breck, Max Factor, Clairol, Camay Soap und RC Cola sowie einen Klassiker – für das Parfüm English Leather –, in dem sie provokant erklärte: „Meine Männer tragen English Leather – oder gar nichts!“ Zwischen ihren Modelaufträgen nahm sie Schauspielunterricht bei dem bekannten Coach Warren Robertson und war bestens vorbereitet, als Angebote für Film und Fernsehen eintrafen. Universal war von ihren Leistungen in Serien wie „Police Story“ (1973) und „Gibbsville“ (1976) beeindruckt und nahm sie für sieben Jahre unter Vertrag. Im Rahmen dieses Vertrags spielte sie eine toughe Zeitungsreporterin in Irwin Shaws Fernsehfilm „Evening in Byzantium“ (1978). Ihre Darbietung begeisterte Kritiker und Publikum gleichermaßen und führte direkt zu der Rolle in „Buck Rogers im 25. Jahrhundert“ (1979). Seitdem pendelt sie regelmäßig zwischen Hollywood und New York, dem Zentrum der Zeitschriften- und Modewelt.

Elisabeth Wiedemann
Die Tochter einer Kaufmannsfamilie absolvierte zunächst in Berlin bei Tatjana Gsovsky eine Ballettausbildung und gab ihr Bühnendebüt 1944 als Tänzerin in Göttingen. Von 1945 bis 1947 arbeitete sie an der Staatsoper Berlin. Erst 1947 wandte sich Wiedemann dem Sprechtheater zu. 1951 wurde sie von Gustaf Gründgens an das Düsseldorfer Schauspielhaus geholt, zu dessen Ensemble sie bis 1955 gehörte. Bereits 1947 gab Wiedemann ihr Filmdebüt. Obwohl sie von da an mit einer großen darstellerischen Bandbreite in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen tätig war (u. a. in Tom Toelles Fernsehsatire Das Millionenspiel und Egon Monks Mehrteiler Die Geschwister Oppermann über den Antisemitismus und das Schicksal einer Familie im Nationalsozialismus), wurde sie dem Publikum vor allem durch ihre Rolle als Else Tetzlaff vertraut, die sie ab 1973 in der ARD-Serie Ein Herz und eine Seele spielte. In dieser satirischen Serie verkörperte sie die naive, gutmütige und ungebildete Ehefrau der Hauptfigur Ekel Alfred, die dessen stete Schikanen und Beschimpfungen (berühmt wurde die „dusselige Kuh“) mit Gleichmut erträgt. Die Serie prägte anhaltend das Rollenimage der wandlungsfähigen Darstellerin. Daneben arbeitete Wiedemann auch als Sprecherin für Hörspiel und Synchronisation; unter anderem lieh sie Fräulein Reinlich in der Zeichentrickserie Doctor Snuggles ihre Stimme. 1966 erhielt sie für ihre Mitwirkung im Fernsehfilm des SR Spätere Heirat erwünscht oder Pallü ist ein Spiel (Regie: Hans Dieter Schwarze) die Goldene Kamera der Fernsehzeitschrift Hörzu. Elisabeth Wiedemann war bis zu dessen Tod im Jahr 1990 mit dem Schauspielerkollegen Richard Lauffen verheiratet. Ihr zweiter Ehemann, der Geschäftsmann und Buchhändler Werner Mengedoht, starb Anfang 2009. Sie wohnte zuletzt in einem Pflegeheim im oberbayerischen Marquartstein, wo sie am 27. Mai 2015 im Alter von 89 Jahren starb. (Wikipedia)

Concetta Tomei
Die Charakterdarstellerin Concetta Tomei wurde am 30. Dezember 1945 in ihrer Heimatstadt Kenosha, Wisconsin, geboren und wuchs dort auf. Sie war das einzige Kind eines Polizisten, der heimlich ein talentierter Künstler war. Da sie aus einer Familie mit langer Tradition im Bildungsbereich stammte, fühlte sie sich vermutlich schon früh zu dieser Karriere hingezogen. Sie studierte an der University of Wisconsin in Madison und schloss mit einem Bachelor of Science in Pädagogik ab. Nachdem sie vier Jahre lang in einem Vorort von Milwaukee unterrichtet hatte, gab sie ihren Beruf jedoch abrupt auf, um ihren Traum von der Schauspielerei zu verwirklichen. Sie wurde Studentin an der renommierten Goodman School of Drama in Chicago und erwarb dort einen weiteren Abschluss, einen Bachelor of Fine Arts in Theaterwissenschaften. Sie begann ihre professionelle Karriere auf Repertoirebühnen und sammelte eine beeindruckende Liste an frühen Engagements in Stücken wie „Endstation Sehnsucht“, „Candida“, „Blithe Spirit“ und „Das grüne Korn“. Ihr Broadway-Debüt gab sie als Nachfolgerin von Carole Shelley in „Der Elefantenmensch“ in der Rolle der Schauspielerin und Grande Dame Mrs. Kendal. Diese Rolle übernahm sie auch auf der anschließenden Tournee mit David Bowie. Auf der Suche nach Kameraerfahrung zog sie in den 1980er-Jahren in den Westen der USA und fand zahlreiche Engagements im Fernsehen, wo sie dominante, streng wirkende Frauenrollen verkörperte. Höhepunkt ihrer Karriere war das von der Kritik gefeierte Vietnamkriegsdrama „China Beach“ (1988), in dem sie eine knallharte Majorin spielte. Anschließend folgten zahlreiche Gastrollen in Serien wie „L.A.“ und „L.A.“. Zu ihren bekanntesten Filmrollen zählen Auftritte in Serien wie „Law“, „Murphy Brown“, „Picket Fences“ und „Wings“. Obwohl sie nicht primär für ihre Filmarbeit bekannt ist, übernahm sie seit 1991 gelegentlich Nebenrollen in Filmen wie „Don't Tell Mom the Babysitter's Dead“ (1991), „Twenty Bucks“ (1993), „Out to Sea“ (1997), „Deep Impact“ (1998), „The Muse“ (1999) und „View from the Top“ (2003). Eine weitere feste Serienrolle hatte sie 1999 in „Providence“, wo sie eine kettenrauchende Mutter spielte.

Hannelore Schroth
Die Tochter des Schauspielerehepaares Heinrich Schroth und Käthe Haack absolvierte bis 1938 eine Schauspielausbildung in Lausanne. Hannelore Schroths Halbbruder war der Schauspieler Carl-Heinz Schroth. Als Kind trat sie erstmals mit ihrer Mutter auf. 1938 kam der erste große Erfolg mit Spiel im Sommerwind. Trotz zahlreicher Auftritte in Film und Fernsehen fand sie in der Folgezeit immer wieder den Weg zur Bühne und erhielt Theaterengagements in Wien, Düsseldorf, Hamburg, Berlin und München. Für ihre Bühnentätigkeit erhielt sie 1969 den Großen Bad-Hersfeld-Preis und für ihre Filmarbeit 1980 das Filmband in Gold. Daneben war Hannelore Schroth umfangreich in der Synchronisation tätig. So lieh sie ihre Stimme Paulette Goddard , Gina Lollobrigida , Shirley MacLaine oder Elizabeth Taylor . Ebenso versuchte sie sich als Sängerin französischer Chansons und veröffentlichte einige LPs mit Lesungen von Werken Ephraim Kishons gemeinsam mit Friedrich Torberg. In erster Ehe war Hannelore Schroth mit Carl Raddatz verheiratet, in zweiter Ehe mit dem österreichischen Tauchpionier Hans Hass. Ihr Sohn aus dieser Ehe, Hans Hass jr. , war zeitweilig als Schauspieler und Schlagersänger erfolgreich. Aus der dritten Ehe mit dem Rechtsanwalt und Filmproduzenten Peter Köster entstammte ein weiterer Sohn, Christoph Kantapper Köster . Hannelore Schroth wurde neben ihrer im Vorjahr verstorbenen Mutter Käthe Haack auf dem landeseigenen Friedhof Heerstraße im heutigen Berliner Ortsteil Westend beigesetzt. Auch der Sohn Christoph fand dort im Jahr 2012 seine letzte Ruhe.

Beatrice Richter
Die Tochter eines Buchhändlers und einer Flötistin trat schon als junges Mädchen in die Fußstapfen ihres Großvaters, eines Schauspielers am Warschauer Theater. Nach der mittleren Reife absolvierte Beatrice Richter eine vierjährige Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule. In den 1980er Jahren folgte eine Jazztanzausbildung in New York. Richter begann ihre Fernsehkarriere an der Seite von Rudi Carrell mit Diether Krebs und Klaus Havenstein in Rudis Tagesshow. Für ihre Auftritte als Parodistin erhielt sie 1982 die Goldene Kamera. Weitere Bekanntheit erlangte sie als Sketchpartnerin von Diether Krebs in Sketchup, einer Rolle, die später Iris Berben übernahm. Des Weiteren war Beatrice Richter in verschiedenen Filmen mit Walter Giller oder Peter Alexander zu sehen, spielte aber auch Theater. 1989 sah man sie in der Folge Hilfe eine Aushilfe der Fernsehserie Meister Eder und sein Pumuckl. Seit 1996 trat sie, auch als Sängerin, mit einer Jazz-Kabarett-Show auf. 2004 spielte sie mit Peter Schmidt-Pavloff, Johannes Heesters, Cordula Trantow und Fred Alexander in Hugo von Hofmannsthals Jedermann vor dem Kölner Dom. Beatrice Richter übernahm die Rollen des Gesellen, des Teufels und des Mammons. 2008 verkörperte sie die Rolle der Rosmathilda Polterman bei den Karl-May-Spielen Bad Segeberg. Richter nahm an der Seite des Profitänzers Vadim Garbuzov an der im März 2015 gestarteten 8. Staffel der RTL-Show Let's Dance teil. Das Paar erreichte Platz neun. Von Februar bis April 2017 verkörperte sie die Rolle der Gerti Schönfeldt in der Telenovela Sturm der Liebe. (Wikipedia)

Kandyse McClure
Besetzung · Bekannt für Battlestar Galactica, Private Eyes
Die in Südafrika geborene Schauspielerin Kandyse McClure dachte über eine Karriere in der Medizin nach, während sie einige Jahre nach ihrer Einwanderung nach Kanada in zwei Restaurants arbeitete. Eine Karriere als Schauspielerin kam ihr nie in den Sinn. Als Kind hatte sie in ihrer Freizeit immer getanzt, gesungen und sich verkleidet, aber all das war nur zum Spaß. Als ihre Mutter sie fragte, ob sie Interesse daran hätte, für ein Stück des Vancouver Fringe Festival vorzusprechen, das ein Bekannter produzierte, dachte sie genau das - es könnte Spaß machen.

Rakefet Abergel
Die aus Los Angeles stammende Rakefet Abergel ist eine preisgekrönte amerikanisch-israelische Schauspielerin, Drehbuchautorin, Regisseurin und Produzentin. Sie spielte in dem Film „Superbad“ an der Seite von Jonah Hill und verkörperte Adam Sandlers Schwester in „Meine erfundene Frau“. Außerdem ist sie in den Filmen „My Best Friend's Girl“ mit Dane Cook, „The Call“ mit Halle Berry und „A Thousand Words“ mit Eddie Murphy und Kerry Washington zu sehen. Rakefet hat regelmäßig Gastauftritte in Fernsehserien wie „Shameless“, „New Girl“, „My Name is Earl“, „Bella and the Bulldogs“ und „iCarly“. Ihr neuester Film „Boo“, für den sie das Drehbuch schrieb, den sie produzierte und in dem sie die Hauptrolle spielte, ist ihr Regiedebüt. Zuvor führte sie auch bei mehreren Episoden der Webserie „Girls on Girls“ Regie. Das Drehbuch zu „Boo“ war Finalist in der Kategorie „Bestes Kurzfilm-Drehbuch“ beim Nightmares Film Festival in Columbus, Ohio, und gewann den Preis für das beste Kurzfilm-Drehbuch beim Vancouver Bad Ass Film Festival in Kanada. Der Film erhielt außerdem eine lobende Erwähnung beim Women in Horror Film Festival in Atlanta und wurde auf über 15 Festivals weltweit gezeigt. Rakefets erstes Drehbuch war der preisgekrönte Horror-/Thriller-Kurzfilm „Jax in Love“, den sie gemeinsam mit dem ausführenden Produzenten und Casting-Direktor Jory Weitz („Napoleon Dynamite“) produzierte. Der von dem Oscar-nominierten Regisseur Colin Campbell inszenierte Film lief auf zahlreichen Festivals und brachte Abergel zehn Auszeichnungen als Beste Schauspielerin ein, unter anderem beim Nightmares Film Festival, Hollywood Horrorfest, GenreBlast Film Festival und der Oregon Scream Week. Der Film gewann außerdem den Preis für den Besten Horror-Kurzfilm beim Hollywood Reel Independent Film Festival und für das Beste Originaldrehbuch sowie über 30 weitere Auszeichnungen für verschiedene Aspekte des Films. Sie unterrichtet außerdem Hebräisch an einer sechsten und siebten Klasse in Los Angeles und arbeitet als Schauspielcoach und Mentorin für Kinder und Erwachsene bei Kid (F)Actor, einem Unternehmen, das sie 2010 gründete. „Boo“ ist die zweite Produktion von Cyclamen Films, Rakefets Produktionsfirma, die auch „Jax in Love“ produzierte. Sie wird von der Bohemia Group in Los Angeles und New York umfassend vertreten.

Rebecca Gayheart
Besetzung · Bekannt für Düstere Legenden
Die amerikanische Schauspielerin Rebecca Gayheart wurde am 12. August 1971 in Hazard, Kentucky geboren und ist vor allem bekannt aus dem Film Scream 2 und der Serie Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis. Bereits während ihrer Modelkarriere war Rebecca Gayheart ein steter Gast in amerikanischen Wohnzimmern, da sie regelmäßig in Werbespots für Noxzema Gesichtsreinigungswasser auftrat. Nach einer ersten Fernsehrolle in der Seifenoper Loving war Gayheart 1994 und 1995 wiederkehrend in Earth 2 und Beverly Hills, 90210 zu sehen. Einer Rolle als Sorority-Schwester in Scream 2 folgten weitere Charaktere in Horrorfilmen, unter anderem in Düstere Legenden. Abermals im Fernsehen spielte Rebecca Gayheart wiederkehrende Rollen in Serien wie Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis oder Dead Like Me – So gut wie tot.

Elisa Gabrielli
Besetzung · Bekannt für Madagascar
Die Schauspielerin und Improvisationskünstlerin Elisa Gabrielli begann ihre professionelle Karriere bei der renommierten Mirror Repertory Company in New York und arbeitete eng und häufig mit Inner-City Improv und New Dramatists zusammen. Zu ihren Theaterrollen zählen Emily in „Gefährliche Liebschaften“, Miss Wellington in „Man kann’s nicht mitnehmen“, Kate in „Der Widerspenstigen Zähmung“, Meg in „Merrily We Roll Along“ und Ado Annie in „Oklahoma!“. Im Film und Fernsehen war sie unter anderem in „The Brady Bunch Movie“, „Seven Girlfriends“ und „Emergency Room“ zu sehen. Derzeit ist sie für eine Rolle in dem Film „Ten Shots of Tequila“ vorgesehen, der sich aktuell in Entwicklung befindet. Elisa ist eine vielseitige Sprecherin, Erzählerin und Animationskünstlerin. Sie leiht der mürrischen alten Dame „Nana“ in DreamWorks' „Madagascar“ und „Madagascar 2“ ihre Stimme und hat außerdem in zahlreichen Filmen wie „Kung Fu Panda“, „Shrek“, „Mulan“, „Jagdfieber 2“ und „Große Haie – Kleine Fische“ mitgewirkt. Zu ihren Erzählerprojekten zählen Arbeiten für die Vereinten Nationen, das Los Angeles History Museum, die Getty Villa und verschiedene Dokumentarfilme. Elisa lebt glücklich mit ihrem Ehemann, dem Schauspieler und Musiker Floyd VanBuskirk, in Los Angeles.

Anil Kapoor
Besetzung · Bekannt für Alpha
Die pandschabisch sprechende Anil, die in einem Chawl in Tilak Nagar lebt, wurde 1959 als Sohn von Surinder und Nirmal alias Suchitra Kapoor geboren. Er hat einen älteren Bruder, Boney, eine Schwester, Reena, und einen jüngeren Bruder, Sanjay. Sein Vater war früher Shammi Kapoors Sekretärin. Als Einzelgänger, ohne viele Freunde, studierte er in der nahegelegenen O.L.P.S. (Our Lady of Perpetual Succor) School und war ein begeisterter Fan von Bollywood-Filmen, die jedes Jahr während der Ganesh Maha Utsav im Fernsehen gezeigt wurden.

Edna Doré
Die am 31. Mai 1921 in Bromely als Edna Lillian Gorring geborene Kent Edna Doré war eine Schauspielerin, die vor allem durch ihre Rolle als Streitaxt Mo Butcher in EastEnders von 1988 bis 1990 sowie durch die Filme Les Misérables (1998) und die Mike-Leigh-Filme Another Year, All or Nothing und High Hopes bekannt wurde. Letztere erhielt bei den European Film Awards 1989 den Preis als beste Nebendarstellerin. Sie war mit Alexander Doré verheiratet. Sie starb am 11. April 2014 im Alter von 92 Jahren in Sussex, England.

Gina Carano
Besetzung · Bekannt für Deadpool, The Mandalorian
Die US-amerikanische Schauspielerin und frühere Mixed-Martial-Arts-Kämpferin Gina Carano wurde am 16. April 1982 in Texas geboren. Ihren Einstand als Hauptdarstellerin feierte Gina Carano in dem Actionthriller Haywire. Gina Joy Carano ist in Dallas, Texas geboren und in Las Vegas gemeinsam mit ihren zwei Schwestern aufgewachsen. Ihr Vater Glenn Thomas Carano spielte von 1977 bis 1983 als Quarterback für die Dallas Cowboys. Nach der Highschool verbrachte Gina Carano ein Jahr an der University of Nevada und studierte anschließend Psychologie in Las Vegas. Durch ihren damaligen Freund Kevin Ross kam Gina Carano Anfang der 2000er Jahre zum Kampfsport Muay Thai. Später wechselte sie in die Mixed-Martial-Arts-Szene. Unter den Namen Conviction und Crush war sie regelmäßig im Octagon zu sehen und gewann sieben von acht Kämpfen, davon drei durch Knockout. Heute gilt sie als das weibliche Gesicht des MMA-Sports. Schon 2006 stand Gina Carano erstmals für die Reality-Serie Fight Girls vor der Kamera. 2009 feierte sie ihr Spielfilmdebüt im Actiondrama Blood and Bone. Zwei Jahre später wurde Carano durch die Hauptrolle in Steven Soderberghs Haywire international bekannt. Ihre Bekanntheit baute sie durch Filme wie Fast & Furious 6, Die Entführung von Bus 657 und Deadpool weiter aus. Zu ihren Lieblingsfilmen zählt Gina Carano True Romance, Braveheart, Let Me In, Cry-Baby und Butch Cassidy und Sundance Kid - Zwei Banditen.

Billie Bird
Die Vaudeville-Komikerin Billie Bird Sellen wurde im Alter von acht Jahren in einem Waisenhaus entdeckt und engagiert, um mit einer Vaudeville-Truppe auf Tournee zu gehen. Während des Vietnamkriegs begleitete sie in den 1960er und 1970er Jahren zwölf USO-Tourneen und unterhielt die Truppen in den Kriegsgebieten. Zuletzt war sie 1995 in „Jury Duty“ (1995) mit Pauly Shore zu sehen. Weitere bemerkenswerte Auftritte hatte sie in „Dennis the Menace“ (1993) und „Kevin – Allein zu Haus“ (1990). Einer ihrer bekanntesten Filmauftritte war in „Ein seltsames Paar“ (1968). Ihr letzter Auftritt war ein Cameo-Auftritt 1997 in der kurzlebigen Fernsehkomödie „George & Leo“ (1997) mit Judd Hirsch und Bob Newhart. Sie war von 1988 bis 1992 regelmäßig in der Sitcom „Dear John“ (1988) zu sehen und spielte in Produktionen wie „Ernest Saves Christmas“ (1988) und „Polizeiakademie 4: Bürger auf Streife“ (1987) eine fröhliche und freche Seniorin. Todesdatum: 27. November 2002, Granada Hills (Alzheimer-Krankheit)

Diahnna Nicole Baxter
Die derzeit 1,63 m große Diahnna Nicole Baxter wurde am 3. Mai 1977 in Las Vegas geboren.