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Die Passion Christi
2004
In "Die Passion Christi" werden die letzten zwölf Stunden im Leben von Jesus von Nazareth erzählt. Judas, einer seiner Jünger, verrät Jesus nach dem letzten Abendmahl an die pharisäischen Hohepriester, die den Prediger daraufhin gefangen nehmen. Die Hohepriester - allen voran deren Anführer Kaiphas - fürchten durch Jesus ihren gesellschaftlichen Status zu verlieren, beschuldigen ihn daher der Gotteslästerung und verlangen seinen Tod. Doch weder der römische Statthalter Pontius Pilatus, der erkennt, dass es sich bei den Anschuldigungen um eine politische Intrige handelt, noch König Herodes sind gewillt, das Todesurteil zu besiegeln...

Mel Gibson
Besetzung · Regie · Bekannt für Braveheart, Mad Max, Mad Max - Jenseits der Donnerkuppel
Mel Gibson ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Produzent, der in den 1980ern mit Actionfilmen bekannt wurde. Zuletzt machte Mel Gibson mit dem umstrittenen Film “Die Passion Christi” auf sich aufmerksam, in dem Gibson Regie führte. Vita und Werk Als Mel Gibson 12 Jahre alt war, wanderte er mit seinen Eltern und zehn Geschwistern nach Australien aus, wo er ein streng katholisches Gymnasium besuchte. In Australien machte er nach dem Besuch des National Institute of Dramtic Art Filme wie die überaus erfolgreiche Mad Max Trilogie, einer der ersten australischen Box Office Gewinner. Erste Erfolge in den USA Anfang der 80er zog es Mel Gibson nach Hollywood und dort fasste er sofort Fuß. Mit Mrs. Soffel, The River und Die Bounty (1984) feierte er erste Erfolge. 1987 kehrte er nach zweijähriger Pause auf die Leinwand zurück. Die Lethal Weapon-Trilogie mit Danny Glover ließ von nun an zu den Größen Hollywoods zählen. Mit Jodie Foster glänzte er in Maverick, bevor er in Braveheart als Hauptdarsteller, Produzent und Regisseur fungierte. Erfolg als Regisseur Braveheart wurde zu einem riesigen Erfolg, der mit fünf Oscars belohnt wurde, u.a. für die beste Regie und den besten Film. Mel Gibson verfilmte 2004 Die Passion Christi, was ihm heftige Kritiken einbrachte, da der Film rohe Gewaltszenen zeigt und von manchen als antisemitisch eingestuft wird. Der Film entpuppte sich dennoch an den Kinokassen als außerordentlicher Erfolg. Mel Gibsons nächstes erfolgreiches Projekt, der Film Apocalypto, kam im Dezember 2006 in die Kinos und handelt von dem Untergang der Maya Kultur. Wie auch in Die Passion Christi (Aramäisch und Latein) sprechen die Schauspieler in Apocalypto antiken Sprachen (Yucatan Maya), sodass der Film mit Untertiteln versehen werden musste. Die Schauspieler sind bisher unbekannte mexikanische Schauspieler. Karriere als Darsteller Mel Gibson spielt seit seinen ersten Erfolgen in den 1980er Jahren vor allem Rollen in Actionfilmen. Doch seine berühmteste Rolle ist wohl die Hauptrolle in Braveheart (1995) oder in Der Patriot (2000) als gewissenhafter Held in Historienfilmen. Nach diesen beiden Erfolgen versuchte sich Mel Gibson auch in anderen Genres, so in der Romantischen Komödie Was Frauen wollen von Nancy Meyers oder dem Mystery-Science-Fiction-Thriller Signs – Zeichen (2002). Privatleben 1980 heiratete Mel Gibson Robyn Moore, mit der er sieben Kinder hat. Er selbst gehört einer radikalkatholischen Kirche an, die das Prinzip des Extra Ecclesiam Nulla Salus verfolgt (kein Heil außerhalb dieser Kirche). Diese Kirche macht keinen Hehl aus ihrem Antisemitismus und ihrer Homophobie, weshalb Mel Gibson selbst oft ins Zentrum der öffentlichen Kritik gerückt ist. Nach seinem letzten Ausfall im August 2006, als er sexistische und antisemitische Beleidigungen im Zuge einer Polizeikontrolle machte, ist erneut eine kontroverse Debatte um ihn entbrannt. In mehreren Interviews hat Mel Gibson sich bereits beleidigend gegen Homosexuelle geäußert.
Bruce Davey
Produzent · Bekannt für Apocalypto, Braveheart, Die Passion Christi
Bruce Davey (* in Sydney) ist ein australischer Filmproduzent. Davey ist gemeinsam mit Mel Gibson Inhaber der Icon Productions. Er war als Produzent beteiligt an Mel Gibsons Regiedebüt Der Mann ohne Gesicht (1993) sowie den folgenden von Gibson inszenierten Filmen: Braveheart (1995), Die Passion Christi (2004) und Apocalypto. Für Braveheart gewann Davey den Oscar. Davey fing als Mel Gibsons Buchhalter an. Nachdem er sein Manager geworden war, gründeten die beiden 1989 die Firma Icon Productions.

Jim Caviezel
Besetzung · Bekannt für Die Passion Christi, Ghost Soldier, Person of Interest
Er kann über’s Wasser laufen und Wasser in Wein verwandeln: Jesus alias Jim Caviezel, der als Sohn Gottes in Mel Gibsons umstrittener Evangelienverfilmung Die Passion Christi bekannt wurde. Der 1968 in Washington geborene James Patrick Caviezel wuchs in einer streng katholischen Familie auf und entwickelte als Jugendlicher ein großes Interesse an Religion. Seine zweite Leidenschaft, Basketball, ging soweit, dass der 1,90m große Jim Caviezel auf eine Karriere als N.B.A.-Spieler hinarbeitete. Da eine Fußverletzung diese unmöglich machte, wandte sich Jim Caviezel der Schauspielerei zu. In seiner ersten kleinen Filmrolle war Jim Caviezel 1990 in dem Drama My Private Idaho – Das Ende der Unschuld neben Keanu Reeves und River Phoenix zu sehen. In den folgenden Jahren kämpfte sich Jim Caviezel mit Gelegenheitsjobs durch und erarbeitete sich langsam größere Rollen. So spielte er den mysteriösen Retter von Jennifer Lopez in Angel Eyes und den Sohn von Dennis Quaid in Frequency. 2002 bekannte sich Jim Caviezel erstmals öffentlich zu seinem tiefen christlichen Glauben. Im selben Jahr besetzte ihn Mel Gibson als Jesus in seinem kontrovers diskutierten Film Die Passion Christi. Über Jim Caviezels darstellerische Leistung waren sich jedoch Kritiker und Publikum einig, er hatte überzeugt. Sein Aussehen und Talent prädestinieren Jim Caviezel für eine Vielzahl von Rollen, ob als bombenlegender Terrorist in Déjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit oder als Familienvater in Madison.
Jack McKenzie
Besetzung · Bekannt für Billy
Jack McKenzie ist ein schottischer Schauspieler. Er wurde 1942 in Edinburgh geboren und besuchte die George Heriot's School. Anschließend trat er den Royal Marines bei, danach der Lothians and Peebles Constabulary und wechselte schließlich zur Edinburgh City Police. FERNSEHEN: The Sweeney, Sutherland's Law, Space: 1999 Serie, Secret Army, Blake's 7, The Professionals, The Mad Death, Taggart, The Collectors, Blood Money, Skorpion, The Treachery Game, Henry VIII, The Wallace, Piece of Cake, Heartbeat, Bugs, Bernard's Watch, The Bill, EastEnders, Scotland 2000, 10%'rs, The Return Of The Saint, The London Suite, Crime Monthly, 999, Crimewatch. THEATER: Gothenburg English Studio Theatre: Die Frau in Schwarz; The Watermill Theatre: Hobson's Choice; Royal National Theatre: Der Menschenfeind, Engaged und Into The Mouths Of Crabs; Wintershall, Guildford: Die Passion Christi und Das Leben Christi; The Redgrave Theatre, Farnham: Macbeth, Who Killed Cock Robin, Der Prozess gegen Lady Chatterley. Farnham Maltings: - Entschuldigung, dass ich den Geburtstag Ihrer Tochter verderben muss – Pantomimen in der Guildford Civic Hall und in Bracknell

Tarak Ben Ammar
Produzent · Bekannt für Virgin Territory
Tarak Ben Ammar (* 12. Juni 1949) ist ein tunesisch-französischer Filmproduzent und -verleiher sowie Inhaber der französischen Produktions- und Vertriebsfirma Quinta Communications. Er ist bekannt für sein Interesse an künstlerisch anspruchsvollen Filmen, insbesondere solchen mit Bezug zur mediterranen Kultur oder Drehorten in Nordafrika. Zu seinen Produktionen zählen Franco Zeffirellis Verfilmung von „La Traviata“, Claude Chabrols „Death Rite“ und Jean-Jacques Annauds „Black Gold“ (2011, Katar-Film). Ben Ammar erlangte Anfang 2004 in Frankreich Bekanntheit, als er sich nach der Ablehnung aller anderen für den Verleih von „Die Passion Christi“ entschied. Er trat in Fernseh-Talkshows auf und verteidigte den Film. Darüber hinaus ist er als Berater des internationalen Investors Prinz Al Waleed Bin Talal Bin Abdul Aziz und des französischen Geschäftsmanns Vincent Bolloré bekannt.

Max von Sydow
Besetzung · Bekannt für Minority Report, Shutter Island, Judge Dredd
Max von Sydow, gebürtig Carl Adolf von Sydow, war ein schwedischer Schauspieler mit deutsch-pommerscher Abstammung und seit 2002 französischer Staatsangehörigkeit. Er zählte zu den profiliertesten internationalen Charakterdarstellern. Unter der Regie von Alf Sjöberg hatte er 1949 sein Filmdebüt in Rya-Rya – Nur eine Mutter. 1955 zog von Sydow nach Malmö, wo er Ingmar Bergman kennenlernte. Durch die Verbindung mit Bergman wurde von Sydow international bekannt. Zunächst arbeiteten sie am Stadttheater Malmö zusammen, später bei mehreren Filmen. 1957 hatte von Sydow mit dem historischen Filmdrama Das siebente Siegel seinen internationalen Durchbruch. In den Filmen Schande, Die Stunde des Wolfs und Passion spielte er unter Bergmans Regie an der Seite von Liv Ullmann. Während sich seine Arbeit bis dahin auf den skandinavischen Raum beschränkt hatte, willigte er 1965 erstmals ein, in einer amerikanischen Produktion die Hauptrolle zu übernehmen; dabei handelte es sich um die Rolle Jesu Christi in George Stevens’ Film Die größte Geschichte aller Zeiten. Danach lebte von Sydow mit seiner Familie eine Zeitlang in Los Angeles. Mitte der siebziger Jahre zog er nach Rom und wirkte in zahlreichen italienischen Filmproduktionen mit. Daneben war er auch weiterhin regelmäßig in Hollywood-Produktionen, zuweilen in Rollen als deutscher Offizier des Zweiten Weltkriegs zu sehen. Erwähnenswert ist seine Rolle des Priesters in Der Exorzist wie auch des Blofeld in dem James-Bond-Film Sag niemals nie. Weitere Rollen übernahm er unter anderem in Filmen wie Die drei Tage des Condor, Flash Gordon, Conan der Barbar, Der Wüstenplanet, In einer kleinen Stadt und Minority Report. In dem Film Hamsun von Jan Troell verkörperte von Sydow 1996 den norwegischen Schriftsteller Knut Hamsun. Trotz seines Mitwirkens in zahlreichen Actionfilmen bevorzugt er bei seiner Rollenauswahl Dramen wie Pelle, der Eroberer, für das er 1989 eine Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller erhielt. Bei der Darstellung vieler seiner Rollen wird von Sydow von der Filmkritik Charisma und eine archaische Kraft zugeschrieben. Seine hagere Gestalt und seine als knorrig beschriebene Stimme verstärken diesen Eindruck. In dieser Hinsicht entfaltete er eine große Wirkung bei seiner ersten Zusammenarbeit mit Bergman in Das siebente Siegel als Kreuzritter Antonius Block während eines Schachspiels gegen den Tod. Seine markante Stimme wurde außerdem durch zahlreiche Werbefilme, seit neuestem auch durch Computerspiele bekannt. Von Sydow gehörte 2015 zum Darsteller-Ensemble des siebten Teils der Star-Wars-Saga, Star Wars: Das Erwachen der Macht. 2016 verkörperte er in der TV-Serie Game of Thrones die Rolle des dreiäugigen Raben.

Ana Ularu
Besetzung · Bekannt für Has Fallen
Ana Ularu ist eine in Rumänien geborene Schauspielerin und Regisseurin. Bereits mit neun Jahren stand sie in französischen Produktionen wie „Meurtres par procuration“ und „Passion Mortelle“ vor der Kamera. Nach ihrem Bachelor- und Masterabschluss in Schauspiel an der Nationalen Universität für Theater und Film „I.L. Caragiale“ (UNATC) in Bukarest wirkte sie in über 50 Kurzfilmen, Fernsehfilmen, Fernsehserien und Spielfilmen mit. Die preisgekrönte Theaterschauspielerin steht aktuell in vier Produktionen in ihrer Heimatstadt Bukarest auf der Bühne. Sie spielte in rumänischen Filmen von Regisseuren der Neuen Welle wie Cãlin Peter Netzer, Cristian Mungiu und Radu Muntean, aber auch in internationalen Produktionen von Oscarpreisträgern wie Francis Ford Coppola, Susanne Bier und Ron Howard. 2010 erhielt Ana den „Boccalino d’Oro“ in Locarno und den Preis als „Beste Schauspielerin“ beim Filmfestival Thessaloniki sowie den Preis als „Beste Schauspielerin“ beim „Cinema City“-Festival in Novi Sad für ihre Darstellung der Matilda in „Outbound“ (2010). Sie spielt die Böse Hexe des Westens in der NBC-Fernsehserie „Emerald City“ (2016). Sie spielte an der Seite von Keanu Reeves in „Siberia“. Aktuell verkörpert sie Eva Stellenbosch in der Amazon-Serie „Alex Rider“ und ist demnächst in der Netflix-Produktion „Tribes of Europa“ zu sehen.

Barry Dennen
Besetzung · Bekannt für Shining
Barry Dennen zog als junger Mann nach New York City, wo er als Shakespeare-Schauspieler erste Erfolge feierte. So stand er sowohl in Heinrich V. aber auch Der Widerspenstigen Zähmung auf der Bühne. 1968 stand er in einer Doppelfolge der Fernsehserie Batman erstmals vor der Filmkamera. Kurz danach zog Dennen nach England, wo er über einen Zeitraum von knapp 15 Jahren lebte. Hier stand er 1969 unter anderem in Cabaret auf der Bühne. Nach einigen Auftritten in britischen Fernsehserien, wie etwa Hadleigh oder Paul Temple, bekam Dennen 1971 seine wohl bekannteste Rolle offeriert. In Jesus Christ Superstar von Andrew Lloyd Webber überzeugte Dennen in der Rolle des Pontius Pilatus. Das Musical wurde zwischen Oktober 1971 und Juni 1973 268 Mal zunächst am Broadway zur Aufführung gebracht. Als der Regisseur Norman Jewison 1973 daraus den gleichnamigen Film adaptierte, konnte Dennen erneut für die Rolle des römischen Statthalters gewonnen werden. Barry Dennen konnte an den Erfolg von Jesus Christ Superstar nur bedingt anknüpfen. In Ring of Passion von 1978, in dem es um den Boxkampf zwischen Max Schmeling und Joe Louis ging, stand Dennen als Adolf Hitler vor der Kamera. Eine weitere kleine Nebenrolle verkörperte er 1983 in Superman III – Der stählerne Blitz. Sein letzter Auftritt vor der Kamera fand 1997 statt, als er in James Camerons Film Titanic einen Cameo-Auftritt absolvierte. Nach 1998 zog sich Dennen weitgehend aus der Schauspielerei zurück und arbeitete als Synchronsprecher an der Produktion von Videospielen mit. Alles in allem war er an mehr 120 Film- und Fernsehproduktionen sowie Computerspielen beteiligt. 1997 erschien seine Autobiografie, My Life With Barbra: A Love Story. Darin thematisierte er die kurze Beziehung mit Barbra Streisand, die er Anfang der 1960er Jahre führte. Auch bekannte er sich in diesem Buch offen zu seiner Homosexualität. Im Juni 2017 zog sich Dennen bei einem Sturz Gehirnverletzungen zu. Er starb im September 2017 im Alter von 79 Jahren in einem Hospiz.

Julie Delpy
Julie Delpy (* 21. Dezember 1969 in Paris) ist eine französisch-US-amerikanische Schauspielerin, Regisseurin, Drehbuchautorin und Sängerin. Julie Delpy ist die Tochter des französischen Schauspielerpaares Marie Pillet und Albert Delpy. Im Alter von fünf Jahren stand sie das erste Mal auf einer Theaterbühne. Sie absolvierte ein Regiestudium an der Filmhochschule in New York und lebt seit 1992 in Los Angeles. Eine erste kleinere Rolle erhielt sie in Jean-Luc Godards Film Détective (1985). Für ihre Rolle in Die Nacht ist jung (1986) wurde sie 1987 für den César als Beste Nachwuchsdarstellerin nominiert. Ihre erste große Hauptrolle spielte sie 1987 in Bertrand Taverniers Film Die Passion der Beatrice. Mit dem in Deutschland sehr erfolgreichen Film von Agnieszka Holland, Hitlerjunge Salomon (1990), in dem sie die weibliche Hauptrolle spielte, begann ihre internationale Karriere. Danach spielte sie unter Regisseuren wie Volker Schlöndorff in Homo Faber, was ihr eine Nominierung für den Europäischen Filmpreis einbrachte. Auch übernahm sie die weibliche Hauptrolle in Krzysztof Kieślowski Drei Farben: Weiß. In dem Disney-Film Die drei Musketiere von 1993 war sie in einer Nebenrolle zu sehen. Außerdem spielte sie 1997 in dem Film American Werewolf in Paris die zweite Hauptrolle der Serafine Pigot. Auf der Berlinale war sie mit dem US-amerikanischen Regisseur Richard Linklater und ihrem Schauspielkollegen Ethan Hawke drei Mal vertreten: 1995 mit Before Sunrise, 2004 mit dessen Fortsetzung Before Sunset und schließlich 2013 mit Before Midnight, eine Liebesgeschichte in drei Teilen, die sich über 18 Jahre erstreckt. Als Ko-Drehbuchautorin von Before Sunset und Before Midnight erhielt Delpy je eine Oscar-Nominierung, während ihre schauspielerische Leistung im dritten Teil mit einer Golden-Globe-Nominierung bedacht wurde. 2001 spielte sie in sieben Folgen der US-Erfolgsserie Emergency Room – Die Notaufnahme die Freundin von Dr. Kovac. Im Herbst 2003 erschien eine CD mit elf Chansons in englischer und französischer Sprache, zu denen sie sich selbst auf der Gitarre begleitete. 2007 stellte sie auf der 57. Berlinale ihr Regiedebüt 2 Tage Paris vor, 2009 präsentierte sie mit Die Gräfin ihre Verfilmung des Lebens der ungarischen „Blutgräfin“ Elisabeth Báthory. Mit 2 Tage New York brachte Delpy 2012 den Fortsetzungsfilm von 2 Tage Paris in die Kinos; beide Komödien parodieren die kulturellen Unterschiede zwischen Amerikanern und Franzosen. Sie möge das Konzept von den ungezogenen Franzosen sehr, begründete Delpy ihre anhaltende Auseinandersetzung mit dem Thema. Diesen Film stellte sie in Deutschland auf dem Münchener Filmfest vor. 2015 und 2019 folgten mit Lolo – Drei ist einer zu viel und My Zoe zwei weitere von ihr inszenierte Filme. Für ihre Filme ist sie auch als Drehbuchautorin tätig. 2017 wurde Delpy der Europäische Filmpreis in der Kategorie Beste europäische Leistung im Weltkino zuerkannt. Von 2004 bis 2013 war Delpy mit dem deutschen Filmkomponisten Marc Streitenfeld liiert.[3] Aus der Beziehung ging im Januar 2009 ein Sohn hervor.

Wesley Snipes
Besetzung · Bekannt für Blade, Deadpool & Wolverine
Der in Tanz, Gesang und Schauspielerei ausgebildete US-Amerikaner Wesley Snipes wurde in den 1990ern zu einem der bekanntesten Action-Stars in Hollywood. In Filmen wie Passagier 57, Demolition Man und Auf der Jagd bewies der Schauspieler seine hohe physische Leinwandpräsenz und spielte sich, auch dank seiner hervorragenden Kampfkünste, in die obere Liga der Stars dieses Genres. Seinen ersten Karriereerfolg verzeichnete Wesley Snipes auf eher ungewöhnliche Weise. Mit einer Rolle im Musikvideo “Bad” von Michael Jackson konnte der Schauspieler 1987 das erste Mal auf sich aufmerksam machen. Bereits ein Jahr zuvor gab er sein Leinwand-Debüt in American Wildcats. In dem Football-Film spielte Wesley Snipes an der Seite von Woody Harrelson, der Snipes bei seinem Durchbruch im Jahre 1992 erneut als Schauspielkollege zur Seite stehen sollte. Heute gilt Wesley Snipes als Garant für actionreiche Filme und hat sich nach einer Vielzahl erfolgreicher Kinofilme, darunter die Vampir-Reihe Blade, in den letzten Jahren vor allem auf Direct-to-DVD-Produktionen konzentriert. Neben der Schauspielerei ist die Musik die große Passion von Wesley Snipes. Der Schauspieler soll über 1000 Platten und mehr als 4000 CDs besitzen.

Brian De Palma
Regie · Bekannt für Carrie - Des Satans jüngste Tochter, Mission: Impossible, Scarface
Brian Russell De Palma, dessen Familie italienische Wurzeln hat, wuchs in Philadelphia, Pennsylvania und New Hampshire auf. Er begann an der Columbia-Universität in New York, an der er bald Mitglied einer Studententheatergruppe wurde, ein Studium der Physik. Dort begann er, sich mit Film zu beschäftigen und erste Kurzfilme zu drehen. Er brach das Physikstudium ab und wechselte als einer der ersten männlichen Studenten an das Sarah Lawrence College in Bronxville, welches einen Schwerpunkt in darstellender Kunst hatte. Ein Stipendium verschaffte ihm der 16-mm-Film Wotan’s Wake (1962). Mitte der 1960er Jahre entstand sein erster Spielfilm The Wedding Party, der aber erst 1969 veröffentlicht wurde. In seinen Filmen geht es um Spannung, Mord, Besessenheit und psychische Störungen. Immer wiederkehrende Themen und Motive in seinen Filmen sind Voyeurismus und Überwachung, Doppelgänger, multiple Persönlichkeiten und Gewalt. Filmtechnisch ist De Palma vor allem durch den ausgiebigen Einsatz der Steadicam bekannt. Der sog. „Establishing Shot“ in Spiel auf Zeit führt beispielsweise mit nur einer, sehr elaborierten Kamerafahrt das gesamte Ensemble der Akteure ein. Eine ähnlich lange Kamerafahrt sieht man auch in seinem Film Mein Bruder Kain. De Palma hat als Erster den Split Screen als spannungserzeugendes filmtechnisches Mittel konsequent benutzt und auf diese Technik immer wieder zurückgegriffen (vgl. z. B. Sisters und Femme Fatale). Seinen ersten großen Erfolg feierte de Palma 1976 mit dem Horrorthriller Carrie – Des Satans jüngste Tochter, der auf dem Buch Carrie von Stephen King basiert. In den folgenden Jahren drehte er eine Reihe von weiteren Thrillern. Große Erfolge bei Kritik und Publikum feierte er vor allem mit den zwei Gangsterfilmen Scarface und The Untouchables – Die Unbestechlichen Mitte der 1980er Jahre und 1996 mit Mission: Impossible. De Palma wurde zwischen 1981 und 2001 allerdings auch fünfmal für die Goldene Himbeere als schlechtester Regisseur des Jahres nominiert. Nach der Verfilmung des James-Ellroy-Romans Die schwarze Dahlie im Jahr 2006 machte De Palma mit Redacted (2007) wieder auf sich aufmerksam. Die Geschichte vom Alltag eines amerikanischen Grenzpostens im Irak, der mit der Vergewaltigung und Ermordung eines irakischen Mädchens und dessen Familie konfrontiert wird, füllte der Filmemacher mit Material aus Videobildern, Überwachungskameras und Material aus YouTube und iChat auf. Redacted feierte seine Welturaufführung auf den 64. Filmfestspiele von Venedig, wo er im Wettbewerb um den Goldenen Löwen vertreten war und als Mitfavorit gehandelt wurde. Zwar ging der Hauptpreis an Ang Lee (Gefahr und Begierde), doch wurde De Palma mit dem Silbernen Löwen für die beste Regie bedacht. 2012 stellte De Palma die Arbeit an Passion fertig, ein Remake des französischen Thrillers Liebe und Intrigen. Der Film mit Rachel McAdams, Noomi Rapace, Paul Anderson und Karoline Herfurth erhielt im selben Jahr eine Einladung für den Wettbewerb der 69. Filmfestspiele von Venedig und kam am 2. Mai 2013 in die deutschen Kinos.

Meadow Williams
Die in Miami geborene Williams wuchs in Tennessee auf. Sie begann in der High School aufzutreten und zog später nach New York City, um als Model zu arbeiten. In New York studierte Williams Schauspiel im Larry Moss Studio und zog später nach Los Angeles, als sie anfing, in Episoden von Fernsehserien wie Mord ist ihr Hobby, Dream On und Eine schrecklich nette Familie mitzuwirken. Williams hatte auch Nebenrollen in den Filmen Beverly Hills Cop III (1994), Die Maske (1994) und Apollo 13 (1995). Ab 2008 begann Williams mit der Produktion von Independent-Filmen. Sie spielte unter anderem die Hauptrollen in Skeletons in the Desert (2008), Raven (2010) und Mysteria (2011). Die US-Amerikanerin produzierte selbst und spielte neben Samantha Morton in dem Horrorfilm The Harvest von 2013 sowie in dem Actionfilm Criminal Squad (2018) und dem romantischen Drama After Passion (2019) mit. 2017 gewann sie als Produzentin der Web-Serie The Bay den Daytime Emmy Award für herausragende digitale Daytime-Dramaserien. Sie spielte 2018 neben Sylvester Stallone im Actionfilm Backtrace und 2019 neben Bruce Willis im Thriller 10 Minutes Gone. 2021 spielte sie die Rolle der Mildred Gillars in dem Dramafilm Axis Sally neben Al Pacino, der ihre Leistungen als Schauspielerin und Produzentin jedoch kritisierte. Meadow Williams war mit ihrem ersten Mann bis 2010 verheiratet. 2010 ehelichte sie den Multimillionär Gerald Kessler. Kessler starb 2015 und Williams erbte fast seinen gesamten Nachlass in Höhe von 800 Millionen US-Dollar. Dieser war zugleich Gegenstand von Klagen von Kesslers Kindern seiner früheren Ehefrau. Quelle: Wikipedia

Tobias Oertel
Tobias Oertel wurde am 18. Oktober 1975 in Werneck, Deutschland geboren. Er ist Schauspieler und Produzent, bekannt für Der Bozen Krimi (2015), Bis in die Spitzen (2005) und Passion (2012).

Katrin Pollitt
Katrin Pollitt wurde am 27. Oktober 1966 in Kiel, Deutschland geboren. Sie ist Schauspielerin, bekannt für Anonymus (2011), Die Gräfin (2009) und Passion (2012). Sie ist mit Thorsten Näter verheiratet.

Kim You-jung
Besetzung · Bekannt für 100 Days of Deception
Kim You-jung ist eine südkoreanische Schauspielerin, die als einer der bekanntesten ehemaligen Kinderstars des Landes gilt und sich zu einer führenden Darstellerin in Film und Fernsehen entwickelt hat. Durch ihre prägenden Rollen in historischen Dramen erlangte sie den Spitznamen „Sageuk Fairy“ sowie den Titel „Nation’s Little Sister“. Frühe Jahre und Ausbildung Kim You-jung wurde am 22. September 1999 in Seoul, Südkorea, geboren. Bereits im Alter von vier Jahren wurde sie von einer Agentur entdeckt und gab ihr Debüt als Model in einem Werbespot für einen Süßwarenhersteller. Sie besuchte die Goyang High School of Arts, die sie im Januar 2018 erfolgreich abschloss. Um sich vollständig auf ihre Schauspielkarriere zu konzentrieren, entschied sie sich gegen die unmittelbare Aufnahme eines Universitätsstudiums. Karriereverlauf Ihre Schauspielerlaufbahn begann 2003 mit ersten kleineren Film- und Fernsehrollen. Schnell stieg sie zu einer der gefragtesten Kinderdarstellerinnen Südkoreas auf und verkörperte in zahlreichen Kinofilmen und Serien die jüngeren Versionen bekannter Hauptfiguren. Der große Durchbruch gelang ihr 2012 mit dem historischen Drama Moon Embracing the Sun, das Rekordeinschaltquoten erzielte und ihr breite Anerkennung einbrachte. Von November 2014 bis April 2016 moderierte sie zudem die wöchentliche Musikshow Inkigayo. Etablierung als Hauptdarstellerin Den Übergang zu erwachsenen Hauptrollen vollzog Kim You-jung im Jahr 2016 mit dem erfolgreichen historischen Romantikdrama Love in the Moonlight. In den folgenden Jahren festigte sie ihren Status als vielseitige Hauptdarstellerin durch führende Rollen in Produktionen wie Clean with Passion for Now (2018), Backstreet Rookie (2020) und Lovers of the Red Sky (2021). Weltweite Bekanntheit erlangte sie zudem durch den Netflix-Film 20th Century Girl (2022) sowie die Serie My Demon (2023–2024). Medienpräsenz Durch ihre anhaltende Präsenz in den Medien und ihren positiven Einfluss wurde Kim You-jung 2017 als bislang jüngste Persönlichkeit in die Top 10 der Forbes Korea Power Celebrity Liste aufgenommen. Sie ist ein gefragtes Werbegesicht für nationale und internationale Marken. Zudem engagiert sie sich regelmäßig für wohltätige Zwecke sowie soziale Initiativen für Kinder. Filmografie Serien Freezing Point (2004) Iljimae (2008) Painter of the Wind (2008) Dong Yi (2010) Grudge: The Revolt of Gumiho (2010) Flames of Desire (2010) Moon Embracing the Sun (2012) May Queen (2012) Golden Rainbow (2013) Secret Door (2014) Angry Mom (2015) Love Cells (2014–2015) Love in the Moonlight (2016) Clean with Passion for Now (2018) Backstreet Rookie (2020) Lovers of the Red Sky (2021) My Demon (2023) Chicken Nugget (2024) Filme DMZ (2004) Sympathy for Lady Vengeance (2005) All for Love (2005) Lump of Sugar (2006) Bank Attack (2007) Hwang Jin Yi (2007) Unforgettable (2008) Tidal Wave (2009) Possessed (2009) Paradise (2009) Commitment (2013) Thread of Lies (2014) Circle of Atonement (2015) Because I Love You (2017) The 8th Night (2021) 20th Century Girl (2022) My Heart Puppy (2023)

John Travolta
Besetzung · Bekannt für Pulp Fiction, Grease, The Punisher
Der US-amerikanische Schauspieler John Travolta ist einer der Überflieger in Hollywood – im wortwörtlichen Sinne. Denn neben seiner großen Liebe zur Schauspielerei pflegt der Filmstar schon seit vielen Jahren auch seine Passion für das Fliegen, besitzt eine Privatfluglizenz und mehrere Flugzeuge, darunter sogar eine Boeing 707, die normalerweise rund 200 Personen fasst. Mit nur zwölf Jahren begann John Travolta Schauspielunterricht zu nehmen und brach vier Jahre später die Highschool ab, um sich Vollzeit der Schauspielerei widmen zu können. Zunächst in kleinen Rollen war der Schauspielstar vor allem auf der Bühne zu sehen. Mit 18 schloss er sich, damals selbst noch völlig unbekannt, dem Ensemble des Musicals Grease an und tourte durch die USA. Zu diesem Zeitpunkt rechnete John Travolta wohl noch nicht damit, nur wenige Jahre später durch seine Hauptrolle in der gleichnamigen Verfilmung des Musicals zum weltbekannten Hollywood-Star zu werden. Nach den Publikumserfolgen Grease und Nur Samstag Nacht (Saturday Night Fever) wurde es zunächst wieder ruhiger um Travolta, bis er 1994 mit seiner Rolle in Pulp Fiction endgültig durchstartete und Teil der etablierten Schauspielszene Hollywoods wurde. 2009 musste John Travolta einen harten Schlag in seinem Privatleben einstecken, als sein 16-jähriger Sohn Jett an einem Krampfanfall starb. Jett war der älteste der gemeinsamen Kinder von John Travolta und seiner Frau, der Schauspielerin Kelly Preston.

Juno Temple
Besetzung · Bekannt für Good Luck, Have Fun, Don't Die, Swapped – Getauscht, Roofman - Der Hochstapler
Juno Violet Temple (* 21. Juli 1989 in London, England) ist eine britische Schauspielerin. Juno Temple wurde als Tochter des Regisseurs Julien Temple und der Produzentin Amanda Temple geboren. Sie besuchte die Bedales School und das King’s College in Taunton. Ihre Karriere begann sie im Alter von acht Jahren in dem von ihren Eltern produzierten Film Vigo: Passion for Life. Sie erntete Kritikerlob für ihre einzelnen Nebenrollen. Ihr Auftritt in Abbitte wurde als „eindrucksvoll“ bezeichnet. Sie trat auch in Kid Harpoons Musikvideo Milkmaid auf. Ihren ersten großen Blockbuster drehte sie an der Seite von Jack Black und Michael Cera im Film Year One – Aller Anfang ist schwer. Während der Dreharbeiten zu diesem Film bekam sie auch die Rolle der Di Radfield im Film Cracks der Regisseurin Jordan Scott angeboten, die sie ebenfalls annahm. Cracks war bereits ihr dritter Film, der in den 1930er Jahren spielt. Als sie darauf angesprochen wurde, gab sie zur Antwort: „I seem to be a '30s chick! Born in the wrong time!“ Juno Temple ist mit dem US-amerikanischen Schauspieler Michael Angarano liiert, den sie 2012 bei den Dreharbeiten zu The Brass Teapot kennenlernte. Sie lebt in Los Feliz in Los Angeles. 2018 wurde sie in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences berufen, die jährlich die Oscars vergibt.

Noomi Rapace
Besetzung · Bekannt für Prometheus, Hot Spot: Nowhere in the Future, Tom Clancy's Jack Ryan
Noomi Rapace wurde international bekannt durch ihre Rolle der Lisbeth Salander in der schwedischen Erstverfilmung von Stieg Larssons „Millennium“-Trilogie. Zuletzt stand die Schwedin für zahlreiche internationale und prominent besetzte Produktionen vor der Kamera: In Steven Shainbergs Science-Fiction-Abenteuer „Rupture – Überwinde deine Angst“ („Rupture“, 2017) spielt sie eine alleinerziehende Mutter, die einer geheimen Organisation entkommen muss und dabei dunkle Geheimnisse aus ihrer eigenen Vergangenheit aufdeckt. In Mikael Hafstroms Thriller „Unlocked“ (2017) spielt sie an der Seite von Michael Douglas und Orlando Bloom eine ehemalige CIA-Agentin, deren Fehler einst viele Menschen das Leben kostete. In Ridley Scotts Science-Fiction-Abenteuer „Alien: Covenant“ (2017) gehört sie neben Michael Fassbender und Katherine Waterson zur Besatzung des Raumschiffs Covenant. In David Ayers Fantasyfilm „Bright“ (2017) ist sie an der Seite von Will Smith und Joel Edgerton in einer von mythischen Wesen bewohnten Welt zu sehen. Rapace begann ihre Schauspielkarriere als Siebenjährige in der isländischen Produktion „The Shadow of the Raven“ (1986). Es folgten mehr als 20 Kino- und Fernsehprojekte. 2007 spielte sie in dem dänischen Film „Daisy Diamond“ eine zweifache Teenie-Mutter und gewann die dänischen Filmpreise Bodil und Robert. Der internationale Durchbruch gelang ihr 2009 durch die weibliche Hauptrolle in der schwedischen Verfilmung von Stieg Larssons „Millennium“-Trilogie: „Verblendung“ („The Girl With The Dragon Tattoo“), „Verdammnis“ („The Girl Who Played With Fire“) und „Vergebung“ („The Girl Who Kicked The Hornet's Nest“). Sie erhielt für ihre Leistung unter anderem den schwedischen Guldbagge Award und den deutschen Jupiter. Außerdem wurde sie für den Europäischen Filmpreis nominiert. Noomi Rapace spielte fortan in vielbeachteten internationalen Produktionen, darunter Daniel Espinosas Romanadaption KIND 44 („Child 44“, 2015) neben Tom Hardy und Gary Oldman, in Ridley Scotts Science-Fiction-Drama „Prometheus – Dunkle Zeichen“ („Prometheus“, 2012), in Guy Ritchies historischem Thriller „Sherlock Holmes“ („Sherlock Holmes: A Game of Shadows“, 2011) neben Robert Downey Jr. und Jude Law sowie in Brian De Palmas „Passion“ (2012) neben Rachel McAdams und Karoline Herfurth.

Sabrina Impacciatore
Besetzung · Bekannt für The Paper
Sabrina Impacciatore, geboren am 29. März 1968 in Rom, ist eine italienische Film-, Fernseh- und Theaterschauspielerin. Sie besuchte die Schauspielschule Actors Studio in New York und Rom. Im Alter von 25 Jahren wurde sie von Gianni Boncompagni entdeckt, der, beeindruckt von ihrer temperamentvollen Persönlichkeit, ihr eine Rolle in der legendären Fernsehsendung „Non è la Rai“ anvertraute. Aufgrund ihrer Vielseitigkeit und ihres schauspielerischen Talents wurde sie ausgewählt und war die erste Frau, die als alleinige Moderatorin des jährlichen Konzerts „First May Concert“ auf der Bühne stand. Sie arbeitete mit namhaften Regisseuren zusammen und wechselte dabei zwischen komischen und dramatischen Rollen. Seit 2000 teilt sie ihre Zeit zwischen Fernsehen und Kino auf und lieferte unvergessliche Darbietungen in Filmen wie „L'ultimo bacio“ von Gabriele Muccino, „Concorrenza Sleale“ und „Gente di Roma“ von Ettore Scola, „The Passion“ von Mel Gibson und vielen mehr. Sie spielte auch mehrere anspruchsvolle und komplexe Rollen, beispielsweise in „Venus im Pelz“ unter der Regie von Valter Malosti.

Paul Anderson
Besetzung · Bekannt für Peaky Blinders - Gangs of Birmingham, The Revenant – Der Rückkehrer
Paul Anderson ist ein englischer Schauspieler, der seine Karriere Ende der 2000er-Jahre begann. Zuvor verdiente er seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Eintrittskarten, bevor er die Webber Douglas Schauspielschule besuchte und anschließend Rollen im Theater und in Filmen wie „Die Firma“, „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“ und „Passion“ ergatterte. Anderson wurde durch seine Rolle als Arthur Shelby in der britischen Fernsehserie „Peaky Blinders“ bekannt.

Alfre Woodard
Besetzung · Bekannt für Dinosaur, Der König der Löwen
Alfre Woodard (* 8. November 1952 in Tulsa, Oklahoma) ist eine US-amerikanische Fernseh- und Filmschauspielerin und Produzentin. Ihre erste große Rolle hatte sie 1978 in dem Film Remember My Name, in dem auch Jeff Goldblum mitwirkte. Für ihre Rolle in dem Film Cross Creek bekam sie 1984 eine Oscar-Nominierung als beste Darstellerin in einer Nebenrolle. Ihre Gastauftritte in den Fernsehserien L.A. Law und Hill Street Blues brachten ihr jeweils einen Emmy ein. Für ihre Darstellung in dem Film Passion Fish wurde sie 1993 für den Golden Globe Award nominiert. 1999 wurde Woodard für ihre Hauptrolle in „Down in the Delta“ mit dem NAACP Image Award ausgezeichnet. Ihr größter Erfolg bisher war die Mini-Serie Miss Evers’ Boys. Dafür erhielt sie einen Emmy, einen Golden Globe Award, einen Screen Actors Guild Award und einen CableACE Award.

Sophie Rois
Besetzung · Bekannt für Duell - Enemy at the Gates
Sophie Rois (* 1. Juni 1961 in Linz, Oberösterreich) ist eine österreichische Schauspielerin. Ihre erste größere Rolle hatte Sophie Rois in Detlev Bucks Roadmovie Wir können auch anders … als Dorfkneipenwirtin Nadine. Bis Ende der 1990er-Jahre hatte sie verschiedene Rollen in Film- und Fernsehproduktionen, unter anderem in Der kalte Finger, Engelchen, Der Hauptmann von Köpenick und Die Siebtelbauern. In der Krimi-Fernsehreihe Tatort stellte Rois Roxane Aschenwald dar, die den Tatort-Kommissar Moritz Eisner in seinem vierten Fall Passion (1999) und seinem sechsten Fall Böses Blut (2001) unterstützte. In dem 2001 angelaufenen Fernseh-Dreiteiler von Heinrich Breloer Die Manns – Ein Jahrhundertroman verkörperte Rois Thomas Manns Tochter Erika. In der Schwarzen Komödie Fräulein Phyllis, Regie: Clemens Schönborn, von 2004 war sie in der Hauptrolle besetzt. 2008 war Rois in Ina Weisses Spielfilmdebüt, dem Filmdrama Der Architekt, in der Rolle der Hannah zu sehen. Rois erhielt für ihre Darstellung der Hanna Blum eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis 2011 als Hauptdarstellerin im Film Drei von Tom Tykwer. 2012 war sie als Kriminalhauptkommissarin Tamara Rusch im Polizeiruf 110 in Die Gurkenkönigin als Schwangerschaftsvertretung von Kriminalhauptkommissarin Olga Lenski alias Maria Simon zu sehen. In dem Filmdrama Zum Geburtstag, Regie Denis Dercourt, verkörperte Rois 2013 die Rolle der Yvonne. Im Tatort: Der Irre Iwan (2015) war sie als Rita Eisenheim in der Rolle der Täterin zu sehen. 2004 und 2005 sprach sie im vom Hörverlag und dem Hessischen Rundfunk produzierten Hörspiel Otherland den Charakter Renie Sulaweyo. Seit 2005 liest sie Hörgeschichten für die Kinder-Hörfunksendung Ohrenbär. Sie lieh ihre Stimme der Zeichentrickfigur Molly Monster sowohl im Kinofilm Molly Monster – Der Film von 2015 als auch in der Reihe Die kleine Monsterin, die in der Kindersendung Unser Sandmännchen läuft. Seit 2017 ist Sophie Rois Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

Ben Daniels
Ben Daniels (* 10. Juni 1964) ist ein britischer Schauspieler. Der Absolvent der London Academy of Music and Dramatic Art (LAMDA) wirkte in zahlreichen Produktionen mit. Im Fernsehen war er unter anderem in Serien wie „The Lost Language of Cranes“ (1991), „Conspiracy“ (2001), „Cutting It“ (2002–2005), „Ian Fleming: Bondmaker“ (2005), „The Virgin Queen“ (2005) und „The State Within“ (2006) zu sehen. Auf der Kinoleinwand spielte Daniels hauptsächlich Nebenrollen, beispielsweise in „Die Brücke“ (1992), „Beautiful Thing“ (1996), „I Want You“ (1998), „Madeline“ (1998) und „Doom“ (2005). Eine Ausnahme bildete der Independentfilm „Passion in the Desert“ (1997), der auf einer Kurzgeschichte von Honoré de Balzac basiert. Daniels wurde am 10. Juni 1964 in Nuneaton, Warwickshire, geboren. Sein Vater war Ingenieur bei Rolls-Royce und später Lebensmittelhändler, seine Mutter besaß ein Kinderbekleidungsgeschäft. Er erinnerte sich: „Ich war ein eher schüchternes Kind, aber auch ziemlich unruhig. Ich war sehr verschlagen und hinterhältig.“ Daniels besuchte die Manor Park School, eine staatliche Gesamtschule in Nuneaton bei Coventry in Warwickshire (die inzwischen geschlossen wurde). Laut Daniels gaben ihm die Theaterkurse während seiner O-Levels eine Stimme, und als er von 1980 bis 1982 die Oberstufe am Stratford College besuchte und dort Theaterwissenschaften und englische Literatur als Leistungskurse belegte, sah er sich Aufführungen der Royal Shakespeare Company an. Ein Mitschüler erinnerte sich, dass Daniels, den er Dave nannte, „sehr ernst nahm und mir unglaublich intelligent erschien … man merkte, dass er sehr nachdachte.“ „Die Zahnräder liefen wie am Schnürchen.“ Anschließend absolvierte Daniels eine dreijährige Ausbildung an der London Academy of Music and Dramatic Art (LAMDA). Daniels feierte seine größten Erfolge im Theater. Er wurde für seine Rolle in „900 Oneonta“ (1994) bei den Evening Standard Awards als Bester Schauspieler, für seine Rolle in „Martin Yesterday“ (1998) bei den M.E.N. Theatre Awards als Bester Schauspieler und für seine Rolle in „Never the Sinner“ (1991) bei den 15. Laurence Olivier Awards als Bester Nebendarsteller nominiert. Letzteren Preis gewann er schließlich bei den 25. Laurence Olivier Awards (2001) sowie den Preis als Bester Nebendarsteller bei den Whatsonstage.com Theatregoers' Choice Theatre Awards 2001 für seine Darstellung in Arthur Millers „Alle meine Söhne“. Zu seinen weiteren Theaterrollen zählen „Tales From Hollywood“ (2001), „Drei Schwestern“ (2003), „Iphigenie in Aulis“ (2004), „Der Gott der Hölle“ (2005) und „Die Wildente“. (2005–2006) und Thérèse Raquin (2006). 2008 gab Daniels sein Broadway-Debüt an der Seite der amerikanischen Schauspielerin Laura Linney in einer Neuinszenierung von Les Liaisons Dangereuses (Gefährliche Liebschaften), für die er für einen Tony Award als Bester Hauptdarsteller in einem Theaterstück nominiert wurde.