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Die Leute von der Shiloh-Ranch
1962
Der Virginian, Trampas, Richter Garth mit seiner hübschen Tochter Betsy sind die Leute von der Shiloh Ranch. Im Wilden Westen des ausgehenden 18. Jahrhundert erleben sie jede Menge spannende Abenteuer in Wyoming und Medicine Bow. Die Serie basiert auf dem Besteller Roman „The Virginian“ von 1902 geschrieben von Owen Wister.

Jeffrey Hunter
Jeffrey Hunter war ein vielseitiger US-amerikanischer Schauspieler, der die Film- und Fernsehbranche maßgeblich prägte. Bekannt wurde er vor allem durch seine Darstellung des Martin Pawley in dem Westernklassiker „Der Schwarze Falke“. Sein Talent reichte jedoch weit über Western hinaus. Er überzeugte auch in anderen bemerkenswerten Filmen wie: „König der Könige“ (1961): In diesem biblischen Epos verkörperte Hunter die zentrale Rolle Jesu Christi. „Der letzte Hurra“ (1958): Hier spielte er an der Seite von Spencer Tracy. „Vierzehn Stunden“ (1955): In diesem spannenden Krimi gab er sein Filmdebüt. Neben seiner Filmarbeit wirkte Hunter auch in mehreren Fernsehserien mit, darunter „Bonanza“ und „Die Leute von der Shiloh Ranch“. Tragischerweise verstarb er 1969 im Alter von nur 42 Jahren an einer Hirnblutung.

Don Stroud
Besetzung · Bekannt für James Bond 007 - Lizenz zum Töten
Donald Lee Stroud (* 1. September 1943 in Honolulu, Hawaii) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Am Strand von Waikīkī wurde er vom Schauspieler Troy Donahue entdeckt, der ihn als sein Stuntdouble engagierte. Stroud zog daraufhin nach Hollywood, um Schauspieler zu werden. Kurze Zeit später hatte er im Western Das Teufelsweib von Texas sein Spielfilmdebüt neben Doris Day, Peter Graves und George Kennedy. Im Jahr 1968 spielte er neben Richard Widmark und Henry Fonda in dem Polizeifilm Nur noch 72 Stunden von Don Siegel. Im selben Jahr hatte er seine erste größere Filmrolle als Antagonist von Clint Eastwood in Siegels Actionfilm Coogans großer Bluff. 1971 war er als Arthur Roy Brown der Gegenspieler des deutschen Jagdfliegers Manfred von Richthofens in Roger Cormans Der Rote Baron. Im darauf folgenden Jahr trat er im Western Sinola ein weiteres Mal als Gegner von Clint Eastwood auf. Ab Mitte der 1960er Jahre war Stroud auch als Fernsehschauspieler aktiv und spielte Gastrollen in Fernsehserien wie Die Leute von der Shiloh Ranch und Der Chef. 1973 war er Pin-up-Modell der Novemberausgabe des Erotik-Magazins Playgirl. Seine bis dahin gut verlaufene Filmkarriere geriet ins Stocken, in Folge spielte er vorwiegend in B-Movies, wie etwa dem Blaxploitation-Film Der Sohn des Mandingo mit Jim Brown in der Hauptrolle. Erwähnenswert sind außerdem seine Rolle als Father Bolen im Horrorfilm Amityville Horror von 1979 sowie 1989 seine Mitwirkung bei dem James-Bond-Film Lizenz zum Töten. Von 1979 bis 1980 war er im Fernsehen als Sergeant Mike Varrick in der Fernsehserie Mrs. Columbo neben Kate Mulgrew in der Titelrolle zu sehen; die Serie wurde jedoch nach 13 Folgen eingestellt. Zwischen 1984 und 1987 verkörperte Stroud neben Stacy Keach in vier Staffeln der Krimiserie Mike Hammer nach den Romanen von Mickey Spillane den Polizeicaptain Pat Chambers. 2011 hatte er eine Nebenrolle in der Serie Hawaii Five-0, seine bisher letzte Rolle war 2012 die des Sheriffs Bill Sharp in Quentin Tarantinos Western Django Unchained.

Neville Brand
Neville Brand (* 13. August 1920 in Griswold, Iowa; † 16. April 1992 in Sacramento, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Nach dem Kriegsende begann er ein Schauspielstudium mit Hilfe des „American Theatre Wing“, trat am Theater auf und hatte 1949 sein Spielfilmdebüt in Rauschgiftbrigade. Schnell wurde er auf die Rolle des Bösewichts in Film noirs, Gangsterfilmen und Western festgelegt. 1953 folgte eine Rolle in dem Oscar-prämierten Kriegsfilm Stalag 17. 1955 wurde Brand für seine Leistung in Terror in Block 11 für den British Film Academy Award als Bester ausländischer Darsteller nominiert. Ab Mitte der 1950er Jahre begann er mit Gastauftritten in Fernsehserien, darunter Der Texaner, Tausend Meilen Staub und Bonanza. Er spielte den Texas Ranger Reese Bennet zunächst als Gastrolle in der Serie Die Leute von der Shiloh Ranch, ab 1965 dann in 56 Folgen des Serienablegers Laredo. 1962 spielte er zudem am Broadway. Zu seinen weiteren Spielfilmen gehörten unter anderem Der Gefangene von Alcatraz, Tora! Tora! Tora! und Das Geheimnis der fliegenden Teufel.

Rhonda Fleming
Rhonda Fleming war eine US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin. Rhonda Fleming wurde als Tochter des New Yorker Fotomodels Effie Graham geboren. Anfang der 1940er Jahre wurde die gutaussehende Jungschauspielerin zunächst in kleineren Rollen besetzt. Eine ihrer ersten bedeutenden Rollen hatte sie im Jahr 1945 in Alfred Hitchcocks Psychothriller Ich kämpfe um dich, wo sie an der Seite von Ingrid Bergman und Gregory Peck die männerhassende Patientin eines Sanatoriums spielte. Daraufhin wurde sie in zahlreichen Filmen der Schwarzen Serie besetzt, darunter als ermordete Sekretärin in Robert Siodmaks Die Wendeltreppe (1945) sowie als Femme Fatale in Jacques Tourneurs Goldenes Gift (1947). Besonders oft wurde Fleming in Technicolor-Filmen zum Einsatz gebracht, da diese ihre roten Haare zum Einsatz brachten. Gemeinsam mit der ebenfalls rothaarigen Maureen O’Hara trug sie daher den Spitznamen Queen of Technicolor. Zwischen 1947 und 1957 war sie unter Vertrag bei Paramount Pictures, wo sie viele weibliche Hauptrollen erhielt. Zu ihren Filmpartnern zählten Bing Crosby (Ritter Hank, der Schrecken der Tafelrunde), Bob Hope (Der große Liebhaber), Ronald Reagan (Hong Kong), Donald O’Connor (The Buster Keaton Story) und Dana Andrews in dem von Fritz Lang gedrehten Film noir Die Bestie (1956). Eine ihrer bekanntesten Rollen spielte sie 1957 im klassischen Western Zwei rechnen ab an der Seite von Burt Lancaster und Kirk Douglas. Bis Ende der 1950er Jahre blieb sie dem Kino erhalten. In den 1960er-Jahren spielte sie fast ausschließlich in Fernsehfilmen. Sie trat auch in Fernsehserien wie Die Leute von der Shiloh Ranch, Kung Fu, Make-up und Pistolen sowie Love Boat auf. 1980 beendete sie ihre Laufbahn als Schauspielerin, kehrte jedoch 1990 für den Kurzfilm Waiting for the Wind mit Robert Mitchum noch einmal vor die Kamera zurück. Rhonda Fleming heiratete sechsmal, darunter den Schauspieler Lang Jeffries und den Filmproduzenten Hall Bartlett. 1991 gründete sie mit ihrem fünften Ehemann Ted Mann, einem Geschäftsmann, eine Klinik, die sie auch nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 2001 weiterhin unterstützte. Seit 2003 war sie mit Darol Carlson verheiratet. Rhonda Fleming wurde 1960 mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame ausgezeichnet.

Andrew Prine
Andrew Lewis Prine war ein US-amerikanischer Schauspieler. Prine besuchte nach seinem High-School-Abschluss 1954 zunächst die University of Miami, verließ diese jedoch vorzeitig und zog nach New York City, um dort eine Karriere als Schauspieler anzustreben, wo er 1956 sein Theaterdebüt hatte. Im Jahr darauf feierte er in Ketty Frings mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Drama Look Homeward, Angel (einer Adaption von Thomas Wolfes Roman Schau heimwärts, Engel!) sein Debüt am Broadway. Ab Ende der 1950er Jahre arbeitete er auch für das Fernsehen und übernahm zunächst Rollen in Gastauftritten in Fernsehserien wie Peter Gunn und Alfred Hitchcock Presents. 1962 spielte er eine größere Nebenrolle im mit zahlreichen Filmpreisen ausgezeichneten Filmdrama Licht im Dunkel, der auf dem autobiografischen Roman der taubblinden Schriftstellerin Helen Keller basierte. Prine spielte hierin Helens älteren Bruder James. Ebenfalls 1962 erhielt er eine der beiden Hauptrollen in der Westernserie The Wide Country, die jedoch nach der ersten Staffel eingestellt wurde. In den folgenden Jahren war Prine wieder hauptsächlich in Gastrollen zu sehen, häufig in Westernserien wie Rauchende Colts, Bonanza und Die Leute von der Shiloh Ranch. Er hatte zudem größere Nebenrollen in den Western Bandolero (1968) mit James Stewart und Dean Martin und Chisum (1970) neben John Wayne. Während der 1970er- und 1980er-Jahre war er als Gaststar in den verschiedensten Serien zu sehen, von Science-Fiction über Krimiserien, Arztserien, Seifenopern und Sitcoms. 1994 trat er in Eine schrecklich nette Familie als Al Bundys Lieblings-Fernsehheld Psycho Dad auf. Zuletzt war er in Formaten wie Boston Legal und Saving Grace zu sehen. Seine letzte Filmrolle hatte er in dem 2015 erschienenen Independentfilm Beyond the Farthest Star. Sein Schaffen für Film und Fernsehen umfasst mehr als 180 Produktionen.

Angie Dickinson
Angie Dickinson (* 30. September 1931 in Kulm, North Dakota, als Angelina Brown) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Eine Rolle in Das blonde Glück, einer Komödie mit Doris Day, erhielt sie bereits im Alter von 22 Jahren. Es folgten viele weitere Filme mit berühmten Hauptdarstellern wie John Wayne, Rod Steiger, Roger Moore und Frank Sinatra. Eine ihrer bekanntesten Rollen hatte sie als Feathers, die Geliebte von John Wayne, in Howard Hawks’ Westernklassiker Rio Bravo (1959). Für diese Darstellung erhielt sie einen Golden Globe in der Kategorie Beste Nachwuchsdarstellerin. In den 1960er-Jahren übernahm sie größere Filmrollen in bekannten Hollywood-Produktionen wie Frankie und seine Spießgesellen, Abenteuer in Rom und Point Blank. Von 1974 bis 1978 spielte Dickinson die Hauptrolle in der Fernsehserie Police Woman (dt. Ausstrahlung ab 1988 auf Sat.1 unter dem Titel Make-up und Pistolen). Für ihre Rolle als Sergeant Suzanne „Pepper“ Anderson erhielt sie 1975 erneut einen Golden Globe als beste Serien-Hauptdarstellerin (Drama). Im Fernsehen hatte sie weitere Gastrollen in Serien wie Rauchende Colts, Die Leute von der Shiloh Ranch, Perry Mason und Auf der Flucht. 1952 heiratete sie Gene Dickinson, einen Footballspieler; die Ehe hielt bis 1960. Von 1965 bis 1981 war sie mit dem Musiker und Komponisten Burt Bacharach verheiratet, 1966 kam ihre Tochter Lea Nikki Bacharach zur Welt; diese litt am Asperger-Syndrom und beging im Januar 2007 Selbstmord. In der Dokumentation „Marilyn Monroe - Ich möchte geliebt werden“ (2017, von Eckhart Schmidts) wurde behauptet, dass Angie Dickinson eine Geliebte von John F. Kennedy war.

Lee J. Cobb
Besetzung · Bekannt für Die Leute von der Shiloh-Ranch, Die zwölf Geschworenen, Der Exorzist
Lee J. Cobb, eigentlich Leo Jacoby (* 8. Dezember 1911 in New York City; † 11. Februar 1976 in Woodland Hills, Kalifornien), war ein US-amerikanischer Schauspieler. Cobb zählte zu den führenden Charakterdarstellern und spielte oft mürrische oder dominante Männer. Seine bekanntesten Rollen sind der korrupte Gewerkschaftsboss Johnny Friendly in Die Faust im Nacken und der aufbrausende „Geschworene Nr. 3“ in Die zwölf Geschworenen. Unter Elia Kazans Regie spielte Cobb 1936 in Kurt Weills erster ausschließlich amerikanischen Produktion Johnny Johnson. Erfolgreich war er unter anderem auch 1949 als Darsteller des Willy Loman in der Uraufführung von Arthur Millers Stück Tod eines Handlungsreisenden, das Kazan inszenierte. 1966 spielte Cobb diese Rolle auch in einer Fernsehaufzeichnung. Nachdem er 1934 erstmals im Abspann ungenannt eine kleine Filmrolle hatte, bekam er ab 1939 auch erste größere Rollen beim Film und wurde in Folge zu einem gefragten Charakterdarsteller. Er verkörperte vorwiegend dominante und autoritäre Persönlichkeiten, darunter in einer Reihe von Film noir-Produktionen wie Johnny O’Clock, Kennwort 777 und Gefahr in Frisco. Er stellte dort in Nebenrollen schon früh häufiger Charaktere dar, die deutlich älter als er selbst waren. Wie vielen seiner Gefährten des Group Theatre wurde auch Cobb vorgeworfen, Kommunist oder deren Sympathisant zu sein. Zwei Jahre lang weigerte er sich zunächst, vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe auszusagen. Als seine Karriere durch Aufnahme auf eine Schwarze Liste einbrach, sagte er aus und gab die Namen von 20 Angehörigen der Kommunistischen Partei preis. Nach seiner „Rehabilitation“ fand er wieder Arbeit in Hollywood und arbeitete mit Elia Kazan und Budd Schulberg, beides Regisseure, die sich aussagefreudig vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe zeigten, zusammen. Cobb lieferte herausragende darstellerische Leistungen, so etwa in Die Faust im Nacken (1954) und in Die zwölf Geschworenen (1957). 1960 wirkte er in der Literaturverfilmung Exodus mit und spielte den Vater von Ari Ben Canaan (Paul Newman). Ab 1962 stellte Cobb in der Fernsehserie Die Leute von der Shiloh Ranch fünf Jahre lang den Richter Henry Garth dar. Nachdem er die Serie verlassen hatte, drehte er wieder verstärkt Kinofilme, darunter auch mehrere Mafiafilme in Italien. In der Serie Die jungen Anwälte war er 1970 nochmals in einer Fernsehhauptrolle zu sehen. In dem Film Der Exorzist spielte er seine letzte größere Rolle als Polizeileutnant William Kinderman. Im Laufe seiner Karriere war Cobb zweimal für einen Oscar nominiert, als Bester Nebendarsteller in Die Faust im Nacken und in Die Brüder Karamasow, sowie jeweils für einen Golden Globe in Die zwölf Geschworenen und in Wenn mein Schlafzimmer sprechen könnte. Für seine Leistung in Exodus war er für einen Laurel Award nominiert. Eine seiner letzten wichtigen Rollen hatte er 1973 als Polizeiermittler in dem Horrorklassiker Der Exorzist von William Friedkin.

Janet Leigh
Besetzung · Bekannt für Psycho
Janet Leigh (* 6. Juli 1927 als Jeanette Helen Morrison in Merced, Kalifornien; † 3. Oktober 2004 in Beverly Hills, Kalifornien) war eine US-amerikanische Schauspielerin. Ihre wohl berühmteste Rolle spielte sie auf dem Höhepunkt ihrer Karriere in Alfred Hitchcocks Thriller Psycho (1960). Der ehemalige Filmstar Norma Shearer vermittelte ihr Probeaufnahmen in Hollywood. Daraufhin wurde Janet Leigh von Lew Wasserman bei MGM unter Vertrag genommen. Leigh debütierte in dem aufwendigen Filmdrama The Romance of Rosy Ridge, in dem sie neben Van Johnson und Thomas Mitchell eine größere Rolle erhielt. Es folgten weitere Leinwandauftritte, die ihren Bekanntheitsgrad steigerten. 1949 wirkte sie unter der Regie von Mervyn LeRoy in Kleine tapfere Jo, der Verfilmung des Romans Little Women und in Holiday Affair neben Robert Mitchum mit. In den 1950er Jahren spielte sie in mehreren erfolgreichen Filmen Hauptrollen, so in der Komödie Angels in the Outfield (1951), dem Mantel-und-Degen-Film Scaramouche, der galante Marquis (1952), dem Western Nackte Gewalt (1953), dem Musicalfilm Walking My Baby Back Home (1953) sowie der Komödie Der sympathische Hochstapler (1954). Mit ihrem Ehemann Tony Curtis spielte sie in fünf Filmen, darunter in den Abenteuerfilmen Der eiserne Ritter von Falworth (1954) und Die Wikinger (1958). Leigh, die zunächst vor allem die Figur der jungen Naiven oder weiblichen Geliebten verkörperte, war Ende der 1950er Jahre auf der Suche nach komplexeren Rollen. Davon zeugt unter anderem ihre Rolle in Orson Welles' Kriminalfilm Im Zeichen des Bösen (1958), wo sie Opfer von jugendlichen Delinquenten wird. In die Zeit dieser Suche nach Charakterrollen fiel auch der Film, der wohl der berühmteste ihrer Filmkarriere wurde: Alfred Hitchcock verpflichtete sie für seinen Filmklassiker Psycho als Sekretärin Marion Crane, die Geld unterschlägt und auf der Reise zu ihrem Geliebten in einem Motel Opfer einer brutalen Messerattacke wird. Die sogenannte „Duschszene“ mit Todesfolge schockierte die Zuschauer und ist bis heute eine der wohl meistzitierten und berühmtesten Filmszenen. Leigh erhielt für die Rolle einen Golden Globe und war als beste Nebendarstellerin für einen Oscar nominiert. Nach dem Erfolg von Psycho folgten Rollen in Filmen wie Botschafter der Angst, in dem sie an der Seite von Frank Sinatra und Angela Lansbury spielte, und das Filmmusical Bye Bye Birdie, das auf einem Broadway-Erfolg basierte. Ab Ende der 1960er Jahre spielte Leigh vorwiegend in Fernsehfilmen oder -serien. So hatte sie etwa 1975 in der Folge Forgotten Lady der Serie Columbo eine Hauptrolle neben Peter Falk. Auch in anderen Serien wie Die Leute von der Shiloh Ranch oder Mord ist ihr Hobby hatte sie Gastauftritte. Zu ihren Kinoauftritten in späteren Jahren gehörte unter anderem der in John Carpenters Film The Fog – Nebel des Grauens an der Seite ihrer Tochter Jamie Lee Curtis. In Halloween: H20, dem vorletzten Film, in dem sie mitwirkte, stand sie ein weiteres Mal an der Seite ihrer Tochter Jamie Lee vor der Kamera. Ihre letzte Rolle spielte sie als Dame im Seniorenheim in der Horrorkomödie Zickenterror an der High School (2005), die erst nach ihrem Tod in die Kinos kam.

Robert Douglas
Robert Douglas Finlayson (* 9. November 1909 in Bletchley, Vereinigtes Königreich; † 11. Januar 1999 in Encinitas, Kalifornien, Vereinigte Staaten) war ein britischer Schauspieler mit Nachkriegskarriere als Edelschurke in Hollywood. Kurz nach Anbruch des Tonfilmzeitalters fand Douglas auch Beschäftigung vor der Kamera; bereits seine zweite Kinoproduktion war die Adaption seines Londoner Bühneneinstandes. Douglas‘ Kinokarriere in den 1930er Jahren mit durchgehend mehr oder weniger großen Nebenrollen verlief bis zu seiner Einberufung zum Kriegsdienst 1939 ohne größere Höhen. Immerhin konnte er 1937 mit der zweiten Hauptrolle als englischer Matterhorn-Besteiger Edward Whymper in „The Challenge“, der britischen Version von „Der Berg ruft“, an der Seite von Luis Trenker spielen. 1947 entschloss sich Robert Douglas zur Übersiedelung in die USA. Im Hollywood der ausgehenden 1940er und frühen 50er Jahre fand der oftmals düster und grimmig blickende Mime rasch Anschluss an das Filmgeschehen. Gleich im ersten Film, mit dem ihn der Durchbruch in Hollywood gelang, „Die Liebesabenteuer des Don Juan“, einer Mischung aus Romanze und Degenfecht-Abenteuer, spielte er den durch und durch gewissenlosen und schurkischen Gegenspieler Errol Flynns, den rabenschwarzhaarigen, durchtriebenen, spanischen Herzog de Lorca, der für seinen Verrat am spanischen Königtum von Flynn im Zweikampf erdolcht wird. Fortan wurde Douglas, ausgestattet mit einem hauchdünnen Oberlippenbart, von seinen Arbeitgebern Warner Bros. und MGM als eleganter aber charakterloser Mann von Welt eingesetzt. In diesem Fach agierte Douglas in hochwertig produzierten Farbfilmen als Gegenspieler von Stars erster Güte, neben Stewart Granger („Im Schatten der Krone“), Burt Lancaster („Der Rebell“) und Robert Taylor („Ivanhoe“) auch erneut Flynn („Kim – Geheimdienst in Indien“). In Billigproduktionen wie „Mystery Submarine“ und „Target Unknown“ ließ man Douglas das Klischee eines sinistren, adeligen Nazi-Offizierschurken spielen. Sporadisch, vor allem zu Beginn seiner US-Karriere, vertraute man Robert Douglas Hauptrollen an, allerdings nur in kostengünstigeren B-Produktionen („Ein Fall für Detektiv Landers“, „The Decision of Christopher Blake“). 1955 beendete Douglas weitgehend seine Kinotätigkeit und ging für ein Jahr nach New York, wo er 1956, durchgehend erfolglos, am Broadway vier Stücke (‘The Ponder Heart’, ‘Affair of Honor’, ‘The Loud Red Patrick’ [auch Produktion] und ‘Uncle Willie’) inszenierte. Seit Jahresbeginn 1957 begann sich Douglas auf die Arbeit hinter der Kamera zu konzentrieren. Für das Fernsehen drehte er ein Vierteljahrhundert lang (letzte Arbeit: ‘Fame’) über 200 Folgen beliebter Serien, überwiegend aus dem Kriminal- und Detektivgenre (‘77 Sunset Strip’, ‘Cannon’, ‘Quincy’, ‘Baretta’, ‘Dan August’, ‘The Alfred Hitchcock Hour’, ‘Future Cop’, ‘Columbo’, ‘F.B.I.’, ‘Kobra, übernehmen Sie’, ‘Auf der Flucht’, ‘Die Straßen von San Francisco’). Gelegentlich versuchte er sich auch im Serienwestern (‘Maverick’, ‘Die Leute von der Shiloh Ranch’). 1964 kehrte Douglas für eine Kinoregie – das 64 Minuten kurze Spionagefilmchen „Night Train to Paris“ – nach London heim. Zuletzt, in den 1970er Jahren, sah man Douglas noch in der einen oder anderen US-Fernsehproduktion (darunter ein ‘Columbo’-Serienkrimi) als Schauspieler.

Stewart Granger
Besetzung · Bekannt für Die Leute von der Shiloh-Ranch
Stewart Granger (* 6. Mai 1913 in London; † 16. August 1993 in Santa Monica, Kalifornien; eigentlich James Lablache Stewart) war ein britisch-amerikanischer Schauspieler. In den 1950er Jahren war er ein gefragter Darsteller in Hollywood. Eine seiner bekanntesten Rollen im deutschsprachigen Raum war die des Old Surehand in verschiedenen Winnetou-Filmen. James Lablache Stewart begann seine Filmkarriere während des Medizinstudiums 1933 als Statist. Nach einigen Erfolgen auf der Bühne und im Tourneetheater stieg er 1943 dank des überwältigenden finanziellen Erfolgs von The Man in Grey zu einem der beliebtesten romantischen Helden der Dekade auf. Granger drehte danach an der Seite von Phyllis Calvert etliche erfolgreiche Kostümdramen, so Fanny By Gaslight von 1944 und Madonna of the Seven Moons von 1945, den bis dahin größten finanziellen Erfolg aller britischen Filme. Granger wurde auch gelegentlich in Biographien eingesetzt, so als Paganini in The Magic Bow und als adliger Abenteurer Königsmarck in dem verklärenden Liebesdrama Saraband for Dead Lovers. Im Jahr 1949 ging er mit seiner zweiten Ehefrau Jean Simmons mit einem Vertrag bei MGM nach Hollywood, wo er rasch zu einem beliebten Darsteller in Abenteuer- und sogenannten Mantel-und-Degen-Filmen aufstieg, so 1951 in Begegnung in Tunis mit George Sanders und der jungen Pier Angeli, an der Seite von Deborah Kerr in dem Film König Salomons Diamanten, in Scaramouche, der galante Marquis, Im Schatten der Krone, Die Thronfolgerin und in Beau Brummel, der ihn neben Elizabeth Taylor zeigte. Unter der Regie von Fritz Lang war er 1955 in dem prächtig ausgestatteten Abenteuerfilm Das Schloß im Schatten (Originaltitel: Moonfleet) erneut, wie schon in Scaramouche, allerdings in einem ganz anders gestalteten Sujet des 18. Jahrhunderts zu sehen. Zu weiteren bekannten Werken gehört der Western Die letzte Jagd (1956), der ihn an der Seite von Robert Taylor als Bisonjäger zeigt, und die beschwingte Westernkomödie Land der tausend Abenteuer (1960, mit John Wayne). Granger versuchte – wie viele ehemalige Altstars nach ihm – ab Anfang der 1960er Jahre ein Comeback im Filmgeschäft in Europa. Eine Steigerung seines Bekanntheitsgrades erlangte er in Deutschland durch Hauptrollen in Filmen der Winnetoureihe, in denen er den Old Surehand in Unter Geiern, Der Ölprinz und Old Surehand spielte. Außerdem spielte er den Superintendent Cooper-Smith in dem Edgar-Wallace-Film Das Geheimnis der weißen Nonne. Zwischen 1970 und 1989 war Granger überwiegend in Fernsehserien beschäftigt, so 1970/71 in der Serie Die Leute von der Shiloh Ranch. Kurz nach dem Kinofilm Die Wildgänse kommen, der noch einmal eine große Zahl an mitwirkenden Stars aufbot, darunter Richard Burton, Hardy Krüger und Roger Moore, beendete er seine Kinolaufbahn. Seinen letzten Auftritt im deutschen Fernsehen hatte er 1987 in der ZDF-Serie Das Erbe der Guldenburgs.

Yvonne De Carlo
Yvonne De Carlo (* 1. September 1922 als Margaret Yvonne Middleton in Vancouver; † 8. Januar 2007 in Los Angeles) war eine kanadischstämmige US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin. Ihre bekanntesten Rollen waren Sephora, Moses' Frau, in dem Monumentalfilm Die zehn Gebote (1956) und Lily Munster in der Fernsehserie The Munsters (1964–1966). Mit fünfzehn (1937) besuchte sie zum ersten Mal Hollywood auf der Suche nach einer Rolle, jedoch ohne Erfolg. 1940 startete sie einen erneuten Versuch und ergatterte eine kleine Rolle in dem Kurzmusical I look at You und dem Film Harvard Here I Come. Es folgten weitere kleine Rollen, bei denen sie im Abspann häufig nicht einmal erwähnt wurde. Während der Kriegsjahre waren Schauspielerinnen mit einem exotischen und somit „unamerikanischen“ Aussehen nicht sehr gefragt. Daher arbeitete De Carlo nebenbei in Clubs oder als Sängerin. Ihren Durchbruch hatte sie 1945 als tanzende Spionin in dem Western Salome Where She Danced. Obwohl von der Kritik verrissen, war der Film an den Kinokassen recht erfolgreich und er verschaffte De Carlo einen gewissen Bekanntheitsgrad und bessere Rollen. 1947 spielte sie an der Seite von Burt Lancaster in Zelle R 17 und noch einmal 1949 in Gewagtes Alibi. Regisseur Cecil B. DeMille verpflichtete sie schließlich 1956 für ihren größten Film. Sie übernahm die Rolle der Sephora, der Frau von Moses (verkörpert durch Charlton Heston), in Die zehn Gebote. De Carlo arbeitete mit vielen Leinwandgrößen wie Alec Guinness (in Der Schlüssel zum Paradies, 1953), Clark Gable und Sidney Poitier (in Weint um die Verdammten, 1957), John Wayne und Maureen O’Hara (in MacLintock, 1963), George Montgomery (in Texas-Desperados, 1967), George Hamilton (in Die sechs Verdächtigen, 1968) und Rod Steiger (in Dark Paradise, 1987). Gastauftritte hatte sie in Fernsehserien wie Bonanza und Die Leute von der Shiloh Ranch. Neue Popularität erlangte sie als Lily Munster in der Fernsehserie The Munsters (1964–1966) und den sich daran anschließenden Filmen von 1966 und 1981. Ihre letzte große Rolle hatte sie 1991 als Tante Rosa in der Neuverfilmung von Oscar – Vom Regen in die Traufe von und mit Sylvester Stallone. Yvonne De Carlo erhielt zwei Sterne auf dem Hollywood Walk of Fame, einen für ihre filmischen Leistung und einen für ihre Fernseharbeit.

Gene Evans
Gene Evans (* 11. Juli 1922 in Holbrook, Arizona; † 1. April 1998 in Jackson, Tennessee) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Gene Evans begann seine Schauspiellaufbahn als Jugendlicher und arbeitete unter anderem am Pasadena Playhouse, ehe der Zweite Weltkrieg seine Karriere für einige Jahre unterbrach. Als Sergeant war er an Kämpfen wie der Landung in der Normandie beteiligt und erhielt Auszeichnungen für Tapferkeit. 1947 gab Evans sein Filmdebüt in einer Banditenrolle im B-Western Under Colorado Skies an der Seite von Monte Hale. Zunächst spielte er vor allem kleine Rollen, beispielsweise in John Hustons Thriller Asphalt-Dschungel (1950) und Billy Wilders Filmdrama Reporter des Satans (1951). Im Jahr 1951 wurde er durch seine Hauptrollen in den Koreakrieg-Dramen Die Hölle von Korea und Der letzte Angriff bekannt. Insbesondere seine Darstellung eines Soldaten in der Literaturverfilmung Der letzte Angriff, in der er unter der Regie von Samuel Fuller seinen grimmigen, ernsthaften Schauspielstil zum Einsatz bringen konnte, wurde oft als herausragend bewertet. In der Folge trat Evans in vielen Hollywood-Filmen der 1950er- und 1960er-Jahre auf. Der rothaarige Schauspieler war unverkennbar durch eine raue Stimme und ein eher ruppiges Aussehen, weshalb er oft mit der Darstellung „harter Kerle“ in Western oder Kriegsfilmen betraut wurde. Regisseur Sam Fuller, der Evans sehr schätzte, setzte ihn nach seiner Rolle in Der letzte Angriff noch mehrmals ein: In dem Drama Park Row – Eine Zeitung für New York (1952) spielte er die Hauptrolle eines Zeitungsgründers, der um seine Unabhängigkeit kämpft, und im Psychothriller Schock-Korridor (1963) den Physiker Boden. Meist wurde er nur in Nebenrollen besetzt, eine Ausnahme bildete der britische Science-Fiction-Film Das Ungeheuer von Loch Ness (1959), in welchem er sich in der Rolle eines Meeresbiologen auf die Suche nach dem Monster macht. Überwiegend spielte er zwar ernsthafte Rollen, doch konnte Evans sein komödiantisches Talent 1959 als Torpedomann Molumphry in der Filmkomödie Unternehmen Petticoat von Blake Edwards an der Seite von Cary Grant und Tony Curtis zeigen. Gene Evans war bereits seit Anfang der 1950er-Jahre ebenfalls als Fernsehdarsteller tätig. Zwischen 1955 und 1956 spielte er neben Anita Louise die Hauptrolle in der Westernserie My Friend Flicka, von der insgesamt 39 Folgen produziert wurden. Er übernahm Gastrollen in beliebten Serien wie Tausend Meilen Staub, Die Leute von der Shiloh Ranch, Bonanza, Mannix, Der Chef, Rauchende Colts, Hart aber herzlich, Das A-Team und Mord ist ihr Hobby. Im späteren Teil seiner Karriere spielte er überwiegend im Fernsehen, auch da die Kinoangebote seit den 1970er-Jahren nachgelassen hatten.

James Westerfield
James Westerfield (* 22. März 1913 in Nashville, Tennessee; † 20. September 1971 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Leben und Karriere James Westerfield machte sein Filmdebüt 1940 mit einer kleinen Rolle als Hinterwäldler im Historiendrama The Howards of Virginia, nachdem er zuvor bereits Erfahrungen als Theaterschauspieler am Pasadena Playhouse gesammelt hatte. Obwohl er bereits im folgenden Jahr erstmals eine Erwähnung im Abspann für Highway West erhielt, blieben die Rollen für den schwergewichtigen, schon früh zur Glatze neigenden Charakterschauspieler zunächst klein. Ein Höhepunkt seiner frühen Filmkarriere war die Darstellung des Butlers im Film noir The Chase (1946). Im Dezember 1944 gab Westerfield sein Broadway-Debüt in der Musikkomödie Sing Out, Sweet Land; in den folgenden zehn Jahren arbeitete er hauptsächlich beim Theater in New York und verschaffte sich Anerkennung, teilweise auch mit selbstgeschriebenen und selbstproduzierten Stücken. Er wurde zweimal mit dem renommierten New York Drama Critics Award ausgezeichnet. Eine erfolgreiche Rückkehr nach Hollywood schaffte er 1954 mit der Darstellung des bulligen Hafenarbeiters Big Mac in Elia Kazans Filmklassiker Die Faust im Nacken. Sechs Jahre später sollte er nochmals unter Regie von Kazan in Wilder Strom spielen. Bis zu seinem Tod folgten zahlreiche Nebenrollen für Westerfield, vor allem in Western oder Kriminalfilmen, in denen er meist bodenständige Arbeiter oder raue Verbrecher verkörperte. In den Disney-Komödien Der unheimliche Zotti (1959), Der fliegende Pauker (1961) und Der Pauker kann’s nicht lassen (1962) trat er jeweils als Polizist auf. Weitere Auftritte hatte er neben Rock Hudson in Howard Hawks' Komödie Ein Goldfisch an der Leine (1964) sowie in einer historischen Rolle als Richter Isaac Charles Parker in Henry Hathaways Western Der Marshal (1969) an der Seite von John Wayne. Regelmäßig übernahm Westerfield auch Gastrollen in Fernsehserien wie Bonanza, Rauchende Colts, Die Leute von der Shiloh Ranch und Verliebt in eine Hexe. Sein letzter Film Lucky Johnny erschien posthum erst im Jahre 1975.

Andrew V. McLaglen
Andrew Victor McLaglen war ein britisch-amerikanischer Film- und Fernsehregisseur und ehemaliger Schauspieler. Andrew McLaglen wurde in London als Sohn des britischen Schauspielers Victor McLaglen und Enid Lamont geboren. Er stammte aus einer Filmfamilie mit acht Onkeln und einer Tante und wuchs am Filmset mit seinen Eltern sowie John Wayne und John Ford auf. Nachdem er bei einigen kleineren Filmen als Regieassistent gearbeitet hatte, gab ihm Ford die Stelle des Regieassistenten bei dem Film „Der Sieger“ (1952). Nach weiteren Positionen als Regieassistent oder zweiter Regisseur führte McLaglen 1956 bei seinem ersten Film Regie: „Gun the Man Down“ – ein Western-B-Movie mit James Arness, Angie Dickinson und Harry Carey Jr. Anschließend arbeitete er umfangreich als Fernsehregisseur und inszenierte Episoden von „Perry Mason“ (7 Folgen), „Gunslinger“ (5 Folgen), „Tausend Meilen Staub/Cowboys“ (6 Folgen) und schließlich 99 Episoden von „Have Gun – Will“. Reisen, Der Leutnant (4), Die Leute von der Shilo Ranch (2) und 96 Folgen von Rauchende Colts. Er arbeitete oft mit John Wayne in Filmen wie McLintock! (1963), Die Unerschrockenen (1968), Die Unbesiegten (1969), Chisum (1970) und Geier kennen kein Erbarmen (1973) zusammen. McLaglen führte Regie bei Filmen verschiedenster Genres. darunter Kriminal-, Kriegs-, Historien- und Komödienfilme, aber am häufigsten führte er Regie bei Western und gehörte zu den letzten amerikanischen Filmregisseuren, die sich auf das Western-Genre spezialisierten.

Psycho-Pass
2012
Die Zukunft: Durch den technischen Fortschritt ist es nun möglich das Gewaltpotential eines Menschen durch Analyse seiner Psyche festzustellen, weshalb man dazu übergegangen ist die Bevölkerung laufend zu überwachen und ihre Daten im Psycho-pass festzuhalten. All diejenigen, die einen bestimmten Wert überschreiten werden festgenommen und therapiert oder in Härtefällen gleich eliminiert. Akane Tsunemori kommt frisch von der Polizeiakademie und wird den Enforcern zugeteilt, jener Einheit, die Jagd auf die potentiellen und wahrhaftigen Gewalttäter macht. Schnell muss sie feststellen, dass es sich bei ihrer neuen Einheit um ein hartes Pflaster handelt, setzt man doch selbst Kriminelle und Gewalttäter ein, um sich deren Wissen um das Verhalten solcher Leute zu Nutzen zu machen, immer mit der Gefahr im Hinterkopf, dass sie sich irgendwann selbst gegen ihre Einheit stellen könnten.

Walker Scobell
Besetzung · Bekannt für Percy Jackson: Die Serie
Walker wurde in eine Militärfamilie hineingeboren und lebte bereits vom sonnigen Kalifornien bis zu den Bergen von Colorado. Walker lernte die Schauspielerei im Schauspielunterricht der Grundschule kennen und durch seine wundervolle Erfahrung in einem Theaterstück der Mittelschule schließlich lieben. Nach einer Reise nach Kalifornien entschloss er sich, eine Schauspielkarriere einzuschlagen, und fing sofort an daran zu arbeiten. Walker hat schon immer alles getan, um die Leute zum Lachen zu bringen, und eine ziemliche Vorstellungskraft entwickelt – er ging so weit, dass er auf einer Klassenfahrt alle überraschte, indem er z.B. plötzlich in einem kompletten Spider-Man-Kostüm auftauchte! Als großer Fan von Superheldenfilmen gehören Deadpool und Avengers: Endgame zu seinen Favoriten, aus denen er teilweise ganze Textpassagen auswendig kann. Zu seinen weiteren Hobbys zählen unter anderem Snowboarden, Skateboarden oder Parkour!

Prison on Fire
1987
Lo Ka Yiu (Tony Leung), der mit seinem Vater ein Lebensmittelgeschäft in Hongkong führt muß ins Gefängnis wegen eines unbeabsichtigt verschuldeten Tod eines Ladendiebes. Yiu ist sehr sensibel und findet sich in dem Gefängnis überhaupt nicht zurecht, sondern möchte am liebsten zu seiner Freundin zurück. Er wird von den verschiedenen Triaden innerhalb des Gefängnisses als leichtes Opfer gesehen und dauernd verprügelt und mißhandelt. Es kommt schon so weit, daß er einen glücklicherweise mißglückten Selbstmordversuch begeht. Doch nachdem er sich mit Ah Ching (Chow Yun-Fat) anfreundet gibt es immer mehr Leute die zu ihm halten. Letztendlich gibt es noch 2 Feinde im Gefängnis: Der sadistische Oberaufseher und ein Triaden-Boß.

Christine Willes
Besetzung · Bekannt für Fifty Shades of Grey
Christine Willes ist eine kanadische Fernseh-, Theater- und Filmschauspielerin, die vor allem für ihre Rollen als Delores Herbig in der Showtime-Comedy-Drama-Serie „Dead Like Me“ und als Gladys, der Dämon der Kfz-Zulassungsstelle (DMV), in der CW-Mystery-Serie „Reaper“ bekannt ist. Sie spielte außerdem Granny Goodness in der CW-Serie „Smallville“. Willes verkörperte zudem die wiederkehrende Rolle der Regierungsberaterin Agent Karen E. Kosseff in der Fernsehserie „Akte X“. In der CW-Serie „Reaper“ ist sie in einer kleineren Nebenrolle als Gladys zu sehen, einem Dämon aus der Hölle, der bei der Kfz-Zulassungsstelle (DMV) arbeitet. Für diese Rolle wurde sie 2008 für einen Leo Award nominiert. Wie ihr „Dead Like Me“-Kollege Callum Blue verkörperte sie die Schurkin Granny Goodness in der zehnten und letzten Staffel der CW-Serie „Smallville“ (Blue spielte in der vorherigen Staffel Zod). Sie hatte außerdem eine kleine Rolle in dem preisgekrönten Film „Trick 'r Treat“ mit Anna Paquin, in dem auch ihre „Dead Like Me“-Kollegin Britt McKillip mitwirkte. Im März 2011 war Christine als Madam Lazar in Catherine Hardwickes Produktion „Rotkäppchen“ auf der Kinoleinwand zu sehen – dem ersten Studiofilm, der von einer Frau inszeniert, gedreht und mit einer Frau (Amanda Seyfried) in der Hauptrolle besetzt wurde. Sie gewann drei Jessie Richardson Theatre Awards und produzierte und spielte die Hauptrolle in Jasmina Rezas „The Unexpected Man“. Im August 2008 führte sie am Pacific Theatre Regie bei „Metamorphoses“ und verkörperte Clara Epp in der Weltpremiere von Sally Stubbs „Herr Beckmanns Leute“ am Touchstone Theatre im Jahr 2010.

Pokémon
1997
Ash Ketchum hat nur eines im Sinn: Er möchte der weltbeste Pokemontrainer werden! Pokemon, das sind kleine tierähnliche Wesen, die von Menschen eingefangen werden können. Leute, die die Kräfte ihrer Pokemon trainieren und in einem Kampf messen, werden Pokemontrainer genannt. Schnell merkt Ash jedoch, dass das Pokemontraining nicht nur aus Spaß besteht und er auch einige Pflichten seinen kleinen Monstern gegenüber hat. Ein praktisch unendliches Abenteuer beginnt für Ash.

Larry Mullen Jr.
Lawrence Joseph „Larry“ Mullen, Jr. (* 31. Oktober 1961 in Dublin) ist ein irischer Musiker und Schlagzeuger der Band U2. Mullens Eltern waren der Meinung, dass es gut für ihren Sohn sei, wenn er ein Instrument erlerne. So bekam Mullen ab einem Alter von acht Jahren Klavierunterricht. 1971 begann er, Schlagzeug zu spielen. Mullen schloss sich der Marching Band Artane Boys Band und der Band des General Post Office an. Geprägt durch die dort vorherrschende militärische Spielweise entwickelte Mullen einen Stil, der bis heute für die Musik von U2 charakteristisch ist. 1976 suchte Mullen über einen Aushang am schwarzen Brett der Mount Temple School in Dublin andere Musiker für die Gründung einer eigenen Band. Es fanden sich einige Jugendliche in Mullens Küche ein, die alle Interesse daran hatten, in dieser Band zu spielen. Schließlich wählte Mullen vier Leute aus: Paul David Hewson (Bono), David Howell Evans (The Edge), Adam Clayton und Dik Evans (Edges älteren Bruder). Am ersten Tag wurde die Band nach ihrem Gründer The Larry Mullen Band genannt; der Name blieb allerdings nur einen Tag bestehen. Schon bei der nächsten Probe wurde die Band in Feedback umbenannt. 1978 stieg Dik Evans aus Mullens Band aus und wechselte in eine andere Dubliner Band, die Virgin Prunes. Von da an nannte sich die Band The Hype – so war U2 geboren; den Namen U2 bekamen sie erst 1979 bei einer Demo-Session. Mullen hat schon mit vielen bekannten Künstlern zusammengearbeitet, wie B. B. King, Daniel Lanois, Nanci Griffith, R.E.M. und Johnny Cash. 1996 hat er, zusammen mit seinem Bandfreund Adam Clayton, das Hauptthema zum Film Mission: Impossible neu bearbeitet. Dafür wurden sie mehrfach ausgezeichnet. 2016 listete ihn der Rolling Stone auf Rang 96 der 100 besten Schlagzeuger aller Zeiten. Mullen gilt als ein sehr penibler Mensch. Das U2-Album How to Dismantle an Atomic Bomb wurde erst 2004 fertiggestellt, weil Mullen die Texte nicht passten und sich deshalb die Aufnahmen sehr stark verzögerten.

Max von Sydow
Besetzung · Bekannt für Der Exorzist, Minority Report, Shutter Island
Max von Sydow, gebürtig Carl Adolf von Sydow, war ein schwedischer Schauspieler mit deutsch-pommerscher Abstammung und seit 2002 französischer Staatsangehörigkeit. Er zählte zu den profiliertesten internationalen Charakterdarstellern. Unter der Regie von Alf Sjöberg hatte er 1949 sein Filmdebüt in Rya-Rya – Nur eine Mutter. 1955 zog von Sydow nach Malmö, wo er Ingmar Bergman kennenlernte. Durch die Verbindung mit Bergman wurde von Sydow international bekannt. Zunächst arbeiteten sie am Stadttheater Malmö zusammen, später bei mehreren Filmen. 1957 hatte von Sydow mit dem historischen Filmdrama Das siebente Siegel seinen internationalen Durchbruch. In den Filmen Schande, Die Stunde des Wolfs und Passion spielte er unter Bergmans Regie an der Seite von Liv Ullmann. Während sich seine Arbeit bis dahin auf den skandinavischen Raum beschränkt hatte, willigte er 1965 erstmals ein, in einer amerikanischen Produktion die Hauptrolle zu übernehmen; dabei handelte es sich um die Rolle Jesu Christi in George Stevens’ Film Die größte Geschichte aller Zeiten. Danach lebte von Sydow mit seiner Familie eine Zeitlang in Los Angeles. Mitte der siebziger Jahre zog er nach Rom und wirkte in zahlreichen italienischen Filmproduktionen mit. Daneben war er auch weiterhin regelmäßig in Hollywood-Produktionen, zuweilen in Rollen als deutscher Offizier des Zweiten Weltkriegs zu sehen. Erwähnenswert ist seine Rolle des Priesters in Der Exorzist wie auch des Blofeld in dem James-Bond-Film Sag niemals nie. Weitere Rollen übernahm er unter anderem in Filmen wie Die drei Tage des Condor, Flash Gordon, Conan der Barbar, Der Wüstenplanet, In einer kleinen Stadt und Minority Report. In dem Film Hamsun von Jan Troell verkörperte von Sydow 1996 den norwegischen Schriftsteller Knut Hamsun. Trotz seines Mitwirkens in zahlreichen Actionfilmen bevorzugt er bei seiner Rollenauswahl Dramen wie Pelle, der Eroberer, für das er 1989 eine Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller erhielt. Bei der Darstellung vieler seiner Rollen wird von Sydow von der Filmkritik Charisma und eine archaische Kraft zugeschrieben. Seine hagere Gestalt und seine als knorrig beschriebene Stimme verstärken diesen Eindruck. In dieser Hinsicht entfaltete er eine große Wirkung bei seiner ersten Zusammenarbeit mit Bergman in Das siebente Siegel als Kreuzritter Antonius Block während eines Schachspiels gegen den Tod. Seine markante Stimme wurde außerdem durch zahlreiche Werbefilme, seit neuestem auch durch Computerspiele bekannt. Von Sydow gehörte 2015 zum Darsteller-Ensemble des siebten Teils der Star-Wars-Saga, Star Wars: Das Erwachen der Macht. 2016 verkörperte er in der TV-Serie Game of Thrones die Rolle des dreiäugigen Raben.

Prince
Prince Rogers Nelson (* 7. Juni 1958 in Minneapolis, Minnesota; † 21. April 2016 in Chanhassen, Minnesota) war ein US-amerikanischer Sänger, Komponist, Songwriter, Multiinstrumentalist, Musikproduzent und Schauspieler. Er war ab 1978 im Musikgeschäft tätig. Vor allem in den 1980er Jahren beeinflusste er die internationale Musikszene, indem er unterschiedliche Musikgenres miteinander kombinierte. Die stilistische Bandbreite seiner Musik reichte von Contemporary R&B, Funk, Soul, Pop und Rock über Blues bis hin zum Jazz. Seine Liedtexte schrieb Prince selbst, zudem komponierte, arrangierte und produzierte er seine Songs. Außerdem spielte er Instrumente wie Gitarre, E-Bass, Klavier, Keyboard und Schlagzeug. Bei den meisten seiner Studioaufnahmen spielte er alle Instrumente selbst. Den internationalen Durchbruch schaffte Prince im Jahr 1984 mit der Single und dem Album Purple Rain zum gleichnamigen Film, in dem er auch die Hauptrolle spielt. Zu Lebzeiten wurden weltweit mehr als 100 Millionen seiner Tonträger verkauft und er gewann sieben Grammy Awards, 1985 einen Oscar sowie 2007 einen Golden Globe Award. 2004 wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. In den 1990er Jahren verfocht Prince entschieden die Rechte an seinem geistigen Eigentum, was er unter anderem durch seinen Widerstand gegen Schallplattenfirmen zeigte. Aufgrund von Differenzen mit seiner damaligen Plattenfirma Warner Bros. Records legte er von 1993 bis 2000 seinen Künstlernamen ab. In dieser Zeit trug er statt eines aussprechbaren Namens ein Symbol als Pseudonym und wurde häufig als The Artist Formerly Known As Prince („Der früher als Prince bekannte Künstler“) oder kurz TAFKAP bezeichnet. Nach dem Vertragsende mit Warner nannte sich der Musiker ab Mai 2000 wieder Prince. Anfang des 21. Jahrhunderts grenzte er sich zunehmend von der Musikindustrie ab und wählte unkonventionelle Vertriebskanäle für seine Tonträger; einige seiner Alben waren zeitweise nur über das Internet oder als Zeitungsbeilage erhältlich.

Witta Pohl
Die Tochter des Gynäkologen Wilhelm Breipohl und dessen Ehefrau Marie-Luise wuchs ab 1941 mit fünf Geschwistern in Bielefeld auf. Der Vater war zuletzt an der Universitätsfrauenklinik Berlin beschäftigt und wurde in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs von sowjetischen Soldaten erschossen. Die Familie lebte daraufhin in ärmlichen Verhältnissen in Westfalen.Pohl ließ sich als Kosmetikerin ausbilden. Schauspielunterricht nahm sie bei Herma Clement in Berlin. Ein erstes Theaterengagement führte Witta Pohl 1957 ans Staatstheater in Kassel, wo sie die Titelrolle in Frances Goodrichs und Albert Hacketts Das Tagebuch der Anne Frank übernahm. Weitere Engagements führten sie unter anderem an die Münchner Kammerspiele, die Braunschweiger und Darmstädter Bühnen sowie an das Schauspielhaus Zürich. 1960 erhielt sie anlässlich ihrer Darstellung der Hermia in der Shakespeare-Komödie Ein Sommernachtstraum bei den Bad Hersfelder Festspielen den Jungschauspielerinnen-Preis der Stadt. Von 1965 bis 1973 gehörte Pohl dem Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg an. Danach war sie unter anderem am Ernst-Deutsch-Theater, den Hamburger Kammerspielen und erneut bei den Bad Hersfelder Festspielen zu sehen. Ihr Fernsehdebüt gab sie 1960 in Das Floß der Medusa und wirkte seitdem in über vierzig Fernsehproduktionen mit. Bundesweit bekannt wurde sie 1983 in der Rolle der resoluten Vera Drombusch in Robert Strombergers Familienserie Diese Drombuschs, die überaus erfolgreich bis 1994 fortgesetzt wurde. In der Krimireihe Schwarz Rot Gold spielte sie in vier Folgen die Ehefrau des Zollfahnders Zaluskowski. Außerdem übernahm sie Gastrollen in Der Alte, Tatort und weiteren Fernsehserien. Witta Pohl war in erster Ehe mit Karl Maldeck verheiratet. Aus der zweiten Ehe mit dem Schauspieler Charles Brauer, die von 1966 bis 1976 dauerte, gingen Zwillinge hervor. Mit Brauer stand sie 1966 in dem Fernsehfilm Geibelstraße 27 auch gemeinsam vor der Kamera. Danach war sie mit dem Zahnarzt Ekkehart Franz verheiratet. In den 1980er Jahren übernahm die Schauspielerin Patenschaften für Kinder in Sri Lanka, auf den Malediven, in Uganda und in Polen. Für kranke Kinder organisierte sie Aufenthalte in Kliniken und Operationen. 1991 gründete sie den Hamburger Verein Kinder-Luftbrücke e. V., der sich um Sozialwaisen kümmerte. Im selben Jahr wurde sie UNESCO-Ehrenbotschafterin des Tschernobyl-Hilfsprogramms.Von dem Verein Kinderlachen wurde sie später mit dem „KIND-AWARD“ ausgezeichnet. Witta Pohl lebte privat in der Brabandstraße in Hamburg-Alsterdorf. Der von ihr gegründete Verein Kinderluftbrücke hatte ebenfalls in der Straße seinen Hauptsitz. Nach einem Zusammenbruch im Februar 2011 wurde bei Witta Pohl Leukämie diagnostiziert. Die Schauspielerin befand sich seitdem im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in Behandlung. Am 4. April 2011 starb sie an den Folgen der Krankheit. Ihre letzte Ruhestätte fand sie auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg.