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Derrick O'Connor
Besetzung · Bekannt für Lethal Weapon 2 - Brennpunkt L.A.
Derrick O'Connor wurde in Dublin, Irland, geboren und wuchs in London auf. Er spielte bei der Royal Shakespeare Company und dem Scottish National Theatre und übernahm zahlreiche Hauptrollen in Edinburgh, Stratford-upon-Avon und im Londoner West End. Seine lange und erfolgreiche Karriere umfasste viele Hauptrollen in US-amerikanischen, britischen und australischen Film- und Fernsehproduktionen. Die zweite Hälfte seines Lebens verbrachte er größtenteils mit seiner Familie in Santa Barbara, wo er am 29. Juni 2018 im Alter von 77 Jahren verstarb.
Derrick Sanders

Derrick L. McMillon

Derrick Branche

Adrian Derrick-Palmer

Clinton Derricks-Carroll
Portia Derricks
Marguerite Pomerhn Derricks
Will Danin
Er spielte in der ZDF-Serie Kara Ben Nemsi Effendi den Omar ben Sadek und stand häufig in deutschen Serien wie Derrick, Tatort, Ein Fall für zwei, Siska, Der Alte und Rosa Roth vor der Kamera. Außerdem wirkte Danin in den Kinofilmen Die Engel von St. Pauli (1969) und Deep End (1971) mit.

Sebastian Koch
Sebastian Andreas Koch ist ein deutscher Schauspieler. Ursprünglich wollte er Musiker werden, aber die Inszenierungen des Stuttgarter Schauspieldirektors Claus Peymann brachten ihn Ende der 1970er Jahre dazu, die Schauspieler-Laufbahn einzuschlagen. 1980 hatte Sebastian Koch seinen ersten Fernsehauftritt in Folge 77 der Reihe Derrick. Zahlreiche Krimis und Thriller folgten, bis er 1997 Andreas Baader in Heinrich Breloers Zweiteiler Todesspiel spielte.

Fritz Wepper
Besetzung · Bekannt für Derrick
Fritz Wepper war ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher. International wurde er 1959 durch den Antikriegsfilm Die Brücke bekannt. Seinen Durchbruch hatte er in der Rolle des Assistenten Harry Klein in den Krimiserien Derrick und Der Kommissar.

Horst Tappert
Besetzung · Bekannt für Derrick
Horst Tappert (* 26. Mai 1923 in Elberfeld; heute Wuppertal; † 13. Dezember 2008 in Planegg) war ein deutscher Schauspieler und Regisseur. Seine bekannteste Rolle war die des Oberinspektors Derrick in der gleichnamigen TV-Krimiserie, in der er in mehreren Folgen auch die Regie führte.

Doris Schade
Doris Schade (* 21. Mai 1924 in Frankenhausen; † 25. Juni 2012 in München) war eine deutsche Schauspielerin. Doris Schade erhielt ihre Schauspielausbildung am Alten Theater Leipzig und gab 1946 ihr Bühnendebüt als Luise in Kabale und Liebe an den Städtischen Bühnen Osnabrück. In den folgenden Jahrzehnten gehörte sie unter anderem den Ensembles der Bühnen in Bremen, Nürnberg und Frankfurt am Main an, bevor sie ab 1961 zu einer prägenden Schauspielerin der Münchner Kammerspiele wurde. Weitere Engagements führten sie unter anderem an das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, das Burgtheater Wien sowie zu den Salzburger Festspielen. Auf der Bühne arbeitete sie mit bedeutenden Regisseuren wie Fritz Kortner, Peter Zadek, Dieter Dorn und Claus Peymann zusammen. Neben ihrer umfangreichen Theaterarbeit war Schade auch regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Nach ersten Fernsehaufzeichnungen von Theaterinszenierungen folgten Rollen in bekannten Formaten wie Tatort und Derrick. Ihre erste Kinofilmrolle spielte sie 1981 in Margarethe von Trottas preisgekröntem Drama Die bleierne Zeit. Mit von Trotta arbeitete sie später erneut in Heller Wahn, Rosa Luxemburg – dort als Clara Zetkin – und Rosenstraße zusammen. Einem jüngeren Publikum wurde sie durch ihre Rolle der Oma Slättberg in den Filmen Die Wilden Hühner, Die Wilden Hühner und die Liebe und Die Wilden Hühner und das Leben bekannt. Schade lebte zuletzt in München und starb 2012 im Alter von 88 Jahren.

Herbert Fleischmann
Herbert Fleischmann war ein deutscher Film- und Fernsehschauspieler sowie Hörspiel- und Synchronsprecher. Fleischmann absolvierte eine Schauspielausbildung am Max Reinhardt Seminar in Wien und spielte danach an den Kammerspielen Bremen. Sein Leinwanddebüt hatte er 1961 in Barbara. Im Kino war er häufig in Verfilmungen der Romane von Johannes Mario Simmel zu sehen. Ab 1962 begann seine Karriere als Fernsehschauspieler. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rolle als Wissenschaftler Dr. Schiller in Raumpatrouille und zahlreiche Folgen der Krimiserien Derrick und Der Kommissar. In den beiden Vorabendserien Die Protokolle des Herrn M. und Der Fuchs von Övelgönne spielte er jeweils die Titelrolle. Fleischmanns markante Stimme brachte ihn nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Rundfunk in Berührung, er wurde immer wieder vom Hörfunk für Lesungen und Hörspiele engagiert. Daneben synchronisierte er hauptsächlich für Fernsehserien Schauspieler wie James Drury und Robert Newton. Fleischmann war ab 1949 drei Jahre mit Ruth Leuwerik und später mit Miriam Spoerri verheiratet. Er starb 1984 in Cavigliano in der Schweiz an Herzversagen und wurde dort auch bestattet, die Grabrede hielt sein Freund Henry Jaeger.

Sharon von Wietersheim
Sharon von Wietersheim ist eine deutsch-US-amerikanische Drehbuchautorin, Regisseurin und Produzentin. In Fort Stewart, Georgia (USA), geboren, zog Sharon von Wietersheim im Alter von drei Jahren nach Deutschland. Sie startete ihre Karriere als Regieassistentin am Residenztheater in München und nahm dann Schauspielunterricht. Später sah man sie unter anderem in deutschen Fernsehreihen und -serien wie Tatort, Derrick und Der Alte. Seit Anfang der 1990er Jahre ist Sharon von Wietersheim als Drehbuchautorin, Regisseurin und Produzentin tätig. 1994 gründete sie die Firma RICH AND FAMOUS OVERNIGHT Filmproduktionsgesellschaft mbH mit Sitz in München zur Produktion ihres ersten Kurzfilmes The Necklace, mit dem sie 1995 für den Deutschen Kurzfilmpreis nominiert wurde. Am 13. April 2011 wurde die RICH AND FAMOUS OVERNIGHT Filmproduktionsgesellschaft mbH in die Rich and Famous Overnight Film GmbH & Co. KG umgewandelt. Persönlich haftender Gesellschafter der Kommanditgesellschaft wurde die gleichzeitig zu diesem Zweck gegründete Rich and Famous Overnight Verwaltungs GmbH, deren alleiniger Geschäftsführer ebenfalls von Wietersheim ist. Wietersheim ist Gründungsmitglied und Vorstand von Lucky Dogs e.V., einem Tierschutzverein, der sich um Straßenhunde in Europa kümmert. (Quelle: Wikipedia)

Dieter Eppler
Besetzung · Bekannt für Derrick
Dieter Eppler war ein deutscher Fernseh- und Hörspielregisseur. Er wurde in Stuttgart geboren. Bekannt wurde er durch seine Rollen in „Jonas“ (1957), „Der Landarzt“ (1987) und „Der letzte Winter“ (1960). Er war mit Magdalene Schnaitmann verheiratet; das Paar hatte fünf Kinder. Eppler war ein vielseitiger deutscher Charakterdarsteller und wirkte in zahlreichen Krimiserien wie „Tatort“, „Derrick“ und „Der alte Fuchs“ mit. In den 1950er- und 1960er-Jahren spielte er Hauptrollen in mehreren Edgar-Wallace-Verfilmungen. Oft verkörperte er Militärs und erlangte Bekanntheit durch seine Hauptrolle in „U 47 – Kapitänleutnant Prien“ (1957). Auch im Horrorgenre war er zu sehen, beispielsweise als böser Vampir in dem Film „Die Vampirjagd“ (1962). Bis zu seinem Tod 2008 in Stuttgart lebte und arbeitete er in Deutschland und in europäischen Filmproduktionen.

Willy Semmelrogge
Der gebürtige Berliner begann seine Bühnenkarriere nach dem Zweiten Weltkrieg in Weimar. Nach seiner Zeit als Intendant in Erfurt kam er durch die DEFA 1954 zum Film. 1955 siedelte er in die Bundesrepublik über und spielte vorwiegend in Fernsehspielen. Ab 1974 wurde er an der Seite von Hansjörg Felmy im Tatort bekannt und ermittelte in zwanzig Folgen als Heinz Haferkamps Assistent Willi Kreutzer in Essen und Umgebung. Bereits Mitte der 1960er Jahre hatte Semmelrogge in der Serie Der Nachtkurier meldet … den Inspektor Stegemann gespielt. 1974 stand er für Werner Herzogs Kaspar-Hauser-Film Jeder für sich und Gott gegen alle in der Rolle des Zirkusdirektors vor der Kamera, 1979 verkörperte er in dessen Filmadaption von Georg Büchners Woyzeck den menschenverachtenden Doktor, der Woyzeck als Versuchskaninchen missbraucht. In Die Vorstadtkrokodile war Semmelrogge 1977 als Besitzer der Minigolfanlage zu sehen. Auch in den Krimiserien Der Kommissar, Derrick und Der Alte trat er regelmäßig auf. Willy Semmelrogge starb an einer Fischvergiftung und ist auf dem Friedhof im schwäbischen Bad Boll im Ortsteil Eckwälden beigesetzt.Er ist der Vater der Schauspieler Martin Semmelrogge und Joachim Bernhard sowie Großvater der Schauspieler Dustin und Joanna Semmelrogge.

Eva Ingeborg Scholz
Eva Ingeborg Scholz gab ihr Debüt in der Titelrolle des Films „1-2-3 Corona“ (1948) und war im darauffolgenden Jahrzehnt regelmäßig in Filmen zu sehen. So spielte sie unter anderem eine junge Untermieterin in Peter Lorres einzigem Regiewerk „Der Verlorene“ (1951) und eine Nebenrolle in „Der Teufelsgeneral“ (1955) mit Curd Jürgens. Zu ihren späteren Filmen zählen die Disney-Produktion „Emil und die Detektive“ (1964), in der sie die Mutter der Titelfigur verkörperte, und Rainer Werner Fassbinders „Der amerikanische Soldat“ (1970). Ab den frühen 1960er-Jahren war sie vermehrt im Fernsehen präsent und blieb dort bis zu ihrem 90. Lebensjahr im Jahr 2018 aktiv. Sie wirkte in beliebten Fernsehproduktionen wie „Tatort“, „Derrick“, „Der alte Fuchs“ und „Stuttgart Homicide“ mit. 2018 wurde sie für ihre Nebenrolle in der „Tatort“-Folge „Die Liebe, ein seltsames Spiel“ (2017) mit dem Deutschen Schauspielpreis ausgezeichnet.

Christiane Krüger
Christiane Krüger ist eine deutsche Schauspielerin. Christiane Krüger ist die Tochter der Schauspielerin Renate Densow (1918–2006) und seit 1954 Adoptivtochter von Densows Mann Hardy Krüger (1928–2022). Sie ist die ältere Halbschwester der Schauspieler Malaika Krüger (* 1967) und Hardy Krüger junior (* 1968). Krüger wuchs in der Schweiz auf und erhielt ihre Ausbildung bei der Schauspiellehrerin Else Bongers in Berlin. Krüger debütierte am Theater Koblenz und spielte an der Komödie Berlin. Ihr Filmdebüt hatte sie 1967 in 48 Stunden bis Acapulco. Seither spielte sie zahlreiche Rollen in Filmen, vor allem aber im Fernsehen. Auch in zwei Edgar-Wallace-Filmen wirkte Krüger mit. Eine ihrer wenigen Hauptrollen im Kino war 1973 eine an Eva Perón erinnernde Diktatorengattin in Sie nannten sie kleine Mutter. In den Krimireihen Der Kommissar, Derrick, Der Alte, Tatort und SOKO 5113 wirkte sie mehrmals mit. 1982/83 ging sie als Bühnenpartnerin von Horst Janson auf Theatertournee, zwei weitere Tourneen folgten. 1972 ließ sie sich für den deutschen Playboy ablichten. 1974 heiratete Christiane Krüger den Maler und Fotografen Manfred Bockelmann, den Bruder des Sängers Udo Jürgens; der gemeinsame Sohn Tim Krüger-Bockelmann arbeitet ebenfalls als Schauspieler. Die Ehe wurde geschieden.

Kai Fischer
Kai Fischer (geboren als Kai Anne Inge Fischer am 18. März 1934 oder 1936 in Prag oder Halle (Saale)) ist eine deutsche Filmschauspielerin und Autorin. Sie begann ihre Karriere Mitte der 1950er-Jahre ohne formale Schauspielausbildung und wurde schnell für die Darstellung verführerischer und moralisch ambivalenter Charaktere bekannt. Häufig war sie in Kriminalfilmen und Edgar-Wallace-Verfilmungen wie „Zimmer 13“ (1964) zu sehen. Anfang der 1960er-Jahre entwickelte und spielte sie die Hauptrolle in „Die Karte mit dem Luchskopf“ (1963–1965) und wurde damit zur ersten weiblichen Privatdetektivin im Fernsehen mit eigener Detektei. Ab den 1970er-Jahren wechselte Fischer erfolgreich zu anspruchsvolleren Film- und Fernsehrollen, unter anderem in Werken von Wim Wenders und in populären Krimiserien wie „Derrick“ und „Der Kommissar“. Neben der Schauspielerei arbeitete sie als Drehbuchautorin und Krimiautorin und machte sich später in München selbstständig.

Hans Georg Panczak
Besetzung · Bekannt für Ein Fall für zwei, Derrick, Der Alte
Hans-Georg Panczak ist ein deutscher Schauspieler sowie Synchron- und Hörspielsprecher. Er ist unter anderem die deutsche Stimme von Mark Hamill und leiht auch der Figur Luke Skywalker (Star Wars) seine Stimme. Zu seinen bekanntesten Rollenfiguren als Synchronsprecher gehören Waylon Smithers (Die Simpsons), Glenn Quagmire (Family Guy) und Emporio Ivanko (One Piece). Gelegentlich spricht er den Schauspieler Richard Thomas. Panczak wuchs in Berlin auf. Seine erste Rolle erhielt er 1961 als Kinderdarsteller in dem ARD-Fernsehspiel Aus Gründen der Sicherheit. Im selben Jahr begann er seine Bühnenlaufbahn am Renaissance-Theater, worauf weitere Engagements besonders an Berliner Bühnen folgten. Er nahm Schauspielunterricht bei Marlise Ludwig. Als Schauspieler ist Panczak vor allem aus Serien wie Derrick, Der Alte, Siska oder Der Landarzt sowie als Staatsanwalt in Edel & Starck einem breiten Publikum bekannt. Des Weiteren wirkte er in zahlreichen Folgen der Fernsehreihe Tatort mit. Neben seinen herausragendsten Rollen als Synchronsprecher John Boy (Richard Thomas) in Die Waltons und Luke Skywalker (Mark Hamill) in Star Wars, war seine Stimme auch in Zeichentrickserien (z. B. als Waylon Smithers in Die Simpsons oder Glenn Quagmire in Family Guy) und im Computeranimationsfilm Final Fantasy: Die Mächte in dir (Stimme von General Hein) sowie im Animationsfilm Toy Story 2 als kleiner Pinguin „Wheezy“ zu hören. Als Synchronsprecher lieh er außerdem Jackie Chan (Protector, Miracles), George Clooney (Combat Academy), Richard Dreyfuss (American Graffiti), Sam Neill (Meine brillante Karriere), Kurt Russell (Turm des Schreckens), Dwight Schultz (Howling Mad Murdock – Das A-Team) und Sam J. Jones als Flash Gordon seine Stimme. Er spricht darüber hinaus auch Werbespots im Fernsehen und Stimmen in Computerspielen. In der von 2012 bis 2014 veröffentlichten Hörspiel-Adaption von Timothy Zahns Thrawn-Trilogie verkörperte Panczak einmal mehr die Rolle des Luke Skywalker. Im März 2015 übernahm er die Hauptrolle des Dr. Lowell im Hörspiel Madame Mandilips Puppen nach einer Geschichte von Abraham Merritt. Panczaks Sohn Jan Makino ist ebenfalls als Synchronsprecher tätig. (Quelle: Wikipedia)

Dirk Dautzenberg
Besetzung · Bekannt für Derrick
Dirk Dautzenberg, eigentlich Wilhelm Dietrich Dautzenberg, war ein deutscher Schauspieler, Hörspielsprecher und Theaterregisseur. Nach der Mittleren Reife absolvierte Dautzenberg seine Schauspielausbildung an der Immermann-Schauspielschule in Düsseldorf und besuchte zusätzlich von 1943 bis 1945 die Hessische Landesmusikschule in Darmstadt. Auf sein erstes Bühnenengagement in Herford folgten Theaterstationen auf verschiedenen Bühnen, dabei agierte Dautzenberg nicht nur als Schauspieler, sondern führte auch oft Regie. 1955 gab Dautzenberg in Die Mädels vom Immenhof sein Spielfilmdebüt. Ab 1960 wirkte Dautzenberg, der bisweilen im Ruhrgebietsdialekt sprach, in zahlreichen Fernsehproduktionen mit, daneben hatte er zahlreiche Gastauftritte in Fernsehserien wie Derrick, Der Alte, Der Forellenhof, Stahlnetz, Tatort und Der Kommissar. Besondere Popularität erlangte Dautzenberg als Butler Parker in der gleichnamigen Krimiserie nach Romanen von Günter Dönges. Seit 1952 war er auch als Hörspielsprecher bei verschiedenen deutschen Rundfunksendern, wie dem SWF, dem HR und dem WDR häufig im Einsatz. Anfänglich waren es zumeist Nebenfiguren, denen er seine Stimme lieh. In den späteren Jahren sprach er meistens eine der Hauptrollen.
Herbert Stass
Herbert Stass wuchs in Berlin auf und besuchte später als Jugendlicher die Reichertsche Schauspielschule. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges stand er am Hebbel-Theater auf der Bühne, später wechselte er zum Schillertheater. Ab den 1940er Jahren tauchte sein Name auch in Kinoproduktionen auf, zum Beispiel in … und über uns der Himmel (1947), Madeleine und der Legionär (1958), Der 20. Juli (1955), Der Unsichtbare (1963) oder Der Tod im roten Jaguar (1968). Seit den 60er Jahren trat Stass immer häufiger im Fernsehen auf, wo er in den verschiedensten Rolle seine Vielseitigkeit unter Beweis stellte. So spielte er besonders in vielen Serien des deutschen Fernsehen mit, so etwa Tatort, Derrick, Der Kommissar, Ein Fall für zwei, Der Alte, Der Fahnder, SOKO 5113, Wolffs Revier oder Die Männer vom K3. Für den Fernsehfilm Interview mit Herbert K. (1970), erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. Neben der Tätigkeit als Schauspieler war Stass auch ein beliebter Synchronsprecher, der Berühmtheiten wie Frank Sinatra, Clint Eastwood, Tony Curtis, Roger Moore, Dirk Bogarde, Dustin Hoffman oder Yves Montand seine Stimme lieh. Außerdem war er die erste Synchronstimme der Winnetou-Figur, verkörpert von Pierre Brice in dem Film Der Schatz im Silbersee. Er war auch ein vielbeschäftigter Hörspielsprecher. So sprach er u. a. im letzten Paul-Temple-Mehrteiler des WDRs 1968 den Inspektor Crane in Paul Temple und der Fall Alex. Zu seinen Partnern gehörten beispielsweise Paul Klinger, Margot Leonard und Kurt Lieck. Herbert Stass starb im Alter von 80 Jahren. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Waldfriedhof Dahlem im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf.

Siegfried Wischnewski
Als 16-Jähriger stand Wischnewski erstmals in einer Schulaufführung von Shakespeares Der Kaufmann von Venedig auf der Bühne. Eine Karriere als Schauspieler kam jedoch zunächst nicht über ein Anfangsstadium hinaus, da er zur Kriegsmarine eingezogen wurde. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg konnte er ab 1945 seine Bühnenlaufbahn fortsetzen. Obwohl Siegfried Wischnewski nie eine Schauspielschule besucht hatte, spielte er an namhaften Theatern wie in Lübeck, Kiel, Darmstadt, Wiesbaden und Düsseldorf. Mit dem Aufstieg des Mediums Fernsehen wirkte er immer häufiger in Fernsehproduktionen mit, meistens in Rollen von Kommissaren oder Gangstern. Populär wurde er vor allem durch die Rolle des Inspektor Cameron in dem Durbridge-Mehrteiler Melissa (1966) mit Ruth Maria Kubitschek in der Titelrolle. Auch übernahm er Gastrollen in den Fernsehserien Derrick und Tatort. 1972 verkörperte er die Titelrolle in der mehrteiligen Fernsehserie Privatdetektiv Frank Kross Zuletzt spielte er in der Vorabendserie Ein Heim für Tiere die Hauptrolle des Tierarztes Dr. Willi Bayer. Auf der Leinwand war er als Kommissar in der Reihe Pater Brown an der Seite Heinz Rühmanns zu sehen und als der grimmige Hagen in dem 2-teiligen Film Die Nibelungen (1967) unter der Regie von Harald Reinl (* 1908; † 1986). Wischnewski war auch in großem Umfang als Hörspielsprecher tätig, dank seiner markanten Stimme. So konnte man ihn u. a. 1962 in einer Hauptrolle in dem Paul-Temple-Hörspiel Paul Temple und der Fall Margo (Regie: Eduard Hermann) hören. 1948 heiratete er die Schauspielerin Suzanne Ritter, von der er 1956 wieder geschieden wurde. Aus der Ehe ging Sohn Alexander (geboren 1948) hervor. 1963 heiratete er sie zum zweiten Mal; die Ehe hielt bis zu seinem Tod. Ein Bronchialkrebs und ein Unfall bei Dreharbeiten zu Ein Heim für Tiere – Wischnewski stürzte, nachdem das Pferd durchgegangen war, von einer Kutsche und zog sich dabei leichte Verletzungen am Kopf sowie einen Bänderriss zu – veranlassten ihn, sich zur Ruhe zu setzen. Wischnewski starb 1989 zurückgezogen in seinem Haus in Königswinter bei Bonn, wo er auf dem Friedhof im Stadtteil Oberpleis beigesetzt wurde. Quelle: Wikipedia