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Foto von Murray Hamilton

Murray Hamilton

Besetzung · Bekannt für Der weiße Hai

Murray Hamilton war ein US-amerikanischer Schauspieler, der vor allem durch Rollen in den Filmklassikern Haie der Großstadt, Die Reifeprüfung und Der weiße Hai, sowie dessen Fortsetzung, bekannt ist. Quelle: Wikipedia

Foto von Richard Dreyfuss

Richard Dreyfuss

Besetzung · Bekannt für Der weiße Hai, Poseidon

Richard Stephen Dreyfuss (* 29. Oktober 1947 in New York) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der in den 1970er-Jahren durch Filmklassiker wie Der weiße Hai, Unheimliche Begegnung der dritten Art und American Graffiti bekannt wurde. Für seine Rolle in Der Untermieter gewann er 1978 den Oscar als Bester Hauptdarsteller. Erste Kurzauftritte in Kinofilmen hatte er 1967 in Das Tal der Puppen und Die Reifeprüfung. Seinen Durchbruch hatte er 1973 mit George Lucas’ Film American Graffiti, in dem auch Harrison Ford und Ron Howard mitspielten. Mit Filmen wie Der weiße Hai und Unheimliche Begegnung der dritten Art (beide von Steven Spielberg) wurde Dreyfuss zu einem der gefragtesten Schauspieler Hollywoods. Für seine Rolle in Der Untermieter bekam er 1978 einen Oscar als bester Hauptdarsteller und einen Golden Globe als bester Schauspieler im Bereich Musical oder Comedy. Bis 2003, als Adrien Brody ausgezeichnet wurde, war Dreyfuss der jüngste Schauspieler, der je einen Oscar in der Kategorie Bester Hauptdarsteller erhalten hatte. Bereits seit Ende der 1970er Jahre litt der Schauspieler jedoch auch an einer bipolaren Störung, deren Symptome er zunächst mit Alkohol und illegalen Drogen bekämpfte. Anfang der 1980er Jahre waren die Filme mit Dreyfuss kommerziell weniger erfolgreich. Nach einem Autounfall 1982 wurde er verhaftet. Nach einer Diagnose der psychiatrischen Erkrankung sowie einer erfolgreichen Lithiumtherapie schaffte Richard Dreyfuss 1985 sein berufliches Comeback. Großen Erfolg brachten ihm – beginnend mit Zoff in Beverly Hills (1986) – vor allem eine Reihe von Komödien, die von der Disney-Tochtergesellschaft Touchstone Pictures produziert wurden. Für Disney selbst spielte er 1997 den Fagin in einer TV-Version von Charles Dickens’ Oliver Twist. Quelle: Wikipedia

Foto von Judith Barsi

Judith Barsi

Judith Eva Barsi (6. Juni 1978 – 25. Juli 1988) war eine US-amerikanische Kinderdarstellerin. Sie begann ihre Karriere im Fernsehen mit Auftritten in Werbespots und Fernsehserien sowie in dem Film „Der weiße Hai – Die Rache“ (1987). Außerdem lieh sie Ducky in „In einem Land vor unserer Zeit“ und Anne-Marie in „Charlie – Alle Hunde kommen in den Himmel“ ihre Stimme; beide Filme wurden posthum veröffentlicht. Sie und ihre Mutter Maria wurden im Juli 1988 bei einem erweiterten Suizid in ihrem Haus getötet, der von ihrem Vater József Barsi begangen wurde.

Foto von Joe Alves

Joe Alves

Production Design · Bekannt für Der weiße Hai

Joe Alves (geboren am 21. Mai 1936 in San Leandro, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Filmproduktionsdesigner, der vor allem für seine Arbeit an drei „Der weiße Hai“-Filmen bekannt ist. Er führte bei „Der weiße Hai 3-D“ Regie. Alves entwarf das Szenenbild für drei Spielfilme von Steven Spielberg, zunächst für „Sugarland Express“. Für den Film „Der weiße Hai“ (1975) entwarf er die drei mechanischen Haie. Der Spezialeffektkünstler Bob Mattey überwachte deren Bau in Sun Valley, Kalifornien. Nach Fertigstellung der Haie wurden diese per LKW zum Drehort transportiert. Da sie jedoch nicht im Wasser getestet worden waren, kam es zu einer Reihe von Verzögerungen, die im Laufe der Zeit legendär wurden. Für seine Arbeit an „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ wurde er für den Oscar nominiert und gewann den BAFTA Award für das beste Szenenbild. Bei „Der weiße Hai 2“ (1978) war Alves sowohl als Produktionsdesigner als auch als Second-Unit-Regisseur tätig. Nachdem John D. Hancock, der ursprünglich für die Regie von „Der weiße Hai 2“ vorgesehen war, entlassen wurde, schlug man Alves vor, den Film gemeinsam mit Verna Fields (die bereits den ersten Teil geschnitten hatte) zu inszenieren. Jeannot Szwarc wurde jedoch engagiert, um den Film fertigzustellen. Das von ihm für John Carpenters „Die Klapperschlange“ (1981) entworfene Modell von New York wurde als „unvergesslich verfallen“ beschrieben, und er war als visueller Berater an Carpenters „Starman“ (1984) beteiligt.

Foto von Susan Backlinie

Susan Backlinie

Besetzung · Bekannt für Der weiße Hai

Susan Jane Backlinie (1. September 1946 – 11. Mai 2024) war eine ehemalige US-amerikanische Schauspielerin und Stuntfrau. Bekannt wurde sie durch ihre Rolle als Chrissie Watkins, das erste Hai-Opfer in Steven Spielbergs Blockbuster „Der weiße Hai“ (1975).

LF

Lee Fierro

Besetzung · Bekannt für Der weiße Hai

Elizabeth Lee Fierro (13. Februar 1929 – 5. April 2020) war eine US-amerikanische Schauspielerin und Theaterveranstalterin, die vor allem durch ihre Rolle als Mrs. Kintner in der „Der weiße Hai“-Filmreihe bekannt wurde. Sie starb im Alter von 91 Jahren in Aurora, Ohio, an den Folgen einer Coronavirus-Infektion.

Foto von Steven Spielberg

Steven Spielberg

Executive Producer · Regie · Bekannt für Indiana Jones und das Rad des Schicksals, Jurassic World: Ein neues Zeitalter, Men in Black 3

Steven Allan Spielberg (* 18. Dezember 1946 in Cincinnati, Ohio) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor und Schauspieler. Gemessen am Einspielergebnis seiner Filme ist er der bis heute erfolgreichste Regisseur und der zweiterfolgreichste Produzent (nach Kevin Feige). Zu seinen bekanntesten Filmen, die oft von Träumen, Ängsten und Abenteuern geprägt sind, gehören unter anderem Der weiße Hai (1975), E.T. – Der Außerirdische (1982), Jurassic Park (1993), Schindlers Liste (1993), Der Soldat James Ryan (1998), Minority Report (2002), Lincoln (2012), Ready Player One (2018) und die vierteilige Indiana-Jones-Reihe (1981–2008). Spielberg wurde bereits fünfzehnmal für den Oscar nominiert (u. a. Jäger des verlorenen Schatzes, München, Lincoln) und konnte ihn davon dreimal gewinnen, zweimal (Film, Regie) 1994 für Schindlers Liste und 1999 für seine Regiearbeit an Der Soldat James Ryan. Er ist mehrfacher Golden-Globe- und Emmypreisträger. Quelle: Wikipedia

Foto von Dennis Quaid

Dennis Quaid

Besetzung · Bekannt für The Florist, Ein Zwilling kommt selten allein, The Substance

Dennis William Quaid (* 9. April 1954 in Houston, Texas) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Quaid gab 1977 mit Ich habe dir nie einen Rosengarten versprochen sein Kinodebüt. 1979 spielte Quaid eine der Hauptrollen in dem Coming-of-Age-Drama Vier irre Typen – Wir schaffen alle, uns schafft keiner. 1983 spielte Quaid in dem vierfach Oscar-prämierten Film Der Stoff, aus dem die Helden sind einen Astronauten. Im selben Jahr übernahm er zudem die Hauptrolle in dem Horrorfilm Der weiße Hai 3-D. Quaid sich endgültig als Hauptdarsteller etablieren und spielte in den beiden Science-Fiction-Filmen Enemy Mine – Geliebter Feind (1985) und Die Reise ins Ich (1987) jeweils die Hauptrolle. 1989 verkörperte Quaid in der Filmbiographie Great Balls of Fire – Jerry Lee Lewis – Ein Leben für den Rock’n’Roll den gleichnamigen Sänger. Diese Darstellung brachte ihm viel Lob von Filmkritikern ein. 1994 verkörperte er in Lawrence Kasdans Western Wyatt Earp – Das Leben einer Legende an der Seite von Kevin Costner als Wyatt Earp den Revolverhelden Doc Holliday. 1995 spielte Quaid neben Julia Roberts die männliche Hauptrolle in der Liebeskomödie Power of Love. Im folgenden Jahr spielte er die Hauptrolle des Ritters Bowen in dem Fantasyfilm Dragonheart, welcher ein annehmbarer Kinoerfolg wurde und dem Fantasygenre wieder zu neuem Aufschwung verhalf. In den folgenden Jahren verkörperte Quaid Hauptrollen in den Filmen Ein Zwilling kommt selten allein (1998) und An jedem verdammten Sonntag (1999), welche ebenfalls beide zu akzeptablen Kinoerfolgen wurden. Im Thriller Frequency spielte er an der Seite von James Caviezel einen Feuerwehrmann, der über ein Funkgerät mit seinem Sohn in der Zukunft kommuniziert. Es folgten die Beteiligung an Steven Soderberghs Oscar-prämierten Film Traffic – Macht des Kartells und die Hauptrolle in Roland Emmerichs Blockbuster The Day After Tomorrow, welcher mit einem Einspielergebnis von über 500 Millionen US-Dollar zum finanziell erfolgreichsten Filmprojekt in Quaids Karriere wurde. Lob seitens der Kritiker erhielt Quaid auch für seine Darstellung des homosexuellen Ehemanns von Julianne Moore in Todd Haynes’ Kinodrama Dem Himmel so fern (2002) und für die Rolle des Bill Clinton in Richard Loncraines Fernsehproduktion The Special Relationship (2010), was ihm unter anderem Nominierungen für den Emmy, Golden Globe Award, Screen Actors Guild Award und Satellite Award einbrachte. Quelle: Wikipedia

Foto von Lance Guest

Lance Guest

Lance R. Guest (* 21. Juli 1960) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Bereits in der neunten Klasse entdeckte er seine Leidenschaft für die Schauspielerei und studierte Theaterwissenschaften an der UCLA. Guest wirkte in zahlreichen Kinofilmen mit, darunter als Jimmy an der Seite von Jamie Lee Curtis in „Halloween II“ und in „I Ought to Be in Pictures“. Seine bekannteste Rolle ist die des Alex Rogan in dem Science-Fiction-Film „The Last Starfighter“ (1984) sowie die des Roboters Beta, der Alex während dessen Weltraumaufenthalts ersetzen sollte. 1987 spielte er Michael Brody in „Der weiße Hai – Die Rache“. Im Jahr 2000 verkörperte er Cosmo Cola in „Stepsister from Planet Weird“. 2001 war er als Hugo Archibald in „The Jennie Project“ zu sehen. Zu seinen Hauptrollen im Fernsehen zählen Lou Grant (1981–1982) und Knots Landing (1991). Er hatte Gastauftritte in Serien wie St. Elsewhere, Wunderbare Jahre, Party of Five, JAG, NYPD Blue, Akte X, Becker, Life Goes On, House und Jericho. Lance spielte am Broadway die Rolle des Johnny Cash im Musical Million Dollar Quartet, einer fiktionalisierten Darstellung eines einzigartigen Moments der Musikgeschichte: das einzige Treffen von Carl Perkins, Jerry Lee Lewis, Johnny Cash und Elvis Presley, bei dem sie gemeinsam Musik aufnahmen.

Foto von Karen Young

Karen Young

Karen Young (* 29. September 1958) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Geboren in Pequannock Township, New Jersey, studierte Young an der Rutgers University. Nach ihrem Abschluss zog sie nach New York City und wurde Schauspielerin. Sie wirkte in Filmen wie „9½ Wochen“, „Der weiße Hai 4 – Die Rache“, „Daylight“, „Mercy“ und „Hoffa“ mit. Ihr Ex-Mann ist Tom Noonan. Young verkörperte die FBI-Agentin Robyn Sanseverino in der Serie „Die Sopranos“ und spielte verschiedene Charaktere in der „Law & Order“-Reihe.

Foto von Keith Gordon

Keith Gordon

Regie · Bekannt für Dexter, Fargo, Homeland

Keith Gordon (* 3. Februar 1961 in New York City) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor. Er debütierte in einer Folge der Fernsehserie Medical Center aus dem Jahr 1975. Seine erste Filmrolle hatte er als Gruppenclown Doug in Der weiße Hai 2 (Jaws 2). In seinem nächsten Film, Hinter dem Rampenlicht (All That Jazz) von Bob Fosse, machte er eine ausgezeichnete Wandlung als Darsteller des jungen Joe Gideon. Im Thriller Dressed to Kill (1980) von Brian De Palma spielte er an der Seite von Michael Caine, Angie Dickinson und Nancy Allen eine der größeren Rollen. Im Horrorfilm Christine (1983) von John Carpenter übernahm er die Hauptrolle von Arnie Cunningham, dem Besitzer des mordenden Autos. Gordon verließ weitestgehend die Schauspielerei, um selbst Filme zu machen; sein Regiedebüt war das Filmdrama The Chocolate War aus dem Jahre 1988, für welches er auch das Drehbuch schrieb und dafür im Jahr 1989 für den Independent Spirit Award nominiert wurde. Für das Drehbuch des Kriegsdramas Spezialeinheit IQ (1992) wurde er 1993 erneut für den Independent Spirit Award nominiert. Die Komödie The Singing Detective (2003) drehte er mit Robert Downey Jr., Robin Wright Penn und Mel Gibson; für diese Regiearbeit wurde er 2003 für einen Preis auf dem Festival Internacional de Cinema de Catalunya nominiert.

Foto von Simon MacCorkindale

Simon MacCorkindale

Besetzung · Bekannt für Falcon Crest, Casualty

Simon Charles Pendered MacCorkindale (12. Februar 1952 – 14. Oktober 2010) war ein britischer Schauspieler, Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent. Aufgrund der Tätigkeit seines Vaters als Offizier bei der Royal Air Force verbrachte er einen Großteil seiner Kindheit mit häufigen Umzügen. Seine Sehschwäche verhinderte eine ähnliche Karriere bei der RAF, weshalb er stattdessen Theaterregisseur werden wollte. Nach seiner Ausbildung am Theatre of Arts in London begann er seine Schauspielkarriere und gab 1974 sein Debüt im Londoner West End. Anschließend wirkte er in zahlreichen Fernsehrollen mit, unter anderem in den Serien „Ich, Claudius“ und „Jesus von Nazareth“, bevor er die Hauptrolle des Simon Doyle in dem Film „Tod auf dem Nil“ übernahm. Diese Rolle erwies sich als Durchbruch und ermöglichte ihm den Umzug in die Vereinigten Staaten, wo er in einer Vielzahl von Filmen und Fernsehserien wie „Quatermass“, „Das Rätsel der Sandbank“, „Der Schwertkämpfer“ und „Der weiße Hai 3-D“ mitwirkte. 1983 spielte MacCorkindale die Hauptrolle des Dr. Jonathan Chase in der kurzlebigen Serie „Manimal“, bevor er die längerfristige Rolle des Anwalts Greg Reardon in „Falcon Crest“ übernahm. In den späten 1980er- und 1990er-Jahren führte er mit seiner Firma Amy International Artists bei zahlreichen Bühnen-, Fernseh- und Filmproduktionen Regie und produzierte diese, darunter den Film „Stealing Heaven“ (1988). Nach seinem Umzug nach Kanada spielte er drei Jahre lang die Rolle des Peter Sinclair in der Serie „Counterstrike“. 2002 kehrte er nach Großbritannien zurück und schloss sich dem Ensemble der BBC-Krankenhausserie „Casualty“ an, in der er bis 2008 sechs Jahre lang die Rolle des Harry Harper verkörperte.

Foto von Lorraine Gary

Lorraine Gary

Besetzung · Bekannt für Der weiße Hai, Der Chef

Lorraine Gary, geboren als Lorraine Gottfried, ist eine ehemalige US-amerikanische Schauspielerin, die vor allem in der Rolle als Ellen Brody, der Ehefrau von Polizeichef Martin Brody, in drei Filmen der Reihe Der weiße Hai, bekannt ist.

Foto von John Williams

John Williams

Composer · Bekannt für E.T. – Der Außerirdische, Indiana Jones und das Rad des Schicksals, Minority Report

John Towner Williams KBE (* 8. Februar 1932 in Flushing, Queens, New York City, New York) ist ein US-amerikanischer Komponist, Dirigent und Produzent von Film- und Orchestermusik. Der mehrfache Oscar- und Grammy-Gewinner zählt seit den 1970er-Jahren zu den weltweit bekanntesten, erfolgreichsten und einflussreichsten Filmkomponisten. Er arbeitete mit Regisseuren wie Steven Spielberg (u. a. Der weiße Hai, Indiana Jones, E.T. – Der Außerirdische, Schindlers Liste, Jurassic Park, Der Soldat James Ryan, A.I. – Künstliche Intelligenz, Minority Report, Catch Me If You Can), George Lucas (Star Wars) und Alfred Hitchcock (Familiengrab) zusammen. Ebenso komponierte er die Musik zu den ersten drei Filmen der Harry-Potter-Reihe. Mit seinem Album The Berlin Concert erreichte er im Alter von 90 Jahren zusammen mit den Berliner Philharmonikern Platz Eins der deutschen Albumcharts.

Foto von Roy Scheider

Roy Scheider

Besetzung · Bekannt für Der weiße Hai, The Punisher

Roy Richard Scheider (* 10. November 1932 in Orange, New Jersey; † 10. Februar 2008 in Little Rock, Arkansas) war ein US-amerikanischer Filmschauspieler. Nach dem Militärdienst versuchte sich Scheider als Schauspieler, sein Filmdebüt brachte er mit dem Splatterstreifen The Curse of the Living Corpse (1964) hinter sich. Es folgten kleinere Auftritte in Kinofilmen. 1971 hatte Scheider jedoch bedeutende Nebenrollen in zwei großen Filmerfolgen, in Alan J. Pakulas Thriller Klute und in William Friedkins Polizeifilm The French Connection, der Gene Hackman einen Oscar und Scheider eine Nominierung einbrachte. Der Produzent von French Connection, Philip D’Antoni, versuchte 1973 mit Scheider in der Hauptrolle des harten Straßencops diesen Erfolg zu wiederholen, das Einspielergebnis blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück. 1975 wurde er von Steven Spielberg für den Part des widerstrebend heldenhaften Polizeichefs in dem Blockbuster Der weiße Hai engagiert. Der Film machte Scheider sowie seine Partner Richard Dreyfuss und Robert Shaw zu internationalen Stars. 1976 spielte Scheider den homosexuellen Geheimagenten ‚Doc‘ Levy, Bruder des von Dustin Hoffman dargestellten Titelhelden in Der Marathon-Mann. 1977 folgte Atemlos vor Angst von William Friedkin mit Scheider in der Hauptrolle, der Film fiel bei Kritik und Publikum jedoch durch. Der vom Regisseur Jeannot Szwarc inszenierte Film Der weiße Hai 2 von 1978 erzielte nur einen Bruchteil des Erfolgs. 1979 übernahm Scheider die Hauptrolle in einem der ersten Kinofilme Jonathan Demmes, in dem durch Alfred Hitchcock inspirierten Psychothriller Tödliche Umarmung. Im selben Jahr wurde er gegen sein bisheriges Image von Bob Fosse als selbstzerstörerischer Choreograf in dessen stark autobiografischem Film All That Jazz – Hinter dem Rampenlicht eingesetzt. Diese Leistung brachte Scheider seine zweite Oscar-Nominierung ein. 1982 war Scheider als Psychiater an der Seite von Meryl Streep in dem ebenfalls an Hitchcock angelehnten Thriller In der Stille der Nacht zu sehen. Mit dem futuristischen Film Das fliegende Auge kehrte er 1983 zum Actionfilm zurück. 1984 trat er wieder in der mit Spannung erwarteten Fortsetzung von 2001: Odyssee im Weltraum auf: 2010: Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen konnte jedoch trotz beeindruckender Spezialeffekte und viel gelobter Schauspieler künstlerisch und kommerziell nicht dem Vergleich mit Stanley Kubricks Meisterwerk standhalten. In der Folgezeit blieb Scheider zwar viel beschäftigt, trat jedoch meist nur noch mit Nebenrollen in Filmen von nachlassender Qualität in Erscheinung. In den ersten beiden Staffeln der von Spielberg produzierten Fernsehserie SeaQuest DSV spielte Scheider von 1993 bis 1995 den Kapitän eines High-Tech-U-Bootes. 2004 trat er als Filmvater von Thomas Jane in der Marvel-Comic-Verfilmung The Punisher auf. Unmittelbar nach der Genesung von einer schweren Erkrankung übernahm Roy Scheider wieder tragende Rollen in Filmproduktionen, so als ein an Columbo erinnernden Polizisten in dem in den Hamptons spielenden Thriller If I Didn’t Care. 2007 konnte Scheider noch die Dreharbeiten zu dem Thriller Dark Honeymoon beenden, in dem er an der Seite von Tia Carrere, Lindy Booth, Daryl Hannah und Eric Roberts spielte. Seinen letzten Auftritt vor der Filmkamera hatte er 2008 in dem Drama Iron Cross. Quelle: Wikipedia

Foto von Joseph Sargent

Joseph Sargent

Joseph Sargent (22. Juli 1925 – 22. Dezember 2014) war ein US-amerikanischer Filmregisseur. Er inszenierte zahlreiche Fernsehfilme, seine bekanntesten Kinofilme sind jedoch wahrscheinlich „White Lightning“, „MacArthur“, „Nightmares“ und „Der weiße Hai 4 – Die Rache“. Sein populärster Film war „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“. Er wurde mit vier Emmy Awards ausgezeichnet. Er ist der Vater der Anime-Synchronsprecherin Lia Sargent.

Foto von Robert Shaw

Robert Shaw

Besetzung · Bekannt für Der weiße Hai, Der Clou

Robert Archibald Shaw (* 9. August 1927 in Westhoughton, Großbritannien; † 28. August 1978 in Tourmakeady, County Mayo, Irland) war ein britischer Schauspieler und Schriftsteller. Seine Schauspielausbildung erhielt er an der Royal Academy of Dramatic Art. 1949 hatte er sein Bühnendebüt. Die erste größere Kinorolle hatte er in dem 1954 gedrehten Kriegsfilm Mai 1943 – Die Zerstörung der Talsperren. Zum international bekannten Star wurde er in der Rolle von Donald „Red“ Grant, dem Gegenspieler von James Bond (gespielt von Sean Connery) im zweiten Bondstreifen James Bond 007 – Liebesgrüße aus Moskau und durch die 1970er-Jahre-Filme Der Clou (1973), Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123 (1974) und Der weiße Hai (1975). Für den Film Ein Mann zu jeder Jahreszeit (1966) war Shaw für den Oscar als bester Nebendarsteller nominiert, ebenso für einen Golden Globe. Während der Dreharbeiten zum Film Lawinenexpress starb Robert Shaw im Alter von 51 Jahren an einem Herzinfarkt.

Foto von Michael Caine

Michael Caine

Besetzung · Bekannt für Batman Begins, Interstellar, Die Unfassbaren

Sir Michael Caine, CBE (* 14. März 1933 in London als Maurice Joseph Micklewhite, Jr.) ist ein britischer Schauspieler. Er gilt als einer der profiliertesten und erfolgreichsten Charakterdarsteller seiner Generation und ist unter anderem mehrfacher Oscar- und Golden-Globe-Preisträger. Bisher ist er in über 160 Filmen als Schauspieler tätig gewesen. Nach dem Militärdienst (u. a. in Korea) begann er als Schauspieler zu arbeiten und gab sich Mitte der 1950er Jahre den Künstlernamen „Michael Caine“ (da ihn der Film Die Caine war ihr Schicksal beeindruckt hatte). Rund zehn Jahre lang arbeitete er sich in kleinen Rollen im Theater und Kino hoch. Er war seit dieser Zeit auch mit seinem Kollegen Sean Connery befreundet, der ebenso wie Caine zunächst Schwierigkeiten hatte, sich als Schauspieler durchzusetzen. Seinen Durchbruch erlebte Michael Caine Mitte der 1960er Jahre mit Hauptrollen in Filmen wie Zulu (1964), Ipcress – streng geheim (1965) oder Der Verführer läßt schön grüßen (1966). Für den Film Zulu (über den Kampf von 139 Briten gegen ca. 4000 Zulukrieger bei der Schlacht um Rorke’s Drift) musste er sich für die Rolle des Leutnants Gonville Bromhead einen Oberklassenakzent aneignen. Caine, der sonst mit einem unüberhörbaren Cockneyakzent spricht, verkörperte in vielen Filmen den Angehörigen der Arbeiterklasse, der mit wacher Intelligenz und Chuzpe zum Erfolg kommt. Er verkörperte damit einen Schauspieler neuen Typs, der sich von den etablierten britischen Stars unterschied, welche in der Regel durch ihren kultivierten Habitus auffielen (Laurence Olivier, James Mason, Michael Redgrave etc.). Zusammen mit Kollegen wie Sean Connery, Albert Finney, Oliver Reed oder Richard Harris konnte Caine davon profitieren, dass sich der Publikumsgeschmack in den 1960er Jahren deutlich gewandelt hatte. Caine trat im Verlauf seiner Karriere in vielen Filmen unterschiedlichster Qualität auf. Ab den späten 1970er Jahren übernahm er, offensichtlich aus finanziellen Erwägungen, immer wieder Rollen in Filmen, die rein kommerziell ausgerichtet waren und qualitativ deutlich abfielen (Der tödliche Schwarm, 1978, Jagd auf die Poseidon, 1979, Der weiße Hai – Die Abrechnung, 1987). Er fand jedoch auch regelmäßig Rollen, die seine Reputation als vielseitigen Charakterdarsteller festigten, und zählt seit Jahrzehnten zu den renommiertesten Filmschauspielern. Wie kaum ein anderer Star seiner Generation ist Caine mit über 80 Jahren kontinuierlich im Kino zu sehen und tritt in der Regel in zwei oder drei Filmen pro Jahr auf. Zwischen 2005 und 2012 konnte er mit den Filmen der Batman-Reihe einen großen Erfolg verbuchen, in denen er als gewitzter Butler des Titelhelden zu sehen war. Caine ist einer der am häufigsten ausgezeichneten Filmschauspieler. Unter anderem führten sechs Nominierungen zu zwei Oscars, 1987 für Hannah und ihre Schwestern sowie 2000 für Gottes Werk und Teufels Beitrag. Er erhielt 1993 den Orden Commander of the Order of the British Empire (CBE) und wurde am 16. November 2000 von Königin Elisabeth II. als Knight Bachelor zum Ritter geschlagen. Caine ist neben Jack Nicholson der einzige Schauspieler, der in jedem Jahrzehnt zwischen den 1960er und 2000er Jahren mindestens einen Film gedreht hat, für den er für einen Oscar nominiert wurde. Er ist seit über 60 Jahren kontinuierlich als Filmschauspieler tätig.

Foto von Günther Neutze

Günther Neutze

Günther Neutze, in der Südstadt Hannovers geboren, war der älteste Sohn eines Beamten und der Bruder von Hanns Lothar (Neutze) und Horst Michael Neutze. Er besuchte wie seine Brüder die Lutherschule. Noch während seiner Schulzeit arbeitete er als Statist am später zerstörten Schauburg-Theater an der Hildesheimer Straße und fand wie seine Brüder auf diese Weise zum Theater. Er nahm privat Schauspielunterricht und hatte sein erstes Theaterengagement in Aschaffenburg. Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion erhielt er 1947 ein Engagement am Landestheater Hannover. Hier wirkte er „als hochgeschätzter Charakterdarsteller“ im Ballhof-Ensemble unter Kurt Ehrhardt, der Neutzes „ungewöhnliche komödiantische und intellektuelle Vielseitigkeit“ schätzte. In diesem Ensemble spielte er mit Bernhard Minetti, Rolf Boysen, Heinz Bennent, Elfriede Rückert, Hansjörg Felmy und seinem Bruder Hanns Lothar. 1951 und 1952 war Günther Neutze am Staatstheater Braunschweig, anschließend arbeitete er wieder in Hannover, aber auch in Bremen und bei den Festspielen in Bad Hersfeld. Ansonsten hat er kaum außerhalb von Hannover gespielt – ein Angebot des Wiener Burgtheater schlug er 1975 aus. Auch war Neutze sein Leben lang Fan von Hannover 96. Mit seinen beiden Brüdern trat er nur in einem einzigen Film zusammen auf, und zwar in dem Jürgen-Roland-Krimi Polizeirevier Davidswache (1964). Zwei Jahre darauf konnte man das Trio in dem Kriminal-Hörspiel Reiche Leichen sind die Besten von Harald Vock hören. Hanns Lothar und Neutze waren auch in dem Fernsehfilm Flug in Gefahr nach dem gleichnamigen Roman des Bestsellerautoren Arthur Hailey beide in Hauptrollen zu sehen. Günther Neutze ist auf dem anonymen Urnengräberfeld auf dem Stadtfriedhof Lahe beigesetzt. Populär wurde Neutze ab Ende der 1950er Jahre durch seine Film- und Fernsehrollen. Jürgen Roland holte ihn zum Fernsehen, so dass er für seine Bühnenauftritte und der Arbeit im Fernsehstudio zwischen Hannover und Hamburg pendelte. Nach zahlreichen kleinen Filmrollen schrieb Neutze 1966 Fernsehgeschichte als Archibald Arrow in dem deutschen Fernsehmehrteiler Die Gentlemen bitten zur Kasse über den berühmten Postzugraub in England. Von 1967 bis 1973 trat er neben Karl Lieffen als Kommissar Bernard in Rolands Krimiserie Dem Täter auf der Spur auf, in der beide die Zuschauer zum Mitraten aufforderten. Rollen übernahm Neutze auch in weiteren Fernsehkrimis. Daneben war Neutze „ein glänzender Sprecher beim Funk“; so lieh er seine Stimme „so beliebten Sendungen wie Am Morgen vorgelesen.“ 1983 zog sich der herzkranke Schauspieler ins Privatleben zurück, nachdem er 1979 während einer Theatertournee zusammengebrochen war. Der Ehemann hinterließ die Kinder Michael (Mischa) und Brigitte. Quelle: Wikipedia

Foto von Paul Thomas Anderson

Paul Thomas Anderson

Regie · Bekannt für One Battle After Another, There Will Be Blood

Paul Thomas Anderson (* 26. Juni 1970) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur, Produzent und Drehbuchautor. Der in Los Angeles geborene Anderson interessierte sich schon in jungen Jahren für das Filmemachen. Als Absolvent des Sundance Institute ist Anderson berühmt für seine oft epischen Psychodramen, die oft im San Fernando Valley spielen und von Figuren handeln, die nach Erlösung, Vergebung oder Verlust suchen; sie verwenden auch weite Bildausschnitte sowie realistische oder düstere Kinematographie. Anderson gab sein Spielfilmdebüt mit Hard Eight (1996). Mit Boogie Nights (1997), der im Goldenen Zeitalter der Pornografie spielt, hatte er bei Kritikern und an den Kinokassen großen Erfolg und erhielt weitere Auszeichnungen für Magnolia (1999), ein Ensemblestück, das im San Fernando Valley spielt, und Punch-Drunk Love (2002), ein romantisches Comedy-Drama. Andersons Film „There Will Be Blood“ aus dem Jahr 2007 über einen Ölsucher während des Ölbooms in Südkalifornien war ein großer Erfolg bei Kritikern und an den Kinokassen und wurde oft als einer der besten Filme der 2000er Jahre bezeichnet. Darauf folgten „The Master“ (2012) und „Inherent Vice“ (2014). Andersons achter Film „Phantom Thread“ kam 2017 in die Kinos. Er hat Musikvideos für Künstler wie Fiona Apple, Radiohead, Haim, Joanna Newsom, Aimee Mann, Jon Brion und Michael Penn gedreht und auch einen Dokumentarfilm, „Junun“ (2015), über die Entstehung des Albums in Indien gedreht. Vor kurzem hat er einen Kurzfilm zu Thom Yorkes „Anima“ (2019) gedreht, der auf Netflix und in ausgewählten IMAX-Kinos veröffentlicht wurde. Andersons Filme zeichnen sich oft durch die Darstellung fehlerhafter und verzweifelter Charaktere, die Auseinandersetzung mit Themen wie dysfunktionalen Familien, Entfremdung und Einsamkeit, einen kühnen visuellen Stil mit bewegten Kameras und langen Einstellungen sowie einen einprägsamen Einsatz von Musik aus. Er ist bekannt für seine häufige Zusammenarbeit mit den Schauspielern Philip Baker Hall, Philip Seymour Hoffman, Julianne Moore, Melora Walters, John C. Reilly, Joaquin Phoenix und Daniel Day-Lewis, dem Kameramann Robert Elswit, dem Kostümbildner Mark Bridges sowie den Komponisten Jon Brion und Jonny Greenwood. Seine Filme haben durchweg viel Lob von den Kritikern erhalten. Anderson wurde für acht Oscars, einen Golden Globe Award und fünf BAFTA Awards nominiert und gewann einen Preis für den besten Regisseur in Cannes, sowohl einen Goldenen als auch einen Silbernen Bären in Berlin und einen Silbernen Löwen in Venedig. Beschreibung oben aus dem Wikipedia-Artikel Paul Thomas Anderson, lizenziert unter CC-BY-SA, vollständige Liste der Mitwirkenden auf Wikipedia. Google Übersetzung

Foto von François Goeske

François Goeske

In der Kindheit förderten Goeskes Eltern sein musikalisches Talent. Daneben entdeckte er ein Interesse fürs Theaterspielen. Mit neun Jahren wurde er in den Kinderchor der Bayerischen Staatsoper in München aufgenommen. Er war dort u. a. als Solist in La Bohème und Pique Dame auf der Bühne zu sehen. Als Hauptdarsteller trat Goeske in Uli Brées Musical Teddy – ein musikalischer Traum auf. Mit der Figur des „Kreuzkamm Junior“ in Das fliegende Klassenzimmer übernahm er 2003 seine erste Rolle in einem Kinofilm. Kurz darauf lieh er in der deutschen Fassung von Disneys Das Dschungelbuch 2 Mogli seine Gesangsstimme. Neben weiteren Synchronisationen war Goeske in einigen Fernsehproduktionen zu sehen. 2004 begannen die aufwendigen Dreharbeiten zu Bergkristall unter der Regie von Joseph Vilsmaier, der im Winter 2004/2005 mit Erfolg im Kino lief. Goeske spielte darin die Hauptrolle des Konrad. Für seine Leistung erhielt er 2005 im Rahmen des Münchner Filmfestes den Kinder-Medien-Preis „Der weiße Elefant“ und eine Nominierung für den Internationalen Undine Award (u. a. mit Alexandra Maria Lara, Tom Schilling, Mavie Hörbiger, Kostja Ullmann, Robert Stadlober). Im Sommer 2005 spielte Goeske die Hauptrolle im deutsch-französischen Kinofilm Französisch für Anfänger (u. a. mit Christian Tramitz), der 2006 im Verleih der Constantin Film mit mehr als 250.000 Besuchern den Sprung in die Top 25 der deutschen Kinoproduktionen schaffte. Seit 2020 gehört Goeske zum Hauptcast der ZDF-Krimi-Serie Blutige Anfänger. Goeske ist seit 2011 Mitglied der Deutschen Filmakademie. Die eigentliche Schreibweise des Nachnamens ist Göske. Da Goeske immer öfter in internationalen Produktionen arbeitete, hat sich seine Agentur 2006 entschieden, die offizielle Schreibweise auf Goeske zu ändern. Im Netz und in Pressemeldungen tauchen immer noch beide Schreibweisen auf. (Quelle: Wikipedia)

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Karl John

Nach dem Erwerb der Hochschulreife studierte Karl John zunächst Architektur an der Technischen Hochschule in Danzig. Doch entdeckte er alsbald seine Liebe zur Bühne und zog nach Berlin, wo er auch Schauspielunterricht nahm. Im Alter von 26 Jahren erlebte er seinen ersten Bühnenauftritt an einem Theater in Bunzlau. 1932, nur ein Jahr später, gab er in dem Kriminalfilm Der weiße Dämon sein Filmdebüt. Hans Albers spielte in diesem Film die Hauptrolle. In der Folgezeit spielte er auch immer wieder an verschiedenen Bühnen und gelangte 1938 auch ans Deutsche Theater in Berlin. Karl John spielte ob seiner Physiognomie, seines Auftretens und seiner Stimme in der UFA-Zeit überwiegend Soldatenrollen. So war er auch in Propagandafilmen zu sehen, wie Stukas, U-Boote westwärts! oder auch Zwei in einer großen Stadt (alle 1941). Nachdem er sich 1943 Goebbels gegenüber abfällig über die Kriegsführung geäußert hatte, fiel er in Ungnade und musste Kriegsdienst leisten. Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte er in dem Antikriegsfilm In jenen Tagen (1947) mit, und seine Rolle in der Wolfgang-Borchert-Verfilmung von Draußen vor der Tür mit dem Titel Liebe 47 zeigte seine eindrucksvollste Darstellung. Wieder waren es hauptsächlich Wehrmachtsangehörige, die er in Streifen wie Des Teufels General (1955), Hunde, wollt ihr ewig leben (1957) und Fabrik der Offiziere (1960) sowie in der internationalen Produktion von The Longest Day (Der längste Tag) verkörperte. In Peter Lorres einziger Regiearbeit Der Verlorene (1951) spielte er einen Gestapo-Agenten. In den 1960er Jahren war er filmisch vor allem in einigen Edgar-Wallace-Adaptionen zu sehen. Im Fernsehen hatte er noch Auftritte in Derrick und Tatort und in Der Kommissar. Auch in einer ganzen Reihe von Hörspielen war er als Sprecher im Einsatz. Zu seinen bekanntesten Rollen gehörte 1959 die Darstellung des Londoner Schriftstellers und Privatdetektivs Paul Temple in der achtteiligen Produktion Paul Temple und der Conrad-Fall von Francis Durbridge, in der Willy Purucker die Regie führte. John erlitt am 20. Dezember 1977 kurz vor der Vorstellung von „Mond über den Fluss“ von Pavel Kohout einen Zusammenbruch im Theater Gütersloh und starb zwei Tage später, 72-jährig, im Städtischen Krankenhaus an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Er wurde auf dem Friedhof Heerstraße im Berliner Stadtteil Charlottenburg beigesetzt. Quelle: Wikipedia

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Jameson Parker

Francis Jameson Parker Jr. ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der vor allem als A.J. Simon in der 1980er-Jahre-Serie Simon & Simon bekannt wurde und gelegentlich in Kinofilmen wie Der weiße Hund von Beverly Hills (1982) oder Die Fürsten der Dunkelheit (1987) mitwirkte.

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Lukas Schust

Seit dem Alter von sieben Jahren wirkte Schust in zahlreichen Fernsehfilmen mit. 2008 erhielt er den Kinder-Medien-Preis Der weiße Elefant als Sonderpreis für die beste schauspielerische Darstellung in Das Wunder von Loch Ness. Darüber hinaus erlangte er Aufmerksamkeit durch seine Synchronisation von Tanay Chheda in Slumdog Millionär und Asa Butterfield in Der Junge im gestreiften Pyjama, für die er im Jahr 2010 in der Kategorie „Herausragende Nachwuchsleistung“ mit dem Deutschen Preis für Synchron ausgezeichnet wurde.