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Poster zu Der mit dem Wolf tanzt

Der mit dem Wolf tanzt

1990

AbenteuerDramaWestern

John J. Dunbar ist ein Lieutenant der Nordstaaten-Armee, dem nach einer schweren Kriegsverletzung das Bein amputiert werden soll. Dunbar erträgt diese Vorstellung nicht und will sich umbringen. Auf einem Pferd reitet er vor den Feindeslinien auf und ab, doch statt zu sterben, wird er zum Helden: Die Kugeln der Feinde verfehlen ihn wie durch ein Wunder. Dadurch werden die Feinde abgelenkt und am Ende steht ein glorreicher Sieg für die Nordstaaten. Dunbar darf sein Bein behalten und das Pferd, welches ihn so sicher vor dem Feindesfeuer bewahrt hat. Dunbar wird auf eigenen Wunsch an den westlichsten Außenposten versetzt, den es gibt. Der Posten ist verlassen, die dort stationierten Truppen wurden im Kampf mit den Indianern getötet oder sind geflohen. Alleine bringt er den Außenposten wieder auf Vordermann und genießt die Zeit in der freien Wildnis. An seiner Seite sind nur sein treues Pferd und ein einsamer Wolf, der ihn aus der Ferne beobachtet und jeden Tag ein Stückchen näher kommt …

Foto von Rodney A. Grant

Rodney A. Grant

Besetzung · Bekannt für Der mit dem Wolf tanzt

Rodney Arnold Grant (* 9. März 1959 in der Pine-Ridge-Reservation, South Dakota, USA) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der große Bekanntheit in der Rolle des „Wind in seinem Haar“ im Film Der mit dem Wolf tanzt erlangte. Der Angehörige des Stammes der Omaha wurde mit seinen vier älteren Geschwistern von seinen Großeltern aufgezogen und wuchs in Thurston County (Nebraska) auf. Nach einer kurzen sechsmonatigen Dienstzeit bei den US-Marines und sechs Jahre als Reservist hatte er im Jahr 1988 in dem Film Die jungen Krieger sein Debüt. Seitdem spielte er in verschiedenen Filmen und Fernsehserien, so in Ein Mountie in Chicago oder Stargate – Kommando SG-1. 1990 hatte er seine bisher größte Rolle als „Wind in seinem Haar“ in Der mit dem Wolf tanzt. Bei den Dreharbeiten hatte Grant große Schwierigkeiten, die Sprache der Lakota zu lernen. Um nicht gänzlich aus dem Film geschnitten zu werden beziehungsweise als reine Komparsenrolle zu enden, nahm er zusätzliche Stunden mit dem Casting-Director des Films.

Foto von Mary McDonnell

Mary McDonnell

Besetzung · Bekannt für Battlestar Galactica, Der mit dem Wolf tanzt, Donnie Darko

Mary Eileen McDonnell (* 28. April 1952 in Wilkes-Barre, Pennsylvania) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Bekannt wurde sie 1990 mit ihrer Rolle einer von Indianern aufgezogenen Weißen in Kevin Costners Film Der mit dem Wolf tanzt. Diese brachte ihr Nominierungen als beste Nebendarstellerin für einen Oscar und einen Golden Globe ein. Zwei Jahre später wurde McDonnell für ihre Hauptrolle in dem Drama Passion Fish von John Sayles erneut für einen Oscar und einen Golden Globe nominiert. 1996 spielte sie in dem Film Independence Day die First Lady. Für ihre Gastrolle als Eleanor Carter in der Fernsehserie Emergency Room war McDonnell 2002 für einen Emmy nominiert. In der erfolgreichen Science-Fiction-Serie Battlestar Galactica spielte sie von 2003 bis 2009 die Präsidentin Laura Roslin. 2008 war sie in der Fernsehserie Grey’s Anatomy mit einem Gastauftritt als Dr. Virginia Dixon zu sehen, die das Asperger-Syndrom hat. Von 2009 bis 2012 spielte sie in The Closer die Rolle von Captain Sharon Raydor, die sie nach dem Ende der Serie auch im Spin-off Major Crimes übernahm. Quelle: Wikipedia

Foto von Graham Greene

Graham Greene

Besetzung · Bekannt für Der mit dem Wolf tanzt, The Green Mile, New Moon – Biss zur Mittagsstunde

Graham Greene war ein kanadischer Schauspieler. 1983 hatte Greene sein Spielfilmdebüt in dem Sport-Drama Run For Your Life – Ein Sioux siegt für seine Brüder (Original-Titel: Running Brave). 1985 hatte er eine kleine Rolle neben Al Pacino in Revolution. Weltweit bekannt wurde er 1990. An der Seite von Kevin Costner spielte er Strampelnder Vogel (Kicking Bird) in Der mit dem Wolf tanzt und wurde für den Oscar nominiert. In der Folgezeit hatte Greene regelmäßig wichtige Nebenrollen in Hollywood-Produktionen (z. B. Maverick – Den Colt am Gürtel, ein As im Ärmel oder The Green Mile) und Gastauftritte in verschiedenen TV-Serien wie L.A. Law – Staranwälte, Tricks, Prozesse, Mord ist ihr Hobby, Outer Limits – Die unbekannte Dimension oder Ausgerechnet Alaska. Obwohl Greene aufgrund seiner Herkunft in Filmen häufig einen Indianer spielte, sowohl inner- wie außerhalb des Western-Genres, sah sich Greene nicht als Wegbereiter oder Botschafter der Indianer.

Foto von Norman Howell

Norman Howell

Als Norman Howell vierzehn Jahre alt war, brachte ihm seine Rodeo-Karriere eine Rolle in dem Film „Die Cowboys“ (1971) ein. Der legendäre John Wayne, der zusammen mit Yakima Canutt als Pionier des modernen Filmkampfes gilt, brachte ihm seinen ersten Filmschlag bei. Dies weckte in Norman den Wunsch, Stuntarbeit der Schauspielerei vorzuziehen. Schon bald startete seine Karriere durch. Er doubelte John Travolta, Richard Chamberlain, Peter O'Toole, Bruce Willis, Mark Harmon und Dirk Benedict und war Roger Moores Stuntdouble in „007“. Normans Karriere als Stuntkoordinator begann mit „Footloose“, und Kevin Costner gab ihm dann seinen ersten großen Durchbruch als Stuntkoordinator bei „Der mit dem Wolf tanzt“ und als Second-Unit-Regisseur bei „Bodyguard“, „Open Range“ und „Mr. Brooks“. Norman Howells Professionalität, Kreativität und sein handwerkliches Können haben ihm einen Platz unter den besten Stuntkoordinatoren und Second-Unit-Regisseuren der Branche eingebracht.

Foto von Wes Studi

Wes Studi

Besetzung · Bekannt für A Million Ways to Die in the West, Avatar, Heat

Wes Studi (* 17. Dezember 1947 in Nofire Hollow, Oklahoma, als Wesley Studie) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. 2019 erhielt er den Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Wes Studi gehört dem Volk der Cherokee an. Er wuchs in einem Indianerreservat auf. Im Jahr 1967 meldete er sich als Freiwilliger zur US Army und diente 18 Monate im Vietnamkrieg. Anschließend studierte er am Tulsa Junior College. Studi debütierte im Fernsehfilm The Trial of Standing Bear aus dem Jahr 1988. Im Western Der mit dem Wolf tanzt (1990) spielte er an der Seite von Kevin Costner. Im Film The Doors (1991) spielte Wes Studi die Rolle eines Indianers, der Jim Morrison (Val Kilmer) in seinen Visionen erscheint. 1992 spielte er den Magua in Michael Manns filmischer Umsetzung des Romans Der letzte Mohikaner. Im Film Geronimo – Eine Legende (1993) übernahm er die Rolle des Geronimo. Für diese Rolle erhielt er im Jahr 1994 – gemeinsam mit einigen anderen Beteiligten – den Western Heritage Award. Ein Jahr später arbeitete Studi erneut mit Michael Mann zusammen und übernahm im Kriminalfilm Heat die Rolle des Detective Casals. Im Horrorfilm Der gläserne Tod (1996) spielte Studi eine der größeren Rollen. Im Horrorfilm Octalus (1998) war er an der Seite von Treat Williams und Famke Janssen zu sehen. Im Jahr 2000 wurde er mit dem First Americans in the Arts Award ausgezeichnet. Seit 2002 spielte er in drei Fernsehverfilmungen nach Romanen von Tony Hillerman den Navajo-Polizisten Joe Leaphorn.

Foto von Maury Chaykin

Maury Chaykin

Besetzung · Bekannt für Entrapment, Der mit dem Wolf tanzt

Maury Chaykin (27. Juli 1949 – 27. Juli 2010) war ein US-amerikanisch-kanadischer Schauspieler, der für seine Bühnen- und Filmrollen bekannt war. Geboren in Brooklyn, New York, zog Chaykin 1974 nach Toronto, Kanada, nachdem er an der University of Buffalo Schauspiel studiert hatte. Im Laufe seiner Karriere arbeitete er sowohl in Kanada als auch in den Vereinigten Staaten. Er wirkte in bekannten Filmen wie „Der mit dem Wolf tanzt“ (1990), „Mein Vetter Vinny“ (1992), „Das süße Jenseits“ (1997), „Owning Mahowny“ (2003) und „Being Julia“ (2004) mit. Chaykins Darbietungen wurden oft von der Kritik gefeiert und brachten ihm zahlreiche Auszeichnungen und Nominierungen ein, darunter mehrere Genie Awards. Im Fernsehen stellte Chaykin seine Vielseitigkeit in einer breiten Palette von Rollen unter Beweis. Er wirkte in zahlreichen gefeierten Serien mit, darunter „Entourage“, „CSI: Den Tätern auf der Spur“ und vor allem in „Nero Wolfe Mysteries“ (2001–2002), in der er die Titelrolle spielte. Maury Chaykin starb am 27. Juli 2010 an seinem 61. Geburtstag.

Foto von Larry Joshua

Larry Joshua

Besetzung · Bekannt für Der mit dem Wolf tanzt

Larry Joshua (* 12. Februar 1952) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der seit 1981 in über 50 Produktionen mitgewirkt hat. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen „The Burning“ (1981), „Sea of ​​Love“ (1989), „Quick Change“ (1990), „A Midnight Clear“ (1992), „Romeo is Bleeding“ (1993), „Akte X“ (1998), „For Love of the Game“ (1999) und „Spider-Man“ (2002). Er spielte in zwei Oscar-prämierten Filmen mit: „Der mit dem Wolf tanzt“ (1990) und „Erbarmungslos“ (1992). Joshua kann auch auf eine beachtliche Fernsehkarriere zurückblicken. Er gehörte zum Ensemble der kurzlebigen Polizeiserie „Cop Rock“ (1990) und hatte eine wiederkehrende Rolle als Captain Clifford Bass in der Krimiserie „NYPD Blue“ (1995–2001). Joshua hatte außerdem Gastauftritte in „Search for Tomorrow“, „Miami Vice“, „Party of Five“, „Chicago Hope“, „Law & Order“ und „Emergency Room“. Er wurde in New York City geboren. Joshua und die Soap-Opera-Schauspielerin Sharon Rose Gabet waren von 1984 bis 1996 verheiratet. Das Paar hat drei Kinder.

Foto von Kevin Costner

Kevin Costner

Besetzung · Bekannt für Der mit dem Wolf tanzt, The Untouchables, Yellowstone

Kevin Michael Costner (* 18. Januar 1955 in Lynwood, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Filmproduzent, Unternehmer, Regisseur und Musiker. Seinen größten Erfolg feierte er 1990 mit dem Western-Epos Der mit dem Wolf tanzt, für den er den Oscar für den besten Film sowie für die beste Regie gewinnen konnte. 1974 gab Costner sein Filmdebüt in der Softsex-Komödie Malibu Summer (dt.: Heißer Strand USA), die erst 1981 veröffentlicht wurde. Erst Anfang der 1980er Jahre kehrte Costner in kleineren Rollen zum Film zurück. Seinen internationalen Durchbruch feierte Costner 1987 mit Brian de Palmas Film The Untouchables – Die Unbestechlichen mit Sean Connery als ehrlichem Polizisten, Robert De Niro als Al Capone und Costner als dessen Gegenspieler Eliot Ness. Im selben Jahr drehte er den ebenfalls erfolgreichen Thriller No Way Out – Es gibt kein Zurück. 1989 gelang ihm mit dem märchenhaften Film Feld der Träume über einen Farmer, der mit dem Bau eines Baseball-Stadions in seinem Maisfeld die Vergangenheit beschwört und die Zukunft gewinnt, ein weiterer Erfolg. Auf dem Höhepunkt seiner Popularität gründete Costner zusammen mit Produzent Jim Wilson die Produktionsfirma Tig Productions, mit der er seine Filme fortan produzierte. Sein Regiedebüt gab Costner 1990 mit dem aufwendigen Western-Epos Der mit dem Wolf tanzt, den er auch produzierte und dessen Hauptrolle er übernahm. Der mehr als drei Stunden lange Streifen wurde entgegen den Erwartungen der Fachwelt ein internationaler Kinoerfolg und erntete bei 12 Nominierungen sieben Oscars, unter anderem für Costners Regie und den Besten Film. Es folgte bis Mitte der 1990er Jahre eine Serie weiterer Erfolge mit dem Abenteuerfilm Robin Hood – König der Diebe, Oliver Stones Geschichtsinterpretation JFK – Tatort Dallas (beide 1991), dem romantischen Thriller Bodyguard (1992) mit Whitney Houston und Clint Eastwoods Perfect World (1993), in dem Costner erstmals einen Verbrecher spielte. Lawrence Kasdans Verfilmung des Lebens von Wyatt Earp (1994) mit Costner in der Titelrolle floppte. 1995 produzierte Costner dann den postapokalyptischen Science-Fiction-Film Waterworld und spielte die Hauptrolle des Mariners. Zwei Jahre später setzte Costner noch einmal sein ganzes Renommee ein, um als Regisseur, Hauptdarsteller und Produzent eine kostspielige Mischung aus Western und Science Fiction inszenieren zu können: Doch The Postman wurde, anders als Waterworld, tatsächlich ein großer Flop und von vielen Kritikern verrissen. The Postman markierte einen Wendepunkt. Nach dem hochbudgetierten Misserfolg konnte sich Costner nie wieder in der ersten Hollywood-Liga positionieren, obwohl er auch weiterhin kontinuierlich beschäftigt war. Er spielte Hauptrollen in Liebesfilmen wie Message in a Bottle (1999), An deiner Schulter (The Upside Of Anger, 2005) oder dem Politthriller Thirteen Days (2000). 2003 inszenierte er den Western Open Range (2003), in dem er auch Regie führte. Mit diesem Film gelang ihm ein finanzieller Erfolg, und er erntete wieder positive Kritiken. 2007 überraschte er in der Rolle eines geisteskranken Serienmörders in dem Film Mr. Brooks.

Foto von Koji Yakusho

Koji Yakusho

Besetzung · Bekannt für Perfect Days, 俺のこと、なんか言ってた?

Kōji Yakusho ist ein japanischer Schauspieler. Er arbeitet für Kino, Theater und Fernsehen. Kōji Yakusho wurde 1956 als jüngster von fünf Brüdern als Kōji Hashimoto in Isahaya geboren. Nach Abschluss der Oberschule für Technologie der Präfektur Nagasaki im Jahr 1974 begann er, für das Gemeindeamt des Stadtbezirkes Chiyoda in Tokio (jap. Chiyoda-ku Yakusho) zu arbeiten. Seinen Künstlernamen entnahm er dieser Arbeitsstelle. Als er 1976 eine Aufführung von Maxim Gorkis Theaterstück Die Kleinbürger sah, beschloss er, Schauspieler zu werden. Im Frühjahr 1978 sprach er beim Mumeijuku-Schauspielstudio, das der Schauspieler Tatsuya Nakadai leitete, vor und wurde eingestellt. Dort traf er die Schauspielerin Kawatsu Saeko, die er 1982 heiratete und die 1985 den gemeinsamen Sohn gebar. Bekannt wurde Yakusho durch diverse Rollen in Fernsehserien. Im 1983 von NHK produzierten Fernsehdrama Tokugawa Ieyasu verkörperte er den Kriegsherren Oda Nobunaga (1534–1582), den Samurai Miyamoto Musashi (1584–1645) spielte er von 1984 bis 1985 in einer gleichnamigen Fernsehserie. In der Komödie Tampopo (1985), deren eigentliche Handlung das Bekanntmachen eines Nudelsuppenrestaurants ist, hatte er die Rolle des weißgekleideten Yakuza. Seine zweite größere Spielfilmrolle hatte er in der sowjetisch-japanischen Koproduktion Der weiße Wolf aus dem Jahr 1990. Der endgültige Durchbruch in Japan gelang ihm in den Jahren 1996 bis 1997. In Masayuki Suos Tanzfilm Shall we dance? (1996) spielte er Shohei Sugiyama. Neben Hauptrollen in Tatsuoki Hosonos Shabu gokudo (1996) und Yoshimitsu Moritas Shitsuraken (1997) war er der Hauptdarsteller in Shōhei Imamuras Melodram Der Aal, das 1997 die Goldene Palme bei den Filmfestspielen von Cannes gewann. Für Shitsuraken und Der Aal gewann der Schauspieler seinen zweiten Japanese Academy Award, für den er zwischen 1999 und 2005 noch sechsmal nominiert war. Einen weiteren Erfolg hatte er mit dem Thriller Cure, für den er auf dem Tokyo International Film Festival 1997 als Bester Darsteller ausgezeichnet wurde. Mit dem Regisseur von Kyua, Kiyoshi Kurosawa, arbeitete er in den folgenden Jahren noch mehrmals – unter anderem bei Kōrei (2000) und Doppelgänger (2003) – zusammen. Die zweite Zusammenarbeit mit Regisseur Shōhei Imamura erfolgte 2001 mit dem Film Wasserspiele, wo er einen arbeitslosen Sarariman, der auf der Suche nach einem Schatz eine merkwürdige Frau trifft, darstellt. 2005 hatte Kōji Yakusho eine Nebenrolle im US-amerikanischen Liebesdrama Die Geisha, wo Zhang Ziyi und Ken Watanabe die Hauptrollen übernahmen. Der Film, der auf dem gleichnamigen Roman von Arthur Golden basiert, gewann drei Oscars und spielte weltweit über 157 Millionen US-Dollar ein. Sein zweiter US-amerikanischer Film war Alejandro González Iñárritus Film Babel, der im Mai 2006 bei den Filmfestspielen von Cannes seine Premiere feierte. In Babel spielte er unter anderem neben Brad Pitt, Cate Blanchett und Gael García Bernal. Er verkörpert in dem Film Yasujiro, den Vater der gehörlosen Jugendlichen Chieko (gespielt von Rinko Kikuchi), der seine Tätigkeit als Großwildjäger aufgab und sein Gewehr seinem ehemaligen, marokkanischen Jagdführer schenkte. Im Jahr 2023 gewann er für seine Hauptrolle in Wim Wenders’ Spielfilm Perfect Days den Darstellerpreis des 76. Filmfestivals von Cannes.

Foto von Chloe East

Chloe East

Chloe East (* 16. Februar 2001 in San Clemente, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Chloe East begann im Alter von neun Jahren als Model, ab elf Jahren nahm sie Schauspielunterricht, außerdem war sie als Tänzerin aktiv.[1] 2013 hatte sie eine erste Gastrolle in der HBO-Serie True Blood. Im Film Jessica Darling’s IT List verkörperte sie 2016 die Titelrolle. 2016/17 hatte sie eine wiederkehrende Rolle als Val Wishart in der Serie Liv und Maddie des Disney Channels. In der Serie Ice spielte sie die Rolle der Willow Green, während diese Rolle in höherem Alter von Jocelyn Hudon dargestellt wurde. 2017/18 gehörte sie in der ABC-Serie Kevin (Probably) Saves the World als Reese Cabrera zur Hauptbesetzung. In der Coming-of-Age-Dramedy-Serie Generation verkörperte sie 2021 die Rolle der Naomi. 2022 war sie im Film Die Fabelmans von Steven Spielberg als Monica Sherwood zu sehen.[1][2] In dem im September 2024 auf dem Toronto International Film Festival (TIFF) uraufgeführten Horrorfilm Heretic mit Hugh Grant übernahm sie als Schwester Paxton eine Hauptrolle. 2025 erhielt sie eine Rolle in der Netflix-Komödie Roommates von Chandler Levack.[4] In der Serien-Adaption von Foster Dade Explores the Cosmos für Hulu erhielt sie ebenfalls 2025 die weibliche Hauptrolle der Annabeth Whittaker. In den deutschsprachigen Fassungen wurde sie unter anderem von Stefanie Masnik in Popular Theory – Die Freundschaftsformel, von Muriel Bielenberg in Die Fabelmans, von Elise Eikermann in The Wolf of Snow Hollow, von Florentine Draeger in Jessica Darling’s IT List sowie von Daniela Molina in Generation und von Laura Jenni in Ice synchronisiert. Seit August 2021 ist sie verheiratet.

Foto von Teresa Palmer

Teresa Palmer

Besetzung · Bekannt für The Get Out, Hacksaw Ridge, The Fall Guy

Teresa Palmer ist eine australische Schauspielerin und gehört mit Filmen wie 2:37, Bedtime Stories oder Ich bin Nummer Vier zu den aufstrebenden Nachwuchstalenten der internationalen Filmszene. Wie es manchmal der Zufall so will, fing die Karriere von Teresa Palmer in einem Einkaufcenter an. Denn hier wurde sie als T-Shirt Verkäuferin von dem Regisseur Murali K. Thalluri entdeckt und kurzerhand für die Hauptrolle in 2:37 besetzt, in dem Teresa Palmer eine suizid gefährdete und zudem schwangere Schülerin verkörperte. Ganz ohne Filmerfahrung ging sie in den Film jedoch nicht, hatte Teresa Palmer zuvor als Partygirl einen Kurzauftritt in dem Outbackschocker Wolf Creek. Denoch war es die schauspielerische Leistung in dem Drama 2:37, für die Teresa Palmer im Jahre 2006 mit dem Preis des Australian Film Institute in der Kategorie beste Hauptdarstellerin nominiert wurde, die ihr weitere Rollen bescheren sollte. Nach vershiedensten Rollen in abwechslungsreichen Filmgenres wie December Boys, einer Sommer-Romanze an der Seite von Daniel Radcliffe alias Harry Potter, der Familienkomödie Bedtime Stories mit Comedy-Mime Adam Sandler oder als skrupellose Gangsterbraut im Psychothriller Restraint – Wenn die Angst zur Falle wird, stand Teresa Palmer in dem von Jerry Bruckheimer produzierten Fantasy-Abenteuer Duell der Magier in ihrem ersten großen Blockbuster vor der Kamera und schaffte somit auch ihren Durchbruch in Hollywood. Luke BraceyIn dem Science-Fiction-Thriller Ich bin Nummer Vier agierte Teresa Palmer als eine von neun weiteren Aliens, die amazonenhafte Nummer 6, die bedingt durch ihren zerstörten Heimatplaneten in Form menschlicher Gestalt auf der Erde einen Zufluchtsort finden mussten. 2013 landete Palmer einen Hit mit der Zombie-Komödie Warm Bodies, in der sie an der Seite von Nicholas Hoult zu sehen war. Wieder zwei Jahre später ergatterte sie eine Rolle in dem Remake Point Break. Neben Co-Star Luke Bracey steht sie für Mel Gibsons Hacksaw Ridge erneut vor der Kamera.

Foto von Bernd Michael Lade

Bernd Michael Lade

Besetzung · Bekannt für Tatort

Nach einer Ausbildung als Baufacharbeiter in Ost-Berlin studierte er Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Es folgten ein Theaterengagement in Frankfurt (Oder) und Fernsehfilme im Fernsehen der DDR. In den Jahren vor 1989 war Lade Teil der Punkszene Ost-Berlins. Nach der deutschen Wiedervereinigung begann er 1991 ein Regiestudium an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam. Sein Regiedebüt stellte er 1995 mit dem Film Rache vor. 1991 wurde er mit seiner Rolle als vertrottelter Dorfpolizist in Detlev Bucks Kinofilm Karniggels und ab 1992 als Tatort-Kommissar M. Kain bundesweit bekannt. Die letzte Folge des Ermittlerduos Ehrlicher (Peter Sodann) und Kain lief am 11. November 2007. Von 2003 bis 2006 war er in der TV-Mitmachkrimi-Serie Spur & Partner[1] als Jonny Spur zu sehen, der mit seinem Bassethund Partner gemeinsam auf Spurensuche ging, wobei den Fall die Zuschauer stets selbst lösen mussten. Im Jahr 2005 spielte er den Familienvater Michael Thiel in der Comedy-Serie Nicht von dieser Welt. Außerdem steht er nach 14 Jahren Fernseharbeit seit 2008 im Berliner Maxim-Gorki-Theater wieder auf der Theaterbühne. Im Sommer 2013 stand er in einer Neuinszenierung von Hebbels Nibelungen – born to die bei den Nibelungenfestspielen in Worms als Gunther unter der Regie von Dieter Wedel auf der Bühne. Außerdem war er Schlagzeuger der Band planlos, einer der ersten Punkbands in der DDR (nicht zu verwechseln mit Planlos aus Grevenbroich). 1985 bis 1990 war er Sänger der Avantgarde-Band Cadavre Exquis. Seit Ende 2007 tritt er zusammen mit seiner Ehepartnerin Maria Simon wieder als Sänger und Gitarrist der Neo-Punk-Band Ret Marut – benannt nach einem Pseudonym des Schriftstellers B. Traven – auf. Bernd Michael Lade ist mit der Schauspielerin Maria Simon verheiratet,[3] mit der er drei Kinder hat. Er lebt mit ihr, den gemeinsamen Kindern, Simons Sohn aus einer früheren Beziehung mit Devid Striesow sowie einem eigenen Sohn aus einer früheren Beziehung in Berlin-Pankow.(Wikipedia)

Foto von Matti Geschonneck

Matti Geschonneck

Matti Geschonneck (* 8. Mai 1952 in Potsdam) ist ein deutscher Regisseur. Matti Geschonneck ist der Sohn des Schauspielers Erwin Geschonneck (benannt nach dessen Rolle „Matti“ in Herr Puntila und sein Knecht Matti) und Halbbruder des Forensik-Spezialisten Alexander Geschonneck. Er wuchs bei seiner Mutter, der Schauspielerin Hannelore Wüst, und seinem Stiefvater, dem Dokumentaristen Gerhard Scheumann, in Berlin auf. Er studierte vier Jahre Regie am Staatlichen Institut für Kinematographie (WGIK) in Moskau. Er wurde vom Studium abberufen und als SED-Mitglied gestrichen, weil er sich nach Wolf Biermanns Ausbürgerung nicht von diesem distanziert hatte. Seit 1978 lebt er in der Bundesrepublik. Er arbeitete zunächst als Regieassistent bei Thomas Langhoff, Eberhard Fechner und Diethard Klante. 1991 drehte er seinen ersten Kinospielfilm, Moebius, danach mehrere Folgen der Krimiserie Tatort mit Günter Lamprecht. 1995 kam es mit dem Film Matulla und Busch nach einem Drehbuch von Ulrich Plenzdorf zur einzigen Zusammenarbeit mit seinem Vater Erwin Geschonneck, der mit dieser Komödie Abschied vom Film nahm. Nach Jahren ausschließlicher Fernseharbeit entstand 2009 sein zweiter Kinospielfilm Boxhagener Platz, nach einem Roman von Torsten Schulz. Er hatte seine Welturaufführung auf der Berlinale 2010 innerhalb der Reihe Special. Ebenfalls auf der Berlinale, 2017, wurde sein Kinospielfilm In Zeiten des abnehmenden Lichts nach dem Roman von Eugen Ruge und einem Drehbuch von Wolfgang Kohlhaase welturaufgeführt. Matti Geschonneck ist Mitglied der Europäischen Filmakademie. Er ist mit der deutschen Schauspielerin und Regisseurin Ina Weisse verheiratet. Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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The Wolf of Wall Street

2013

KomödieDramaKrimi

New York in den frühen 1990er Jahren. Der aufstrebende Aktienhändler Jordan Belfort gründet mit Anfang 20 die Maklerfirma "Stratton Oakmont", mit der er schnell zum Multimillionär aufsteigt und zum Shootingstar der New Yorker Börse wird. Schon bald ist er hauptsächlich unter seinem neuen Spitznamen "Wolf of Wall Street" bekannt. Mit seinem Reichtum finanziert er einen ausschweifenden Lebensstil, der von Alkohol, Drogen, Sex und Dekadenz geprägt ist. Jordans Siegeszug scheint nicht zu stoppen zu sein, doch dies lässt ihn übermütig werden. Von unstillbarer Gier getrieben und mit dem Gefühl der Unbesiegbarkeit im Rücken lassen er und seine "Wolfsbande", darunter sein Kumpel Donnie Azoff, sich auf illegale Geschäfte ein. Das zieht schon bald die Aufmerksamkeit der Justiz auf sich, besonders der FBI-Agent Patrick Denham schaut aufmerksam hinter die Fassade von Belforts Firmengeflecht. Als die Gesetzeshüter Jordan langsam auf die Schliche kommen, droht sein gesamtes Kartenhaus einzustürzen.

Foto von Wolf Ackva

Wolf Ackva

Ackva arbeitete zunächst in Berlin als Autor des Mosse-Verlags. 1931 begann er zunächst in Leipzig mit einem Medizinstudium, nahm dann jedoch bei Otto Falckenberg in München ein Schauspielstudium auf. Sein Theaterdebüt gab Ackva zwar in Düsseldorf, seine künstlerische Heimat fand er nach Stationen während der 1930er Jahre in Berlin und Königsberg allerdings nach dem Krieg an verschiedenen Bühnen Münchens, vor allem den Münchener Kammerspielen. Im Zweiten Weltkrieg wurde er zum Wehrdienst eingezogen und kehrte erst 1948 aus der Kriegsgefangenschaft heim. Daneben war Ackva auch als Darsteller in Film und Fernsehen tätig. Zu den Kinofilmen, in denen er auftrat, gehören Nachts auf den Straßen (1952) und Rommel ruft Kairo (1959). Einem breiten Publikum wurde er vor allem durch seine Rolle als Beppo Brems Kollege Oberinspektor Steiner bekannt, den er ab 1965 in 100 Folgen der ARD-Krimiserie Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger spielte. Außerdem war Ackva als Regisseur und zudem umfangreich in der Synchronisation tätig. Dabei lieh er seine Stimme international bekannten Kollegen wie Henry Fonda (Keine Zeit für Heldentum); Clark Gable (U 23); Marcello Mastroianni (Eine Frau für schwache Stunden); Gregory Peck (Begrabt die Wölfe in der Schlucht); Dirk Bogarde in Die Brücke von Arnheim oder Vincent Price in Theater des Grauens. In der Rolle des Geheimdienstchefs M synchronisierte er sogar zwei verschiedene Darsteller in insgesamt sieben Filmen der James-Bond-Reihe: Bernard Lee in Der Mann mit dem goldenen Colt; Der Spion, der mich liebte und Moonraker sowie Robert Brown in Octopussy; Im Angesicht des Todes ; Der Hauch des Todes und Lizenz zum Töten. Die Synchronrolle, die ihm selbst am besten gefiel, war William Holden in Network. Seine würdevolle, patriarchalische Stimme passte zudem exzellent zu der wichtigtuerischen Muppet-Figur Sam, der Adler. Ackva sprach auch die Texte der Tierdokumentationen von Eugen Schuhmacher. Wolf Ackva starb im Alter von 88 Jahren. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof im Ortsteil Viehbach der Gemeinde Fahrenzhausen im Landkreis Freising. Quelle: WikiPedia

Foto von Alan Arkin

Alan Arkin

Besetzung · Bekannt für Minions – Auf der Suche nach dem Mini-Boss, Edward mit den Scherenhänden

Alan Wolf Arkin war ein US-amerikanischer Schauspieler, Sänger, Regisseur, Kinderbuchautor und Oscarpreisträger. Noch in seiner Schulzeit schloss sich Arkin der Band The Tarriers an; er wollte als Folksänger Karriere machen. Als die Band 1956 mit einer ersten Version des Banana Boat Song eine Erfolgssingle in den US-amerikanischen Charts hatte, ging er vom College ab, um mit der Band auf Tour zu gehen. Trotz einer erfolgreichen Europa-Tournee verließ Arkin die Band. Ein Freund hatte ihn eingeladen, sich der Chicagoer Theatergruppe Second City anzuschließen. Anfang der 1960er Jahre zog er nach New York und trat am Broadway auf. Bereits 1963 erhielt er seinen ersten Tony Award als bester Nebendarsteller in der Komödie Enter Laughing. Die von Mike Nichols inszenierte Komödie Luv fand regen Zuspruch und machte den Regisseur Norman Jewison auf ihn aufmerksam. So bekam Arkin 1966 seine erste Rolle in einem Hollywood-Film. In Jewisons Kriegsfarce Die Russen kommen! Die Russen kommen! spielte er einen sowjetischen U-Boot-Offizier; dafür erhielt er jeweils eine Nominierung für den Oscar als bester Hauptdarsteller und für den BAFTA Award als bester Newcomer. Arkin blieb jedoch dem Theater treu und führte noch im selben Jahr bei einer kurzlebigen Produktion von Hail Scrawdyke! erstmals Regie. 1967 wechselte er wieder zum Film und übernahm in dem Thriller Warte, bis es dunkel ist an der Seite von Audrey Hepburn die Rolle des Bösewichts. In den folgenden Jahren konzentrierte er sich auf seine Filmkarriere. Für seine Darstellung eines Taubstummen in dem Filmdrama Das Herz ist ein einsamer Jäger erhielt er seine zweite Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller. 1970 übernahm er in Mike Nichols Verfilmung des Romans Catch-22 von Joseph Heller die Hauptrolle als Hauptmann Yossarian der US-Luftwaffe. Catch-22 – Der böse Trick machte Alan Arkin weltweit bekannt. 1971 führte er Regie bei der Adaption des Theaterstücks Kleine Morde von Jules Feiffer. Im Jahr darauf veröffentlichte er sein erstes Kinderbuch unter dem Titel Tony’s Hard Work Day. Mitte der 1970er Jahre kehrte Arkin als Regisseur an den Broadway zurück und übernahm kaum noch Filmrollen. 1981 spielte er die Hauptrolle in dem von seinem Sohn Adam Arkin geschriebenen Fernsehfilm Papa haut auf den Putz. In den 1990er Jahren machte er vor allem durch Auftritte in den Filmen Glengarry Glen Ross, Vier Tage im September und Jakob der Lügner auf sich aufmerksam. 2004 erschien das erste ins Deutsche übersetzte Buch von ihm, Cassie liebt Beethoven. Seine drei anderen Kinderbücher sind bislang nur in der englischen Originalausgabe erhältlich. 2007 wurde Arkin für den Film Little Miss Sunshine mit dem Oscar als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Eine weitere Nominierung für diesen Preis erhielt er 2013 für den Film Argo. 2019 wurde er mit einem Stern auf dem Walk of Fame verewigt. Gastredner war Steve Carell. Seine Söhne Adam, Anthony und Matthew sind ebenfalls Schauspieler. Quelle: Wikipedia

Foto von Ilona Grandke

Ilona Grandke

Ilona Grandke absolvierte von 1960 bis 1962 eine Schauspielausbildung an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Babelsberg. Während dieser Zeit gab sie am Hans Otto Theater Potsdam als „Mascha“ in Leo Tolstois Der lebende Leichnam ihr Bühnendebüt. Weitere Theaterstationen waren Bautzen, Dessau sowie die Volksbühne Berlin. Seit den 1960er Jahren trat sie zudem als Sängerin mit eigenen Liederabenden auf und ging auf Tournee. Außerdem übernahm sie regelmäßig Rollen in Film- und Fernsehproduktionen. Sie verkörperte die „Madame Pompadour“ in Neunundzwanzig Grad im Schatten und spielte in erfolgreichen Serien und Reihen wie Polizeiruf 110, Der Staatsanwalt hat das Wort und Aber Vati!. 1982 siedelte Ilona Grandke in die Bundesrepublik Deutschland über. Dort spielte sie in München Theater und arbeitete für Fernsehproduktionen wie Tatort, Freunde fürs Leben und Fest im Sattel. In der Serie Münchener Freiheit spielte sie eine der Hauptrollen. Als Synchronsprecherin lieh sie ihre Stimme international bekannten Schauspielerinnen wie Jeanne Moreau in Die Zeit die bleibt, Shohreh Aghdashloo in Der Exorzismus von Emily Rose, Helen Shaver in Der Hexenclub, Lily Tomlin in Flirting with Disaster – Ein Unheil kommt selten allein und Pam Ferris in Harry Potter und der Gefangene von Askaban. Nach dem Tod von Rose-Marie Kirstein wurde Ilona Grandke zudem die zweite deutsche Stimme von „Lt. Uhura“ Nichelle Nichols in den für Sat.1 synchronisierten Folgen von Raumschiff Enterprise sowie in den Kinofilmen Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart, Star Trek V: Am Rande des Universums, Star Trek VI: Das unentdeckte Land, Snow Dogs und Sind wir schon da?. 1998 wurde Ilona Grandke für die Sendereihe Lebenslinien des Bayerischen Rundfunks porträtiert. Der Film mit dem Titel „Ich bin eine Fremde im eigenen Land“ wurde für den Prix d‘Europa der Menschenrechte nominiert. Ilona Grandke war mit dem Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur Jürgen Pörschmann verheiratet, der 1979 starb.(Wikipedia)

Foto von Nicole Mieth

Nicole Mieth

Nicole Mieth ist eine deutsche Schauspielerin. Sie stand bereits als Jugendliche vor der Fernsehkamera und wuchs in einem künstlerischen Umfeld auf. Nicole Mieth ist die Enkelin des Schauspielers Benno Mieth. Im Jahr 2001 erhielt sie mit der Rolle der Lilli Leonhard ihr erstes Engagement in dem Fernsehfilm Herzstolpern, einer romantischen, für das ZDF produzierten Liebeskomödie. Regie führte Sharon von Wietersheim. Mieth verkörperte darin die Tochter der Journalistin Laura Leonhard sie träumt von einer romantischen Hochzeit ihrer unverheirateten Eltern und begleitet ihre Mutter nach Rügen, als diese ihren Lebensgefährten mit einer anderen Frau überrascht. Das ZDF besetzte Mieth dann auch als Emma Jacobsson in dem Fernsehfilm Sehnsucht nach Marielund (2003), dem Auftaktfilm der erfolgreichen Inga Lindström-Fernsehreihe. Mieth stellte die Tochter des alleinerziehenden Architekten Magnus Jacobsson dar, der sich in die attraktive Stewardess Lena verliebt und gemeinsam mit ihr und seiner Tochter eine idyllische Patchworkfamilie gründet. In der Traumschiff-Episode Samoa war Mieth 2004 in der Rolle des jungen Mädchens Marlene Haas zu sehen. Sie spielte die Tochter des Witwers und alleinerziehenden Vaters Udo Haas, die nach dem erst zwei Jahre zurückliegenden Unfalltod ihrer Mutter keine neue Frau an der Seite ihres Vaters akzeptieren will. Seit 2002 spielt Nicole Mieth in diversen Fernsehfilmen und Fernsehserien mit. Episodenrollen hatte sie unter anderem in den Serien Der letzte Zeuge, Im Namen des Gesetzes, Unser Charly und SOKO Köln. Im Fernsehen war sie 2011 auch in Spielszenen der Fernsehsendung Aktenzeichen XY … ungelöst zu sehen. Von 2008 bis 2011 absolvierte Mieth eine Schauspielausbildung an der Internationalen Schauspielakademie CreArte in Stuttgart. Im April 2011 war sie in der Folge Erbschaft mit Folgen im ZDF in einer Episodenrolle der Kriminalserie Die Rosenheim-Cops zu sehen. Sie spielt dort Julia Kammermeier, die Auszubildende in einem Reisebüro, dessen Inhaber ermordet wurde, und die über dessen Tod sichtlich geschockt ist. Im Mai 2011 (Folge 3837) übernahm sie in der ARD die Rolle der Kim Wolf in der Daily Soap Verbotene Liebe und verkörperte diese bis zur Einstellung der Serie Ende Juni 2015. Mieth drehte außerdem Werbefilme, unter anderem für BMW und Osram. Seit Dezember 2014 führt sie zusätzlich zu ihrer schauspielerischen Tätigkeit einen YouTube-Kanal mit dem Namen MyNicollage, auf welchem sie auch Vlogs präsentiert. Im Januar 2017 nimmt sie an der 11. Staffel von Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! teil. Vor dem Einzug ins Dschungelcamp absolvierte sie ein Shooting für die Februar-Ausgabe des deutschen Playboy.

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Clemens Schönborn

Clemens Schönborn arbeitete anfänglich als Beleuchter und Regieassistent. So war er Regieassistent bei Frank Castorf (Verfilmung der Inszenierung Dämonen) und Christoph Schlingensief (Die 120 Tage von Bottrop). 2001 schloss Schönborn sein Regie-Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg ab. Während des Studiums schuf er mehrere international ausgezeichnete Kurzfilme, von denen "Hund" auf dem „Festival Internacional de Cine de Gijón“ den Preis für den besten Kurzfilm erhielt. Sein Kurzfilm Land Unter, eine Koproduktion der HFF Potsdam / Babelsberg mit der Schramm Film GbR, erhielt den Hauptpreis in Târgu Mureș, Rumänien, als Bester Kurzfilm. Weiter Auszeichnungen: Bester Kurzfilm auf dem Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg ausgezeichnet, Erster Preis - Thirteen festival "All shorts", Aix en Provence, Frankreich; Erster Preis - II Festival Internacional de Cine, Buenos Aires, Argentinien. Sein Kurzfilm Silikon mit Sophie Rois in der Hauptrolle hatte seine Uraufführung auf den Hofer Filmtagen. Sein Spielfilmdebüt gab Schönborn 2004 mit "Fräulein Phyllis". Neben der Regie war er auch für das Drehbuch verantwortlich. "Fräulein Phyllis" hatte seinen Kinostart in den österreichischen Kinos im Winter 2004. Es folgte die Ausstrahlung im Fernsehen auf ORF, Arte und 3 Sat. Sein Spielfilm "Der Letzte macht das Licht aus!" hatte seine Premiere im Wettbewerb des Max-Ophüls-Festival. Der Film wurde zum Adolf-Grimme-Preis 2008 nominiert. Schönborn erhielt für seine Regieleistung das Mercedes-Benz-Förderstipendium. Für den Tatort "Rendezvous mit dem Tod", dessen Erstausstrahlung am 20. Februar 2011 war, verfasste er gemeinsam mit der Autorin Meike Hauck das Drehbuch. Schönborn wird als Theater und Drehbuchautor von der S. Fischer Verlag GmbH vertreten. Seit 2010 inszeniert Schönborn auch am Theater. Seine Inszenierung "Medea" nach Euripides mit Sophie Rois in der Hauptrolle hatte im Januar 2010 im Centraltheater Leipzig Premiere. Seine Inszenierung "Die Kameliendame" nach Alexandre Dumas, Stückfassung Schönborn, Musik Verdi, hatte Anfang 2011 Premiere in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin. In der Spielszeit 2009/10 stand Clemens Schönborn im Centraltheater Leipzig in Rolle des Dr. Einstein in "Arsen und Spitzenhäubchen" in der Inszenierung von Sebastian Hartmann als Schauspieler auf der Bühne.

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Russell Mulcahy

Regie · Bekannt für Teen Wolf

Russell Mulcahy ist ein australischer Regisseur von Film, Fernsehen und Musikvideos. Er begann seine Karriere mit der Regie von Musikvideos für Künstler wie Elton John und Duran Duran, bevor er mit dem Horrorfilm Razorback (1984) sein Regiedebüt gab. Internationale Bekanntheit erlangte er durch die Regie des Fantasy-Actionfilms Highlander (1986), der ein Multimedia-Franchise hervorbrachte. Zu Mulcahys späteren Werken gehören Highlanders erste Fortsetzung Highlander II - Die Rückkehr (1991), der Superheldenfilm Shadow und der Fluch des Khan (1994), der dritte Teil der Action-Horrorfilmreihe Resident Evil und das Errol-Flynn-Biopic In Like Flynn (2018). Er war außerdem Regisseur und ausführender Produzent der Fernsehserie Teen Wolf (2011–2017) und führte bei deren Spin-off (2023) Regie. Stilistisch sind Mulcahys Arbeiten an der Verwendung schneller Schnitte, Kamerafahrten, leuchtender Lichter, Neo-Noir-Beleuchtung, windzerzauster Vorhänge und Ventilatoren erkennbar.

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Chow Yun-Fat

Besetzung · Bekannt für Prison on Fire

Chow Yun-fat wuchs im ländlichen Islands District in ärmlichen Verhältnissen auf der Insel Lamma in den New Territories von Hongkong auf. Als Achtzehnjähriger durch eine Zeitungsannonce aufmerksam geworden und auf Anraten eines Freundes schrieb er sich im Trainee-Auswahlverfahren beim lokalen Fernsehsender Television Broadcasts Limited (TVB) ein und wurde schließlich noch im selben Jahr als Schauspielschüler angenommen. Als Absolvent des Schauspieltrainingprogramms der TVB debütierte er erstmals 1976 als Nebendarsteller bei der Fernsehstation Television Broadcasts Limited (TVB) in der Fernsehserie Hotel (chin. Titel: 狂潮 – „Unvorhersehbare Welle“). In der 1978er Fernsehserie Conflict (奮鬥 – „Das Streben“) erhielt er gute Kritiken vom Publikum. Mit The Good, The Bad And The Ugly (網中人 – „Person im Netz“) eine Serie im Jahr 1979 gelangte er den Durchbruch beim breiten Fernsehpublikum in Hongkong. Im darauffolgenden Jahr 1980 folgte eine Rolle in der erfolgreichen Fernsehserie The Bund (1980) (上海灘 – „Der Bund“). Im Jahr 1986 spielte er im Film A Better Tomorrow (英雄本色 – „Das Zeug eines Heldens“), bei dem John Woo Regie führte. Der Film machte den Regisseur wie auch Chow Yun-fat international bekannt. Der Nachfolger des Films, in dem Chow Yun-fat ebenfalls zu sehen ist, City Wolf II – Abrechnung auf Raten, gilt als einer der Filme mit dem höchsten Body Count, d. h. mit den meisten getöteten Menschen. Im Film Anna und der König übernahm Chow Yun-fat als König Mongkut (Rama IV.) von Thailand neben Jodie Foster eine der beiden Hauptrollen. Weltweite Bekanntheit erreichte er als einsichtiger Schwertmeister Li Mu-bai in dem mit 4 Oscars ausgezeichneten Wuxia-Film Tiger & Dragon aus dem Jahr 2000 von Regisseur Ang Lee an der Seite von Michelle Yeoh und Zhang Ziyi. Im dritten Teil des Pirates-of-the-Caribbean-Filmreihe Am Ende der Welt spielte er den Piratenkapitän Sao Feng aus Singapur, in dem Film Der Fluch der goldenen Blume die Hauptrolle als Kaiser von China. Yun-Fat dreht seit 2008 wieder vermehrt in seiner Heimat Filme.

Foto von Trude Marlen

Trude Marlen

Trude Marlen Posch wurde als Tochter eines österreichischen Gutsbesitzers geboren. Gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Cecilia und ihrer Schwester Grete wuchs sie in ihrer Geburtsstadt Graz auf. Dort bekam sie auch privaten Schauspielunterricht bei Lori Weiser. Anschließend folgten Bühnenengagements in Brünn, Berlin und Wien. Trude Marlen, wie sie sich dann als Künstlerin nannte, wurde zu einer vielbeschäftigten Darstellerin am Theater, wie auch ab 1933, als sie ihr Spielfilmdebüt gab, auf der Leinwand. Bis in die 1940er-Jahre hinein drehte sie als UFA-Star zumeist leichte Unterhaltungsfilme, bei denen oft Willi Forst ihr Partner war. Ab 1943 lebte sie mit dem Schauspieler Wolf Albach-Retty (1906–1967), Vater von Romy Schneider, zusammen. Nach dessen Scheidung von seiner ersten Frau Magda Schneider, heiratete er Trude Marlen im Jahr 1947. Wie alle zu der Zeit lebenden Familienmitglieder der Schauspielerdynastie Albach-Retty war auch sie, die zweite Ehefrau des frühen Fördermitglieds der SS und NSDAP-Mitglieds Wolf Albach-Retty, begeisterte Anhängerin von Adolf Hitler und dem Nationalsozialismus. Bei Hitler genoss sie höchste Wertschätzung und durfte sich „als eine der wenigen Auserwählten persönlich an ihn wenden, wenn es ihr an Rollen mangelte“. Da sie jedoch ab 1933 schnell Karriere machte, benötigte sie die persönliche Förderung des „Führers“ nicht. In Berlin wurde sie „als »deutsche Antwort auf Jean Harlow« gehandelt“. Von 1941 bis 1945 gehörte sie dem Ensemble des renommierten Wiener Burgtheaters an. Auch nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges spielte sie vorwiegend Theater. So gehörte sie zu den Gründungsmitgliedern der Kleinen Komödie in Wien, an der sie in den 1970er und 1980er Jahren eine umfangreiche Tätigkeit entfaltete. Daneben gab sie zahlreiche Gastspiele mit Tourneebühnen. Im Film trat sie hingegen zwar nur noch sporadisch, dafür bis ins hohe Alter hinein in Erscheinung. So spielte sie 2001 neben Leon Askin in der Produktion Ene mene muh und tot bist du. Für beide Altstars sollte es der letzte Filmauftritt werden. Trude Marlen starb am 9. Juni 2005 im Alter von 92 Jahren. Quelle: Wikipedia

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Stefan Saborowski

Stefan Saborowski wurde 1960 als Sohn des Schauspielers Wolf Sabo (Wolf Saborowski, 1930–1992) und der Sängerin Regine Klara Elisabeth Saborowski (1935– 2019) in Döbeln geboren. Nach dem Abitur an der EOS Leibniz 1979 in Leipzig machte er eine Ausbildung zum Gießereifacharbeiter, um anschließend bis 1986 an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin zu studieren. Bereits 1982 wurde er als Chorsänger und Puppenspieler an das Elbe-Elster-Theater in Lutherstadt Wittenberg engagiert. Ab 1987 begann er am Theater Nordhausen als Schauspieler zu arbeiten, wo er von 1989 bis 1992 als Schauspieldirektor wirkte. Anschließend wechselte er an das Theater Gera, welches 1994 mit dem Theater Altenburg fusionierte. Ab 1996 war er Ensemblemitglied am Theater Basel. Seit 2002 ist Stefan Saborowski freischaffender Schauspieler und Regisseur. Weiterhin ist er tätig als Sänger (Musical, Chanson, Rock), Musiker und Komponist, sowie als Hörspielsprecher. Bei Victor Cuno erhielt er eine Ausbildung im Stepptanz. 1999 wurde das von ihm geschriebene Kindermusical Peter Pan und Kapitän Hook im Harzer Bergtheater Thale uraufgeführt. Seit 2003 ist er Dozent an der Hochschule der Künste Bern. Weiterhin nahm er an mehreren Forschungsaufgaben der Hochschule teil. (Wikipedia)