Suchen

Der letzte Tisch
2026
"The Table: K-Chef 2026" versammelt Koreas Spitzenköche, im Wettstreit um den Titel des besten Kochs. Der geheimnisvolle, weltberühmte Koch Kang Han alias Chris K., Song-yi, die um den Erhalt ihres Restaurants kämpft, der perfektionistische Starkoch Woo-jin und Köche mit ganz eigenen Geschichten treten in einem erbitterten Wettstreit gegeneinander an, wo sie Trost im Essen und beieinander finden.

Frederic Balonier
Besetzung · Bekannt für Where's Wanda?
Frederic Balonier (* 2001 in Berlin) ist ein deutscher Schauspieler. Frederic Balonier, der in seiner Geburts- und Heimatstadt Berlin aufwuchs, steht seit 2018 vor der Kamera. Er besuchte die „Internationale Akademie für Filmschauspiel“ (iaf Schauspielschule) in Köln. Nach einem Kurzauftritt in dem TV-Film Kühn hast zu tun (2019) war er zunächst hauptsächlich in TV-Serien wie Löwenzahn, Sankt Maik, Lucie. Läuft doch! (als „Problemjugendlicher“ und Heimschüler Nico) und Der Lehrer (als „Problemkind“ Konstantin) zu sehen. Im ersten Film der 2. Staffel der TV-Reihe Ein Tisch in der Provence, der im April 2021 im Rahmen der ZDF-„Herzkino“-Reihe erstausgestrahlt wurde, spielte Balonier den Ex-Freund und Nachhilfeschüler einer 18-jährigen Abiturientin, die sich aufgrund einer durch eine Bleivergiftung hervorgerufenen Depression das Leben nehmen will. In der 10. Staffel der ZDF-Serie Letzte Spur Berlin übernahm Balonier eine der Episodenhauptrollen als Patrick Seerath, der sich nach dem Sex seiner Freundin entzieht und verschwindet. In der 7. Staffel der TV-Serie In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte (2021) spielte Balonier den jungen Patienten Lasse Sonnefeld, bei dem die Ärztin Rebecca Krieger ein Drogenproblem vermutet. In der ZDFneo-Sitcom The Drag and Us (2021) spielte er eine durchgehende Serienrolle als pubertierender Sohn einer alleinerziehenden Mutter, der gewaltig, manchmal auch unter der Gürtellinie, gegen die neue Mitbewohnerin, die Dragqueen Cathérine (Ralph Kinkel), austeilt. In Praxis mit Meerblick – Mutter und Sohn, dem 13. Film der Fernsehreihe Praxis mit Meerblick, der Anfang April 2022 auf dem ARD-Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ erstausgestrahlt wurde, verkörperte Balonier den 18-jährigen an Leukämie erkrankten Moritz Daskow, dessen streng religiöse Adoptivmutter seine Homosexualität nicht akzeptieren kann und will. In der seit April 2022 erstausgestrahlten ZDF-„Herzkino“-Filmreihe Freunde sind mehr, in deren Mittelpunkt die vier Freunde aus Kindertagen Fabian (Nicola Fritzen), Johanna (Greta Galisch de Palma), Jette (Anne Weinknecht) und Malte (Oliver Bröcker) stehen, spielt Balonier Niklas Heidemann, den ältesten Sohn der Bernsteinkünstlerin Jette, der im Auftaktfilm Zur Feier des Tages das Geheimnis um den Tod seines Vaters aufklären will. Im 7. Film der Krimireihe In Wahrheit, Blind vor Liebe (2023), verkörperte er den Sohn einer Bistro-Besitzerin, der sich an einem Love-Scammer, dessen Opfer seine Mutter wurde, rächen will. Balonier spielt Fußball und ist Fan von Hertha BSC. Er lebt im Großraum Berlin und in Köln.

Joanna Merlin
Besetzung · Bekannt für Law & Order: Special Victims Unit
Joanna Merlin (geb. Joann Ratner; * 15. Juli 1931) war eine US-amerikanische Schauspielerin und Casting-Direktorin. Sie arbeitete mit Stephen Sondheim zusammen und spielte die Hauptrolle in der Broadway-Uraufführung von „Anatevka“. Sie verfasste zwei Schauspielratgeber und unterrichtete im Schauspiel-Masterstudiengang der New York University. In den letzten Jahren erlangte sie Bekanntheit durch ihre wiederkehrende Rolle als Richterin Lena Petrovsky in der Fernsehserie „Law & Order: Special Victims Unit“. Joann Ratner, die später den Mädchennamen ihrer Mutter annahm, wurde in Chicago, Illinois, als Tochter von Toni Merlin und Harry Ratner, einem jüdischen Lebensmittelhändler, geboren. Zu ihrer Familie gehörte auch ihre ältere Schwester Harriet Glickman (1926–2020), die später Bekanntheit erlangte, weil sie Charles Schulz dazu bewegte, eine schwarze Figur in seinen Comicstrip „Peanuts“ aufzunehmen. Merlin stand mit elf Jahren zum ersten Mal auf der Bühne und wirkte in der Theaterproduktion „Too Many Marys“ mit. Merlin schloss ihr Studium an der UCLA ab und studierte später bei Michael Tschechow, dessen weltberühmte Schauspieltechnik sie erlernte. Sie gilt als die letzte noch lebende und lehrende Schülerin Tschechows. Ihr Filmdebüt gab Merlin 1956 in Cecil B. DeMilles „Die Zehn Gebote“. Fünf Jahre später feierte sie ihr Broadway-Debüt in „Becket“, bevor sie die Rolle der Tzeitel in Harold Princes Inszenierung von „Anatevka“ übernahm. Vor Ende der Tournee verließ sie das Ensemble von „Anatevka“, um sich um ihre beiden kleinen Kinder zu kümmern. Harold Prince bot ihr jedoch die Möglichkeit, mit flexibleren Arbeitszeiten im Casting-Bereich tätig zu werden. „Company“ war das erste Musical, für das Merlin als Casting-Direktorin fungierte. Sie war außerdem für das Casting von Stücken wie „Follies“, „Evita“ und „Sweeney Todd“ verantwortlich. 1986 war sie Casting-Direktorin für John Carpenters Film „Big Trouble in Little China“. Nach Auftritten in mehreren Spielfilmen, darunter „Fame“, in dem sie die klassische Tanzlehrerin Olivia Berg verkörperte, war Merlin 1992 in der NBC-Krimiserie „Law & Order“ als Verteidigerin zu sehen. Wie viele andere Schauspieler dieser Serie übernahm sie weitere Rollen im „Law & Order“-Franchise – zunächst eine weitere Verteidigerin in der Originalserie und später die wiederkehrende Rolle der strengen und regelkonformen Richterin Lena Petrovsky, die die Staatsanwältinnen Casey Novak (Diane Neal) und Alexandra Cabot (Stephanie March) sowie Detective (jetzt Lieutenant) Olivia Benson (Mariska Hargitay) wiederholt rügte oder bestrafte. Diese Rolle spielte sie im ersten Spin-off „Law & Order: Special Victims Unit“. In dieser Rolle war sie von 2000 bis 2011 in jeder Spielzeit zu sehen. 2001 veröffentlichte Joanna Merlin das Buch „Auditioning: An Actor-Friendly Guide“ und teilte 2007 ihr Wissen über die Theaterbranche in dem Lehrvideo „Master Classes in the Michael Chekhov Technique“. Sie unterrichtet im Schauspiel-Masterstudiengang der Tisch School of the Arts an der New York University und gründete 1999 die Michael Chekhov Association, wo sie Schauspielworkshops leitet.

Dana Vávrová
In der Tschechoslowakei wurde Vávrová im Alter von sechs Jahren ein Kinderstar; sie trat in Kinder- und Märchenfilmen auf und spielte auch in den Kinderfernsehserien Pan Tau und Die Märchenbraut mit. 1982 erlangte sie als Jugendliche durch ihre Rolle der jungen Janina David in dem Fernsehmehrteiler Ein Stück Himmel auch in Deutschland Bekanntheit. Für diese Rolle erhielt sie die Goldene Kamera und den Goldenen Gong. 1983 wurde ihr (zusammen mit Leo Lehmann und Franz Peter Wirth) für diese Serie der Adolf-Grimme-Preis mit Gold überreicht.1986 heiratete sie den 28 Jahre älteren Regisseur, Kameramann und Produzenten Joseph Vilsmaier, den sie bei den Dreharbeiten zu weiteren Folgen von Ein Stück Himmel kennengelernt hatte. 1988 spielte sie unter seiner Regie in dem Film Herbstmilch die weibliche Hauptrolle als Anna Wimschneider. Für diese Rolle wurde sie 1989 zusammen mit ihrem Filmpartner Werner Stocker mit dem Bayerischen Filmpreis und dem Deutschen Filmpreis als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet. Im selben Jahr erhielt sie den Deutschen Darstellerpreis (Chaplin-Schuh) des Bundesverbandes deutscher Film- und Fernsehregisseure e. V. als beste Nachwuchsschauspielerin.Neben weiteren Filmrollen, oft unter der Regie ihres Mannes, übernahm sie viele Fernsehrollen und führte auch selbst Regie. Ihr Regiedebüt gab sie mit dem Filmdrama Hunger – Sehnsucht nach Liebe (1997), in dem Catherine Flemming die Hauptrolle übernahm. Später führte sie auch anstelle ihres Mannes, der sich bei den Dreharbeiten verletzt hatte, die Artur-Brauner-Produktion Der letzte Zug (2006) zu Ende.Dana Vávrová war 2003 eines der Gründungsmitglieder der Deutschen Filmakademie. Die drei Töchter von Vávrová und Vilsmaier, Janina Vilsmaier, Theresa Vilsmaier und Josefina Vilsmaier, sind ebenfalls Schauspielerinnen. Ihre ältere Schwester, Hana Heřmánková, ist in der Tschechischen Republik als TV-Moderatorin bekannt. Im Februar 2009 starb Dana Vávrová im Alter von 41 Jahren an den Folgen einer Gebärmutterhalskrebserkrankung.

Gesine Cukrowski
Gesine Cukrowski ist eine deutsche Schauspielerin. Bekannt wurde sie 1995 durch ihre Hauptrolle der Verkäuferin Petra Rentrop in der RTL-Serie "Und tschüss!" und durch ihre durchgehende Serienhauptrolle als Gerichtsmedizinerin Dr. Judith Sommer an der Seite von Ulrich Mühe in der ZDF-Krimiserie "Der letzte Zeuge", die sie von 1998 bis 2007 spielte. Seitdem ist sie in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen zu sehen.

David Wain
David Wain wurde 1969 in Shaker Heights, Ohio geboren und wuchs dort auf. Er besuchte in New York City die Tisch School of the Arts der NYU und gründete dort gemeinsam mit Freunden die Comedygruppe The New Group im Oktober 1988. Die Gruppe spielte Sketche und trat in Kurzfilmen auf, wobei Wain die Chance nutzte zusätzlich das Drehbuch zu verfassen und Regie zuführen. Nach dem Abschluss wurde die Gruppe in The State umbenannt und sie erhielten eine Serie auf MTV. Zu dieser Gruppe gehörten u. a. Michael Ian Black, Robert Ben Garant, Thomas Lennon, Joe Lo Truglio, Ken Marino und Kerri Kenney. Von 1993 bis 1995 verfasste er zu 27 Folgen das Drehbuch und war als Regisseur verantwortlich. Nachdem die Sketchshow zu CBS übersiedelte, löste sich die Gruppe in Freundschaft auf. In der Komödie Glauben ist alles! mit Edward Norton, Ben Stiller und Jenna Elfman in den Hauptrollen, verkörperte Wain die Rolle des Steve Posner. Als Regisseur für einen Film stand er erstmals 2001 hinter der Kamera. Dabei arbeitete er für den Film Wet Hot American Summer mit damaligen Kollegen aus The State und anderen wie Marguerite Moreau, Janeane Garofalo, Paul Rudd, Bradley Cooper und Elizabeth Banks zusammen. Die dabei ihre ersten größeren Filmrollen erhielten. Im Jahr 2002 stand er mit seinen Freunden Michael Ian Black und Michael Showalter in der Komödie Stella Shorts 1998-2002 vor der Kamera. In diesem Film standen Stars wie Zach Galifianakis und Sam Rockwell vor der Kamera. Daraus entstand 2005 die Nachtclub-Comedy-Show Stella, die nach zehn Folgen wieder eingestellt wurde. 2004 war er als Videograph in der Komödie … und dann kam Polly auf der Hochzeitsfeier von Ben Stiller und Debra Messings Rollen zu sehen. Im Jahr 2007 standen wieder mehrere Darsteller aus der 1988 gegründeten Gruppe The State gemeinsam vor der Kamera. Dabei spielten sie zusammen in den Filmen Das 10 Gebote Movie (Wain auch Regisseur) und Reno 911!: Miami. Im Jahr 2009 war er als Produzent und Regisseur für den Film Vorbilder?! verantwortlich indem er die Rolle Chevron Baine spielte. Als Hochzeitsfotograf sah man ihn in John Hamburgs Komödie, Trauzeuge gesucht!. Seit 2007 spricht Wain in der Serie Superjail!, die auf dem Sender Adult Swim ausgestrahlt wird, die Stimme von The Warden. Sein bisher letzter Film ist die Komödie Wanderlust – Der Trip ihres Lebens in der seine Freunde Paul Rudd, Jennifer Aniston und seine Frau mitspielen. David Wain ist mit der Schauspielerin Zandy Hartig verheiratet und ist Vater von zwei Söhnen. Die Familie lebt derzeit in Manhattan. Aus der freien Enzyklopädie de.wickipedia.org

Agnes Mann
Agnes Mann, geboren 1980 in Berlin, studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin. Sie spielte am Schauspiel Köln u. a. die Helena in Shakespeares Ein Sommernachtstraum (Regie: Christoph Frick), die Amelia in Bernada Albas Haus von Federico Garcia Lorca (Regie: Hans Neuenfels) und in Die Frau von früher in der Regie von Jürgen Gosch. Darüber hinaus arbeitete Agnes Mann am bat Studiotheater und an der Schaubühne in Berlin. 2005 bekam sie den „Bensheimer Theaterpreis“ für ihre Rolle als Klytämnestra in der bat-Produktion Iphigenie Orestie Iphigenie. In den Spielzeiten 2007/2008 bis 2012/13 war Agnes Mann am Staatstheater Kassel engagiert und dort u. a. als Hebbels Judith und Schillers Maria Stuart zu sehen, sowie als Marion Ferron in 5x2 von François, Helena Charles in Blick zurück im Zorn von John Osborne (2008/2009) und Susanne in Beaumarchais‘ Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit (2009/2010). Zuletzt spielte sie u. a. Sally Bowles im Musical Cabaret, Susanne in Dea Lohers Das letzte Feuer, Olga in Tschechows Drei Schwestern, Alkmene in Amphitryon, die Lulu im gleichnamigen Stück von Frank Wedekind und Hannah in Wir lieben und wissen nichts von Moritz Rinke. Agnes Mann wurde 2008 mit dem Nachwuchspreis der Fördergesellschaft Staatstheater Kassel e. V. und 2011 mit dem Publikumspreis der Stadt Kassel ausgezeichnet. In der Kritikerumfrage von »Theater heute« war sie 2008/2009 als Nachwuchsschauspielerin des Jahres nominiert. Seit Sommer 2013 arbeitet Agnes Mann freischaffend und lebt in Berlin.

Jonathan Hyde
Besetzung · Bekannt für The Strain, The Mummy, Titanic
Jonathan Hyde (* 21. Mai 1948 in Brisbane, Queensland) ist ein in Australien geborener englischer Schauspieler, der vor allem für seine Rollen als J. Bruce Ismay, Geschäftsführer der White Star Line in „Titanic“, Ägyptologe Allen Chamberlain in „Die Mumie“ und Sam Parrish/Van Pelt, der Jäger in „Jumanji“, bekannt ist. Er ist mit der schottischen Sopranistin Isobel Buchanan verheiratet. Das Paar hat zwei Töchter, darunter die Schauspielerin Georgia King. Hyde ist Mitglied der Royal Shakespeare Company. Unter anderem spielte er Ferdinand in einer Inszenierung von John Websters „Die Herzogin von Malfi“ aus dem Jahr 1985. Er absolvierte die Royal Academy of Dramatic Art und ist dort assoziiertes Mitglied. Er gehörte zur Originalbesetzung der Nachrichtensendung „Not the Nine O'Clock News“, deren erste Staffel aufgrund der Parlamentswahlen 1979 abgesetzt wurde. Hyde wirkte in zahlreichen Filmen mit, darunter „The Contract“, „The Curse of King Tut's Tomb“, „Land of the Blind“, „The Tailor of Panama“, „Sherlock Holmes and the Case of the Silk Stocking“, „Eisenstein“, „Anaconda“ und „Richie Rich“. 1989 spielte er in der BBC-Miniserie „Shadow of the Noose“ den berühmten Anwalt Edward Marshall Hall. Er war außerdem in mehreren Krimiserien zu sehen, darunter „The Adventures of Sherlock Holmes“ mit Jeremy Brett und „Midsomer Murders“. 2007 verkörperte Hyde Dr. Dorn in Tschechows „Die Möwe“ und den Earl of Kent in „König Lear“ für die Royal Shakespeare Company (RSC) in einem Ensemble mit Ian McKellen, Frances Barber, Romola Garai, William Gaunt und Sylvester McCoy. Beide Stücke tourten gemeinsam international, bevor sie im New London Theatre dauerhaft aufgeführt wurden. Die letzte Vorstellung fand am 12. Januar 2008 statt. Er verkörperte die Rolle des Kent erneut in der Fernsehverfilmung von König Lear aus dem Jahr 2008.

Shannon Elizabeth
Besetzung · Bekannt für Scary Movie, Die wilden Siebziger
Shannon Elizabeth Fadal (* 7. September 1973 in Houston, Texas) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Pokerspielerin. Das ehemalige Model wuchs in Waco, Texas, als Tochter eines syrisch-libanesischen Vaters und einer Cherokee auf. Nach ihrem Schulabschluss 1991 ging sie nach New York City, um dort als Fotomodell zu arbeiten. Danach zog sie nach Los Angeles, wo sie die Schauspielschule besuchte. Sie begann als Schauspielerin mit kleinen Nebenrollen sowie mit Auftritten in Werbespots und Musikvideos. Im August 1999 erschien eine Serie mit Aktfotos in der US-Ausgabe des Playboy; im März des folgenden Jahres wurden einige Bilder der Fotostrecke auch in der deutschen Ausgabe des Playboy veröffentlicht. Noch im gleichen Jahr gelang ihr der Durchbruch als Schauspielerin mit der Rolle der freizügigen tschechischen Austauschschülerin Nadia im Film American Pie – Wie ein heißer Apfelkuchen. Mittlerweile hat sich Elizabeth zu einer respektablen Pokerspielerin entwickelt. Sie wurde vom Onlinepokerraum Full Tilt Poker gesponsert und hatte 2008 einen Vertrag mit Mansion Poker. Bei der National Heads-Up Poker Championship 2007 erreichte sie das Halbfinale, bei der World Series of Poker (WSOP) in Las Vegas erzielte sie bislang fünf Geldplatzierungen. Ihr bestes Turnierergebnis war ein zweiter Platz unter 83 Teilnehmern bei einer Wohltätigkeitspartie, dem Ante Up For Africa bei der WSOP 2012, der ihr knapp 80.000 US-Dollar einbrachte. Ihre bis dato letzte Live-Geldplatzierung erzielte sie im August 2013. Im Juni 2002 heiratete Elizabeth in Mexiko ihren Schauspielkollegen Joseph D. Reitman, mit dem sie zuvor in drei Filmen zusammen aufgetreten war. Seit März 2005 lebt das Paar getrennt.

Witta Pohl
Die Tochter des Gynäkologen Wilhelm Breipohl und dessen Ehefrau Marie-Luise wuchs ab 1941 mit fünf Geschwistern in Bielefeld auf. Der Vater war zuletzt an der Universitätsfrauenklinik Berlin beschäftigt und wurde in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs von sowjetischen Soldaten erschossen. Die Familie lebte daraufhin in ärmlichen Verhältnissen in Westfalen.Pohl ließ sich als Kosmetikerin ausbilden. Schauspielunterricht nahm sie bei Herma Clement in Berlin. Ein erstes Theaterengagement führte Witta Pohl 1957 ans Staatstheater in Kassel, wo sie die Titelrolle in Frances Goodrichs und Albert Hacketts Das Tagebuch der Anne Frank übernahm. Weitere Engagements führten sie unter anderem an die Münchner Kammerspiele, die Braunschweiger und Darmstädter Bühnen sowie an das Schauspielhaus Zürich. 1960 erhielt sie anlässlich ihrer Darstellung der Hermia in der Shakespeare-Komödie Ein Sommernachtstraum bei den Bad Hersfelder Festspielen den Jungschauspielerinnen-Preis der Stadt. Von 1965 bis 1973 gehörte Pohl dem Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg an. Danach war sie unter anderem am Ernst-Deutsch-Theater, den Hamburger Kammerspielen und erneut bei den Bad Hersfelder Festspielen zu sehen. Ihr Fernsehdebüt gab sie 1960 in Das Floß der Medusa und wirkte seitdem in über vierzig Fernsehproduktionen mit. Bundesweit bekannt wurde sie 1983 in der Rolle der resoluten Vera Drombusch in Robert Strombergers Familienserie Diese Drombuschs, die überaus erfolgreich bis 1994 fortgesetzt wurde. In der Krimireihe Schwarz Rot Gold spielte sie in vier Folgen die Ehefrau des Zollfahnders Zaluskowski. Außerdem übernahm sie Gastrollen in Der Alte, Tatort und weiteren Fernsehserien. Witta Pohl war in erster Ehe mit Karl Maldeck verheiratet. Aus der zweiten Ehe mit dem Schauspieler Charles Brauer, die von 1966 bis 1976 dauerte, gingen Zwillinge hervor. Mit Brauer stand sie 1966 in dem Fernsehfilm Geibelstraße 27 auch gemeinsam vor der Kamera. Danach war sie mit dem Zahnarzt Ekkehart Franz verheiratet. In den 1980er Jahren übernahm die Schauspielerin Patenschaften für Kinder in Sri Lanka, auf den Malediven, in Uganda und in Polen. Für kranke Kinder organisierte sie Aufenthalte in Kliniken und Operationen. 1991 gründete sie den Hamburger Verein Kinder-Luftbrücke e. V., der sich um Sozialwaisen kümmerte. Im selben Jahr wurde sie UNESCO-Ehrenbotschafterin des Tschernobyl-Hilfsprogramms.Von dem Verein Kinderlachen wurde sie später mit dem „KIND-AWARD“ ausgezeichnet. Witta Pohl lebte privat in der Brabandstraße in Hamburg-Alsterdorf. Der von ihr gegründete Verein Kinderluftbrücke hatte ebenfalls in der Straße seinen Hauptsitz. Nach einem Zusammenbruch im Februar 2011 wurde bei Witta Pohl Leukämie diagnostiziert. Die Schauspielerin befand sich seitdem im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in Behandlung. Am 4. April 2011 starb sie an den Folgen der Krankheit. Ihre letzte Ruhestätte fand sie auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg.

Linda Fiorentino
Besetzung · Bekannt für Men in Black
Linda Fiorentino (* 9. März 1958 oder 1960 in Philadelphia, Pennsylvania; eigentlich: Clorinda Fiorentino) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Fiorentino wurde im Süden Philadelphias, Pennsylvania, geboren und wuchs in einem streng katholischen Elternhaus mit zwei Brüdern und fünf Schwestern auf. Sie machte ihren Abschluss am Rosemont College in der Vorstadt Philadelphias. 1987 begann sie mit einem Studium der Photographie am International Center of Photography in New York City. 1985 gab Fiorentino ihr Filmdebüt an der Seite von Matthew Modine in Harold Beckers Crazy For You. Ebenfalls 1985 spielte sie die weibliche Hauptrolle in der Actionkomödie Gotcha! – Ein irrer Trip neben Anthony Edwards sowie eine markante Nebenrolle Künstlerin in Martin Scorseses Schwarzer Komödie Die Zeit nach Mitternacht. Nach diesem sehr erfolgreichen Jahr 1985 spielte Fiorentino im Anschluss in einer Reihe von Film- und Fernsehproduktionen, von denen aber keine ihr breite Aufmerksamkeit brachte. Den Durchbruch bedeutete 1994 ihre Rolle als klassische Femme fatale in dem für das Fernsehen produzierten Thriller Die letzte Verführung. Als Bridget Gregory macht sie sich eine Barbekanntschaft hörig, um mit deren Hilfe ihren Ehemann zu beseitigen. Daneben tötet sie einen Privatdetektiv, der ihr auf die Spur kommt. Der Film – in dem die unmoralische Heldin davonkommt – erregte bei Kritik und Publikum Aufmerksamkeit. Sie gewann für ihre Rolle zahlreiche Auszeichnungen. 1995 spielte sie in William Friedkins Erotik-Thriller Jade die weibliche Hauptrolle. Der Film war jedoch ein kommerzieller Misserfolg. 1997 trat sie in dem Blockbuster Men in Black als Agentin Dr. Laurel Weaver auf. Der weltweite Kassenerfolg dieses Films verschaffte ihr jedoch in der Folgezeit keine hochwertigen Rollenangebote, eine Ausnahme war ihr Auftritt in der Fantasykomödie Dogma aus dem Jahr 1999. Ab 2001 prozessierte Fiorentino zwei Jahre lang gegen den tschechischen Filmproduzenten Karel Dirka. Dieser hatte Schwierigkeiten, für sein Filmprojekt Till The End Of Time – in dem Fiorentino die Malerin Georgia O’Keeffe verkörpern sollte – genügend finanzielle Mittel zu organisieren. Sie hatte sich eine „Keine-Nacktaufnahmen-Klausel“ in ihren Vertrag schreiben lassen. Es hätten sich jedoch Investoren für Dirkas Projekt gewinnen lassen, wenn dem Drehbuch mehrere anzügliche Nacktszenen hinzugefügt worden wären. Fiorentino war jedoch nicht bereit, auf die Klausel in ihrem Vertrag zu verzichten, und blieb dem Set fern, woraufhin Dirka sie wegen Vertragsbruchs verklagte. Sie antwortete mit einer Gegenklage wegen Diffamierung und Betrug und gewann den Prozess schließlich im Sommer 2003. In den 2000er-Jahren wurde es still um die Schauspielerin, die ihren bislang letzten Filmauftritt 2009 in dem weniger beachteten Film Once More with Feeling an der Seite von Chazz Palminteri absolvierte (Stand: Januar 2023). Fiorentino war mit dem Regisseur und Drehbuchautor John Byrum bis 1993 verheiratet.

Heini Göbel
Heini Göbel (eigentlich Heinrich Göbel, auch Heinz Goebel, * 15. Mai 1910 in Frankfurt am Main; † 24. September 2009) war ein deutscher Schauspieler. Göbel besuchte von 1934 bis 1936 die Hochschule für Theater und Musik in Frankfurt und erhielt erste Engagements in Gießen, Bremerhaven und Darmstadt. Von 1939 bis 1948 gehörte er zum Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg. 1948 bis 1956 war er Mitglied des Bayerischen Staatsschauspiels und danach bis 1972 der Münchner Kammerspiele. Anschließend arbeitete er wieder am Staatsschauspiel, wohin ihn Kurt Meisel zurückgeholt hatte. Seinen letzten Theaterauftritt hatte Göbel 1993 in Tschechows gesellschaftskritischer Komödie Der Kirschgarten. Für sein Wirken wurde ihm der Titel „Bayerischer Staatsschauspieler“ verliehen. Er lehrte zehn Jahre an der Otto-Falckenberg-Schule in München und wirkte auch als Theaterregisseur. Göbel gehörte in den fünfziger und sechziger Jahren zu den bekanntesten Schauspielern des deutschen Heimatfilms und war etwa in Das Wirtshaus im Spessart oder Heiraten verboten zu sehen. Aber er wirkte auch in der Literaturverfilmung Die Brücke mit. In der Fernsehversion von Die zwölf Geschworenen spielte Göbel an der Seite von Mario Adorf und Ernst Fritz Fürbringer den Vorsitzenden der Geschworenen. In den 1960er bis in die 1990er Jahre hinein war Göbel auch in Gastrollen in Krimireihen wie Funkstreife Isar 12 mit Wilmut Borell und Karl Tischlinger, Der Kommissar, Der Alte, Tatort, Derrick und Ein Fall für Zwei zu sehen. Neben den genannten absolvierte Göbel noch zahlreiche andere Fernsehauftritte. Im Jahr 1996 hatte er einen Gastauftritt als Macho-Opa in Das Superweib (mit Veronica Ferres). Im Alter von fast 90 Jahren ging er noch mit dem Schauspieler und Entertainer Hans-Joachim Kulenkampff auf Tournee. Heini Göbel starb am 24. September 2009 im Alter von 99 Jahren und wurde auf dem Waldfriedhof Solln in München im Familiengrab beigesetzt. Quelle: Wikipedia

Laurence Olivier
Laurence Kerr Olivier, Baron Olivier, OM (* 22. Mai 1907 in Dorking, Surrey, England; † 11. Juli 1989 in Steyning, West Sussex, England), war ein britischer Schauspieler, Regisseur, Produzent und Theaterleiter. Der dreifache Oscar-Preisträger wird als einer der größten englischsprachigen Bühnen- und Filmdarsteller des 20. Jahrhunderts angesehen. 1930 drehte er seinen ersten Film, The Temporary Widow, nach dem Theaterstück Hokuspokus von Curt Goetz. Schon bald erarbeitete er sich einen Ruf als exzellenter Darsteller, vor allem in Shakespeare-Stücken. Den endgültigen Durchbruch zum Theaterstar brachte ihm Romeo und Julia im Jahre 1935. Laurence Olivier begann Ende der 1930er-Jahre eine Affäre mit der damals noch unbekannten Vivien Leigh. Nachdem sie ebenfalls berühmt geworden war, drehte er mehrere Filme mit ihr (darunter als Lord Nelson in Lord Nelsons letzte Liebe) und heiratete sie im August 1940. Seine Darstellung des hasserfüllten Liebhabers Heathcliff im Film Wuthering Heights (1939) nach Emily Brontës gleichnamigen Roman brachte Olivier seine erste Oscar-Nominierung ein. Durch Wuthering Heights wurde er auch in Hollywood schlagartig bekannt und war dort in der Folge meist in aufwendigen Filmen in „typisch britischen“ Rollen zu sehen. Weitere anspruchsvolle Liebhaberrollen in Literaturverfilmungen, darunter als aufbrausender Maxim de Winter in Alfred Hitchcocks Hollywood-Debüt Rebecca und als eitler Mr. Darcy in Robert Z. Leonards Stolz und Vorurteil, folgten. Seine Liebe für Shakespeares Dramen brachte er als Schauspieler und Regisseur auch durch einige Filme zum Ausdruck, bei denen er zum Teil auch als Produzent fungierte: 1944 drehte er seinen ersten Shakespeare-Film, Heinrich V., es folgten die Verfilmungen Hamlet 1948 und Richard III. 1955. In allen diesen Filmen spielte er jeweils auch die Titelrolle und erhielt exzellente Kritiken. Als Filmregisseur trat er mit Drei Schwestern nach Tschechow 1970 das letzte Mal in Erscheinung; seinen letzten Bühnenauftritt erlebte er im März 1974 als John Tagg in Trevor Griffiths’ The Party. Bis 1985 wirkte er in Filmen von unterschiedlicher Qualität mit. Während seiner langen Karriere war er insgesamt 11-mal für einen Oscar nominiert. 1947 wurde er zum Ritter (Knight Bachelor) geschlagen und am 5. März 1971 zum Life Peer als Baron Olivier, of Brighton in the County of Sussex, erhoben. Trotz all dieser Erfolge und auch nach seiner Erhebung in den Adelsstand bestand er darauf, schlicht als „Larry“ angesprochen zu werden. Nach ihm ist der alljährlich vergebene Laurence Olivier Award für Theater- und Musicalproduktionen im Londoner West End benannt. Quelle: Wikipedia

Wendy Hiller
Dame Wendy Margaret Hiller DBE (* 15. August 1912 in Bramhall, Cheshire, England; † 14. Mai 2003 in Beaconsfield) war eine britische Schauspielerin, deren Karriere fast 60 Jahre umspannte. Sie galt als Grande Dame des britischen Theaters, übernahm aber auch bedeutende Filmrollen. Auf der Kinoleinwand machte Hiller 1938 eine Rolle in der erfolgreichen Shaw-Verfilmung Der Roman eines Blumenmädchens berühmt. Hier spielte sie an der Seite von Leslie Howard die Rolle des armen Blumenmädchens Eliza Doolittle, was ihr hervorragende Kritiken und eine erste Oscar-Nominierung einbrachte. Danach folgte 1940 die Titelrolle in der Shaw-Verfilmung Major Barbara (1941). Mit dem britischen Regisseuren-Duo Michael Powell und Emeric Pressburger drehte Hiller den Liebesfilm Ich weiß wohin ich gehe (1945). Wendy Hiller war vor allem für ihre traurigen, schwermütigen Figuren bekannt. In den 1950er-Jahren spielte sie vor allem am Londoner West End, während sie sich mit fortschreitendem Alter im Kino mehr den Charakterrollen zuwandte. Für ihren Auftritt als vereinsamte Hotelmanagerin in Getrennt von Tisch und Bett gewann Hiller 1959 den Oscar als Beste Nebendarstellerin. Eine weitere Oscar-Nominierung erhielt Hiller für die Rolle der Lady Alice More im Historienfilm Ein Mann zu jeder Jahreszeit über das Leben von Thomas More. 1974 übernahm sie die Rolle der russischen Prinzessin in Sidney Lumets starbesetzem Kriminalfilm Mord im Orientexpress nach Agatha Christie. Eine ihrer letzten bedeutenden Filmrollen hatte sie 1980 als Krankenschwester in Der Elefantenmensch. Insgesamt wirkte sie an über 40 Kinofilmen mit, dazu kamen noch zahlreiche Fernsehrollen.

Deborah Kerr
Deborah Jane Kerr-Trimmer, CBE, (* 30. September 1921 in Helensburgh, Schottland; † 16. Oktober 2007 in Suffolk, England) war eine britische Schauspielerin. In den 1950er Jahren zählte sie zu den erfolgreichsten Darstellerinnen in Hollywood. Im Jahr 1947 gelang ihr mit der Rolle einer unerfahrenen Nonne in Die schwarze Narzisse der Durchbruch als Schauspielerin, worauf sie einen Vertrag bei MGM erhielt. Ihr Hollywood-Debüt gab sie anschließend neben Clark Gable in dem Film Der Windhund und die Lady. In der Romanze If Winter Comes spielte sie an der Seite von Walter Pidgeon, dem langjährigen Leinwandpartner von Garson. Kurz darauf trat sie als alkoholkranke Ehefrau von Spencer Tracy in Edward, mein Sohn, der ihr 1950 die erste von sechs Oscar-Nominierungen einbrachte. Oft war sie an der Seite von Stewart Granger zu sehen, mit dem sie u. a. 1950 in dem Abenteuerfilm König Salomons Diamanten auf Expedition in den Dschungel ging. An der Seite von Robert Taylor verkörperte sie 1951 die junge Christin Lygia in Mervyn LeRoys Monumentalfilm Quo Vadis?. 1953 spielte Kerr in dem Historienfilm Die Thronfolgerin eine kleine Nebenrolle neben Jean Simmons, die seit ihrem Mitwirken in Die schwarze Narzisse ebenfalls zum Star in Hollywood aufgestiegen war. Im selben Jahr gelang Kerr ein erfolgreicher Imagewechsel: Nachdem Joan Crawford sich aufgrund von Unstimmigkeiten aus Fred Zinnemanns Verdammt in alle Ewigkeit zurückgezogen hatte, übernahm Kerr die Rolle der Karen Holmes, einer leidenschaftlichen Offiziersgattin und Ehebrecherin, an der Seite von Burt Lancaster. Robert Mitchum, mit dem die Schauspielerin zusammen drei Filme drehte, darunter Der Seemann und die Nonne (1956), bezeichnete die Chemie zwischen ihnen als derart gut, dass man ihre gemeinsamen Szenen an getrennten Orten hätte drehen können und das zusammengeschnittene Ergebnis dennoch eine perfekte Übereinstimmung ergeben hätte. 1956 übernahm Kerr als Anna Leonowens die weibliche Hauptrolle an der Seite von Yul Brynner in der Musical-Verfilmung Der König und ich. Eine ihrer (aufgrund zahlreicher Wiederholungen im Fernsehen) bekanntesten Rollen spielte sie ein Jahr später neben Cary Grant in Die große Liebe meines Lebens, einem Remake des Films Ruhelose Liebe, in dem Irene Dunne und Charles Boyer 1939 die Hauptrollen gespielt hatten. Als ihre größte Herausforderung bezeichnete Kerr ihre Rolle als unterdrückte junge Frau in der Terence Rattigan-Verfilmung Getrennt von Tisch und Bett aus dem Jahr 1958. Ihr Filmpartner David Niven gewann für seine Rolle einen Oscar. In der James-Bond-Parodie Casino Royale (1967) spielte sie erneut neben Niven sowie einer Reihe von Weltstars die mörderische Ehefrau des britischen Geheimdienstchefs „M“ (John Huston). Elia Kazans Das Arrangement war 1969 Kerrs letzter Hollywoodfilm. Danach wirkte sie bis 1985 in britischen Film- und Fernsehproduktionen mit, darunter die Neuverfilmung des Billy-Wilder-Klassikers Zeugin der Anklage (1957), und trat regelmäßig am Broadway und am Londoner West End auf.

Hedy Lamarr
Hedy Lamarr (geb. Hedwig Eva Maria Kiesler) war eine österreichisch-US-amerikanische Schauspielerin und Erfinderin. Nach einer kurzen Filmkarriere in der Tschechoslowakei, darunter in dem umstrittenen erotischen Liebesdrama „Extase“ (1933), floh sie vor ihrem ersten Ehemann Friedrich Mandl und zog heimlich nach Paris. Auf ihrer Reise nach London lernte sie Louis B. Mayer kennen, der ihr einen Filmvertrag in Hollywood anbot. Lamarr wurde mit ihrer Rolle in dem romantischen Drama Algiers (1938) zum Filmstar. Weitere Erfolge feierte sie mit dem Western Boom Town (1940) und dem Drama White Cargo (1942). Lamarrs erfolgreichster Film war das religiöse Epos Samson und Delilah (1949). Vor der Veröffentlichung ihres letzten Films im Jahr 1958 trat sie auch im Fernsehen auf. 1960 wurde sie mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrte. Obwohl Lamarr keine formale Ausbildung hatte und sich das Wissen größtenteils selbst beigebracht hatte, investierte sie ihre Freizeit, auch am Set zwischen den Aufnahmen, in die Entwicklung und Ausarbeitung von Erfindungen, darunter eine verbesserte Ampel und eine Tablette, die sich in Wasser auflöste und so ein aromatisiertes kohlensäurehaltiges Getränk herstellte.

Nils Dörgeloh
Nach einer erfolgreichen Karriere in der Wirtschaft entschied sich Nils Dörgeloh für eine Laufbahn als Schauspieler. Er besuchte die Schule für Schauspiel Hamburg und das renommierte William Esper Studio in New York, bevor er am Michael Tschechow Studio Berlin eine klassische Schauspielausbildung absolvierte. Parallel dazu nahm er Schauspielunterricht in Los Angeles. Er spielte zunächst Theater, bevor er mit Marco Kreuzpaintners Filmkomödie Coming In (2014) sein Kinodebüt gab. Zudem war Dörgeloh in der Verfilmung von Benedict Wells’ Erfolgsroman Becks letzter Sommer (2015) (Regie: Frieder Wittich) an der Seite von Christian Ulmen zu sehen. Einem breiten Publikum wurde Dörgeloh mit seiner durchgehenden Rolle in der preisgekrönten Comedy-Serie Jerks (2017) an der Seite von Christian Ulmen und Fahri Yardim bekannt. Für seine schauspielerische Leistung erhielt er den Quotenmeter-Fernsehpreis als Bester Nebendarsteller. Dramatische Rollen übernahm er in mehreren Tatort-Produktionen, darunter im vielbeachteten Im toten Winkel (2018) unter der Regie von Philip Koch. In der SWR-Miniserie Labaule & Erben (2018) (nach einer Idee von Harald Schmidt, Regie: Boris Kunz) spielte Dörgeloh eine durchgehende Rolle an der Seite von Uwe Ochsenknecht. In der VOX-Serie Milk & Honey (2018) übernahm er eine Hauptrolle. Zuletzt stand er für Daniel Brühls Regiedebüt Nebenan (2021) (Next Door) vor der Kamera, das im Wettbewerb der 71. Internationalen Filmfestspiele Berlin gezeigt wurde.

Mike Hagerty
Michael Gerard Hagerty (10. Mai 1954 – 5. Mai 2022) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Bekannt wurde er durch seine Darstellungen von Arbeitern aus der Arbeiterklasse, darunter seine wiederkehrenden Rollen als Hausmeister Mr. Treeger in der Serie „Friends“ und als Leiter einer Autowerkstatt in der HBO-Serie „Lucky Louie“. Hagerty begann seine Schauspielkarriere, nachdem Jim Belushi ihn eingeladen hatte, der Improvisationsgruppe „The Second City“ beizutreten. In den 1980er-Jahren schrieb und spielte er in drei Revuen auf der Hauptbühne der Truppe (auch als Taschenbuch erhältlich: „A Retrospective“, „Orwell That Ends Well“ und „True Midwest, or No, But I Saw the Movie“). Außerdem brachte er der Gruppe den Text von „Bear Down, Chicago Bears“ bei und ließ sie das Lied auswendig lernen und singen. Anschließend begann er in Filmen und Fernsehserien mitzuwirken, angefangen mit „Doctor Detroit“ im Jahr 1983. Hagerty wurde bekannt für seinen Schnurrbart und seinen ausgeprägten Chicagoer Akzent. Obwohl er den Großteil seiner Karriere im Fernsehen verbrachte, hatte Hagerty auch kleinere Rollen in zahlreichen Filmen und wirkte insgesamt in über 100 Produktionen mit. Er war bekannt für seine Nebenrollen in einer Vielzahl beliebter Komödien, darunter „Martin“, „Cheers“, „The Wayans Bros.“, „Curb Your Enthusiasm“, „Friends“, „Seinfeld“ und „Wunderbare Jahre“. Er war einer von zwanzig Schauspielern, die sowohl in „Friends“ als auch in „Seinfeld“ auftraten. Hagerty war außerdem regelmäßig in der „George Carlin Show“ zu sehen, was seine erste wiederkehrende Fernsehrolle war. Eine seiner letzten Rollen war in „Somebody Somewhere“, an dem er zum Zeitpunkt seines Todes noch arbeitete.

Alexander Lockwood
Alexander Lockwood (5. Mai 1902 – 25. Januar 1990) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Er wirkte von den 1930er- bis in die 1980er-Jahre in zahlreichen Filmen und Fernsehserien mit. Lockwood wurde 1902 in Slezská Ostrava (heute Tschechien) geboren. Seine Schauspielkarriere begann 1938 mit Filmen wie „Just Off Broadway“, „Sherlock Holmes in Washington“ und „Jigsaw“ in den 1940er-Jahren. In den 1950er- und 1960er-Jahren spielte er in Filmen wie „The Wrong Man“ und „The Invisible Boy“ mit Richard Eyer. Außerdem war er in „The Story of Mankind“ und „Monster on the Campus“ zu sehen. Ende der 1950er-Jahre wirkte er in Filmen wie „The Tarnished Angels“ und „Edge of Eternity“ mit Cornel Wilde und Cary Grant mit. In den 1960er Jahren wirkte er in Filmen wie „Die Schöne und das Biest“ mit Joyce Taylor, „Walk on the Wild Side“ mit Laurence Harvey und „Der Affenonkel“ mit Tommy Kirk mit. In den 1970er Jahren spielte er in Filmen wie „Duell“, „Familiengrab“ und „Unheimliche Begegnung der dritten Art“. Lockwoods letzter Filmauftritt war 1983 in einer romantischen Komödie. Lockwood starb 1990 im Alter von 87 Jahren.

Tommi Piper
Thomas „Tommi“ Piper ist ein deutscher Schauspieler, Synchronsprecher und Sänger. Insbesondere Pipers markante Stimme prägte die deutsche Fernsehgeschichte über mehrere Jahrzehnte. In den 1960er Jahren sprach er die Rolle des Little Joe in der Serie Bonanza. Ende der 1980er Jahre lieh Piper seine Stimme dem Außerirdischen Alf in der gleichnamigen Sitcom und er war in fünf Spielfilmen die Stimme von Mischlingshund Willy Wuff. Des Weiteren war er Stammsprecher von Nick Nolte. Außerdem war er in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre Sänger der Krautrock-Band Amon Düül II. Als Sohn des Schauspielers und Fernsehansagers Heinz Piper wirkte Thomas Piper bereits 1952 bei Hörspielen des NWDR mit und stand drei Jahre später das erste Mal vor der Kamera. Von 1959 bis 1961 studierte er Gebrauchsgrafik an der Meisterschule für Mode in Hamburg, blieb danach aber weiterhin bei der Schauspielerei. In den späten 1960er und 1970er Jahren nahm Piper mehrere Schallplatten auf. Thomas Piper spielte im Film Zwei wie wir … und die Eltern wissen von nichts (1966) und in drei Folgen der Serie Der Kommissar. Er hatte Engagements an der Landesbühne Hannover und den Städtischen Bühnen Lübeck und trat während einer Tournee durch Frankreich in Paris, Lyon und Marseille auf. Nachdem er sich in München niedergelassen hatte, folgten diverse Gastauftritte in den Krimiserien Derrick und Der Alte sowie Hauptrollen in den Filmen Is’ was, Kanzler (1984) und Steig aus deinem Luftballon (1985). Insgesamt spielte Piper in mehr als 150 Film- und Fernsehproduktionen. Auch im Synchronstudio ist er aktiv, eine seiner ersten Synchronrollen war die des Little Joe (Michael Landon) in der Westernserie Bonanza. Weitere Schauspieler, denen Piper seine Stimme lieh, waren u. a. Nick Nolte (Nur 48 Stunden), Harvey Fierstein (Independence Day), Tony Danza (Wer ist hier der Boss?) und Andrew Dice Clay (Ford Fairlane – Rock ’n’ Roll Detective). Außerdem synchronisierte Piper diverse Nebenrollen in der Serie Raumschiff Enterprise und er übernahm im vierten und fünften Star-Trek-Film die Synchronrolle des von George Takei gespielten Hikaru Sulu. Eine weitere bekannte Synchronisation Pipers war die des bösen Zauberers Rumburak aus den tschechischen Märchenbraut-Serien und die des Außerirdischen Alf in der gleichnamigen Fernsehserie. Im Jahr 1989 veröffentlichte er das Album Tommi Piper singt Alf (Polydor, Produzent: Anthony Monn), dessen Titel Hallo Alf, hier ist Rhonda – der Refrain (Rhondas Stimme) wurde damals von der Sopranistin Amélie Sandmann eingesungen, mit der Piper zu dieser Zeit liiert war – zwölf Wochen in den deutschen Single-Charts platziert war. Seit vielen Jahren ist Piper auch als Bausparfuchs in der Fernsehwerbung der Bausparkasse Schwäbisch Hall zu hören. Im Jahr 1998 übernahm er die Synchronisation des Manny Calavera in dem PC-Spiel Grim Fandango von LucasArts. Im Januar 2019 war Piper als Kandidat der dreizehnten Staffel von Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! zu sehen und belegte den 10. Platz. Am 27. August 2021 verstarb seine 71-jährige Ehefrau, mit der er 15 Jahre verheiratet gewesen war. Piper ist auch als Musiker tätig (Banjo, Ukulele und Gesang). Außerdem hat er in den letzten Jahren zahlreiche Hörbücher für Kinder und Erwachsene eingesprochen. (Quelle: Wikipedia)

Martin Lawrence
Besetzung · Bekannt für Bad Boys II
Martin Fitzgerald Lawrence (* 16. April 1965 in Frankfurt am Main, Deutschland) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Comedian. Den nationalen Durchbruch schaffte er 1989 in der Rolle als Cee in dem Spielfilm Do the Right Thing von Spike Lee. Seine erste Hauptrolle in einem Film spielte er schließlich 1991 in Talking Dirty After Dark. Ein Jahr später erhielt er seine eigene Sitcom Martin auf FOX, die ein großer Erfolg wurde. Es folgte eine Nebenrolle in Boomerang an der Seite von Eddie Murphy. Einem breiteren Publikum wurde er 1995 in der Rolle des Detective Marcus Burnett in dem Film Bad Boys – Harte Jungs, mit Will Smith bekannt. Ein Jahr zuvor, am 19. Februar 1994, trat Lawrence bei Saturday Night Live als Gastgeber auf. Sein Auftritt beinhaltete rüde Bemerkungen über das weibliche Geschlechtsorgan und die Monatshygiene. Die Aufzeichnung dieses Live-Auftrittes wurde später zensiert und Lawrence lebenslang aus der Show ausgeschlossen. 1996 warf Lawrence’ damalige Drehpartnerin aus Martin, Tisha Campbell, Lawrence sexuelle Belästigung vor. Unter der Bedingung, in den letzten beiden Episoden der Staffel keine Szene zusammen mit Lawrence zu drehen wurde die sechste Staffel von Martin abgeschlossen. Campbell schied aus der Serie aus, die Vorwürfe der sexuellen Belästung kamen nie vor Gericht. Nach dem Ende von Martin wirkte Lawrence hauptsächlich in Komödien mit, unter anderem 1997 in Nix zu verlieren mit Tim Robbins, 1999 in Der Diamanten-Cop mit Luke Wilson oder Lebenslänglich mit Eddie Murphy. Für seine Leistung in der Komödie Big Mamas Haus wurde er im Jahr 2000 für den Teen Choice Award und im Jahr 2001 für den MTV Movie Award, den Blockbuster Entertainment Award sowie den Kids’ Choice Awards nominiert. Durch den großen Erfolg des Films erschienen 2006 und 2011 mit Big Mama’s Haus 2 und Big Mama’s Haus – Die doppelte Portion zwei Fortsetzungen mit Lawrence in der Hauptrolle der Big Mama, welche ebenfalls solide Kinoerfolge wurden. Ebenso erfolgreich war der Streifen Born to be Wild – Saumäßig unterwegs aus dem Jahr 2007, wo Lawrence neben John Travolta, Tim Allen und William H. Macy eine der vier Hauptrollen spielte. Er wirkte auch in weniger erfolgreichen Filmen wie Ritter Jamal – Eine schwarze Komödie oder National Security mit. Zu einem seiner größten Erfolge zählt die Fortsetzung von Bad Boys – Harte Jungs. Quelle: Wikipedia

Der gestiefelte Kater: Der letzte Wunsch
2022
Auch ein Kater kann ein unangenehmes Erwachen haben. Nach unzähligen riskanten Reisen und achtlosen Abenteuern muss der gestiefelte Kater entsetzt feststellen, dass seine Leidenschaft für Gefahren letztlich ihren Preis hatte – in seiner Abenteuerlust hat er bereits acht seiner neun Leben verbraucht. Um für die dringend nötige neue Vitalität zu sorgen, begibt sich der charmante Schnurrhaargauner auf den langen Weg in den Schwarzen Wald, um dort den mythischen Wunschstern zu finden.

Indiana Jones und der letzte Kreuzzug
1989
Wir schreiben das Jahr 1938: Doktor Jones wird vom Mäzen eines Museums beauftragt, den Heiligen Gral und somit die wichtigste Reliquie der Christenheit zu finden. Jones' Einwand, es würde der falsche Jones gefragt werden, denn der eigentliche Experte sei sein Vater Henry, fördert nur die Erkenntnis zu Tage, dass Jones senior bereits die Spur aufgenommen hatte, mittlerweile aber verschwunden ist. Nun ist des Doktors Jagdinstinkt geweckt. Besorgt um das Wohlergehen des Vaters und mit dem Museumskurator Marcus Brody im Gepäck tritt Jones eine Reise in die alte Welt an, um das zustande zu bringen, was die mittelalterlichen Kreuzzüge nicht geschafft hatten: den Kelch zu finden, der beim letzten Abendmahl gereicht worden war und das Blut Jesu am Kreuz aufgefangen hatte. Erwartungsgemäß ist aber nicht nur der Doktor auf der Suche - auch die Schergen Hitlers wollen sich die Sagen umwobenen Kräfte des Kelches sichern, verheißt er doch das ewige Leben…
Avatar Aang: Der Herr der Elemente
2026
Der Avatar Aang, der letzte Luftbändiger der Welt, erfährt von einer uralten Kraft, die seine Kultur vor dem Aussterben bewahren könnte. Gemeinsam mit seinen Freunden begibt er sich auf eine weltweite Suche, um diese Kraft zu finden, bevor sie in die falschen Hände gerät und den mühsam erkämpften Frieden gefährdet.