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Poster zu Der Pianist

Der Pianist

2002

DramaKriegsfilm

Warschau, 1939. Die Besetzung Polens durch die Deutschen bedeutet für den gefeierten polnisch-jüdischen Pianisten Wladyslaw Szpilman den Beginn eines langen Leidenswegs. Durch einen Glücksfall entgeht er dem Transport ins KZ, in dem seine gesamte Familie ums Leben kommt. Von nun an fristet er ein Dasein im Untergrund. Hungrig, krank und psychisch vor dem Kollaps stehend, wird er gegen Kriegsende schließlich von einem deutschen Offizier aufgespürt. Doch anstatt ihn auszuliefern, bittet er ihn, Klavier zu spielen. Szpilmans Rettung. Der Pianist ist eine Filmadaption der Biographie „Das wunderbare Überleben“ von Wladyslaw Szpilman. Das Filmdrama des Regisseurs Roman Polanski hat mit dem Film auch ein Stück eigene Geschichte aufgearbeitet.

Foto von Adrien Brody

Adrien Brody

Besetzung · Bekannt für Der Brutalist, Der Pianist, The French Dispatch

Adrien Brody ist der Sohn eines Lehrers und einer ungarischen Photojournalistin und wuchs in Queens auf. Er besuchte im Alter von 12 Jahren die American Academy of Dramatic Arts. Seinen Abschluss machte Adrien Brody an der High School for the Performing Arts. Mit seiner Mitwirkung in Spike Lees Summer of Sam oder Terrence Malick’s Der schmale Grat (1998) bekam Adrien Brody bereits großes Lob, doch erst als ihn Roman Polański 2002 für die Titelrolle seines Holocaust-Dramas Der Pianist besetzte, konnte er seinen großen Durchbruch feiern: Für seine Darstellung des polnischen Juden Wladyslaw Szpilman erhielt Adrien Brody 2003 den Oscar als bester Hauptdarsteller. Nach Der Pianist war Adrien Brody u.a. zu sehen in M. Night Shyamalans The Village (2004), Peter Jacksons King Kong (2006), Wes Andersons The Darjeeling Limited (2007) und Das Experiment (2010), dem Remake des gleichnamigen deutschen Films von Oliver Hirschbiegel, sowie Predators (2010), der von Robert Rodriguez produziert wurde.

Foto von Wanja Mues

Wanja Mues

Besetzung · Bekannt für Der Pianist

Wanja Mues wurde am 27. Dezember 1973 in der Bundesrepublik Deutschland geboren. Er ist Schauspieler und Regisseur, bekannt für Der Pianist (2002), Die Bourne Verschwörung (2004) und Unsere Hagenbecks (1991). Er ist seit 2004 mit Julia verheiratet. Sie haben zwei Kinder.

Foto von Tatjana Blacher

Tatjana Blacher

Tatjana Blacher ist eine deutsche Schauspielerin. Sie ist die Tochter des Komponisten Boris Blacher und der Pianistin Gerty Blacher-Herzog. Blacher studierte am Max-Reinhardt-Seminar und am Lee Strasberg Theatre and Film Institute. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Rolle als Edith Frank in „Anne Frank - Die ganze Geschichte“. Sie wirkte in zahlreichen Fernsehsendungen mit. Ihr Filmdebüt gab sie 1997 in „Reise in die Dunkelheit“.

Foto von Thomas Lawinky

Thomas Lawinky

Besetzung · Bekannt für Der Pianist

Thomas Lawinky wurde am 3. Oktober 1964 in Magdeburg, DDR geboren. Er ist Schauspieler und Komponist, bekannt für Der Pianist (2002), Ein Schiff wird kommen (2003) und Club der starken Frauen - Die rote Meile (1999).

Foto von Thomas Kretschmann

Thomas Kretschmann

Besetzung · Bekannt für Der Pianist, Jungle, Cars 2

Thomas Kretschmann (* 8. September 1962 in Dessau) ist ein deutscher Schauspieler. Sein Filmdebüt hatte er 1989 im Film Der Mitwisser. 1991 wurde er für diesen Film beim Filmfestival Max Ophüls Preis als bester Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet. 1993 spielte er dann in seinem ersten deutschen Kinofilm. Joseph Vilsmaier besetzte ihn für eine Hauptrolle in seinem Kriegsdrama Stalingrad. Im Kino ist Kretschmann in Nebenrollen in großen Hollywood-Produktionen zu sehen. 2002 unter anderem in Blade II mit Wesley Snipes und dem Oscar-prämierten Film Der Pianist von Roman Polański, in dem er den deutschen Offizier Wilm Hosenfeld verkörpert. Im Jahr 2004 war er unter anderem in Resident Evil: Apocalypse und vor allem in Oliver Hirschbiegels Der Untergang zu sehen. 2005 bekam Kretschmann eine Nebenrolle in der Neuverfilmung King Kong von Peter Jackson. Im Fernsehfilm Fürchtet euch nicht! – Das Leben Papst Johannes Pauls II. verkörperte Kretschmann Johannes Paul II. Im Jahr 2003 spielte er eine Nebenrolle in zwei Folgen der zweiten Staffel der Fernsehserie 24. 2007 bereitete sich Kretschmann für die Rolle des Claus Schenk Graf von Stauffenberg vor, die er in der deutsch-US-amerikanischen Filmproduktion Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat spielen sollte. Kurz vor Vertragsunterzeichnung für das Drama, das sich des 1944 gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler annimmt, wurde die Hauptrolle mit dem US-Amerikaner Tom Cruise besetzt. Kretschmann übernahm daraufhin den Part des Majors Otto Ernst Remer. Ebenfalls 2007 war Kretschmann in einer Nebenrolle im Actionfilm Next von Lee Tamahori zu sehen. 2008 spielte er in der ProSieben-Neuverfilmung von Der Seewolf die Titelrolle des Wolf Larsen. Im gleichen Jahr trat er neben Angelina Jolie, Morgan Freeman und James McAvoy im Actionfilm Wanted auf. Er stand im Jahr 2010 im Dschungel von Malaysia für die Verfilmung des Bestsellers Dschungelkind von Sabine Kuegler vor der Kamera, die 2011 in die Kinos kam. Am 2. und 3. November 2011 war Thomas Kretschmann im ARD-Zweiteiler Laconia als Admiral Karl Dönitz an der Seite von Franka Potente zu sehen. Die beiden standen bereits in dem Spielfilm Eichmann gemeinsam vor der Kamera. 2012 verkörperte er Dracula in Dario Argentos Dracula 3D. Für die von NBC und BBC koproduzierte Horrorserie Dracula hatte er 2013 bis 2014 die Rolle des Abraham Van Helsing inne, während Jonathan Rhys Meyers als Graf Dracula und Oliver Jackson-Cohen als Jonathan Harker zu sehen waren. 2014 spielte er Horst Dassler im Film United Passions. Im selben Jahr war er am Schluss des Films The Return of the First Avenger als Baron Wolfgang von Strucker zu sehen. In derselben Rolle trat er auch ein Jahr später zu Beginn des Folgefilms Avengers: Age of Ultron auf.

Foto von Emilia Fox

Emilia Fox

Besetzung · Bekannt für Silent Witness, Der Pianist

Emilia Fox entstammt einer Schauspielfamilie: ihre Mutter ist Joanna David, ihr Vater Edward Fox, ihr Onkel James Fox und ihr 15 Jahre jüngerer Bruder ist Freddie Fox. Ihre Ausbildung hat sie an der Bryanston School gemacht und ihren Universitätsabschluss an der University of Oxford. Neben ihrer Muttersprache spricht sie auch Deutsch und Französisch. Fox’ bekannteste Rolle war die der Jeannie Hurst in der Neuauflage der Fernsehserie Randall & Hopkirk – Detektei mit Geist. Sie spielte auch in diversen Spielfilmen mit, unter anderem 2002 in Der Pianist und 2005 in Mord im Pfarrhaus. Nach dem Ausstieg der von Amanda Burton dargestellten Hauptfigur aus der Serie Silent Witness im Jahr 2004 wurde Fox als neues weibliches Mitglied in das Pathologenteam um den neuen Hauptdarsteller William Gaminara aufgenommen. Von 2009 bis 2011 war sie in Gastauftritten in der BBC-Produktion Merlin – Die neuen Abenteuer in der Rolle der Morgause zu sehen. Zwischen 2005 und 2009 war Fox mit Schauspielkollege Jared Harris verheiratet. Im November 2010 brachte sie eine Tochter zur Welt.

Foto von Roman Polanski

Roman Polanski

Regie · Bekannt für Der Pianist

Roman Raymond Polański (* 18. August 1933 als Raymond Thierry Liebling in Paris) ist ein französisch-polnischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor und Schauspieler. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören der Horrorfilm Rosemaries Baby (1968), der Kriminalfilm Chinatown (1974) sowie der Holocaustfilm Der Pianist (2002), der mit der Goldenen Palme von Cannes sowie dem Oscar für die beste Regie und dem Oscar für den besten Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde. Quelle: Wikipedia

Foto von Ronan Vibert

Ronan Vibert

Ronan David Jackson Vibert (23. Februar 1964 – 22. Dezember 2022) war ein englischer Schauspieler, der für seine Auftritte in Filmen und im britischen und amerikanischen Fernsehen bekannt war. Er wurde am 23. Februar 1964 in Cambridge als Sohn der Künstler Dilys (geb. Jackson) und David Vibert sowie seines Bruders Cevn Vibert geboren. Bis zu seinem 18. Lebensjahr lebte er in Penarth, Südwales, bevor er die Royal Academy of Dramatic Art (RADA) besuchte und dort 1985 seinen Abschluss machte. Vibert blickte auf eine lange Karriere in Theater, Radio, Fernsehen und Film zurück. Er wirkte in Episoden von „Lovejoy“, „Chandler & Co.“, „Between the Lines“ und der BBC-Serie „The Buccaneers“ mit, sowie in ITV-Serien wie „Cadfael“, „Inspector Lewis“ und „Van der Valk“. In „Jeeves and Wooster“ verkörperte er Wilmot, Lord Pershore („Motty“). Zu seinen Bühnenrollen zählten Engagements am Bush Theatre, Hampstead Theatre, The Gate, Manchester Royal Exchange, Bristol Old Vic, The Barbican (für die RSC), The Almeida und The Savoy im Londoner West End. 1996 trat Vibert zum dritten Mal am National Theatre auf, als Prinz André in Helen Edmundsons Adaption von Leo Tolstois „Krieg und Frieden“. In der BBC-Verfilmung von „Das scharlachrote Siegel“ spielte er an der Seite von Richard E. Grant Maximilien Robespierre. Vibert hatte einen Gastauftritt in der „Midsomer Murders“-Folge „Tod im Chor“. Außerdem war er in Episoden von „Waking the Dead“ und „The Mrs. Bradley Mysteries“ zu sehen. Zudem wirkte er in Fernsehserien wie „Rom“, „Poirot“ (ITV), „Die Borgias“, der Emmy-prämierten Miniserie „Hatfields & McCoys“ mit Kevin Costner und Bill Paxton, „Penny Dreadful“, „The Lizzie Borden Chronicles“, „NCIS: LA“, „Philip K. Dick’s Electric Dreams“ und „Carnival Row“ mit. Zu seinen zahlreichen Filmen zählen „Shadow of the Vampire“ mit John Malkovich und Willem Dafoe, „The Cat's Meow“ unter der Regie von Peter Bogdanovich, der Oscar-prämierte Film „Der Pianist“ von Roman Polanski, „Tomb Raider 2“, „Tristan und Isolde“, „Schneemann“ mit Michael Fassbender und „Saving Mr. Banks“ mit Tom Hanks und Emma Thompson, in der er den Verleger Diarmuid Russell verkörperte. Er spielte außerdem in „The Grass Arena“ mit Mark Rylance. Vibert starb am 22. Dezember 2022 im Alter von 58 Jahren nach kurzer Krankheit in einem Krankenhaus in Florida.

Foto von Frank Finlay

Frank Finlay

Besetzung · Bekannt für Der Pianist

Frank Finlay (* 6. August 1926 in Farnworth, Lancashire, England; † 30. Januar 2016 in Weybridge, Surrey) war ein britischer Schauspieler. Er absolvierte die Londoner Royal Academy of Dramatic Art. Die ersten Fernsehrollen spielte er Anfang der 1960er Jahre. Für die Rolle des Jago im Filmdrama Othello (1965) (nach dem Shakespeare-Stück gleichen Namens) wurde Finlay 1966 für den Oscar und für den Golden Globe Award nominiert. In dem Abenteuerfilm Die drei Musketiere (1973) von Richard Lester trat er neben Oliver Reed, Raquel Welch, Richard Chamberlain und Michael York in der Rolle von Porthos auf. Dieselbe Rolle übernahm er in der Fortsetzung Die vier Halunken der Königin aus dem Jahr 1974. Dieser Film wurde mit seinem Vorgänger in einem einzigen Drehplan gefertigt, die Schauspieler wurden jedoch nur für einen Film bezahlt, was auch bei Finlay für Unmut sorgte. Für die Rolle in dem Filmdrama The Return of the Soldier (1982), in dem er an der Seite von Julie Christie, Alan Bates und Ian Holm zu sehen war, wurde er 1983 für den BAFTA Award nominiert. In dem SF-Horrorfilm Lifeforce – Die tödliche Bedrohung (1985) spielte er neben Steve Railsback und Peter Firth, in dem Abenteuerfilm König der Winde (1989) trat er neben Richard Harris auf. In dem Filmdrama Der Pianist (2002) von Roman Polański verkörperte er den Vater Szpilman. Finlay spielte die Titelrolle Van der Valk in der ARD (Van der Valk und das Mädchen, Oktober 1972; Van der Valk und die Reichen, Dezember 1973; Van der Valk und die Toten, Juni 1975). Sein Schaffen umfasst mehr als 120 Film- und Fernsehproduktionen.

Foto von Artur Rubinstein

Artur Rubinstein

Artur Rubinstein war ein polnisch-jüdischer Pianist, der als Exilpole im Alter von 60 Jahren die US-amerikanische Staatsbürgerschaft annahm. Er gilt als einer der großen Pianisten des 20. Jahrhunderts.

Foto von Ron Mael

Ron Mael

Ron Mael ist ein US-amerikanischer Musiker, bekannt als Mitgründer und Pianist der Gruppe Sparks.

Poster zu Green Book - Eine besondere Freundschaft

Green Book - Eine besondere Freundschaft

2018

KomödieDramaHistorie

Im New York der 1960er Jahre, noch vor der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, hält sich Tony Lip als Türsteher in der Bronx über Wasser. Als der gutherzige, nicht sonderlich gebildete Italo-Amerikaner den Auftrag bekommt, einen sogenannten Dr. Don Shirley in die Südstaaten zu fahren, denkt er sich nicht viel dabei. Shirley aber ist einer der weltbesten Jazz-Pianisten und wortgewandt wie ein Dichter. Er plant eine Konzerttour von New York bis in den konservativen Süden, wo die Rassentrennung noch immer gelebt wird. Um allfälligen rassistischen Angriffen auszuweichen, halten sich die zwei unterschiedlichen Männer an das „Negro Motorist Green Book“, einen jährlich erscheinenden Reiseführer für die schwarze Bevölkerung, mit Tipps zu Motels, Restaurants und Tankstellen …

Foto von Werner Klemperer

Werner Klemperer

Besetzung · Bekannt für Ein Käfig voller Helden, The Philco Television Playhouse

Werner Klemperer war ein deutsch-US-amerikanischer Schauspieler und Musiker. Werner Klemperer wurde 1920 als Sohn des bekannten Dirigenten Otto Klemperer und der Sängerin Johanna Geisler geboren. Der Romanist und Schriftsteller Victor Klemperer war ein Cousin seines Vaters. Werner Klemperer hatte eine jüngere Schwester names Lotte (1923–2003). Er wuchs in Köln, Wiesbaden und Berlin auf. Da Otto Klemperer Jude war, musste er vor der nationalsozialistischen Bedrohung fliehen. Im Oktober 1933 reiste er in die USA, wo er bis 1939 Music Director der Los Angeles Philharmonic Orchestra war. Er kehrte jedoch 1934 und 1935 noch zweimal nach Europa zurück. Erst nach seiner dritten Reise nach Los Angeles holte er die Familie nach. Am 15. Juni 1935 kam seine Frau mit den beiden Kindern in Los Angeles an. Werner Klemperer diente 1942 bis 1945 als Soldat in der US-Armee. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er amerikanischer Staatsbürger und wandte sich der Schauspielerei zu. Ab 1951 trat er in zahlreichen US-Fernsehserien auf. 1959 spielte er Emil Hahn in der Fernsehfassung und 1961 dann auch im Spielfilm Urteil von Nürnberg. Regisseur und Produzent Stanley Kramer besetzte ihn 1965 als 3. Offizier („Lieutenant“) Huebner in Das Narrenschiff. Seine bekannteste Rolle hatte Klemperer in der Fernsehserie Ein Käfig voller Helden. Von 1965 bis 1971 spielte er den schusseligen „Oberst Wilhelm Klink“, der als Kommandant eines deutschen Kriegsgefangenenlagers ständig vom ranghöchsten Gefangenenoffizier an der Nase herumgeführt wird. Aufgrund seiner eigenen Biografie hatte Klemperer die Rolle nur unter der Bedingung angenommen, dass er als deutscher Kommandant niemals über seinen Gegenspieler triumphieren würde. Um die Figur authentischer darstellen zu können, eignete er sich wieder einen deutschen Akzent an. Für seine Darbietung war Klemperer insgesamt fünf Mal für einen Emmy nominiert, 1968 und 1969 gewann er die Auszeichnung. Nach dem Ende der Serie wandte sich Klemperer, der ein exzellenter Pianist und Violinist war, zunehmend der klassischen Musik zu. Für viele berühmte Symphonieorchester trat er als Sprecher auf. Besonders bekannt wurde er als Erzähler des musikalischen Märchens Peter und der Wolf von Prokofjew und als Sprecher des Melodrams in Arnold Schönbergs Gurre-Liedern. 1993 hatte Klemperer einen Gastauftritt in der Zeichentrickserie Die Simpsons. In der Episode Homer liebt Mindy synchronisierte er in Anlehnung an seine Rolle aus Ein Käfig voller Helden die Figur des Colonel Klink, der Homer mehrmals als beratender Geist zur Seite steht. Werner Klemperer starb am 6. Dezember 2000 in seinem Haus in New York an Krebs. (Quelle: Wikipedia)

Foto von Duke Ellington

Duke Ellington

Duke Ellington war einer der einflussreichsten amerikanischen Jazzmusiker. Als Pianist war er einer der wichtigsten Neuerer des Stride-Piano. Als Komponist verfasste er annähernd 2000 Kompositionen

Foto von Liberace

Liberace

Władziu Valentino Liberace war ein US-amerikanischer Pianist und Entertainer. Seine Mutter stammte aus Polen, sein Vater aus Italien. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere zwischen den 1950er und 1970er Jahren war er der bestbezahlte Entertainer der Welt.

Foto von Keith Jarrett

Keith Jarrett

Keith Jarrett ist ein US-amerikanischer Pianist und Komponist. Er begann seine Karriere bei Art Blakey und spielte später mit Charles Lloyd und Miles Davis. Seit den frühen 1970er-Jahren ist er auch als Bandleader und Solokünstler in den Bereichen Jazz, Jazz-Fusion und Klassik aktiv. Seine Improvisationen schöpfen aus der Tradition des Jazz und anderer Genres, darunter westliche Klassik, Gospel, Blues und ethnische Volksmusik. Sein 1975 erschienenes Album „The Köln Concert“ ist die meistverkaufte Klavieraufnahme aller Zeiten.

Foto von Alan Menken

Alan Menken

Composer · Bekannt für Aladdin, Arielle, die Meerjungfrau, Die Kühe sind Los!

Alan Irwin Menken ist ein US-amerikanischer Komponist, Pianist, Musikdirektor und Musikproduzent, der vor allem für seine Filmmusiken und Lieder für die Walt Disney Animation Studios bekannt ist. Für seine Musik zu „Arielle, die Meerjungfrau“ (1989), „Die Schöne und das Biest“ (1991), „Aladdin“ (1992) und „Pocahontas“ (1995) wurde Menken jeweils mit zwei Oscars ausgezeichnet. Er komponierte außerdem die Filmmusiken und Lieder für Filme wie „Der kleine Horrorladen“ (1986), „Newsies“ (1992), „Der Glöckner von Notre Dame“ (1996), „Hercules“ (1997), „Die Kühe sind los“ (2004), „Verwünscht“ (2007), „Rapunzel – Neu verföhnt“ (2010) und „Disenchanted“ (2022). Zu seinen Auszeichnungen zählen acht Oscars – womit er nach Alfred Newman (neun Oscars) der zweiterfolgreichste Oscar-Preisträger in den Musikkategorien ist –, ein Tony Award, elf Grammy Awards, sieben Golden Globe Awards und ein Daytime Emmy Award. Menken ist einer von bislang neunzehn Menschen, die einen Emmy, einen Grammy, einen Oscar und einen Tony gewonnen haben (ein sogenannter EGOT).

Foto von Lalo Schifrin

Lalo Schifrin

Composer · Bekannt für Der Mann mit der Todeskralle, Rush Hour 2

Lalo Schifrin (geboren als Boris Claudio Schifrin) war ein argentinisch-amerikanischer Pianist, Komponist, Arrangeur und Dirigent. Er war vor allem für sein umfangreiches Werk an Film- und Fernsehmusiken bekannt, in denen er Jazz- und lateinamerikanische Musikelemente mit traditioneller Orchestrierung verband. Zu Schifrins bekanntesten Kompositionen zählen die Titelmelodien von „Mission: Impossible“ (1966) und „Mannix“ (1967) sowie die Soundtracks zu „Der Unbeugsame“ (1967), „Bullitt“ (1968), „THX 1138“ (1971), „Der Mann mit der Todeskralle“ (1973), „Die vier Musketiere“ (1974), „Die Reise der Verdammten“ (1976), „Der Adler ist gelandet“ (1976), „Amityville Horror“ (1979) und der „Rush Hour“-Trilogie (1998–2007). Schifrin arbeitete außerdem von den späten 1960er- bis in die 1980er-Jahre mit Clint Eastwood zusammen, insbesondere an der Dirty Harry-Filmreihe. Er komponierte die Paramount-Pictures-Fanfare, die von 1976 bis 2004 verwendet wurde. Schifrin gewann fünf Grammy Awards und war sechsmal für den Oscar und viermal für den Emmy nominiert. Im Jahr 2019 erhielt er von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences einen Ehrenoscar in Anerkennung seiner erfolgreichen Karriere.

Foto von Ryuichi Sakamoto

Ryuichi Sakamoto

Composer · Bekannt für The Revenant – Der Rückkehrer

Ryūichi Sakamoto war ein japanischer Komponist, Pianist, Produzent und Schauspieler. Er bewegte sich in verschiedenen musikalischen Genres wie Jazz, Neo-Klassik oder (Avantgarde-)Pop und komponierte zahlreiche Filmmusiken. Seine musikalische Laufbahn begann Sakamoto als Jazz-Pianist. Seine eigentliche Karriere begann in den späten 1970er-Jahren mit seinem ersten Soloalbum 1000 Knives (1978). Ungefähr zur selben Zeit gründete er als Bandleader die einflussreiche japanische Elektropop-Band Yellow Magic Orchestra, die in Asien ungefähr den Stellenwert von Kraftwerk in Europa hat. Mit dem Stück Computer Game hatte die Band im Jahr 1979 einen Top-20-Erfolg in den britischen Charts. Im Laufe seiner Karriere arbeitete Sakamoto mit vielen bedeutenden Künstlern. Im Jahr 1993 trat er im Musikvideo zu Madonnas Single Rain auf. Ab dem Jahr 2002 spielte Sakamoto mehrere Alben gemeinsam mit dem Chemnitzer Musiker Carsten Nicolai („alva noto“) für dessen Label Raster-Noton ein; das Duo tourte weltweit. Der Regisseur Stephen Nomura Schible hat Sakamoto fünf Jahre lang mit der Kamera begleitet und das Filmportait Ryuichi Sakamoto: Coda über dessen Suche nach neuen musikalischen Impulsen produziert.

Foto von Glynis Johns

Glynis Johns

Glynis Johns war eine walisische Schauspielerin, Pianistin, Sängerin und Tänzerin. Ihre Laufbahn als Filmschauspielerin begann 1938 mit South Riding unter Regie von Victor Saville, in den folgenden Jahren arbeitete sie sich von anfänglich kleinen Auftritten zu substanziellen Rollen hoch. Der Durchbruch gelang ihr 1948 in der Titelrolle von Miranda, wo sie an der Seite von David Tomlinson und Margaret Rutherford eine Meerjungfrau spielte. Es war auch das Spielfilmdebüt des bisherigen Doku-Regisseurs Ken Annakin. 1954 wurde eine Fortsetzung unter dem Titel Mad About Men nachgeschoben, in dem Johns als Miranda und deren menschliche Cousine vor der Kamera stand. Die Reise ins Ungewisse (1951) mit James Stewart und Der Unwiderstehliche (1952) mit Alec Guinness festigten ihren Ruf. Walt Disney gab ihr dann in zwei seiner in Großbritannien hergestellten Spielfilme die weibliche Hauptrolle, beide Male an der Seite Richard Todds: Als Mary Tudor in dem ebenfalls von Annakin inszenierten Eine Prinzessin verliebt sich (The Sword and the Rose, 1953) und in Rob Roy – Der königliche Rebell (Rob Roy, the Highland Rogue, 1953). Ihre bekannteste Rolle ist aber wahrscheinlich die der Frauenrechtlerin und Mutter „Winifred Banks“ in der Disney-Verfilmung von P. L. Travers’ Mary Poppins (1964), einem der erfolgreichsten Filmmusicals aller Zeiten. Zu den weiteren Höhepunkten ihrer Karriere zählen die weibliche Hauptrolle in dem humorvollen Musical Der Hofnarr (The Court Jester, 1955) mit Danny Kaye und der von Fred Zinnemann inszenierte Der endlose Horizont (The Sundowners, 1960), für den sie eine Oscar-Nominierung in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“ erhielt. Eine ihrer letzten großen Rollen spielte die Schauspielerin als gutmütige Großmutter „Elsie Callaghan“ in Jon Turteltaubs Während Du schliefst von 1995 an der Seite von Sandra Bullock und Bill Pullman. Nach einem Auftritt als Großmutter von Molly Shannons Figur in Superstar – Trau’ Dich zu träumen zog sie sich 1999 in den Ruhestand zurück.

Foto von Ryan Gosling

Ryan Gosling

Besetzung · Bekannt für Blade Runner 2049, Der Astronaut - Project Hail Mary, La La Land

Ryan Gosling wurde im November 1980 in London in der kanadischen Provinz Ontario geboren und wuchs in Cornwall auf. Er machte seine ersten künstlerischen Schritte 1989 im Mickey Mouse Club. Dort trat er zusammen mit Britney Spears, Christina Aguilera und Justin Timberlake auf. Nachdem er Ende der 1990er Jahre in verschiedenen Serien zu sehen war, spielte Gosling 2001 in Inside a Skinhead. Der Film wurde mit dem Jurypreis des Sundance Film Festival ausgezeichnet. Danach hatte er Hauptrollen sowohl in Hollywoodfilmen wie Mord nach Plan (2002) mit Sandra Bullock und Ben Chaplin als auch im Independentkino wie in State of Mind an der Seite von Kevin Spacey und Lena Olin. Seinen Durchbruch als Schauspieler feierte Gosling 2006 mit dem Independentfilm Half Nelson, in dem er neben Shareeka Epps agierte. Die Titelrolle eines drogensüchtigen Junior-High-School-Lehrers brachte ihm 2007 eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller ein, die Hauptrolle in der Komödie Lars und die Frauen eine Golden-Globe-Nominierung. 2008 gründete er mit seinem kanadischen Schauspielerkollegen Zach Shields die Band Dead Man’s Bones. Das gleichnamige Debütalbum erschien im Oktober 2009 bei ANTI-Records. Für die Hauptrolle in dem Beziehungsdrama Blue Valentine erhielt er 2011 eine weitere Golden-Globe-Nominierung. Ein Jahr später, bei den Golden Globe Awards 2012 wurde Gosling ebenfalls in zwei Kategorien nominiert: Als bester Hauptdarsteller in einer Komödie/Musical für seine Rolle in Crazy, Stupid, Love. sowie als bester Hauptdarsteller in einem Drama für seine Darstellung in The Ides of March – Tage des Verrats. 2013 sah man ihn in den Kinofilmen The Place Beyond the Pines und Only God Forgives, die in erneuter Zusammenarbeit mit den Regisseuren Derek Cianfrance und Nicolas Winding Refn entstanden. Im Frühjahr 2013 begannen die Dreharbeiten für den Film Lost River, bei dem Gosling nicht nur sein Regiedebüt gab, sondern auch für das Drehbuch verantwortlich war. Neben Freundin Eva Mendes gehören auch die Schauspielkolleginnen Christina Hendricks und Saoirse Ronan zur Besetzung des Films. Ende April wurde bekannt, dass Johnny Jewel für die Kuration und Produktion des Soundtracks zuständig ist. Lost River, der zuerst unter dem Namen How to Catch a Monster produziert wurde, feierte am 20. Mai 2014 während der Internationalen Filmfestspiele von Cannes seine Premiere. 2016 sang und tanzte Gosling an der Seite von Emma Stone in Damien Chazelles Filmmusical La La Land. Der Part des sich für den Jazz begeisternden Pianisten Sebastian brachte ihm 2017 einen Golden Globe Award und eine weitere Oscar-Nominierung ein. Quelle: Wikipedia

Foto von John Rubinstein

John Rubinstein

John Arthur Rubinstein ist ein US-amerikanischer Film- und Theaterschauspieler sowie Komponist für Filmmusiken und Filmregisseur. John Rubinstein wurde als Sohn des polnischen Pianisten Arthur Rubinstein und dessen Frau Aniela Młynarska geboren. Sein Großvater mütterlicherseits war der polnische Dirigent Emil Młynarski. 1967 debütierte Rubinstein als Schauspieler in einer Episode der Fernsehserie Dragnet 1967. Drei Jahre später, 1970, komponierte er für die Filmkomödie Paddy seinen ersten Soundtrack.

Foto von Jordi Caballero

Jordi Caballero

Jordi Caballero ist ein spanischer Schauspieler, Tänzer, Pianist, Reality-Show-Persönlichkeit, Choreograf, Autor und Produzent für Bühne, Film und Fernsehen. Er ist Mitglied der Producers Guild of America, der SAG-AFTRA, der Actors' Equity Association und der ASCAP.