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Der Meister und Margarita
2024
Moskau in den 1930er-Jahren: Das Werk eines bekannten Schriftstellers wird vom sowjetischen Staat zensiert und die Premiere seines Theaterstücks abgesagt. Inspiriert von seiner Geliebten Margarita, beginnt er mit der Arbeit an einem neuen Roman, in dem er sämtliche Menschen aus seinem realen Leben in satirisch überspitzter Gestalt auftreten lässt. Im Mittelpunkt steht Woland als mystisch-dunkle Macht, die Moskau besucht, um sich an all jenen zu rächen, die für den Ruin des Autors verantwortlich sind. Während der Meister, wie dieser sich fortan nennt, immer tiefer in seine Geschichte eintaucht, vermag er allmählich nicht mehr zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden …

Juri Kolokolnikow
Besetzung · Bekannt für Der Meister und Margarita, Kraven: The Hunter, Killer's Bodyguard
Juri Andrejewitsch Kolokolnikow wurde am 15. Dezember 1980 in Moskau, Sowjetunion geboren und ist ein russischer Schauspieler mit kanadischer Staatsbürgerschaft. Seine Karriere begann 1998, und über viele Jahre hinweg war er hauptsächlich in russischen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, bevor er auch international bekannt wurde. Internationale Aufmerksamkeit erlangte Kolokolnikow durch seine Rolle als Styr, Magnar der Thenn, in der vierten Staffel der Fantasy-Serie Game of Thrones (2014). Ein Jahr später spielte er Yuri in The Transporter Refueled (2015). Weitere bekannte Filme, in denen er mitwirkte, sind Killer’s Bodyguard (2017), Hunter Killer (2018), 6 Underground (2019) und Tenet (2020). Neben seiner Filmkarriere trat Kolokolnikow auch in mehreren Fernsehserien auf. Er spielte Gennadi Bystrov in The Americans (2017–2018) und hatte eine Rolle in Rasputin – Hellseher der Zarin (2011). 2024 übernahm er die Rolle des Korowjew in der russischen Adaption von Der Meister und Margarita. Privat wurde Kolokolnikow 2006 Vater einer Tochter. Er war bis 2014 mit der Schauspielerin Xenija Rappoport liiert, mit der er eine weitere Tochter hat, die 2011 geboren wurde.

Sebastian Stan
Besetzung · Bekannt für Fjord, Captain America: The First Avenger, The Return of the First Avenger
Im Alter von acht Jahren zog er mit seiner Mutter und seinem Stiefvater nach Wien. Mit zwölf siedelte er mit ihnen in die Vereinigten Staaten über. Nach einem Studium an der Rutgers University begann er in Independentfilmen aufzutreten. Eine kleine Nebenrolle spielte er im Oscar-nominierten Film Rachels Hochzeit. Des Weiteren spielte er in Der Pakt die Rolle des Chase Collins. 2009 war Stan in der Fernsehserie Kings zu sehen. 2010 spielt er die Hauptrolle im Film The Apparition an der Seite von Ashley Greene und Tom Felton, der Film startete erst 2012 in den Kinos. 2011 übernahm er in der Marvel-Comicverfilmung Captain America: The First Avenger die Rolle des James Buchanan Barnes/Winter Soldier. Die gleiche Rolle spielte er auch in der Fortsetzungen The Return of the First Avenger (2014) und The First Avenger: Civil War (2016). Seit seinem Auftritt in der Fernsehserie Gossip Girl in der Rolle des Carter Baizen war der Schauspieler bis April 2010 mit der Hauptdarstellerin Leighton Meester liiert. Von Sommer 2012 bis Juli 2013 war er mit Jennifer Morrison liiert, die er am Set der Fernsehserie Once Upon a Time – Es war einmal … kennenlernte. Seit 2014 ist er mit der Schauspielerin Margarita Levieva liiert.

Robert Young
Robert George Young war ein US-amerikanischer Fernseh-, Film- und Radioschauspieler, der vor allem für seine Hauptrollen als Jim Anderson, der Vater in der Fernsehserie „Vater ist der Beste“ (später NBC und CBS), und als Arzt Marcus Welby in der Fernsehserie „Marcus Welby, M.D.“ (ABC) bekannt ist. Young wirkte zwischen 1931 und 1952 in über 100 Filmen mit. Nach ersten Bühnenauftritten wurde er von Metro-Goldwyn-Mayer unter Vertrag genommen und spielte trotz seines Status als „B-Schauspieler“ an der Seite einiger der berühmtesten Schauspielerinnen des Studios, darunter Katharine Hepburn, Margaret Sullavan, Norma Shearer, Joan Crawford, Helen Hayes, Luise Rainer, Hedy Lamarr und Helen Twelvetrees. Dennoch bestanden die meisten seiner Engagements aus B-Filmen, auch „Programmer“ genannt, deren Dreharbeiten zwei bis drei Wochen dauerten (damals eine sehr kurze Zeit). Schauspieler, die einem so hektischen Zeitplan unterworfen waren, wirkten wie Young in etwa sechs bis acht Filmen pro Jahr mit. Als MGM-Vertragsschauspieler musste Young jeden ihm angebotenen Film annehmen, sonst drohte ihm die Suspendierung. 1936 wurde Young von MGM kurzerhand für zwei Filme an Gaumont British ausgeliehen; der erste wurde von Alfred Hitchcock inszeniert, im zweiten spielte Jessie Matthews mit. Nachdem sein Vertrag bei MGM ausgelaufen war, spielte Young in leichten Komödien sowie in tiefgründigen Dramen für Studios wie 20th Century Fox, United Artists und RKO Radio Pictures. Ab 1943 übernahm er anspruchsvollere Rollen. Seine Darstellung unsympathischer Charaktere in einigen dieser späteren Filme – was in seinen MGM-Filmen selten der Fall war – wurde von zahlreichen Kritikern gelobt.

Beatrice Richter
Die Tochter eines Buchhändlers und einer Flötistin trat schon als junges Mädchen in die Fußstapfen ihres Großvaters, eines Schauspielers am Warschauer Theater. Nach der mittleren Reife absolvierte Beatrice Richter eine vierjährige Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule. In den 1980er Jahren folgte eine Jazztanzausbildung in New York. Richter begann ihre Fernsehkarriere an der Seite von Rudi Carrell mit Diether Krebs und Klaus Havenstein in Rudis Tagesshow. Für ihre Auftritte als Parodistin erhielt sie 1982 die Goldene Kamera. Weitere Bekanntheit erlangte sie als Sketchpartnerin von Diether Krebs in Sketchup, einer Rolle, die später Iris Berben übernahm. Des Weiteren war Beatrice Richter in verschiedenen Filmen mit Walter Giller oder Peter Alexander zu sehen, spielte aber auch Theater. 1989 sah man sie in der Folge Hilfe eine Aushilfe der Fernsehserie Meister Eder und sein Pumuckl. Seit 1996 trat sie, auch als Sängerin, mit einer Jazz-Kabarett-Show auf. 2004 spielte sie mit Peter Schmidt-Pavloff, Johannes Heesters, Cordula Trantow und Fred Alexander in Hugo von Hofmannsthals Jedermann vor dem Kölner Dom. Beatrice Richter übernahm die Rollen des Gesellen, des Teufels und des Mammons. 2008 verkörperte sie die Rolle der Rosmathilda Polterman bei den Karl-May-Spielen Bad Segeberg. Richter nahm an der Seite des Profitänzers Vadim Garbuzov an der im März 2015 gestarteten 8. Staffel der RTL-Show Let's Dance teil. Das Paar erreichte Platz neun. Von Februar bis April 2017 verkörperte sie die Rolle der Gerti Schönfeldt in der Telenovela Sturm der Liebe. (Wikipedia)

Gustl Bayrhammer
Adolf Gustav Rupprecht Maximilian „Gustl“ Bayrhammer (* 12. Februar 1922 in München; † 24. April 1993 in Krailling) war ein deutscher Staatsschauspieler und Volksschauspieler. Er wurde vor allem mit der Verkörperung bayerischer Figuren identifiziert, bewies sich bei Film, Fernsehen und Theater aber als wandlungsfähiger Darsteller. Zu seinen bekanntesten Rollen zählen Meister Eder in der Serie Meister Eder und sein Pumuckl und der Kommissar Melchior Veigl im Münchner Tatort.

Soul Eater
2008
Der Schauplatz von Soul Eater ist die Shibusen-Universität, deren Schüler sogenannte Meister sind. Jeder von ihnen hat eine Art lebende Waffe als Partner und sie alle verfolgen das Ziel, ihre Waffe zu einer Death Scythe zu machen, indem sie die Seelen böser Menschen aufsammeln. Das ist aber mehr eine Motivationshilfe, denn das eigentliche Ziel der Universität ist es zu verhindern, dass diese Seelen in die falschen Hände geraten - im schlimmsten Fall in die von jemanden, der damit versucht einen Dämonengott zu erschaffen. Die Anime-Serie verfolgt die Abenteuer der Meister Maka, Black Star und Death the Kid mit ihren jeweiligen Partnern Soul Eater, Tsubaki, Patty und Liz, die alle mehr oder weniger ernsthaft versuchen, die Welt vor ihrem Untergang zu bewahren.

Die Gangster Gang
2022
Mastermind Mr. Wolf, Safeknacker Mr. Snake, Mr. Shark, der Meister der Verwandlung, Mr. Piranha, der Mann fürs Grobe, und die geniale Hackerin Ms. Tarantula sind die „Gangster Gang“, die meistgesuchten Verbrecher von allen. Als die fünf Bösewichte nach einem spektakulären Raub gefasst werden, geloben sie inständig Besserung, um dem Gefängnis zu entgehen, und merken bald, dass Gutes tun gar nicht so schlecht ist. Doch dann bedroht ein neuer Schurke die Stadt…

Abraham Sofaer
Besetzung · Bekannt für Thriller, Bezaubernde Jeannie
Abraham Sofaer (1. Oktober 1896 – 21. Januar 1988) war ein Bühnenschauspieler burmesisch-jüdischer Abstammung, der in seinen späteren Jahren zu einem bekannten Nebendarsteller in Film und Fernsehen wurde. Er wurde in Rangun, Burma (heute Yangon, Myanmar), geboren. Sofaers markante Gesichtszüge und seine sonore Stimme prädestinierten ihn für die vielen exotischen Charakterrollen, die er verkörperte. Er begann seine Schauspielkarriere 1921 am Londoner Theater, pendelte aber bald zwischen London und Broadway. In den 1930er Jahren wirkte er in britischen und amerikanischen Filmen mit. Zu seinen bekanntesten Rollen zählen die des Richters und Chirurgen in Powell und Pressburgers „A Matter of Life and Death“ (1946) und die des Heiligen Paulus in „Quo Vadis“ (1951). Er war außerdem von Beginn an im Fernsehen Ende der 1930er Jahre an und im Radio präsent. Obwohl seine Filmauftritte nach den 1950er Jahren abnahmen, übernahm er in den 1960er Jahren weiterhin Gastrollen in Dutzenden großer US-Fernsehserien, darunter Star Trek („Charlie X“), The Twilight Zone („The Mighty Casey“), Lost in Space („The Flaming Planet“) und The Outer Limits („Demon with a Glass Hand“), bis er sich Mitte der 1970er Jahre aus dem Filmgeschäft zurückzog. Am bekanntesten ist er wohl für seine wiederkehrende Rolle als Hadji, der Meister aller Dschinns, in „Bezaubernde Jeannie“. Sofaer war mit Psyche Angela Christian verheiratet, mit der er zwei Söhne und vier Töchter hatte. Er starb 1988 in Woodland Hills, Los Angeles, Kalifornien, an Herzinsuffizienz. Der bekannte Jurist gleichen Namens ist der Sohn eines Cousins des Schauspielers.

Iko Uwais
Besetzung · Bekannt für Expend4bles
Uwais Qorny, besser bekannt als Iko Uwais (geboren am 12. Februar 1983 in Jakarta), ist ein indonesischer Schauspieler, Stuntman, Kampfchoreograf und Kampfkünstler. Er ist vor allem für seine Rollen in Actionfilmen wie „Merantau“ (2009), „The Raid“ (2011) und „The Raid 2“ (2014) bekannt. Seit seinem zehnten Lebensjahr trainiert Iko Pencak Silat, eine traditionelle indonesische Kampfkunst, unter der Anleitung seines Großvaters H. Achmad Bunawar, einem Silat-Meister und Gründer einer Silat-Schule. 2005 gewann Iko die nationale Meisterschaft in der Silat-Demonstrationskategorie. Ikos internationale Karriere nahm mit seiner Rolle als Razoo Qin-Fee in „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ (2015) Fahrt auf. Er spielte auch in anderen Hollywood-Filmen wie „Mile 22“ (2018) und „Stuber“ (2019) mit. 2019 verkörperte Iko die Rolle des Kai Jin in der Netflix-Serie „Wu Assassins“ und übernahm diese Rolle erneut in der Fortsetzung „Fistful of Vengeance“ (2022). Privat heiratete Iko am 25. Juni 2012 die Sängerin Audy Item. Das Paar hat zwei Töchter, Atreya Syahla Putri Uwais und Aneska Layla Putri Uwais. Kürzlich sorgte Iko für Schlagzeilen, nachdem ein japanischer Fan, Norihiro Matsuo, bei einem Treffen mit ihm sichtlich gerührt war, was Ikos weltweite Popularität unterstreicht. Mit seinem Engagement und seinem Talent leistet Iko Uwais weiterhin bedeutende Beiträge zur Actionfilmbranche, sowohl in Indonesien als auch international.

Freddy vs. Jason
2003
Fast zehn Jahre sind ins Land gezogen, seit Freddy Krueger auf seinem bis dato letzten Rachefeldzug war. Jetzt schmort er in der Hölle. In Springwood hat man seinen Amoklauf systematisch verdrängt – niemand will sich an Freddy erinnern. Potenzielle Opfer werden unter Drogen gesetzt, damit sie nicht träumen, und schon ist der Meister des Albtraums machtlos. Heute hat keiner mehr Angst vor Freddy – was dem egomanischen Psychopathen wahrlich Höllenqualen bereitet, denn er hält sich selbst für eine Legende. Doch dann erweckt er jenen wahnsinnigen Jason Voorhees zu neuem Leben, der genau wie er selbst als Killer Kultstatus genießt. Freddy benutzt Jason, um die Elm Street erneut in Angst und Schrecken zu versetzen und dem Fegefeuer zu entkommen …

Arthur Franz
Arthur Franz (* 29. Februar 1920 in Perth Amboy, New Jersey; † 16. Juni 2006 in Oxnard, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Nach Kriegsende verwirklichte Franz seinen Jugendtraum, indem er nach Hollywood ging und sich als Filmschauspieler bewarb. 1948 gab er mit einer Hauptrolle im Drama Jungle Patrol neben Richard Jaeckel sein Filmdebüt. Es folgten weit über hundert Rollen in Film- und Fernsehproduktionen, wobei Franz vor allem in B-Movies Hauptrollen und in Großproduktionen Nebenrollen übernahm. Meist spielte er dabei aufrechte Charaktere. Eine Ausnahme bildete vor allem der 1952 gedrehte Thriller The Sniper unter Regie von Edward Dmytryk, in dem Franz einen labilen Ex-Soldaten, der zum psychotischen Frauenmörder mutiert, verkörperte. In insgesamt neun Filmen spielte er unter der Regie des renommierten Hollywood-Veteranen Dmytryks: Neben The Sniper in Eight Iron Men, Die Caine war ihr Schicksal (mit Humphrey Bogart), Die jungen Löwen (mit Marlon Brando), Three Lives, Der menschliche Faktor, Die Schlacht um Anzio (mit Robert Mitchum), Alvarez Kelly (mit Richard Widmark und William Holden) und Die Unersättlichen (mit George Peppard). Einem internationalen Publikum wurde Franz auch durch seine tragenden Rollen in B-Movies aus dem Horror- und Science-Fiction-Genre bekannt. So spielte er unter der Regie von Jack Arnold die Titelrolle in Der Schrecken schleicht durch die Nacht, einer Dr.-Jekyll-und-Mr.-Hyde-Variante im Universitätsmilieu und jeweils die männliche Hauptrolle in Lesley Selanders Flug zum Mars und William Cameron Menzies’ Invasion vom Mars. Zu seinen weiteren Filmen zählen unter anderen die Horrorfilm-Parodie Abbott Costello auf Sherlock Holmes’ Spuren, die Kriegsfilme Du warst unser Kamerad (mit John Wayne), Unternehmen Panthersprung und Höllenhunde des Pazifik und das Drama Weib ohne Gewissen (mit Rod Steiger). Außerdem übernahm er zahlreiche Gastrollen in Fernsehserien wie Rauchende Colts, Bonanza, 77 Sunset Strip, Cannon und Die Waltons. Mit einem letzten Auftritt im Fernsehdrama Sensation der Meister (neben Robert Mitchum, Martin Sheen und Bruce Dern) beendete Franz 1982 seine Schauspielkarriere.

Viktor Gernot
Gernot ist der Sohn des ehemaligen Bundesheer-Brigadiers Leo Jedlička und seiner Frau Ingrid. Er hat zwei Brüder und einen Halbbruder. Seine Kindheit verbrachte er am Dienstort seines Vaters in Wöllersdorf im Bezirk Wiener Neustadt. In seiner Schulzeit lernte er Gitarre spielen und erhielt Gesangsunterricht. Als Schüler des Wiener Neustädter Bundes-Oberstufenrealgymnasiums (Sparte: Sport) konzentrierte er sich auf den Schwimmsport. Als Mitglied im Schwimm-Junioren-Nationalteam wurde er mit der Schwimmgemeinschaft Wiener Neustadt 1981 österreichischer Mannschaftsmeister und 1982 Hallenmeister in der 4×200-Meter-Freistil-Staffel. Gernot maturierte 1983. 1985–1989 studierte er am Konservatorium der Stadt Wien Musical, Operette und Chanson. Gernot absolvierte den Studienabschluss mit Diplomprüfung. Gernot besuchte Schauspielworkshops bei Michael A. Mohapp am Wiener Graumanntheater und einen Meisterkurs für Gesang bei David Bender und Barbara Meister von der New York City Opera. Des Weiteren absolvierte er ein Jazztanztraining bei Kim Duddy und Dennis Callahan sowie Stepp bei Michael Estes. Während seines Studiums wirkte Gernot als Bass-Gitarrist und Background-Sänger bei Auftritten von Roy Black, Karel Gott, Chris Roberts und Nicole mit. Im Theater an der Wien war er die Originalbesetzung des Wolfmann und Vater/Sherlock Holmes in Freudiana und in der Premierenbesetzung von Elisabeth spielte er den Kaiser Franz Joseph. Im Raimundtheater spielte er den Grantaire/Bamatabois und Mr. Thenardier in Les Misérables. In der Europapremiere von Disneys Die Schöne und das Biest war er Lumière; für diese Darstellung wurde er 1996 mit dem ersten deutschen Musicalaward I.M.A.G.E. ausgezeichnet. Im September 2000 war er bei der Wiederaufnahme von Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat zum zweiten Mal der Pharao. In der österreichischen Erstaufführung von City of Angels in Amstetten spielte er die Hauptrolle des Drehbuchautors Stine. Seit 1994 ist er Mitglied der Kabarettgruppe Die Hektiker und wirkte bei mehreren Bühnenprogrammen mit. Subito (ARD) und die 1997 mit dem Fernsehpreis Romy ausgezeichnete Comedyserie Die kranken Schwestern waren die erfolgreichsten Fernsehausflüge der vier Kabarettisten.

Mantan Moreland
Geboren kurz nach der Jahrhundertwende in Louisiana, riss Mantan mit zwölf Jahren von zu Hause aus, um sich Zirkussen und Wanderzirkussen anzuschließen, nur um immer wieder zurückgebracht zu werden. In dieser Zeit verfeinerte er sein komödiantisches Talent und entwickelte Nummern und Darbietungen, die schließlich auf der Vaudeville-Bühne, dem sogenannten „Chitlin' Circuit“, populär wurden. Als geborener Solokünstler tat er sich oft mit anderen bekannten Komikern (wie Ben Carter) zusammen, um im Geschäft zu bleiben, und wurde ein Meister der „unbestimmten Rede“, in der sich zwei blitzschnelle Komiker mitten im Satz gegenseitig überboten, als könnten sie die Gedanken des anderen lesen (z. B.: „Sag mal, hast du gesehen …?“ „Hab ihn erst gestern gesehen … sah nicht gut aus“). Mantans Schwerpunkt verlagerte sich allmählich auf den Film, wo er zunächst in einfachen Rollen (Schuhputzer, Gepäckträger, Kellner) auftrat. Sein Talent, Menschen zum Lachen zu bringen, war jedoch unübersehbar, und schon bald avancierte er in Westernparodien im Harlem-Stil und erstklassigen Komödien zu einer festen Größe. Dort verkörperte er den abergläubischen, stets verängstigten Diener, der vor jedem drohenden Unheil floh. Morelands Filmhöhepunkt war seine wiederkehrende Rolle als Birmingham, der nervöse Chauffeur, in der „Charlie Chan“-Reihe. Dort warnte er seinen Chef unentwegt davor, sich von offensichtlich gefährlichen Fällen oder Situationen fernzuhalten. Obwohl Spukhäuser der ideale Ort für seinen stereotypen Charakter waren, sollte Mantan in den folgenden Jahren auf andere Weise von diesem Hollywood-Erfolg heimgesucht werden. In den 1950er-Jahren begannen sich die Einstellungen zur Rassenfrage zu verändern, und mit dem Aufstieg der Bürgerrechtsbewegung wurde das, was einst als urkomisch galt, nun als erniedrigend und beleidigend für Schwarze wie Weiße interpretiert. Mantan und andere, wie etwa Stepin Fetchit, wurden in Hollywood aufgrund ihrer früheren negativen Darstellungen geächtet und verspottet. Es dauerte Jahrzehnte, bis das Publikum ihm verzieh und jüngere Generationen die Komik aus der Zeit der Großen Depression vergaßen, damit der Schauspieler ein Comeback feiern konnte. Ende der 1960er-Jahre gelang ihm ein bescheidenes Comeback im Fernsehen, in Werbespots und gelegentlichen Filmen, wodurch er wieder mit Komikergrößen wie Bill Cosby, Godfrey Cambridge und Regisseur Carl Reiner zusammenarbeiten konnte. Doch dieses Comeback war nur von kurzer Dauer, denn Mantan, der lange unter gesundheitlichen Problemen litt, starb 1973 an einer Hirnblutung, gerade als er seinen neuen Erfolg genießen konnte. Heute begegnet das Publikum Moreland mit mehr Verständnis und Wohlwollen und erinnert sich an ihn als hochtalentierten Komiker, der auf seine Weise große Barrieren durchbrach und anderen schwarzen Schauspielern den Weg ebnete.

Robert Clouse
Regie · Bekannt für Der Mann mit der Todeskralle
Robert Clouse war 1973 Regisseur des Films Der Mann mit der Todeskralle. Hier agierte Bruce Lee erstmals in einem abendfüllenden Film, der für ein westliches Publikum in englischer Sprache gefilmt wurde. Wegen der großen und nachhaltigen Wirkung dieses Streifens bekam er in der Folge viele ähnliche Aufträge, obwohl es Zweifel daran gab, dass Robert Clouse wirklich gerne mit Kampfsportlern drehte.[2] So wirkte er gleich im folgenden Jahr als Regisseur eines Films namens „Black Belt Jones“, der den aus „Der Mann mit der Todeskralle“ bekannten Karateka Jim Kelly in der Hauptrolle präsentierte. Für den Produzenten Raymond Chow nahm er sich auch des vorliegenden Materials für Bruce Lees unvollendet hinterlassenen Film Bruce Lee – Mein letzter Kampf an. Das Ergebnis fand 1978 den Weg in die Kinos, nachdem Robert Clouse mit verschiedenen Lee-Doubles Ergänzungsszenen nachgedreht hatte. Der Film wurde zwiespältig[3] aufgenommen, macht es aber für die Fans möglich, viele authentische Aufnahmen des verstorbenen Bruce Lee erstmals auf der Leinwand zu sehen. Auch für Jackie Chan war Robert Clouse der erste Regisseur, mit dem er einen westlichen Film machte. Das Drehbuch für Die große Keilerei (1980) stammte ebenfalls von Robert Clouse. Es wies ebenfalls die für Jackie Chan typische Mischung von Akrobatik und Humor auf, die ihm dann schließlich 1994 (nach dem verhältnismäßigen humorlosen Der Protektor im Jahre 1985) mit Rumble in the Bronx tatsächlich den Durchbruch im Westen brachte. Im Jahr 1984 war er einer der Regisseure der Fernsehserie Der Ninja-Meister mit Lee van Cleef. Der Titelheld war auf der Flucht vor einem Ninja namens „Okasa“, der von Sho Kosugi verkörpert wurde. Sho Kosugi wurde dadurch im Westen als Ninja-Darsteller bekannt und hatte anschließend auch hier mit seinen Ninja-Filmen großen Erfolg. Nach diesem Ausflug zum Fernsehen kehrte Robert Clouse zum Kino zurück. Zweimal ließ er Cynthia Rothrock China O’Brian spielen, wobei er auch an den Drehbüchern maßgeblich beteiligt war. Im Jahr seines Todes führte er zunächst Regie bei einem Film namens Ironheart (mit Bolo Yeung und Richard Norton). Er führte diese Arbeit aber nicht mehr zu Ende.

Gethin Anthony
Gethin Anthony ist ein englischer Schauspieler, der vor allem durch seine Rolle als Renly Baratheon in der ersten und zweiten Staffel der HBO-Serie Game of Thrones bekannt wurde. Renly Baratheon, den Anthony darstellt, ist der jüngste Bruder von König Robert Baratheon und von Stannis Baratheon. In der Serie ist Renly Lord von Sturmkap und war Mitglied im kleinen Rat seines Bruders Robert als Meister der Gesetze. Nach Roberts Tod erklärt Renly sich selbst zum König der Sieben Königslande, unterstützt von der reichen und mächtigen Familie Tyrell, da er mit Margaery Tyrell verlobt war und eine heimliche Liebesbeziehung mit Loras Tyrell führte. Renly ist eine charismatische Persönlichkeit, beliebt bei der Bevölkerung, und stellt eine bedeutende Figur im Krieg der fünf Könige dar. Seine Herrschaft und sein Leben enden jedoch früh durch eine Assassination mittels eines von Melisandre beschworenen Schattens. Gethin Anthony wurde am 9. Oktober 1983 in Stratford-upon-Avon geboren, studierte Englische Literatur an der Universität Oxford und absolvierte eine Schauspielausbildung an der London Academy of Music and Dramatic Art. Neben Game of Thrones hatte er Rollen in weiteren TV-Serien, Filmen und Theaterproduktionen.

Franz Muxeneder
Muxeneder war Automechaniker, Skilehrer und Finanzbeamter, bevor er sich für den Schauspielerberuf entschied. Sein Debüt gab er kurz nach Kriegsende am Salzburger Landestheater, Ende der 1940er Jahre trat er am Theater Die Kleine Freiheit in München auf und war seit Ende der 1940er-Jahre neben zahlreichen bekannten Stars in unzähligen Heimatfilmen und Komödien zu sehen, darunter die Kassenschlager «Drei Männer im Schnee» (1955), Die «Trapp-Familie» (1956) und «Münchhausen in Afrika» (1958). Im Jahr 1960 spielte er an der Seite von Heinz Rühmann in dem Klassiker «Der brave Soldat Schwejk». Als er im selben Jahr für das Münchner Volkstheater engagiert wurde, hatte er bereits eine 15-jährige Berufserfahrung vorzuweisen und konnte sein Talent nun auch im Komödienstadel beweisen. Unvergessen auch seine Rolle als «Hase Lodengrün» im Kinder-Hörspiel «Sängerkrieg der Heidehasen» von James Krüss. Er spielte stets etwas einfältige und beschränkte Nebenfiguren, zum Beispiel als Knecht oder Soldat. Die Wandlung des Schauspielers vollzog sich Ende der 1960er-Jahre, als sich Muxeneder fast völlig auf die Produktion von Erotikfilmen verlagerte. Auftritte in TV-Serien wie «Königlich Bayerisches Amtsgericht», «Meister Eder und sein Pumuckl» oder «Klimbim» blieben die Ausnahme. Kurz vor seinem Tod spielte er in der Spielzeit 1986/87 allerdings noch einmal an der Bayerischen Staatsoper in München die Rolle des «Frosch» in der Operette «Die Fledermaus». Nach seinem Tode wurde er in seine Heimatstadt überführt und auf dem Salzburger Kommunalfriedhof zur letzten Ruhe gebettet.

Catch Me If You Can
2002
Frank W. Abagnale war nicht nur als Arzt und Rechtsanwalt erfolgreich, sondern auch als Copilot einer großen Fluglinie. Das alles erreichte er vor seinem 21. Geburtstag. Er ist ein Meister der Täuschung, aber auch ein brillanter Fälscher. Durch geschickte Scheckbetrügereien ist er zu einem Vermögen von mehreren Millionen Dollar gekommen. FBI-Agent Carl Hanratty hat ihn schon länger im Visier und macht sich zur Aufgabe, Frank zu fassen und vor Gericht zu bringen. Frank ist ihm jedoch immer einen Schritt voraus und macht sich einen Spaß daraus, seinem Verfolger kleine Köder vorzuwerfen, damit die Jagd weiter geht…

Neymar
Besetzung · Bekannt für xXx: Die Rückkehr des Xander Cage
Neymar ist ein brasilianischer Fußballspieler. Der Stürmer schaffte beim FC Santos den Durchbruch im Profifußball. Im Sommer 2013 wechselte er zum FC Barcelona, mit dem er in den folgenden vier Jahren u. a. zweimal spanischer Meister wurde und 2015 die Champions League gewann.

One Punch Man
2015
Was tun, wenn’s mit der Arbeit nicht klappt? Genau, man wird ein Held! Saitama ist ein stinknormaler Typ ohne Job - bis er einen kleinen Jungen vor einem Krabben-Monster retten muss. Er kann die Krabbe besiegen und beschließt daraufhin, die Jobsuche hinzuschmeißen und Hobby-Held zu werden. Nach drei Jahren hartem Training ist auf seinem Kopf zwar kein Haar mehr übrig, aber dafür erledigt er jeden Gegner mit nur einem Schlag! Von seiner eigenen Kraft gelangweilt, sehnt sich Saitama aka One Punch Man nach härteren Gegnern. Zwar zollen ihm die Leute dafür keinen Respekt, doch das geht ihm an seinem Hobby-Helden-Hintern vorbei. Ihm reicht schon der demütige Cyborg Genos, der im gleichgültigen Saitama seinen Meister sieht und ihm nun ständig an den Hacken hängt ...

Hans Stadlbauer
Hans Stadlbauer (* 16. November 1945 in München) ist ein deutscher Schauspieler und bayerischer Volksschauspieler. Stadlbauer wurde vor allem als Mitglied des Ensembles des Chiemgauer Volkstheaters bekannt. Seit den 1970er-Jahren trat er auch in zahlreichen Filmen und TV-Serien auf, darunter Polizeiinspektion 1, Meister Eder und sein Pumuckl, Unsere schönsten Jahre, Die Hausmeisterin und Der Bulle von Tölz. In den Spielfilmen Zuckerbaby (1985) und Out of Rosenheim (1987) spielte er an der Seite von Marianne Sägebrecht. Seit 1989 war er in der erfolgreichen Serie Forsthaus Falkenau zu sehen, in der er als einziger Darsteller von der ersten bis zur letzten Staffel mitwirkte. Seit 2012 ist Hans Stadlbauer mit der Schauspielerin Marianne Rappenglück verheiratet, die von 2012 bis 2013 auch in Forsthaus Falkenau an seiner Seite war. Schon zuvor waren sie gemeinsam in der Seifenoper Herzflimmern – Die Klinik am See zu sehen. Von April 2012 bis März 2017 und wieder seit 2020 ist er in der täglichen Seifenoper Dahoam is Dahoam des Bayerischen Fernsehens in der Hauptrolle Pfarrer Vinzenz Kurz zu sehen.

Sidney Lumet
Regie · Bekannt für Die zwölf Geschworenen
Sidney Lumet ['sɪdni luːˈmɛt] (* 25. Juni 1924 in Philadelphia, Pennsylvania; † 9. April 2011 in New York City) war ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. Nach der Arbeit als Theaterschauspieler war er ab Beginn der 1950er Jahre als Fernsehregisseur tätig. Internationale Bekanntheit brachte ihm die Regie an Die zwölf Geschworenen (1957) ein, dem weitere preisgekrönte Kinoproduktionen (unter anderem Serpico, Hundstage, Network und The Verdict) folgten. Er führte bei mehr als 70 Film- und Fernsehproduktionen aller Genres Regie und wurde im Verlauf seiner sechs Jahrzehnte währenden Karriere viermal für den Regie- und einmal für den Drehbuch-Oscar nominiert. 2005 erhielt der als „Meister des Justizfilms“ gepriesene Lumet den Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Toni Berger
Aufgewachsen im Münchner Stadtteil Au, begann Toni Berger 1939 nach der Lehre in einer Gießerei mit dem Schauspielunterricht. Bereits als Kind hatte er seinen Freunden Puppentheaterstücke vorgespielt. Nach dem Kriegsdienst ging er 1945 mit dem damals noch genauso unbekannten Freund und Kollegen Gustl Bayrhammer ans Hoftheater Sigmaringen, wo er erste Berufserfahrungen sammelte. Durch seine Wandlungsfähigkeit und das Talent, Charakterrollen glaubhaft zu verkörpern, gelang es ihm, sich in der außerbayerischen Theaterszene einen Namen zu machen. Von 1966 bis 1972 spielte er im Nationaltheater von Mannheim und am Schillertheater in Berlin, außerdem in Bielefeld. In Sigmaringen trat er hin und wieder, insbesondere bei Personalengpässen im Musiktheater, auch als Bariton-Buffo in Operetten auf. 1972 holte ihn Kurt Meisel ans Münchner Residenztheater, unter anderem in der Rolle des Bürgermeisters in Der Hauptmann von Köpenick. In seiner ersten größeren Rolle übernahm er den „Illo“ von seinem verstorbenen Kollegen Hans Cossy im Wallenstein. Die Rolle seines Lebens fand er jedoch in dem bayerischen Volksstück Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben, in welchem er über tausendmal den Boandlkramer, den „Kerschgeist“-süchtigen bayerischen Tod, mit seinen nur allzu menschlichen Schwächen verkörperte. Dadurch wurde er, der vor allem die klassischen Charakterrollen gespielt hatte, zum Grandseigneur des bayerischen Komödienspiels. 1984 spielte er in Peter Zadeks Inszenierung von Henrik Ibsens „Baumeister Solness“ den alten Brovik. Als Berger nach dem Tod von Gustl Bayrhammer einige von dessen Rollenpositionen übernahm, erhöhte sich sein Bekanntheitsgrad weiter. Auch in Film und Fernsehen war Toni Berger bald ein gefragter Mann. Er spielte in etlichen bekannten Fernsehserien Gastrollen, beispielsweise in Tatort, Weißblaue Geschichten, Derrick, Meister Eder und sein Pumuckl und Der Bulle von Tölz. Einem großen Publikum ist Berger vor allem als Martin Binser in Irgendwie und Sowieso und als Komet in Zur Freiheit bekannt. In Forsthaus Falkenau verkörperte Berger den Mönch Pater Franz „Ignatius“ Lechner. Unzählige Male stand er zudem auf den Brettern des Komödienstadels, zuletzt in dem Stück Das Attenhamer Christkindl im Jahr 2003. 1997 war Toni Berger, der seinen Hauptwohnsitz wieder nach München verlegt hatte, auch an der Kleinen Komödie am Max II und 2001 in der Komödie im Bayerischen Hof zu sehen. Seine letzten Auftritte hatte er im Dezember 2004 mit der Ludwig-Thoma-Lesung Die Heilige Nacht und am 19. Januar 2005 in dem Liederabend Kein schöner Land von Franz Wittenbrink in den Münchner Kammerspielen. Toni Berger wurde auf dem Münchener Ostfriedhof (Grab-Nr.: 77-2-3) bestattet. (Wikipedia)
Mircea Krishan
Mircea Krishan (eigentlich Mircea Crișan) war ein rumänisch-deutscher Schauspieler. Krishan, bei der Geburt Mauriciu Kraus, war in Marmarosch geboren als Sohn eines deutsch-jüdischen Schaustellers und einer rumänischen Mutter. In einem Eisenbahnwagen geboren, reiste er als Kind mit seinen Eltern im Zirkuswagen herum. Im Alter von 19 Jahren bekam er einen Job als Wurstverkäufer und debütierte schon damals eher als Statist am Baraşeum-Theater, dem heutigen Staatlichen Jüdischen Theater, in der Show Lozul cel Mare (Der Grosse Preis) von Scholem Aleichem. Später studierte er Dramatische Kunst mit Maria Filotti an der staatlichen Schauspielschule in Bukarest. In den 1950er und 1960er Jahren spielte er in mehreren rumänischen Filmkomödien und am Theater. Er wurde im damaligen Ostblock zu einem bekannten Star; Chruschtschow soll ihn zur Privatvorstellung nach Moskau bestellt haben. Er nutzte sein zweites Gastspiel in der Music Hall Olympia in Paris, um sich 1968 in die Bundesrepublik Deutschland abzusetzen. Ab 1969 war er zunächst langjähriger Sketchpartner von Rudi Carrell, danach folgten elf Jahre mit Gisela Schlüter in Zwischenmahlzeit. Als Schauspieler war er in Fernsehserien wie Derrick, Polizeiruf 110 und Großstadtrevier zu sehen. Er spielte zwischen 1974 und 1987 auch in vier Episoden der Fernsehreihe Tatort. Zu seinen Filmen gehören Werner – Beinhart!, Schtonk! sowie Wie im Himmel, der 2005 für den Oscar als bester ausländischer Film nominiert war. Krishan spielte zwischen 1993 und 1997 sowie von 1999 bis 2006 bei den Störtebeker-Festspielen, 2006 war er mit Meister Eder und sein Pumuckl auf Theatertournee. 2007 erhielt er in Hermannstadt den Kulturpreis der rumänischen Theaterunion (UNITER). Er sprach Deutsch, Rumänisch, Russisch, Französisch, Englisch, Bulgarisch, Italienisch und Tschechisch und lebte im hessischen Maintal. Er starb im November 2013 in Düsseldorf. Er wurde beerdigt auf dem Jüdischen Friedhof in Düsseldorf. (Quelle: Wikipedia)