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Der Mann mit der Todeskralle
1973
Lee begibt sich auf die Inselfestung des Gangsterbosses Han, der eine Martial-Arts-Schule als Tarnung für Opium-Schmuggel und Prostitution benutzt. Um den Mord an seiner Schwester zu rächen, dringt Lee unerkannt in diese Hochburg ein und nimmt an Hans brutalem Martial-Arts-Turnier teil …

Robert Clouse
Regie · Bekannt für Der Mann mit der Todeskralle
Robert Clouse war 1973 Regisseur des Films Der Mann mit der Todeskralle. Hier agierte Bruce Lee erstmals in einem abendfüllenden Film, der für ein westliches Publikum in englischer Sprache gefilmt wurde. Wegen der großen und nachhaltigen Wirkung dieses Streifens bekam er in der Folge viele ähnliche Aufträge, obwohl es Zweifel daran gab, dass Robert Clouse wirklich gerne mit Kampfsportlern drehte.[2] So wirkte er gleich im folgenden Jahr als Regisseur eines Films namens „Black Belt Jones“, der den aus „Der Mann mit der Todeskralle“ bekannten Karateka Jim Kelly in der Hauptrolle präsentierte. Für den Produzenten Raymond Chow nahm er sich auch des vorliegenden Materials für Bruce Lees unvollendet hinterlassenen Film Bruce Lee – Mein letzter Kampf an. Das Ergebnis fand 1978 den Weg in die Kinos, nachdem Robert Clouse mit verschiedenen Lee-Doubles Ergänzungsszenen nachgedreht hatte. Der Film wurde zwiespältig[3] aufgenommen, macht es aber für die Fans möglich, viele authentische Aufnahmen des verstorbenen Bruce Lee erstmals auf der Leinwand zu sehen. Auch für Jackie Chan war Robert Clouse der erste Regisseur, mit dem er einen westlichen Film machte. Das Drehbuch für Die große Keilerei (1980) stammte ebenfalls von Robert Clouse. Es wies ebenfalls die für Jackie Chan typische Mischung von Akrobatik und Humor auf, die ihm dann schließlich 1994 (nach dem verhältnismäßigen humorlosen Der Protektor im Jahre 1985) mit Rumble in the Bronx tatsächlich den Durchbruch im Westen brachte. Im Jahr 1984 war er einer der Regisseure der Fernsehserie Der Ninja-Meister mit Lee van Cleef. Der Titelheld war auf der Flucht vor einem Ninja namens „Okasa“, der von Sho Kosugi verkörpert wurde. Sho Kosugi wurde dadurch im Westen als Ninja-Darsteller bekannt und hatte anschließend auch hier mit seinen Ninja-Filmen großen Erfolg. Nach diesem Ausflug zum Fernsehen kehrte Robert Clouse zum Kino zurück. Zweimal ließ er Cynthia Rothrock China O’Brian spielen, wobei er auch an den Drehbüchern maßgeblich beteiligt war. Im Jahr seines Todes führte er zunächst Regie bei einem Film namens Ironheart (mit Bolo Yeung und Richard Norton). Er führte diese Arbeit aber nicht mehr zu Ende.

Jim Kelly
Besetzung · Bekannt für Der Mann mit der Todeskralle
James Milton Kelly war ein US-amerikanischer Sportler, Kampfsportler und Schauspieler. Nachdem er mehrere Karate-Meisterschaften gewonnen hatte, erlangte er Anfang der 1970er Jahre durch seine Auftritte in Actionfilmen der Genres Martial Arts und Blaxploitation Berühmtheit. Kelly spielte 1973 an der Seite von Bruce Lee in „Der Mann mit der Todeskralle“ und hatte 1974 Hauptrollen in „Black Belt Jones“ als Titelfigur und in „Three the Hard Way“ als Mister Keyes.

Lalo Schifrin
Composer · Bekannt für Der Mann mit der Todeskralle, Rush Hour 2
Lalo Schifrin (geboren als Boris Claudio Schifrin) war ein argentinisch-amerikanischer Pianist, Komponist, Arrangeur und Dirigent. Er war vor allem für sein umfangreiches Werk an Film- und Fernsehmusiken bekannt, in denen er Jazz- und lateinamerikanische Musikelemente mit traditioneller Orchestrierung verband. Zu Schifrins bekanntesten Kompositionen zählen die Titelmelodien von „Mission: Impossible“ (1966) und „Mannix“ (1967) sowie die Soundtracks zu „Der Unbeugsame“ (1967), „Bullitt“ (1968), „THX 1138“ (1971), „Der Mann mit der Todeskralle“ (1973), „Die vier Musketiere“ (1974), „Die Reise der Verdammten“ (1976), „Der Adler ist gelandet“ (1976), „Amityville Horror“ (1979) und der „Rush Hour“-Trilogie (1998–2007). Schifrin arbeitete außerdem von den späten 1960er- bis in die 1980er-Jahre mit Clint Eastwood zusammen, insbesondere an der Dirty Harry-Filmreihe. Er komponierte die Paramount-Pictures-Fanfare, die von 1976 bis 2004 verwendet wurde. Schifrin gewann fünf Grammy Awards und war sechsmal für den Oscar und viermal für den Emmy nominiert. Im Jahr 2019 erhielt er von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences einen Ehrenoscar in Anerkennung seiner erfolgreichen Karriere.

Bolo Yeung
Besetzung · Bekannt für Der Mann mit der Todeskralle
Yeung Sze, besser bekannt als Bolo Yeung, ist ein ehemaliger Wettkampfbodybuilder und Kampfkunstschauspieler. In den Filmen, in denen er mitspielt, spielt er hauptsächlich den Bösewicht. Bekannt ist er vor allem für seine Rollen als Bolo in „Der Mann mit der Todeskralle“ und als Chong Li in „Bloodsport“ sowie für seine zahlreichen Auftritte in Kampfkunst-B-Movies.

Steve Pendleton
Steve Pendleton (16. September 1908 – 3. Oktober 1984) war ein US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler, der häufig in Rollen von Polizisten besetzt wurde. Von 1952 bis 1957 wirkte Pendleton in acht Folgen der „Roy Rogers Show“ in verschiedenen Rollen mit. 1955 spielte er die Rolle des Baumer in der Folge „Gold of Haunted Mountain“ der CBS-Serie „Brave Eagle“. Ebenfalls 1955 verkörperte er Captain Kenneth McNabb in der Folge „The Fight for Texas“ der Westernserie „Buffalo Bill, Jr.“. 1956 spielte er Bill Mathison in der Folge „The Long Weekend“ der damaligen CBS-Militärserie „Navy Log“. 1957 war er in zwei Folgen von William Bendix’ NBC-Sitcom „The Life of Riley“ zu sehen. 1958 spielte er Marshal Purvis in der Folge „Star Witness“ der Westernserie „Casey Jones“, in der Alan Hale Jr. die Titelrolle verkörperte. 1959 spielte er Sheriff Anderson in der Folge „The Louisiana Dude“ der CBS-Westernserie „Yancy Derringer“. Pendleton übernahm zwei Rollen in insgesamt zwölf Folgen der ABC/Desilu-Westernserie „The Life and Legend of Wyatt Earp“, in der Hugh O’Brian die Titelrolle des stellvertretenden Marshals Wyatt Earp spielte. Er verkörperte den Bürgermeister der US-Armee, Benteen, in fünf Episoden, darunter „Dull Knife Strikes for Freedom“ (7. Mai 1957). In dieser Episode spielt Ian MacDonald Dull Knife, einen Cheyenne-Häuptling, der seinen Stamm aus dem Reservat im Oklahoma-Territorium in ihre Heimat in Montana führt, die ihnen die US-Regierung angeblich versprochen hatte. Benteen hat den Befehl, die Indianer am Durchzug zu hindern. Pendleton trat außerdem in sieben weiteren Folgen der Serie als Thacker auf. 1960 spielte Pendleton Marshal McCoy in der Folge „Die Stadt, die es nicht gab“ der Westernserie „Maverick“ (ABC/Warner Brothers). Im selben Jahr verkörperte er Deputy Kelsey an der Seite von Lee Van Cleef als Deputy Clyde Wilson in der Folge „Mann auf dem Berg“ der Westernserie „Lawman“ (ebenfalls ABC/WB). 1961 spielte er Deputy Marshal Ben Johnson in der Folge „Todesfalle“ der Westernserie „The Rifleman“ (ABC) mit Chuck Connors in der Hauptrolle. 1967 war er als Mr. Hutchins in der Folge „Howard und Millie“ der CBS-Sitcom „The Andy Griffith Show“ zu sehen. Von 1968 bis 1970 spielte er in sechs Folgen der NBC-Sitcom „Julia“ mit Diahann Carroll in der Hauptrolle die wiederkehrende Rolle des Mr. Bennett. Seine letzte Rolle war die eines Geschäftsmanns in der Folge „Der Reformer“ von William Conrads CBS-Krimiserie „Cannon“ aus dem Jahr 1976. Pendleton starb im Alter von 76 Jahren in Pasadena, Kalifornien.
Herbert Reinecker
Drehbuchautor · Bekannt für Derrick
Herbert Reinecker war ein deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Drehbuchautor. Anfang der 1940er-Jahre schrieb Reinecker auch mehrere Theaterstücke, darunter „Das Dorf bei Odessa“, sowie den Roman „Der Mann mit der Geige“. 1944 verfasste er das preisgekrönte Drehbuch zu „Junge Adler“. Nach dem Krieg arbeitete er für Radio und Fernsehen. Parallel dazu schrieb er Drehbücher für eine Reihe deutscher Spielfilme der 1960er-Jahre, die lose auf Romanen von Edgar Wallace basierten, sowie für Fernsehbearbeitungen von Romanen und Theaterstücken von Francis Durbridge. Ende der 1960er-Jahre wollten Reinecker und der Produzent Helmut Ringelmann einen deutschen Kriminalkommissar erschaffen. Was zunächst als „deutscher Maigret“ gedacht war, entwickelte sich bald zu einer eigenständigen Figur. Erik Ode wurde für die Rolle des Keller in der Fernsehserie „Der Kommissar“ ausgewählt, die 1969 Premiere feierte und ein großer Erfolg wurde. 1974 begannen Reinecker und Ringelmann mit einer neuen, ähnlichen Serie, Derrick, die bis 1998 produziert wurde und großen internationalen Erfolg hatte.

Peter Sarsgaard
Besetzung · Bekannt für The Batman
John Peter Sarsgaard (* 7. März 1971) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Seine erste Hauptrolle hatte er 1995 in „Dead Man Walking“. Anschließend wirkte er 1998 in den Independentfilmen „Another Day in Paradise“ und „Desert Blue“ mit. Im selben Jahr erhielt Sarsgaard eine bedeutende Rolle in „Der Mann mit der eisernen Maske“ (1998) als Raoul, der unglückselige Sohn des Athos. Kritikerlob erntete Sarsgaard später für seine Rolle als John Lotter in „Boys Don't Cry“ (1999). Seine erste Hauptrolle spielte er 2001 in dem Film „Der Mittelpunkt der Welt“. Im darauffolgenden Jahr übernahm er Nebenrollen in „Empire“, „The Salton Sea“ und „K-19 – Die Witwe“. Für seine Darstellung des Charles Lane in „Shattered Glass“ gewann Sarsgaard den Preis der National Society of Film Critics als Bester Nebendarsteller und wurde 2004 für den Golden Globe Award als Bester Nebendarsteller nominiert. Sarsgaard wirkte in einer Vielzahl von Filmen mit, darunter die Komödie „Garden State“ (2004), das Biopic „Kinsey“ (2004), das Drama „The Dying Gaul“ (2005) sowie Blockbuster wie „Flightplan“ (2005), „Jarhead“ (2005), „Der verbotene Schlüssel“ (2005), „Orphan – Das Waisenkind“ (2009), „An Education“ (2009), „Knight and Day“ (2010), „Green Lantern“ (2011), „Lovelace“ (2013), Kelly Reichardts „Night Moves“ (2013), „Blue Jasmine“ (2013), „Black Mass“ (2015) und „Die glorreichen Sieben“ (2016). In der US-amerikanischen Fernsehserie „The Killing“ (2013) spielte Sarsgaard einen Mann im Todestrakt, der möglicherweise zu Unrecht wegen des brutalen Mordes an seiner Frau verurteilt wurde – eine Rolle, die laut Sarsgaard „zu den besten schauspielerischen Leistungen meines Lebens“ zählte. 2021 hatte er eine wiederkehrende Rolle in der Hulu-Miniserie „Dopesick“. Sarsgaard wirkte in Off-Broadway-Produktionen wie „Kingdom of Earth“, „Laura Dennis“, „Burn This“ und „Onkel Wanja“ mit. Im September 2008 gab er sein Broadway-Debüt als Boris Alexejewitsch Trigorin in „Die Möwe“. Er ist mit der Schauspielerin Maggie Gyllenhaal verheiratet.

Gary Lockwood
Besetzung · Bekannt für 2001: Odyssee im Weltraum
Gary Lockwood (* 21. Februar 1937 in Van Nuys, Kalifornien, als John Gary Yurosek) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Gary Lockwood begann seine Karriere als Stuntman. Er war unter anderem Lichtdouble für Anthony Perkins, bevor er seinen ersten Auftritt in einer Statistenrolle als Bandenmitglied im Western Der Mann mit den goldenen Colts (Original: Warlock) 1959 hatte. Sehr bald bekam Lockwood Angebote für Dauerrollen in Fernsehserien: Die erste war 1961 bis 1962 die Figur des Eric Jason in Follow the Sun, einer in Hawaii spielenden Serie von ABC. Darin spielte er einen Recherche-Mitarbeiter für die Hauptfiguren, zwei Schriftsteller eines Abenteuermagazins in Honolulu. In dieser Rolle war Lockwood allerdings nur wenig zu sehen, denn hauptsächlich drehte sich die Serie um die beiden Hauptfiguren, zudem wurde sie nach einer Staffel eingestellt. Gleichzeitig spielte Lockwood erste kleinere Filmrollen, etwa in Elia Kazans Drama Fieber im Blut neben Natalie Wood und Warren Beatty. Die zweite Dauerrolle, die Gary Lockwood erhielt, war die Titelrolle in der NBC-Serie The Lieutenant von 1963 bis 1964. Er spielte darin die Rolle des Second Lieutenant William Rice. Die Serie über das United States Marine Corps in Friedenszeiten wurde vom späteren Star-Trek-Erfinder Gene Roddenberry sowie vom späteren Solo für O.N.C.E.L.-Produzenten Norman Felton produziert. Lockwoods Co-Star war Robert Vaughn, der Rice' direkten Vorgesetzten Captain Rambridge spielte. Auch diese Serie wurde nach einer Staffel eingestellt. Einem breiten Publikum ist Lockwood vor allem durch die Rolle des vom Bordcomputer ermordeten Astronauten Dr. Frank Poole in Stanley Kubricks Filmklassiker 2001: Odyssee im Weltraum von 1968 gegenwärtig. Eine weitere Film-Hauptrolle hatte er im selben Jahr neben Elke Sommer in An einem Freitag in Las Vegas sowie ein Jahr später in dem Liebesfilm Das Fotomodell unter Regie von Jacques Demy. Von 1961 und bis in die Gegenwart trat Gary Lockwood in über zwei Dutzend Filmen auf, wenngleich er nie zu einem großen Kinostar wurde und in späteren Jahren vor allem B-Filme drehte. In seiner langen Fernsehkarriere hatte Lockwood fast 80 Gastauftritte im Fernsehen, darunter auch in den Serien Raumschiff Enterprise (dort spielte er den Lt. Commander Gary Mitchell in der Folge Spitze des Eisbergs), Rauchende Colts, Kobra, übernehmen Sie, MacGyver, Hart aber herzlich, Mord ist ihr Hobby und in der Serie Ein Colt für alle Fälle. Er trat dabei auch unter dem Pseudonym Gary Yurosek auf. Zudem ist er ebenfalls als Theaterschauspieler aktiv. In der Fernsehserie Love, American Style spielte er an der Seite von Stefanie Powers, mit der er von 1966 bis 1972 in erster Ehe verheiratet war.

John Fraser
John Fraser (* 18. März 1931 in Glasgow, Vereinigtes Königreich; † 6. November 2020) war ein britischer Film- und Theaterschauspieler. John Fraser begann seine professionelle Schauspielerlaufbahn noch als Schüler und kam zu ersten Bühnenrollen. Ab 1953 kam er zu verschiedenen Rollen im Kino und spielte in Kriegsstreifen mehrfach junge Soldaten. Bekannt wurde Fraser vor allem in den 1960er Jahren, als er zu Großbritanniens führenden Kinoschauspielern gehörte und häufiger Hauptrollen spielte. Für seine Darstellung des Alfred Bruce Douglas in Ken Hughes’ Der Mann mit der grünen Nelke (The Trails of Oscar Wilde), einem Film über das Leben von Oscar Wilde, wurde er 1960 für den British Film Academy Award nominiert. Weitere bedeutende Rollen spielte er in Anthony Manns Historienfilm El Cid (als „König Alfonso“), in Roman Polańskis Thriller Ekel als unglücksseliger Verehrer von Catherine Deneuves Hauptfigur sowie in Karel Reiszs Filmbiografie Isadora über die Tänzerin Isadora Duncan. Während die Kinoangebote ab den 1970er-Jahren nachließen, spielte er bis Mitte der 1990er-Jahre diverse Gastrollen in Fernsehserien wie Doctor Who, Columbo, Randall & Hopkirk – Detektei mit Geist und The Bill.

Kim Novak
Besetzung · Bekannt für Vertigo - Aus dem Reich der Toten
Kim Novak (* 13. Februar 1933 als Marilyn Pauline Novak in Chicago, Illinois) ist eine US-amerikanische Filmschauspielerin. Ihre Karriere erlebte ihren Höhepunkt in den 1950er und 1960er Jahren. Ihre wohl bekannteste Rolle hatte sie als geheimnisvolle Blondine in Alfred Hitchcocks Filmklassiker Vertigo – Aus dem Reich der Toten. Die erste größere Rolle spielte sie bereits im selben Jahr in der Komödie Phffft, in der die Blondine an der Seite von Jack Lemmon einen Monroe-ähnlichen Rollentypus verkörperte. 1955 hatte sie dann den endgültigen Durchbruch mit der Hauptrolle in Picknick an der Seite von Hollywood-Star William Holden. Ein weiterer Kinoerfolg folgte mit Otto Premingers Filmdrama Der Mann mit dem goldenen Arm (1955), in dem sie die Geliebte eines Drogensüchtigen, verkörpert von Frank Sinatra, spielte. Im folgenden Jahr war sie die Partnerin von Tyrone Power in der Filmbiografie Geliebt in alle Ewigkeit über das Leben des Jazzmusikers Eddy Duchin. Bereits 1956 wurde Kim Novak auf Platz 9 der jährlich veröffentlichten Quigley’s Top Ten Money Making Stars Poll gelistet. Erneut mit Sinatra wie auch mit Rita Hayworth zu sehen war Novak 1957 in dem Musicalfilm Pal Joey, in dem sie die Tänzerin „Linda English“ darstellte. Eine weitere Titelrolle spielte sie in der Filmbiografie Jeanne Eagels über das kurze Leben der drogensüchtigen Schauspielerin. Einen ihrer bekanntesten Auftritte hatte sie in Hitchcocks Psychothriller Vertigo – Aus dem Reich der Toten (1958) als mysteriöse Frau, die es zweimal zu geben scheint. Der Film scheiterte zwar an der Kinokasse, zählt aber heute bei vielen Kritikern zu den besten Filmen aller Zeiten. Mit ihrem Filmpartner in Vertigo, James Stewart, trat Novak noch im selben Jahr in der Fantasy-Komödie Meine Braut ist übersinnlich in der Rolle einer verliebten Hexe auf. Einen weiteren Erfolg verbuchen konnte sie an der Seite von Fredric March im Filmdrama Mitten in der Nacht (1959); ihre Darstellung in diesem Film bezeichnete sie im Nachhinein als ihre beste. Bei mehreren Filmen arbeitete Novak mit Regisseur Richard Quine zusammen, so etwa bei Fremde, wenn wir uns begegnen (1960) und Noch Zimmer frei (1962). Nach Erfolgen an der Seite so bekannter Partner wie Frank Sinatra, James Stewart, Kirk Douglas und James Garner, wobei sie meist die kühle Blondine spielte, wurde es Mitte der 1960er Jahre ruhiger um sie. Zwar spielte sie 1964 noch einen Filmstar in Billy Wilders zynischer Komödie Küss mich, Dummkopf (1964), doch dieser wurde erst Jahrzehnte später zu einem Erfolg bei Kritik und Publikum. Auch Große Lüge Lylah Clare (1968) unter der Regie von Robert Aldrich floppte. Nach diesen Misserfolgen drehte Novak nur noch sporadisch Filme. Sie hatte lediglich noch in dem Miss-Marple-Spielfilm Mord im Spiegel (1980) neben Tony Curtis, Rock Hudson, Liz Taylor und Angela Lansbury einen viel beachteten Auftritt. Außerdem verpflichtete man sie als Gaststar für eine Staffel der damals sehr erfolgreichen US-Serie Falcon Crest. 1991 drehte sie mit Liebestraum ihren letzten Film. Quelle: Wikipedia

John Malkovich
Besetzung · Bekannt für Wild Horse Nine, Con Air, Die Pinguine aus Madagascar
John Gavin Malkovich (* 9. Dezember 1953 in Christopher, Franklin County, Illinois) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Filmproduzent. 1983 zog Malkovich nach New York, wo er 1984 am Broadway neben Dustin Hoffman in dem Theaterstück Death of a Salesman auftrat. Für sein Kinodebüt als Mr. Will in Ein Platz im Herzen wurde er 1985 für den Oscar in der Kategorie Bester Nebendarsteller nominiert. 1984 hatte er auch eine Rolle in dem Film The Killing Fields – Schreiendes Land, für die ihm der Boston Society of Film Critics Award und der National Society of Film Critics Award verliehen wurde. Im Jahr 1985 drehte Volker Schlöndorff den Fernsehfilm Tod eines Handlungsreisenden nach dem o. g. Theaterstück, wiederum mit Hoffman in der Hauptrolle und Malkovich als Biff. Für diese Rolle erhielt Malkovich 1986 einen Emmy Award und wurde für den Golden Globe nominiert. Malkovich ist einer der profiliertesten Darsteller komplexer, problematischer und abgründiger, oft auch hochintelligenter aber ebenso herablassender Charaktere. Das Spektrum der von ihm verkörperten Figuren ist dabei breit gefächert und reicht von sympathischen Schurken (Ripley’s Game) über gescheiterte Intellektuelle (Himmel über der Wüste), zynische Verhärmte (Der Mann mit der eisernen Maske) und gewissenlose Intriganten (Gefährliche Liebschaften) bis hin zu Charakteren, die das pure Böse darstellen (Con Air). In Con Air spielte er einen gefährlichen Irren und in Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter den bösen, tyrannischen König. In Mary Reilly und Shadow of the Vampire verkörperte er Wissenschaftler bzw. Künstler, die in ihrem unersättlichen Verlangen nach dem Absoluten auch vor einem Pakt mit dunklen und unkontrollierbaren Mächten nicht zurückschrecken. Eine andere Art von Vielschichtigkeit bewies Malkovich in dem Film Von Mäusen und Menschen mit der Darstellung eines arglosen und gutmütigen, in seiner überentwickelten Körperlichkeit jedoch gefährlichen Debilen. Eine Variation des Themas bietet Volker Schlöndorffs deutsch-französisch-britische Koproduktion Der Unhold, in dem Malkovich einen introvertierten, aber zutiefst guten Naiven spielt, der sich für Tiere und Kinder einsetzt, sich als Kriegsgefangener in Nazi-Deutschland jedoch dazu missbrauchen lässt, sein Einfühlungsvermögen in den Dienst der inhumanen nationalsozialistischen Sache zu stellen. Der Reiz und die Eindringlichkeit seiner Darstellung besteht in vielen Fällen in der Ambivalenz, die sich aus der emotionalen Verletzlichkeit seiner für die Umgebung tödlich gefährlichen Charaktere ergibt. Sein Faible für Independent-Filme und sein Ruf als einer der interessantesten Schauspieler der USA führten dazu, dass ihm eigens eine Titelrolle gewidmet wurde: In Being John Malkovich (1999) spielt er sich selbst, während mehrere andere Personen versuchen, in sein Inneres und in sein Gehirn zu gelangen, nachdem jemand durch das Öffnen einer Geheimtür zufällig dort hineingeraten war und begeistert davon berichtet hat.

Lionel Jeffries
Lionel Charles Jeffries (* 10. Juni 1926 im London Borough of Lewisham; † 19. Februar 2010 in Poole, Dorset) war ein britischer Schauspieler, Drehbuchautor und Filmregisseur. Lionel Jeffries besuchte die Queen Elizabeth Grammar School und studierte nach dem Kriegsdienst im Zweiten Weltkrieg Schauspiel an der Royal Academy of Dramatic Art. Später spielte er zwei Jahre am David Garrick Theatre und trat in frühen britischen Fernsehspielen auf. Von da an baute er eine erfolgreiche Karriere in britischen Filmen in hauptsächlich komischen Charakterrollen auf. Dadurch, dass er ungewöhnlich früh eine Glatze bekam, stellte er häufig Figuren dar, die älter als er selbst waren. So spielte er beispielsweise in Tschitti Tschitti Bäng Bäng die Rolle des Vaters von Caractacus Potts, der von Dick Van Dyke verkörpert wurde, obwohl Jeffries eigentlich sechs Monate jünger als Van Dyke ist. Seine Schauspielkarriere erreichte ihre Spitze in den 1960er-Jahren in Hauptrollen anderer Filme wie Die grüne Minna (1960), Fanny (1961), Der Mann mit der grünen Nelke (1960), Mörder ahoi! (Miss-Marple-Film mit Margaret Rutherford) (1964), Die erste Fahrt zum Mond (1964) und Camelot – Am Hofe König Arthurs (1968). In den 1970er Jahren wechselte er zum Kinderfilm, wofür er Drehbücher schrieb und Regie führte, einschließlich für den gefeierten Film Jeden Morgen hält derselbe Zug (1970).

Clifton James
Clifton James (* 29. Mai 1921) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Er ist wahrscheinlich am bekanntesten für seine Zusammenarbeit mit zwei der sechs bisherigen James-Bond-007-Darsteller: Roger Moore in „Leben und sterben lassen“ (1973) und „Der Mann mit dem goldenen Colt“ (1974) sowie Sean Connery in „Die Unbestechlichen“ (1987).

John Doucette
Besetzung · Bekannt für Wagon Train
John Arthur Doucette (21. Januar 1921 – 16. August 1994) war ein US-amerikanischer Charakterdarsteller, der zwischen 1941 und 1987 in über 280 Film- und Fernsehproduktionen mitwirkte. Der stämmige Mann mit der tiefen, sonoren Stimme verkörperte gleichermaßen überzeugend Charaktere in Shakespeare-Stücken, Western und modernen Krimis. Am bekanntesten ist er jedoch wohl für seine Schurkenrollen als „harter Kerl“ in Film und Fernsehen.

William Devane
Besetzung · Bekannt für Unter der Sonne Kaliforniens, 24, Interstellar
William Joseph Devane (* 5. September 1939 in Albany, New York) ist ein US-amerikanischer Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler. Sein Fernsehdebüt hatte Devane 1967 in der Rolle eines Revolutionärs in der unabhängigen Produktion In the Country. Die Verkörperung John F. Kennedys im Fernsehfilm The Missiles of October, der auf Robert F. Kennedys Buch Thirteen Days basiert und von der Kubakrise handelt, brachte ihm 1974 breite Anerkennung ein. Devane spielte unter anderem in bekannten Spielfilmen wie Alfred Hitchcocks Familiengrab oder in John Schlesingers Der Marathon-Mann mit. Zudem ist Devane ein gefragter Seriendarsteller. Bekannt wurde er mit der Figur des Greg Sumner in der Fernsehserie Unter der Sonne Kaliforniens, den er zehn Jahre verkörperte. Zudem spielt er oft politische Charaktere. Seit der Episode 7.20 spielt er den US-Präsidenten in der Science-Fiction-Serie Stargate – Kommando SG-1 und deren Ableger Stargate: Continuum und bei 24 (Staffeln 4 bis 6) spielte er den US-Verteidigungsminister und in der gleichen Rolle den US-Präsidenten in deren Fortsetzung 24: Live Another Day, sowie in The West Wing in mehreren Folgen den US-Außenminister. Devane war mehrfach für den Emmy Award und den Golden Globe nominiert; für die Fernsehserie Unter der Sonne Kaliforniens wurde er mehrfach mit dem Soap Opera Digest Award ausgezeichnet.

Hannes Messemer
Hannes Messemer war ein deutscher Schauspieler und Hörspielsprecher. Ohne eine Schauspielausbildung war er als Darsteller in Schauspieltruppen neben Elisabeth Flickenschildt und Rudolf Fernau tätig. 1947 erhielt er in Tübingen sein erstes Engagement als Theaterschauspieler. Zahlreiche Bühnenengagements folgten in Hannover, Bochum, München (Kammerspiele), Hamburg, Düsseldorf sowie bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen. Im Jahr 1956 gab Messemer neben Maria Schell in Rose Bernd (nach Gerhart Hauptmann) sein Filmdebüt. In den nachfolgenden dreißig Jahren seiner Karriere verkörperte der hagere Mann mit der leisen, heiseren Stimme klassische Charakterrollen, aber auch viele Adelige und Offiziere. Wegen seiner guten Sprachkenntnisse erhielt Messemer bereits kurz nach Beginn seiner Filmkarriere auch Rollen in englischen, französischen, italienischen und US-amerikanischen Produktionen.

Coco, der neugierige Affe
2006
Coco ist ein niedlicher und furchtbar neugieriger junger Schimpanse. Ted ist der Mann mit dem gelben Hut und Cocos bester Freund. Er unterstützt Coco mit viel Geduld und Verständnis bei seinen turbulenten Entdeckungstouren. Wo immer der neugierige Affe auftaucht, hinterlässt er Spuren. Er schließt Freundschaften und seine Neugier bringt ihn oft in heikle Situationen.

Tom Savini
Besetzung · Bekannt für From Dusk Till Dawn, Terrifier 3
Der amerikanische Make-Up- und Spezialeffekt-Künstler, Schauspieler und Regisseur Tom Savini wurde am 3. November 1946 in Pittsburgh, Pennsylvania geboren und ist vor allem bekannt für die Filme Freitag der 13. und Die Rückkehr der Untoten. Tom Savini hat in seiner Make-up-Werkstatt einige der ekligsten Horror-Make-Ups und -Spezialeffekte der Filmgeschichte gebastelt: In seinem Durchbruch Freitag, der 13. wurden Gesichter von Äxten gespalten, Kehlen von Pfeilen durchbohrt und Köpfe von Macheten abgeschlagen. Savini hatte seinen Berufswunsch gefunden, nachdem er das Biopic Der Mann mit den 1000 Gesichtern über den Stummfilm-Horror-Star Lon Chaney gesehen hatte. Nachdem Tom Savini für die Make-Up-Effekte für einige Filme des Zombie-Altmeisters George A. Romero gesorgt hatte, darunter Zombie – Dawn of the Dead und Zombie 2 – Das letzte Kapitel, saß er beim Remake Die Rückkehr der Untoten selbst auf dem Regiestuhl. Daneben ist Tom Savini auch als Schauspieler regelmäßig in kleineren Rollen zu sehen, unter anderem in den Horrofilmen From Dusk Till Dawn und Land of the Dead, aber auch in der Komödie Zack & Miri Make a Porno oder dem Coming of Age-Drama Vielleicht lieber morgen.

David Rott
David Rott wurde am 1. September 1977 in Leverkusen, Deutschland geboren. Er ist Schauspieler, bekannt für Der Mann mit dem Fagott (2011), Ganz und gar (2003) und Männer wie wir (2004). Er ist mit Elena verheiratet. Sie haben fünf Kinder.

Britt Ekland
Britt Ekland (eigentlich Britt-Marie Eklund; * 6. Oktober 1942 in Stockholm) ist eine schwedische Schauspielerin. Britt Ekland begann bereits als Jugendliche zu modeln. Ihre ersten Erfahrungen als Schauspielerin machte sie mit Werbeaufnahmen für eine Zahncreme (zu der Zeit war sie 15 Jahre alt). Danach nahm sie Schauspielunterricht und spielte in einer Theatergruppe mit. In Rom wurde sie von einem Talentsucher der 20th Century Fox Studios entdeckt und nach Hollywood zu Peter Sellers geschickt. Die beiden verliebten sich und heirateten bereits acht Tage später. Ekland wurde als Sellers' Ehefrau immer bekannter. Ihre ersten wichtigen Filmrollen spielte sie in den Filmen Jagt den Fuchs! (1966) und Bobo ist der Größte (1967) ebenfalls an der Seite ihres Mannes. Die Ehe mit Peter Sellers hielt vier Jahre, am 18. Dezember 1968 wurde sie geschieden; drei Jahre zuvor war ihre gemeinsame Tochter Victoria Sellers geboren worden. Der Höhepunkt ihrer Karriere war die Rolle der Mary Goodnight in dem James-Bond-Film Der Mann mit dem goldenen Colt (1974) an der Seite von Roger Moore und Christopher Lee. Mitte der 1970er Jahre hatte Ekland eine Affäre mit dem englischen Rockmusiker Rod Stewart, der das Lied You're in My Heart für sie geschrieben haben soll.

Jack Betts
Besetzung · Bekannt für Spider-Man
Jack Fillmore Betts ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Betts besuchte 1957 das Actors Studio und trat danach zunächst in kleineren Rollen am Broadway sowie in Fernsehserien auf. Nach Gastrollen in erfolgreichen Abenteurerserien, Western und Seifenopern erlangte er ab 1965 mit seiner Rolle in der Serie FBI größere Bekanntheit. Ab der zweiten Hälfte der 1960er Jahre spielte er in Italien unter dem Pseudonym Hunt Powers Hauptrollen in Italowestern, nachdem er von Franco Giraldi einen Vertrag über drei Filme erhalten hatte. Zu diesen gehörte auch der von etlichen Kritikern gelobte Kriminal-Western Rocco – der Mann mit den zwei Gesichtern. Danach war Betts in Billigwestern von Demofilo Fidani zu sehen. Ab den 1990er Jahren trat er in amerikanischen Kinofilmen vorwiegend in Nebenrollen auf, so auch in Werken des Regisseurs Joel Schumacher. In der 1998 entstandenen Filmbiografie Gods and Monsters von Bill Condon über den Regisseur James Whale verkörperte Betts den Horrorfilm-Schauspieler und Frankensteins-Monster-Darsteller Boris Karloff.

Vincent Schiavelli
Besetzung · Bekannt für Ghost - Nachricht von Sam, Batmans Rückkehr, Taxi
Vincent Andrew Schiavelli (11. November 1948 – 26. Dezember 2005) war ein US-amerikanischer Charakterdarsteller und Kochbuchautor, bekannt für seine Arbeit auf der Bühne, im Film und im Fernsehen. Er wurde oft als „der Mann mit den traurigen Augen“ bezeichnet und spielte zahlreiche Nebenrollen. Schiavelli war auch für seine Größe von 1,98 m bekannt. Er führte sein markantes Aussehen und seine Größe oft auf das Marfan-Syndrom zurück.

Robert Strauss
Robert Strauss (* 8. November 1913 in New York City; † 20. Februar 1975 ebenda) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Er begann seine Laufbahn in den 1930er Jahren als klassischer Schauspieler, mit Auftritten in Der Sturm und Macbeth am Broadway. Ebenfalls war er lange Jahre als Hörspielsprecher im Radio tätig. Zum Filmgeschäft kam der großgewachsene, bullige Charakterdarsteller hingegen erst Anfang der 1950er-Jahre. Seine berühmteste Filmrolle war die des Kriegsgefangenen Animal in Billy Wilders Kriegskomödie Stalag 17 an der Seite von William Holden. Die Rolle, die er für die originale Broadway-Produktion 1951 selbst entwickelte, konnte er 1953 mit Wilders Verfilmung schließlich im Film festhalten. Sie brachte ihm eine Nominierung für den Oscar als Bester Nebendarsteller ein. Vier Jahre später spielte er nochmals unter Wilders Regie einen Hausmeister in Das verflixte 7. Jahr neben Marilyn Monroe und Tom Ewell. Meist war er in Komödien zu sehen, etwa neben dem Komikerduo Jerry Lewis und Dean Martin in Seemann paß auf (1952) und Der tollkühne Jockey (1953). Sein Talent für ernstere Rollen konnte Strauss unter anderem in Otto Premingers Filmdrama Der Mann mit dem goldenen Arm (1955) sowie Robert Aldrichs Kriegsfilm Ardennen 1944 (1956) unter Beweis stellen. In den 1960er-Jahren war er in mehreren Folgen der Serie Bewitched in der Rolle eines Privatdetektives zu sehen. Als die Schauspielangebote zusehends nachließen, musste er gegen Ende seiner Karriere auch auf drittklassige Produktionen wie dem dänischen Erotikfilm Die Lustagentur – Dagmars scharfe Kätzchen ausweichen.