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Poster zu Der Grinch

Der Grinch

2018

FamilieFantasyKomödie

„Der Grinch“, der hoch über dem fröhlichen Dörfchen Whoville in einer tristen Höhle wohnt, verabscheut nichts so sehr wie die ausgelassenen Weihnachtsfeierlichkeiten der Dorfbewohner. Nichts und niemand ist vor den Launen des brummigen Griesgrams sicher, nur sein treuer Hund Max geht mit ihm durch dick und dünn und hält ihm die Treue. Als nun wieder mal das Fest der Liebe vor der Tür steht, fasst der Grinch einen so absurden wie genialen Plan: Er wird Weihnachten stehlen! Doch rechnet er nicht mit der kleinen Cindy-Lou, die sich in den Kopf gesetzt hat, den Weihnachtsmann auf seiner Heiligabend-Runde zu erwischen, um ihm für die Unterstützung ihrer überarbeiteten Mutter zu danken. Als der Heilige Abend naht, drohen ihre guten Absichten mit dem infamen Plan des Grinch zu kollidieren. Herzerwärmend und doch komisch, visuell grandios inszeniert, entfaltet sich die bezaubernde Geschichte über den wahren Geist der Weihnacht …

Foto von Jeffrey Price

Jeffrey Price

Drehbuchautor · Bekannt für Shrek der Dritte

Jeffrey Price (* 18. Dezember 1949) ist Co-Autor von „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“, „Doc Hollywood“, „Der Grinch“, „Wild Wild West“, „Shrek III“ und „Last Holiday“. Er schrieb und inszenierte eine Folge der Fernsehserie „Geschichten aus der Gruft“ mit dem Titel „For Cryin' Out Loud“ und war Co-Autor und Co-Produzent der Fernsehkomödie „Johnny Bago“. Außerdem verfasste er den satirischen Westernroman „Improbable Fortunes“.

Foto von Peter S. Seaman

Peter S. Seaman

Drehbuchautor · Bekannt für Shrek der Dritte

Peter S. Seaman (* 26. Oktober 1951) ist Drehbuchautor und Produzent und bekannt für „Wild Wild West“ (1999), „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“ (1988) und „Der Grinch“ (2000). Er ist seit 1968 mit Margaret „Nini“ Swift Seaman verheiratet. Sie haben ein Kind.

Foto von Phil Roman

Phil Roman

Produzent · Bekannt für Garfield und seine Freunde

Philip Phil Roman (* 21. Dezember 1930 in Fresno, Kalifornien, Vereinigte Staaten) ist ein US-amerikanischer Animator mexikanischer Abstammung. Er ist der Gründer der Animationsstudios Film Roman und Phil Roman Entertainment. In der Frühzeit seiner Karriere war Roman Animator für Chuck Jones’ unabhängige Studios, Sib Turm 12 Productions und später Chuck Jones Productions. Er war einer der führenden Zeichner für die Fernsehproduktion Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat von 1966, und auch als Audiokommentator zusammen mit June Foray auf der DVD-Veröffentlichung des Films vorgesehen. Das von ihm gegründete Animationsstudio Film Roman, ist am bestens bekannt durch die Produktionen The Simpsons und King of the Hill für 20th Century Fox und MTV sowie die animierten Fernsehspecials von Garfield und Die Peanuts. Roman führte Regie bei dem Zeichentrickfilm Tom & Jerry – Der Film aus dem Jahr 1992. Er war ebenfalls Regisseur einiger Die Peanuts-Specials sowie Regisseur bzw. Ko-Regisseur von zwölf der dreizehn Prime-Time-TV-Specials Garfield zwischen 1982 und 1991. Roman war Produzent von Garfield Gets a Life von 1991. Phil Roman verkaufte im Jahr 1999 die Firma Film Roman und schuf ein neues Studio mit Namen Phil Roman Entertainment. Das Unternehmen produzierte das Animationsspecial Grandma Got Run Over by a Reindeer aus dem Jahr 2000. Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Foto von Tom McGrath

Tom McGrath

Besetzung · Bekannt für Die Pinguine aus Madagascar, Megamind, Der gestiefelte Kater

Thomas „Tom“ McGrath (* 7. August 1965) ist ein US-amerikanischer Synchronsprecher und Animator. Er führte 2005 gemeinsam mit Eric Darnell Regie bei dem Animationsfilm „Madagascar“ und dessen Fortsetzung „Madagascar 2“ (2008). Außerdem wirkte er als Synchronsprecher an weiteren DreamWorks-Animationsfilmen wie „Flushed Away“ (2006) und „Shrek der Dritte“ (2007) mit. Bei „Flushed Away“ half er vor Kinostart auch bei der Überarbeitung des Films. McGraths Erfahrung im Fernseh- und Animationsfilmbereich umfasst Arbeiten als Animator an Ralph Bakshis Film „Cool World“ (mit Brad Pitt in der Hauptrolle), als Storyboard-Zeichner und Regisseur der beliebten Serie „Ren & Stimpy“, als Animator an Joe Pytkas „Space Jam“ (mit Michael Jordan in der Hauptrolle) und als Storyboard-Zeichner an dem Realfilm „Cats & Dogs“. Außerdem war er als Storyboard-Zeichner sowie als Konzeptkünstler und Requisiteur für „Der Grinch“ (Regie: Ron Howard) tätig. McGrath gab sein Regiedebüt als Co-Regisseur und Co-Autor von „Madagascar“, in dem er auch die unvergessliche Pinguin-Truppe erschuf und ihrem Anführer Skipper seine Stimme lieh. Er sprach erneut die Rolle des Skipper und führte Co-Regie und Co-Autor der Fortsetzung „Madagascar 2“. Er arbeitete an der Fernsehserie „Die Pinguine aus Madagascar“, einem Spin-off der Serie „Madagascar“, als Synchronsprecher von Skipper und führte Regie bei dem DreamWorks-Animationsfilm „Megamind“ (mit Will Ferrell, Jonah Hill, Brad Pitt, Tina Fey und David Cross), der im November 2010 in die Kinos kam. McGrath wuchs in Lynnwood, Washington, auf.

Foto von Jeffrey Tambor

Jeffrey Tambor

Besetzung · Bekannt für Hollywood Squares, Rapunzel - Neu verföhnt, Hangover

Jeffrey Michael Tambor (* 8. Juli 1944 in San Francisco, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler bei Film, Fernsehen und Theater. Das filmische Schaffen des Emmy- und Golden-Globe-Preisträgers umfasst mehr als 200 Film- und Fernsehproduktionen seit 1977. Tambor absolvierte die San Francisco State University und wechselte anschließend an die Wayne State University in Detroit (Michigan), an der er Schauspiel studierte und seinen Abschluss erlangte. Nach Auftritten in kleineren Theaterproduktionen folgte 1977 sein Fernsehdebüt in einer Episode der Fernsehserie Kojak – Einsatz in Manhattan. Zwischen 1979 und 1980 stand Tambor in der kurzlebigen Sitcom The Ropers (deutscher Titel Zwei schräge Vögel) vor der Kamera, was ihm erstmals Bekanntheit verschaffte. In den 1980er-Jahren hatte er Nebenrollen in einigen Kinofilmen und gehörte zur Hauptbesetzung der Serie Max Headroom. Der schon früh glatzköpfige Darsteller wurde vor allem in den Anfängen seiner Karriere vorwiegend auf steife oder strenge Figuren besetzt. Von 1992 bis 1998 stand er für 90 Episoden der Larry Sanders Show vor der Kamera, darin spielte er als Hank Kingsley den Sidekick des fiktiven Moderators Larry Sanders. Für seine Darstellung wurde Tambor viermal für den Emmy als Bester Nebendarsteller in einer Sitcom nominiert. In Arrested Development war Tambor von 2003 bis 2006 als Teil der Stammbesetzung in 53 Episoden auf dem Bildschirm präsent. Er spielte hierin einen korrupten Immobilieninvestor und Vater des von Jason Bateman verkörperten Protagonisten. Im Mai 2013 kehrte die Serie beim Video-on-Demand-Anbieter Netflix für 15 neue Episoden zurück, in denen er seine Rolle wieder aufnahm. Er wurde für diese Darstellung zwei weitere Male für den Emmy nominiert. 2014 übernahm Tambor die Rolle einer Transfrau in der Amazon-Serie Transparent; 2015 wurde er hierfür mit einem Golden Globe Award in der Kategorie Bester Serien-Hauptdarsteller – Komödie oder Musical und einem Emmy Award in der Kategorie Bester Hauptdarsteller in einer Comedyserie ausgezeichnet. Neben vielen Fernsehproduktionen stand Tambor auch für viele Spielfilme vor der Kamera. Dabei war er jedoch meist in Nebenrollen denn als Hauptdarsteller gefragt. Zu den bekannteren Filmrollen, in denen er zu sehen war, zählen Anthony Hopkins’ Schwiegersohn in Rendezvous mit Joe Black (1998), der Bürgermeister in Der Grinch (2000) und ein Spezialagent Hellboy (2004). In den drei Teilen der Hangover-Komödienreihe übernahm er zwischen 2009 und 2013 die Rolle des Sid Garner. Eine seltene Kino-Hauptrolle hatte Tambor 2017 als sowjetischer Politiker Georgi Malenkow in der Schwarzen Komödie The Death of Stalin, in der eine Riege internationaler Charakterdarsteller die sowjetische Führungselite und ihre Machtkämpfe nach Stalins Tod darstellen.

Foto von Scott Mosier

Scott Mosier

Besetzung · Bekannt für Der Grinch

Scott A. Mosier (* 5. März 1971) ist ein US-amerikanischer Produzent, Filmeditor und Regisseur. Bekannt ist er vor allem durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Regisseur Kevin Smith. Mosier wurde im US-Bundesstaat Washington geboren und zog als Kind durch die Arbeit seines Vaters oft um, so wuchs er unter anderem in Los Angeles, im kanadischen Vancouver und später wieder in Kalifornien auf. Während seines Studiums an der Vancouver Film School in Kanada traf Mosier 1992 auf Kevin Smith, mit dem er einen Film namens Mea Day: The Crumbling of a Documentary drehte. 1993 machten beide den Abschluss und gründeten die gemeinsame Firma View Askew und planten, einen echten Film zu drehen. Er wurde zwar mit nur 27.000 US-Dollar finanziert, doch spielte er das 130-fache wieder ein: Clerks, bei dem Mosier als Co-Produzent und Filmeditor mitwirkte. Danach drehten die beiden den Film Mallrats, bei dem er wieder als Produzent mitwirkte. Allerdings spielte der sechs Millionen Dollar teure Film nur zwei Millionen ein und wurde ein Flop. Der nachfolgende Film, Chasing Amy, wurde bei Kosten von einer viertel Million einigermaßen erfolgreich. Es folgten Dogma, der als letzter Teil der New-Jersey-Filme gedacht war, die allerdings dann mit Jay und Silent Bob schlagen zurück und der Fortsetzung von Clerks, Clerks 2, doch noch fortgesetzt wurde. In fast jedem Kevin-Smith-Film hat Mosier einen Cameo-Auftritt. In Clerks spielt er zum Beispiel den jungen Mann, der von dem Kaugummivertreter über das Thema Rauchen aufgeklärt wird. Mit dem Animationsfilm Der Grinch inszenierte Mosier für Illumination Entertainment 2018 seinen ersten Langfilm als Regisseur. Mosier hat zusammen mit Kevin Smith einen wöchentlich erscheinenden Podcast mit dem Titel SModcast. Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Foto von George Savalas

George Savalas

Der griechisch-amerikanische Schauspieler George Savalas ist vor allem für seine Rolle in der beliebten Krimiserie „Kojak“ (1973–1978) seines älteren Bruders Telly Savalas bekannt. Er spielte Detective Stavros an der Seite von Tellys Kojak, änderte später seinen zweiten Vornamen von „Nicholas“ in „Demosthenes“ und wurde im Abspann nur noch als Demosthenes aufgeführt, um Verwechslungen mit dem älteren Savalas zu vermeiden. George Savalas diente im Zweiten Weltkrieg im Pazifik und war ein hochdekorierter Kanonier der US-Marine. Er erlernte sein Handwerk an der Schauspielschule der Columbia University. Bevor er zum Fernsehen kam, war er ein erfolgreicher Bühnenschauspieler und Schauspiellehrer. Kurzzeitig war er Schlagzeuger der Clyde McCoy Big Band. Seine Karriere begann er am Dick Powell Theater, und er hatte Gastauftritte in verschiedenen Serien. Er wirkte in mehreren Filmen mit, darunter „Dschingis Khan“ (1965) und „Kellys Helden“ (1970). Nach dem Ende von „Kojak“ nahm er ein griechischsprachiges Album auf, das es in die Top Ten schaffte, und tourte mit seiner Band durch zahlreiche große Konzerthäuser, darunter die Carnegie Hall. Später kehrte Savalas zu seiner ersten Liebe, der Bühne, zurück und wirkte in vielen Off-Broadway-Stücken mit. Er starb 1985 im Alter von 60 Jahren an Leukämie. Er hinterließ seine Frau und seine sechs Kinder (fünf Söhne und eine Tochter).

Foto von Andreas Katsulas

Andreas Katsulas

Besetzung · Bekannt für Babylon 5

Andreas Katsulas (* 18. Mai 1946 in St. Louis, Missouri; † 13. Februar 2006 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Seine ersten Filmauftritte hatte Andreas Katsulas 1979 in dem französischen Film Série Noire und der griechisch-deutschen Co-Produktion Milo-Milo. 1986 zog er nach Los Angeles und trat in zwei größeren amerikanischen Filmen auf: Der Sizilianer von Michael Cimino und Ridley Scotts Der Mann im Hintergrund. Seitdem hatte Katsulas zahlreiche Auftritte in Film und Fernsehen. Zu seinen bekanntesten Rollen zählen die des einarmigen Bösewichts Frederic Sykes in dem Film Auf der Flucht von 1993 und die des außerirdischen Botschafters G’Kar in der Science-Fiction-Fernsehserie Babylon 5, die von 1993 bis 1998 produziert wurde. Für den Babylon-5-Fernsehfilm Legend of the Rangers stand er 2002 zum letzten Mal als G’Kar vor der Kamera. Im Fernsehen war er noch in vielen weiteren Rollen zu sehen. In der Fernsehreihe Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert trat er in mehreren Folgen als romulanischer Commander Tomalak auf. In der Serie Star Trek: Enterprise verkörperte er in der Episode Cogenitor einen vissianischen Kapitän. Weitere Gastauftritte hatte er unter anderem in Spacecop L.A., Hunter, Mord ist ihr Hobby, Millennium – Fürchte deinen Nächsten wie Dich selbst, New York Cops – NYPD Blue und Diagnose: Mord.

Foto von Kevin Sorbo

Kevin Sorbo

Kevin Sorbo ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Produzent und Regisseur. Er wurde am 24. September 1958 in Mound, Minnesota, geboren. Internationale Anerkennung erlangte Sorbo durch seine Darstellung der Titelfigur in der Fernsehserie „Hercules: The Legendary Journeys“ (1995–1999). Die Show, eine Fantasy-Abenteuerserie, die auf der griechischen Mythologie basiert, machte Sorbo berühmt und bescherte ihm eine treue Fangemeinde. Nach dem Erfolg von „Hercules“ arbeitete Sorbo weiterhin in der Unterhaltungsindustrie und übernahm verschiedene Rollen sowohl im Film als auch im Fernsehen. Zu seinen bemerkenswerten Auftritten zählen die Hauptrolle in der Science-Fiction-Serie „Andromeda“ (2000–2005) und Gastrollen in Serien wie „The O.C.“ und „Zweieinhalb Männer“. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit wagte sich Sorbo auch an die Produktion und Regie. Er war Produzent und Hauptdarsteller mehrerer Filme, darunter „Let There Be Light“ (2017) und „Miracle in East Texas“ (2019). Sorbo ist weiterhin in der Unterhaltungsbranche aktiv und arbeitet weiterhin an einer Vielzahl von Projekten. Er ist bekannt für seine charismatische Präsenz auf der Leinwand und sein Engagement für sein Handwerk.

Foto von Judith Anderson

Judith Anderson

Dame Judith Anderson, eigentlich Frances Margaret Anderson (* 10. Februar 1897 in Adelaide, South Australia; † 3. Januar 1992 in Santa Barbara, Kalifornien), war eine australische Schauspielerin. Nachdem sie bereits in Australien Erfahrungen als Schauspielerin gesammelt hatte, zog sie 1918 nach New York City in die Vereinigten Staaten. Am Broadway konnte sich die Schauspielerin durch Auftritte in Shakespeare-Stücken einen guten Ruf erarbeiten. Sie spielte 1928 die Nina Leeds in Eugene O’Neills Strange Interlude und 1932 Lavinia in O’Neills Mourning Becomes Electra. Zwischen den 1930er und 1950er Jahren zählte sie zu den bedeutendsten Charakterdarstellerinnen am Broadway. Als Höhepunkte ihrer Bühnenlaufbahn gelten die Gertrude mit John Gielgud als Hamlet im Jahr 1936, die Lady Macbeth in der Londoner (1937) und New Yorker (1941) Produktion von Macbeth sowie die Titelrolle in Robinson Jeffers’ Bearbeitung der griechischen Tragödie Medea im Jahr 1947. Für ihren Auftritt am Broadway in Medea wurde sie mit dem Tony Award ausgezeichnet. Seit den 1940er Jahren arbeitete Anderson neben ihrer Theaterarbeit auch immer wieder als Nebendarstellerin im Hollywood-Kino. Große Bekanntheit erreichte insbesondere ihre Darstellung der krankhaft eifersüchtigen Mrs. Danvers in Alfred Hitchcocks späterem Filmklassiker Rebecca (1940). Für diesen Auftritt erhielt sie eine Oscar-Nominierung als beste Nebendarstellerin. Fortan spielte sie eine Reihe zumeist düsterer, geheimnisvoller Frauen, so etwa die verdächtige Tante Ann Treadwell in Laura (1944) sowie die Emily Brent in der Agatha-Christie-Verfilmung Das letzte Wochenende (1945). 1958 verkörperte sie die Rolle der Big Mama in der Theaterverfilmung Die Katze auf dem heißen Blechdach (1958) mit Elizabeth Taylor und Paul Newman in den Hauptrollen. Als Fernsehdarstellerin gelang Anderson das Kuriosum, für dieselbe Rolle (Lady Macbeth) in zwei verschiedenen Produktionen von Macbeth jeweils einen Emmy Award zu erhalten. 1960 wurde sie als Dame Commander des Order of the British Empire geadelt. Bis ins hohe Alter blieb Anderson als Schauspielerin aktiv: 1984 war sie etwa in Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock zu sehen, im selben Jahr übernahm die damals 87-jährige Anderson auch eine der Hauptrollen in der Fernsehserie California Clan.

Foto von Geneviève Bujold

Geneviève Bujold

Geneviève Bujold (* 1. Juli 1942 in Montréal) ist eine frankokanadische Filmschauspielerin, die Frankokanadisch, (akzentfreies) Standardfranzösisch sowie Englisch spricht und in diesen Sprachen in US-amerikanischen, französischen und franko-/kanadischen Filmen auftritt. Bujold gab ihr Filmdebüt in René Bonnières erstem längeren Film Amanita Pestilens (1963). In den 1960er Jahren feierte sie zunächst Erfolge im französischsprachigen Kino; sie wurde von dem kanadischen Regisseur und Kameramann Michel Brault, einem Begründer des Cinéma vérité, mehrfach herausgestellt, und drehte in Frankreich unter Alain Resnais (Der Krieg ist vorbei), Philippe de Broca (Herzkönig) und Louis Malle (Der Dieb von Paris). Mit der Hollywood-Produktion Königin für tausend Tage (1969) erntete sie für die Titelrolle der Anne Boleyn einen Golden Globe Award und eine Oscar-Nominierung. 1971 wurde sie vom Studio auf 750.000 US-Dollar Schadenersatz verklagt, nachdem sie ihre Zusage für Maria Stuart, Königin von Schottland zurückgezogen hatte. 1974 trat sie in dem Katastrophenfilm Erdbeben auf. Ein Jahr später besetzte sie de Broca neben Jean-Paul Belmondo in Der Unverbesserliche. 1976 war sie in Brian De Palmas Schwarzer Engel und neben Jack Lemmon in Liebe und andere Verbrechen zu sehen. 1977 agierte sie in Ein anderer Mann – eine andere Frau von Claude Lelouch. Klassische weibliche Titelrollen der Bühnenliteratur spielte sie in Theateraufführungen, die für das Fernsehen aufgezeichnet wurden, so 1967 für den Sender NBC Die heilige Johanna in George Bernard Shaws gleichnamigem Stück, 1974 am Broadway in Jean Anouilhs Bearbeitung der griechischen Tragödie Antigone und 1976 die Kleopatra in Shaws Caesar and Cleopatra. Aufmerksamkeit erregte Geneviève Bujold 1978, als sie unter der Regie von Michael Crichton in dem Medizin-Thriller Coma als eine der ersten Frauen eine tragende Rolle in einem Actionfilm spielte. Mord an der Themse (1979) war eine Sherlock-Holmes-Adaption. Die 1980er läutete sie mit Bruchlandung im Paradies ein. In den folgenden Jahren war sie neben Clint Eastwood in Der Wolf hetzt die Meute und in ambitionierten Independentfilmen zu sehen. So trat sie in drei Filmen von Alan Rudolph auf, in Choose Me – Sag Ja (1984), Trouble in Mind (1985) und in The Moderns (1988) sowie in David Cronenbergs Die Unzertrennlichen. Mitte der 1990er Jahre schied sie nach nur wenigen Drehtagen aus der US-TV-Produktion Star Trek: Voyager aus und überließ die Hauptrolle ihrer Kollegin Kate Mulgrew. Zuletzt zeigten die deutschen Kinos Bujold im Jahr 2000 in dem gleichnamigen US-amerikanischen Remake des französischen Thrillers Das Auge, in dem sie neben Ewan McGregor und Ashley Judd eine Nebenrolle übernahm. Eine weitere Nebenrolle folgte in dem dramatischen Liebesfilm La Turbulence des fluides (2002) von Manon Briand mit Pascale Bussières, der im deutschsprachigen Raum bislang nur auf Filmfestivals zu sehen war. 2006 spielte sie in dem Filmdrama Délivrez-moi an der Seite von Céline Bonnier.

Foto von Manos Gavras

Manos Gavras

Manos Gavras studierte an der Nationalen Theaterakademie Griechenlands und ist bisher der einzige griechische Schauspieler, der das Stella Adler Studio of Acting (New York City) absolviert hat. Er stand bereits mit F. Murray Abraham auf der Bühne. Darüber hinaus ist er ein versierter Musiker und Tänzer. Er lebt in Los Angeles.

Foto von Nick Dennis

Nick Dennis

Nick Dennis (26. April 1904 – 14. November 1980) war ein griechisch-amerikanischer Filmschauspieler, geboren in Thessalien, Griechenland. Der Nebendarsteller, der 1947 seine Filmkarriere begann, war bekannt für seine Rollen als ethnische Charaktere (meist Griechen) in Filmen wie „Kiss Me Deadly“ und dem Humphrey-Bogart-Film „Sirocco“. Dennis, der fließend Griechisch sprach, wirkte in den 1960er- und 1970er-Jahren in zahlreichen Fernsehsendungen mit, unter anderem als Pfleger Nick Kanavaras in der Krankenhausserie „Ben Casey“ und als Onkel Constantine in der Krimiserie „Kojak“. Nick Dennis spielte außerdem die Rolle des Pablo Gonzales in Tennessee Williams’ Theaterstück „Endstation Sehnsucht“ sowie in dessen Verfilmung von 1951.

Foto von Esther McGregor

Esther McGregor

Besetzung · Bekannt für Clean Hands

Esther-Rose McGregor, geboren am 22. Oktober 2001 in London, ist eine britische Schauspielerin, Model und Musikerin. Sie ist die Tochter des schottischen Schauspielers Ewan McGregor und der französisch-griechischen Produktionsdesignerin Eve Mavrakis. Im Alter von 11 Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Los Angeles und ist bilingual in Englisch und Französisch aufgewachsen. Sie wurde im jüdischen Glauben erzogen und studierte an der New York University. McGregor begann ihre Karriere zunächst als Model und arbeitete für Marken wie Fendi, Miu Miu und Celine. Während der COVID-19-Pandemie gründete sie die Band French Thyme und veröffentlichte 2020 ein erstes EP. Sie ist außerdem als Tattoo-Künstlerin tätig und betreibt ein eigenes Studio in New York. Als Schauspielerin wurde sie durch Auftritte in Serien wie Obi-Wan Kenobi (2022), High School (2022) und We Were Liars (2025) bekannt. Zu ihren Filmrollen zählen Babygirl (2024), The Room Next Door (2024) und Bleeding Love (2023).

Foto von Edward Albert

Edward Albert

Edward Laurence Albert, eigentlich Edward Laurence Heimberger, war ein US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler. Als einziger Sohn des Schauspielers Eddie Albert und der mexikanischen Schauspielerin Margo war er auch unter den Namen Edward Laurence Albert und Laurence Edward Albert (um Verwechslungen mit seinem gleichnamigen Vater zu vermeiden) sowie gelegentlich als Eddie Albert Jr. bekannt. Er ist vor allem für seine Hauptrolle in „Schmetterlinge sind frei“ an der Seite von Goldie Hawn in Erinnerung geblieben, für die er den Golden Globe Award als Bester Nachwuchsschauspieler gewann und als Bester Hauptdarsteller in einem Musical oder einer Komödie nominiert war. Er spielte in Filmen, darunter „Schlacht um Midway“, „Der große Grieche“, „Galaxy of Terror“ und „Das Haus der Verdammten“ und Fernsehserien wie „Kampf um Yellow Rose“, „Falcon Crest“ und „Power Rangers“ (2001).

Poster zu Call Me by Your Name

Call Me by Your Name

2017

DramaLiebesfilm

Norditalien, 1983: Familie Perlman verbringt den Sommer in einer mondänen Villa. Während der 17 Jahre alte Sohn Elio Bücher liest, klassische Musik hört und keinen Flirt mit seiner Bekannten Marzia auslässt, beschäftigt sich sein Vater, ein emeritierter Professor, mit antiken Statuen. Außerdem hat sich der auf griechische und römische Kulturgeschichte spezialisierte Archäologe mit Oliver einen Gast ins Haus geholt, der ihm bei seiner Arbeit zur Seite stehen soll. Der selbstbewusste und attraktive Besucher wirbelt die Gefühle des pubertierenden Elio ganz schön durcheinander. Während sich langsam eine Beziehung zwischen den beiden anbahnt, merkt Elio, dass er trotz seiner Intelligenz und der Bildung, die er dank seinem Vater und seiner Mutter Annella genossen hat, noch einiges über das Leben und die Liebe lernen muss...

Foto von Hugh Keays-Byrne

Hugh Keays-Byrne

Besetzung · Bekannt für Mad Max, Mad Max: Fury Road

Hugh Keays-Byrne (18. Mai 1947 – 2. Dezember 2020) war ein britisch-australischer Schauspieler und Filmregisseur. Als ehemaliges Mitglied der Royal Shakespeare Company wurde er vor allem durch seine Rolle als Hauptantagonist in zwei Filmen der Mad-Max-Reihe bekannt: Toecutter in Mad Max (1979) und Immortan Joe in Mad Max: Fury Road (2015). Außerdem spielte er Toad in dem Motorradfilm Stone (1974) und Grunchlk in der Science-Fiction-Serie Farscape. Keays-Byrne wurde in Srinagar im Bundesstaat Jammu und Kaschmir (damals Teil des Britischen Raj, heute Indien) als Sohn britischer Eltern geboren; seine Familie kehrte nach der Teilung Indiens nach Großbritannien zurück. Er begann seine Karriere als Theaterschauspieler. Seinen ersten Fernsehauftritt hatte Keays-Byrne 1967 in der britischen Fernsehsendung Boy Meets Girl. Er wirkte in Peter Brooks Inszenierung von „Ein Sommernachtstraum“ mit der Royal Shakespeare Company mit, die 1973 durch Australien tourte. Nach dem Ende der Tournee beschloss Keays-Byrne, in Australien zu bleiben. 1974 spielte er in dem Fernsehfilm „Essington“ und gab anschließend sein Kinodebüt in dem Motorradfilm „Stone“ (1974). Es folgten Nebenrollen in Filmen wie „Der Mann aus Hongkong“ (1975), „Mad Dog Morgan“ (1976), „Die Eindringlinge“ (1976) und „Snapshot“ (1979). Nach seiner ersten Hauptrolle in dem Fernsehfilm „Death Train“ (1978) wurde Keays-Byrne als der gewalttätige Bandenchef Toecutter in „Mad Max“ (1979) besetzt. Regisseur George Miller ließ Keays-Byrne und die anderen Schauspieler der Bande gemeinsam auf Motorrädern von Sydney nach Melbourne reisen, da kein Geld für Flugtickets vorhanden war. In einer frühen internationalen Fassung des Films wurde Keays-Byrne mit einem schlechten amerikanischen Akzent synchronisiert, was Miller später bereute. Keays-Byrne spielte anschließend in postapokalyptischen Science-Fiction-Filmen wie „The Chain Reaction“ (1980), „Strikebound“ (1984), „Starship“ (1985) und „The Blood of Heroes“ (1989). 1992 gab er sein Regiedebüt und spielte in dem Film „Resistance“ mit. Er wirkte außerdem in den Fernseh-Miniserien-Adaptionen von „Moby Dick“ (1998) und „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ (1999) mit. Keays-Byrne verkörperte Grunchlk in der Science-Fiction-Fernsehserie „Farscape“ (1999–2003) und deren Abschlussfilm „Farscape: The Peacekeeper Wars“ (2004). George Miller besetzte ihn zudem als Martian Manhunter in dem für 2009 geplanten Film „Justice League: Mortal“. Keays-Byrne kehrte 2015 im Film „Mad Max: Fury Road“ als Hauptbösewicht Immortan Joe zur Mad-Max-Reihe zurück. Der Film war für zehn Oscars nominiert, darunter als Bester Film, und gewann sechs davon. Keays-Byrne wurde für den MTV Movie Award als Bester Bösewicht nominiert.

Foto von Michael Hordern

Michael Hordern

Sir Michael Murray Hordern (* 3. Oktober 1911 in Berkhamsted, Hertfordshire, England; † 2. Mai 1995 in Oxford, England) war ein britischer Bühnen- und Filmschauspieler. Hordern begann seine künstlerische Laufbahn als Darsteller auf den Bühnen verschiedener Amateurtheater. Daneben spielte Hordern in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen. Bereits 1939 gab er sein Spielfilmdebüt. Dreizehn Jahre später wirkte er in einem Film um den Rächer aus dem Sherwood Forest mit: Robin Hood, Rebell des Königs, verkörpert von Richard Todd. In seiner über 50-jährigen Filmkarriere spielte Hordern in Literaturverfilmungen wie Eine Weihnachtsgeschichte (als Marley nach Charles Dickens), Ivanhoe (nach Walter Scott), Historienfilmen wie Alexander der Große (als griechischer Redner Demosthenes), Ich klage an (über die Dreyfus-Affäre), Richard Attenboroughs Gandhi und Cleopatra (als Cicero), Dramen wie Hotel International (neben Elizabeth Taylor), Kriegsfilmen wie Die letzte Fahrt der Bismarck und Agenten sterben einsam (nach Alistair MacLean), Agententhrillern wie Der Spion, der aus der Kälte kam (nach John le Carré) und Der MacKintosh-Mann (neben Paul Newman), Komödien wie Richard Lesters Plautus-Adaption Toll trieben es die alten Römer, Lesters Endzeit-Komödie Danach (mit Peter Cook und Dudley Moore), Graham Chapmans Schatzinsel-Persiflage Dotterbart, Horrorfilmen wie Theater des Grauens (neben Vincent Price und Diana Rigg) und großangelegten Fernsehproduktionen wie James Clavells Shogun. Darüber hinaus absolvierte er Gastauftritte in Fernsehserien wie Inspector Morse. In der Regel wurde Hordern in Nebenrollen eingesetzt, denen er in markanter Weise Profil gab. Der hochgewachsene Charakterdarsteller mit der hohen Stirn war eine unverwechselbare Erscheinung und spielte auch kleinste Rollen mit starker Präsenz.

Poster zu Jason und der Kampf um das Goldene Vlies

Jason und der Kampf um das Goldene Vlies

2000

FamilieSci-Fi & FantasyAction & Adventure

Griechenland, 2000 vor Christi Geburt. Der hinterhältige, machthungrige Tyrann Pelias hat auf grausame Art den Thron seines Bruders Iolcus an sich gerissen. 20 Jahre später verlangt der rechtmässige Thronfolger Jason seinen Platz zurück. Pelias stellt ihm eine Bedingung: Jason soll für ihn das Goldene Vlies finden, dem die magische Eigenschaft zugesprochen wird, seinen Träger unsterblich werden zu lassen. Mit seinem Schiff "Argo" und einer Mannschaft von Abenteurern, den Argonauten, beginnt Jason die abenteuerliche und gefährliche Reise zur Insel Colchis, auf der die bezaubernde Prinzessin Medea das Goldene Vlies bewacht…

Poster zu Glass Onion: A Knives Out Mystery

Glass Onion: A Knives Out Mystery

2022

KomödieMysteryKrimi

Der weltberühmte Detektiv Benoit Blanc reist nach Griechenland, um das Rätsel um einen Tech-Milliardär und dessen facettenreiche Entourage zu lösen.

Foto von Evan Spiliotopoulos

Evan Spiliotopoulos

Drehbuchautor · Bekannt für Beauty and the Beast

Evan Spiliotopoulos ist ein griechisch-amerikanischer Drehbuchautor, der vor allem für seine Drehbücher zu „Hercules“, „Tinker Bell und der verlorene Schatz“ und „Die Schöne und das Biest“ bekannt ist. Er schrieb auch das Drehbuch zu dem Film „The Huntsman & The Winter’s War“.

Foto von Yorgo Constantine

Yorgo Constantine

Yorgo Constantine Yfantopoulos ist ein amerikanisch-griechischer Schauspieler, der seine Karriere 1991 mit dem Fernsehfilm Murder 101 begann. Danach hatte er zahlreiche Rollen in Film und Fernsehen, wie zum Beispiel in Beverly Hills, 90210 (1998), Phone Booth (2002), Resurrection Blvd. (2002), Live Free or Die Hard (2007), Fast Five (2011) und Parallels (2015).

Foto von Tommy Lee

Tommy Lee

Tommy Lee ist ein griechisch-US-amerikanischer Schlagzeuger. Er wurde sowohl bekannt als Schlagzeuger der Glam-Metal-Band Mötley Crüe als auch durch seine Exzesse und Skandale.