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Nancy Fish
Besetzung · Bekannt für Die Maske, Kiss Kiss Bang Bang
Nancy Fish (geboren am 16. März 1938) ist eine pensionierte amerikanische Schauspielerin, die für ihre Rollen in Die Maske (1994), Der Tod steht ihr gut (1992) und Der Exorzist III (1990) bekannt ist.

Robert Emmet Lunney
Robert Emmet Lunney ist ein in New York lebender Schauspieler und Dramatiker. Als Schauspieler verkörperte er den Verkäufer (den Dämon Pazuzu) in der Fox-Verfilmung von „Der Exorzist“ an der Seite von Geena Davis. Er wirkte in zahlreichen Fernsehserien mit, darunter „Boardwalk Empire“, „Blindspot“, „Elementary“, „Gotham“, „Law & Order“ und dem kürzlich gefeierten „After Forever“. Zu seinen Filmen zählen „Julie & Julia“ und „2030“. Auf der Bühne war er bereits am Broadway, Off-Broadway und in regionalen Theatern zu sehen.

George DiCenzo
Besetzung · Bekannt für Zurück in die Zukunft
George Ralph DiCenzo (21. April 1940 – 9. August 2010) war ein US-amerikanischer Schauspieler und ehemaliger Co-Produzent der Fernsehserie „Dark Shadows“. Er war über 30 Jahre im Showgeschäft tätig und wirkte in zahlreichen Film-, Fernseh-, Theater- und Werbeproduktionen mit. DiCenzo spielte unter anderem Martys Großvater Sam Baines in „Zurück in die Zukunft“. Er hatte außerdem eine Nebenrolle in William Peter Blattys „Der Exorzist III“. DiCenzo starb am 9. August 2010 an den Folgen einer Sepsis.

Jack MacGowran
Besetzung · Bekannt für Der Exorzist
John Joseph „Jack“ MacGowran (* 13. Oktober 1918 in Dublin, Irland; † 30. Januar 1973 in New York City) war ein irischer Schauspieler. Sein internationales Filmdebüt hatte er 1952 in John Fords Der Sieger an der Seite von John Wayne und Maureen O’Hara. In der Walt Disney-Produktion Das Geheimnis der verwunschenen Höhle spielte er einen irischen Kobold, Leprechaun genannt, und sprach in dieser Rolle im Film ausschließlich Gälisch. 1965 spielte er in einer Nebenrolle in David Leans oscarprämiertem Historienfilm Doktor Schiwago. 1965 begann Jack MacGowran die Zusammenarbeit mit dem Regisseur Roman Polański. In dem von Beckett inspirierten Film Wenn Katelbach kommt (Cul de sac) spielte er den verwundeten Gangster Albie. Seine bekannteste Rolle ist die des Professor Abronsius in Polanskis Kulthorrorfilm Tanz der Vampire. Eine ähnlich skurrile Hauptrolle spielte er im darauf folgenden Jahr in dem experimentellen Film Wonderwall/Welt voller Wunder. MacGowrans letzter Film war der Schocker Der Exorzist von William Friedkin. Quelle: Wikipedia

Max von Sydow
Besetzung · Bekannt für Der Exorzist, Minority Report, Shutter Island
Max von Sydow, gebürtig Carl Adolf von Sydow, war ein schwedischer Schauspieler mit deutsch-pommerscher Abstammung und seit 2002 französischer Staatsangehörigkeit. Er zählte zu den profiliertesten internationalen Charakterdarstellern. Unter der Regie von Alf Sjöberg hatte er 1949 sein Filmdebüt in Rya-Rya – Nur eine Mutter. 1955 zog von Sydow nach Malmö, wo er Ingmar Bergman kennenlernte. Durch die Verbindung mit Bergman wurde von Sydow international bekannt. Zunächst arbeiteten sie am Stadttheater Malmö zusammen, später bei mehreren Filmen. 1957 hatte von Sydow mit dem historischen Filmdrama Das siebente Siegel seinen internationalen Durchbruch. In den Filmen Schande, Die Stunde des Wolfs und Passion spielte er unter Bergmans Regie an der Seite von Liv Ullmann. Während sich seine Arbeit bis dahin auf den skandinavischen Raum beschränkt hatte, willigte er 1965 erstmals ein, in einer amerikanischen Produktion die Hauptrolle zu übernehmen; dabei handelte es sich um die Rolle Jesu Christi in George Stevens’ Film Die größte Geschichte aller Zeiten. Danach lebte von Sydow mit seiner Familie eine Zeitlang in Los Angeles. Mitte der siebziger Jahre zog er nach Rom und wirkte in zahlreichen italienischen Filmproduktionen mit. Daneben war er auch weiterhin regelmäßig in Hollywood-Produktionen, zuweilen in Rollen als deutscher Offizier des Zweiten Weltkriegs zu sehen. Erwähnenswert ist seine Rolle des Priesters in Der Exorzist wie auch des Blofeld in dem James-Bond-Film Sag niemals nie. Weitere Rollen übernahm er unter anderem in Filmen wie Die drei Tage des Condor, Flash Gordon, Conan der Barbar, Der Wüstenplanet, In einer kleinen Stadt und Minority Report. In dem Film Hamsun von Jan Troell verkörperte von Sydow 1996 den norwegischen Schriftsteller Knut Hamsun. Trotz seines Mitwirkens in zahlreichen Actionfilmen bevorzugt er bei seiner Rollenauswahl Dramen wie Pelle, der Eroberer, für das er 1989 eine Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller erhielt. Bei der Darstellung vieler seiner Rollen wird von Sydow von der Filmkritik Charisma und eine archaische Kraft zugeschrieben. Seine hagere Gestalt und seine als knorrig beschriebene Stimme verstärken diesen Eindruck. In dieser Hinsicht entfaltete er eine große Wirkung bei seiner ersten Zusammenarbeit mit Bergman in Das siebente Siegel als Kreuzritter Antonius Block während eines Schachspiels gegen den Tod. Seine markante Stimme wurde außerdem durch zahlreiche Werbefilme, seit neuestem auch durch Computerspiele bekannt. Von Sydow gehörte 2015 zum Darsteller-Ensemble des siebten Teils der Star-Wars-Saga, Star Wars: Das Erwachen der Macht. 2016 verkörperte er in der TV-Serie Game of Thrones die Rolle des dreiäugigen Raben.

William Friedkin
Regie · Bekannt für Der Exorzist
William Friedkin (* 29. August 1935 in Chicago, Illinois; † 7. August 2023 in Los Angeles, Kalifornien[1]) war ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent. Seine größten Erfolge verzeichnete er in den frühen 1970er Jahren in der Zeit des „New Hollywood“-Kinos mit dem Thriller The French Connection – Brennpunkt Brooklyn, der ihm den Oscar in der Kategorie Beste Regie einbrachte, und dem kontroversen Horrorfilm Der Exorzist, einem der kommerziell erfolgreichsten Filme seiner Zeit. Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ellen Burstyn
Besetzung · Bekannt für Der Exorzist, Law & Order: Organized Crime, Interstellar
Ellen Burstyn, eigentlich Edna Rae Gillooly, (* 7. Dezember 1932 in Detroit, Michigan) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie war insgesamt sechsmal für den Oscar nominiert und erhielt diesen 1975 für ihre Hauptrolle in Alice lebt hier nicht mehr. Der Durchbruch gelang ihr mit der Rolle der Lois Farrow in Peter Bogdanovichs Die letzte Vorstellung von 1971, für die sie auch eine Oscar-Nominierung erhielt. Im folgenden Jahr spielte sie die Mutter der besessenen Regan im Horror-Klassiker Der Exorzist, wofür sie erneut eine Oscarnominierung bekam. Durch den großen internationalen Erfolg des Films (er war der erste, der mehr als 100 Millionen US-Dollar einspielte) wurde sie einem größeren Publikum bekannt. Während der Dreharbeiten zu dem Horrorfilm zog sich Ellen Burstyn eine langwierige Verletzung im Rücken zu, als sie bei einem von ihr persönlich durchgeführten Stunt mit einem Seil, das um ihre Taille gebunden war, zu heftig zu Boden geworfen wurde. 1974 verwirklichte sie ein Projekt, das ihr sehr am Herzen lag: im Film Alice lebt hier nicht mehr spielte sie eine junge Witwe, die mit ihrem Sohn eine zweite Chance im Leben sucht. Burstyn wurde zum dritten Mal für den Oscar nominiert und gewann ihn diesmal; sie selbst setzte sich für die Nominierung der norwegischen Schauspielerin Liv Ullmann ein. Im gleichen Jahr erhielt sie auch den Tony Award für ihre Leistung im Broadway-Stück Same Time, Next Year, das 1978 von Robert Mulligan verfilmt wurde. An der Seite von Alan Alda übernahm sie dabei die Rolle, die sie auch in der Broadway-Aufführung gespielt hatte und wurde dafür erneut für den Oscar nominiert. Mit Der starke Wille heimste sie 1980 wiederum viel Kritikerlob ein, bevor ihre Filmkarriere in den 1980ern einen Knick bekam. Sie bekam von nun an vor allem Rollen in Fernsehfilmen angeboten, ihre eigene Sitcom The Ellen Burstyn Show wurde 1987 nach einem Jahr abgesetzt. Aufmerksamkeit auf der Kinoleinwand erregte sie erst im Jahr 2000 wieder – mit der Rolle der Sara Goldfarb im Drogendrama Requiem for a Dream. Für ihre Leistung in diesem Film wurde sie nach langer Zeit wieder für einen Oscar nominiert. 2009 erhielt sie für ihren Gastauftritt als Bernadette Stabler in der Serie Law & Order: New York (Episode: Swing) nach vier vorangegangenen Nominierungen ihren ersten Emmy.

Agnes Fink
Agnes Fink war eine deutsch-schweizerische Schauspielerin. Agnes Fink begann 1938 eine Schauspielausbildung an Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt am Main. Der Abschluss an diesem Konservatorium wurde ihr mit der Begründung mangelnder Begabung verwehrt. Dennoch gab sie noch im selben Jahr in Heidelberg ihr Theaterdebüt. Es folgte ein vierjähriges Engagement in Leipzig. 1944 wurde sie Ensemblemitglied beim Bayerischen Staatsschauspiel in München. Am 24. Februar 1945 heiratete sie den Schweizer Schauspieler und Regisseur Bernhard Wicki (1919–2000), mit dem sie ab 1945 gemeinsam in Zürich auf der Bühne stand. Im Jahr 1954 gab Agnes Fink mit einer kleinen Rolle neben Curd Jürgens in der Produktion Gefangene der Liebe ihr Spielfilmdebüt. Zwei Jahre später erhielt sie in der Verfilmung von Jean-Paul Sartres Die schmutzigen Hände ihre erste Fernsehrolle. In ihren raren Filmauftritten erfüllte Fink Charakterrollen mit großer Tiefe. Sie spielte neben Giulietta Masina in den Filmen Jons und Erdme (1959) und Das kunstseidene Mädchen (1960), unter der Regie von Hans W. Geißendörfer in Sternsteinhof (1976) und unter der Regie von Margarethe von Trotta in den Filmen Schwestern oder Die Balance des Glücks (1979) und Heller Wahn (1983). Als Synchronsprecherin lieh Agnes Fink ihre markante Stimme prominenten Kolleginnen wie Katharine Hepburn (Plötzlich im letzten Sommer), Ellen Burstyn (Der Exorzist) und Joan Fontaine (in Alfred Hitchcocks Rebecca). Für ihre künstlerischen Leistungen wurde Fink mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz.

Richard Burton
Richard Burton, CBE (* 10. November 1925 in Pontrhydyfen, Wales; † 5. August 1984 in Genf, Schweiz), geboren als Richard Walter Jenkins jr., war ein britischer Schauspieler. Burton, der zunächst als Shakespeare-Darsteller hervortrat, gilt als einer der bedeutendsten englischsprachigen Bühnenschauspieler. Darüber hinaus wirkte er in zahlreichen Filmen mit und erlangte in den 1960er Jahren internationalen Starruhm auch durch seine Verbindung mit Elizabeth Taylor. 1952 spielte er mit Olivia de Havilland in seinem ersten Hollywood-Film Meine Cousine Rachel, der ihm eine Oscar-Nominierung einbrachte. Danach folgten Filmerfolge wie Das Gewand und Blick zurück im Zorn. Während er 1960 an der Seite von Julie Andrews in dem Musical Camelot auf der Bühne stand, wurde er für den Monumentalfilm Cleopatra verpflichtet, bei dem er auf Elizabeth Taylor traf. Von da an stand Burton wegen der wechselvollen und skandalgeprägten Beziehung zu seiner zweimaligen Ehefrau Elizabeth Taylor im Licht der Öffentlichkeit. Der Film Wer hat Angst vor Virginia Woolf? von 1966 wurde, wie auch viele andere Filme, in denen das Paar gemeinsam auftrat, vom Publikum als Projektionsfläche ihres Ehelebens betrachtet. Das Ehepaar Taylor-Burton war in den 1960er Jahren das bestbezahlte Schauspielerpaar der Branche. Als Burtons beste Leistungen dieser Zeit gelten seine Rollendarstellungen in drei Filmen, jeweils ohne die Mitwirkung von Taylor: Becket (1964), Die Nacht des Leguan (1964) und Der Spion, der aus der Kälte kam (1965). Für die Verfilmung von Die fünfte Offensive – Kesselschlacht an der Sutjeska (1973), die die Schlacht an der Sutjeska rekonstruiert, wurde, zu dieser Zeit ungewöhnlich für eine osteuropäische Filmproduktion, mit Burton ein westlicher Spitzendarsteller verpflichtet. Burton spielte weiterhin auch Theater, sein Erfolg im Kino ließ in den 1970er Jahren aber nach. Im Verlauf dieses Jahrzehnts trat Burton zunehmend in Filmen auf, die betont kommerziell ausgerichtet waren und ihm hohe Gagen einbrachten. 1980 erlebte Camelot mit ihm in der Hauptrolle seine Wiederaufnahme, 1983 stand er das letzte Mal gemeinsam mit Elizabeth Taylor in der Theaterkomödie Private Lives von Noël Coward auf der Bühne. Burton hat im Verlauf seiner Karriere in fast 70 Spielfilmen mitgewirkt, darunter in Wer hat Angst vor Virginia Woolf?, Der Exorzist II – Der Ketzer, Steiner – Das Eiserne Kreuz II und Die Wildgänse kommen. Sein letzter Film war 1984, nach dem gleichnamigen Roman von George Orwell. Kurz nach Abschluss der Dreharbeiten erlitt er in seinem Haus in Céligny eine Hirnblutung, an der er verstarb. Burton war siebenmal für einen Oscar nominiert, ohne je einen zu erhalten. Quelle: Wikipedia

Lee J. Cobb
Besetzung · Bekannt für Die Leute von der Shiloh-Ranch, Die zwölf Geschworenen, Der Exorzist
Lee J. Cobb, eigentlich Leo Jacoby (* 8. Dezember 1911 in New York City; † 11. Februar 1976 in Woodland Hills, Kalifornien), war ein US-amerikanischer Schauspieler. Cobb zählte zu den führenden Charakterdarstellern und spielte oft mürrische oder dominante Männer. Seine bekanntesten Rollen sind der korrupte Gewerkschaftsboss Johnny Friendly in Die Faust im Nacken und der aufbrausende „Geschworene Nr. 3“ in Die zwölf Geschworenen. Unter Elia Kazans Regie spielte Cobb 1936 in Kurt Weills erster ausschließlich amerikanischen Produktion Johnny Johnson. Erfolgreich war er unter anderem auch 1949 als Darsteller des Willy Loman in der Uraufführung von Arthur Millers Stück Tod eines Handlungsreisenden, das Kazan inszenierte. 1966 spielte Cobb diese Rolle auch in einer Fernsehaufzeichnung. Nachdem er 1934 erstmals im Abspann ungenannt eine kleine Filmrolle hatte, bekam er ab 1939 auch erste größere Rollen beim Film und wurde in Folge zu einem gefragten Charakterdarsteller. Er verkörperte vorwiegend dominante und autoritäre Persönlichkeiten, darunter in einer Reihe von Film noir-Produktionen wie Johnny O’Clock, Kennwort 777 und Gefahr in Frisco. Er stellte dort in Nebenrollen schon früh häufiger Charaktere dar, die deutlich älter als er selbst waren. Wie vielen seiner Gefährten des Group Theatre wurde auch Cobb vorgeworfen, Kommunist oder deren Sympathisant zu sein. Zwei Jahre lang weigerte er sich zunächst, vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe auszusagen. Als seine Karriere durch Aufnahme auf eine Schwarze Liste einbrach, sagte er aus und gab die Namen von 20 Angehörigen der Kommunistischen Partei preis. Nach seiner „Rehabilitation“ fand er wieder Arbeit in Hollywood und arbeitete mit Elia Kazan und Budd Schulberg, beides Regisseure, die sich aussagefreudig vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe zeigten, zusammen. Cobb lieferte herausragende darstellerische Leistungen, so etwa in Die Faust im Nacken (1954) und in Die zwölf Geschworenen (1957). 1960 wirkte er in der Literaturverfilmung Exodus mit und spielte den Vater von Ari Ben Canaan (Paul Newman). Ab 1962 stellte Cobb in der Fernsehserie Die Leute von der Shiloh Ranch fünf Jahre lang den Richter Henry Garth dar. Nachdem er die Serie verlassen hatte, drehte er wieder verstärkt Kinofilme, darunter auch mehrere Mafiafilme in Italien. In der Serie Die jungen Anwälte war er 1970 nochmals in einer Fernsehhauptrolle zu sehen. In dem Film Der Exorzist spielte er seine letzte größere Rolle als Polizeileutnant William Kinderman. Im Laufe seiner Karriere war Cobb zweimal für einen Oscar nominiert, als Bester Nebendarsteller in Die Faust im Nacken und in Die Brüder Karamasow, sowie jeweils für einen Golden Globe in Die zwölf Geschworenen und in Wenn mein Schlafzimmer sprechen könnte. Für seine Leistung in Exodus war er für einen Laurel Award nominiert. Eine seiner letzten wichtigen Rollen hatte er 1973 als Polizeiermittler in dem Horrorklassiker Der Exorzist von William Friedkin.

Mercedes McCambridge
Mercedes McCambridge (* 16. März 1916 in Joliet, Illinois als Carlotta Mercedes Agnes McCambridge; † 2. März 2004 in La Jolla, Kalifornien) war eine US-amerikanische Radiosprecherin sowie Theater- und Filmschauspielerin. Noch während sie am College studierte, begann Mercedes McCambridge beim Radio zu arbeiten. In den 1940er Jahren etablierte sie sich als Sprecherin in Hörspielen. Daneben begann sie, auch auf der Bühne zu spielen und war unter anderem am Broadway zu sehen. Ihr Filmdebüt gab sie 1949 in Der Mann, der herrschen wollte an der Seite von Broderick Crawford, John Ireland und John Derek. Für ihre überzeugende Darstellung wurde die junge Schauspielerin sowohl mit einem Golden Globe als auch mit einem Oscar ausgezeichnet. Der Erfolg brachte ihr weitere Rollen in größeren Kinoproduktionen. 1954 spielte sie zusammen mit Joan Crawford und Sterling Hayden in Johnny Guitar – Wenn Frauen hassen, wo sie in der Schurkenrolle als psychopathische Rancherin zu sehen war. Unter Regisseur George Stevens spielte sie die Schwester von Jordan „Bick“ Benedict (Rock Hudson) in Giganten. Für ihre Darstellung wurde sie 1957 zum zweiten Mal für einen Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert. In Joseph L. Mankiewicz' Plötzlich im letzten Sommer traf sie erneut auf Elizabeth Taylor, ihre Kollegin aus Giganten. 1973 lieh sie der besessenen Linda Blair in William Friedkins Der Exorzist ihre Stimme. Gegen Ende der 1970er Jahre zog sich Mercedes McCambridge aus dem Filmgeschäft zurück. Einer ihrer letzten Auftritte war eine Gastrolle in der Serie Magnum mit Tom Selleck.

James D'Arcy
Besetzung · Bekannt für VisionQuest, Jupiter Ascending, Oppenheimer
Der britische Schauspieler James D’Arcy wurde als Simon Richard D’Arcy am 24. August 1975 in Amersham, Buckinghamshire geboren und ist in London aufgewachsen. Er ist vor allem wegen seiner Rollen in Master & Commander – Bis ans Ende der Welt, Cloud Atlas – Alles ist verbunden und The Philosophers – Wer überlebt? bekannt. James D’Arcys Vater starb, als D’Arcy noch sehr jung war, weshalb er und seine jüngere Schwester Charlotte von ihrer Mutter Caroline aufgezogen wurden. Nach seiner Schulausbildung ging D’Arcy für ein Jahr nach Australien und nahm dort bereits an mehreren Schauspielstunden teil. Er entwickelte regelrecht eine Leidenschaft für die Schauspielerei und schrieb sich nach seiner Rückkehr bei der London Academy of Music and Dramatic Art (LAMDA) ein. Sein Abschluss folgte 1995. Anschließend begann er seine Karriere mit kleineren Rollen, so zum Beispiel in der Serie gerichtsmediziner-dr-leo-dalton und in Fernsehfilmen wie Das Gespenst von Canterville und Im Eishaus. 2002 verkörperte er Sherlock Holmes im TV-Film Sherlock. International wurde er erst bekannt, als er neben Russell Crowe die Rolle des Lt. Tom Pullings in Master and Commander verkörperte. Es folgten einige Horrorfilme wie Exorzist: Der Anfang und Rise: Blood Hunter, bis mit Cloud Atlas – Alles ist verbunden und Hitchcock weitere Hit-Filme kamen. In der Serienwelt versuchte es James D’Arcy mit der Serie Those Who Kill. Allerdings wurde die Serie bereits nach zehn Episoden abgesetzt. Mehr Glück hatte er mit dem Auftritt in der zweiten Staffel von Broadchurch. Außerdem gehört er zum Main Cast der von ABC produzierten Serie Marvel’s Agent Carter. Dabei spielt er Edwin Jarvis, den treuen Butler von Howard Stark.

Ralph Brown
Besetzung · Bekannt für Alien³
Ralph William John Brown (* 18. Juni 1957 in Cambridge, Grafschaft Cambridgeshire) ist ein britischer Schauspieler und Drehbuchautor. Brown wurde als Sohn von Heather und John Brown geboren. Seit den frühen 1980er-Jahren steht er regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera, sowohl britische und amerikanische, und ist dabei meist in Nebenrollen zu sehen. Zu seinen bekannteren Rollen zählen die des Drogendealers Danny in Withnail & I, des Bankräubers Ronald Biggs in Buster, des Del Preston in Wayne’s World 2 sowie die Rolle des Sergeant Major in Dominion: Exorzist – Der Anfang des Bösen. In David Finchers Alien 3 übernahm Brown die Rolle des Assistenten Aaron, der nach seinem geringen Intelligenzquotienten nur „85“ gerufen wird. Darüber hinaus trat er in George Lucas’ Science-Fiction-Epos Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung und Steven Spielbergs Historiendrama Amistad auf. Als Drehbuchautor war Brown für die Drehbücher des Filmes New Year’s Day (2000) sowie für das Theaterstück Sanctuary verantwortlich. Diese Arbeiten brachten ihm mehrere Preise und Preis-Nominierungen ein. Seit 2010 arbeitete er am Drehbuch Fly Me To The Moon, bei dessen Umsetzung er die Regie übernehmen will – Stand Dezember 2020 ist dieses Projekt aber noch nicht verwirklicht.

Joey Lauren Adams
Joey Lauren Adams (* 9. Januar 1968 in North Little Rock, Arkansas) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Nachdem sie als 8-Jährige ihr Filmdebüt in Exorzist II – Der Ketzer gefeiert hatte, war sie erst wieder Anfang der 1990er Jahre in einigen Fernsehserien zu sehen. Neben mehreren Auftritten in Eine schrecklich nette Familie zwischen 1991 und 1993 war sie auch in Top of the Heap (1991) und Verducci und Sohn (Vinnie & Bobby, 1992) zu sehen. Anschließend drehte sie mit Richard Linklater den Film Confusion – Sommer der Ausgeflippten. Dort traf sie Ben Affleck, der sie mit seinem Kumpel Kevin Smith bekannt machte, in dessen Filmen sie seitdem regelmäßig auftrat. In der Komödie Chasing Amy (1997) spielte sie neben Affleck und Jason Lee die weibliche Hauptrolle. Für ihren Part der „Alyssa Jones“ wurde sie 1998 für den Golden Globe und den MTV Movie Award (in zwei Kategorien) nominiert und gewann zudem den Chicago Film Critics Association Award und den Las Vegas Film Critics Society Award. Sie spielte in der Komödie Big Daddy (1999) neben Adam Sandler eine der Hauptrollen, für die sie im Jahr 2000 für den Blockbuster Entertainment Award nominiert wurde. Nachdem sie bereits 1998 mit Vince Vaughn in Kein Vater von Gestern zu sehen war, arbeiteten sie 2006 für die Komödie Trennung mit Hindernissen wieder zusammen. Eine weitere Hauptrolle übernahm Jennifer Aniston. Im Jahr 2006 feierte Adams ihr Regiedebüt mit dem Film Come Early Morning – Der Weg zu mir, für den sie auch das Drehbuch verfasste. Die Hauptrollen übernahmen Ashley Judd und Diane Ladd. Adams gewann hierfür den Dorothy Arzner Directors Award und wurde für den Grand Jury Prize des Sundance Film Festivals nominiert. 2006 verlegte Adams nach achtzehn Jahren Aufenthalt in Hollywood ihren Wohnort nach Biloxi, Mississippi.

Louise Fletcher
Louise Fletcher (* 22. Juli 1934 in Birmingham, Alabama) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Ihre wohl bekanntesten Rollen spielte sie als Kai Winn in Star Trek: Deep Space Nine und als tyrannische Oberschwester in Einer flog über das Kuckucksnest, für letztere Rolle wurde sie mit dem Oscar als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Nach dem Abschluss der Universität von North Carolina zog es sie nach Los Angeles in Kalifornien, wo sie tagsüber als Sekretärin arbeitete und am Abend Schauspielunterricht nahm. Es folgten Auftritte in verschiedenen Fernsehproduktionen, bis sie 1960 heiratete und Zeit für ihre Familie benötigte. 1974 kehrte Louise Fletcher in Robert Altmans Diebe wie wir zum Film zurück. Miloš Forman sah sie und castete sie für die Rolle der tyrannischen Oberschwester Ratched in Einer flog über das Kuckucksnest, der Verfilmung von Ken Keseys gleichnamigen Roman. Für diese Rolle erhielt sie einen Oscar als Beste Schauspielerin und einen Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einem Drama. Das American Film Institute führt ihre Figur der Schwester Ratched als Nummer Fünf auf der Liste der 100 besten Filmbösewichte aller Zeiten. Fletcher trat außerdem in Filmen wie Der Schmalspurschnüffler, Exorzist II – Der Ketzer (1977), Der Feuerteufel, Projekt Brainstorm (1983), Invasion vom Mars, Blumen der Nacht und Natural Enemies (mit Peter Armstrong und Hal Holbrook) auf. Für ihre wiederkehrende Rolle in der Fernsehserie Picket Fences wurde sie für einen Emmy nominiert. Außerdem hatte sie eine durchgehende Rolle in der Science-Fiction-Serie Star Trek: Deep Space Nine als Kai Winn, die religiöse Führerin der Bajoraner. In den Jahren 2011 und 2012 spielte sie in der US-Serie Shameless eine Ex-Inhaftierte.

Li Jun Li
Besetzung · Bekannt für Blood & Sinners
Li Jun Li (chinesisch 李麗君) ist eine US-amerikanische Schauspielerin chinesischer Herkunft, geboren in Shanghai. Im Kindesalter zog sie mit ihrer Familie zunächst nach Bogotá, Kolumbien, wo sie Spanisch lernte, und anschließend nach New York City, wo sie die Fiorello H. LaGuardia High School im Tanzzweig besuchte. Bekannt wurde Li Jun Li durch ihre Rollen als Iris Chang in der ABC-Serie Quantico, Rose Cooper in The Exorcist, Jenny Wah in der Netflix-Serie Wu Assassins sowie als Lady Fay Zhu im Kinofilm Babylon (2022). 2025 ist sie in Sinners als Grace Chow zu sehen. Ihre Karriere begann sie im Musicalbereich, unter anderem mit der Rolle der Liat in der Broadway-Produktion von South Pacific. Seitdem wirkte sie in zahlreichen TV-Serien und Filmen mit, darunter Blue Bloods, Damages, Minority Report, Chicago P.D., Sex/Life und Evil. Li Jun Li ist für ihre Vielseitigkeit und internationale Präsenz bekannt und spricht neben Englisch auch fließend Spanisch.
Mária Dér

James Van Der Beek
Besetzung · Bekannt für Dawson's Creek
James David Van Der Beek war ein US-amerikanischer Schauspieler. Bekannt wurde er durch seine Rolle als Dawson Leery in der Fernsehserie „Dawson’s Creek“ (1998–2003). Er spielte außerdem eine fiktionalisierte Version seiner selbst in der Kult-Sitcom „Don’t Trust the B---- in Apartment 23“ (2012–2013) auf ABC, verkörperte den FBI-Agenten Elijah Mundo in „CSI: Cyber“ (2015–2016) und war in der ersten Staffel der FX-Dramaserie „Pose“ (2018) als Matt Bromley zu sehen. Zu Van Der Beeks Filmografie gehören Varsity Blues (1999), Texas Rangers (2001), Die Regeln des Spiels (2002), Formosa Betrayed (2009), Labor Day (2013) und Bad Hair - Waschen. Schneiden. Töten. (2020).

Guus van der Made

Claire van der Boom
Tonio von der Meden

Marly van der Velden
Besetzung · Bekannt für Goede Tijden, Slechte Tijden

Jette van der Meij
Besetzung · Bekannt für Goede Tijden, Slechte Tijden

Max von der Groeben
Max von der Groeben, eigentlich Maximilian Alexander Graf von der Groeben, wurde am 15. Januar 1992 in Köln geboren. Er stammt aus einer bekannten Familie: Sein Vater, Alexander von der Groeben, ist ein ehemaliger Judoka und Sportjournalist, und seine Mutter, Ulrike von der Groeben, ist ebenfalls Sportjournalistin. Seine Schwester Carolin ist ebenfalls Schauspielerin und Synchronsprecherin. Max von der Groeben begann seine Schauspielkarriere bereits im Alter von zwölf Jahren mit einem Auftritt in der Sendung "Kings of Comedy". Er hatte weitere Rollen in verschiedenen Fernsehserien wie "Bernds Hexe", "Danni Lowinski" und "SOKO Köln". Seinen Durchbruch hatte er 2013 mit der Rolle des Danger in der erfolgreichen Filmreihe "Fack ju Göhte" an der Seite von Elyas M’Barek und Jella Haase. Neben seiner Schauspielkarriere ist Max von der Groeben auch als Synchron- und Hörspielsprecher tätig. Er lebt heute in München und hat seine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule abgeschlossen.