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Der Clou
1973
Chicago um 1930. Kleingauner Johnny Hooker und sein schwarzer Partner erleichtern unwissentlich den Geldkurier des mächtigen Unterweltbosses Lonnegan. Der lässt Johnnys Partner ermorden. Johnny wendet sich an den abgehalfterten Gauner Gondorff. Sie fädeln einen raffinierten Racheplan ein, setzen auf Lonnegans Wettleidenschaft. Mit Kollegen, die von Lonnegan reingelegt worden sind, errichten sie ein falsches Wettbüro. Johnny wird zum Schein von Gondorff erschossen, Lonnegans Millionen wandern in ihre Hände.

George Roy Hill
Regie · Bekannt für Der Clou
George Roy Hill war ein US-amerikanischer Schauspieler und Filmregisseur. Zu seinen Filmen gehören „Zwei Banditen“ (1969) und „Der Clou“ (1973), beide mit Paul Newman und Robert Redford in den Hauptrollen. Für beide Filme wurde er auch für den Oscar als Beste Regie nominiert, den er für Letzteren gewann. Hill inszenierte außerdem „Henrys Liebesleben“ (1964), „Hawaii“ (1966), „Modern Millie - Reicher Mann gesucht“ (1967), „Schlachthof 5“ (1972), „Tollkühne Flieger“ (1975), „Schlappschuss“ (1977), „Ich liebe dich - I love you - je t'aime“ (1979), „Garp und wie er die Welt sah“ (1982) und seinen letzten Film „Funny Farm“ (1988). Einem Nachruf zufolge „erlangten nur wenige Regisseure solchen Ruhm und Erfolg … und noch weniger genossen so kurze Zeit eine solche Bedeutung.“

David S. Ward
Drehbuchautor · Bekannt für Der Clou
David Schad Ward ist ein US-amerikanischer Drehbuchautor und Filmregisseur. Für seine Drehbücher zu den Filmen „Der Clou“ (1973) und „Schlaflos in Seattle“ (1993) wurde er für zwei Oscars nominiert und gewann den Preis für den erstgenannten Film. Außerdem wurde er für einen British Academy Film Award, einen Golden Globe Award und zwei Writers Guild of America Awards nominiert.

Jack Kehoe
Besetzung · Bekannt für The Untouchables, Der Clou
Jack Kehoe (21. November 1934 – 14. Januar 2020) war ein US-amerikanischer Schauspieler, der in einer Vielzahl von Filmen mitwirkte, darunter Serpico (1973), Der Clou (1973), Car Wash – Die Karre ist los (1976), On the Nickel (1980), Melvin und Howard (1980), Der Papst von Greenwich Village (1984), Die Unbestechlichen (1987), Midnight Run (1988) und Young Guns II (1990). Zu seinen Fernsehrollen zählten Auftritte in Serien wie Twilight Zone, Mord ist ihr Hobby und Miami Vice.

Tony Bill
Produzent · Bekannt für Der Clou
Gerard Anthony „Tony“ Bill (* 23. August 1940) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Produzent und Regisseur. Er produzierte den Film „Der Clou“ (1973), für den er gemeinsam mit Michael und Julia Phillips den Oscar für den besten Film erhielt. Er studierte Anglistik und Kunst an der University of Notre Dame in South Bend, Indiana, wo er 1962 seinen Abschluss machte. Bill begann seine Schauspielkarriere in den 1960er-Jahren mit seinem ersten Filmauftritt als Frank Sinatras naiver jüngerer Bruder in „Come Blow Your Horn“ (1963). Er spezialisierte sich auf die Darstellung liebenswerter, aber nicht allzu intelligenter Jugendlicher und junger Hauptdarsteller. Zu seinen Filmrollen zählen Auftritte in „None But the Brave“ (1965), „You're A Big Boy Now“ (1966), „Never a Dull Moment“ (1968), „Ice Station Zebra“ (1968), „Shampoo“ (1975), „The Little Dragons“ (1980), „Pee-wee's Big Adventure“ (1985) und „Less Than Zero“ (1987). Bill wirkte weiterhin in Fernsehfilmen, Miniserien und Gastrollen mit, allerdings seltener, da er sich zunehmend der Regie zuwandte. 1966 war er in der Folge „Chaff In The Wind“ der Westernserie „The Virginian“ zu sehen. 1967 wirkte er in der Folge „The Predators“ der NBC-Westernserie „The Road West“ mit Barry Sullivan mit. 1980 führte Bill bei seinem ersten Film „My Bodyguard“ Regie. Von dort aus führte er Regie bei „Six Weeks“ (1982), „Five Corners“ (1987), „Crazy People“ (1990), „A Home of Our Own“ (1993) und „Flyboys“ (2006), der laut Bill einer der ersten Spielfilme war, der vollständig mit Digitalkameras gedreht wurde. Im Fernsehen inszenierte Bill unter anderem „Truman Capotes One Christmas“, „Harlan County War“ und „Pictures of Hollis Woods“. 2009 veröffentlichte Bill das Buch „Movie Speak: How to Talk Like You Belong on a Film Set“. Das Buch geht der Etymologie der Filmsprache nach und enthält Anekdoten aus Bills Filmkarriere. Von 1984 bis 2000 war er zusammen mit Dudley Moore Mitinhaber des bekannten Restaurants „72 Market Street“ in Venice, Kalifornien. Er ist mit seiner zweiten Ehefrau, der ehemaligen Helen Buck Bartlett, verheiratet, die als Produzentin und Partnerin bei Barnstorm Films in Venice tätig ist. Das Paar hat zwei Töchter, Madeline und Daphne.

Robert Earl Jones
Besetzung · Bekannt für Der Clou
Robert Earl Jones (3. Februar 1910 – 7. September 2006), manchmal auch Earl Jones genannt, war ein US-amerikanischer Schauspieler und Boxer. Als einer der ersten prominenten schwarzen Filmstars verkörperte Jones die Harlem Renaissance der 1920er und 1930er Jahre und arbeitete zu Beginn seiner Karriere mit Langston Hughes zusammen. Jones war vor allem für seine Hauptrollen in Filmen wie „Lying Lips“ (1939) und später für Nebenrollen in Filmen wie „Der Clou“ (1973), „Die Glücksritter“ (1983), „Der Cotton Club“ (1984) und „Der einzige Zeuge“ (1985) bekannt. Er war der Vater des Schauspielers James Earl Jones.

Charles Durning
Besetzung · Bekannt für Der Clou
Charles Edward Durning (* 28. Februar 1923 in Highland Falls, New York; † 24. Dezember 2012 in New York City, New York) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Der schwergewichtige Mime zählte seit den 1970er Jahren zu den profiliertesten Nebendarstellern in Hollywood. Eine seiner bekanntesten Rollen spielte er 1982 als „Tootsies“ romantischer Verehrer. Charles Durning hatte 1965 in Ernest Pintoffs Harvey Middleman, Fireman einen ersten kurzen Filmauftritt. Zweimal war er für den Tony Award nominiert, erstmals 1965 für seine Rolle eines Universitätssporttrainers in dem Bühnenstück That Championship Season und zum zweiten Mal 1983 für seine Rolle als „Big Daddy“ im Tennessee-Williams-Stück Die Katze auf dem heißen Blechdach. Allgemeine Bekanntheit erreichte Charles Durning aber erst 1973 als Lieutenant Snyder in dem erfolgreichen Film Der Clou von George Roy Hill, in dem er als korrupter Inspektor zu sehen war. Der Film etablierte den grauhaarigen, schwergewichtigen Schauspieler in Hollywood als markanten Charakterdarsteller, der vor allem in den 1970er und 1980er Jahren regelmäßig in profilierten Nebenrollen zu sehen war. Zweimal war er in der Kategorie „Bester Nebendarsteller“ für einen Oscar nominiert: 1982 als singender Politiker in Colin Higgins’ Das schönste Freudenhaus in Texas und 1983 für seine Rolle als „Colonel Ehrhardt“ in dem Mel-Brooks-Remake von Sein oder Nichtsein. Eine seiner bekanntesten Rollen spielte Durning 1982 als romantischer Verehrer von Tootsie Dustin Hoffman. Seit 1975 wurde Durning neunmal für einen Emmy Award nominiert; darunter 2005 für seine Gastrolle als Ernie Yost in der Folge Der Held von Iwo Jima (im Original: Call of Silence) der CBS-Fernsehserie NCIS und zuletzt 2008 für seine 24 Gastauftritte als John Gavin Sr. in der Fernsehserie Rescue Me (2004–2007).

Ray Walston
Besetzung · Bekannt für Der Clou
Herman Raymond „Ray“ Walston (* 2. Dezember 1914 in New Orleans, Louisiana; † 1. Januar 2001 in Beverly Hills, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Theater-, Fernseh- und Filmschauspieler. Die wohl bekannteste Rolle Walstons war die des Onkel Martin in der Fernsehserie Mein Onkel vom Mars. Außerdem spielte er in Das Appartement einen der Vorgesetzten Jack Lemmons, und den sadistischen Boss von Jerry Lewis in Der Ladenhüter, der diesem im Auftrag der Kaufhausbesitzerin das Leben schwer macht. In Der Clou mimte er an der Seite von Robert Redford und Paul Newman einen der Hauptmitwirkenden an der großen Betrugsaktion, mit der ein Großkrimineller um sein Geld gebracht werden soll. Walston war in einer Vielzahl von Fernsehserien, die teilweise bis heute nicht in Deutschland gezeigt wurden, als Gaststar dabei, so in Outlaws, Adventures in Paradise, Saints and Sinners oder auch in bekannteren Serien wie Verrückter wilder Westen, Twen-Police, Der Chef, Kobra, übernehmen Sie, Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann, Starsky & Hutch, Sledge Hammer!, Die Spezialisten unterwegs oder Unsere kleine Farm (Little House on the Prairie). In der Serie Picket Fences – Tatort Gartenzaun spielte er in einer wiederkehrenden Rolle den Richter Henry Bone. In einer seiner letzten Rollen trat Walston als Hausmeister und Gärtner Boothby auf dem Campus der Sternenflotten-Akademie in Folgen aus den Star-Trek-Serien Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert und Star Trek: Raumschiff Voyager auf.

Dana Elcar
Besetzung · Bekannt für MacGyver, Der Clou, Der Chef
Dana Elcar (* 10. Oktober 1927 in Ferndale, Michigan, als Ibson Dana Elcar; † 6. Juni 2005 in Ventura, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Seit seinem Fernsehdebüt 1954 spielte Elcar knapp 200 Rollen in Film und Fernsehen. Dabei wirkte er in zahllosen Gastrollen in diversen Serien mit, in Großproduktionen wie 2010 nach Arthur C. Clarke, Komödien wie Solo für zwei (neben Steve Martin) und Buddy, Buddy! (neben Walter Matthau und Jack Lemmon), in Franco Zeffirellis The Champ und als FBI-Agent Polk in der Gaunerkomödie Der Clou (neben Paul Newman und Robert Redford). Besonders populär wurde er durch seine Serienrollen. Von 1976 bis 1978 spielte er in der Kriegsserie Pazifikgeschwader 214 (Baa Baa Black Sheep) Col. Thomas Lard, den paragraphentreuen Gegenspieler der sympathischen Hauptfigur, die dem US-amerikanischen Marinepiloten Gregory „Pappy“ Boyington (die von Robert Conrad gespielte Figur trug dabei den Namen Boyingtons) nachempfunden war. 1985 wurde er in der Serie MacGyver als Pete Thornton, Direktor der Phoenix-Foundation und damit Vorgesetzter des Titelhelden, besetzt. Zuvor hatte er bereits in der Pilotfolge zur Serie die Rolle eines Sicherheitschefs mit dem Namen Andy Colson gespielt. Die Figur Pete Thornton wurde so beliebt, dass Elcar ab Beginn der zweiten Staffel die feste Hauptrolle neben Richard Dean Anderson als MacGyver bekam, nachdem er während der ersten Staffel nur ein wiederkehrender Nebendarsteller war. 1991 erkrankte Elcar an der Augenkrankheit Grüner Star (Glaukom), an der er schließlich erblindete. Dennoch übte er seinen Beruf weiterhin aus, der zunehmende Verlust des Augenlichts wurde in seine Rolle bei MacGyver hineingeschrieben. In den folgenden Jahren übernahm Elcar immer wieder Gastrollen in Fernsehserien.

Tim Rossovich
Besetzung · Bekannt für Knight Rider
Tims Leben verlief in vielen Phasen. In seiner Jugend war er ein herausragender Footballspieler. Er wurde zum All-American an der St. Francis High School in Mountain View, Kalifornien, gewählt und spielte von 1965 bis 1968 für die University of Southern California (USC). 1967 war er Co-Kapitän des National Championship Teams. 2015 wurde er in die USC Athletic Hall of Fame aufgenommen. Im NFL-Draft 1968 wurde Tim von den Philadelphia Eagles ausgewählt, für die er vier Saisons spielte und 1969 in den Pro Bowl berufen wurde. Später spielte er zwei Jahre für die Philadelphia Bell in der World Football League, dann für die San Diego Chargers und schließlich für die Houston Oilers, bevor er 1976 seine erfolgreiche Footballkarriere beendete. Obwohl seine Karriere zweifellos bemerkenswert war, könnte ihm sein körperbetonter Spielstil in Form von CTE (Chronisch-traumatischer Enzephalopathie) zum Verhängnis geworden sein, was möglicherweise die Ursache für die vielen Eskapaden in seinem Leben war. Nach seiner Footballkarriere, mitten in seinen besten Jahren, wandelte sich Tim zum Schauspieler und Stuntman. Er wirkte unter anderem in Serien wie „MacGyver“, „Das A-Team“, „Baywatch“, „Magnum“, „Love Boat“ und „Drei Engel für Charlie“ mit. Auch auf der Kinoleinwand war er zu sehen, beispielsweise in dem Barbara-Streisand/Ryan-O’Neal-Film „Main Event“ (1979), „The Long Riders“ (1980), „Looker“ (1981), „Night Shift“ (1982) und „Der Clou II“ (1983). 1995 kehrte er nach Grass Valley, Kalifornien, zurück, wo er bis zu seinem Tod lebte.

Robert Shaw
Besetzung · Bekannt für Der weiße Hai, Der Clou
Robert Archibald Shaw (* 9. August 1927 in Westhoughton, Großbritannien; † 28. August 1978 in Tourmakeady, County Mayo, Irland) war ein britischer Schauspieler und Schriftsteller. Seine Schauspielausbildung erhielt er an der Royal Academy of Dramatic Art. 1949 hatte er sein Bühnendebüt. Die erste größere Kinorolle hatte er in dem 1954 gedrehten Kriegsfilm Mai 1943 – Die Zerstörung der Talsperren. Zum international bekannten Star wurde er in der Rolle von Donald „Red“ Grant, dem Gegenspieler von James Bond (gespielt von Sean Connery) im zweiten Bondstreifen James Bond 007 – Liebesgrüße aus Moskau und durch die 1970er-Jahre-Filme Der Clou (1973), Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123 (1974) und Der weiße Hai (1975). Für den Film Ein Mann zu jeder Jahreszeit (1966) war Shaw für den Oscar als bester Nebendarsteller nominiert, ebenso für einen Golden Globe. Während der Dreharbeiten zum Film Lawinenexpress starb Robert Shaw im Alter von 51 Jahren an einem Herzinfarkt.

Robert Clouse
Regie · Bekannt für Der Mann mit der Todeskralle
Robert Clouse war 1973 Regisseur des Films Der Mann mit der Todeskralle. Hier agierte Bruce Lee erstmals in einem abendfüllenden Film, der für ein westliches Publikum in englischer Sprache gefilmt wurde. Wegen der großen und nachhaltigen Wirkung dieses Streifens bekam er in der Folge viele ähnliche Aufträge, obwohl es Zweifel daran gab, dass Robert Clouse wirklich gerne mit Kampfsportlern drehte.[2] So wirkte er gleich im folgenden Jahr als Regisseur eines Films namens „Black Belt Jones“, der den aus „Der Mann mit der Todeskralle“ bekannten Karateka Jim Kelly in der Hauptrolle präsentierte. Für den Produzenten Raymond Chow nahm er sich auch des vorliegenden Materials für Bruce Lees unvollendet hinterlassenen Film Bruce Lee – Mein letzter Kampf an. Das Ergebnis fand 1978 den Weg in die Kinos, nachdem Robert Clouse mit verschiedenen Lee-Doubles Ergänzungsszenen nachgedreht hatte. Der Film wurde zwiespältig[3] aufgenommen, macht es aber für die Fans möglich, viele authentische Aufnahmen des verstorbenen Bruce Lee erstmals auf der Leinwand zu sehen. Auch für Jackie Chan war Robert Clouse der erste Regisseur, mit dem er einen westlichen Film machte. Das Drehbuch für Die große Keilerei (1980) stammte ebenfalls von Robert Clouse. Es wies ebenfalls die für Jackie Chan typische Mischung von Akrobatik und Humor auf, die ihm dann schließlich 1994 (nach dem verhältnismäßigen humorlosen Der Protektor im Jahre 1985) mit Rumble in the Bronx tatsächlich den Durchbruch im Westen brachte. Im Jahr 1984 war er einer der Regisseure der Fernsehserie Der Ninja-Meister mit Lee van Cleef. Der Titelheld war auf der Flucht vor einem Ninja namens „Okasa“, der von Sho Kosugi verkörpert wurde. Sho Kosugi wurde dadurch im Westen als Ninja-Darsteller bekannt und hatte anschließend auch hier mit seinen Ninja-Filmen großen Erfolg. Nach diesem Ausflug zum Fernsehen kehrte Robert Clouse zum Kino zurück. Zweimal ließ er Cynthia Rothrock China O’Brian spielen, wobei er auch an den Drehbüchern maßgeblich beteiligt war. Im Jahr seines Todes führte er zunächst Regie bei einem Film namens Ironheart (mit Bolo Yeung und Richard Norton). Er führte diese Arbeit aber nicht mehr zu Ende.

Hugh Grant
Besetzung · Bekannt für Notting Hill, Dungeons & Dragons: Honor Among Thieves, The Gentlemen
Hugh Grant, am 9. September 1960 in London geboren, ist ein britischer Schauspieler, der vor allem mit romantischen Komödien wie Notting Hill und Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück bekannt geworden ist. Nach Engagements in kleineren Produktionen kann Hugh Grant 1993 mit Was vom Tage übrigblieb einen Achtungserfolg feiern. Seinen internationalen Durchbruch feierte der Brite mit der image-bildenden Hauptrolle im Überraschungserfolg Vier Hochzeiten und ein Todesfall. Nachdem er Mitte der 1990er Jahre für einige Jahre vom Filmgeschäft Abstand gesucht hat, gibt er 1999 mit seinem bis dato erfolgreichsten Film Notting Hill sein großes Comeback. Die Liebeskomödie mit Julia Roberts bekam gute Kritiken und spielte weltweit 370 Millionen US-Dollar ein. Im neuen Jahrtausend distanzierte sich Hugh Grant etwas von seinem Image, indem er sich anderen Charakteren widmet. Für seine Darstellungen in Filmerfolgen wie Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück und About a Boy oder: Der Tag der toten Ente bekommt er außergewöhnlich viel Lob. Grant, der sich stets vom üblichen Starrummel zu distanzieren versucht, widmete sich Ende der 2000er Jahre wieder vor allem Rollen in romantischen Komödien, so zum Beispiel in Mitten ins Herz – Ein Song für Dich. 2012 gehörte Hugh Grant mit zum Ensemble der Romanverfilmung Cloud Atlas - Alles ist verbunden und übernahm hier sechs verschiedene Rollen. Drei Jahre später übernahm er einen kleineren Part in Codename U.N.C.L.E. und wurde als St. Clair Bayfield in dem Biopic Florence Foster Jenkins gecastet. 2017 ist Grant in einer Rolle im Familienfilm Paddington 2 zu sehen.

Donald Sutherland
Besetzung · Bekannt für M.A.S.H., Der Adler der neunten Legion, Die Tribute von Panem - Catching Fire
Donald McNicol Sutherland, (* 17. Juli 1935 in Saint John, New Brunswick) ist ein kanadischer Theater- und Filmschauspieler. Seit den 1970er Jahren war er in mehreren Filmklassikern in profilierten Rollen zu sehen. 2017 wurde ihm der Ehrenoscar zuerkannt. Sein schauspielerisches Talent konnte er erstmals im Alter von fünfzehn Jahren unter Beweis stellen, als er im Hörspiel A Christmas Carol nach Charles Dickens die Rolle des Scrooge sprach. Nebenbei war er zu dieser Zeit auch als Stand-up-Comedian tätig. Später studierte er an der Universität von Toronto und trat dort der Schauspielgruppe bei. Durch seinen Auftritt in Shakespeares Der Sturm wurde der Theaterkritiker Herbert Whitaker auf ihn aufmerksam und schlug ihm vor, professioneller Schauspieler zu werden. Sutherland befolgte den Rat und ging nach London, um an der Royal Academy of Dramatic Art zu studieren. Sein Debüt gab er Anfang der 1960er Jahre im Stück August for the People an der Seite von Rex Harrison. Auf einer Theatertournee durch Großbritannien 1964 entdeckte ihn der Produzent Paul Maslansky und nahm ihn für den Independent-Horrorfilm Das Schloss der lebenden Toten unter Vertrag. Weitere Filmrollen folgten, auch in den Fernsehserien Simon Templar und Mit Schirm, Charme und Melone hatte er gelegentliche Auftritte. Dies nutzte Sutherland wenig später, um eine Rolle in dem Kriegsfilmklassiker Das dreckige Dutzend zu bekommen. Hierfür zeigte er den Produzenten als Referenz die von Roger Moore inszenierte Folge Simon Templar auf der Flucht der Serie Simon Templar. Nach dem Film Das dreckige Dutzend gelang Sutherland 1970 mit Robert Altmans MASH der endgültige Durchbruch. Zu dieser Zeit engagierte sich Sutherland zusammen mit Jane Fonda vehement gegen den Vietnamkrieg. Bemerkenswertes Zeugnis ist ihr gemeinsamer Film F.T.A. – steht für Free The Army (gemeint ist aber Fuck The Army) –, der ihre Agitationstournee zu Standorten der US Army in der ganzen Welt dokumentiert. Es folgten Rollen in Wenn die Gondeln Trauer tragen, Der Tag der Heuschrecke, Kentucky Fried Movie, Ich glaub’, mich tritt ein Pferd, dem Horrorklassiker Die Körperfresser kommen, Die Nadel und JFK – Tatort Dallas. Sutherland gilt als einer der wandlungsfähigsten Schauspieler Hollywoods. 1985 trat er im Videoclip zur Single „Cloudbusting“ (Auskopplung aus dem Album Hounds of Love) der britischen Sängerin Kate Bush in der Rolle des Wilhelm Reich auf, der die „Cloudbuster“ zur Wettermanipulation erfand. Seit den 1990er Jahren ist er auch häufig in profilierten Nebenrollen zu sehen, wie beispielsweise 1995 in Outbreak – Lautlose Killer an der Seite von Dustin Hoffman und Morgan Freeman. Für seine Rolle in der 1995 ausgestrahlten Serie Citizen X erhielt er den Emmy Award in der Kategorie Outstanding Actor in a Supporting Role in a Miniseries or a Movie. Anschließend folgten bedeutende Nebenrollen in Filmen wie Die Jury, Instinkt, Space Cowboys, Unterwegs nach Cold Mountain oder Die Tribute von Panem – The Hunger Games und dessen Fortsetzungen. Seine Leidenschaft für das Theater hat er trotz seiner Kinoerfolge nie aufgegeben. In jüngerer Vergangenheit stand er für Enigmatic Variations im Londoner Savoy Theatre auf der Bühne.

Superstore
2015
Der junge Jonah tritt seinen neuen Job im "Cloud 9-Superstore" an. Dabei läuft nicht alles reibungslos. Dina, die stellvertretende Managerin, gewinnt beim Antrittsgespräch fälschlicherweise den Eindruck, dass der Neue sich für sie interessiere.

James D'Arcy
Besetzung · Bekannt für VisionQuest, Jupiter Ascending, Oppenheimer
Der britische Schauspieler James D’Arcy wurde als Simon Richard D’Arcy am 24. August 1975 in Amersham, Buckinghamshire geboren und ist in London aufgewachsen. Er ist vor allem wegen seiner Rollen in Master & Commander – Bis ans Ende der Welt, Cloud Atlas – Alles ist verbunden und The Philosophers – Wer überlebt? bekannt. James D’Arcys Vater starb, als D’Arcy noch sehr jung war, weshalb er und seine jüngere Schwester Charlotte von ihrer Mutter Caroline aufgezogen wurden. Nach seiner Schulausbildung ging D’Arcy für ein Jahr nach Australien und nahm dort bereits an mehreren Schauspielstunden teil. Er entwickelte regelrecht eine Leidenschaft für die Schauspielerei und schrieb sich nach seiner Rückkehr bei der London Academy of Music and Dramatic Art (LAMDA) ein. Sein Abschluss folgte 1995. Anschließend begann er seine Karriere mit kleineren Rollen, so zum Beispiel in der Serie gerichtsmediziner-dr-leo-dalton und in Fernsehfilmen wie Das Gespenst von Canterville und Im Eishaus. 2002 verkörperte er Sherlock Holmes im TV-Film Sherlock. International wurde er erst bekannt, als er neben Russell Crowe die Rolle des Lt. Tom Pullings in Master and Commander verkörperte. Es folgten einige Horrorfilme wie Exorzist: Der Anfang und Rise: Blood Hunter, bis mit Cloud Atlas – Alles ist verbunden und Hitchcock weitere Hit-Filme kamen. In der Serienwelt versuchte es James D’Arcy mit der Serie Those Who Kill. Allerdings wurde die Serie bereits nach zehn Episoden abgesetzt. Mehr Glück hatte er mit dem Auftritt in der zweiten Staffel von Broadchurch. Außerdem gehört er zum Main Cast der von ABC produzierten Serie Marvel’s Agent Carter. Dabei spielt er Edwin Jarvis, den treuen Butler von Howard Stark.

Blake Edwards
Blake Edwards, eigentlich William Blake Crump, war ein US-amerikanischer Filmregisseur und -produzent, Schauspieler und Drehbuchautor von meist turbulenten Komödien, vor allem bekannt durch die Filme mit Peter Sellers in der Hauptrolle als Inspektor Clouseau und Frühstück bei Tiffany.

David Gyasi
Besetzung · Bekannt für Diplomatische Beziehungen, Interstellar
David Kwaku Asamoah Gyasi (geboren am 2. Januar 1980) ist ein britischer Schauspieler. Am bekanntesten ist er für seine Rollen in „Cloud Atlas“ (2012) und „Interstellar“ (2014). Im Fernsehen spielte er die Hauptrolle des Lex Carnahan in der CW-Miniserie „Containment“ (2016), den Argeus in „Carnival Row“ (2019–2023) und den Außenminister Austin Dennison in „The Diplomat“ (seit 2023).

Lars Eidinger
Besetzung · Bekannt für Babylon Berlin, City of Blood
Lars Eidinger, geboren in Berlin, studierte an der renommierten Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Seit 1999 ist er Ensemblemitglied an der Berliner Schaubühne. Seine Darstellungen von Hamlet und Richard III. in den Inszenierungen von Thomas Ostermeier wurden international beachtet und machten ihn zu einem prägenden Schauspieler der Schaubühne. Neben seiner Theaterarbeit ist Lars Eidinger in zahlreichen nationalen und internationalen Kino- und Fernsehproduktionen zu sehen, unter anderem in Alle Anderen (Regie: Maren Ade, 2008), Goltzius & The Pelican Company (Regie: Peter Greenaway, 2011), Was bleibt (Regie: Hans-Christian Schmid, 2011), Tatort - Borowski und der stille Gast (Regie: Christian Alvart, 2012), Clouds of Sils Maria (Regie: Olivier Assayas, 2013), Familienfest (Regie: Lars Kraume, 2014), Personal Shopper (Regie: Olivier Assayas, 2015), SS-GB (BBC, Regie: Philipp Kadelbach, 2015), Mathilda (Regie: Alexey Uchitel, 2014-15), Die Blumen von gestern (Regie: Chris Kraus, 2015), Terror (Regie: Lars Kraume, 2016), Werk ohne Autor (Regie: F. H. v. Donnersmarck), Babylon Berlin (Regie: Tom Tykwer, Hendrik Handloegten, Achim von Borries), Sense 8 (Regie: Lana und Lilli Wachowski), Twins (Regie: Lamberto Bava, 2016), Maryline (Regie: Guillaume Gallienne, 2016), Dumbo (Regie: Tim Burton, 2017), High Life (Regie: Claire Denis, 2017). Alle Anderen von Maren Ade, in dem Lars Eidinger die männliche Hauptrolle neben Birgit Minichmayr spielt, wurde 2009 mit dem Silbernen Bären der Berlinale ausgezeichnet. Für Verhältnisse wurde er 2010 und für Polizeiruf - Der Tod macht Engel aus uns allen 2013 für den Deutschen Fernsehpreis als bester Schauspieler nominiert. 2013 erhielt Lars Eidinger den Preis der Deutschen Filmkritik als Bester Darsteller und 2014 den Grimme-Preis. 2017 war Lars Eidinger erneut für den Deutschen Fernsehpreis als Bester Darsteller für Terror und Familienfest nominiert, der den Preis als Bester Film gewann. Neben der Schauspielerei ist Lars Eidinger auch Musiker und DJ. Er lebt in Berlin.

Ben Whishaw
Besetzung · Bekannt für Fargo, James Bond 007 - Spectre, No Time to Die
Benjamin John „Ben“ Whishaw (geboren am 14. Oktober 1980) ist ein englischer Schauspieler, der an der Royal Academy of Dramatic Art ausgebildet wurde. Whishaw ist vor allem bekannt für seine Durchbruchrolle als Hamlet, seine Rollen in den Fernsehserien Nathan Barley, Criminal Justice, The Hour und London Spy sowie für Filmrollen in Perfume: The Story of a Murderer (2006), I'm Not There (2007), Bright Star (2009), Brideshead Revisited (2008), Cloud Atlas (2012), The Lobster (2015) und Suffragette (2015). Er spielte außerdem die Rolle des Q in den James-Bond-Filmen beginnend mit Skyfall (2012) und war die Stimme von Paddington Bear im Film Paddington aus dem Jahr 2014.

Rick Schroder
Besetzung · Bekannt für Strong Medicine: Zwei Ärztinnen wie Feuer und Eis, New York Cops – NYPD Blue
Richard Bartlett Schroder ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Filmemacher. Als Kinderschauspieler debütierte er unter dem Namen Ricky Schroder in dem Film Der Champ (1979), durch den er der bislang jüngste Golden Globe-Preisträger wurde, und wurde später zum Kinderstar in der Sitcom Silver Spoons (1982–1987). Zu dieser Zeit spielte er auch die Titelrolle in „Der kleine Lord“ neben Sir Alec Guinness. Als Erwachsener spielte er weiterhin, meist unter dem Namen Rick Schroder, insbesondere in der Western-Miniserie Lonesome Dove (1989) und in der Polizeidramaserie NYPD Blue (1998–2001). Sein Regiedebüt gab er mit dem Film Black Cloud (2004) und produzierte mehrere Filme und Fernsehserien, darunter den Anthologiefilm Locker 13 und die Kriegsdokumentation The Fighting Season.

Justin Baldoni
Besetzung · Bekannt für Jane the Virgin, Everwood
Justin Baldoni ist ein US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler und -regisseur. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rolle als Rafael Solano in der Comedy-Drama-Serie „Jane the Virgin“. Nach dem Erfolg seiner digitalen Dokumentarserie „My Last Days“ (2012), die das Leben aus der Perspektive Sterbender schildert, gründete er Wayfarer Entertainment, ein digitales Medienstudio, das inspirierende Inhalte produziert, um die menschliche Erfahrung zu feiern und zu bereichern. Seitdem führte er bei den Spielfilmen „Five Feet Apart“ (2019), „Clouds“ (2020) und „It Ends With Us“ (2024) Regie.

Katy Karrenbauer
Katy Karrenbauer (* 31. Dezember 1962 in Duisburg) ist eine deutsche Schauspielerin, Synchronsprecherin, Sängerin und Autorin. Einem breiten Publikum bekannt wurde sie durch die Rolle der Christine „Walter“ in der Fernsehserie Hinter Gittern – Der Frauenknast. Ihre Schauspielkarriere begann zunächst am Theater, unter anderem am Urania Theater in Köln sowie an verschiedenen Bühnen in Deutschland. Vor der Kamera trat sie ab 1994 in Erscheinung und spielte in der RTL-Serie Notaufnahme die Rettungssanitäterin Karo Kaiser. Es folgten zahlreiche Gastauftritte in Serien wie Verbotene Liebe, Balko, Die Wache und Nikola. Den Durchbruch schaffte Karrenbauer 1997 mit ihrer Rolle als Christine Walter in Hinter Gittern – Der Frauenknast, die sie bis 2007 in insgesamt 16 Staffeln verkörperte. Für ihre Darstellung wurde sie 1999 für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Neben zahlreichen Fernsehfilmen wirkte sie auch in Kinoproduktionen wie 7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug, Zettl und Cloud Atlas mit. Außerdem arbeitete sie mehrfach mit dem Regisseur Rosa von Praunheim zusammen, unter anderem für die Filme Härte und Darkroom – Tödliche Tropfen. Auch auf Theater- und Musicalbühnen blieb Karrenbauer aktiv und war unter anderem bei den Karl-May-Festspielen in Elspe und Bad Segeberg zu sehen. Darüber hinaus arbeitet sie als Synchronsprecherin, unter anderem für die Serie Glee.

Karine Vanasse
Besetzung · Bekannt für Revenge
Karine Vanasse ist eine kanadische Schauspielerin und Filmproduzentin. Im Frühjahr 2001 verbrachte Vanasse sechs Monate in Griechenland. Im Theater stand sie im Musical Irma, la douce (2002–2003) auf der Bühne. Unter der Regie von Charles Binamé verkörperte sie die Hauptrolle der Donalda in Séraphin: un homme et son péché (2002). Das Liebesdrama mit Pierre Lebeau und Roy Dupuis erhielt verschiedene Auszeichnungen und war an den kanadischen Kinokassen erfolgreich. Im Film Head in the Clouds (2004) war Vanasse mit Charlize Theron und Penélope Cruz zu sehen. Bei der Fernsehserie Un homme mort (2006) trat sie auch als Co-Produzentin auf. 2009 produzierte sie Denis Villeneuves Drama Polytechnique, in dem sie auch eine der Hauptrollen spielte.