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Martin Shaw
Martin Shaw ist ein englischer Schauspieler. Bekannt wurde er durch seine Rollen in den Fernsehserien „Die Profis“, „Der Chef“, „Judge John Deed“ und „Inspector George Gently“. Er stand auch auf der Bühne und wirkte in Filmen mit, sprach zahlreiche Hörbücher ein und moderierte verschiedene Fernsehserien, darunter die Serie „Martin Shaw: Aviators“ aus dem Jahr 2006.

Heide Keller
Heide Keller (* 15. Oktober 1939 in Düsseldorf; † 27. August 2021 in Bonn) war eine deutsche Schauspielerin und Drehbuchautorin. Einem breiten Publikum wurde sie vor allem durch die Verkörperung der Chefhostess Beatrice von Ledebur in rund 80 Filmen der ZDF-Reihe Das Traumschiff und in 27 Folgen des Ablegers Kreuzfahrt ins Glück bekannt.

Suzanne Pleshette
Suzanne Pleshette (* 31. Januar 1937 in New York City; † 19. Januar 2008 in Los Angeles, Kalifornien) war eine US-amerikanische Schauspielerin. Eine ihrer ersten Filmrollen spielte Pleshette 1958 in dem Jerry-Lewis-Film Geisha Boy (Der Geisha Boy, auch Jerry außer Rand und Band). Ihre eigentliche Karriere begann jedoch Ende der 1950er-Jahre mit vielen anfänglich kleinen Rollen in US-amerikanischen Fernsehproduktionen. Sie spielte unter anderem in drei Folgen der Arztserie Dr. Kildare. Der Durchbruch gelang ihr 1963 in der Rolle der Lehrerin Annie Hayworth in Alfred Hitchcocks Kinofilm Die Vögel. Es folgten unzählige Gastauftritte in Fernsehserien (beispielsweise in Bonanza, Rauchende Colts, Ihr Auftritt, Al Mundy, Der Chef, Columbo oder Kojak – Einsatz in Manhattan) und ein festes Engagement als Emily Hartley in der Bob Newhart Show. Seit Mitte der 1960er-Jahre ist sie auch in einigen Disney-Kinofilmen zu sehen oder zu hören gewesen. In der Serie Schwestern (1989, Nightingales) von Aaron Spelling hat sie als Schuldirektorin Christine Broderick versucht, die Dinge unter Kontrolle zu halten, war selbst aber immer noch in ihren Ex Dr. Paul Petrillo (Gil Gerard) verliebt. Pleshette spielte auch erfolgreich Theater am Broadway. In ihren letzten Lebensjahren war sie unter anderem in den Sitcoms Will & Grace (als Karens Mutter) und in Meine wilden Töchter (als Cates Mutter) zu sehen.

Fred Williamson
Besetzung · Bekannt für From Dusk Till Dawn, M.A.S.H.
Frederick Robert Williamson ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Filmemacher und ehemaliger American-Football-Spieler. Während seiner Footballkarriere erhielt er aufgrund seines aggressiven Spielstils, der auch Kampfsporttechniken einschloss, den Spitznamen „The Hammer“. Nach seinem Rücktritt vom Football im Jahr 1968 übernahm Williamson eine Reihe von Gast- und Nebenrollen im Fernsehfilmen- und Serien (z.B. Der Chef, Raumschiff Enterprise und M.A.S.H.). Seine erste Hauptrolle spielte er in dem Blaxploitation-Western „Die Legende des Nigger Charley“ (1972), den er in zwei Fortsetzungen wiederholte. 1973 spielte er die Rolle des Tommy Gibbs in dem Krimidrama „Black Caesar“ und dessen Fortsetzung „Hell Up in Harlem“. Williamson spielte auch Rollen in anderen Blaxploitation-Filmen der 1970er Jahre, wie „Hammer“ (1972), „That Man Bolt“ (1973) und „Three the Hard Way“ (1974). Später im selben Jahrzehnt war er intensiv im italienischen Kino tätig und begann auch, eigene Filme zu drehen und zu produzieren.

Don Stroud
Besetzung · Bekannt für James Bond 007 - Lizenz zum Töten
Donald Lee Stroud (* 1. September 1943 in Honolulu, Hawaii) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Am Strand von Waikīkī wurde er vom Schauspieler Troy Donahue entdeckt, der ihn als sein Stuntdouble engagierte. Stroud zog daraufhin nach Hollywood, um Schauspieler zu werden. Kurze Zeit später hatte er im Western Das Teufelsweib von Texas sein Spielfilmdebüt neben Doris Day, Peter Graves und George Kennedy. Im Jahr 1968 spielte er neben Richard Widmark und Henry Fonda in dem Polizeifilm Nur noch 72 Stunden von Don Siegel. Im selben Jahr hatte er seine erste größere Filmrolle als Antagonist von Clint Eastwood in Siegels Actionfilm Coogans großer Bluff. 1971 war er als Arthur Roy Brown der Gegenspieler des deutschen Jagdfliegers Manfred von Richthofens in Roger Cormans Der Rote Baron. Im darauf folgenden Jahr trat er im Western Sinola ein weiteres Mal als Gegner von Clint Eastwood auf. Ab Mitte der 1960er Jahre war Stroud auch als Fernsehschauspieler aktiv und spielte Gastrollen in Fernsehserien wie Die Leute von der Shiloh Ranch und Der Chef. 1973 war er Pin-up-Modell der Novemberausgabe des Erotik-Magazins Playgirl. Seine bis dahin gut verlaufene Filmkarriere geriet ins Stocken, in Folge spielte er vorwiegend in B-Movies, wie etwa dem Blaxploitation-Film Der Sohn des Mandingo mit Jim Brown in der Hauptrolle. Erwähnenswert sind außerdem seine Rolle als Father Bolen im Horrorfilm Amityville Horror von 1979 sowie 1989 seine Mitwirkung bei dem James-Bond-Film Lizenz zum Töten. Von 1979 bis 1980 war er im Fernsehen als Sergeant Mike Varrick in der Fernsehserie Mrs. Columbo neben Kate Mulgrew in der Titelrolle zu sehen; die Serie wurde jedoch nach 13 Folgen eingestellt. Zwischen 1984 und 1987 verkörperte Stroud neben Stacy Keach in vier Staffeln der Krimiserie Mike Hammer nach den Romanen von Mickey Spillane den Polizeicaptain Pat Chambers. 2011 hatte er eine Nebenrolle in der Serie Hawaii Five-0, seine bisher letzte Rolle war 2012 die des Sheriffs Bill Sharp in Quentin Tarantinos Western Django Unchained.

Allison Janney
Besetzung · Bekannt für Mom, The West Wing, Minions & Monster
Allison Brooks Janney (* 19. November 1959 in Boston, Massachusetts) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Oscar-, Golden-Globe- sowie siebenfache Emmy-Preisträgerin. Janney spielte bereits als Schülerin bei einer Collegeaufführung am Kenyon College mit, bei der Paul Newman Regie führte. Später studierte sie am New Yorker Neighborhood Playhouse sowie an der Londoner Royal Academy of Dramatic Art. Ihre erste Filmrolle spielte Janney an der Seite von Sandra Bullock in der Komödie Youngsters – Die Brooklyn Gang aus dem Jahr 1989. Ihre Rolle im Filmdrama Big Night (1996) von Campbell Scott und Stanley Tucci brachte ihr im Jahr 1997 eine Nominierung für den Chlotrudis Award. Im Abenteuerfilm Sechs Tage, sieben Nächte (1998) spielte sie die Rolle von Marjorie, der Chefin von Robin Monroe (Anne Heche). Janney spielte von 1997 bis 1998 neben Anthony LaPaglia am Broadway in dem Theaterstück A View From the Bridge von Arthur Miller. Für ihre Rolle erhielt sie einen Drama League Award und war für einen Tony Award nominiert. Im Filmdrama American Beauty (1999) trat Janney an der Seite von Kevin Spacey und Annette Bening auf. Für ihre Rolle gewann sie im Jahr 2000 mit dem Schauspielerensemble einen Screen Actors Guild Award und den Online Film Critics Society Award. In den Jahren 1999 bis 2006 spielte Janney in der Fernsehserie The West Wing – Im Zentrum der Macht die Rolle der Pressesprecherin des Weißen Hauses C.J. Cregg. Für diese Rolle wurde sie in den Jahren 2001, 2002, 2003 und 2004 für einen Golden Globe Award nominiert. In den Jahren 2000, 2001, 2002 und 2004 gewann sie einen Emmy, für den sie außerdem 2003 und 2006 nominiert wurde. Im Jahr 2001 erhielt sie einen Golden Satellite Award und 2003 eine Nominierung für den gleichen Preis. In den Jahren 2001 und 2002 erhielt sie einen Screen Actors Guild Award; in den Jahren 2003, 2004, 2005 und 2006 war sie für den Screen Actors Guild Award nominiert. Im Jahr 2000 war sie für den Television Critics Association Award und für den Viewers for Quality Television Award nominiert. 2001 war sie für die TV Guide Awards, 2002 für einen AFI TV Award nominiert. Im Filmdrama The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit (2002) spielte Janney an der Seite von Nicole Kidman, Julianne Moore und Meryl Streep. Für ihre Rolle war sie im Jahr 2003 mit dem Schauspielerensemble für einen Screen Actors Guild Award und für den Phoenix Film Critics Society Award nominiert. Die Rolle im Independent-Film Our Very Own aus dem Jahr 2005 brachte Janney eine Nominierung für den Independent Spirit Award. Für ihre Rollen in Mom und Masters of Sex erhielt sie 2014 jeweils einen Emmy als beste Nebendarstellerin in einer Comedyserie und als beste Gastdarstellerin in einer Dramaserie. 2015 wurde sie in beiden Kategorien erneut für den Emmy nominiert und gewann in der Kategorie beste Nebendarstellerin in einer Comedyserie ihren siebten Preis. Der bisherige Höhepunkt in ihrer Filmkarriere stellte sich mit der Filmbiografie I, Tonya (2017) ein. Für ihre Nebenrolle als exzentrische Eiskunstlauf-Mutter LaVona Golden wurde sie u. a. 2018 mit dem Oscar und Golden Globe Award ausgezeichnet.

Kate Burton
Besetzung · Bekannt für Untreu, Scandal
Katherine „Kate“ Burton (* 10. September 1957 in Genf, Schweiz) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Burton debütierte an der Seite ihres Vaters, Richard Burton, im Historiendrama Königin für tausend Tage aus dem Jahr 1969, wurde jedoch nicht im Abspann erwähnt. In der Actionkomödie Big Trouble in Little China (1986) spielte sie an der Seite von Kurt Russell und Kim Cattrall eine der größeren Rollen. Ihr Auftritt in der Fernsehserie Junge Schicksale (ABC Afterschool Specials) im Jahr 1995 brachte ihr 1996 den Daytime Emmy Award. Als Theaterdarstellerin wurde Burton im Jahr 2002 für ihre Rollen in den Stücken Hedda Gabler und The Elephant Man für zwei Tony Awards nominiert.[2] Im Fernsehthriller Besessen (2002) übernahm sie neben Jenna Elfman eine der Hauptrollen. Im Filmdrama Empire Falls (2005) spielte sie die Rolle der Tochter der Chefin von Miles Roby (Ed Harris), die in diesen jahrelang verliebt ist. Im Thriller Stay (2005) trat sie neben Ewan McGregor, Ryan Gosling und Naomi Watts in einer größeren Rolle auf. Ihre seit 2005 gespielte Rolle der Ellis Grey in der Fernsehserie Grey’s Anatomy brachte ihr 2006 und 2007 jeweils eine Nominierung für den Emmy. In der Serie Scandal spielte sie von 2012 bis 2018 – ebenfalls, wie Grey's Anatomy, von Shonda Rhimes – die Rolle der Sally Langston, für die sie 2014 wieder für den Emmy nominiert wurde.

Raymond Burr
Besetzung · Bekannt für Der Chef, Perry Mason
Raymond William Stacey Burr (* 21. Mai 1917 in New Westminster, British Columbia; † 12. September 1993 in Sonoma, Kalifornien, Vereinigte Staaten) war ein kanadischer Schauspieler. Bekannt wurde er vor allem durch die Fernsehserien Der Chef und Perry Mason. Für seine Arbeit gewann er zweimal den Emmy. Auch als Filmschauspieler war er erfolgreich, etwa als der Mörder in Das Fenster zum Hof. Burr erhielt 1946 seine erste Filmrolle in San Quentin (1946), in dem er einen kaltblütigen, sadistischen Killer spielte. Danach spielte er in über 90 Kinofilmen mit. Hervorzuheben ist besonders seine Mitwirkung in dem Hitchcock-Film Das Fenster zum Hof (1954), in dem er der finstere Gegenspieler des auf den Rollstuhl angewiesenen Fotografen (James Stewart) war. Burr wirkte in Filmen aller Genres mit. Er spielte neben Errol Flynn in Die Liebesabenteuer des Don Juan (1948), mit den Marx Brothers in Love Happy (1949), in dem Drama Gardenia – Eine Frau will vergessen (1953), in Tarzan bricht die Ketten (1953) wie auch in The Return – Tödliche Bedrohung (1980). In dem 1951 fertiggestellten Film Ein Platz an der Sonne mit Montgomery Clift und Elizabeth Taylor spielte er einen Staatsanwalt. In der amerikanischen Ausgabe des ersten Godzilla-Films (1956) wurden zusätzlich Szenen mit Burr eingefügt, die mittlerweile in Deutschland von Splendid (zusammen mit der deutschen Kinoversion) auf DVD veröffentlicht wurden. In der Neuverfilmung von 1984 spielte er mit einem ähnlichen Rollennamen (1956 war sein Rollenname Steve Martin, 1984 wurde sein Name in Mr. Martin geändert, um Verwechslungen mit dem gleichnamigen Schauspieler zu vermeiden) noch einmal in einem Godzilla-Film mit. Auch in einem 3D-Film, in Der Würger von Coney Island (1954), war Burr einmal zu sehen. Seine bekanntesten Rollen spielte Raymond Burr allerdings im Fernsehen, so ab 1957 in 271 Folgen den Anwalt Perry Mason in der gleichnamigen Fernsehserie sowie den im Rollstuhl sitzenden Chief Ironside in 199 Folgen der Serie Der Chef zwischen 1967 und 1975. Die weiteren Hauptdarsteller in der Perry-Mason-Serie waren Barbara Hale als seine Sekretärin Della Street, William Hopper als Privatdetektiv Paul Drake, William Talman als Staatsanwalt Hamilton Burger und Ray Collins als Lt. Arthur Tragg. Zwischen 1985 und 1993 entstand eine Neuauflage von Perry Mason als Fernsehreihe mit 26 Fernsehfilmen in Spielfilmlänge, von der Originalbesetzung war neben Burr nur noch Barbara Hale als Perry Masons Sekretärin Della Street dabei. Die Rolle von Paul Drake Jr. spielte bis 1988 William Katt (der Sohn von Barbara Hale). Nach seinem Ausscheiden übernahm William R. Moses als Ken Malansky die Rolle des Assistenten.

Karin Dor
Besetzung · Bekannt für You Only Live Twice
Karin Dor wurde 1938 in Wiesbaden geboren. In jungen Jahren versuchte sie sich als Filmkomparsin. Von 1954 bis 1968 war sie mit dem 30 Jahre älteren österreichischen Regisseur Harald Reinl verheiratet, der ihr ihre erste Sprechrolle verschaffte und sie danach in vielen seiner Filme einsetzte. Bei der Hochzeit 1954 gab Dor sich angeblich als zwei Jahre älter aus, um ohne Schwierigkeiten heiraten zu können; deshalb wird in manchen Schriften 1936 als ihr Geburtsjahr genannt. 1955 wurde ihr Sohn geboren. In den 1960er Jahren spielte sie in mehreren Kinoserien mit, unter anderem in Edgar-Wallace-, Dr.-Mabuse- und Fu-Manchu-Verfilmungen. Darin gab sie zumeist die „verfolgte Unschuld“, die entschlossen und tapfer dem Schurken trotzte, bis sie durch den „Guten“ errettet wurde. Sie spielte dreimal die weibliche Hauptrolle in Karl-May-Filmen: 1962 an der Seite von Götz George in Der Schatz im Silbersee, 1964 als Ribanna, die große Liebe von Winnetou, in Winnetou 2. Teil sowie 1968 in Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten. 1994 erhielt sie den Scharlih-Preis, die bekannteste Auszeichnung, die mit dem Namen Karl May verbunden ist. International bekannt wurde sie durch die Filme James Bond 007 – Man lebt nur zweimal (1967) und Topas von Alfred Hitchcock (1969). Sie starb dort spektakuläre Filmtode: Im Bond-Film wurde sie als rothaarige Agentin Helga Brandt von Piranhas gefressen, bei Hitchcock als Kubanerin Juanita von ihrem eifersüchtigen Liebhaber erschossen. Hitchcock wollte die Sterbeszene wie eine Liebesszene aussehen lassen. Die Kamera war direkt über ihr und ihrem Szenenpartner John Vernon positioniert. Man hört den Schuss, Dor fällt zu Boden, und ihr violettfarbenes Kleid öffnet sich wie eine Blüte. Hitchcock hatte dafür an dem Kleid Fäden anbringen lassen, an denen von mehreren Personen außerhalb des Kamera-Blickwinkels im Moment des Fallens gezogen wurde. Bis in die frühen 1970er Jahre erhielt sie immer wieder Gastrollen in internationalen Film- und auch Fernsehproduktionen wie Ihr Auftritt, Al Mundy (1969) oder Der Chef (1970). Die allgemeine Filmflaute in jener Zeit, ihre Scheidung von Harald Reinl (1968) und eine Krebserkrankung beeinträchtigten zwischenzeitlich ihre Karriere als Schauspielerin. 1972 heiratete sie den Kaufmann Günther Schmucker; die Ehe wurde 1974 geschieden. 1985, nach anderen Angaben 1988, heiratete sie den Stuntman George Robotham und lebte dann lange Zeit in den Vereinigten Staaten. Mit ihrem an Alzheimer erkrankten dritten Ehemann kehrte sie nach Deutschland zurück. Robotham starb im Februar 2007 in Bonn im Alter von 86 Jahren. Sie orientierte sich neu und spielte viel am Theater in Klassikern wie Tartuffe, aber auch in Boulevardkomödien wie Der Neurosenkavalier, mit dem sie über 500 Mal auftrat. Sie wirkte auch gelegentlich noch in Fernseh- und Kinoproduktionen mit. Ihr Comeback im Kino hatte sie 2006 in Ich bin die Andere als alkoholkranke Mutter von Katja Riemann. Seit August 2008 spielte sie in der eigens für sie geschriebenen Komödie Man liebt nur dreimal oder Die Katze am Theater in der Komödie im Bayerischen Hof in München. Kurze Zeit nach einem Sturz im Juli 2016 trat sie wieder in der Komödie im Bayerischen Hof auf, erholte sich aber nicht mehr von den Unfallfolgen. Sie starb am 6. November 2017 im Alter von 79 Jahren in einem Münchener Pflegeheim und wurde in Simbach am Inn beigesetzt.

Jewel Staite
Besetzung · Bekannt für Stargate Atlantis
Jewel Belair Staite (* 2. Juni 1982 in White Rock, British Columbia) ist eine kanadische Schauspielerin, die Catalina in „Space Cases“, Kaylee Frye in „Firefly – Der Aufbruch der Serenity“ und „Serenity – Flucht in neue Welten“ und Dr. Jennifer Keller in „Stargate Atlantis“ darstellte. Sie spielte außerdem die wiederkehrende Rolle der Raquel Westbrook in dem kanadischen Drama „The L.A. Complex“. Als jüngstes von sieben Kindern modelte sie schon als Kind und schauspielert seit ihrem sechsten Lebensjahr. Sie hat angegeben, dass sie britischer, irischer, französisch-kanadischer und irokesischer Abstammung ist. Staite besuchte die Vancouver Film School und arbeitete am Vancouver Youth Theatre. Am 25. April 2003 heiratete sie den Schauspieler Matt Anderson. Am 13. Dezember 2011 gab sie in einem Beitrag auf ihrem Food-Blog ihre Scheidung bekannt. Sie schrieb ein Kapitel in dem Buch „Finding Serenity“ mit dem Titel „Kaylee Speaks: Jewel Staite On Firefly“. Sie spielte Heidi Gotts in der Fernsehserie „Wonderfalls“ und trat in einer Folge der dritten Staffel von „Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI“ auf. Staite spielte die Rolle der Chefärztin Jennifer Keller im Stargate SG-1-Spinoff „Stargate Atlantis“ und ist damit die dritte Darstellerin aus der Firefly-Serie, die in einer Stargate-Serie mitspielt (die erste war Adam Baldwin, der eine kurze Rolle als Colonel in der Stargate SG-1-Staffel 7-Episode „Heroes“ hatte, und die zweite war Morena Baccarin, die Adria, den Hauptbösewicht in der zehnten Staffel von SG-1, spielte), und die zweite, die eine wiederkehrende Rolle übernahm. Sie ersetzte Paul McGillion (Dr. Carson Beckett). In der fünften Staffel wurde ihre Rolle von einer wiederkehrenden Rolle zu einem Teil der Hauptbesetzung. Bevor sie die Rolle der Dr. Keller übernahm, spielte sie das Wraith-Kind Ellia in der Stargate-Atlantis-Episode „Instinct“. 2010 trat sie auch in dem Sci-Fi-Film „Mothman“ unter der Regie von Sheldon Wilson auf. Staite hatte einen Gastauftritt in einer Folge von „Warehouse 13“ als die Geliebte von Sheldon (gespielt von Sean Maher, der Jewels Geliebten in Firefly spielte). Sie war auch als Synchronsprecherin in den Zeichentrickserien „Mummies Alive!“ und „Sabrina: The Animated Series“ für DIC Entertainment tätig. Ab 2012 gehörte Staite zur Stammbesetzung der Serie „The L.A. Complex“, in der sie Raquel Westbrook, eine sich abmühende Schauspielerin, darstellte. Die Serie wurde in Kanada auf MuchMusic und in den USA auf The CW ausgestrahlt. Außerdem war sie in einer Folge von „The Listener – Hellhörig“ zu sehen. Sie unterstützt aktiv diverse AIDS-Hilfsorganisationen.

Ray Walston
Herman Raymond „Ray“ Walston (* 2. Dezember 1914 in New Orleans, Louisiana; † 1. Januar 2001 in Beverly Hills, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Theater-, Fernseh- und Filmschauspieler. Die wohl bekannteste Rolle Walstons war die des Onkel Martin in der Fernsehserie Mein Onkel vom Mars. Außerdem spielte er in Das Appartement einen der Vorgesetzten Jack Lemmons, und den sadistischen Boss von Jerry Lewis in Der Ladenhüter, der diesem im Auftrag der Kaufhausbesitzerin das Leben schwer macht. In Der Clou mimte er an der Seite von Robert Redford und Paul Newman einen der Hauptmitwirkenden an der großen Betrugsaktion, mit der ein Großkrimineller um sein Geld gebracht werden soll. Walston war in einer Vielzahl von Fernsehserien, die teilweise bis heute nicht in Deutschland gezeigt wurden, als Gaststar dabei, so in Outlaws, Adventures in Paradise, Saints and Sinners oder auch in bekannteren Serien wie Verrückter wilder Westen, Twen-Police, Der Chef, Kobra, übernehmen Sie, Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann, Starsky & Hutch, Sledge Hammer!, Die Spezialisten unterwegs oder Unsere kleine Farm (Little House on the Prairie). In der Serie Picket Fences – Tatort Gartenzaun spielte er in einer wiederkehrenden Rolle den Richter Henry Bone. In einer seiner letzten Rollen trat Walston als Hausmeister und Gärtner Boothby auf dem Campus der Sternenflotten-Akademie in Folgen aus den Star-Trek-Serien Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert und Star Trek: Raumschiff Voyager auf.

Kim Hunter
Kim Hunter (* 12. November 1922 als Janet Cole in Detroit, Michigan; † 11. September 2002 in New York) war eine US-amerikanische Schauspielerin. Ihre erste Filmrolle übernahm sie 1943 in dem Horrorfilm The Seventh Victim unter der Regie von Mark Robson. In den folgenden Jahren blieben ihre Rollenangebote allerdings bescheiden und sie musste sich meist mit Nebenrollen begnügen. Ihre erste Hauptrolle spielte sie 1946 in dem britischen Filmklassiker Irrtum im Jenseits unter Leitung des Regie-Duos Michael Powell und Emeric Pressburger. An der Seite von David Niven spielte sie darin eine amerikanische Militärfunkerin. 1947 wurde Hunter für die Rolle der Stella Kowalski in Elia Kazans Uraufführung von Endstation Sehnsucht am Broadway ausgewählt. Als ihr brutaler Ehemann im Stück sowie auch der späteren Verfilmung agierte Marlon Brando, für den dies der Durchbruch war. Das Stück von Schriftsteller Tennessee Williams wurde ein großer Erfolg bei Kritik und Publikum. Für ihre erneute Darstellung der Stella in Kazans gleichnamiger Verfilmung des Stückes gewann Kim Hunter 1952 den Oscar sowie den Golden Globe, jeweils in der Kategorie Beste Nebendarstellerin. Anschließend bekam sie zwar eine Hauptrolle neben Humphrey Bogart in dem Kriminalfilm Deadline U.S.A. (1952), doch nur wenig später geriet sie während der McCarthy-Ära unter Verdacht, mit dem Kommunismus zu sympathisieren. Mehrere Jahre lang war ihr Name auf einer der Schwarzen Listen und sie konnte nicht mehr in Hollywood arbeiten. In einer von ihr erwirkten Entscheidung des Obersten Gerichts 1962 erfuhr sie zumindest formell eine Rehabilitation. Hunter spielte ab den 1960er Jahren vor allem in zahlreichen Fernsehserien wie Mannix, Columbo, Baretta, Der Chef und Mord ist ihr Hobby. Filmisch in Erinnerung geblieben ist sie auch durch ihre Hauptrolle als Schimpansin Dr. Zira in den ersten drei Teilen der Science-Fiction-Filmserie Planet der Affen. In späteren Jahren wirkte sie bei mehreren Seifenopern mit. Für ihre Rolle der Nola Madison in der Seifenoper The Edge of Night wurde sie 1980 mit einem Emmy Award ausgezeichnet. Sie trat auch weiterhin häufig als Theaterschauspielerin auf. Ihren letzten Film Here’s to Life! drehte sie im Jahr 2000. Quelle: Wikipedia

Richard Anderson
Besetzung · Bekannt für Auf der Flucht, Perry Mason, Der Chef
Richard Norman Anderson (* 8. August 1926 in Long Branch, New Jersey; † 31. August 2017 in Beverly Hills, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Seine bekannteste Rolle ist die des Oscar Goldman in der Fernsehserie Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann. Sein Debüt gab Anderson im Jahr 1946 als Komparse – er spielte einen Speerträger – in dem Stück Volpone am Las Palmas Theatre. Kurz darauf folgten Angebote vom Film. Andersons Rollen waren oft glatte und korrekte Typen, kultivierte und urbane Anzug- und Uniformträger, wie in Stanley Kubricks Meisterwerk Wege zum Ruhm, wo er an der Seite von Kirk Douglas in der Rolle eines Majors zu sehen war. Auch spielte er oftmals brave Söhne oder Schwiegersöhne wie beispielsweise den kultivierten Alan Stewart in Martin Ritts Südstaaten-Drama Der lange heiße Sommer. Andersons Filmfiguren besaßen oft weder Ecken noch Kanten und standen meist auf der „richtigen Seite des Gesetzes“. Anderson war in den 1960er- und 1970er-Jahren einer der bestbeschäftigten amerikanischen Fernsehschauspieler, man sah ihn als Gast in vielen Fernsehserien, wie beispielsweise in Der Chef, Big Valley, Mannix, FBI, Columbo und Rauchende Colts. In der Anwaltsserie Perry Mason war er in einer der Hauptrollen zu sehen. Seine Rolle als Oscar Goldman in den Fernsehserien Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann und Die Sieben-Millionen-Dollar-Frau aus den 1970er-Jahren ist eine seiner bekanntesten. Ebenso war er auch in der Pilotfolge von Knight Rider zu sehen, wo er die Rolle des Dr. Ralph Wesley spielte. Bis Ende der 1990er-Jahre war Anderson regelmäßig im Fernsehen als Darsteller tätig.

Herb Edelman
Besetzung · Bekannt für Mord ist ihr Hobby
Herbert „Herb“ Edelman (* 5. November 1933 in Brooklyn, New York, N.Y.; † 21. Juli 1996 in Woodland Hills, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Herb Edelman spielte in der Fernsehserie Golden Girls die Rolle des Stanley Zbornak, für die er zwei Mal für einen Emmy-Award nominiert wurde. Im Kino sah man ihn unter anderem als einen Polizisten und Pokerfreund von Jack Lemmon und Walter Matthau in Ein seltsames Paar, in der Komödie Barfuß im Park neben Jane Fonda und Robert Redford, in Sydney Pollacks So wie wir waren neben Barbra Streisand und Robert Redford und in Das verrückte California-Hotel neben Michael Caine, Walter Matthau, Jane Fonda und Maggie Smith. In vielen Serien war er in Gastauftritten zu sehen, so unter anderem in CHiPs, MacGyver, Cagney & Lacey, Matlock, L.A. Law, Drei Engel für Charlie, Kojak, In geheimer Mission, Der Chef, Mord ist ihr Hobby und Love Boat.

Gene Evans
Gene Evans (* 11. Juli 1922 in Holbrook, Arizona; † 1. April 1998 in Jackson, Tennessee) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Gene Evans begann seine Schauspiellaufbahn als Jugendlicher und arbeitete unter anderem am Pasadena Playhouse, ehe der Zweite Weltkrieg seine Karriere für einige Jahre unterbrach. Als Sergeant war er an Kämpfen wie der Landung in der Normandie beteiligt und erhielt Auszeichnungen für Tapferkeit. 1947 gab Evans sein Filmdebüt in einer Banditenrolle im B-Western Under Colorado Skies an der Seite von Monte Hale. Zunächst spielte er vor allem kleine Rollen, beispielsweise in John Hustons Thriller Asphalt-Dschungel (1950) und Billy Wilders Filmdrama Reporter des Satans (1951). Im Jahr 1951 wurde er durch seine Hauptrollen in den Koreakrieg-Dramen Die Hölle von Korea und Der letzte Angriff bekannt. Insbesondere seine Darstellung eines Soldaten in der Literaturverfilmung Der letzte Angriff, in der er unter der Regie von Samuel Fuller seinen grimmigen, ernsthaften Schauspielstil zum Einsatz bringen konnte, wurde oft als herausragend bewertet. In der Folge trat Evans in vielen Hollywood-Filmen der 1950er- und 1960er-Jahre auf. Der rothaarige Schauspieler war unverkennbar durch eine raue Stimme und ein eher ruppiges Aussehen, weshalb er oft mit der Darstellung „harter Kerle“ in Western oder Kriegsfilmen betraut wurde. Regisseur Sam Fuller, der Evans sehr schätzte, setzte ihn nach seiner Rolle in Der letzte Angriff noch mehrmals ein: In dem Drama Park Row – Eine Zeitung für New York (1952) spielte er die Hauptrolle eines Zeitungsgründers, der um seine Unabhängigkeit kämpft, und im Psychothriller Schock-Korridor (1963) den Physiker Boden. Meist wurde er nur in Nebenrollen besetzt, eine Ausnahme bildete der britische Science-Fiction-Film Das Ungeheuer von Loch Ness (1959), in welchem er sich in der Rolle eines Meeresbiologen auf die Suche nach dem Monster macht. Überwiegend spielte er zwar ernsthafte Rollen, doch konnte Evans sein komödiantisches Talent 1959 als Torpedomann Molumphry in der Filmkomödie Unternehmen Petticoat von Blake Edwards an der Seite von Cary Grant und Tony Curtis zeigen. Gene Evans war bereits seit Anfang der 1950er-Jahre ebenfalls als Fernsehdarsteller tätig. Zwischen 1955 und 1956 spielte er neben Anita Louise die Hauptrolle in der Westernserie My Friend Flicka, von der insgesamt 39 Folgen produziert wurden. Er übernahm Gastrollen in beliebten Serien wie Tausend Meilen Staub, Die Leute von der Shiloh Ranch, Bonanza, Mannix, Der Chef, Rauchende Colts, Hart aber herzlich, Das A-Team und Mord ist ihr Hobby. Im späteren Teil seiner Karriere spielte er überwiegend im Fernsehen, auch da die Kinoangebote seit den 1970er-Jahren nachgelassen hatten.

Joe Turkel
Besetzung · Bekannt für Shining, Der Blade Runner
Joseph Turkel war ein US-amerikanischer Schauspieler. Turkel begann seine Karriere 1949 mit einer Nebenrolle als Ganove im Kriminalfilm Die Brut des Satans. In den 1950ern und 1960er Jahren hatte er zahlreiche Filmrollen; diese waren in vielen Fällen so untergeordnet, dass sein Name oftmals nicht im Abspann genannt wurde. Er war in Spielfilmen von William Wyler, Robert Wise und Lewis Milestone zu sehen. In den 1950er-Jahren wurde Turkel von Stanley Kubrick als Nebendarsteller in dessen Frühwerken Die Rechnung ging nicht auf und Wege zum Ruhm eingesetzt. In Die Rechnung geht nicht auf spielte er einen Gangster, auf diesen Rollentyp wurde der schmächtige Schauspieler auch in weiteren Filmen besetzt. In Wege zum Ruhm spielte er einen der drei Soldaten, die als Warnung an die anderen Soldaten zufällig ausgewählt und hingerichtet werden; diesen Film bezeichnete Turkel später als Lieblingsfilm unter seinen Werken. Kubrick und Turkel waren befreundet, auch da beide etwa gleichaltrig waren, in Brooklyn geboren wurden und ähnlich sozialisiert waren. Seine dritte und letzte Zusammenarbeit mit dem Regisseur erfolgte in der Rolle des Barkeepers Lloyd in dem Horrorklassiker Shining, der dem zusehends wahnsinnig werdenden Jack Nicholson als Geist erscheint und ihm Drinks ausgibt. Im Jahr 1982 verkörperte Turkel in Ridley Scotts Blade Runner als exzentrischer Konzernchef Dr. Eldon Tyrell eine seiner bekanntesten Filmrollen. 1990 war er im Science-Fiction-Horrorfilm The Dark Side of the Moon in einer der Hauptrollen zu sehen. Neben der Filmarbeit trat Turkel seit den 1950er-Jahren auch als Gaststar in vielen Fernsehserien auf, darunter Bonanza, Der Chef, Einsatz in Manhattan und Miami Vice. Zuletzt stand er 1998 für die Fernsehserie Das Leben und Ich vor der Kamera. Sein Schaffen umrfasst rund 140 Film- und Fernsehproduktionen.

John Crawford
Besetzung · Bekannt für Die Waltons
Der bullige, gutaussehende und kernige Charakterdarsteller John Crawford wirkte in über 200 Filmen und Fernsehserien mit und spielte in seiner über 40-jährigen Karriere meist harte und/oder schurkische Rollen. Crawford wurde am 13. September 1920 als Cleve Richardson in Colfax, Washington, geboren. Während seines Studiums an der Schauspielschule der University of Washington wurde er von einem Talentscout von Warner Bros. entdeckt. Obwohl er beim Vorsprechen durchfiel, begann Crawford dennoch als Hilfsarbeiter bei RKO. Anschließend arbeitete er als Bühnenbildner am Circle Theater in Los Angeles und überzeugte schließlich die Produzenten, ihn in einigen ihrer Stücke zu besetzen. Schon bald wurde er von Columbia Pictures unter Vertrag genommen und übernahm Nebenrollen in Western. Ende der 1950er Jahre erhielt er größere Rollen in Filmen wie „Ordre de tuer“ (1958), „La clé“ (1958) und „Un homme pour le bagne“ (1960), die alle in Großbritannien produziert wurden. Crawford kehrte Anfang der 1960er Jahre in die USA zurück und begann eine erfolgreiche Karriere in Film und Fernsehen, die bis 1986 andauerte. Zu seinen bekanntesten Filmrollen zählen der unglückselige Chefingenieur in „Die Hölle auf Erden“ (1972), der kernige Tom Iverson in „Die Fuge“ (1975), der tollpatschige Bürgermeister von San Francisco in „Der Inspektor, der niemals aufgibt“ (1976), der hartgesottene Polizeichef Buzz Cavanaugh in „Ein Paar auf der Flucht“ (1977) und der liebenswerte alte Bergmann Brian Deerling in „Die Boogens“ (1981). Er hatte außerdem wiederkehrende Rollen als Sheriff Ep Bridges in „Die Familie der Kollines“ (1971) und als Captain Parks in „Sergent Anderson“ (1974). Zu den zahlreichen TV-Shows, in denen er Gastauftritte hatte, gehören „The Lone Ranger“ (1949), „Superman“ (1952), „Les espions“ (1965), „La quatrième dimension“ (1959), „Les incorruptibles“ (1959), „La grande caravane“ (1957), „Le fugitif“ (1963), „Star Trek“ (1966) und „Perdus“. dans l'espace (1965), Bonanza (1959), Stalag 13 (1965), Mission Impossible (1966), Gunsmoke (1955), Super Jaimie (1976), Dallas (1978) und Dynastie (1981). Crawford starb am 21. September 2010 im Alter von 90 Jahren in Thousand Oaks, Kalifornien, an den Folgen eines Schlaganfalls. Er hinterlässt seine Ex-Frau Ann Wakefield, vier Töchter und zwei Enkelkinder.

Jay Robinson
Jay Robinson war ein US-amerikanischer Schauspieler, der sich auf Charakterrollen spezialisiert hatte. Seinen größten Ruhm erlangte er durch die Darstellung von Kaiser Caligula in dem Film „Das Gewand“ (1953) und dessen Fortsetzung „Die Gladiatoren“ (1954). Jahre später verkörperte er den Chef der von Warren Beatty gespielten Figur in „Shampoo“ (1975). Robinson hatte zahlreiche Gastauftritte im Fernsehen, unter anderem in „Raumschiff Enterprise“ in der Episode „Brautschiff Enterprise“ (1968), „Wild Wild West“ (Dr. Maitland in „Die Nacht des Sedgewick-Fluchs“) und „Planet der Affen“. Er war in zwei Folgen als Julius Caesar in der Sitcom „Verliebt in eine Hexe“ (1969) zu sehen und als Professor Poindexter Phipps (1970). 1971 hatte er einen Gastauftritt in einer Folge von „Zimmer 222“. Zwischen 1968 und 1974 spielte er verschiedene Charaktere in fünf Folgen von „Mannix“ und in drei Folgen von „Die Waltons“.

Maurice Hurley
Drehbuchautor · Bekannt für Baywatch
Maurice Hurley war ein US-amerikanischer Drehbuchautor und Produzent, der an „Star Trek: The Next Generation“ und anderen Serien mitwirkte. Er war der erste Chefautor und Showrunner der Serie und führte die Borg sowie das Holodeck ein.

Seiji Ozawa
1935 als Sohn japanischer Eltern in Shenyang (China) geboren, studierte der Musiker in Tokio die Fächer Dirigieren und Komposition. Der Gewinner mehrerer internationaler Wettbewerbe kam über ein Stipendium als Meisterschüler zu Herbert von Karajan nach Berlin und wurde anschließend Assistent von Leonard Bernstein beim New York Philharmonic für die Saison 1961/1962. Es folgten Positionen als Musikdirektor des Ravinia-Festivals in Chicago (1964 – 1969) und als Chef der Symphonie-Orchester von Toronto (1965 – 1969) und San Francisco (1970 – 1976). Ebenfalls 1970 wurde er zum Künstlerischem Leiter des Tanglewood-Festivals berufen. Von 1973 an stand Seiji Ozawa fast drei Jahrzehnte an der Spitze des Boston Symphony Orchestra; in dieser ungewöhnlich langen Zeit steigerte er den internationalen Ruf des Orchesters kontinuierlich und machte es zu einem der weltweiten führenden Orchester. Mit Beginn der Spielzeit 2002/2003 übernahm Ozawa die musikalische Leitung der Wiener Staatsoper, die er bis 2010 innehatte. Zu Ehren seines Lehrers Hideo Saito gründete Seiji Ozawa 1984 das Saito Kinen Orchestra, dessen künstlerische Entwicklung er seither ebenso intensiv fördert wie von 1992 an diejenige des Saito Kinen Festivals in Matsumoto. Im Jahr 2004 rief der Künstler in der Schweiz die International Music Academy ins Leben mit dem Ziel, jungen Musikern eine kammermusikalische Ausbildung sowie Konzertauftritte zu ermöglichen. Zu den zahlreichen Auszeichnungen Seiji Ozawas zählen die Ernennung zum »Chevalier de la Légion d’honneur« (2001), Ehrendoktorwürden der Harvard University (2000) und der Sorbonne (2004) sowie der japanische Kulturorden (2008) und der Praemium Imperiale (2011). Am Pult der Berliner Philharmoniker stand Seiji Ozawa zuletzt Mitte Mai 2009 bei drei Konzerten mit dem Oratorium Elias von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Mark Harmon
Besetzung · Executive Producer · Bekannt für Navy CIS, Chicago Hope - Endstation Hoffnung, Fear and Loathing in Las Vegas
Thomas Mark Harmon (* 2. September 1951 in Burbank bei Los Angeles) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Fernsehproduzent. Ab 1983 spielte Harmon in der Fernsehserie Chefarzt Dr. Westphall die Rolle Dr. Robert Caldwell. Nach zwei Staffeln bat er die Autoren der Serie, seiner Figur mehr Tiefe zu geben. Auf diesen Wunsch hin schrieben die Autoren die Figur aus der Serie, indem sie HIV bekam. 1986 wurde ihm von der Zeitschrift People die Auszeichnung des Sexiest Man Alive verliehen. Im selben Jahr spielte Harmon für das Fernsehen den Serienmörder Ted Bundy in Marvin J. Chomskys Film Alptraum des Grauens und erhielt dafür eine Golden-Globe-Nominierung. 1988 spielte Harmon in den Filmen Presidio neben Sean Connery und Meg Ryan sowie in Katies Sehnsucht neben Jodie Foster. Er ist ebenfalls aus den Fernsehserien Flamingo Road und Chicago Hope – Endstation Hoffnung bekannt. Für die Rolle des Polizisten Dicky Cobb in der Fernsehserie Die Staatsanwältin und der Cop wurde er in den Jahren 1992 und 1993 erneut für den Golden Globe Award nominiert. Neben seinen Auftritten in verschiedenen Filmen und Fernsehserien hat sich Mark Harmon auch am Theater einen Namen machen können. Neben der Rolle als Bobby in Wrestlers wirkte er bei The Wager und der kanadischen Uraufführung von Key Exchange mit. In verschiedenen Aufführungen von Love Letters spielte er an der Seite seiner Ehefrau Pam Dawber. Als Regisseur inszenierte er bisher je zwei Episoden der Serien Chicago Hope – Endstation Hoffnung und Boston Public. Seit dem Jahr 2003 spielt Harmon in der Fernsehserie Navy CIS, in der er seit der sechsten Staffel auch als Produzent mitwirkt, die Rolle des Special Agent Leroy Jethro Gibbs. Quelle: Wikipedia
Joan Juliet Buck
Joan Juliet Buck (* 1948) ist eine US-amerikanische Autorin und Schauspielerin. Von 1994 bis 2001 war sie Chefredakteurin der französischen Vogue und ist damit die einzige Amerikanerin, die jemals eine französische Zeitschrift geleitet hat.[1] Sie war viele Jahre als freie Mitarbeiterin für Vogue und Vanity Fair tätig und schreibt heute unter anderem für T, das Modemagazin der New York Times, W Magazine und Newsweek/Daily Beast.

Giovanni di Lorenzo
Giovanni di Lorenzo ist ein deutsch-italienischer Journalist, Autor und Fernsehmoderator. Er ist Chefredakteur der ZEIT, Herausgeber des Tagesspiegels und Gastgeber von 3 nach 9.

Adam McKay
Regie · Executive Producer · Bekannt für Die etwas anderen Cops, Succession, The Big Short
Adam McKay ist ein US-amerikanischer Drehbuchautor, Produzent und Regisseur. Er begann seine Karriere als Chefautor der NBC-Sketch-Comedy-Show „Saturday Night Live“ (SNL), die er von 1995 bis 2001 leitete. Nach seinem Ausscheiden bei SNL arbeitete McKay mit dem Komiker Will Ferrell an dessen Komödien „Anchorman – Die Legende von Ron Burgundy“ (2004), „Ricky Bobby – König der Rennfahrer“ (2006) und „Die etwas anderen Cops“ (2010). Später schrieben und produzierten Ferrell und McKay gemeinsam zahlreiche Fernsehserien und Filme. McKay war zudem über ihre Produktionsfirma Gary Sanchez Productions Koproduzent ihrer Website Funny or Die. Neben seiner Arbeit mit Ferrell schrieb und inszenierte McKay die satirischen Filme „The Big Short“ (2015), „Vice“ (2018) und „Don’t Look Up“ (2021). McKay gewann einen Oscar, einen BAFTA und einen Critics' Choice Award für die Adaption des Drehbuchs zu „The Big Short“. 2019 gründete McKay die Produktionsfirma Hyperobject Industries.