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Poster zu Das Schloss im Himmel

Das Schloss im Himmel

1986

FamilieFantasyAbenteuer

Unvorstellbarer Reichtum und eine geheimnisvolle Technologie, mit der sich die Welt beherrschen lässt. All dies soll man finden können auf Laputa, dem sagenumwobenen Schloss im Himmel. Sheeta, ein Mädchen, besitzt einen magischen Kristall, der ihr den Weg nach Laputa weist. Kein Wunder, dass ihr schon bald andere auf den Fersen sind: eine Bande von Himmelspiraten, die Armee sowie der Regierungsagent Musca. Glücklicherweise trifft Sheeta in dem Jungen Pazu nicht nur einen Begleiter, sondern findet durch das gemeinsame Abenteuer auch einen Freund.

Foto von Michael McShane

Michael McShane

Besetzung · Bekannt für Treasure Planet, A Bug's Life

Michael McShane ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Sänger und Improvisationskomiker. Bekannt wurde er durch seine Rollen als Bruder Tuck in „Robin Hood – König der Diebe“, Dr. Swanson in „Office Space“ sowie durch seine Sprechrollen in Zeichentrickfilmen und Videospielen wie „Final Fantasy X“, „Das große Krabbeln“, „Spawn“, „Das Schloss im Himmel“, „Der Schatzplanet“ und „Happily N'Ever After“. Er war Gast in der britischen Original-Fernsehshow „Whose Line Is It Anyway?“.

Foto von Toshirō Mifune

Toshirō Mifune

Besetzung · Bekannt für Die sieben Samurai, Zwischen Himmel und Hölle

Toshirō Mifune war ein japanischer Schauspieler, Filmproduzent und -regisseur. Er wirkte in 134 Filmen mit, erhielt dafür circa 60 Auszeichnungen und war auch international bekannt. Mifune wuchs in der Küstenstadt Dalian im japanisch besetzten China auf. Sein Vater war Inhaber eines Fotogeschäfts, in dem Mifune bereits als Kind mithalf. 1940 wurde er in die Armee einberufen und diente in der Fliegertruppe, wo er Luftaufnahmen anfertigte. Eigentlich auf der Suche nach einer Beschäftigung als Kameramann, erhielt er 1946 in Tokio einen Job in der Filmgesellschaft Tōhō. Seine erste Hauptrolle, einen Bankräuber, spielte er in Senkichi Taniguchis Ginrei no Hate (1947). Die Rolle des Negativhelden dominiert unter seinen frühen Filmen, so trat er als Gangster in Engel der Verlorenen (Yoidore Tenshi, 1948) und als Räuber in Rashomon – Das Lustwäldchen (Rashō-Mon, 1950) auf, ferner in dem Film Die verborgene Festung (1958) als zwielichtiger General Makabe. In sein dynamisches Spiel ließ Mifune auch humoristische Elemente einfließen. Von 1948 bis 1965 verkörperte er die Hauptrollen in den meisten Filmen des Regisseurs Akira Kurosawa. Mit seiner Darstellung des Außenseiters unter den sieben Samurai in Kurosawas Die sieben Samurai (Shichinin no Samurai, 1954) erlangte Mifune weltweite Popularität. Er trat in Kurosawas Adaptionen westlicher Literatur als Dieb in Nachtasyl (Donzoko, 1957) und in der Macbeth-Rolle in Das Schloss im Spinnwebwald (Kumo-no-Su-Jō, 1957) sowie in Zwischen Himmel und Hölle (Tengoku to Jigoku, 1963) – der Verfilmung eines Kriminalromans von Ed McBain – auf. Für seine Arbeit in den Filmen Yojimbo – Der Leibwächter (Yōjimbō, 1961) und Rotbart (Akahige, 1965) wurde er auf dem Filmfestival von Venedig mit der Coppa Volpi als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet und erhielt daraufhin auch Rollenangebote in internationalen Produktionen. So spielte er unter anderem 1966 in John Frankenheimers Grand Prix einen japanischen Rennstallbesitzer, 1968 in John Boormans Die Hölle sind wir, in der französisch-italienischen Produktion Rivalen unter roter Sonne (Soleil rouge, 1971) und 1976 den Admiral Yamamoto in Jack Smights Schlacht um Midway. Seine Darstellung des Fürsten Toranaga in der US-amerikanischen Fernsehserie Shogun machte ihn in Deutschland einem weiteren Publikum bekannt. Mifune war der erste japanische Filmschauspieler, der sich als internationaler Star durchsetzen konnte. 1962 gründete er seine eigene Produktionsfirma „Mifune Productions“, und hatte 1963 mit Gojū-man-nin no Isan sein Regiedebüt. 1966 errichtete er eigene Studios in Tokio, die er 1981 um eine private Schauspielschule erweiterte. Aufgrund von Missmanagement musste die Schule aber drei Jahre später geschlossen werden. Sein Sohn Shiro Mifune (* 1950) ist ebenfalls Schauspieler und Produzent, seine Tochter Mika ist ebenfalls Schauspielerin. (Quelle: Wikipedia)

RT

Rinaldo Talamonti

Rinaldo Talamonti ist ein italienischer Schauspieler, Drehbuchautor und Produzent, der für seine umfangreiche Arbeit in deutschsprachigen Film- und Fernsehproduktionen über mehr als vier Jahrzehnte bekannt ist. Seinen ersten großen Erfolg feierte er in den 1970er-Jahren mit Rollen in Filmen wie „Zwei im 7. Himmel“ (1974) und „Zwei Teufelskerle auf dem Weg ins Kloster“ (1975). Weitere Bekanntheit erlangte er durch wiederkehrende Auftritte in der beliebten österreichischen Fernsehserie „Ein Schloss am Wörthersee“ Anfang der 1990er-Jahre. Später erweiterte Talamonti sein Tätigkeitsfeld um das Schreiben und die Produktion von Drehbüchern und wirkte unter anderem an dem Film „The Broken Crown“ (2014) mit, in dem er auch selbst mitspielte. Er war bis zu ihrem Tod im Jahr 2021 mit Roswitha Talamonti verheiratet; aus der Ehe ging ein Kind hervor.

Foto von Gisa Flake

Gisa Flake

Besetzung · Bekannt für Where's Wanda?

Gisa Flake (* 10. Oktober 1985 in Braunschweig) ist eine deutsche Schauspielerin, Kabarettistin, Sängerin, Synchron- und Hörspielsprecherin. Bereits in ihrer Jugend stand Flake auf der Kabarettbühne Brunsviga in Braunschweig und wirkte an verschiedenen Programmen mit. Nach ihrem Abitur studierte sie von 2006 bis 2010 Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München und schloss ihr Studium als Diplomschauspielerin ab. Ihr Filmdebüt gab sie 2009 in Michael Herbigs Film Wickie und die starken Männer, in dem sie die Ehefrau von Tjure spielte. Dieselbe Rolle übernahm sie 2011 auch in der Fortsetzung Wickie auf großer Fahrt. 2009 gewann Flake den Bundeswettbewerb Gesang Berlin in der Kategorie „Musical/Chanson“. 2010 ging sie mit ihrem Programm Ich glaub, ’ne Dame werd ich nie auf Tournee. Später folgte das Kabarettprogramm Scham & Schande. 2013 arbeitete sie für die Sitcom Bully macht Buddy erneut mit Michael Herbig zusammen. Weitere Bekanntheit erlangte sie durch Rollen in Blochin – Die Lebenden und die Toten, der ZDF-Reihe Ella Schön sowie der Dramaserie Fritzie – Der Himmel muss warten. Seit 2021 spielt Flake im Polizeiruf 110 die Kommissarin Alexandra Luschke. Ebenfalls seit 2021 ist sie regelmäßig in der heute-show zu sehen. Außerdem arbeitet sie als Synchron- und Hörspielsprecherin. Unter anderem sprach sie 2022 die Polizeichefin Misty Luggins in Die Gangster Gang. Gisa Flake lebt mit ihrem Partner, dem Schauspieler Knud Riepen, in Berlin und ist Anhängerin von Eintracht Braunschweig.

Foto von Elizabeth Taylor

Elizabeth Taylor

Elizabeth Taylor, Liz genannt, galt jahrzehntelang als die schönste Frau Hollywoods. Mit drei Jahren soll Elizabeth Taylor vor der Queen getanzt haben, mit acht spielte sie die erste Filmrolle. Mit zwölf hat sie ihren ersten Film-Vertrag mit MGM. Liz Taylor ist die in London geborene Tochter US-amerikanischer Eltern. Sobald sie laufen konnte, bekam Liz Taylor bereits in London Ballettstunden, mit drei Jahren trat sie mit ihrer Ballettgruppe vor der königlichen Familie auf. 1939, kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, zogen sie nach Los Angeles, wo der Vater eine Kunstgalerie betrieb. Drei Jahre später übernahm die hübsche Liz Taylor für Universal Studiosihre erste Rolle in Harold Youngs Komödie There’s One Born Every Minute. 1943 spielte sie eine Rolle im Lassie-Film Heimweh und schloss daraufhin einen Exklusiv-Vertrag mit Metro-Goldwyn-Mayer ab. Die junge Schönheit wurde zum Kinderstar aufgebaut. In National Velvet (deutsch: Kleines Mädchen, großes Herz) wurde Liz Taylor neben Mickey Rooney bereits ein Star und die Publicity-Maschine von MGM spannte sie voll ein. Die harschen Filmarbeiten handelten ihr einen lebenslangen Rückgratschaden ein, da sie auf ein Streckbrett gespannt wurde, um ihre Körpergröße zu verlängern. National Velvet war ein großer Erfolg, der über 4 Mio. Dollar einspielte. Dank ihrer Schönheit und reifen Erscheinung spielte Liz Taylor bereits mit 16 Jahren die Ehefrau von Robert Taylor in dem Film Verschwörer. Mit 18 Jahren schloss Liz Taylor die Schule ab und heiratete. Der erste ihrer acht Ehemännern war der Hilton-Erbe Conrad Nicholson ‘Nicky’ Hilton. Die Ehe wurde aber bereits nach neun Monaten geschieden und von MGM ausgenutzt, um die neuesten Filme Vater der Braut und Ein Geschenk des Himmels zu promoten. 1952 heiratete Liz Taylor in zweiter Ehe den zwanzig Jahre älteren britischen Schauspieler Michael Wilding. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor. Fünf Jahre später galt diese Ehe als gescheitert. Die Scheidung folgte und die Liz Taylor vermählte sich mit dem Filmproduzenten Mike Todd, trat für ihn dem jüdischen Glauben bei und bekam ein drittes Kind. Todd starb kurze Zeit später bei einem Flugzeugabsturz. Liz Taylor zog daraufhin die Schlagzeilen auf sich, da sie den Trauzeugen ihrer Ehe, Eddie Fisher, heiratete, der zu Beginn der Affäre noch liiert gewesen war. Die beiden wollten ein deutsches Mädchen adoptieren, das dann allerdings von dem fünften Ehemann Richard Burton adoptiert wurde. Liz Taylor und Burton sorgten mit ihrem Ehestreit und den zwei Ehen über zehn Jahre lang für Schlagzeilen in der Regenbogenpresse.

Foto von Avi Nash

Avi Nash

Besetzung · Bekannt für The Weight – Im Goldrausch, Silo

Avi Nash wurde in den USA geboren und wuchs dort auch auf. Er studierte Mathematik und Computation Science an der Stanford University und schloss das Studium im Jahr 2012 ab. Daneben besuchte er in Mumbai Schauspielkurse von Anupam Kher und machte im Jahr 2016 einen Schauspiel-Abschluss an der London Academy of Music and Dramatic Art. Vor seinem Engagement bei The Walking Dead spielte er Kurzfilmen oder als Nebendarsteller in abendfüllenden Spielfilmen und arbeitete zeitweise als Reiseführer, Englischlehrer und Restaurantbetreiber. Nash lebt in Los Angeles, London und New York City.

Foto von Lukas Alexander von Horbatschewsky

Lukas Alexander von Horbatschewsky

Lukas Alexander von Horbatschewsky, geboren im Jahr 2000, ist Schauspieler, Drehbuchautor und Sprecher. Seine künstlerische Laufbahn begann er im Spielraum Ensemble Reinbek, wo er unter anderem die Rolle des Romeo in Shakespeares Klassiker verkörperte. Mit achtzehn Jahren feierte er sein On-Screen-Debüt in der für den Grimme-Preis nominierten Serie DRUCK, in der er zwei Staffeln lang Teil des Hauptcasts war. Anschließend arbeitete er zwei Jahre im Autor*innenteam der Serie. Für seine schauspielerische Leistung wurde Lukas 2020 für den Bunte New Faces Award nominiert. Lukas wirkte in mehreren Produktionen mit, die national wie auch international Anerkennung fanden. Dazu gehören die Sky-Serie Souls, die 2022 in Cannes Preise gewinnen konnte, sowie die Disney+ Serie PAULINE, in der er zum Hauptcast zählt. Außerdem arbeitet er an seiner ersten eigenen Serie, die momentan mit BBC Germany entwickelt wird. Als queerer Mann legt Lukas besonderen Wert darauf, trans und bipoc Perspektiven sichtbar zu machen. Dieses Anliegen spiegelt sich durchgängig in seiner Arbeit wider. An der Vagantenbühne produziert und inszeniert Lukas seine eigene Bühneshow FAME FATALE mit seinem Co-Creator - Mic Schweisser. "Das Schloss oder Wir müssen uns K. als einen glücklichen Menschen vorstellen" in der Regie von Jules Head ist sein Theaterdebut am Berliner Ensemble.

Foto von Donald Sutherland

Donald Sutherland

Besetzung · Bekannt für M.A.S.H., Der Adler der neunten Legion, Die Tribute von Panem - Catching Fire

Donald McNicol Sutherland, (* 17. Juli 1935 in Saint John, New Brunswick) ist ein kanadischer Theater- und Filmschauspieler. Seit den 1970er Jahren war er in mehreren Filmklassikern in profilierten Rollen zu sehen. 2017 wurde ihm der Ehrenoscar zuerkannt. Sein schauspielerisches Talent konnte er erstmals im Alter von fünfzehn Jahren unter Beweis stellen, als er im Hörspiel A Christmas Carol nach Charles Dickens die Rolle des Scrooge sprach. Nebenbei war er zu dieser Zeit auch als Stand-up-Comedian tätig. Später studierte er an der Universität von Toronto und trat dort der Schauspielgruppe bei. Durch seinen Auftritt in Shakespeares Der Sturm wurde der Theaterkritiker Herbert Whitaker auf ihn aufmerksam und schlug ihm vor, professioneller Schauspieler zu werden. Sutherland befolgte den Rat und ging nach London, um an der Royal Academy of Dramatic Art zu studieren. Sein Debüt gab er Anfang der 1960er Jahre im Stück August for the People an der Seite von Rex Harrison. Auf einer Theatertournee durch Großbritannien 1964 entdeckte ihn der Produzent Paul Maslansky und nahm ihn für den Independent-Horrorfilm Das Schloss der lebenden Toten unter Vertrag. Weitere Filmrollen folgten, auch in den Fernsehserien Simon Templar und Mit Schirm, Charme und Melone hatte er gelegentliche Auftritte. Dies nutzte Sutherland wenig später, um eine Rolle in dem Kriegsfilmklassiker Das dreckige Dutzend zu bekommen. Hierfür zeigte er den Produzenten als Referenz die von Roger Moore inszenierte Folge Simon Templar auf der Flucht der Serie Simon Templar. Nach dem Film Das dreckige Dutzend gelang Sutherland 1970 mit Robert Altmans MASH der endgültige Durchbruch. Zu dieser Zeit engagierte sich Sutherland zusammen mit Jane Fonda vehement gegen den Vietnamkrieg. Bemerkenswertes Zeugnis ist ihr gemeinsamer Film F.T.A. – steht für Free The Army (gemeint ist aber Fuck The Army) –, der ihre Agitationstournee zu Standorten der US Army in der ganzen Welt dokumentiert. Es folgten Rollen in Wenn die Gondeln Trauer tragen, Der Tag der Heuschrecke, Kentucky Fried Movie, Ich glaub’, mich tritt ein Pferd, dem Horrorklassiker Die Körperfresser kommen, Die Nadel und JFK – Tatort Dallas. Sutherland gilt als einer der wandlungsfähigsten Schauspieler Hollywoods. 1985 trat er im Videoclip zur Single „Cloudbusting“ (Auskopplung aus dem Album Hounds of Love) der britischen Sängerin Kate Bush in der Rolle des Wilhelm Reich auf, der die „Cloudbuster“ zur Wettermanipulation erfand. Seit den 1990er Jahren ist er auch häufig in profilierten Nebenrollen zu sehen, wie beispielsweise 1995 in Outbreak – Lautlose Killer an der Seite von Dustin Hoffman und Morgan Freeman. Für seine Rolle in der 1995 ausgestrahlten Serie Citizen X erhielt er den Emmy Award in der Kategorie Outstanding Actor in a Supporting Role in a Miniseries or a Movie. Anschließend folgten bedeutende Nebenrollen in Filmen wie Die Jury, Instinkt, Space Cowboys, Unterwegs nach Cold Mountain oder Die Tribute von Panem – The Hunger Games und dessen Fortsetzungen. Seine Leidenschaft für das Theater hat er trotz seiner Kinoerfolge nie aufgegeben. In jüngerer Vergangenheit stand er für Enigmatic Variations im Londoner Savoy Theatre auf der Bühne.

Foto von Lee Tergesen

Lee Tergesen

Besetzung · Bekannt für Oz - Hölle hinter Gittern

Tergesen wurde in Ivoryton, Connecticut, geboren und absolvierte die Valley Regional High School im nahegelegenen Deep River. Er zog nach New York, um Schauspieler zu werden. Er schloss das zweijährige Programm der American Musical and Dramatic Academy (AMDA) in Manhattan ab, wo er von 1986 bis 1989 im Empire Diner arbeitete.

Foto von Bruno F. Apitz

Bruno F. Apitz

Besetzung · Bekannt für Notruf Hafenkante

Bruno F. Apitz studierte von 1978 bis 1982 an der Theaterhochschule „Hans Otto“ Leipzig Schauspiel und schloss das Studium mit dem Diplom ab. Es folgten Theaterengagements unter anderem am Neuen Theater Halle, am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin und am Schauspiel Leipzig. Er arbeitete mit Regisseuren wie Wolfgang Engel, Peter Sodann und Ursula Karusseit. Apitz spielte am Theater unter anderem den Bassow in Maxim Gorkis Sommergäste, Claudius in Shakespeares Hamlet und den Mephisto in Goethes Urfaust. Er lehrte als Gastdozent im Fach Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und bereitet als Schauspielcoach angehende Schauspieler auf ihre Rollen vor. Seit 2002 arbeitet Apitz als freier Schauspieler und Sprecher vorrangig für Film- und Fernsehproduktionen. Er spielte bislang in über 90 Filmen. Bruno F. Apitz ist Mitglied der Deutschen Filmakademie. Ab 2010 drehte er für die ZDF-Serie Notruf Hafenkante, in der er den Hauptkommissar Hans Moor verkörperte. Er löste mit der im Februar 2011 erstmals gesendeten Folge Der Soldat seinen Vorgänger Uwe Fellensiek ab, 2020 stieg er in Staffel 15 mit der Folge Am Ende ein Anfang (Erstausstrahlung Januar 2021) aus der Serie aus. Apitz ist mit der Schauspielagentin und Schauspielerin Diana Apitz verheiratet.

Foto von Jerzy Skolimowski

Jerzy Skolimowski

Besetzung · Bekannt für Marvel's The Avengers

Jerzy Skolimowski ist ein polnischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Schauspieler und Maler. In den 1950er Jahren studierte er in Warschau Ethnologie, Literatur und Geschichte. Er schloss das Studium bereits 1959 ab und ging in seine Geburtsstadt, um an der Filmhochschule Łódź Regie zu studieren. In Warschau hatte der Jazzfan Kontakt zu Musikern wie Krzysztof Komeda, der ihn mit Roman Polański zusammenbrachte. Bereits als Student schrieb er Drehbücher, die von Polański und Andrzej Wajda realisiert wurden. 1960 entstand der Film Die unschuldigen Zauberer von Wajda nach einem Roman von Jerzy Andrzejewski und 1962 Das Messer im Wasser von Polański. Für Das Messer im Wasser schrieb er die Dialoge. 1966 drehte er als Regisseur den Spielfilm Bariera. Im gleichen Jahr drehte er seinen für viele Jahre letzten polnischen Film Hände hoch!, der jedoch von der Zensur verboten wurde und erst 1981 uraufgeführt wurde. Skolimowski realisierte seine Filme fortan in Frankreich, den USA und der Bundesrepublik Deutschland. Sein erster englischsprachiger Film, den er mit einem eigenen Drehbuch verfilmte, war der damals als Skandalfilm gesehene Deep End. Neben seiner Filmarbeit als Regisseur und Drehbuchautor arbeitet Skolimowski auch als Maler und spielte gelegentlich Nebenrollen in den Filmen anderer Regisseure.

Foto von Jürgen Frohriep

Jürgen Frohriep

Besetzung · Bekannt für Polizeiruf 110

Nach dem Krieg engagierte sich Jürgen Frohriep in der FDJ-Laienspielbewegung. Von 1948 bis Frühjahr 1951 war er Mitglied des Studio 48 der Staatlichen Schauspielschule Schwerin im Schloss Putbus unter der Leitung von Heinz Kahlow. Er wurde 1951 am Berliner Theater der Freundschaft engagiert. Später folgten weitere Auftritte an verschiedenen Theatern der DDR. Ende der 1950er-Jahre übertrug ihm Konrad Wolf die Hauptrolle in seinem Antikriegsfilm Sterne (1959). Der Film bedeutete für Frohriep den beruflichen Durchbruch. Als festem Mitglied des DEFA-Ensembles wurden ihm danach auf den Typus des Soldaten festgelegte Rollen übertragen. In Wolf unter Wölfen (1965, nach einem Roman von Hans Fallada) spielte Frohriep einen Offizier der Schwarzen Reichswehr. 1966 verkörperte er in Ohne Kampf kein Sieg den Rennfahrer Manfred von Brauchitsch. Ab Ende der sechziger Jahre wurden die Rollenangebote für ihn spärlicher. 1973 spielte Frohriep in einer Nebenrolle im Film Die Legende von Paul und Paula. Von 1973 an war Frohriep dann vor allem für das Fernsehen der DDR tätig. Ab 1972 ermittelte er als Polizei-Oberleutnant Hübner in der Krimireihe Polizeiruf 110. Anfangs stand die Rolle noch im Schatten des von Peter Borgelt verkörperten Hauptmanns Fuchs, entwickelte mit der Zeit dann aber ein eigenständiges Profil. Zwischen 1972 und 1991 löste Hübner insgesamt 64 Fälle. Zudem arbeitete Frohriep umfangreich als Synchronsprecher und lieh seine Stimme unter anderem Charlton Heston (Antonius und Cleopatra) und Raimund Harmstorf in der DEFA-Synchronisation von Der Seewolf – in der westdeutschen Fassung wurde Harmstorf von Kurt E. Ludwig synchronisiert. Nach dem Ende der DDR erhielt Frohriep keine Rollenangebote mehr. Der Schauspieler geriet in eine Krise und litt an Depressionen und Alkoholproblemen. Während dieser Zeit zerbrach seine Ehe mit Kati Székely. Nachdem die ARD 1993 die Weiterführung des Polizeirufs 110 beschlossen hatte, kehrte Frohriep für den Fall Keine Liebe, kein Leben (1994) ein letztes Mal als Oberkommissar Hübner auf den Bildschirm zurück. Kurz nach Ende der Dreharbeiten starb er in Berlin. Nach eigenem Wunsch wurde seine Urne in der Ostsee vor Warnemünde im Kreise seiner Familie beigesetzt. Sein schriftlicher Nachlass befindet sich im Archiv der Akademie der Künste in Berlin. (Wikipedia)

Foto von Cameron Monaghan

Cameron Monaghan

Besetzung · Bekannt für Shameless - Nicht ganz nüchtern, Gotham

Cameron Riley Monaghan (* 16. August 1993 in Santa Monica, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Nach ersten Auftritten in Werbespots und Theaterstücken hatte Cameron Monaghan 2003 sein Debüt als Fernsehschauspieler in der Fernsehadaption des Musicals The Music Man. Dies brachte ihm direkt eine Nominierung für den Young Artist Award ein, den er im Folgenjahr aufgrund seiner darstellerischen Leistung in Malcolm mittendrin erstmals verliehen bekam. Seine Premiere als Kinoschauspieler feierte er 2006 mit einer Nebenrolle an der Seite von Adam Sandler in Klick. 2007 war er erstmals als Bob Andrews in Florian Baxmeyers Kinofilm Die drei ??? – Das Geheimnis der Geisterinsel zu sehen. Diese Rolle übernahm er auch 2009 in dessen Fortsetzung Die drei ??? – Das verfluchte Schloss. Seit 2011 spielt Monaghan in der Fernsehserie Shameless den homosexuellen Ian Gallagher. 2014 übernahm er eine größere Rolle in der Verfilmung des Jugendbuchs Vampire Academy: Blutsschwestern von Richelle Mead sowie in Hüter der Erinnerung – The Giver. In der Fernsehserie Gotham spielt er die Bösewichte Jerome und Jeremiah Valeska.

Foto von Gerd Meyer

Gerd Meyer

Besetzung · Bekannt für Ralphi

Gerd Meyer ist ein deutscher Schauspieler, Synchronsprecher, Moderator, Sänger und Sprecher. Er wurde 1966 in Flensburg geboren. Seine Ausbildung umfasste Schauspielunterricht in Kiel sowie eine Ausbildung an der Deutschen Schauspielakademie in München. Darüber hinaus besuchte er Radio+Tele 1 in Augsburg und Ad Roland Media Services im niederländischen Hilversum. Meyer studierte außerdem Pädagogik an der Universität Augsburg und schloss das Studium als Diplom-Pädagoge ab. Bekannt wurde Meyer zunächst als Radiomoderator der Morning-Show „Morgens Meyer“ bei Radio RT.1 in Augsburg. Parallel entwickelte er eine vielseitige Karriere als Schauspieler, Sprecher und Moderator. Vor der Kamera war er unter anderem in Produktionen wie „Tatort“ und „Comedy Falle“ zu sehen. 2004 wurde er beim New York International Independent Film and Video Festival als „Best Foreign Actor“ nominiert. Einen wesentlichen Schwerpunkt seiner Arbeit bildet die Synchronisation. Meyer arbeitet seit vielen Jahren als Synchron-, Voice-over-, Off- und Hörspielsprecher und gehört außerdem zu den Stammsprechern der Augsburger Puppenkiste. Besonders bekannt ist seine Rolle als Willi in der CGI-Neuauflage der Animationsserie „Die Biene Maja“. Seit der deutschen Erstausstrahlung im März 2013 leiht er Majas bestem Freund seine Stimme. Das ZDF stellte Meyer bereits zum Serienstart als deutschen Sprecher von Willi vor. Neben seiner Arbeit vor Kamera und Mikrofon ist Meyer auch auf der Bühne tätig. Er spielt Theater, inszeniert Bühnenshows und arbeitet als Dozent, Workshop-Leiter, Redner und Autor.

Foto von Joyce Ilg

Joyce Ilg

Joyce Ilg (* 12. Oktober 1983 in Köln) ist eine deutsche Schauspielerin, Moderatorin, Synchronsprecherin, Komikerin, Webvideoproduzentin und Autorin. Nach dem Abitur studierte Joyce Ilg ab 2004 Fotoingenieurwesen an der Fachhochschule Köln und schloss das Studium 2010 als Diplom-Ingenieurin ab. Parallel dazu nahm sie Schauspielunterricht und arbeitete später mit verschiedenen Schauspielcoaches zusammen. Ihre erste Fernsehrolle hatte sie 2004 in der Serie K11 – Kommissare im Einsatz. Es folgten Auftritte in Produktionen wie Unter uns, Alles was zählt, Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei und Der Lehrer. Größere Bekanntheit erreichte sie durch ihre Rolle als Saskia Brunner in der Serie Dahoam is Dahoam, in der sie von 2007 bis 2009 in über 300 Folgen mitspielte. Neben ihrer Arbeit im Fernsehen war Ilg auch als Moderatorin tätig und moderierte unter anderem die Sendungen „Loop – Wissen Hautnah“ und „Zipp – Wissen Unterwegs“ auf RTL. Ab 2013 wurde sie zudem auf YouTube erfolgreich. Nach regelmäßigen Auftritten auf dem Kanal Ponk startete sie ihren eigenen Kanal „Joyce“, der bis 2026 über eine Million Abonnenten erreichte. Gemeinsam mit Luke Mockridge und Julian „Julez“ Weißbach gründete sie außerdem den YouTube-Kanal Snoozzze. Darüber hinaus war Joyce Ilg in Formaten wie Luke! Die Woche und ich, TV total Wok-WM 2015 und Verstehen Sie Spaß? zu sehen. 2020 gehörte sie zum Cast der Comedyserie Binge Reloaded auf Prime Video. 2019 veröffentlichte sie gemeinsam mit Chris Halb12 das Buch „Hätte ich das mal früher gewusst!“, das sich mehrere Monate in der Spiegel-Bestsellerliste hielt. Außerdem arbeitet sie als Synchronsprecherin und sprach 2022 die Figur Ms. Tarantula im Animationsfilm Die Gangster Gang.

Foto von Bill Cosby

Bill Cosby

Besetzung · Bekannt für Die Bill Cosby Show

William Henry „Bill“ Cosby Jr. (* 12. Juli 1937; Philadelphia, Pennsylvania) ist ein US-amerikanischer Komiker, Schauspieler, Autor, Fernsehproduzent und verurteilter Sexualstraftäter. Er begann seine Karriere als Stand-up-Comedian in Nachtclubs, bevor er eine Hauptrolle in der Action-Serie I Spy (1965–1968) erhielt. Nach verschiedenen Film- und Fernsehrollen kam Cosbys größter Erfolg, als er die beliebte Sitcom The Cosby Show (1984–1992) produzierte und darin die Hauptrolle spielte, die die Erfahrungen und das Heranwachsen einer afroamerikanischen Familie der oberen Mittelklasse thematisierte. Aufgrund dieser Rolle wurde er weithin als „America's Dad“ bezeichnet. Nach dem Ende der Serie produzierte und spielte er in mehreren anderen Serien und Filmen mit. Von den 1960er bis Anfang der 2000er Jahre war er ein gefragter Werbesprecher und warb für eine Reihe von Produkten, darunter Jell-O, Kodak-Filme, Ford, Texas Instruments und Coca-Cola. Cosby hat mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter 5 Primetime Emmy Awards, 2 Daytime Emmy Awards, 9 Grammy Awards, 2 Golden Globe Awards, die Presidential Medal of Freedom für seinen Beitrag zum Fernsehen (2002) und mehrere Ehrendoktorwürden von Colleges und Universitäten. Viele seiner Auszeichnungen wurden aufgrund zahlreicher Vorwürfe sexueller Übergriffe aberkannt, darunter die Kennedy Center Honor 1998, der Mark Twain Prize for American Humor 2009 und alle bis auf 10 der 72 Ehrendoktorwürden. Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences schloss ihn im Mai 2018 als Mitglied der Actors Branch aus. Ungefähr 60 Frauen haben Cosby wegen verschiedener Formen sexueller Übergriffe in angeblichen Vorfällen zwischen 1965 und 2008 angeklagt. Diese Vorwürfe wurden 2014 öffentlich bekannt und führten zu mehreren Zivilklagen und strafrechtlichen Ermittlungen in Fällen, die noch nicht verjährt waren. Viele Fernsehsender, darunter NBC, nahmen Wiederholungen der Cosby Show aus ihrem Programm. Im April 2018 wurde Cosby wegen mehrfacher schwerer sexueller Nötigung zu einer Freiheitsstrafe von drei bis zehn Jahren verurteilt. Der Oberste Gerichtshof von Pennsylvania hob das Urteil im Juni 2021 auf, da gegen eine vorherige Vereinbarung der Staatsanwaltschaft verstoßen worden war, wonach Cosbys frühere Aussage in einem Zivilprozess – in der er zugab, Frauen, mit denen er Sex haben wollte, Drogen verabreicht zu haben – nicht im Strafprozess verwendet werden durfte. Er wurde später im selben Monat nach fast dreijähriger Haft aus dem Gefängnis entlassen und beteuert weiterhin seine Unschuld in allen Anklagepunkten.

Foto von Alexander D'Arcy

Alexander D'Arcy

Alexander D'Arcy (10. August 1908 – 20. April 1996) war ein ägyptischer Schauspieler mit internationaler Filmerfahrung. Geboren als Alexander Sarruf in Kairo, Ägypten, wirkte D'Arcy, der unter verschiedenen Namen wie Alexandre D'Arcy, Alex D'Arcy, Alexandre Darcy und Alex d'Arcy bekannt ist, in rund 45 Filmen mit, meist in der Rolle eines charmanten Gentlemans oder eines gewandten Gauners. Sein Filmdebüt gab er 1927 in „Der Garten Allahs“, bevor er in Alfred Hitchcocks „Champagne“ (1928) zu sehen war. Anschließend ging er nach Hollywood, wo er Ende der 1930er-Jahre zunächst Nebenrollen in Filmen wie „Der Gefangene von Zenda“ (1937), „Gestohlener Urlaub“ (1937) und „Die schreckliche Wahrheit“ (1937) übernahm. 1953 spielte er in „Wie angelt man sich einen Millionär?“ einen von Marilyn Monroes Verehrern und war 1955 in „Abdulla der Große“ und „Soldat des Glücks“ zu sehen. Seine Rollen verloren an Bedeutung, und in den 1960er-Jahren trat er hauptsächlich im Fernsehen auf, bevor er in Horrorfilmen wieder auftauchte, insbesondere in „It's Hot in Paradise“ (1962) und als Dracula in „Draculas Schloss – Das Blut von Dracula“ (1969). D'Arcy, der offenbar ein Liebling von Kultregisseuren wie Roger Corman, Russ Meyer und Sam Fuller war, wirkte in Cormans „Massaker am Valentinstag“ (1967), Meyers „Die sieben Minuten“ (1971) und Fullers „Die tote Taube in der Beethovenstraße“ (1972) mit. Sein letzter Auftritt war 1973 in der deutschen Krimiserie Tatort. Er starb in West Hollywood, Kalifornien.

Foto von Billie Lourd

Billie Lourd

Besetzung · Executive Producer · Bekannt für Monster: Die Geschichte von Lizzie Borden, American Horror Story, Star Wars: Die letzten Jedi

Billie Catherine Lourd (* 17. Juli 1992 in Los Angeles, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Billie Lourd wurde im Juli 1992 in Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien geboren. Ihre Eltern sind die 2016 verstorbene Schauspielerin Carrie Fisher und der Talentscout Bryan Lourd. Sie ist die Enkelin der ebenfalls 2016 verstorbenen Schauspielerin Debbie Reynolds und des Sängers Eddie Fisher; außerdem ist sie die Nichte von Todd Fisher, Joely Fisher und Tricia Leigh Fisher. Lourd studierte Religionswissenschaft und Psychologie an der New York University und schloss ihr Studium im Jahr 2014 ab. Im Juni 2014 berichtete The Sun, dass Lourd eine Rolle in dem 2015 erscheinenden Star Wars: Das Erwachen der Macht erhalten solle. Kurz nach Bekanntgabe wurde spekuliert, ob Lourd eine jüngere Version von Leia Organa, die ihre Mutter bereits gespielt hatte, verkörpern werde. Lourd verneinte dies. Schließlich war sie als Lieutenant Connix zu sehen, die sie auch in den darauffolgenden Teilen Star Wars: Die letzten Jedi und Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers verkörpert. Von September 2015 bis Dezember 2016 hatte Billie Lourd eine Hauptrolle als Sadie Swenson in der Horror-Comedy-Fernsehserie Scream Queens inne. 2017 spielte sie in der siebten Staffel der Anthologie-Serie American Horror Story mit. 2018 war sie neben Emma Roberts und Ansel Elgort in der Filmbiografie Billionaire Boys Club zu sehen. 2018 und 2019 übernahm sie in der achten und der neunten Staffel von American Horror Story weitere Hauptrollen. Im Jahr 2020 bekam Lourd gemeinsam mit Austen Rydell einen Sohn. Das Paar heiratete im März 2022.

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Stephan Wagner

Stephan Wagner (Pseudonym: Gunnar Wanne-Eickel; * 15. November 1968 in Mainz) ist ein deutscher Film- und Fernsehregisseur und Drehbuchautor. Stephan Wagner wurde geboren als Sohn des Mikrobiologen Hermann Wagner. Er besuchte ab 1978 in Mainz das Rabanus-Maurus-Gymnasium, wo er 1987 Abitur machte. 1989 zog er nach Österreich. Dort nahm er 1990 das Studium in den Klassen Filmregie und Drehbuch an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Abteilung Film & Fernsehen (Filmakademie Wien) in Wien auf. Seine in diesem Zeitraum entstandenen Kurzfilme wurden auf zahlreichen internationalen Filmfestivals gezeigt. Höhepunkt war 1998 die Einladung seines Abschlussfilms Der Hausbesorger oder ein kurzer Film über die Ordnung in den Wettbewerb der Semaine de la Critique der Internationalen Filmfestspiele von Cannes. Zugleich arbeitete er als Regieassistent bei Peter Patzak. 1996 schloss er das Studium der Filmregie als Magister artium mit Auszeichnung ab. Seither betätigte er sich als Drehbuchautor, Produzent und vor allem als Regisseur. 1998 entstand sein Kinodebüt Kubanisch Rauchen mit Simon Licht, Thomas Morris und Seymour Cassel in den Hauptrollen. Hier war er auch erstmals für den Filmschnitt verantwortlich. Um im Abspann nicht mehrmals vertreten zu sein, legte er sich das Pseudonym Gunnar Wanne-Eickel zu. 1999 kehrte er nach Deutschland zurück. Von hier an wurde er auch für das Fernsehen tätig. Für seinen Film Dienstreise – Was für eine Nacht erhielt er 2004 den Adolf-Grimme-Preis in der Kategorie Fiktion und Unterhaltung, gemeinsam mit den Schauspielern Christoph Waltz und Armin Rohde. 2013 erhielt er einen zweiten Grimme-Preis für Der Fall Jakob von Metzler, gemeinsam mit dem Schauspieler Robert Atzorn und dem Drehbuchautor Jochen Bitzer. Den dritten Grimme-Preis erhielt er 2014 für Mord in Eberswalde gemeinsam mit den Schauspielern Ronald Zehrfeld, Florian Panzner sowie dem Autor Holger Karsten Schmidt und der Szenenbildnerin Zazie Knepper. Nominiert zum Adolf-Grimme-Preis waren außerdem die Filme Wie krieg ich meine Mutter groß? (2005), In Sachen Kaminski (2006), Mütter Väter Kinder (2009) und Polizeiruf 110 – Klick gemacht (2010), Lösegeld (2013) sowie Zwei allein (2015). Daneben wurde Stephan Wagner 2006 für In Sachen Kaminski mit dem Medienpreis Bobby der Lebenshilfe und 2007 mit dem 3sat-Zuschauerpreis des Fernsehfilm-Festivals Baden-Baden für Einsatz in Hamburg – die letzte Prüfung ausgezeichnet. 2009 wurden Drehbuchautor Christian Jeltsch für das Drehbuch und Stephan Wagner für die Regie des Polizeiruf 110 – Klick gemacht mit dem Goldenen Gong ausgezeichnet. 2020 erhielt er gemeinsam mit Alexander van Dülmen eine Auszeichnung der Deutschen Akademie für Fernsehen in der Kategorie „Produzent“ für Die Getriebenen. Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Foto von Harvey Guillén

Harvey Guillén

Besetzung · Bekannt für Der gestiefelte Kater: Der letzte Wunsch, What We Do in the Shadows, Companion - Die perfekte Begleitung

Javier „Harvey“ Guillén (lateinamerikanisches Spanisch: [xaˈβjeɾ ˈxaɾβi ɣiˈʝen]; * 3. Mai 1990) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rolle als menschlicher Vertrauter Guillermo de la Cruz in der Fernsehserie „What We Do in the Shadows“. Guillén ist der Sohn mexikanischer Einwanderer. Er nahm den Namen Harvey an, da seine Lehrer seinen Vornamen nicht aussprechen konnten. Guillén besuchte das Citrus College und schloss 2005 das dreijährige Programm der Citrus Singers ab. Sein Vater, der ihn als Erster zur Schauspielerei ermutigte, starb 2017 an Lungenkrebs. Guillén spricht Spanisch, Englisch und Japanisch – letzteres erlernte er während eines 13-monatigen Japanaufenthalts. Er identifiziert sich als queer. Guillén bei der Phoenix Fan Fusion 2022 Guillén hatte wiederkehrende Rollen in Fernsehserien wie „Huge“ (2010) als Alistair Delgado, „Die Thundermans“ (2013–2018) als Cousin Blobbin, „Eye Candy“ (2015) als George Reyes und „The Magicians“ (2017–2018) als Benedict Fenwick. Außerdem spielte er 2013 im Film „The Internship“ mit. Seit 2019 verkörpert Guillén die Rolle des Guillermo, des menschlichen Vertrauten der Vampire, in der FX-Fernsehserie „What We Do in the Shadows“. Er sollte in der Science-Fiction-Dramaserie „Don't Look Deeper“ von Quibi mitwirken, bevor die Plattform im Dezember 2020 eingestellt wurde. Guillén erhielt für seine Rolle als Guillermo viel Lob. TheWrap führte ihn unter den „Emmy-Anwärtern 2019“. Hank Steuver schrieb in seiner Kritik zu „What We Do in the Shadows“ in der Chicago Tribune, dass Guillén „mindestens die Hälfte der Lacher“ in der Serie liefere. Guillén lieh Funny, dem Zauberhaus, in „Mickey Mouse Funhouse“ seine Stimme. In der dritten Staffel von „Harley Quinn“ spielte er Nightwing. 2022 sprach Guillén die Rolle des komischen Sidekicks Perrito in „Der gestiefelte Kater: Der letzte Wunsch“. 2023 hatte Guillén einen Gastauftritt in der „Late Show with Stephen Colbert“ als Abgeordneter George Santos. 2024 schlüpfte er erneut in die Rolle des Cousin Blobbin aus „Die Thundermans“ in „Die Thundermans kehren zurück“. Außerdem lieh er Odie in „Der Garfield Film“ seine Stimme und spielte Vassago in „Helluva Boss“.

Foto von Stefan Schaller

Stefan Schaller

Stefan Schaller (* 9. Juli 1982 in München) ist ein deutscher Drehbuchautor und Filmregisseur. Schaller studierte nach dem Abitur Politik und Theaterwissenschaften in München. Nach einem Auslandsaufenthalt in Mittelamerika arbeitete er zunächst in der Drehbuchentwicklung der Boje Buck Produktion in Berlin, bevor er ab Oktober 2005 ein Studium der szenischen Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg begann. Im April 2012 schloss er das Studium erfolgreich ab. Sein Diplom-Film 5 Jahre Leben, der die Inhaftierung des deutsch-türkischen Staatsbürgers Murat Kurnaz im US-amerikanischen Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba thematisiert, wurde bereits zuvor mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Leonie Brill

Leonie Brill wurde am 04.03.1997 in München geboren. Bereits als Kleinkind begann sie zu zeichnen, in der Grundschule zog es sie zum ersten Mal auf die Bühne. Kreatives Arbeiten schien ihr schon immer das wichtigste. Als Leonie die 3. Klasse besuchte, wurde sie von der Münchner Agentin Laura Schneider vor ihrer Grundschule entdeckt. Nach der ersten Zusammenarbeit bei einem Casting stand schnell fest – Leonie sollte in die Agentur aufgenommen werden. Leonie hatte das Glück, trotz ihrer Unerfahrenheit bei ihrem ersten Casting eine Hauptrolle in einem SAT.1-Film zu ergattern, in dem sie an der Seite von Ottfried Fischer spielte. Bereits für dieses erste Projekt reiste Leonie für drei Wochen nach Südafrika – die Liebe zur Schauspielerei war geboren. Trotz ihres Erfolgs als Nachwuchsdarstellerin besuchte Leonie weiterhin die Schule – Abi machen, das war die Priorität. Neben der Schule vertiefte sie auch ihr Können im Zeichnen und Malen. Sie besuchte Zeichenkurse und beschäftigte sich in ihrer Freizeit mit bildender Kunst. In der neunten Klasse absolvierte sie ein Praktikum in einem Münchner Grafikdesignbüro und entdeckte so auch ihr Interesse für digitale Medienkunst. Während ihrer Schulzeit war Leonie in zahlreichen Fernseh- und Filmproduktionen zu sehen. Reiste nach Schweden, Frankreich und Malaysia, um dort in verschiedenen Produktionen mitzuwirken. Die Arbeit am Set prägte Leonie auf verschiedenen Ebenen, sie verliebte sich in den abwechslungsreichen Set-Alltag, den Austausch mit Menschen und die Impulse, die ihr Orte und Erlebnisse immer wieder lieferten. Direkt nach dem Abitur spielte Leonie die Titelrolle in dem ARD-Weihnachtsmärchen „Die Salzprinzessin“. Sie konzentrierte sich zunächst aber auch darauf, ihre Leidenschaft für das künstlerische Arbeiten weiterzuverfolgen. Im Herbst 2016 begann Leonie das Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München. Sie studiert „Kunst und Multimedia“, ein breit gefächerter, praxisorientierter Studiengang, mit den Schwerpunkten: bildende und digitale Kunst, Grafikdesign, Animation, sowie Softwareentwicklung und Programmierung. Im Sommer 2020 schloss sie das Studium mit Bestnoten ab und ist seitdem als freiberufliche Grafikdesignerin tätig. Ein zweites Standbein zu haben, war Leonie schon immer ein Anliegen. Mit dem Grafikdesign hat sie die Möglichkeit gefunden, zwischen den Schauspiel-Jobs auch selbstständig kreativ zu arbeiten. Mit Corona kam auch die Erkenntnis, wie wichtig es sein kann, eine weitere berufliche Perspektive neben dem Film zu haben. Daher will Leonie ihr Interesse für Filmanimation in einem weiterführenden Masterstudiengang vertiefen – aber natürlich am liebsten weiterhin hauptberuflich als Schauspielerin die Filmsets Deutschlands unsicher machen: Seit 2018 ist Leonie in einer durchgehenden Rolle in der beliebten ARD Vorabendserie „Watzmann ermittelt“ zu sehen. Im Herbst 2018 spielte sie an der Seite von Henning Baum in der Neuverfilmung „Der letzte Bulle“. 2020 dann durfte sie das erste Mal für Netflix vor der Kamera stehen: Der Film „BLOOD RED SKY“ wird im Juni 2021 erscheinen. Was die Zukunft bringen mag, ist ungewiss. Eines steht fest: Leonie liebt die Schauspielerei so sehr wie die kreative Arbeit als Grafikdesignerin und hat Hunger auf mehr.

Foto von John Aylward

John Aylward

Besetzung · Bekannt für A Million Ways to Die in the West

John Aylward (7. November 1946 – 16. Mai 2022) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rolle als ehemaliger DNC-Vorsitzender Barry Goodwin in der NBC-Fernsehserie „The West Wing“ und als Dr. Donald Anspaugh in der NBC-Fernsehserie „Emergency Room – Die Notaufnahme“. Außerdem lieh er Dr. Arne Magnusson in „Half-Life 2: Episode Two“ seine Stimme. Aylward wurde in Seattle, Washington, geboren und wuchs dort auf. Er besuchte die St. Joseph’s Grundschule und anschließend die Prep High School, machte aber 1965 seinen Abschluss an der Garfield High School. 1970 schloss er das Schauspieltraining an der University of Washington ab. Er war 1973 einer der Gründer des Empty Space Theatre in Seattle und arbeitete 15 Jahre lang regelmäßig als Ensemblemitglied des Seattle Repertory Theatre, bevor er in den 1990er-Jahren zum Film- und Fernsehschauspieler wechselte. Carol Flynt, Co-Produzentin von ER, bot ihm zum ersten Mal ein Vorsprechen an, nachdem sie ihn 1996 in einer Produktion von „Psychopathia Sexualis“ im Mark Taper Forum in Los Angeles gesehen hatte.