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Foto von Faran Tahir

Faran Tahir

Besetzung · Bekannt für Paper Flowers, Iron Man, Warehouse 13

Faran Haroon Tahir (Urdu: فاران ہارون طاہر) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Tahir gab sein Filmdebüt 1994 als Nathoo in Disneys „Das Dschungelbuch“. Anschließend spielte er in verschiedenen Rollen mit, darunter Raza in „Iron Man“ (2008), Captain Robau in „Star Trek“ (2009) und Präsident Patel in „Elysium“ (2013). 2016 verkörperte er die Titelrolle des Othello in einer Inszenierung der Shakespeare Theatre Company in Washington, D.C.

Foto von Rudyard Kipling

Rudyard Kipling

Drehbuchautor · Bekannt für Das Dschungelbuch

Joseph Rudyard Kipling war ein englischer Journalist, Romancier, Dichter und Kurzgeschichtenautor. Er wurde in Britisch-Indien geboren, was einen Großteil seines Werkes inspirierte. Zu Kiplings fiktionalen Werken zählen die Dschungelbuch-Dilogie (Das Dschungelbuch, 1894; Das zweite Dschungelbuch, 1895), Kim (1901), die „Just So Stories“ (1902) und zahlreiche Kurzgeschichten, darunter „Der Mann, der König sein wollte“ (1888). Seine Gedichte umfassen „Mandalay“ (1890), „Gunga Din“ (1890), „Die Götter der Schulbuchüberschriften“ (1919), „Die Bürde des weißen Mannes“ (1899) und „Wenn –“ (1910). Er gilt als Innovator der Kurzgeschichte. Seine Kinderbücher sind Klassiker.

Foto von Stephen Sommers

Stephen Sommers

Regie · Drehbuchautor · Bekannt für The Mummy, The Scorpion King Krieger Legende König

Stephen Sommers ist ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent, der vor allem für seine Actionfilme mit hohem Budget bekannt ist, darunter „Die Mumie“ (1999), dessen Fortsetzung „Die Mumie kehrt zurück“ (2001), „Van Helsing“ (2004) und „G.I. Joe – Die Abrechnung“ (2009). Er führte außerdem Regie bei „Huckleberry Finn“ (1993), Disneys erster Realverfilmung von Rudyard Kiplings „Das Dschungelbuch“ (1994) und dem Action-Horrorfilm „Deep Rising“ (1998).

Foto von Lena Headey

Lena Headey

Besetzung · Bekannt für The Purge - Die Säuberung, Game of Thrones, Uncle Grandpa

Lena Headey (* 3. Oktober 1973 in Hamilton, Bermuda) ist eine britische Schauspielerin, die mit Filmen wie Brothers Grimm und 300 sowie mit ihren Rollen in den Fernsehserien Terminator: The Sarah Connor Chronicles und Game of Thrones internationale Bekanntheit erlangte. 1992 spielte Headey ihre erste Filmrolle in Stephen Gyllenhaals Literaturverfilmung Waterland, die auf einem Roman von Graham Swift beruht. Headey war dabei in Rückblenden als Jeremy Irons’ zukünftige Ehefrau zu sehen. Nach ersten Einsätzen in britischen Fernsehproduktionen folgte 1993 ein Auftritt als Hausmädchen an der Seite von Anthony Hopkins und Emma Thompson in dem preisgekrönten Film Was vom Tage übrig blieb. In Das Dschungelbuch, Disneys Realfilmversion basierend auf Rudyard Kiplings Roman, spielte sie ein Jahr später die weibliche Hauptrolle. 1995 verkörperte sie eine drogensüchtige Raverin in dem Fernsehfilm E wie Ecstasy. Zwei Jahre später war sie in der Virginia-Woolf-Verfilmung Mrs. Dalloway zu sehen, in der Vanessa Redgrave die Titelrolle spielte. Daraufhin stand sie als Königin Guinevere für den Fernsehzweiteiler Merlin neben Sam Neill vor der Kamera, mit dem sie bereits Das Dschungelbuch gedreht hatte. 1998 war sie die Hauptdarstellerin von Lieber gestern als nie …, unter der Regie von María Ripoll. 1999 kam sie in der Puschkin-Verfilmung Onegin – Eine Liebe in St. Petersburg an der Seite von Ralph Fiennes und Liv Tyler in einer Nebenrolle zum Einsatz. Im Jahr 2000 folgte das College-Drama Tödliche Gerüchte mit James Marsden und Kate Hudson. Noch im selben Jahr gab ihr Hans Petter Moland die Hauptrolle in seinem Film Aberdeen, in dem sie in der Rolle einer Londoner Anwältin ihren alkoholkranken Vater, gespielt von Stellan Skarsgård aus Norwegen, zu ihrer im Sterben liegenden Mutter (Charlotte Rampling) nach Schottland bringen soll. Es folgten Rollen in der Kriminalkomödie Das B-Team: Beschränkt und auf Bewährung (2001), in dem Filmdrama Anazapta – Der schwarze Tod, das während der Pestepidemie des 14. Jahrhunderts spielt, sowie in Besessen, einer Literaturverfilmung mit Gwyneth Paltrow und Jennifer Ehle. 2005 trat Headey in dem Fantasyfilm Brothers Grimm neben Matt Damon und Heath Ledger als furchtlose Fallenstellerin auf. Ebenfalls 2005 stand sie als Wissenschaftlerin in dem Horrorfilm The Cave und als lesbische Floristin in der Liebeskomödie Eine Hochzeit zu dritt jeweils neben Piper Perabo vor der Kamera. Der internationale Durchbruch gelang Headey 2007 als Königin Spartas in der Comicverfilmung 300. Als belgische Krankenschwester war sie ein Jahr später in der Filmbiografie Der Rote Baron neben den deutschen Schauspielern Matthias Schweighöfer und Til Schweiger in den Kinos zu sehen. Von Januar 2008 bis Mai 2009 spielte sie die Hauptrolle der Sarah Connor in der Science-Fiction-Serie Terminator: The Sarah Connor Chronicles, die auf James Camerons Terminator-Filmen basiert. Von 2011 bis 2019 war sie in der Fantasyserie Game of Thrones, nach der Romanreihe von George R. R. Martin, in der Rolle der hinterhältigen Königin Cersei zu sehen. Für beide Fernsehserien erhielt Headey weitere Nominierungen für den Saturn Award. In der Comicverfilmung Dredd verkörperte sie 2012 eine brutale, mit einer Narbe entstellten Drogenbaronin.

Foto von Stefan Kalipha

Stefan Kalipha

Stefan Kalipha (geboren als Stephen Siegfried Behrendt, 1940) ist ein britischer Schauspieler aus Trinidad im Ruhestand, der seit etwa 1970 aktiv ist. Er spielte Ramon, den Vorarbeiter einer Zigarrenfabrik, in dem Film „Cuba“ (1979), Daoud in „The Curse of King Tut's Tomb“ und Fat Larry in „Babylon“ (beide 1980). Außerdem verkörperte er Hector González, einen kubanischen Auftragskiller, in dem James-Bond-Film „In tödlicher Mission“ (1981). Zu Kaliphas weiteren Filmrollen zählen Wali Dad in „The Crucifer of Blood“ (1991) und Buldeo in „Das Dschungelbuch“ (1994). Im Fernsehen war er unter anderem in der Quiller-Folge „Objective Caribbean“ und in der Serie „Tales of the Unexpected“ in der Folge „The Finger of Suspicion“ zu sehen.

Foto von François Goeske

François Goeske

In der Kindheit förderten Goeskes Eltern sein musikalisches Talent. Daneben entdeckte er ein Interesse fürs Theaterspielen. Mit neun Jahren wurde er in den Kinderchor der Bayerischen Staatsoper in München aufgenommen. Er war dort u. a. als Solist in La Bohème und Pique Dame auf der Bühne zu sehen. Als Hauptdarsteller trat Goeske in Uli Brées Musical Teddy – ein musikalischer Traum auf. Mit der Figur des „Kreuzkamm Junior“ in Das fliegende Klassenzimmer übernahm er 2003 seine erste Rolle in einem Kinofilm. Kurz darauf lieh er in der deutschen Fassung von Disneys Das Dschungelbuch 2 Mogli seine Gesangsstimme. Neben weiteren Synchronisationen war Goeske in einigen Fernsehproduktionen zu sehen. 2004 begannen die aufwendigen Dreharbeiten zu Bergkristall unter der Regie von Joseph Vilsmaier, der im Winter 2004/2005 mit Erfolg im Kino lief. Goeske spielte darin die Hauptrolle des Konrad. Für seine Leistung erhielt er 2005 im Rahmen des Münchner Filmfestes den Kinder-Medien-Preis „Der weiße Elefant“ und eine Nominierung für den Internationalen Undine Award (u. a. mit Alexandra Maria Lara, Tom Schilling, Mavie Hörbiger, Kostja Ullmann, Robert Stadlober). Im Sommer 2005 spielte Goeske die Hauptrolle im deutsch-französischen Kinofilm Französisch für Anfänger (u. a. mit Christian Tramitz), der 2006 im Verleih der Constantin Film mit mehr als 250.000 Besuchern den Sprung in die Top 25 der deutschen Kinoproduktionen schaffte. Seit 2020 gehört Goeske zum Hauptcast der ZDF-Krimi-Serie Blutige Anfänger. Goeske ist seit 2011 Mitglied der Deutschen Filmakademie. Die eigentliche Schreibweise des Nachnamens ist Göske. Da Goeske immer öfter in internationalen Produktionen arbeitete, hat sich seine Agentur 2006 entschieden, die offizielle Schreibweise auf Goeske zu ändern. Im Netz und in Pressemeldungen tauchen immer noch beide Schreibweisen auf. (Quelle: Wikipedia)

Foto von Claude Bertrand

Claude Bertrand

Claude Bertrand (24. März 1919 – 14. Dezember 1986) war ein französischer Film-, Fernseh- und Synchronsprecher. In seiner vier Jahrzehnte umspannenden Karriere war Bertrand vor allem als Synchronsprecher im französischen Film und Fernsehen bekannt. Er lieh Roger Moore, Charles Bronson, John Wayne, Bud Spencer und Burt Lancaster seine Stimme. Auch in Animationsfilmen war er zu hören: So sprach er Balu in der französischen Fassung von „Das Dschungelbuch“, O’Malley in „Aristocats“ und Little John in „Robin Hood“. Außerdem lieh er Kapitän Haddock in „Tim und Struppi und der Sonnentempel“ und „Tim und der Haifischsee“ seine Stimme. Von 1973 bis 1985 synchronisierte er zudem Roger Moore in der James-Bond-Reihe. Bertrand starb 1986 an Krebs.

Foto von Bob Joles

Bob Joles

Besetzung · Bekannt für Big City Greens, Der gestiefelte Kater, SpongeBob Schwammkopf

Robert Joles (* 16. Juli 1959 in Glendora, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Synchronsprecher und Musiker. Er ist bekannt für seine Sprechrollen in zahlreichen Fernsehserien, insbesondere als Man Ray in SpongeBob Schwammkopf (als Nachfolger von John Rhys-Davies) und als Bill Green in Big City Greens. Außerdem lieh er Bagheera in Das Dschungelbuch 2 seine Stimme und spricht aktuell Grape Ape.

Foto von Jürgen Kluckert

Jürgen Kluckert

Jürgen Kluckert (* 29. Dezember 1943 in Groß Nossin, Provinz Pommern; † 16. August 2023) war ein deutscher Schauspieler, Synchronsprecher, Hörbuch- und Hörspielsprecher. Bekannt wurde er vor allem als deutsche Stimme von Morgan Freeman (zusammen mit Klaus Sonnenschein) und Chuck Norris sowie beim jüngeren Publikum durch seine Synchronisationen von Benjamin Blümchen, Mr. Krabs in der US-amerikanischen Zeichentrickserie SpongeBob Schwammkopf und den Walt-Disney-Filmen Arielle, die Meerjungfrau, Aladdin, Mulan und Das Dschungelbuch 2. Des Weiteren synchronisierte er auch regelmäßig Danny Glover, James Brolin sowie gelegentlich Ernie Hudson und ab 2012 Donald Sutherland, außerdem Jim Carter in seiner Rolle als Charles Carson in der Serie und den ersten beiden Filmen Downton Abbey.

Foto von Frank Puglia

Frank Puglia

Francesco Giuseppe „Frank“ Puglia (9. März 1892 – 25. Oktober 1975) war ein italienisch-amerikanischer Filmschauspieler. Er hatte kleine, aber einprägsame Rollen in Filmen wie Casablanca (als marokkanischer Teppichhändler), Now, Voyager und Das Dschungelbuch.

Foto von Guido Hammesfahr

Guido Hammesfahr

Guido Hammesfahr wurde am 15. Mai 1968 in Dierdorf geboren. Nach der Schauspielausbildung an der Theaterwerkstatt Mainz folgten Engagements in Wiesbaden, Mainz, Regensburg, Krefeld, Aachen und Berlin. Er stand in Klassikern wie "Die Räuber" oder "Kabale und Liebe", in Werken des zeitgenössischen Theaters wie "Glasmenagerie" oder "Ghetto" auf der Bühne sowie in Musicalproduktionen, unter anderem in "Cabaret" und "Das Dschungelbuch". Daneben arbeitet er für das Fernsehen, zum Beispiel "Tatort", "Ein Fall für zwei" und durchgehend in der Produktion "Ladykracher", wo er große Publikumspopularität erreichte.

Foto von George Sanders

George Sanders

Besetzung · Bekannt für Das Dschungelbuch

George Sanders (* 3. Juli 1906 in Sankt Petersburg, Russisches Kaiserreich; † 25. April 1972 in Castelldefels, Spanien) war ein britischer Schauspieler, der mit der Rolle des zynischen Theaterkritikers Addison DeWitt in dem Filmklassiker Alles über Eva den Oscar gewann. Sein Filmdebüt gab er 1936 in dem Film Find the Lady. Bereits in seinem zweiten Spielfilm im Jahr 1936 Strange Cargo spielte er eine der Hauptrollen. Für das Studio 20th Century Fox drehte er seinen ersten amerikanischen Film Signale nach London (Lloyds of London). In der Rolle des Abenteuerhelden machte er sich schnell einen Namen und konnte seine Beliebtheit mit einprägsamen Darstellungen von Schurken (The House of the Seven Gables, 1940) noch steigern. Seine äußere Erscheinung prädestinierte ihn nicht nur als Darsteller von Aristokraten (Amber, die große Kurtisane), sondern auch für Rollen in den populären Krimi-Filmserien dieser Zeit. So spielte er von 1939 an Simon Templar (The Saint) in einer Filmreihe, und mit The Falcon kam 1941 eine ähnliche Rolle hinzu. Alfred Hitchcock besetzte Sanders in seinen ersten Hollywoodfilmen Rebecca (1940) und Der Auslandskorrespondent (1940). Während des Zweiten Weltkriegs trat er auch in Propagandafilmen auf, wie beispielsweise in den Filmen Ich war ein Spion der Nazis (1939) und Menschenjagd (1941). Nach dem Krieg spielte Sanders besonders häufig redegewandte und kultivierte, zugleich zwielichtig erscheinende Charaktere aus der britischen Oberklasse – so beispielsweise als Lord Henry Wotton in der Oscar-Wilde-Verfilmung Das Bildnis des Dorian Gray (1945) und als insgeheim verheirateter Verehrer von Gene Tierney in Ein Gespenst auf Freiersfüßen (1947). Für seine Darstellung des bissigen Theaterkritikers Addison DeWitt in dem satirischen Film All About Eve (dt.: Alles über Eva) wurde er mit dem Oscar als Bester Nebendarsteller belohnt. 1953 spielte Sanders in England an der Seite von Robert Taylor in der Literaturverfilmung Ivanhoe – Der schwarze Ritter. 1954 reiste er nach Neapel, wo er an Ingrid Bergmans Seite unter Roberto Rossellinis Regie in dem Ehedrama Reise in Italien die männliche Hauptrolle spielte. Wieder zurück in den Vereinigten Staaten spielte er 1955 unter Fritz Langs Regie einen aristokratischen Bösewicht in J. Meade Falkners verfilmter Abenteuergeschichte Moonfleet. Nach 1955 begann Sanders regelmäßig in Fernsehserien mitzuspielen. In dem klassischen Science-Fiction-Horrorfilm Das Dorf der Verdammten von 1960 übernahm der Schauspieler die Rolle des pensionierten Physikers Gordon Zellaby. Sanders lieh außerdem in der Originalfassung des Disney-Zeichentrickfilmklassikers Das Dschungelbuch (1967) dem Tiger Shir Khan seine Stimme. In dem britischen Horrorfilm Der Frosch, (Originaltitel Psychomania), von Don Sharp aus dem Jahr 1973 spielte Sanders seine letzte Filmrolle, einen Diener.

Foto von Alfred Molina

Alfred Molina

Besetzung · Bekannt für Das Glück hat acht Arme, Rango, Die Eiskönigin 2

Alfredo „Alfred“ Molina (* 24. Mai 1953 in London, England) ist ein britischer Schauspieler. Seinen ersten Filmauftritt hatte er 1981 in der Eröffnungssequenz des Indiana-Jones-Films Jäger des verlorenen Schatzes in der Rolle des Dschungelführers Satipo. Ab diesem Zeitpunkt war er sozusagen der „Ausländer für alle Fälle“, denn er spielte im Laufe seiner Karriere Franzosen, Iraner, Russen, Briten, Kubaner, Spanier oder Mexikaner. In jeder dieser Rollen war er überzeugend, was er selbst in einem Interview auf seine multikulturelle Erziehung zurückführte. Jeder seiner Rollen verlieh Molina besondere Charakterzüge. Als eifersüchtiger schwuler Freund erschlug er Joe Orton (Gary Oldman) in Das Stürmische Leben des Joe Orton, in Nicht ohne meine Tochter zwang er seine Ehefrau Sally Field durch Prügel zum Lesen des Korans, und in Boogie Nights wiederum verkörperte er einen verrückten Dealer. Den Durchbruch als Schauspieler erreichte Molina mit dem zweifach oscarprämierten Film Frida, in dem er an der Seite von Salma Hayek den mexikanischen Maler Diego Rivera spielt. Weitere bekannte Rollen sind die des Superschurken Dr. Octavius in dem Film Spider-Man 2 und die des Bischofs Aringarosa in The Da Vinci Code – Sakrileg. Neben Auftritten in Filmen war und ist Molina auch häufig in US-Fernsehserien zu sehen. So spielte er 2010 und 2011 eine Hauptrolle in der Serie Law & Order: LA. Ebenso war er 2012 für drei Folgen in der Serie Harry’s Law zu sehen. Weitere Auftritte hatte er in The Company – Im Auftrag der CIA, Monk, Law & Order: Special Victims Unit und Miami Vice.

Foto von Vir Das

Vir Das

Foto von Nick Jonas

Nick Jonas

Besetzung · Bekannt für Jumanji: Willkommen im Dschungel

Das jüngste Mitglied der amerikanischen Teenagerband die Jonas Brothers Nick Jonas wurde am 16. September 1992 in Dallas in Texas geboren. Der US-amerikanische Popsänger ist auch Schauspieler und Songwriter. Im Alter von sechs Jahren wurde Nick Jonas entdeckt, als er beim Friseur vorsich hinsang. Er wurde zu einem Casting eingeladen zu dem er seine älteren Brüder Kevin Jonas und Joe Jonas mitnahm. Anschließend spielte Nick Jonas in verschiedenen Broadwayproduktionen mit wie Die Schöne und das Biest und Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens. 2004 veröffentliche Nick Jonas sein erstes Soloalbum. Seit 2005 ist er mit seinen beiden Brüdern als die Jonas Brothers als Popband aktiv. Neben erfolgreichen Alben schauspielerte die Boyband in diversen Disney-Produktionen wie unter anderem Camp Rock und einigen Hanna Montana Folgen mit Miley Cyrus. Auch in der Disneyserie Jonas L.A. war Nick Jonas bisher in den ersten beiden Staffeln zu sehen. 2009 nahm Nick Jonas erneut ein Soloalbum auf. Mit “Who I am” konnte der junge Musiker große Erfolge feiern. Das Album hielt sich in den USA über 8 Wochen in den Charts auf Platz 3. Bereits zu Beginn seiner Karriere wurde bei Nick Jonas Diabetes festgestellt. Das junge Multitalent machte seine Krankheit öffentlich und gründete eine Stiftung zur Unterstützung von an Diabetes erkrankten Amerikanern.

Foto von Klaus Nietz

Klaus Nietz

Über das Leben des 1943 geborenen Klaus Nietz (bürgerlich auch Klaus Joachim Nietz) sind nur lückenhafte Informationen vorhanden. Durch seine DEFA- und Fernsehfilme ist nachzuvollziehen, dass er bis 1986/1987 in der DDR lebte. Danach weisen alle schauspielerischen Tätigkeiten auf eine Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland hin. Zum Beginn seiner Karriere ist eine Mitwirkung in einem Theaterstück nachgewiesen. Eine erste große Bekanntheit erreichte er 1969 mit der Rolle als Mummelschmied in dem Fernseh-Vierteiler Sankt Urban. Darauf folgten in den kommenden Jahren noch sehr viele Filme. Zudem wirkte er als Hörspielsprecher und hat für über 325 Filme und Serienepisoden die Synchronstimme gesprochen.

Foto von Danny Trejo

Danny Trejo

Besetzung · Bekannt für Big City Greens, Minions – Auf der Suche nach dem Mini-Boss, Zoomania 2

Vom Knastbruder zum Filmstar: Das Leben des am 16.05.1944 in Los Angeles, Kalifornien, geborenen Danny Trejo böte sicherlich genug Stoff für ein sehenswertes Hollywood-Biopic. Biografie: Aus sehr einfachen Verhältnissen stammend, saß Danny Trejo aufgrund zahlreicher Raub- und Drogendelikte in jungen Jahren immer wieder im Gefängnis. Dort entdeckte er seine Leidenschaft fürs Boxen, doch auch wenn er hierbei recht erfolgreich war, verhinderte eine längere Haftstrafe eine mögliche Profikarriere. Für den Film Express in die Hölle (1985) fungierte er dann als Boxtrainer von Eric Roberts und kam mit stolzen 43 Jahren zu seiner ersten kleinen Filmrolle. Da er sofort Gefallen am Filmgeschäft fand, spielte Trejo fortan in zahlreichen kleineren Produktionen mit, meist in der Rolle des Bösewichts. Sein vernarbtes Gesicht, der Schnurrbart und die zahlreichen Tattoos machten den neugeborenen Schauspieler schnell zu einem unverwechselbaren Charakter. Im Jahr 1995 folgte dann der Durchbruch in Hollywood: Nicht nur wurde Danny Trejo in Michael Manns gefeiertem Krimiepos Heat für Robert De Niros Gaunerbande gecastet, auch ergatterte er seine erste Rolle in einem Streifen von Robert Rodriguez. Viele weitere sollten folgen: Nach dem Kultfilm Desperado war der Schauspieler unter anderem auch in From Dusk Till Dawn, Spy Kids und Machete dabei. Letzteren durfte er nach einem Vierteljahrhundert im Geschäft endlich als Hauptdarsteller mit dazu passenden ikonischen One-Linern tragen. Der überraschend durchschlagende Erfolg des Films führte zum Sequel Machete Kills und einem angekündigten dritten Teil, Machete Kills Again... In Space! Neben seiner Arbeit mit Rodriguez, der übrigens sein Cousin zweiten Grades ist, dürfte den meisten Filmfans auch Danny Trejos Rolle als "Johnny 23" in Con Air im Gedächtnis geblieben sein.

Foto von Rufus Beck

Rufus Beck

Rufus Beck ist das Einzelkind eines Unternehmerehepaares, da seine Eltern viel im Ausland unterwegs waren, lebte er im Internat der Odenwald-Schule. Nach dem Abitur 1976 und dem darauffolgenden Zivildienst studierte Beck Islamwissenschaften, Ethnologie und Philosophie an der Universität Heidelberg, brach sein Studium jedoch wieder ab. Ab 1976 war er als Musiker und Schauspiel-Eleve auf den Städtischen Bühnen Heidelbergs zu sehen. Im Jahr darauf war er Gast am Saarländischen Staatstheater, es folgten Engagements am Landestheater Tübingen, dem Schauspiel Frankfurt dem Schauspiel Köln, dem Bayerischen Staatsschauspiel, den Münchner Kammerspielen und dem Berliner Ensemble. Er gastierte später auch am Berliner Renaissance-Theater (2006), am alten Schauspielhaus Stuttgart (2010) und an den Hamburger Kammerspielen (2014). 1989 wurde Beck von der Zeitschrift Theater heute zum „Nachwuchsschauspieler des Jahres“ gewählt. Ebenfalls 1989 erhielt er den Förderpreis für Nachwuchsschauspieler des Vereins der Freunde des Bayerischen Staatsschauspiels. 1990 war er mit Die Räuber von Friedrich Schiller auf Tournee in der Sowjetunion und hatte Auftritte in Moskau, Irkutsk und Alma-Ata. Auf einer Südamerika-Tournee war er 1991 mit Miss Sara Sampson von G.E. Lessing. 1994 ging er mit Tabaluga und Peter Maffay auf Deutschlandtournee. Seinen Durchbruch beim Film feierte Beck 1994 in Sönke Wortmanns Der bewegte Mann und wurde für seine Rolle als „Waltraut“ mit dem Bambi ausgezeichnet. 1999 wurde er für Jimmy the Kid für den Deutschen Filmpreis nominiert. Er stand in mehr als 70 Fernseh- und 14 Kinoproduktionen (Stand 2018) vor der Kamera. Im Kinderfilm Die Wilden Kerle (2003) übernahm er die Rolle des „Trainer Willi“. Diese Rolle spielte er erneut in Die wilden Kerle – Die Legende lebt! (2016). Rufus Beck ist Interpret und Produzent von mehr als 200 Hörbüchern, darunter die Harry-Potter-Romane. Er verleiht jeder der vielen Figuren eine eigene Stimme und verwendet dafür auch verschiedene Dialekte und Akzente. Seine Hörbücher erhielten zahlreiche Hörbuch-Preise. In den Festspielsaisonen 2006 und 2007 spielte Beck den Mephisto in Goethes Faust bei den Bad Hersfelder Festspielen. Unter Intendant und Regisseur Dieter Wedel spielte er bei den Nibelungenfestspielen Worms 2011 den Joseph Süß Oppenheimer in Jehoschua Sobols Die Geschichte des Joseph Süß Oppenheimer, genannt Jud Süß. 2004 inszenierte er in Istanbul das Tanzspektakel für die Welttournee von Night of the Sultans – Pandoras Legend. 2003, 2012 und 2016 war er als Regisseur, Autor und Hauptdarsteller des Magiers und des Käfers bei dem Musical Tabaluga verantwortlich. Rufus Beck schrieb mehrere Theaterbearbeitungen für seine eigenen Shows. 2006 gab er die Anthologie Geschichten für uns Kinder heraus. Im Jahr 2007 erschien sein Sachbuch Kinder lieben Märchen und entdecken Werte. Mit Sohn Jonathan Beck trat er im Film Die Wilden Kerle auf und war mit ihm zusammen 2014/15 auf Theatertournee mit dem Stück Zorn. Jonathan Beck spielte auch in den Tabaluga–Inszenierungen seines Vaters 2012 und 2016 als 0815 mit und war zugleich sein Regieassistent. Seit 2018 spielt er in der Fernsehserie Deutsch-Les-Landes. Seine Töchter Sarah Beck und Natalie Spinell arbeiten ebenfalls als Schauspieler. Rufus Beck lebt in München.

Foto von Armin Mueller-Stahl

Armin Mueller-Stahl

Armin Mueller-Stahl ist das dritte von fünf Kindern des ostpreußischen Bankkaufmanns Alfred Mueller-Stahl und dessen Frau Editha, geb. Maaß, einer Ärztin. Sie war eine Baltendeutsche aus Estland, deren Familie 1918 von Petrograd aus nach Tilsit geflohen war. Armin und sein Bruder Hagen wuchsen in einer kunstliebenden Familie auf, in der man malte, zeichnete und gemeinsam musizierte. Sein Vater hatte ursprünglich Schauspieler werden wollen, er spielte am Tilsiter Theater mit und führte an den Geburtstagen seiner Familie eigene Sketche auf. Mueller-Stahl erlebte eine unbeschwerte Kindheit bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs, als sein Vater eingezogen wurde. 1938 übersiedelte die Familie nach Prenzlau. Der Vater starb am 1. Mai 1945 in einem Lazarett im mecklenburgischen Schönberg, wie die Familie erst 28 Jahre später erfuhr. Nach Vermutung von Mueller-Stahl wurde er von deutschen Soldaten wegen versuchter Desertion umgebracht, da über ihn keine Krankenakte angelegt worden war. Am gleichen Tag wurde der 14-jährige Armin in Goorstorf bei Rostock, wohin die Mutter mit den Kindern geflüchtet war, von einem sowjetischen Soldaten als vermeintlicher Hitlerjunge mit der Erschießung bedroht. In letzter Sekunde verhalf ihm ein mutiger, ehemaliger polnischer Kriegsgefangener zur Flucht. Nach Kriegsende kehrte die Mutter mit ihren Kindern in das niedergebrannte Prenzlau zurück, wo er bis 1948 die Schule besuchte. Im selben Jahr zog er „mit seinem Geigenkasten nach Berlin“.

Foto von Bettina Zimmermann

Bettina Zimmermann

Bettina Zimmermann ist das jüngste von drei Geschwistern. Sie besuchte zunächst die Realschule Burgwedel und machte 1994 an der Leibnizschule in Hannover ihr Abitur. Während ihrer privaten Schauspielausbildung in Hamburg war sie als Model tätig. Nach Engagements für Werbespots unter anderem für Vodafone, Lycos (Comundo) und WMF erhielt sie im Jahr 1998 ihre erste Rolle in der Kinoproduktion Fisimatenten. Die Schauspielerin arbeitet sowohl für deutsche Fernsehproduktionen der Privatsender wie RTL oder Sat.1 als auch für öffentlich-rechtliche Fernsehanstalten wie das ZDF. Sie war in diversen Fernsehspielen, z. B. als Angélique in dem Historienfilm "Das unbezähmbare Herz", oder Fernsehserien wie z. B. der Kinderserie Löwenzahn oder "Die Rosenheim-Cops" zu sehen. Darüber hinaus trat sie als Nebendarstellerin in verschiedenen deutschen Kinoproduktionen auf. 2009 spielte sie an der Seite von Uwe Kockisch als Commissario Brunetti die Co-Ermittlerin Franca Capari in der Fernsehreihe "Donna Leon". Mit ihrem Lebensgefährten, dem Schauspieler Kai Wiesinger, ist Zimmermann seit 2015 in der Webserie "Der Lack ist ab" zu sehen. Wiesinger führte dort erstmals Regie und schrieb die Drehbücher. Beide spielen ihre Serienrollen Hanna und Tom seit 2015 auch in Werbespots von Vodafone. Das Paar lebt mit Wiesingers beiden Töchtern aus seiner Ehe mit der 2013 verstorbenen Chantal de Freitas und Zimmermanns 2008 geborenem Sohn mit dem Kameramann Vladimir Subotic in Berlin. Ende 2015 kam das erste gemeinsame Kind der beiden zur Welt. Quelle: Wikipedia

Foto von Jane Asher

Jane Asher

Jane Asher ist das zweite von drei Kindern des Arztes Richard Asher und der Musikprofessorin Margaret Asher. Ihr älterer Bruder Peter ist eine Hälfte des Popduos Peter & Gordon, ihre jüngere Schwester Clare arbeitet ebenfalls als Schauspielerin. Im Jahr 1952 gab Asher in dem Drama Mandy ihr Filmdebüt. In den folgenden zehn Jahren war sie in zahlreichen Fernseh- und Kinoproduktionen zu sehen, darunter der Science Fiction-Film Schock (1955), die TV-Serie Die Abenteuer von Robin Hood (1956–1958) und die Literaturverfilmung Der Prinz und der Bettelknabe (1962). Im Jahr 1960 übernahm sie die weibliche Hauptrolle in einer West-End-Theaterproduktion von Peter Pan. Im Alter von 15 Jahren war sie einer der bekanntesten Kinderstars Großbritanniens. Am 18. April 1963 besuchte Asher im Auftrag der BBC-Musikzeitschrift Radio Times einen Auftritt der Beatles in der Royal Albert Hall, um eine Konzertkritik zu schreiben und die Band zu interviewen. Aus diesem Treffen entwickelte sich eine langjährige Beziehung mit dem Beatles-Bassisten Paul McCartney, mit dem sie sich 1967 verlobte. Jane Asher diente McCartney als Inspirationsquelle für mehrere Songs, darunter We Can Work It Out, Here, There And Everywhere und For No One. Obwohl Paul laut Cynthia Lennon „stolz wie ein Pfau“ auf seine schöne, berühmte und gutbetuchte Verlobte war, hatte er immer wieder Affären. Marianne Faithfull behauptete sogar, die beiden seien nie richtig gut miteinander ausgekommen. 1968 kam es zur Trennung, ein Jahr später heiratete McCartney die Fotografin Linda Eastman. 1964 war Asher gemeinsam mit Vincent Price in Roger Cormans Satanas – Das Schloß der blutigen Bestie (nach Edgar Allan Poes Erzählung Die Maske des Roten Todes) zu sehen, 1966 neben Michael Caine in der Komödie Der Verführer läßt schön grüßen (Alfie). Das Drama Deep End, in dem sie 1970 eine Hauptrolle spielte, gilt als eine ihrer besten und bekanntesten Arbeiten als Schauspielerin und brachte ihr eine Nominierung für den Britischen Filmpreis ein. Im Jahr 1971 lernte sie den Zeichner Gerald Scarfe kennen, mit dem sie seit 1981 verheiratet ist und drei Kinder hat. Seit 2001 hat sich Jane Asher auch als Autorin von Rezeptbüchern und Romanen einen Namen gemacht. Sie tritt jedoch auch weiterhin in Filmen und Fernsehserien auf, zuletzt in Sterben für Anfänger (Death at a Funeral, 2007) von Frank Oz. Jane Asher ist zudem Inhaberin einer Firma für Fertigkuchen und präsentiert ihre Backrezepte auch im britischen Fernsehen.

Foto von Jake McLaughlin

Jake McLaughlin

Besetzung · Bekannt für Will Trent

Nachdem er das Militär verlassen hatte, arbeitete McLaughlin auf einem Krabbenboot in Oregon und als Wachmann in den Universal Studios. Er lebte in Chico, Kalifornien, leistete konkrete Arbeit und hatte nur 200 Dollar auf seinem Girokonto, als er von der Casting-Session für Paul Haggis's In the Valley of Elah hörte. Da er ein ehemaliger S.A.W. Schütze der S.A.W. Infanterie im Irak im wirklichen Leben war, dachte er, er würde für die Rolle lesen, nachdem er gehört hatte, dass Haggis die tatsächlichen Veteranen für mehrere Teile vorspricht. Nach dem Erfolg seines ersten Films trat McLaughlin in Filmen wie The Day the Earth Stood Still und Cloverfield auf. Er erschien in Episoden von The Unit und CSI: Crime Scene Investigation. Seine erste große Rolle im Fernsehen bekam er 2009, als er im Rahmen des Fernseh-Remakes des Oscar-prämierten Films Crash besetzt wurde. In den folgenden Jahren trat er mehrfach im Fernsehen auf. Im Jahr 2011 wurde er in Warrior besetzt, gefolgt von einer Nebenrolle in Safe House. Im Februar 2013 wurde McLaughlin als männliche Hauptrolle in Believe, einem Fernsehpiloten von Alfonso Cuarón, besetzt, der im Mai 2013 in die Serie aufgenommen wurde. Die Premiere der Show auf NBC fand im März 2014 statt. Im März 2015 wurde er in der Fernsehserie Quantico besetzt, die im Mai in die Serie aufgenommen wurde.

Foto von Sina Wilke

Sina Wilke

Besetzung · Bekannt für Die Rosenheim-Cops

Wilke legte das Abitur am Christian-Ernst-Gymnasium in Erlangen ab. Sie studierte Industrial-Design an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München und begann 2008 eine Ausbildung bei Schauspiel München. Nach ihrem Abschluss 2012 an der Schauspielschule wirkte Sina Wilke in unterschiedlichen Theater- und Fernsehproduktionen mit. So stand Wilke u. a. für Inga Lindström, SOKO 5113 (seit 2015 SOKO München) und Weißblaue Geschichten vor der Kamera. Ab 2016 war sie als Gerichtsmedizinerin Sandra Mai in der Serie Die Rosenheim-Cops zu sehen. In der ab 2021 gedrehten Staffel war sie nur noch in den ersten acht Folgen zu sehen. Wilke lebt in München. Quelle: Wikipedia

Foto von James Luisi

James Luisi

Besetzung · Bekannt für Detektiv Rockford - Anruf genügt

Der gebürtige New Yorker James Luisi besuchte das St. Francis College in Brooklyn Heights dank eines Basketballstipendiums. Während des Koreakriegs leistete er seinen Wehrdienst in der Armee. Anschließend spielte er eine Saison (1953/54) für die Baltimore Bullets in der NBA. Seine Schauspielkarriere begann auf der Bühne mit ersten Rollen in den Broadway-Musicals „Sweet Charity“ und „Zorba“. Seine frühen Filme waren eher unbedeutend, doch sein muskulöser Auftritt war 1973 in „Ich entkam von der Teufelsinsel“ (Originaltitel: „I Escaped from Devil's Island“) deutlich zu erkennen, in dem er fast immer oberkörperfrei zu sehen war. Später arbeitete er hauptsächlich für das Fernsehen. 1976 teilte er sich einen Daytime Emmy als bester Hauptdarsteller für seine Darstellung von George Washington in dem Fernsehfilm „First Ladies Diaries: Martha Washington“ (1975). Ebenfalls 1976 begann er seine vier Staffeln andauernde Rolle als Jim Rockfords (James Garner) Gegenspieler Lieutenant Chapman in der Fernsehserie „Detektiv Rockford – Anruf genügt“ (Originaltitel: „The Rockford Files“, 1974). 1983 spielte er in der kurzlebigen Serie „The Renegades“ (1983) den Polizisten, der für eine Gruppe von Straßengangmitgliedern zuständig war, die zu verdeckten Ermittlern wurden. Die Serie verhalf Patrick Swayze, der eines der Gangmitglieder verkörperte, zum Durchbruch. Neben Gastauftritten in zahlreichen Fernsehserien war Luisi auch in den Seifenopern „Days of Our Lives“ (1965) und „Another World“ (1964) zu sehen. In den 1990er-Jahren kehrte er zur Schauspielerei und Regiearbeit am Theater in Los Angeles zurück. Er starb am 7. Juni 2002 an Krebs. Seine Frau, geborene Georgia Phillips, mit der er 41 Jahre verheiratet war, überlebte ihn.