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Foto von Jessica Cauffiel

Jessica Cauffiel

Besetzung · Bekannt für Natürlich blond, White Chicks

Jessica Cauffiel ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie debütierte in einer Folge der Fernsehserie Law & Order (1998). Nach Nebenrollen in den Komödien Schlaflos in New York (1999) mit Steve Martin und Goldie Hawn sowie Road Trip (2000) spielte sie größere Rollen in den Horrorfilmen Düstere Legenden 2 (2000) sowie Schrei wenn du kannst (2001). In der Komödie Natürlich blond (2001) wie auch in deren Fortsetzung Natürlich blond 2 (2003) spielte sie an der Seite von Reese Witherspoon. In der Actionkomödie Spy Girls – D.E.B.S. (2004) verkörperte sie eine Killerin. In der 6. Staffel der Serie Frasier spielte sie eine Kellnerin.

Foto von Tara Reid

Tara Reid

Besetzung · Bekannt für Düstere Legenden, American Pie, The Big Lebowski

Tara Reid (* 8. November 1975 in Wyckoff, New Jersey) ist eine US-amerikanische Filmschauspielerin und ein Model. Ihr Filmdebüt hatte Reid 1987 im Horrorfilm „Salem 2 – Die Rückkehr“. Es folgten Gastauftritte in den Serien Saved by the Bell: The New Class und California Dreams. 1998 spielte sie ihre erste größere Rolle in The Big Lebowski als Bunny Lebowski. Im selben Jahr spielte sie außerdem in den Filmen I Woke Up Early the Day I Died, Cool Girl und als DJ in Düstere Legenden mit. Mit der Komödie American Pie gelang ihr als Victoria „Vicky“ Lathum 1999 der Durchbruch. Nach American Pie folgten einige weniger erfolgreiche Filme wie Dr. T and the Women und Just Visiting – Mit Vollgas in die Zukunft. 2001 konnte sie erneut in der Rolle der Vicky mit American Pie 2 einen größeren Erfolg verbuchen. 2002 folgte mit Party Animals – Wilder geht’s nicht! die nächste Teenie-Komödie und eine Rolle im Musikvideo zu Blowin' Me Up von JC Chasez. 2003 folgten die beiden Filme Der Feind in meinem Mann und Partyalarm – Hände weg von meiner Tochter. 2005 spielte sie in dem TV-Film Hitched und in den beiden Horrorfilmen Fear Factory und Alone in the Dark sowie dem Actionfilm Silent Partner. In den Jahren 2003 bis 2005 absolvierte sie außerdem elf Gastauftritte in der Ärzte-Sitcom Scrubs – Die Anfänger als Danni Sullivan. Außerdem spielte sie im Horror-Trash Sharknado – Genug gesagt! (2013) mit, ebenso in den fünf Fortsetzungen.

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Kate Mara

Besetzung · Bekannt für Shooter, Der Marsianer - Rettet Mark Watney, House of Cards

Kate Rooney Mara (* 27. Februar 1983 in Bedford, Westchester County, New York) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Mara begann im Alter von neun Jahren in Musical- und Theateraufführungen ihrer Schule aufzutreten und spielte später professionell Theater. Nachdem Mara die Bühne verlassen hatte, spielte sie 1997 ihre erste Rolle vor der Kamera in der Serie Law & Order. 1999 drehte sie mit Joe the King ihren ersten Film. 2003 war sie in vier Folgen der Fernsehserie Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis zu sehen. 2005 spielte sie die Hauptrolle in dem Horrorfilm Düstere Legenden 3 und hatte eine Nebenrolle in dem Drama Brokeback Mountain. Außerdem hatte sie eine Gastrolle in fünf Folgen der Serie 24. Größere Bekanntheit erlangte sie 2007 durch ihre Rollen in den Filmen Sie waren Helden und Shooter. In der sechsten Staffel der HBO-Serie Entourage war sie 2009 in vier Folgen als Brittany zu sehen. 2010 hatte sie einen Cameo-Auftritt in der Comic-Verfilmung Iron Man 2. Im selben Jahr drehte sie unter der Regie von Danny Boyle das biografische Drama 127 Hours. Ein Jahr später übernahm sie die Rolle Hayden McClaine in der Horrorserie American Horror Story. Von 2013 bis 2016 war sie als Zoe Barnes in der Serie House of Cards zu sehen. Quelle: Wikipedia

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Rebecca Gayheart

Besetzung · Bekannt für Düstere Legenden

Die amerikanische Schauspielerin Rebecca Gayheart wurde am 12. August 1971 in Hazard, Kentucky geboren und ist vor allem bekannt aus dem Film Scream 2 und der Serie Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis. Bereits während ihrer Modelkarriere war Rebecca Gayheart ein steter Gast in amerikanischen Wohnzimmern, da sie regelmäßig in Werbespots für Noxzema Gesichtsreinigungswasser auftrat. Nach einer ersten Fernsehrolle in der Seifenoper Loving war Gayheart 1994 und 1995 wiederkehrend in Earth 2 und Beverly Hills, 90210 zu sehen. Einer Rolle als Sorority-Schwester in Scream 2 folgten weitere Charaktere in Horrorfilmen, unter anderem in Düstere Legenden. Abermals im Fernsehen spielte Rebecca Gayheart wiederkehrende Rollen in Serien wie Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis oder Dead Like Me – So gut wie tot.

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Rooney Mara

Besetzung · Bekannt für The Social Network, Her

Patricia Rooney Mara (* 17. April 1985 in Bedford, New York) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Zu Beginn ihrer Karriere wurde sie häufig unter dem Namen Tricia Mara geführt. Rooney Mara ist die Tochter von Timothy Christopher Mara und Kathleen Mara (geb. McNulty). Sie hat drei Geschwister: Daniel, Conor und Kate Mara, die ebenfalls Schauspielerin ist. Sie wuchs in New York auf und besuchte dort die Highschool. Anschließend reiste sie im Rahmen eines Lernprogramms nach Ecuador, Peru und Bolivien. Seit dieser Zeit engagiert sie sich für die Wohltätigkeitsorganisation Faces of Kibera. Später studierte sie Psychologie an der New York University. 2010 machte sie dort ihren Abschluss. Ihr Vorbild ist Gena Rowlands. Ihre erste kleine Rolle übernahm Mara 2005 im Film Düstere Legenden 3. Anschließend spielte sie einige Gastrollen in Fernsehserien wie Emergency Room – Die Notaufnahme und Law & Order: New York. 2009 war sie in den Dramen Dare und The Winning Season zu sehen. Beide Filme hatten auf dem Sundance Film Festival 2009 Premiere. Das Magazin Filmmaker zählte sie daraufhin zu den „25 neuen Gesichtern des Independent-Films“. Im gleichen Jahr war sie auch in den Filmen Youth in Revolt und Tanner Hall zu sehen. Darin spielte sie ihre erste Hauptrolle und wurde erstmals unter dem Namen Rooney Mara statt Tricia Mara geführt. Größere Bekanntheit erlangte Mara 2010 durch ihre Rolle in dem Horrorfilm A Nightmare on Elm Street, dem Remake des gleichnamigen Originalfilms aus dem Jahr 1984. Im gleichen Jahr stand sie unter der Regie von David Fincher für das Drama The Social Network vor der Kamera. Der Film erzählt die Entstehungsgeschichte des sozialen Netzwerks Facebook und seines Gründers Mark Zuckerberg. Mara und ihre Schauspielkollegen erhielten für ihre Ensembleleistung einige Filmpreise. Neben Daniel Craig spielte sie 2011 die Rolle der Lisbeth Salander im US-amerikanischen Remake des Films Verblendung nach dem gleichnamigen Roman von Stieg Larsson, wiederum unter der Regie von David Fincher. Der US-Filmtitel lautet The Girl with the Dragon Tattoo. Mara wurde für ihre Darbietung 2012 unter anderem für einen Oscar und Golden Globe nominiert. Die Rolle verhalf ihr zum internationalen Durchbruch. Bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes wurde Rooney Mara 2015 als beste Hauptdarstellerin im Film Carol ausgezeichnet und ein weiteres Mal für einen Oscar nominiert. Rooney Mara ernährt sich aus ethischen Gründen vegan. Sie verwendet keine Lederprodukte und hat ein Label gegründet, das vegane Mode produziert.

Foto von Aimee Mann

Aimee Mann

Besetzung · Bekannt für Little Big Awesome

Aimee Elizabeth Mann (* 8. September 1960) ist eine US-amerikanische Singer-Songwriterin. Bekannt ist sie für ihre bissigen und geistreichen Texte über düstere Themen, in denen sie oft Außenseiterfiguren beschreibt. Mann wurde in Richmond, Virginia, geboren und studierte am Berklee College of Music in Boston, Massachusetts. In den 1980er-Jahren, nach Engagements bei den Young Snakes und Ministry, gründete sie die New-Wave-Band 'Til Tuesday und schrieb deren Top-Ten-Single „Voices Carry“ (1985). 'Til Tuesday veröffentlichte drei Alben und löste sich 1990 auf, als Mann die Band verließ, um eine Solokarriere zu verfolgen. Manns erste beiden Soloalben, „Whatever“ (1993) und „I'm with Stupid“ (1995), erhielten positive Kritiken, verkauften sich aber schlecht. Größere Bekanntheit erlangte sie durch ihren Soundtrack zu Paul Thomas Andersons Film „Magnolia“ (1999). Der Song „Save Me“ wurde für den Oscar als Bester Originalsong nominiert, verlor aber ungerechterweise gegen Phil Collins und dessen mittelmäßigen Tarzan-Song. Mann gewann den Grammy Award für die Beste weibliche Pop-Gesangsdarbietung. Nach einem Konflikt mit ihrer Plattenfirma Geffen veröffentlichte Mann im Jahr 2000 ihr drittes Album „Bachelor No. 2“ auf ihrem eigenen Label SuperEgo Records. Es wurde von der Kritik gefeiert und verkaufte sich hervorragend, wodurch sich Mann als Künstlerin etablierte, die unabhängig von großen Plattenfirmen arbeiten konnte. 2014 veröffentlichte Mann zusammen mit Ted Leo als The Both ein Album. Mann malt und zeichnet Comics und war in Filmen und Fernsehserien wie „The Big Lebowski“, „Buffy – Im Bann der Dämonen“, „Steven Universe“, „The West Wing“ und „Portlandia“ zu sehen. Zu ihren Auszeichnungen zählt der Grammy Award für das Beste Folk-Album für „Mental Illness“ (2017). Sie wurde von NPR und Paste zu einer der größten lebenden Songwriterinnen gekürt.

Foto von Hal Holbrook

Hal Holbrook

Besetzung · Bekannt für Hercules

Harold Rowe „Hal“ Holbrook Jr. war ein US-amerikanischer Schauspieler. Holbrook absolvierte die Denison University in Granville, Ohio. Hier entwickelte er eine Ein-Mann-Show über Mark Twain, für die er 1966 mit dem Tony Award für den Besten Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde. Holbrook zählte seit Jahrzehnten zu den bekannten amerikanischen Charakterdarstellern und trat in mehreren Filmklassikern in profilierten Nebenrollen auf. Einen seiner wichtigsten Auftritte hatte er 1976 in dem Watergate-Film Die Unbestechlichen als anonymer Informant Deep Throat. Holbrooks vielleicht bekannteste Rolle ist die des Geistlichen Father Malone, der im Horrorfilm The Fog – Nebel des Grauens (1980) die düstere Vergangenheit des Ortes Antonio Bay beschwört. Insgesamt war er seit Mitte der 1950er Jahre in mehr als 120 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen.

Foto von Paul Thomas Anderson

Paul Thomas Anderson

Regie · Bekannt für One Battle After Another, There Will Be Blood

Paul Thomas Anderson (* 26. Juni 1970) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur, Produzent und Drehbuchautor. Der in Los Angeles geborene Anderson interessierte sich schon in jungen Jahren für das Filmemachen. Als Absolvent des Sundance Institute ist Anderson berühmt für seine oft epischen Psychodramen, die oft im San Fernando Valley spielen und von Figuren handeln, die nach Erlösung, Vergebung oder Verlust suchen; sie verwenden auch weite Bildausschnitte sowie realistische oder düstere Kinematographie. Anderson gab sein Spielfilmdebüt mit Hard Eight (1996). Mit Boogie Nights (1997), der im Goldenen Zeitalter der Pornografie spielt, hatte er bei Kritikern und an den Kinokassen großen Erfolg und erhielt weitere Auszeichnungen für Magnolia (1999), ein Ensemblestück, das im San Fernando Valley spielt, und Punch-Drunk Love (2002), ein romantisches Comedy-Drama. Andersons Film „There Will Be Blood“ aus dem Jahr 2007 über einen Ölsucher während des Ölbooms in Südkalifornien war ein großer Erfolg bei Kritikern und an den Kinokassen und wurde oft als einer der besten Filme der 2000er Jahre bezeichnet. Darauf folgten „The Master“ (2012) und „Inherent Vice“ (2014). Andersons achter Film „Phantom Thread“ kam 2017 in die Kinos. Er hat Musikvideos für Künstler wie Fiona Apple, Radiohead, Haim, Joanna Newsom, Aimee Mann, Jon Brion und Michael Penn gedreht und auch einen Dokumentarfilm, „Junun“ (2015), über die Entstehung des Albums in Indien gedreht. Vor kurzem hat er einen Kurzfilm zu Thom Yorkes „Anima“ (2019) gedreht, der auf Netflix und in ausgewählten IMAX-Kinos veröffentlicht wurde. Andersons Filme zeichnen sich oft durch die Darstellung fehlerhafter und verzweifelter Charaktere, die Auseinandersetzung mit Themen wie dysfunktionalen Familien, Entfremdung und Einsamkeit, einen kühnen visuellen Stil mit bewegten Kameras und langen Einstellungen sowie einen einprägsamen Einsatz von Musik aus. Er ist bekannt für seine häufige Zusammenarbeit mit den Schauspielern Philip Baker Hall, Philip Seymour Hoffman, Julianne Moore, Melora Walters, John C. Reilly, Joaquin Phoenix und Daniel Day-Lewis, dem Kameramann Robert Elswit, dem Kostümbildner Mark Bridges sowie den Komponisten Jon Brion und Jonny Greenwood. Seine Filme haben durchweg viel Lob von den Kritikern erhalten. Anderson wurde für acht Oscars, einen Golden Globe Award und fünf BAFTA Awards nominiert und gewann einen Preis für den besten Regisseur in Cannes, sowohl einen Goldenen als auch einen Silbernen Bären in Berlin und einen Silbernen Löwen in Venedig. Beschreibung oben aus dem Wikipedia-Artikel Paul Thomas Anderson, lizenziert unter CC-BY-SA, vollständige Liste der Mitwirkenden auf Wikipedia. Google Übersetzung

Foto von George Miller

George Miller

Regie · Bekannt für Furiosa: A Mad Max Saga, Mad Max, Mad Max - Jenseits der Donnerkuppel

George Miller AO (* 3. März 1945) ist ein australischer Filmemacher. Über vier Jahrzehnte hinweg feierte er mit der Mad-Max-Reihe, die 1979 begann, große Erfolge bei Kritikern und Publikum. Zwei der Filme gelten als die besten Actionfilme aller Zeiten. Miller wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter ein Oscar, ein BAFTA und ein Golden Globe. Bekannt wurde Miller durch die Regie der dystopischen Action-Abenteuerfilme Mad Max (1979), Mad Max 2 (1981) und Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel (1985). Anschließend inszenierte er die düstere Fantasy-Komödie Die Hexen von Eastwick (1987) und das biografische Ärztedrama Lorenzos Öl (1992), an dem er auch als Co-Autor mitwirkte und für das er eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bestes Originaldrehbuch erhielt. Er produzierte und schrieb das Drehbuch für den Familienfilm „Ein Schweinchen namens Babe“ (1995) mit, der für den Oscar in der Kategorie „Bestes adaptiertes Drehbuch“ nominiert wurde, und führte später bei der Fortsetzung „Ein Schweinchen namens Babe in der großen Stadt“ (1998) Regie. 1995 produzierte er außerdem den aufrüttelnden Dokumentarfilm „Video Fool for Love“ im Stil des Cinéma vérité, der das Privatleben des Filmeditors Robert Gibson anhand hunderter Stunden Camcorder-Material beleuchtete. Für „Happy Feet“ (2006) gewann er den Oscar in der Kategorie „Bester Animationsfilm“ und führte bei der Fortsetzung „Happy Feet 2“ (2011) Regie. Er kehrte zu „Mad Max“ zurück und inszenierte die von der Kritik gefeierte Fortsetzung „Mad Max: Fury Road“ (2015), die sechs Oscars gewann. Miller erhielt eine Oscar-Nominierung für die beste Regie. Anschließend führte er Regie bei dem Prequel „Furiosa: A Mad Max Saga“ (2024). Miller absolvierte ein Medizinstudium an der University of New South Wales und arbeitete mehrere Jahre als Arzt, bevor er sich hauptberuflich der Filmbranche widmete. Er ist Mitbegründer der Produktionsfirmen Kennedy Miller Mitchell (ehemals Kennedy Miller) und Dr. D Studios. Seit dem Tod seines Produktionspartners Byron Kennedy produzieren sein jüngerer Bruder Bill Miller und Doug Mitchell seine späteren Filme.

Foto von Mike Leigh

Mike Leigh

Drehbuchautor · Bekannt für Play for Today

Michael „Mike“ Leigh, OBE (* 20. Februar 1943), ist ein britischer Autor und Regisseur von Film und Theater. Er studierte Theater an der Royal Academy of Dramatic Art und bildete sich anschließend an der Camberwell School of Art und der Central School of Art and Design weiter. Mitte der 1960er-Jahre begann er seine Karriere als Theaterregisseur und Dramatiker. In den 1970er- und 1980er-Jahren wechselte er zwischen Theaterarbeit und Filmproduktionen für das BBC-Fernsehen, von denen viele durch einen schonungslosen, realistischen Stil geprägt waren. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen „Life is Sweet“ (1990), die Tragikomödie „Career Girls“ (1997), die Gilbert-und-Sullivan-Biografie „Topsy Turvy“ (1999) und das düstere Arbeiterklassendrama „All or Nothing“ (2002). Seine bekanntesten Werke sind wohl „Naked“ (1993), für den er in Cannes den Preis für die Beste Regie gewann, der BAFTA-prämierte (und für den Oscar nominierte) Gewinner der Goldenen Palme, „Secrets & Lies“ (1996), und der Gewinner des Goldenen Löwen, „Vera Drake“ (2004). Seine Filme und Theaterstücke bilden laut Kritiker Michael Coveney „ein unverwechselbares, in sich geschlossenes Werk, das sich mit jedem Werk des britischen Theaters und Films der gleichen Zeit messen kann.“ Coveney hob zudem Leighs Rolle bei der Entdeckung neuer Stars hervor – Liz Smith in „Hard Labour“, Alison Steadman in „Abigail's Party“, Brenda Blethyn in „Grown-Ups“, Antony Sher in „Goose-Pimples“, Gary Oldman und Tim Roth in „Meantime“, Jane Horrocks in „Life is Sweet“, David Thewlis in „Naked“ – und bemerkte, dass die Liste der Schauspieler, die im Laufe der Jahre mit ihm zusammengearbeitet haben – darunter Sheila Kelley, Paul Jesson, Phil Daniels, Lindsay Duncan, Lesley Sharp, Kathy Burke, Stephen Rea, Eric Richard, Julie Walters – „einen beeindruckenden, beinahe repräsentativen Kern herausragender britischer Schauspieltalente“ darstellt. Ian Buruma schrieb im Januar 1994 in der New York Review of Books: „Es ist schwer, in London in einen Bus zu steigen oder den Leuten am Nachbartisch in einer Cafeteria zuzuhören, ohne an Mike Leigh zu denken. Wie andere völlig originelle Künstler hat er sich sein eigenes Terrain geschaffen. Leighs London ist so unverwechselbar wie Fellinis Rom oder Ozus Tokio.“

Foto von Rory Calhoun

Rory Calhoun

Rory Calhoun (* 8. August 1922 in Los Angeles als Francis Timothy McCown; † 28. April 1999 in Burbank, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. 1944 erhielt er bei der Produktionsgesellschaft 20th Century Fox seine erste Filmrolle in dem Musical Something for the Boys. Internationale Bekanntheit erreichte der hochgewachsene Calhoun – das Pseudonym soll ihm der Produzent David O. Selznick vorgeschlagen haben – durch zahlreiche Auftritte in Western. Dabei verkörperte er zumeist düstere und zwielichtige Figuren, wobei er regelmäßig schwarze Hüte trug. Zu seinen bekanntesten Produktionen zählen Fluß ohne Wiederkehr (mit Robert Mitchum und Marilyn Monroe) und Mit roher Gewalt (als Gegenspieler von Jeff Chandler), die Komödie Wie angelt man sich einen Millionär? (ebenfalls mit Marilyn Monroe) sowie die Western Duell in Socorro und König der Gauchos (neben Gene Tierney), in denen Calhoun positiv gezeichnete Hauptfiguren darstellte. Daneben fungierte er zeitweise auch als Produzent und verfasste das Drehbuch für den Film The Domino Kid. Darüber hinaus wirkte er als Hauptdarsteller in einigen europäischen Filmproduktionen mit. In Hugo Fregoneses Historienfilm Marco Polo verkörperte er den gleichnamigen Entdecker, im Sandalenfilm Der Koloss von Rhodos einen aufrechten Griechen, der den Tyrannen der Mittelmeerinsel stürzt.

Foto von August Diehl

August Diehl

Besetzung · Bekannt für Der Meister und Margarita, Vaterland, Inglourious Basterds

August Diehl ist ein deutscher Film- und Theaterschauspieler, dem der Durchbruch mit seiner ersten Hauptrolle in Hans Christian Schmids 23 – Nichts ist so wie es scheint schaffte. Internationale Aufmerksamkeit errang er mit Die Fälscher, der den Oscar für den besten nicht englischsprachigen Film erhielt. Außerdem war er in den amerikanischen Großproduktionen Inglourious Basterds und Salt zu sehen. August Diehl wurde am 04. Januar 1976 in Berlin geboren. Das Filmgeschäft ist für seine Eltern alles andere als unbekanntes Terrain: Sein Vater, Hans Diehl, ist Schauspieler und seine Mutter Kostümbildnerin. Auch August Diehls Bruder, Jakob Diehl, arbeitet als Schauspieler. Aufgewachsen ist August Diehl in Deutschland und Frankreich. Lange Zeit lebte er auf dem Land in Frankreich – ‘fast in der Wildnis’, wie August Diehl sagt. Er und seine Familie hätten Jahre in einem Haus in der Auvergne, das man nur zu Fuß erreichen konnte, gelebt. Seine Schulzeit verbachte er in Hamburg, Wien, Düsseldorf, Paris und Prien am Chiemsee und somit immer dort, wo es seine Eltern aus beruflichen Gründen hinzog. Er spricht fließend Französisch und außerdem auch Spanisch. August Diehl studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin Schauspiel, nachdem er auch einer bayerischen Waldorfschule sein Abitur bestand. Als Vorbilder für seine Schauspielkarriere benennt er die Schauspieler Gert Voss, mit dem er sogar gemeinsam spielte, und Robert De Niro. Diehl ist mit Produktionen wie seinem Kinodebüt 23 von 1998 oder Kalt ist der Abendhauch (2000) bekannt geworden. In Tattoo spielt er den Kriminalkommissar Marc Schrader, der auf der Suche nach einem Serienkiller ist und selbst bereits Erfahrungen mit dem Rotlichtmilieu und der Drogenszene gesammelt hat. In Was nützt die Liebe in Gedanken er einen jungen, philosophischen und dem Leben entrückten Selbstmörder. Neben seinen Auftritten vor der Kamera zieht es August Diehl immer wieder ans Theater. In seiner Rollenauswahl ist er sehr wählerisch und verkörpert meist düstere Charaktere. Der Film Inglourious Basterds von Quentin Tarantino lief mit großem Erfolg auf den Filmfestspielen in Cannes 2009, zu seiner Besetzung zählten viele deutsche Schauspieler. Für August Diehl war diese Rolle ein großer Schritt in eine internationale Ausrichtung, von dem er für sich selbst erst verstehen und abwägen musste, was dieser für ihn bedeutete. Ende August 2010 zeigten sich nun die Früchte der transatlantischen Zusammenarbeit und August Diehl war in dem Agententhriller Salt mit Angelina Jolie als deren Ehemann und Spinnenforscher zu sehen. Jolies Partner Brad Pitt, einer der Protagonisten von Inglourious Basterds, hatte ihn für die Rolle vorgeschlagen. August Diehl ist mit der Schauspielerin Julia Malik verheiratet. Gemeinsam traten sie im Mai 2008 bei den Recklinghausener Festspielen auf und im Mai 2009 wurde ihre Tochter in Berlin geboren.

Foto von Bill Oberst Jr.

Bill Oberst Jr.

Bill Oberst Jr. ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der sich sowohl auf der Theaterbühne als auch in Film und Fernsehen zu Hause fühlt. Bill Oberst Jr. wurde am 21. November 1965 in Georgetown, South Carolina, geboren und entdeckte bereits zu Schulzeiten sein schauspielerisches Talent. Der junge Bill, der aufgrund seines Übergewichts zu den Außenseitern gehörte, fand nach eigenen Aussagen schnell heraus, daß er sich vor Attacken von Seiten seiner Mitschüler schützen konnte, indem er diese durch Imitationen und Parodien der Lehrerschaft zum Lachen brachte. Erste große Erfolge feierte Bill Oberst Jr. mit der Verkörperung historischer Figuren wie Jesus bzw. den ehemaligen US-amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy in den Ein-Mann-Theaterstücken Jesus of Nazareth (1996 – 2009) bzw. JFK (1996 – 2004). Erste Erfahrungen vor der Kamera und seine erste Filmhauptrolle erlangte Bill Oberst Jr. im Jahr 2007 in dem Kurzfilm The Street Cleaner. Weitere Hauptrollen folgten u.a. in Grilling Bobby Hicks (2009), als Serienkiller in Bleed – Eat or Be Eaten (2010) und in The Glass Prison (2011), in dem er zur Abwechslung auch einmal das Opfer mimen darf. Die markanten Narben in seinem Gesicht zog sich Bill Oberst Jr. in seiner Kindheit bei einem Fahrradunfall zu. Aufgrund seines gefährlich wirkenden Aussehens wird Bill Oberst Jr. bevorzugt für unheimliche, bedrohliche und düstere Charaktere besetzt, denen er mit einer eindringlichen Leinwandpräsenz Leben einhaucht. In Insiderkreisen wird Bill Oberst Jr. als “der beste Schauspieler, von dem man nie gehört hat” betitelt.

Foto von Ringo Lam

Ringo Lam

Regie · Bekannt für Prison on Fire

Ringo Lam Ling-Tung war ein Hongkonger Filmregisseur, Produzent und Drehbuchautor. Er war bekannt für seine düsteren und realistischen Action-Thriller. Er wurde in Hongkong geboren und studierte Film an der York University in Toronto. Quentin Tarantinos Reservoir Dogs (1992) war eine Neubearbeitung von Lams City on Fire (1987), und Kritiker wiesen darauf hin, dass bestimmte Actionsequenzen Bild für Bild kopiert seien. Zu seinen jüngsten Filmen gehören eine Zusammenarbeit mit Jean-Claude Van Damme: Maximum Risk (1996), Replicant (2001) und The Savage (2003) (besser bekannt als In Hell).

Foto von Ben Foster

Ben Foster

Besetzung · Bekannt für Motor City, The Stunt Driver, Warcraft: The Beginning

Ben Foster (* 29. Oktober 1980 in Boston, Massachusetts) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der für seine intensiven und oft düsteren Rollen bekannt ist. Er begann seine Karriere in den späten 1990er Jahren und etablierte sich schnell als vielseitiger Charakterdarsteller. Seinen Durchbruch hatte Foster mit der HBO-Serie Six Feet Under (2003–2005), in der er Russell Corwin spielte. Danach folgten markante Rollen in Filmen wie Alpha Dog (2006), 3:10 to Yuma (2007) und The Messenger (2009), für den er eine Independent Spirit Award-Nominierung erhielt. Er überzeugte zudem in Lone Survivor (2013), Hell or High Water (2016) und Leave No Trace (2018). 2016 spielte er in The Finest Hours die Rolle des Seemanns Richard Livesey. Neben seiner Filmkarriere trat Foster auch auf der Theaterbühne auf, unter anderem in Orphans (2013) am Broadway. Er ist bekannt für seine intensive Vorbereitung auf Rollen und seine Fähigkeit, komplexe Charaktere mit emotionaler Tiefe darzustellen. Privat war Foster mit Schauspielerin Laura Prepon verheiratet und hat zwei Kinder. Trotz seiner langen Karriere bleibt er ein eher unauffälliger Star, der sich auf seine Arbeit konzentriert und weniger im Rampenlicht steht.

Foto von Abel Ferrara

Abel Ferrara

Besetzung · Bekannt für Marty Supreme

Abel Ferrara ist ein US-amerikanischer Filmemacher. Er ist vor allem für die provokanten und oft kontroversen Inhalte seiner Filme sowie für seine Verwendung und Neudefinition der Neo-Noir-Bildsprache bekannt. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen die in New York spielenden, düsteren Krimi-Thriller „The Driller Killer“ (1979), „Die Frau mit der 45er Magnum“ (1981), „King of New York“ (1990), „Bad Lieutenant“ (1992) und „Das Begräbnis“ (1996), die Gewaltverbrechen in urbanen Umgebungen mit spirituellen Anklängen schildern. Ferrara wirkte außerdem in zahlreichen Genres mit, darunter im Science-Fiction-Remake „Die Körperfresser“ (1993), im Cyberpunk-Thriller „New Rose Hotel“ (1998), im religiösen Drama „Mary“ (2005), in der schwarzen Komödie „Go Go Tales“ (2007) und im Biopic „Pasolini“ (2014). Darüber hinaus wirkte er auch an mehreren Dokumentarfilmprojekten mit.

Foto von MJ Bassett

MJ Bassett

Regie · Bekannt für Neagley, THE TERMINAL LIST – DIE ABSCHUSSLISTE

MJ Bassett ist eine englische Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin von Film und Fernsehen. Ihre Karriere begann sie mit der Regie der Kult-Horrorfilme „Deathwatch“ und „Wilderness“, des düsteren Fantasyfilms „Solomon Kane“ und der Videospielverfilmung „Silent Hill: Revelation“. Seit 2012 arbeitet sie als Regisseurin und Drehbuchautorin an bekannten Fernsehserien wie „Strike Back“, „Ash vs Evil Dead“, „Power“ und „Altered Carbon“.

Foto von Ford Rainey

Ford Rainey

Besetzung · Bekannt für Bonanza, Mannix

Ford Rainey (* 8. August 1908 in Mountain Home, Idaho; † 25. Juli 2005 in Santa Monica, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. 1949 gab er in James Cagneys düsterem Gangsterdrama Sprung in den Tod als gesichtsverbrühter Gangster sein Spielfilmdebüt. Es folgten zahlreiche Rollen in Filmen der unterschiedlichsten Genres. Rainey spielte in Western wie Zwei ritten zusammen (mit James Stewart) und Flammender Stern (mit Elvis Presley), Monumentalepen wie Das Gewand (mit Richard Burton), Dramen wie Sein Name war Parrish (mit Claudette Colbert), Abenteuerfilmen wie Hüter der Wildnis (in der Rolle von Abraham Lincoln, den er in seiner Karriere mehrfach verkörperte), Horrorfilmen wie Halloween II, Gerichtsdramen wie Gideons Paukenschlag (mit Henry Fonda), Kriegsfilmen wie Kanonenboot am Yangtse-Kiang (mit Steve McQueen) und Komödien wie Agenten leben einsam (mit Roger Moore). Daneben spielte Rainey zahllose Gastrollen in Fernsehserien wie Bonanza, Rauchende Colts und Perry Mason. In der Serie Die 7-Millionen-Dollar-Frau spielte er zwei Jahre lang die Rolle des Jim Elgin und in der Serie The Manhunter den Vater der Hauptfigur, des Privatdetektivs Dave Barrett (Ken Howard). Eine seiner letzten Rollen war der kauzige Seniorenheiminsasse Mickey, den er zwischen 1999 und 2003 in insgesamt acht Folgen der Sitcom King of Queens verkörperte.

Foto von James Stewart

James Stewart

Besetzung · Bekannt für Vertigo - Aus dem Reich der Toten

James „Jimmy“ Maitland Stewart (* 20. Mai 1908 in Indiana, Pennsylvania; † 2. Juli 1997 in Beverly Hills, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler, der als einer der erfolgreichsten Stars der Filmgeschichte gilt. Zwischen 1934 und 1991 hatte Stewart fast 100 Film- und Fernsehauftritte. Seinen Durchbruch erreichte er Ende der 1930er-Jahre durch Frank Capras Komödien Lebenskünstler und Mr. Smith geht nach Washington. Stewart verkörperte meistens den leicht unsicheren, bodenständigen und oftmals idealistischen „Durchschnitts-Amerikaner“, etwa als George Bailey im Weihnachtsklassiker Ist das Leben nicht schön?. Ab den 1950er-Jahren spielte er zunehmend auch Charakterrollen mit düsteren Facetten, darunter in den Western von Anthony Mann und John Ford. Mit Alfred Hitchcock drehte Stewart die Filmklassiker Cocktail für eine Leiche, Der Mann, der zuviel wußte, Das Fenster zum Hof und Vertigo – Aus dem Reich der Toten; die beiden letztgenannten gehören zu den bedeutendsten Kriminalfilmen der Filmgeschichte. 1941 gewann er den Oscar als bester Hauptdarsteller für die Screwball-Komödie Die Nacht vor der Hochzeit, außerdem erhielt er 1985 einen Ehrenoscar. Er wurde ebenfalls unter anderem mit zwei Golden Globes, dem Goldenen Ehrenbären sowie der Presidential Medal of Freedom ausgezeichnet. Quelle: Wikipedia

Foto von Robert Douglas

Robert Douglas

Robert Douglas Finlayson (* 9. November 1909 in Bletchley, Vereinigtes Königreich; † 11. Januar 1999 in Encinitas, Kalifornien, Vereinigte Staaten) war ein britischer Schauspieler mit Nachkriegskarriere als Edelschurke in Hollywood. Kurz nach Anbruch des Tonfilmzeitalters fand Douglas auch Beschäftigung vor der Kamera; bereits seine zweite Kinoproduktion war die Adaption seines Londoner Bühneneinstandes. Douglas‘ Kinokarriere in den 1930er Jahren mit durchgehend mehr oder weniger großen Nebenrollen verlief bis zu seiner Einberufung zum Kriegsdienst 1939 ohne größere Höhen. Immerhin konnte er 1937 mit der zweiten Hauptrolle als englischer Matterhorn-Besteiger Edward Whymper in „The Challenge“, der britischen Version von „Der Berg ruft“, an der Seite von Luis Trenker spielen. 1947 entschloss sich Robert Douglas zur Übersiedelung in die USA. Im Hollywood der ausgehenden 1940er und frühen 50er Jahre fand der oftmals düster und grimmig blickende Mime rasch Anschluss an das Filmgeschehen. Gleich im ersten Film, mit dem ihn der Durchbruch in Hollywood gelang, „Die Liebesabenteuer des Don Juan“, einer Mischung aus Romanze und Degenfecht-Abenteuer, spielte er den durch und durch gewissenlosen und schurkischen Gegenspieler Errol Flynns, den rabenschwarzhaarigen, durchtriebenen, spanischen Herzog de Lorca, der für seinen Verrat am spanischen Königtum von Flynn im Zweikampf erdolcht wird. Fortan wurde Douglas, ausgestattet mit einem hauchdünnen Oberlippenbart, von seinen Arbeitgebern Warner Bros. und MGM als eleganter aber charakterloser Mann von Welt eingesetzt. In diesem Fach agierte Douglas in hochwertig produzierten Farbfilmen als Gegenspieler von Stars erster Güte, neben Stewart Granger („Im Schatten der Krone“), Burt Lancaster („Der Rebell“) und Robert Taylor („Ivanhoe“) auch erneut Flynn („Kim – Geheimdienst in Indien“). In Billigproduktionen wie „Mystery Submarine“ und „Target Unknown“ ließ man Douglas das Klischee eines sinistren, adeligen Nazi-Offizierschurken spielen. Sporadisch, vor allem zu Beginn seiner US-Karriere, vertraute man Robert Douglas Hauptrollen an, allerdings nur in kostengünstigeren B-Produktionen („Ein Fall für Detektiv Landers“, „The Decision of Christopher Blake“). 1955 beendete Douglas weitgehend seine Kinotätigkeit und ging für ein Jahr nach New York, wo er 1956, durchgehend erfolglos, am Broadway vier Stücke (‘The Ponder Heart’, ‘Affair of Honor’, ‘The Loud Red Patrick’ [auch Produktion] und ‘Uncle Willie’) inszenierte. Seit Jahresbeginn 1957 begann sich Douglas auf die Arbeit hinter der Kamera zu konzentrieren. Für das Fernsehen drehte er ein Vierteljahrhundert lang (letzte Arbeit: ‘Fame’) über 200 Folgen beliebter Serien, überwiegend aus dem Kriminal- und Detektivgenre (‘77 Sunset Strip’, ‘Cannon’, ‘Quincy’, ‘Baretta’, ‘Dan August’, ‘The Alfred Hitchcock Hour’, ‘Future Cop’, ‘Columbo’, ‘F.B.I.’, ‘Kobra, übernehmen Sie’, ‘Auf der Flucht’, ‘Die Straßen von San Francisco’). Gelegentlich versuchte er sich auch im Serienwestern (‘Maverick’, ‘Die Leute von der Shiloh Ranch’). 1964 kehrte Douglas für eine Kinoregie – das 64 Minuten kurze Spionagefilmchen „Night Train to Paris“ – nach London heim. Zuletzt, in den 1970er Jahren, sah man Douglas noch in der einen oder anderen US-Fernsehproduktion (darunter ein ‘Columbo’-Serienkrimi) als Schauspieler.

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Allen Baron

Regie · Bekannt für Drei Engel für Charlie, Love Boat

Allen Baron (* 1927 in Brooklyn) ist ein US-amerikanischer Drehbuchautor, Film- und Fernsehregisseur, Produzent und Schauspieler. Er wurde vornehmlich durch den Gangsterfilm Explosion des Schweigens (Blast of Silence) aus dem Jahr 1961 bekannt. Leben: Baron interessierte sich in der Jugend für das Zeichnen und studierte mit 19 Jahren Illustration an der New Yorker School of Visual Arts. Er arbeitete einige Jahre als Cartoonist und Illustrator. 1951 wechselte er ins Filmfach, arbeitete zunächst als Bühnenbildner und ab 1959 auch als Drehbuchautor und Regisseur. 1961 inszenierte er den grösstenteils selbstfinanzierten Low-Budget-Gangsterfilm Explosion des Schweigens, in dem er zudem die Hauptrolle übernahm. Der Film war seinerzeit kein besonderer Erfolg. Erst Jahrzehnte später wurde er aufgrund seiner düsteren Ästhetik von Cineasten als ein Kleinod des späten Film noir wiederentdeckt. Da Barons Karriere als Kinofilmregisseur ausblieb, begann er ab den 1970er Jahren für das Fernsehen zu arbeiten. Er führte in zahlreichen Serien Regie, so beispielsweise in Episoden von Bronk, Cagney & Lacey, Drei Engel für Charlie oder Love Boat. 1986 beendete Baron seine Regiearbeit und wandte sich der Malerei zu. Er lebt heute als Kunstmaler in Beverly Hills.

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Sam Mendes

Regie · Produzent · Bekannt für 1917, Hamnet, James Bond 007 - Skyfall

Sir Samuel Alexander Mendes CBE (geboren am 1. August 1965) ist ein britischer Film- und Theaterregisseur, Produzent und Drehbuchautor. Im Jahr 2000 wurde Mendes für seine Verdienste um das Theaterwesen zum CBE ernannt; 2020 wurde er im Rahmen der „New Year Honours List“ in den Adelsstand erhoben. Ebenfalls im Jahr 2000 wurde Mendes von der Alfred Toepfer Stiftung in Hamburg mit dem Shakespeare-Preis ausgezeichnet. 2005 erhielt er einen Preis für sein Lebenswerk von der Directors Guild of Great Britain. Im Jahr 2008 platzierte ihn der *Daily Telegraph* auf Rang 15 seiner Liste der „100 einflussreichsten Persönlichkeiten der britischen Kultur“. Mendes wurde in Berkshire als Sohn eines katholischen Vaters aus Trinidad und einer englisch-jüdischen Mutter geboren und wuchs in Nord-London auf. Er studierte Anglistik am Peterhouse College der Universität Cambridge. Dort begann er bereits mit der Inszenierung von Theaterstücken, bevor er zum Donmar Warehouse wechselte – einem Zentrum der Londoner Theaterkultur der 1990er Jahre. Im Theaterbereich ist er vor allem für seine düsteren Neuinterpretationen der Musicals *Cabaret* (1993), *Oliver!* (1994), *Company* (1995) und *Gypsy* (2003) bekannt. Mit *Charlie and the Chocolate Factory* (2013) inszenierte er erstmals ein eigens für das Londoner West End geschriebenes Musical. Für seine Arbeit an den Londoner Bühnen wurde Mendes mit drei Laurence Olivier Awards ausgezeichnet: für die Inszenierungen von *Company*, *Twelfth Night* und *The Ferryman*. Am Broadway gewann er zwei Tony Awards für die „Beste Regie eines Theaterstücks“: für *The Ferryman* im Jahr 2019 und für *The Lehman Trilogy* im Jahr 2022. Im Filmbereich gab er sein Regiedebüt mit dem Drama *American Beauty* (1999), für das er den Academy Award und den Golden Globe Award für die beste Regie erhielt. Seither führte er Regie bei den Filmen *Road to Perdition* (2002), *Jarhead* (2005), *Revolutionary Road* (2008) sowie bei den James-Bond-Filmen *Skyfall* (2012) und *Spectre* (2015). Für den Kriegsfilm *1917* (2019) wurde er mit dem BAFTA Award und dem Golden Globe Award für die beste Regie ausgezeichnet und erhielt zudem seine zweite Oscar-Nominierung in den Kategorien „Beste Regie“, „Bester Film“ und „Bestes Originaldrehbuch“.

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Sophie Okonedo

Sophie Okonedo, CBE (* 11. August 1968 in London, England) ist eine britische Film- und Theaterschauspielerin. Die Schauspielerin, Tochter eines Nigerianers und einer jüdischen Britin, wurde im Alter von 18 Jahren auf eine Zeitungsanzeige eines Workshops für kreatives Schreiben im Magazin Time Out aufmerksam. Bei der Arbeit im Workshop merkte Okonedo jedoch schnell, dass sie mehr Talent dazu hatte, die Skripte ihrer Kollegen dramatisch vorzutragen als ihre eigenen. Auf Anraten ihres Lehrers Hanif Kureishi, eines bekannten Schriftstellers und Drehbuchautors, bewarb sich Okonedo am Royal Court Theatre. Es folgte ein Stipendium der Royal Academy. Einige Jahre später erhielt sie gute Kritiken für ihr Spiel in William Shakespeares Stück Troilus und Cressida, das von der jahrelangen Belagerung Trojas handelt. Erste Filmerfahrungen sammelte Okonedo mit Nebenrollen unter anderem in Michael Winterbottoms Drama Go Now (1995) und als Stammesprinzessin neben Jim Carrey in der Komödie Ace Ventura – Jetzt wird’s wild. In dieser Zeit widmete sich Okonedo überwiegend ihrer Arbeit am Theater und war nebenbei in eher belanglosen Rollen in diversen Kino- und Fernsehfilmen zu sehen. Ihren Durchbruch im Filmbusiness feierte Okonedo 2002, als sie in Stephen Frears düsterem Thriller Kleine schmutzige Tricks neben Audrey Tautou den Part der sympathischen Prostituierten Juliette übernahm. Die Rolle war ausschlaggebend dafür, dass Regisseur Terry George sie zwei Jahre später für das Spielfilmdrama Hotel Ruanda verpflichtete. In dem Film, der 1994 zur Zeit des Völkermords in Ruanda spielt, ist Okonedo in der Rolle der haltgebenden Ehefrau von Schauspielkollegen Don Cheadle zu sehen, der als Hotelmanager Paul Rusesabagina Tausenden von verfolgten Tutsis das Leben rettet. Für diese Leistung wurde sie 2005 für den Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert. Okonedo möchte weiterhin dem Theater treu bleiben, erschien jedoch 2005 an der Seite von Oscarpreisträgerin Charlize Theron in dem Science-Fiction-Film Æon Flux, der auf der gleichnamigen MTV-Comic-Serie basiert. 2006 spielt sie u. a. an der Seite von Mickey Rourke und Alicia Silverstone in dem Abenteuerfilm Stormbreaker, der von einem 14-jährigen Waisenjungen handelt, der zum MI6-Agenten wider Willen wird. Im selben Jahr war sie neben Tim Roth, Chiwetel Ejiofor und Toni Collette in Bharat Nalluris Drama Tsunami – Die Killerwelle zu sehen. Für den Fernsehzweiteiler, der sich des katastrophalen Seebebens im Indischen Ozean aus dem Jahr 2004 annimmt, war sie 2007 für den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einer Mini-Serie oder Fernsehfilm nominiert. 2017 spielte sie im West End zusammen mit Damian Lewis in Edward Albees schwarzer Komödie The Goat, or Who Is Sylvia?, die Regie hatte Ian Rickson. 2018 stand sie auf der Bühne des Royal National Theatre, spielte an der Seite von Ralph Fiennes die Rolle der Cleopatra in Shakespeares Antonius und Cleopatra und gewann für ihre Performance den London Evening Standard Theatre Award 2018. Sie ist Mutter einer Tochter, die aus einer Beziehung mit dem irischen Filmeditor Eoin Martin stammt.

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John Dall

John Dall (* 26. Mai 1918 in New York; † 15. Januar 1971 in Hollywood; eigentlich John Jenner Thompson) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Seine erste Hauptrolle folgte 1944 mit dem Part des William Seawright in der romantischen Komödie Dear Ruth. Hollywood wurde daraufhin auf den feinfühligen Schauspieler aufmerksam, und er erhielt 1946 eine tragende Nebenrolle in Irving Rappers Drama Das grüne Korn. Obwohl Kritiker Rappers Film als zu theatralisch inszeniert bewerteten, erhielt Dall für die Rolle des zu akademischen Ehren findenden Morgan Evans 1946 eine Nominierung für den Oscar als bester Nebendarsteller, der dann aber an James Dunn für seine Rolle in Ein Baum wächst in Brooklyn verliehen wurde. Der Erfolg seiner ersten Filmrolle brachte Dall weitere Engagements in Hollywood ein, vorwiegend in Dramen. 1947 erhielt er die männliche Hauptrolle in Irving Pichels Musical und Deanna-Durbin-Starvehikel Something in the Wind. Ein Jahr später war er mit einer Nebenrolle in der Lillian-Hellman-Verfilmung Aus dem Dunkel des Waldes neben Fredric March vertreten, für die er von New York Times eine lobende Erwähnung erhielt. Einem breiten Publikum wurde Dall im selben Jahr als Co-Star von Farley Granger in Alfred Hitchcocks Cocktail für eine Leiche bekannt. Granger und er spielten die Rollen zweier Studenten, die die philosophischen Thesen ihres Lehrers in die Tat umsetzen und einen Kommilitonen töten. Durch eine bei beiden stillschweigend angedeutete, gleichgeschlechtliche Beziehung verbunden, planen sie, auf diese Weise das perfekte Verbrechen zu inszenieren und ihre Überlegenheit zu beweisen. Die Kritik lobte Dall für seine aggressive Spielweise, mit der er den egozentrischen Brandon Shaw, der sich ein Duell mit James Stewart liefert, höchst verächtlich gestaltete. Auf Cocktail für eine Leiche folgte 1950 die Low-Budget-Produktion Gefährliche Leidenschaft, die heute seine beiden bekanntesten Filme sind. In dem düster inszenierten Gangsterdrama von Joseph H. Lewis ist Dall als junger Mann mit einer psychopathischen Leidenschaft für Schusswaffen zu sehen, der sich gemeinsam mit seiner Ehefrau (Peggy Cummins) in kriminelle Gewalttaten wie Mord und Banküberfallen à la Bonnie und Clyde verwickelt. Im selben Jahr mimte er den Bruder von Lee J. Cobb in Felix E. Feists Film noir The Man Who Cheated Himself, bevor seine Filmkarriere in den frühen 1950er Jahren abrupt zum Stillstand kam. In der Folge war Dall auf Fernsehauftritte in bekannteren Serien wie Studio One (1952), General Electric Theater (1958) oder Schlitz Playhouse of Stars (1959) abonniert. Auch seine Rückkehr an den Broadway mit der Farce Champagne Complex (1955) neben Polly Bergen war nicht von Erfolg gekrönt. Erst Anfang der 1960er Jahre folgten kleine Charakterrollen in Stanley Kubricks Spartacus (1960) und in George Pals Fantasyfilm Atlantis, der verlorene Kontinent (1961), seine letzten Auftritte in Kinofilmen. Den letzten Fernsehauftritt absolvierte Dall 1965 mit einer Gastrolle in der Serie Perry Mason.