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Tony McFarr
Tony McFarr (Oktober 1976 – 13. Mai 2024) war ein US-amerikanischer Stuntman, der als Stuntdouble von Chris Pratt in Jurassic World (2015) arbeitete. Anschließend wirkte er gemeinsam mit Pratt in Passengers (2016), Guardians of the Galaxy Vol. 2 (2017) und Jurassic World: Fallen Kingdom (2018) mit. McFarr begann seine Hollywood-Karriere 2011 als ungenannter Stuntman für Geoff Stults am Set von Bones und arbeitete als Stuntman in Filmen wie Transformers: Dark of the Moon (2011), Rock of Ages (2012), Planet der Affen: Revolution (2014), Let’s Be Cops (2014), Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 1 (2014), Fast & Furious 7 (2015), Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2 (2015), Captain America: Civil War (2016), The Accountant (2016), Logan Lucky (2017), Jumanji: Willkommen im Dschungel (2017), Tag – Der Film (2018), Ant-Man and the Wasp (2018), Conjuring – Die Heimsuchung (2021) und vielen mehr. McFarr verstarb im Mai 2024 aus ungeklärten Gründen in seinem Haus außerhalb von Orlando, Florida.

Edmund Donovan
Besetzung · Bekannt für Late Fame, Civil War
Wellesley, Massachusetts. Er ist sowohl im Theater als auch im Film und Fernsehen aktiv. Bekannt wurde er durch Rollen in aktuellen Filmen wie Civil War (2024) und Your Monster (2024) sowie durch Fernsehserien wie Gossip Girl (2021–2023), Hightown (2020), Betty (2020) und High Fidelity (2020). Im Theater feierte Donovan besondere Erfolge: Für seine Hauptrolle in Greater Clements von Samuel D. Hunter wurde er 2020 mit dem Drama Desk Award, dem Lucille Lortel Award und dem Obie Award ausgezeichnet. Bereits 2019 war er für seine Leistung in Lewiston/Clarkston für den Drama Desk Award nominiert. Donovan absolvierte ein Schauspielstudium an der Boston University (BFA, 2012) und der Yale School of Drama (MFA, 2017). Er lebt in New York City und ist mit der Schauspielerin Juliana Canfield liiert.

Aaron Toney
Aaron Toney ist ein US-amerikanischer Stuntman und Kampfchoreograf. Bekannt wurde er vor allem durch seine Mitwirkung im Marvel Cinematic Universe, wo er unter anderem Anthony Mackies Falcon in „Captain America: The Winter Soldier“ (2014) und „Avengers: Infinity War“ (2018) sowie Chadwick Boseman in „Captain America: Civil War“ (2016), „Black Panther“ (2018) und „Avengers: Endgame“ (2019) doubelte. Er studierte am Los Angeles Valley College. Neben seiner Filmarbeit beschäftigt sich Toney auch mit anderen Bewegungskünsten wie Kampfsport, Akrobatik und Bewegungstraining. Zu seinen jüngsten Auszeichnungen zählen Nominierungen und Siege bei Stunt- und Ensemble-Awards: So gewann er beispielsweise für seine Arbeit an Mission: Impossible – Dead Reckoning Part One (2023) den Screen Actors Guild Award für die beste Action-Performance eines Stunt-Ensembles in einem Spielfilm; Black Panther: Wakanda Forever (2022) erhielt eine Nominierung; und The Falcon and the Winter Soldier (2021) brachte ihm eine Primetime Emmy-Nominierung für die beste Stunt-Performance ein.

Paul Rudd
Besetzung · Bekannt für Ant-Man and the Wasp, Avengers: Doomsday, Only Murders in the Building
Paul Stephen Rudd (* 6. April 1969 in Passaic, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Filmschauspieler, Drehbuchautor und Filmproduzent. 1998 war Rudd zusammen mit Jennifer Aniston in dem sehr erfolgreichen Film Liebe in jeder Beziehung im Kino zu sehen. Daneben spielte er in den Kinofilmen On the Edge, Liebe per Express und Clueless – Was sonst! mit. Außerdem war er auch in einer Gastrolle in der gleichnamigen Fernsehserie zu sehen. In der Comedy-Fernsehserie Friends spielte er die Rolle von Mike (in Staffel neun und zehn), der sich in Phoebe (Lisa Kudrow) verliebt. 2004 trat er in Anchorman – Die Legende von Ron Burgundy in einer Nebenrolle auf. Als wilder Rockstar mit weichem Kern trat er in einer Episode der dritten Staffel der Teen-Noir-Fernsehserie Veronica Mars auf. 2005 war er in dem Film Jungfrau (40), männlich, sucht … von Judd Apatow zu sehen. Dieser führte auch 2007 bei seinem nächsten Film, Beim ersten Mal, Regie. Im selben Jahr spielte Rudd in der romantischen Komödie Hauptsache verliebt den jungen Liebhaber von Michelle Pfeiffer. Im selben Jahr war er an der Seite von Jessica Alba, Winona Ryder und Adam Brody in dem Film Das 10 Gebote Movie als Jeff zu sehen. Für den Film Vorbilder?!, in dem er 2008 eine Rolle übernahm, schrieb er zusammen mit David Wain auch das Drehbuch. Rudd ist auch ein bekannter Bühnenschauspieler. Sein Broadway-Debüt hatte er 1997 in Alfred Uhrys Stück The Last Night of Ballyhoo. 2000/2001 spielte er am Lyric Theatre in London in Eugene O’Neills Stück Eines langen Tages Reise in die Nacht neben Jessica Lange und Charles Dance die Rolle von James Tyrone Jr. Im Anschluss spielte er an der Seite von Rachel Weisz die männliche Hauptrolle in der Uraufführung von The Shape of Things von Neil LaBute am Londoner Almeida Theatre, das 2003 in derselben Besetzung verfilmt wurde. 2006 war er neben Julia Roberts in dem Stück Three Days of Rain zu sehen. 2015 war er in der Rolle des Ant-Man im gleichnamigen Film zu sehen, der die „zweite Phase“ des Marvel Cinematic Universe abschließt. Rudd war auch an der Drehbuchentwicklung beteiligt. Dieselbe Rolle übernahm er auch 2016 in The First Avenger: Civil War sowie in Ant-Man and the Wasp (2018) und Avengers: Endgame (2019). Am 1. Juli 2015 wurde Rudd in Anwesenheit seiner Familie und seines Schauspielerkollegen Michael Douglas mit der Enthüllung eines Sterns auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt. Quelle: Wikipedia

Sebastian Stan
Besetzung · Bekannt für Fjord, Thunderbolts*, Der Marsianer - Rettet Mark Watney
Im Alter von acht Jahren zog er mit seiner Mutter und seinem Stiefvater nach Wien. Mit zwölf siedelte er mit ihnen in die Vereinigten Staaten über. Nach einem Studium an der Rutgers University begann er in Independentfilmen aufzutreten. Eine kleine Nebenrolle spielte er im Oscar-nominierten Film Rachels Hochzeit. Des Weiteren spielte er in Der Pakt die Rolle des Chase Collins. 2009 war Stan in der Fernsehserie Kings zu sehen. 2010 spielt er die Hauptrolle im Film The Apparition an der Seite von Ashley Greene und Tom Felton, der Film startete erst 2012 in den Kinos. 2011 übernahm er in der Marvel-Comicverfilmung Captain America: The First Avenger die Rolle des James Buchanan Barnes/Winter Soldier. Die gleiche Rolle spielte er auch in der Fortsetzungen The Return of the First Avenger (2014) und The First Avenger: Civil War (2016). Seit seinem Auftritt in der Fernsehserie Gossip Girl in der Rolle des Carter Baizen war der Schauspieler bis April 2010 mit der Hauptdarstellerin Leighton Meester liiert. Von Sommer 2012 bis Juli 2013 war er mit Jennifer Morrison liiert, die er am Set der Fernsehserie Once Upon a Time – Es war einmal … kennenlernte. Seit 2014 ist er mit der Schauspielerin Margarita Levieva liiert.

Kerry Condon
Besetzung · Bekannt für Pressure, F1 - Der Film, Train Dreams
Kerry Condon (* 4. Januar 1983 in Thurles, County Tipperary) ist eine irische Schauspielerin. Kerry Condon wurde im Januar 1983 in Thurles in der irischen Grafschaft County Tipperary geboren. Sie spielt hauptsächlich in Fernsehserien und -filmen sowie Theaterrollen. 2001 nahm sie für ein Bühnenstück von Martin McDonagh einen Song mit den Pogues auf. Im gleichen Jahr spielte sie die Ophelia im Hamlet der Royal Shakespeare Company und war dort die bis dahin jüngste Schauspielerin in dieser Rolle. Seit 2015 spielt sie als Stacey Ehrmantraut eine Nebenrolle in der Serie Better Call Saul, dem Spinoff der Erfolgsserie Breaking Bad. In diesem Jahr übernahm sie zudem erstmals die Vertonung von F.R.I.D.A.Y., der KI des Iron Man-Anzugs im Film Avengers: Age of Ultron des Marvel Cinematic Universe. In dieser Rolle war sie bisher auch in The First Avenger: Civil War, Spider-Man: Homecoming, Avengers: Infinity War und Avengers: Endgame zu hören.

Frank Grillo
Besetzung · Bekannt für Peacemaker, Tulsa King, The First Avenger: Civil War
Frank Grillo (* 8. Juni 1965 in New York City, New York) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Nach dem Abschluss seines Studiums arbeitete Grillo ein Jahr an der Wall Street, bis er einen Casting-Agenten traf, der ihm einen Job in einer Bierwerbung anbot. Frank stimmte dem zu und bekam daraufhin weitere Angebote für Werbespots und für Gastauftritte in Serien wie Silk Stalkings und Poltergeist – Die unheimliche Macht. Seine erste größere Nebenrolle war die des „Hart Jessup“ in der Serie Springfield Story, die er drei Jahre lang spielte. 2011 stand er neben Tom Hardy, Joel Edgerton und Nick Nolte für das Action-Sportdrama Warrior und in dem Thriller The Grey – Unter Wölfen neben Liam Neeson vor der Kamera. 2014 spielte er im Actionfilm The Return of the First Avenger die Rolle des Brock Rumlow, einen der Gegenspieler des Titelhelden. Diese Rolle übernahm er 2016 erneut (unter dem Alias Crossbones) in The First Avenger: Civil War sowie in Avengers: Endgame.

Florence Kasumba
Besetzung · Bekannt für Black Panther: Wakanda Forever, Black Panther, Der König der Löwen
Florence Kasumba (* 26. Oktober 1976 in Kampala, Uganda) ist eine deutsche Schauspielerin, Musicaldarstellerin und Synchronsprecherin. Im deutschen Fernsehen absolvierte sie zahlreiche Gastrollen, bis sie 2018 durchgängig in der Serie Deutschland 86 zu sehen war und seit Februar 2019 als neue Tatort-Kommissarin des NDR an der Seite von Maria Furtwängler agiert. International wurde sie insbesondere durch das Marvel Cinematic Universe, in dem sie in The First Avenger: Civil War, Black Panther, Avengers: Infinity War und The Falcon and the Winter Soldier einen Auftritt hat, und durch Wonder Woman bekannt.

Chadwick Boseman
Besetzung · Bekannt für Black Panther, The First Avenger: Civil War, Avengers: Infinity War
Chadwick Aaron Boseman (* 29. November 1976 in Anderson, South Carolina; † 28. August 2020 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmschauspieler. Bekannt wurde er vor allem durch die Rolle des Superhelden Black Panther in einer Reihe von Filmen der Marvel Studios, insbesondere als Hauptfigur im Film Black Panther. Seinen ersten Auftritt im Fernsehen hatte Boseman 2003 in der Fernsehserie Third Watch – Einsatz am Limit. In den folgenden Jahren erschien er in Serien wie Law & Order, Emergency Room – Die Notaufnahme, Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen und Lie to Me. Zwischen 2008 und 2009 war er in neun Folgen der Serie Lincoln Heights zu sehen. 2010 folgte eine Hauptrolle in der kurzlebigen Serie Persons Unknown. Im Jahr 2011 hatte Boseman Gastauftritte in The Glades, Castle, Justified sowie in Fringe – Grenzfälle des FBI. 2013 übernahm er im biografischen Sportfilm 42 – Die wahre Geschichte einer Sportlegende die Hauptrolle des Baseballspielers Jackie Robinson. Weitere Filmbiographien mit Boseman als Hauptdarsteller sind Get on Up über den Soulmusiker James Brown und Marshall über den Bundesrichter Thurgood Marshall. 2016 übernahm er in dem Film The First Avenger: Civil War die Rolle des Superhelden Black Panther im Marvel Cinematic Universe. Zwei Jahre später wurde dessen Solofilm veröffentlicht. Auch in Avengers: Infinity War und Avengers: Endgame war er in dieser Rolle zu sehen. Als Hauptdarsteller wurde Boseman auch im 2019 erschienenen Action-Thriller 21 Bridges besetzt. In Spike Lees Vietnamkriegs-Drama Da 5 Bloods verkörpert er den Gruppenführer Norman. Die letzte Produktion, an der er mitwirkte, ist Ma Rainey’s Black Bottom. Sein schauspielerisches Schaffen für Film und Fernsehen umfasst 33 Produktionen. Im August 2020 erlag er im Alter von 43 Jahren den Folgen von Darmkrebs, der bereits im Jahr 2016 (im Stadium III) diagnostiziert, von Boseman jedoch nicht öffentlich gemacht worden war. Bosemans letzte Filmrolle war die des Trompeters Levee im Musikfilm Ma Rainey’s Black Bottom über die Bluesmusikerin Ma Rainey. Für seine Leistung erhielt er postum u. a. den Preis der Los Angeles Film Critics Association als Bester Hauptdarsteller zuerkannt. Disney+ ehrte Bosemans Beitrag zum Marvel-Universum mit einer Änderung des Intros von Black Panther, das sich nun auf den Schauspieler konzentriert.

Daniel Brühl
Besetzung · Bekannt für Im Westen nichts Neues, Inglourious Basterds, The King's Man - The Beginning
Daniel César Martín Brühl González (* 16. Juni 1978 in Barcelona, Spanien) ist ein deutsch-spanischer Schauspieler, Synchronsprecher und Hörbuchsprecher. 1994 machte er in dem Fernsehfilm Svens Geheimnis auf sich aufmerksam, außerdem spielte er für kurze Zeit in der ARD-Daily Soap Verbotene Liebe die Rolle des Straßenkindes Benji. Im Film Schlaraffenland von 1999 war er zum ersten Mal auf der Kinoleinwand zu sehen. International bekannt wurde Brühl durch die Hauptrolle des Alexander Kerner im Kinofilm Good Bye, Lenin! (2003), für die er vielfach ausgezeichnet wurde. Den Film sahen sechs Millionen Zuschauer weltweit im Kino. In Filmen wie Merry Christmas (2005) zeigte Brühl auch eine andere Seite von sich. Er sagte von sich selbst, der Erfolg komme ihm fast zu schnell. Der Film Salvador – Kampf um die Freiheit (Spanien, 2006), für den Brühl überraschend die Titelrolle erhielt, war einer der größten Publikumserfolge des spanischen Filmjahres 2007. 2008 fanden unter anderem in Leipzig die Dreharbeiten für den Film Lila, Lila (nach dem gleichnamigen Roman von Martin Suter) statt. 2008 spielte er in Krabat den Altgesellen Tonda, einen guten Freund von Krabat. In Quentin Tarantinos Oscar-nominiertem Film Inglourious Basterds spielte er den deutschen Kriegshelden Fredrick Zoller. Seine Hauptrolle in dem spanischen Science-Fiction-Drama Eva brachte ihm 2012 in Spanien mehrere Nominierungen ein. 2013 spielte er in dem Formel-1-Motorsport-Drama Rush – Alles für den Sieg die Hauptrolle des jungen Niki Lauda, für die er eine Nominierung in der Kategorie Bester Nebendarsteller bei den Golden Globe Awards 2014 erhielt. 2016 war er in The First Avenger: Civil War in der Rolle des Helmut Zemo, dem Widersacher des Titelhelden, zu sehen.

Alex Garland
Drehbuchautor · Regie · Bekannt für 28 Days Later, 28 Years Later, 28 Years Later: The Bone Temple
Alexander Medawar Garland ist ein englischer Autor, Drehbuchautor und Regisseur. Bekanntheit erlangte er mit seinem Roman The Beach (1996). Er erhielt viel Lob für die Drehbücher zu den Danny-Boyle-Filmen 28 Days Later (2002) und Sunshine (2007) sowie zu Never Let Me Go (2010) und Dredd (2012). Im Bereich der Videospiele war er Co-Autor von Enslaved: Odyssey to the West (2010) und fungierte als Story-Supervisor bei DmC: Devil May Cry (2013). Sein Regiedebüt gab Garland mit dem Science-Fiction-Thriller Ex Machina (2014), für den er sowohl das Drehbuch verfasste als auch die Regie führte. Er erhielt eine Oscar-Nominierung in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“. Für diesen Film gewann er zudem drei British Independent Film Awards, darunter in den Kategorien „Bestes Drehbuch“, „Beste Regie“ und „Bester britischer Independent-Film“. Sein zweiter Spielfilm Annihilation (2018) war ein Erfolg bei der Kritik. Er schrieb das Drehbuch, führte Regie und fungierte als Executive Producer der FX-Miniserie Devs (2020). Es folgten der Horror-Thriller Men (2022) und der dystopische Action-Thriller Civil War (2024). Zudem führte er gemeinsam mit einem Co-Regisseur die Regie bei dem Kriegsfilm Warfare (2025). Produziert wurden diese drei Filme von A24.

Jeremy Renner
Besetzung · Bekannt für Mayor of Kingstown, Tödliches Kommando - The Hurt Locker, Avengers: Age of Ultron
Jeremy Lee Renner (* 7. Januar 1971 in Modesto, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Musiker und Filmproduzent. Seine Rollen in The Hurt Locker und The Town brachten ihm zwei Oscarnominierungen ein Renner begann im Alter von 24 Jahren mit der Schauspielerei. Sein Filmdebüt gab er mit der 1995 produzierten Filmkomödie Die Chaos-Clique auf Klassenfahrt. Mit seiner Darstellung des Serienmörders Jeffrey Dahmer in dem 2002 veröffentlichten Psychothriller Dahmer weckte er erstmals die Aufmerksamkeit der Kritiker und wurde für einen Independent Spirit Award nominiert. Einem größeren Publikum wurde Renner 2007 durch eine Hauptrolle in Juan Carlos Fresnadillo Horrorfilm 28 Weeks Later bekannt. Kathryn Bigelows mehrfach ausgezeichneter Kriegsfilm Tödliches Kommando – The Hurt Locker wurde für Renner zum Durchbruch: Für seine Rolle des Sergeant William James wurde er bei der Oscarverleihung 2010 als Bester Hauptdarsteller nominiert. Bei der Oscarverleihung 2011 war er erneut nominiert, diesmal als Bester Nebendarsteller für seine Rolle in Ben Afflecks Kriminaldrama The Town – Stadt ohne Gnade. In den Comicverfilmungen Thor (2011), Marvel’s The Avengers (2012), Avengers: Age of Ultron (2015), The First Avenger: Civil War (2016) und Avengers: Endgame (2019) übernahm Renner die Rolle des Bogenschützen Hawkeye. Er übernahm nach Matt Damon den vierten Bourne-Film, Das Bourne Vermächtnis. 2013 spielte er den Hänsel in Hänsel und Gretel: Hexenjäger, dazu spielte er im selben Jahr in American Hustle mit. In dem Thriller Wind River von Taylor Sheridan, der am 21. Januar 2017 im Rahmen des Sundance Film Festivals seine Premiere feierte, übernahm Renner als Mitarbeiter des United States Fish and Wildlife Service eine Hauptrolle. Quelle: Wikipedia

Paul Bettany
Besetzung · Bekannt für VisionQuest, Iron Man 3, Iron Man
Paul Thane Bettany (* 27. Mai 1971 in Harlesden, London) ist ein britischer Schauspieler. Nach einem kurzen Auftritt im Finale der Sean-Bean-Serie Die Scharfschützen als „HRH The Prince of Orange“ bei der Schlacht von Waterloo gab er sein Filmdebüt mit einem kleinen Part in Bent, einem Holocaust-Drama, in dem auch Clive Owen, Jude Law und Ian McKellen mitspielten. Er etablierte sich als Schauspieler mit großer Rollenvielfalt, etwa in Joe Penhalls Love and Understanding. Rollen in den Fernsehproduktionen Killer Net und Heimkehr folgten bald. Er gab seine letzte Theatervorstellung in One More Wasted Year und Stranger’s House beim Royal Court Theatre. Für seine erste Hauptrolle in Gangster No. 1 wurde er bei den British Independent Film Awards als bester Schauspieler nominiert und der London Critics’ Circle nominierte ihn als Britischen Newcomer des Jahres. Bettany lernte den Regisseur Brian Helgeland kennen und war in Ritter aus Leidenschaft in seiner ersten Hollywood-Produktion zu sehen. Für seine Rolle in Ritter aus Leidenschaft gewann er den London Critics’ Circle Film Award als Bester Britischer Nebendarsteller. Nachdem der Film veröffentlicht worden war, empfahl Helgeland Bettany anderen Regisseuren, so etwa Ron Howard, der Bettany prompt in A Beautiful Mind besetzte. Nach A Beautiful Mind wurde Bettany die Rolle des brutalen Serienkillers „Die Zahnfee“ in Roter Drache an der Seite von Edward Norton und Anthony Hopkins angeboten. Er lehnte diese Rolle ab, um mit Stellan Skarsgård und Nicole Kidman in Dogville, einem Film des Regisseurs Lars von Trier, zu spielen. Ein weiterer gemeinsamer Film mit Russell Crowe war Peter Weirs Master & Commander – Bis ans Ende der Welt. Bettanys stille Darstellung des Chirurgen und Naturforschers Stephen Maturin brachte ihm unter anderem eine BAFTA-Nominierung ein. Dogville und The Reckoning wurden 2004 nur in einer begrenzten Anzahl von Kinos gezeigt. Im September desselben Jahres gab Bettany sein Debüt als Hauptdarsteller in Wimbledon bekannt, einer Liebeskomödie mit Kirsten Dunst. Im Frühling 2005 ging er nach Vancouver, um Firewall zu drehen, einen Thriller mit Harrison Ford und Virginia Madsen unter der Regie von Richard Loncraine, mit dem er bereits bei Wimbledon zusammengearbeitet hatte. Im Herbst 2005 stand Bettany in The Da Vinci Code – Sakrileg vor der Kamera, welcher auf Dan Browns Bestseller basiert und in dem Tom Hanks und Audrey Tautou die Hauptrollen spielen. Im Film spielt er den Mönch Silas von Opus Dei. In Tintenherz (2008) ist Bettany als Feuerspucker „Staubfinger“ zu sehen. 2009 spielte Bettany in Young Victoria, South Solitary sowie in der Rolle des Charles Darwin im Film Creation. 2010 spielte Bettany in The Tourist an der Seite von Angelina Jolie und Johnny Depp den Agenten Acheson. In Margin Call war er 2011 an der Seite von Kevin Spacey und Jeremy Irons in der Rolle des Bankers Will Emerson zu sehen. 2014 spielte er in Transcendence erneut an der Seite von Johnny Depp den Forscher Max Waters. 2015 war Bettany in Avengers: Age of Ultron in der Rolle des Androiden Vision zu sehen. 2016 spielte er Vision auch in The First Avenger: Civil War und 2018 in Avengers: Infinity War. 2017 übernahm Bettany in der Netflix-Miniserie Manhunt: Unabomber die Rolle des US-amerikanischen Mathematikers und Bombers Theodore Kaczynski. Quelle: Wikipedia

John Standing
Sir John Ronald Leon Standing, 4. Baronet (* 16. August 1934 in London, England, Vereinigtes Königreich als John Ronald Leon) ist ein britischer Schauspieler. John Standing begann seine Karriere in Peter Brooks Produktion Titus Andronicus (1955). Später spielte er Hauptrollen in Oscar Wildes The Importance of Being Earnest, Ring Around the Moon, A Sense of Detachment von John Osborne und Noël Cowards Private Lives, mit Maggie Smith. Er wurde 1979 für einen Laurence Olivier Award für Close Of Play at the National Theatre nominiert. Er machte sein Filmdebüt The Wild and the Willing (1962) und erschien anschließend in Kinoproduktionen wie King Rat (1965), The Psychopath (1966), The Eagle Has Landed (1976), The Elephant Man (1980), Nightflyers (1987), Mrs. Dalloway (1997) und A Good Woman (2004). Eine seiner bedeutendsten Fernsehrollen war als Sidney Godolphin in der BBC-Serie The First Churchills (1969). Andere Fernseherscheinungen waren Tinker, Tailor, Soldier, Spy (1979); die Independent-Television-Sitcom The Other 'Arf (1980–1984), mit Lorraine Chase; The Choir (1995) und King Solomon's Mines (2004). In den USA war er in Gastrollen in vielen Wochenendprogrammen wie L.A. Law – Staranwälte, Tricks, Prozesse, Civil Wars und Mord ist ihr Hobby zu sehen. Er spielte zusammen mit Robert Wagner und Samantha Smith in der Actionserie Lime Street (1985). Er erschien in dem Film Nightflyer (1987), basierend auf einer Geschichte von George R. R. Martin. Im Jahr 2011 trat er in der ersten Episode der HBO-Serie Game of Thrones, basierend auf Martins Roman Das Lied von Eis und Feuer, als Jon Arryn auf. Standing ist zwar nur in der ersten Folge zu sehen, allerdings ist der Tod seiner Figur einflussreich für die Handlung der Serie.

Emily VanCamp
Besetzung · Bekannt für Revenge, Everwood, Atlanta Medical
Emily Irene VanCamp (* 12. Mai 1986 in Scugog, Ontario) ist eine kanadische Schauspielerin. Emily VanCamp wurde im kanadischen Port Perry, einem Ortsteil der Gemeinde Scugog, geboren und ist mit drei Geschwistern aufgewachsen. Neben ihrer Muttersprache Französisch spricht sie fließend Englisch und Spanisch. Im Alter von zwölf Jahren besuchte sie die Tanzschule L’Ecole Superieure de Danse de Quebec in Montréal, anschließend wechselte sie zur Ballettgruppe Les Grands Ballets Canadiens de Montréal. Nachdem sie ihre Schwester Katie 1999 bei Dreharbeiten zum Film Ladies Room besucht hatte, wollte sie ebenfalls Schauspielerin werden. VanCamp lebt derzeit in Los Angeles. Seit 2011 ist sie mit ihrem Serienpartner in Revenge, Josh Bowman, liiert und seit Mai 2017 mit ihm verlobt. Am 15. Dezember 2018 heiratete das Paar. Zunächst spielte sie kleine Rollen in Fernsehserien und Filmen wie in No Good Deed mit Samuel L. Jackson und Milla Jovovich. 2002 war Emily VanCamp in einer Nebenrolle in der Mysteryserie Glory Days zu sehen. Der Produzent Greg Berlanti, der unter anderem für die Jugendserie Dawson’s Creek verantwortlich zeichnet, wurde auf die junge Schauspielerin aufmerksam und setzte sie in seiner neuen Serie Everwood ein. Darin verkörperte VanCamp von 2002 bis zum Ende der Serie im Jahr 2006 die Rolle der High-School-Schülerin Amy Abbott neben Treat Williams und Gregory Smith. Mit dieser Rolle erlangte sie nationale als auch internationale Bekanntheit. Es folgten weitere Rollen in Filmen wie Carriers und Black Irish sowie ein Kurzauftritt in dem Horrorfilm The Ring 2. Ihr Entdecker Greg Berlanti gab der Schauspielerin auch in seiner nächsten Serie eine Rolle. So stand sie von 2006 bis 2011 neben Sally Field und Dave Annable für die Dramaserie Brothers & Sisters vor der Kamera. Im Juli 2010 wurde VanCamps Ausstieg gegen Anfang der fünften Staffel bekannt. Im selben Jahr drehte VanCamp den Fernseh-Zweiteiler Ben Hur, in dem sie die Verlobte der Titelfigur verkörperte. Sie wirkte außerdem in der Komödie Norman mit und stand für den Film Beyond the Blackboard in New Mexico vor der Kamera. Von 2011 bis 2015 spielte sie die weibliche Hauptrolle der Emily Thorne in der Fernsehserie Revenge. 2014 verkörperte sie in The Return of the First Avenger die Rolle der Sharon Carter alias Agent 13. Diese spielte sie auch 2016 in The First Avenger: Civil War und in der Serie The Falcon and the Winter Soldier. VanCamps deutsche Synchronsprecherin ist Magdalena Turba. Für ihre Leistung in der Serie Everwood war VanCamp in den Jahren 2003, 2004 und 2005 als Beste Fernsehdarstellerin in einer Dramaserie für einen Teen Choice Award nominiert sowie ein Mal für einen Young Artist Award. Im Oktober 2010 wurde sie beim San Diego Film Festival für ihre Hauptrolle in Norman als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.

Elizabeth Olsen
Besetzung · Bekannt für Doctor Strange in the Multiverse of Madness, The First Avenger: Civil War, Avengers: Age of Ultron
Elizabeth Chase Olsen (* 16. Februar 1989 in Sherman Oaks, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Große Bekanntheit erlangte sie durch die Rolle der Wanda Maximoff/Scarlet Witch in den Marvel-Filmen. Elizabeth Chase Olsens Mutter, Jarnette Olsen (geb. Jones), ist eine ehemalige Tänzerin und ihr Vater, David Olsen, Bankier und Immobilienhändler. Sie ist die jüngere Schwester der Zwillinge Mary-Kate und Ashley Olsen, welche bereits als Kinder in Filmen und im Fernsehen spielten. Olsen hat einen älteren Bruder, einen jüngeren Halbbruder und eine jüngere Halbschwester. Ihre Eltern ließen sich 1996 scheiden. Olsen begann zu schauspielern, als sie vier Jahre alt war, und trat mehrmals in Mary-Kate und Ashleys Projekten, wie 1994 in dem Fernsehfilm Abenteuer auf der Wildwasser-Ranch, auf. Außerdem bekam sie kleine Rollen in den Musikvideos ihrer Schwestern. Als Kind nahm sie Schauspielunterricht und verbrachte Zeit im Musiktheatercamp. Olsen hätte 2004 beinahe aufgehört, sich der Schauspielerei zu widmen, da die Aufmerksamkeit der Medien auf Mary-Kates Essstörung gelenkt wurde. Nach ihrem Schulabschluss 2007 an der Campbell Hall School studierte sie Schauspiel bei der Atlantic Theater Company und besuchte die Filmhochschule Tisch School of the Arts. Olsen schloss ihr Studium an der NYU im Januar 2013 ab. 2011 übernahm sie die Hauptrolle im Horrorfilm Silent House. Im gleichen Jahr erhielt sie für ihre Darstellung der Martha in Martha Marcy May Marlene gute Kritiken. Für diese Rolle wurde sie für mehrere Preise, darunter den Saturn Award und Satellite Award, nominiert. Zudem erhielt sie von der Chicago Film Critics Association eine Auszeichnung als Most Promising Performer. Die Los Angeles Film Critics Association ehrte sie und die anderen Hauptdarsteller als Besten Nachwuchs. In Red Lights (2012) spielte sie an der Seite von Robert De Niro und Sigourney Weaver. Seit 2014 ist sie in der Rolle der Scarlet Witch, auch bekannt als Wanda Maximoff, Teil des Marvel Cinematic Universe. Als solche war sie in The Return of the First Avenger, 2015 in Avengers: Age of Ultron, 2016 in The First Avenger: Civil War, 2018 in Avengers: Infinity War und 2019 in Avengers: Endgame zu sehen. Auch in der im Januar 2021 angelaufenen Disney+-Serie WandaVision ist sie als Scarlet Witch zu sehen. Diese Rolle übernahm sie auch in Doctor Strange in the Multiverse of Madness (2022). In dem Thriller Wind River von Taylor Sheridan, der am 21. Januar 2017 im Rahmen des Sundance Film Festivals seine Premiere feierte, übernahm Olsen die Hauptrolle einer FBI-Agentin. 2017 wurde sie in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) aufgenommen, die jährlich die Oscars vergibt. Olsen ist seit ihrem 13. Lebensjahr Atheistin, da sie der Auffassung ist, dass Religion eine Gemeinschaft sein sollte und ein Ort, an dem man beten kann, und nicht etwas, das die Freiheit von Frauen bestimmen sollte. Sie ist Botschafterin für Bobbi Brown Cosmetics. Olsen war mit dem Schauspieler Boyd Holbrook verlobt, von dem sie sich 2014 trennte. Im Juni 2019 verlobte sie sich mit Robbie Arnett, einem Sänger und Musiker der US-amerikanischen Band Milo Green. Sie leben zusammen in Los Angeles. Im Juni 2021 gab Olsen bekannt, dass die beiden geheiratet haben.

Tom Holland
Besetzung · Bekannt für Spider-Man: Far From Home, Spider-Man: No Way Home, Die Odyssee
Thomas Stanley Holland (* 1. Juni 1996 in London) ist ein britischer Schauspieler und Tänzer. Seine Karriere bei Film und Fernsehen begann 2010, als er für den Zeichentrickfilm Arrietty – Die wundersame Welt der Borger eine der Hauptrollen synchronisieren durfte. 2012 schließlich erfolgte der Durchbruch, als er an der Seite von Naomi Watts und Ewan McGregor die dritte Hauptrolle im Katastrophenfilm The Impossible verkörperte. Für seine Rolle eines überlebenden Jungen des Tsunamis im Indischen Ozean 2004 war Holland für achtzehn internationale Film- und Kritikerpreise nominiert, darunter den Saturn Award, den spanischen Goya oder den Young Artist Award. Acht dieser Preise durfte Holland auch entgegennehmen, darunter den bereits erwähnten Young Artist Award. In der britischen Miniserie Wölfe, die 2015 produziert wurde, ist Holland als Gregory Cromwell, der Sohn des Reformators Thomas Cromwell, 1. Earl of Essex zu sehen. Im Juni 2015 wurde bekannt, dass Holland in der im Marvel Cinematic Universe (MCU) angesiedelten Neuverfilmung von Spider-Man die Figur des Peter Parker (alias Spider-Man) spielen wird. Seinen ersten Auftritt in dieser Rolle hatte er bereits 2016 in The First Avenger: Civil War. Die schauspielerische Leistung von Holland war nach der Premiere des Films vielfach gelobt und der Schauspieler als der neue Spider-Man begrüßt worden. Besonders aufgrund seines jugendlichen Alters und seiner eindrucksvollen Bewegungen, die seine Erfahrungen als Turner und Akrobat zeigten, bewege sich Holland näher an den Spider-Man-Comic-Heften. Dies zeige insbesondere sein Flip beim Auftreten der Figur sowie viele der Stunts, die der Schauspieler in The First Avenger: Civil War selbst durchführte. Auch Tobey Maguire, der selbst die Figur ab 2002 zu neuer Berühmtheit geführt hatte, gratulierte Holland nach seiner Einführung in das MCU und zeigte sich angetan vom neuen Spider-Man. Spider-Man: Homecoming kam im Juli 2017 in die deutschen Kinos. In dem Film The Current War von Alfonso Gomez-Rejon, der im September 2017 im Rahmen des Toronto International Film Festivals seine Weltpremiere feierte, spielt Holland den Wirtschaftsmagnaten Samuel Insull. Quelle: Wikipedia

Marisa Tomei
Besetzung · Bekannt für The Mongoose, Spider-Man: Far From Home, The Big Short
Marisa Tomei (* 4. Dezember 1964 in Brooklyn, New York City) ist eine US-amerikanische Film- und Theaterschauspielerin. 1993 gewann sie einen Oscar für ihre Rolle in dem Film Mein Vetter Winnie. Die aus einer italoamerikanischen Familie stammende Tomei ist die Tochter einer Lehrerin und eines Anwalts. Ihre Ausbildung an der Boston University brach sie nach einem Jahr ab, als ihr eine Rolle in der Fernsehserie As the World Turns (1983–1985) angeboten wurde. Diese Rolle ebnete ihr den Weg ins Filmgeschäft, auch wenn sie in ihrem ersten Film Flamingo Kid (1984, neben Matt Dillon) nur eine kleine Nebenrolle erhielt. Der Durchbruch gelang ihr 1992 mit der Rolle der Mona Lisa Vito in Mein Vetter Winnie, für die sie den Oscar in der Kategorie Beste Nebendarstellerin erhielt. Im selben Jahr spielte sie außerdem die weibliche Hauptrolle der Oona O’Neill an der Seite von Robert Downey Jr. als Charlie Chaplin im Biopic Chaplin. In den Jahren danach wurde Tomei immer häufiger in Hauptrollen besetzt. 1994 trat sie erneut mit Robert Downey Jr. in dem Liebesfilm Nur für dich auf. Es folgten weitere Hauptrollen in Filmen wie The Perez Family (1995), Ein Licht in meinem Herzen (1996) und Hauptsache Beverly Hills (1998). Nach der Jahrtausendwende übernahm Tomei auch wieder verstärkt Nebenrollen und war als Charakterdarstellerin in den verschiedensten Filmprojekten zu sehen. Vor allem in Filmkomödien wie Was Frauen wollen (2000), Die Wutprobe (2003) und Born to be Wild – Saumäßig unterwegs (2007) wurde sie wiederholt besetzt. Für ihre Darstellungen in den Filmdramen In the Bedroom (2001) und The Wrestler (2008) erhielt sie sowohl Nominierungen für den Oscar als auch für den Golden Globe, jeweils in der Kategorie Beste Nebendarstellerin. Tomei während der Eröffnungsfeier zur Amtseinführung Barack Obamas am Lincoln Memorial (2009) 2016 übernahm Tomei mit dem Film The First Avenger: Civil War die Rolle der May Parker, der Tante von Peter Parker (gespielt von Tom Holland). Diese Rolle verkörperte sie bis 2021 auch noch in vier weiteren Filmen des Marvel Cinematic Universe. 2018 spielte sie die Rolle der Soziologin Dr. May Updale im vierten Teil der Purge-Reihe The First Purge. Tomei ist ein Mitglied der Naked Angels Theater Company und der Blue Light Theater Company in New York City.

Chris Evans
Besetzung · Bekannt für Sacrifice, Knives Out - Mord ist Familiensache, Marvel's The Avengers
Christopher Robert „Chris“ Evans (* 13. Juni 1981 in Boston, Massachusetts) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Filmregisseur. Evans hatte im Jahr 2000 und 2001 kleinere Auftritte in Boston Public, in der Serien-Neuverfilmung Auf der Flucht – Die Jagd geht weiter sowie eine Rolle in der Serie Opposite Sex, bevor er seine erste nennenswerte Rolle als Jake Wyler in der Filmparodie Nicht noch ein Teenie-Film spielte. Evans erhielt daraufhin erste Hauptrollen in größeren Filmen wie Voll gepunktet und Final Call – Wenn er auflegt, muss sie sterben. Auch in dem romantischen Drama London – Liebe des Lebens? spielte er die Hauptrolle: einen durch Drogenkonsum impotent gewordenen Menschen mit Beziehungsproblemen. Er wurde dann 2005 für die Rolle des Johnny Storm, der menschlichen Fackel, in der kommerziell zwar erfolgreichen, von den Kritikern aber nicht gut aufgenommenen Comicbuchverfilmung Fantastic Four ausgewählt und spielte diese Rolle auch in dessen Fortsetzung Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer im Jahr 2007, die von der Kritik ähnlich verhalten bewertet wurde. 2007 spielte er den Astronauten Mace in Danny Boyles Science-Fiction-Film Sunshine. 2008 war er in dem Film Street Kings an der Seite von Keanu Reeves und in Das Mädchen mit dem Diamantohrring zu sehen. 2009 spielte er Nick Gant in dem Science-Fiction-Thriller Push an der Seite von Dakota Fanning und Camilla Belle. 2014 spielt er die Hauptrolle in dem Film Before We Go. Kurz darauf erhielt er die Hauptrolle in der Comicverfilmung Captain America: The First Avenger (2011), die er auch 2014 und 2016 in dessen Fortsetzungen The Return of the First Avenger und The First Avenger: Civil War sowie 2012 in Marvel’s The Avengers, 2013 in Thor – The Dark Kingdom, 2015 in Avengers: Age of Ultron und Ant-Man, 2017 in Spider-Man: Homecoming und 2018 in Avengers: Infinity War als auch 2019 in Captain Marvel und Avengers: Endgame spielte.

Martin Freeman
Besetzung · Bekannt für Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere, Sherlock, Black Panther
Martin John Christopher Freeman (* 8. September 1971 in Aldershot, Hampshire, England) ist ein britischer Schauspieler. Im englischsprachigen Raum wurde Martin Freeman durch die von 2001 bis 2003 produzierte Comedy-Serie The Office bekannt, die unter anderem einen Golden Globe erhielt. Er wirkte in einigen Kinofilmen mit, darunter Sacha Baron Cohens Ali G in da House, Tatsächlich… Liebe und Shaun of the Dead. In der Filmadaption Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams‘ gleichnamigem Buch spielte er die Hauptrolle des Arthur Dent. Peter Greenaway engagierte ihn 2006 als Rembrandt in Nightwatching. Eine weitere Filmhauptrolle übernahm Freeman in der Weihnachtskomödie Der Weihnachtsmuffel. Sie kam in Großbritannien 2009 heraus und lief im Dezember 2011 in den deutschen Kinos an. Seit 2010 spielt Freeman in der BBC-Fernsehserie Sherlock Holmes' Gefährten Dr. John Watson. Dies markierte seinen endgültigen Durchbruch. Für seine Darstellung erhielt er 2011 den BAFTA TV Award für die beste Nebenrolle und 2012 eine Emmy-Nominierung. Freeman spielte die Hauptrolle Bilbo Beutlin in Peter Jacksons dreiteiliger Verfilmung des Tolkien-Romans Der Hobbit. 2014 spielte er in der Fernsehserie Fargo, einem Spin-off des gleichnamigen Films, eine der Hauptrollen. 2016 war Freeman in The First Avenger: Civil War in der Rolle des US-Regierungsmitarbeiters Everett K. Ross zu sehen. Diese Rolle übernahm er erneut im Film Black Panther. Quelle: Wikipedia

Anthony Mackie
Besetzung · Bekannt für Tödliches Kommando - The Hurt Locker, Avengers: Doomsday, Avengers: Age of Ultron
Mackie wurde in New Orleans im US-Bundesstaat Louisiana geboren. Er besuchte die New Orleans Center for Creative Arts und später die Juilliard School. Nach einigen Theaterrollen (er hat u. a. mit Don Cheadle zusammen gespielt) bekam Mackie 2003 seine erste große Rolle in dem Independentfilm Brother to Brother, der sich mit den Problemen eines homosexuellen Afroamerikaners, gespielt von Mackie, auseinandersetzt. Es folgten Rollen in Filmen wie 8 Mile, Spike Lees She Hate Me, Clint Eastwoods Million Dollar Baby, Das Gesicht der Wahrheit mit Samuel L. Jackson und der Rapper-Biografie Notorious B.I.G., in der er die Rapperlegende Tupac Shakur spielt. Seinen bisher größten Erfolg hatte Mackie in Kathryn Bigelows mehrfach ausgezeichnetem Kriegsdrama Tödliches Kommando – The Hurt Locker. Hier spielt Mackie ein Mitglied eines Bombenentschärfungsteams, das in einem Krisengebiet im Irak stationiert ist. Für seine Darstellung wurde er u. a. für den Screen Actors Guild Award nominiert, den Image Award und Black Reel Award ausgezeichnet. In der 2014 erschienenen Comicverfilmung The Return of the First Avenger war Mackie an der Seite von Chris Evans in der Rolle des Samuel Wilson/Falcon zu sehen. Dieselbe Rolle übernahm er auch in den Filmen Avengers: Age of Ultron, Ant-Man (beide 2015) und in The First Avenger: Civil War (2016). Aus der freien Enzyklopädie de.wickipedia.de

Jack O'Connell
Besetzung · Bekannt für 28 Years Later: The Bone Temple, Blood & Sinners, 28 Years Later
Jack O’Connell (* 1. August 1990 in Alvaston, Derby, England) ist ein britischer Schauspieler, der vor allem durch seine Rolle als James Cook in der Fernsehserie Skins – Hautnah bekannt wurde. Sein Spielfilmdebüt gab er 2006 in This Is England. Große internationale Aufmerksamkeit erlangte er 2014 durch die Hauptrolle des Louis Zamperini im Kriegsdrama Unbroken unter der Regie von Angelina Jolie. Für diese Rolle nahm er eine starke körperliche Veränderung vor und erhielt dafür viel Lob. Weitere bedeutende Filme sind Starred Up (2013), ’71 (2014) und Money Monster (2016). Im Fernsehen war er unter anderem in der Netflix-Miniserie Godless (2017) zu sehen. 2024 spielt er Blake Fielder-Civil in der Amy Winehouse-Biografie Back to Black. 2025 ist er im Horrorfilm Sinners zu sehen, in dem er einen irischen Vampir spielt, was seine irischen Wurzeln widerspiegelt. Zudem wurde er für eine Rolle im Monsterverse-Film Godzilla x Kong: Supernova (2027) verpflichtet. O’Connell hat den BAFTA Rising Star Award gewonnen und gilt als vielseitiger Schauspieler mit einer Vorliebe für anspruchsvolle Charaktere.

Denise Darcel
Denise Darcel war eine französische Varietékünstlerin, Schauspielerin und Sängerin, die von 1948 bis 1963 in Hollywood-Filmen und kurzzeitig im Theater, Fernsehen und Radio auftrat. Ihr Bühnendebüt gab sie 1950 in „Pardon Our French“, das am 5. Oktober im Broadway Theatre Premiere feierte. Ihren ersten nennenswerten Filmauftritt hatte sie in „Battleground“ (1949). In „Tarzan and the Slave Girl“ (1950) an der Seite von Lex Barker hinterließ sie einen bleibenden Eindruck. Anschließend spielte sie mit Robert Taylor in „Westward the Women“ (1952) und mit Glenn Ford in „Young Man with Ideas“ (1952). 1953 war sie in dem Schwimmmusical „Dangerous When Wet“ mit Esther Williams zu sehen. Ihr wichtigster Film war „Vera Cruz“ (1954), in dem sie die weibliche Hauptrolle neben Gary Cooper und Burt Lancaster spielte. Ihr letzter Film (1961) war „Seven Women from Hell“. Darcel trat in den 1950er Jahren in verschiedenen Fernsehsendungen auf. 1954 moderierte sie die Sommershow „Gamble on Love“ des DuMont Television Network. Darcel stellte verheirateten Paaren Fragen, die den Hauptpreis – einen Nerzmantel – gewinnen wollten. Eine Kritik im Billboard-Magazin beschrieb sie als „so gallisch, dass man sie kaum verstehen konnte“. Ebenfalls 1954 produzierte Colonel Productions eine Pilotfolge von „Chez Denise“, einer 30-minütigen Krimi-Komödie mit Darcel in der Hauptrolle, die sich jedoch offenbar nicht verkaufte. Nachdem ihre Film- und Fernsehkarriere nachließ, wurde die 41-jährige Darcel Stripperin und trat in Theatern an der Westküste in San Francisco, Las Vegas, Oakland und Los Angeles auf. Nach einigen Jahren gab sie das Strippen auf und kehrte ins Cabaret-Genre zurück, wo sie auch einige Fernsehauftritte absolvierte. 1991 wurde sie für die Rolle der „Solange La Fitte“ in der Los Angeleser Wiederaufnahme des Musicals „Follies“ zum 20-jährigen Jubiläum besetzt, produziert von der Long Beach Civic Light Opera. 1995 verkörperte sie die Rolle der Solange erneut in Wiederaufnahmen in Houston und Seattle. Im September 2009 wurde sie mit dem Cinecon Career Achievement Award geehrt, der ihr im Hollywood Renaissance Hotel im Rahmen eines Festbanketts überreicht wurde. Vor der Zeremonie wurde im Egyptian Theatre eine neue 35-mm-Farbkopie ihres Films „Die Flamme von Kalkutta“ aus dem Jahr 1953 gezeigt. Nach der Vorführung verkündete sie dem Publikum beim Festbankett fröhlich: „Ich bin zurück!“

Tim Curry
Besetzung · Bekannt für Alle Mörder sind schon da, Es, Arena
Timothy James Curry, beruflich Tim Curry, war ein britischer Schauspieler, Synchronsprecher, Sänger und Songschreiber. Seinen ersten Erfolg feierte Curry 1968 mit dem Musical Hair, bei dem er Richard O’Brien kennenlernte. Dem Engagement folgten Anstellungen bei der Royal Shakespeare Company, der Glasgow Civic Repertory Company und dem Royal Court Theatre. In letzterem spielte er erstmals die Rolle des von Richard O’Brien kreierten exzentrischen Wissenschaftlers Dr. Frank N. Furter in The Rocky Horror Show, mit der er durch die Verfilmung von Jim Sharman als The Rocky Horror Picture Show im Jahr 1975 berühmt wurde. Es folgten zahlreiche Filme, beispielsweise Stephen Kings Stephen Kings Es (1990), in dem er als dämonischer Clown Pennywise zu sehen ist. Daneben arbeitete er auch als Sänger und Komponist und veröffentlichte vier Alben; das erste Read My Lips (1978) enthielt den Song Sloe Gin. Die beiden Singleauskopplungen I Do the Rock und Paradise Garage aus dem Album Fearless konnten sich im Folgejahr in den US-Charts platzieren. Seine prägnante Stimme war auch bei Produzenten von Trickfilmen und Hörbüchern gefragt. So sprach er 2012 in dem mit einem Audie Award ausgezeichneten Audible-Hörbuch Dracula die Partie des Prof. van Helsing. Zudem wirkte er als Sprecher in Computerspielen wie etwa Toonstruck oder Gabriel Knight mit. Im Jahr 2004 spielte er eine Gastrolle in der amerikanischen Krimiserie Monk; 2005 trat er am Broadway in dem Musical Spamalot, das auf dem Monty-Python-Film Die Ritter der Kokosnuß basiert, als König Artus auf. Von Oktober 2006 bis Januar 2007 spielte er diese Rolle im Palace Theater in Londons West End. Im Jahr 2008 übernahm er die Rolle des fiktiven sowjetischen Premierministers Cherdenko für die Realfilm-Zwischensequenzen in dem Computerspiel Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3. Ein Jahr später sprach Curry den Imperator Doviculus, den Erzfeind der Hauptfigur Eddie Riggs (gesprochen von Jack Black) im Videospiel Brütal Legend. Für das Rollenspiel Dragon Age: Origins (2009) war er ebenfalls als Synchronsprecher tätig. Auch lieh er seine Stimme – nach dem Tod seines Vorgängers Ian Abercrombie – dem Sith-Lord und politischen Intriganten Palpatine in der computeranimierten Fernsehserie Star Wars: The Clone Wars.