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Foto von Marco Leonardi

Marco Leonardi

Besetzung · Bekannt für Cinema Paradiso

Marco Leonardi (* 14. November 1971) ist ein italienischer Schauspieler. Leonardi wurde in Australien als Sohn italienischer Eltern geboren. Im Alter von vier Jahren zog er nach Italien und spielte in dem bekannten Film „Cinema Paradiso“ sowie in dem mexikanischen Film „Wie Wasser für Schokolade“ (1993) mit. Er wirkte in mehreren US-amerikanischen Filmen mit, darunter „Once Upon a Time in Mexico“. Zu seinen weiteren Auftritten zählt der kanadische Film „The Five Senses“. Von 1991 bis 1999 war Leonardi mit der mexikanischen Schauspielerin Lumi Cavazos verlobt. Er lebte zehn Jahre lang in Los Angeles.

Foto von Ennio Morricone

Ennio Morricone

Composer · Bekannt für Cinema Paradiso, Der Zauber von Malèna, Es war einmal in Amerika

Ennio Morricone (* 10. November 1928 in Rom; † 6. Juli 2020 ebenda) war ein italienischer Komponist, Dirigent und Oscarpreisträger. Er arbeitete auch unter den Pseudonymen Dan Savio und Leo Nichols und komponierte die Musik für mehr als 500 Filme. Weil er die Filmmusik für zahlreiche Italowestern schrieb, wird sein Name vornehmlich mit diesem Filmgenre in Verbindung gebracht. Besondere Bekanntheit erlangten seine Filmmusiken zum Italowestern-Klassiker Zwei glorreiche Halunken (Original: Il buono, il brutto, il cattivo), zum Western-Epos Spiel mir das Lied vom Tod, zu Roland Joffés Drama Mission und zu Giuseppe Tornatores Film Cinema Paradiso. Morricone erhielt 2007 den Oscar für sein Lebenswerk sowie 2016 einen weiteren für die Musik zum Film The Hateful Eight. Quelle: Wikipedia

Foto von Eva Löbau

Eva Löbau

Besetzung · Bekannt für Unknown Identity

Eva Löbau ist eine deutschsprachige Schauspielerin. Sie ist am bekanntesten für ihre Rolle als Protagonistin in Maren Ades Spielfilmdebüt "The Forest for the Trees", für den Löbau 2005 den Preis des Buenos Aires International Festival of Independent Cinema als beste Hauptdarstellerin gewann. Seit 2017 spielt sie außerdem eine der Kommissarinnen in Deutschlands am längsten laufenden Krimiserie "Tatort".

Foto von Michael De Luca

Michael De Luca

Executive Producer · Produzent · Drehbuchautor · Bekannt für Blade, Die Maske, Fifty Shades of Grey

Michael De Luca ist ein US-amerikanischer Filmproduzent, Drehbuchautor und Studioleiter. Er war Produktionschef bei New Line Cinema und DreamWorks. De Luca wurde dreimal für den Oscar in der Kategorie „Bester Film“ nominiert. Zuvor war er Vorsitzender der Metro-Goldwyn-Mayer Motion Picture Group sowie Co-Vorsitzender und CEO der Warner Bros. Pictures Group (heute Warner Bros. Motion Picture Group).

Foto von Luc Besson

Luc Besson

Drehbuchautor · Regie · Bekannt für 96 Hours - Taken 2, Dracula, Le Cinquième Élément

Luc Besson ist ein französischer Filmregisseur, Autor und Produzent, der für seine hochvisuellen Thriller- und Actionfilme bekannt ist. Besson wurde für zahlreiche Preise und Auszeichnungen der ausländischen Presse nominiert und gewonnen und wird oft als Erfinder der so genannten "Cinema du Look" (französische Filmbewegung) im französischen Film angesehen. Der in Paris geborene Besson verbrachte seine Kindheit mit seinen Eltern auf Reisen durch Europa und vielen anderen Ländern.

Foto von Van Ling

Van Ling

Produzent · Bekannt für Abyss - Abgrund des Todes, Terminator 2 - Tag der Abrechnung

Van Ling ist Supervisor für visuelle Effekte, Filmproduzent und Gestalter von DVD-Menüs für zahlreiche bekannte Filme, darunter die Star-Wars-DVDs. Ling schloss sein Studium an der USC School of Cinema-Television mit Auszeichnung ab. Er begann seine Karriere als Supervisor für visuelle Effekte bei „The Abyss“ und wurde Produktionsleiter bei Lightstorm Entertainment. Dort arbeitete er an vielen großen Kinofilmen und Fernsehproduktionen, darunter „Titanic“, „Terminator 2: Tag der Abrechnung“, „The Walking Dead“, „Starship Troopers“, „Dr. Dolittle“, „Vanilla Sky“ und viele andere. In James Camerons Blockbuster „Titanic“ von 1997 hatte er einen kurzen Cameo-Auftritt als der Chinese, der im wahren Leben ein unter dem Namen Fang Lang (bürgerlicher Name Wing Sun Fong, 方榮山) gebuchter Passagier war und von dem Fünften Offizier Harold Lowe aus dem Meer gerettet wurde. Van ist außerdem aktives Mitglied der Visual Effects Branch der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, der Producers Guild of America und der Visual Effects Society, in der er sechs Amtszeiten lang dem Vorstand angehörte. Er schrieb und inszenierte „Cliffs of Freedom“, ein Independent-Drama mit Christopher Plummer, Billy Zane, Lance Henriksen, Tania Raymonde, Jan Uddin, Raza Jaffrey, Patti LuPone, Costas Mandylor und Kevin Corrigan in den Hauptrollen.

Foto von Paul Feig

Paul Feig

Besetzung · Regie · Bekannt für Sabrina, the Teenage Witch, Arrested Development, Das Büro

Feig wuchs in Mount Clemens, Michigan auf. Er machte 1980 seinen Abschluss an der Chippewa Valley High School. 1984 schloss er die USC School of Cinema-Television ab. Nach seinem Studium trat Feig zunächst als Komiker auf und war in diversen Filmen und Serien in Nebenrollen zu sehen, etwa in der Rolle des Eugene Poole in der ersten Staffel von Sabrina – Total Verhext!. Feig entwickelte und schrieb 1999 die kurzlebige Fernsehserie Voll daneben, voll im Leben (1999–2000), die trotz guter Kritiken noch vor der Ausstrahlung der gesamten ersten Staffel wieder eingestellt wurde. In der von Judd Apatow produzierten Serie hatten Schauspieler und Komiker wie Seth Rogen, James Franco und Jason Segel ihre ersten großen Rollen. Die Serie erlangte mit der Zeit einen Kultstatus und wurde vom Time Magazine in ihre Liste der 100 besten Fernsehserien aller Zeiten aufgenommen. Feig übernahm 2001 Regie bei Apatows nächster Serie American Campus – Reif für die Uni?, die allerdings auch nur eine Staffel lang lief. 2011 gelang Feig mit der Komödie Brautalarm sowohl bei Kritikern als auch an der Kinokasse ein Überraschungserfolg. Es folgten weitere Komödien mit der Schauspielerin Melissa McCarthy, die für ihre Rolle in Brautalarm 2012 als beste Nebendarstellerin für einen Oscar nominiert wurde. Mit McCarthy arbeitete er auch bei den Filmen Taffe Mädels (2013), Spy – Susan Cooper Undercover (2015) und Ghostbusters (2016) zusammen. Für die beiden letzten schrieb Feig auch das Drehbuch. Zudem verfasste er das Drehbuch zu Mein Bester & Ich, dem US-Remake der französischen Komödie Ziemlich beste Freunde, mit Bryan Cranston und Kevin Hart. Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Foto von Guy Thauvette

Guy Thauvette

Besetzung · Bekannt für Catch Me If You Can

Guy Thauvette ist ein kanadischer Schauspieler aus Pointe-des-Cascades, Quebec. Er ist vor allem für seine Leistung in dem Film Infiltration bekannt, für die er 2018 bei den 20. Quebec Cinema Awards für den Prix Iris als Bester Nebendarsteller nominiert war, sowie für seine Darstellung des Generals Roméo Dallaire in dem Film Ein Sonntag in Kigali.

Foto von Curtis Harrington

Curtis Harrington

Gene Curtis Harrington war ein US-amerikanischer Film- und Fernsehregisseur, Drehbuchautor und Produzent meist massentauglicher Horrorfilme und einzelner Episoden von Fernsehserien. Er gilt als einer der Vorreiter des New Queer Cinema. In den 1940er und 1950er Jahren drehte er mehrere avantgardistische Kurzfilme. Mit 16 Jahren, im Jahr 1942, führte er Regie und spielte eine Nebenrolle in einer neunminütigen Kurzfassung von Edgar Allan Poes „Der Untergang des Hauses Usher“. Roger Corman beauftragte Harrington mit der Regie von zwei amerikanischen Filmen, die Filmmaterial aus russischen Science-Fiction-Filmen verwendeten: „Die Reise zum prähistorischen Planeten“ (1965) und „Queen of Blood“ (1966). Harrington inszenierte „Satanische Spiele“ (1967), „Wer hat Tante Ruth angezündet?“ (1971), „Was ist denn bloß mit Helen los?“ (1971) und „Killer Bees“ (1974) mit Gloria Swanson in einer ihrer späteren Rollen. Außerdem drehte er zwei Fernsehfilme nach Drehbüchern von Robert Bloch: „Die Katzengöttin“ (1973) und „Die Toten sterben nicht“ (1975). Harrington war Berater bei Bill Condons „Gods and Monsters“ (1998), der von den letzten Tagen des Regisseurs James Whale handelt, den Harrington noch am Ende dessen Lebens kannte.

Foto von Nicolas Duval Adassovsky

Nicolas Duval Adassovsky

Produzent · Bekannt für The American Dream, Ziemlich beste Freunde

Nicolas Duval Adassovsky ist ein französischer Filmproduzent, geboren am 26. Januar 1958. Er ist unter anderem Produzent bei BBDA Quad Productions und Manager von Splendido Quad Cinéma.

Foto von Albert Pintó

Albert Pintó

Albert Pintó Pérez ist ein spanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Als einziger Sohn wuchs er in einer bescheidenen Lehrerfamilie im Szeneviertel Sant Pere Nord in Terrassa auf. Frühzeitig entdeckte er seine Leidenschaft für Film und Fernsehen und nahm 2004 an der Cinema and Audiovisual School of Catalonia ein Studium auf.

Foto von William Goldenberg

William Goldenberg

Editor · Bekannt für Animals, National Treasure, The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben

William Goldenberg (* 2. November 1959) ist ein US-amerikanischer Filmeditor und Regisseur. Seit 1992 hat er an über zwanzig Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt. Für den Film „Argo“ (2012) gewann er den Oscar für den besten Schnitt und war außerdem für „The Insider“ (1999), „Seabiscuit“ (2003), „Zero Dark Thirty“ (2012) und „The Imitation Game“ (2014) nominiert. Darüber hinaus erhielt er Nominierungen für neun weitere Preise im Bereich Filmschnitt. Goldenberg arbeitete über längere Zeiträume hinweg mit den Regisseuren Michael Mann und Ben Affleck zusammen. Goldenberg ist Mitglied der American Cinema Editors. Sein Regiedebüt gab er mit „Unstoppable“ (2024).

Foto von Hellmut Lange

Hellmut Lange

Hellmut Lange war ein deutscher Schauspieler, Synchronsprecher und Fernsehmoderator. Er sprach bereits 1936 als Jugendlicher Kinderrollen beim Berliner Hörfunk, unter anderen neben Wolfgang Kieling. Von 1946 bis 1948 absolvierte er eine Schauspielausbildung in Hannover. 1958 gab er sein Spielfilmdebüt und wurde schnell ein populärer Darsteller in Film und Fernsehen. 1961 spielte er die Hauptrolle in der Edgar-Wallace-Verfilmung Der Fälscher von London und im Folgejahr eine der Hauptrollen im Durbridge-Straßenfeger Das Halstuch. Einen besonders hohen Bekanntheitsgrad erreichte er 1969 durch die Rolle des Trappers Nathaniel Bumppo im Fernsehvierteiler Die Lederstrumpferzählungen. Darüber hinaus moderierte er von 1970 bis 1980 die ARD-Ratesendung Kennen Sie Kino?, schrieb als Redakteur der Filmzeitschrift Cinema Artikel für eine gleichnamige Rubrik und führte für die Zeitschrift telefonische Ratespiele durch, bei denen man Filmbücher gewinnen konnte. Seit 1962 war er dank seiner markanten Stimme oft als Synchronsprecher zahlreicher Schauspielkollegen tätig. Seinen letzten großen Fernsehauftritt hatte er 1995 in dem Film Fähre in den Tod.

Foto von Wyck Godfrey

Wyck Godfrey

Produzent · Bekannt für Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 1, Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2, Maze Runner - Die Auserwählten im Labyrinth

Wyck Godfrey ist ein US-amerikanischer Produzent und Manager. Bekannt wurde er vor allem durch die Produktion der „Twilight“-Saga und der „Maze Runner“-Filmreihe. Gemeinsam mit seinem Freund Marty Bowen gründete er 2006 die Produktionsfirma Temple Hill Entertainment. 2017 wurde er zum Präsidenten der Paramount Motion Pictures Group ernannt. 2020 verließ Godfrey Paramount und kehrte zu Temple Hill Entertainment zurück, um dort als Produzent zu arbeiten. Godfrey absolvierte die Science Hill High School in Johnson City, Tennessee, erwarb einen Abschluss in Anglistik an der Princeton University und zog später nach New York City, wo er ein Praktikum bei New Line Cinema absolvierte. Im Februar 2006 gründete er zusammen mit seinem Freund Marty Bowen die Produktionsfirma Temple Hill Entertainment und produzierte mit „Die Weihnachtsgeschichte“ ihren ersten gemeinsamen Film. Er wurde christlich erzogen. Godfrey absolvierte die Science Hill High School in Johnson City, Tennessee, erwarb einen Abschluss in Anglistik an der Princeton University und zog später nach New York City, wo er ein Praktikum bei New Line Cinema absolvierte. Godfrey produzierte von 2008 bis 2012 die fünf Filme der Twilight-Saga. 2014 produzierte er die Verfilmung des Jugendromans „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“. Außerdem produzierte er die drei Filme der Maze-Runner-Reihe.

Foto von Paul Hirsch

Paul Hirsch

Editor · Bekannt für Das Imperium schlägt zurück, Krieg der Sterne, Mission: Impossible

Seine Laufbahn als Cutter begann er 1970 mit dem Film Hi, Mom!, der von Brian De Palma inszeniert wurde. Weitere gemeinsame Projekte der beiden folgten. Der Durchbruch gelang ihm spätestens mit Krieg der Sterne im Jahr 1977, seiner ersten Zusammenarbeit mit George Lucas, für die er 1978 mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Des Weiteren erhielt Hirsch für diese Arbeit einen Saturn Award. Im Jahr 2005 wurde er für Ray erneut für einen Oscar nominiert. Paul Hirsch ist Mitglied der American Cinema Editors.

Foto von Jared Harris

Jared Harris

Besetzung · Bekannt für Foundation, Das Seeungeheuer, Der seltsame Fall des Benjamin Button

Jared Francis Harris (* 24. August 1961 in London, England) ist ein britischer Schauspieler. Sein erster Kinofilm war 1989 Er? Will! Sie Nicht?, bei dem sein Bruder Damian für Regie und Drehbuch verantwortlich war. In New York trat er am Off-Broadway im Stück Ecstasy von Mike Leigh auf und erhielt 1992 dafür einen Obie Award. Er gründete dort auch The Sinachie Theater Company. Neben seiner Bühnentätigkeit trat er über 50 Mal vor der Kamera auf, in dem Film I Shot Andy Warhol war er 1996 in der Titelrolle zu sehen. 2013 übernahm er in dem Hammer-Films-Thriller The Quiet Ones die Rolle des „Joseph Coupland“. 1998 wurde Harris beim Sitges Festival Internacional de Cinema de Catalunya für den Film Trance als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. 2000 erhielt er beim Seattle International Film Festival für The Weekend mit dem Schauspielensemble den New American Cinema Award. 2018 übernahm er in der fünfteiligen Miniserie Chernobyl des Senders HBO die Rolle des Wissenschaftlers Waleri Alexejewitsch Legassow. Seine darstellerische Leistung brachte ihm eine Nominierung für den Emmy in der Kategorie Bester Hauptdarsteller in einer Miniserie oder einem Fernsehfilm.

Foto von Angela Bettis

Angela Bettis

Angela Marie Bettis (* 9. Januar 1973 in Austin, Texas) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Bettis debütierte in der Hauptrolle von Maria im italienisch-japanischen Filmdrama Zeffirellis Spatz von Franco Zeffirelli aus dem Jahr 1993. Im Filmdrama Durchgeknallt (1999) spielte sie an der Seite von Winona Ryder und Angelina Jolie. Im Jahr 1999 erhielt sie den Rising Star Award des Marco Island Film Festivals. Im Horrorfilm May – Die Schneiderin des Todes (2002) spielte Bettis die Hauptrolle von May Dove Canady. Für diese Rolle gewann sie im Jahr 2002 einen Preis des Festival Internacional de Cinema de Catalunya und im Jahr 2003 einen Preis des Semana Internacional de Cine Fántastico de Málaga sowie den Silver Raven des Brussels International Festival of Fantasy Film. Sie wurde außerdem 2003 für den Online Film Critics Society Award nominiert. Im Horrorfilm Carrie (2002), einem Remake von Carrie – Des Satans jüngste Tochter, übernahm sie die Hauptrolle von Carrie White. Bei dem Thriller Roman (2006) wirkte Bettis als Regisseurin und Editorin. Bettis war ab 2001 mit dem Filmeditor, Regisseur, Filmproduzenten, Drehbuchautor, Kameramann und Schauspieler Kevin Ford verheiratet. Sie und Kevin Ford besitzen das Produktionsunternehmen MoFreek, das Kurzfilme produziert; Bettis war bei einigen Filmen als Produzentin tätig. Die Ehe wurde geschieden.

Foto von Geneviève Bujold

Geneviève Bujold

Geneviève Bujold (* 1. Juli 1942 in Montréal) ist eine frankokanadische Filmschauspielerin, die Frankokanadisch, (akzentfreies) Standardfranzösisch sowie Englisch spricht und in diesen Sprachen in US-amerikanischen, französischen und franko-/kanadischen Filmen auftritt. Bujold gab ihr Filmdebüt in René Bonnières erstem längeren Film Amanita Pestilens (1963). In den 1960er Jahren feierte sie zunächst Erfolge im französischsprachigen Kino; sie wurde von dem kanadischen Regisseur und Kameramann Michel Brault, einem Begründer des Cinéma vérité, mehrfach herausgestellt, und drehte in Frankreich unter Alain Resnais (Der Krieg ist vorbei), Philippe de Broca (Herzkönig) und Louis Malle (Der Dieb von Paris). Mit der Hollywood-Produktion Königin für tausend Tage (1969) erntete sie für die Titelrolle der Anne Boleyn einen Golden Globe Award und eine Oscar-Nominierung. 1971 wurde sie vom Studio auf 750.000 US-Dollar Schadenersatz verklagt, nachdem sie ihre Zusage für Maria Stuart, Königin von Schottland zurückgezogen hatte. 1974 trat sie in dem Katastrophenfilm Erdbeben auf. Ein Jahr später besetzte sie de Broca neben Jean-Paul Belmondo in Der Unverbesserliche. 1976 war sie in Brian De Palmas Schwarzer Engel und neben Jack Lemmon in Liebe und andere Verbrechen zu sehen. 1977 agierte sie in Ein anderer Mann – eine andere Frau von Claude Lelouch. Klassische weibliche Titelrollen der Bühnenliteratur spielte sie in Theateraufführungen, die für das Fernsehen aufgezeichnet wurden, so 1967 für den Sender NBC Die heilige Johanna in George Bernard Shaws gleichnamigem Stück, 1974 am Broadway in Jean Anouilhs Bearbeitung der griechischen Tragödie Antigone und 1976 die Kleopatra in Shaws Caesar and Cleopatra. Aufmerksamkeit erregte Geneviève Bujold 1978, als sie unter der Regie von Michael Crichton in dem Medizin-Thriller Coma als eine der ersten Frauen eine tragende Rolle in einem Actionfilm spielte. Mord an der Themse (1979) war eine Sherlock-Holmes-Adaption. Die 1980er läutete sie mit Bruchlandung im Paradies ein. In den folgenden Jahren war sie neben Clint Eastwood in Der Wolf hetzt die Meute und in ambitionierten Independentfilmen zu sehen. So trat sie in drei Filmen von Alan Rudolph auf, in Choose Me – Sag Ja (1984), Trouble in Mind (1985) und in The Moderns (1988) sowie in David Cronenbergs Die Unzertrennlichen. Mitte der 1990er Jahre schied sie nach nur wenigen Drehtagen aus der US-TV-Produktion Star Trek: Voyager aus und überließ die Hauptrolle ihrer Kollegin Kate Mulgrew. Zuletzt zeigten die deutschen Kinos Bujold im Jahr 2000 in dem gleichnamigen US-amerikanischen Remake des französischen Thrillers Das Auge, in dem sie neben Ewan McGregor und Ashley Judd eine Nebenrolle übernahm. Eine weitere Nebenrolle folgte in dem dramatischen Liebesfilm La Turbulence des fluides (2002) von Manon Briand mit Pascale Bussières, der im deutschsprachigen Raum bislang nur auf Filmfestivals zu sehen war. 2006 spielte sie in dem Filmdrama Délivrez-moi an der Seite von Céline Bonnier.

Foto von Dayo Ade

Dayo Ade

Dayo Ade (* 1972) ist ein nigerianisch-kanadischer Schauspieler. (Er wurde in Nigeria geboren und zog in jungen Jahren mit seiner Familie nach Toronto, Ontario, Kanada.) Er spielte Bryant Lester „BLT“ Thomas in den Staffeln 3–5 der Serie „Degrassi Junior High“. In der CBC-Fernsehserie „Cracked“ war er als Krankenpfleger Leo Beckett zu sehen. In „Starlink: Battle for Atlas“ lieh er der Figur Hunter Hakka seine Stimme. Außerdem hatte er Gastauftritte in der „Star Trek: Enterprise“-Folge „Borderland“, in der „Alias“-Folge „Die schreckliche Wahrheit“, in der „Scrubs“-Folge „Meine unkluge Entscheidung“ und in der „Charmed“-Folge „Wir gehen zum Zauberer“. Er hatte Gastauftritte in den „Lost“-Folgen „What Kate Does“ und „Lighthouse“. 2021 spielte er in „Bob Hearts Abishola“ Abisholas nigerianischen Ehemann Tayo Adebambo und wirkte im Film „Cinema of Sleep“ mit. Beim Whistler Film Festival 2021 wurde er für seine Leistung in „Cinema of Sleep“ mit dem Preis für die beste schauspielerische Leistung in einem Wettbewerbsfilm des Borsos ausgezeichnet.

Foto von Michael Medeiros

Michael Medeiros

Der in Hawaii aufgewachsene Michael Medeiros zog nach New York City, um bei der renommierten Schauspiellehrerin und -coach Uta Hagen zu studieren. Seitdem arbeitet er als Autor, Regisseur, Schauspieler und Komponist. Sein Spielfilm „Tiger Lily Road“ mit Tom Pelphrey („Mank“, „Ozark“) in der Hauptrolle wurde auf US-amerikanischen und internationalen Filmfestivals gezeigt und gewann den Publikumspreis beim Woods Hole Film Festival. Er eröffnete das Orlando Film Festival und lief anschließend im Quad Cinema in New York City. Er schrieb und inszenierte „3 Minutes“, einen Film über einen Amoklauf, der auf dem Soho International Film Festival Premiere feierte. Außerdem ist er Autor, Komponist und Liedtexter von „A Wild Thing“, einem Rockmusical im Stil der 60er-Jahre, das teilweise in der Mercer Writers Colony bei Goodspeed Musicals entwickelt wurde und für ein Stipendium der Dramatists Guild Foundation 2024 nominiert war. Als Schauspieler wirkte er in großen Kinoproduktionen und preisgekrönten Independent-Filmen mit, darunter „X-Men: Erste Entscheidung“, „RoboCop 2“, „Synecdoche, New York“ und „Margot at the Wedding“. Im Fernsehen spielte er die Hauptrolle in der Custer-Miniserie „Son of the Morning Star“ und hatte Gastauftritte in zahlreichen Serien, darunter „Manifest“ und sieben Folgen von „Law & Order“. Auf der Bühne feierte er große Erfolge mit seiner radikalen Inszenierung von Williams’ „Camino Real“ am Goodman Theatre und sang die Titelrollen in „Sweeney Todd“ und „Der Mann von La Mancha“. Er trat außerdem im City Center Encores, im Public Theatre, bei Playwrights Horizons, im Long Wharf Theatre, im Huntington Theatre, im Kennedy Center und an vielen anderen Orten auf. Zehn Sommer verbrachte er glücklicherweise bei den New River Dramatists, einem Autorenrefugium in den Blue Ridge Mountains.

Foto von Joel Basman

Joel Basman

Besetzung · Bekannt für The King's Man - The Beginning

Joel Basman (* 23. Januar 1990 in Zürich) ist ein Schweizer Schauspieler und Modedesigner. Mit 14 Jahren wurde Joel fürs Fernsehen entdeckt. Er spielte den schlitzohrigen Zizou in der wöchentlichen Fernsehserie Lüthi und Blanc von 2004 bis 2006. Im Februar 2008 wurde er für seine Rolle als russischer Jugendlicher im Kinofilm Luftbusiness der Regisseurin Dominique de Rivaz mit der Auszeichnung Shooting Star bedacht. Der Regisseur Tobias Ineichen holte Joel Basman für die Hauptrolle im Film Jimmie vor die Kamera, wo er einen autistischen Jungen spielte. Joel wurde für seine Darstellung im September 2008 mit dem Schweizer Fernsehpreis in der Kategorie Film ausgezeichnet und erhielt im Oktober am Cinéma Tous Ecrans den Preis für die beste männliche Hauptrolle. Im Jahr 2012 erhielt Basman die Rolle des Bartel im Dreiteiler Unsere Mütter, unsere Väter. Im gleichen Jahr spielte er die Rolle des Rollstuhlfahrers Valentin in Vielen Dank für Nichts, für die er im darauffolgenden Jahr mit dem Prix Walo als Bester Schauspieler ausgezeichnet wurde. In der 2015 erschienenen Romanverfilmung Als wir träumten von Andreas Dresen und im oscarnominierten dänischen Drama Unter dem Sand – Das Versprechen der Freiheit spielte er Hauptrollen. 2018 spielte Basman die Hauptrolle des Motti Wolkenbruch in der Verfilmung des Bestsellers Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse des Schweizer Schriftstellers Thomas Meyer, der auch das Drehbuch verfasst hat.

Foto von Ana Ularu

Ana Ularu

Besetzung · Bekannt für Has Fallen

Ana Ularu ist eine in Rumänien geborene Schauspielerin und Regisseurin. Bereits mit neun Jahren stand sie in französischen Produktionen wie „Meurtres par procuration“ und „Passion Mortelle“ vor der Kamera. Nach ihrem Bachelor- und Masterabschluss in Schauspiel an der Nationalen Universität für Theater und Film „I.L. Caragiale“ (UNATC) in Bukarest wirkte sie in über 50 Kurzfilmen, Fernsehfilmen, Fernsehserien und Spielfilmen mit. Die preisgekrönte Theaterschauspielerin steht aktuell in vier Produktionen in ihrer Heimatstadt Bukarest auf der Bühne. Sie spielte in rumänischen Filmen von Regisseuren der Neuen Welle wie Cãlin Peter Netzer, Cristian Mungiu und Radu Muntean, aber auch in internationalen Produktionen von Oscarpreisträgern wie Francis Ford Coppola, Susanne Bier und Ron Howard. 2010 erhielt Ana den „Boccalino d’Oro“ in Locarno und den Preis als „Beste Schauspielerin“ beim Filmfestival Thessaloniki sowie den Preis als „Beste Schauspielerin“ beim „Cinema City“-Festival in Novi Sad für ihre Darstellung der Matilda in „Outbound“ (2010). Sie spielt die Böse Hexe des Westens in der NBC-Fernsehserie „Emerald City“ (2016). Sie spielte an der Seite von Keanu Reeves in „Siberia“. Aktuell verkörpert sie Eva Stellenbosch in der Amazon-Serie „Alex Rider“ und ist demnächst in der Netflix-Produktion „Tribes of Europa“ zu sehen.

Foto von Josh Byer

Josh Byer

Josh Byer ist Schriftsteller, Schauspieler und bildender Künstler und lebt in Vancouver, Kanada. Zu seinen Kunden zählen 20th Century Fox, Armada Records, Brightlight Pictures, The Canadian University Press, CBC, Future Shop, Gutter, Interscope, Keystone Entertainment, McClelland & Stewart, MTV, NBC, New Line Cinema, The Ottawa Citizen, die Simon Fraser University, Southam News, Sony Entertainment, Spinnin' Records, Staples, SyFy, die USC, Victory Square Publications und The Yale Record. Byer war für den Journey Prize nominiert und erhielt außerdem ein Stipendium des Canada Council for the Arts. Seine Arbeiten wurden unter anderem beim Montreal World Film Festival, dem Northwestern Film Festival, den LEOs und von Kodak Canada ausgezeichnet.

Foto von Liz Kingsman

Liz Kingsman

Besetzung · Bekannt für Practical Magic 2 – Zauberhafte Schwestern, F1 - Der Film

Liz Kingsman ist eine australische Comedian, Schauspielerin und Autorin, geboren in Sydney, Australien. Sie wurde durch ihre Solo-Show One Woman Show bekannt, die sie ab 2019 unter anderem beim Edinburgh Fringe Festival, im Londoner West End, in Sydney und New York aufführte. Für diese Show erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Times Breakthrough Award bei den South Bank Sky Arts Awards, sowie eine Nominierung für den Laurence Olivier Award für Best Entertainment or Comedy Play. Kingsman war Mitglied des Comedy-Trios Massive Dad und spielte in britischen Comedyserien wie Ballot Monkeys (2015), Power Monkeys (2016), Borderline (2016), Pls Like, King Gary, Timewasters und der französischen Serie Icon of French Cinema mit. Eine ihrer bekanntesten Rollen ist die der Rose Pilkington in der preisgekrönten Polit-Satire Parlament (2020–2024). Weitere Auftritte hatte sie in Serien wie Starstruck, Wedding Season, Hijack und Die frei erfundenen Abenteuer von Dick Turpin (2024, als Baroness von Louth). Kingsman wuchs mit britischer Mutter in Australien auf, studierte Englisch und Geschichte an der University of Durham in England und lebt heute in Großbritannien. 2025 ist sie in der Serie I, Jack Wright als DC Katie Jones und im Film F1 als Lisbeth zu sehen.