Suchen

Peter Mullan
Besetzung · Bekannt für I Swear - Verflucht normal, Children of Men
Peter Mullan (geboren am 2. November 1959) ist ein schottischer Bühnen-, Film- und Fernsehschauspieler und -regisseur, der vor allem für seine Nebenrollen in Spielfilmen wie „Braveheart“ und „Trainspotting“ sowie für seine Hauptrolle als Joe Kavanagh in „My Name Is Joe“ bekannt ist.

Angus Macfadyen
Besetzung · Bekannt für Braveheart, Jason und der Kampf um das Goldene Vlies
Angus MacFadyen ist ein britischer Schauspieler, der seine Karriere als schottischer König Robert the Bruce im Schlachten-Epos Braveheart (1995) von und mit Mel Gibson begann. Es folgten größere Rollen in Filmen wie Equilibrium (2002) oder Spartacus (2004). Im Drama Das Schwankende Schiff (1999) von Schauspieler Tim Robbins verkörperte Angus MacFaden den legendären Orson Welles. Es folgte eine wiederkehrende Rolle in den Horrorfilmen Saw III (2006), Saw IV (2007) und Saw V (2008) als Jeff Ridenhour.
Bruce Davey
Produzent · Bekannt für Braveheart, Hacksaw Ridge
Bruce Davey (* in Sydney) ist ein australischer Filmproduzent. Davey ist gemeinsam mit Mel Gibson Inhaber der Icon Productions. Er war als Produzent beteiligt an Mel Gibsons Regiedebüt Der Mann ohne Gesicht (1993) sowie den folgenden von Gibson inszenierten Filmen: Braveheart (1995), Die Passion Christi (2004) und Apocalypto. Für Braveheart gewann Davey den Oscar. Davey fing als Mel Gibsons Buchhalter an. Nachdem er sein Manager geworden war, gründeten die beiden 1989 die Firma Icon Productions.

David Gant
David Gant (geb. 1943) ist ein schottischer Schauspieler und Model. Der ehemalige Banker Gant sattelte mit 30 Jahren um und studierte Schauspielkunst an der Royal Scottish Academy of Music and Drama in Glasgow. Nach seinem Abschluss 1974 war er in Theater, Film und Fernsehen zu sehen. Zu seinen Engagements zählen unter anderem „Coriolanus“ am Chichester Festival Theatre sowie die Filme „Victor/Victoria“ (1982), „Der Kontrakt des Zeichners“ (1982), „Das scharlachrote Siegel“ (1982), „Gandhi“ (1982), „Brazil“ (1985), „Chaplin“ (1992), „Restoration“ (1995), „Braveheart“ (1995), „Johanna von Orleans“ (1999), „Lagaan“ (2001) und „Jonathan Creek: Der Sünder und der Sandmann“ (2014). Er sprach außerdem Oswald von Carim im Videospiel Dark Souls (2011) und Lord Aldia in der Fortsetzung Dark Souls II, genauer gesagt in der Special Edition Scholar of the First Sin. Gant ist Dozent und Licentiate des London College of Music. Er war die Stimme von Kaiser Iedolas Aldercapt in Kingsglaive: Final Fantasy XV. Zur Weihnachtszeit 2016 spielte er den Sheriff in der Produktion „Jack und die Bohnenranke“ des Theatre Royal Norwich.

Brendan Gleeson
Besetzung · Bekannt für 28 Days Later, Joker: Folie à Deux, Braveheart
Brendan Gleeson (* 29. März 1955 in Dublin) ist ein irischer Schauspieler, der sich seit Mitte der 1990er-Jahre als international gefragter Charakterdarsteller etabliert hat. Sein Filmdebüt machte er im Jahr 1990 mit einer kleinen Nebenrolle in dem Film Das Feld. In den folgenden Jahren absolvierte er einige Film- und Fernsehrollen, unter anderem als irischer Nationalheld Michael Collins in dem Fernsehfilm The Treaty, wofür er 1992 den irischen Fernsehpreis Jacob’s Award erhielt. Internationale Aufmerksamkeit erhielt Gleeson erstmals 1995 durch den mit fünf Oscars ausgezeichneten Film Braveheart, in dem er an der Seite von Mel Gibson eine wichtige Nebenrolle als Hamish Campbell innehatte. Seitdem ist er regelmäßig in aufwändigen Hollywoodfilmen zu sehen, dreht aber auch immer wieder in Europa. Gleeson spielte unter anderem in John Boormans Gangsterfilm Der General die Rolle des historischen Martin Cahill an der Seite von Jon Voight. In prägnanten Nebenrollen war er in bekannten Hollywood-Filmen wie A.I. – Künstliche Intelligenz (2001) von Steven Spielberg, Gangs of New York (2002) von Martin Scorsese oder Troja von Wolfgang Petersen zu sehen. Mit seiner Rolle in den Harry-Potter-Filmen ab Teil 4 (Harry Potter und der Feuerkelch) als schrulliger, aber gutmütiger Alastor „Mad-Eye“ Moody erschloss er sich auch jüngerem Publikum. Während es bei seinen Hollywood-Auftritten meist bei Nebenrollen blieb, übernimmt Gleeson im europäischen Kino auch viele Hauptrollen. 2009 wurde er für die Hauptrolle eines Auftragskillers in Martin McDonaghs Schwarzer Komödie Brügge sehen… und sterben? (2008) gemeinsam mit seinem Co-Darsteller Colin Farrell für den Golden Globe Award in der Kategorie Bester Hauptdarsteller – Komödie oder Musical nominiert. Für seine Darstellung des Winston Churchill in dem Fernsehfilm Into the Storm erhielt Gleeson 2009 seinen ersten Emmy Award. Weitere Kino-Hauptrollen hatte er als mit dem Tod bedrohter Pfarrer in dem Drama Am Sonntag bist du tot (2014) und in der Hans-Fallada-Romanverfilmung Jeder stirbt für sich allein (2016) über Widerstand im Nationalsozialismus. 2016 erhielt er den Schauspielpreis Die Europa des Internationalen Filmfestivals Braunschweig. Im Jahr 2022 kam es nach Brügge sehen... und sterben zu einer zweiten Zusammenarbeit mit Colin Farrell und Martin McDonagh, bei dem Film The Banshees of Inisherin. Hierin spielt er einen alternden Musiker, der es in seinem Leben noch zu etwas bringen möchte, und deshalb seine Freundschaft mit der von Farrell gespielten, zweiten Hauptfigur aufkündigt. Für diese Leistung wurde er im Jahr 2023 für den Oscar und Golden Globe Award nominiert.

Brian Cox
Besetzung · Bekannt für Troja, Rise of the Planet of the Apes, Pixels
Brian Denis Cox CBE (* 1. Juni 1946 in Dundee, Schottland) ist ein schottischer Schauspieler. Nach zahllosen Auftritten über viele Jahre hinweg – am bekanntesten sein Auftritt als Hannibal Lecter (im Film als Lecktor ausgewiesen) in Blutmond, bevor fünf Jahre später Anthony Hopkins in dieser Rolle zur Legende wurde – wurde er Mitte der 1990er Jahre durch Nebenrollen in den Filmen Rob Roy und Braveheart bekannt. Im letztgenannten Film spielte er Argyle Wallace, den Onkel der Filmhauptfigur William Wallace. In der Folgezeit wurde Cox in vielen Filmen als Bösewicht bzw. als zwielichtiger Charakter im Hintergrund besetzt: er spielte den undurchsichtigen Richard Morgan in Ring, den machtgierigen König Agamemnon in Troja, den Mutantenhasser William Stryker in X-Men 2, Reichsmarschall Hermann Göring in Nürnberg – Im Namen der Menschlichkeit und den korrupten CIA-Mann Ward Abott in Die Bourne Identität und Die Bourne Verschwörung. Einen großen künstlerischen Achtungserfolg erlangte er 2001 durch seine Darstellung eines Pädophilen in dem Film L.I.E. – Long Island Expressway.

Alun Armstrong
Alun Armstrong (* 17. Juli 1946 in Doncaster, South Yorkshire) ist ein britischer Film- und Theaterschauspieler. Zunächst übte er Jobs wie Maurer und Totengräber aus, entschloss sich dann jedoch, es noch einmal mit der Schauspielerei zu versuchen, und nahm in einem Theater eine Anstellung als Assistent an. Es folgten erste Sprechrollen bei BBC Radio 4. 1971 erfuhr er von einer Verfilmung, die in Newcastle gedreht wurde, und traf sich mit dem Regisseur Mike Hodges zum Casting. Tatsächlich bekam er eine Rolle und gab sein Debüt in dem Kriminalfilm Jack rechnet ab. In den Jahren darauf folgten weitere Filme wie Die Brücke von Arnheim und Krull. In Mel Gibsons Braveheart spielte er 1995 den schottischen Verräter Mornay und 2002 in Die Mumie kehrt zurück den Leiter des finsteren Ägyptischen Kultes. Des Weiteren war er auch in Filmen wie Sleepy Hollow oder Van Helsing zu sehen. In der Fantasyverfilmung Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter von 2006 hat er zudem die Rolle des Onkel Garrow übernommen.

James Horner
Composer · Bekannt für Aliens, Avatar, Braveheart
James Roy Horner war ein US-amerikanischer Filmkomponist und Dirigent. Zwischen 1978 und 2015 wirkte er an über 160 Film- und Fernsehproduktionen mit. Bekannt war er für die Integration von Chor- und elektronischen Elementen in traditionelle Orchesterarrangements sowie für die Verwendung von Motiven keltischer Musik. Für seine Filmmusik zu James Camerons „Titanic“ (1997) gewann Horner zwei Oscars. Der Soundtrack avancierte zum meistverkauften Orchester-Filmsoundtrack aller Zeiten. Er komponierte auch die Musik für Camerons „Avatar“ (2009), den erfolgreichsten Film aller Zeiten. Weitere Oscar-nominierte Soundtracks von Horner stammen für „Aliens – Die Rückkehr“ (1986), „Feivel, der Mauswanderer“ (1986), „Feld der Träume“ (1989), „Apollo 13“ (1995), „Braveheart“ (1995), „A Beautiful Mind“ (2001) und „Haus aus Sand und Nebel“ (2003). Zu Horners weiteren bemerkenswerten Soundtracks zählen „Star Trek II – Der Zorn des Khan“ (1982), „Willow“ (1988), „In einem Land vor unserer Zeit“ (1988), „Glory“ (1989), „Rocketeer“ (1991), „Legenden der Leidenschaft“ (1994), „Jumanji“ (1995), „Die Maske des Zorro“ (1998), „Deep Impact“ (1998), „Troja (2004), „The New World“ (2005) und „Apocalypto“ (2006). Neben seinen zwei Oscars gewann Horner sechs Grammys, zwei Golden Globes und war für drei BAFTA Awards nominiert. Horner, ein begeisterter Pilot, kam 2015 bei einem Flugzeugabsturz mit seiner Short Tucano ums Leben. Die Filmmusiken für seine letzten drei Filme, „Southpaw“ (2015), „69 Tage Hoffnung“ (2015) und „Die glorreichen Sieben“ (2016), wurden alle posthum fertiggestellt und veröffentlicht.

Catherine McCormack
Besetzung · Bekannt für Braveheart
Catherine Jane McCormack (* 3. April 1972 in Epsom, Surrey) ist eine britische Schauspielerin und Filmproduzentin. Catherine McCormack absolvierte eine Schauspielausbildung an der Oxford School of Drama und spielte zunächst in verschiedenen Theaterinszenierungen mit, bevor sie 1994 ihre erste Filmrolle in dem Psychodrama Bloody Weekend bekam. Im Oscar-prämierten Historien-Kriegsfilm Braveheart spielte sie die Ehefrau der Hauptfigur William Wallace, die wiederum von Mel Gibson verkörpert wurde. Obwohl sie damit in Hollywood bekannt wurde, arbeitete sie zunächst weiterhin als Kellnerin in London, bevor sie schließlich weitere Rollen annahm. So spielte sie unter anderem in Gefährliche Schönheit – Die Kurtisane von Venedig mit Jacqueline Bisset und Oliver Platt sowie in Tanz in die Freiheit mit Meryl Streep. 2000 war sie viermal im Kino zu sehen, darunter in Shadow of the Vampire, einem Drama mit John Malkovich und Willem Dafoe und dem Thriller Das Gewicht des Wassers an der Seite von Sean Penn. 2001 spielte sie in Der Schneider von Panama mit Pierce Brosnan und Jamie Lee Curtis sowie in Spy Game – Der finale Countdown mit Robert Redford und Brad Pitt. Nach 2001 war sie in einigen Fernseh- und Kinofilmen zu sehen.

James Cosmo
Besetzung · Bekannt für Braveheart, Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia, Troja
James Ronald Gordon Copeland MBE (* 24. Mai 1948 in Clydebank, Schottland), bekannt als James Cosmo, ist ein britischer Schauspieler. James Cosmo ist der Sohn des Schauspielers James Copeland. Er besuchte die Royal Scottish Academy of Music and Dramatic Art und danach auch die Bristol Old Vic Drama School. Er ist seit fast vier Jahrzehnten in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen zu sehen. Sein Debüt gab er 1969 in dem Weltkriegsepos Luftschlacht um England. Dank seiner imposanten Körpergröße und Statur verkörpert er in seinen Filmen oft kriegerische Charaktere. So war er zum Beispiel 1986 in Russell Mulcahys Film Highlander als Angus MacLeod an der Seite von Christopher Lambert und 1995 in Mel Gibsons Oscar-gekrönten Film Braveheart als schottischer Freiheitskämpfer Campbell zu sehen und als Glaukos in Wolfgang Petersens Troja. Diesem type-cast-Muster folgte man auch mit der Besetzung Cosmos als Lord Kommandant der Nachtwache, Jeor Mormont, in der Fernsehserie Game of Thrones.

Alex Norton
Besetzung · Bekannt für Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2
Alex Norton ist ein schottischer Fernseh-, Film- und Synchronsprecher. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rollen als DCI Matt Burke in der STV-Krimiserie „Taggart“ und als Eric Baird in der BBC-Two-Sitcom „Two Doors Down“. Er spielte elf Rollen in Bill Douglas’ Film „Comrades“ (1986) und wirkte in wichtigen Filmen von Bill Forsyth („Gregory’s Girl“, „Local Hero“ und „Comfort and Joy“) sowie in großen Hollywood-Produktionen wie „Braveheart“, „White Hunter Black Heart“ und „Patriot Games“ mit. Er war Gründungsmitglied der Theatergruppe 7:84 und tourte in den 1970er-Jahren mit The Cheviot, The Stag und The Black Black Oil durch Schottland.

Sean Lawlor
Besetzung · Bekannt für Braveheart
Sean Lawlor (* 25. Januar 1954 in Dublin, Irland; † 10. Oktober 2009 ebenda) war ein irischer Film- und Theaterschauspieler sowie Dramatiker. Seine Ausbildung absolvierte er am Dubliner Abbey Theatre. Lawlor spielte von 1980 bis 1982 in der Fernsehserie Bracken die Rolle des Peter Thompson. Es folgten Rollen in verschiedenen irischen Film- und Fernsehproduktionen. Am Theater spielte er in Stücken wie The Kings of the Kilburn High Road und schrieb auch eigene Stücke wie das 1988 uraufgeführte Einpersonenstück The Watchman. Internationale Bekanntheit erlangte Lawlor in der Rolle des Malcom Wallace in Mel Gibsons Historienfilm Braveheart. Er verstarb im Oktober 2009 an den Folgen einer kurzen schweren Krebserkrankung im Alter von 55 Jahren. Nach seinem Tod wurde der spendenfinanzierte Sean Lawlor Artists Trust eingerichtet, der irischen Künstlern im Falle einer Erkrankung finanzielle und sonstige Unterstützung bietet.

David O'Hara
Besetzung · Bekannt für Die Tudors, Departed - Unter Feinden, Luther
David Patrick O’Hara (* 9. Juli 1965 in Glasgow, Schottland) ist ein schottischer Film- und Theaterschauspieler. 1984 gab er sein Filmdebüt in Comfort and Joy, einer Filmkomödie von Bill Forsyth. Bekanntheit erlangte O’Hara erst 1995 durch eine Nebenrolle in Braveheart unter der Regie von Mel Gibson. Seitdem stand er in hauptsächlich britischen Filmen vor der Kamera, obgleich er auch Filmangebote aus den USA wahrnahm. 2006 drehte er zusammen mit Filmregisseur Martin Scorsese, als er in dessen Film Departed – Unter Feinden die Nebenrolle des Fitzy darstellte. In Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1 verkörperte er die Rolle des Albert Runcorn, in den sich Harry, nach Einnehmen des Vielsafttranks, verwandelt. Quelle: Wikipedia

Sophie Marceau
Besetzung · Bekannt für Braveheart
Sophie Marceau [sɔˈfi maʁˈso] (* 17. November 1966 als Sophie Danièle Sylvie Maupu in Paris) ist eine französische Schauspielerin. Bekannt wurde sie in Frankreich und Europa als Teenager in den Filmen La Boum – Die Fete (1980) und La Boum 2 – Die Fete geht weiter (1982). Später etablierte sie sich in Frankreich mit einer Reihe unterschiedlicher Filme als Filmstar und Sexsymbol. In der zweiten Hälfte der 1990er Jahre trat sie auch in mehreren englischsprachigen Produktionen auf, durch die sie auch außerhalb Europas eine größere Bekanntheit erreichte, insbesondere als Prinzessin Isabelle in Braveheart (1995) und als Bond-Gegenspielerin Elektra King in James Bond 007 – Die Welt ist nicht genug (1999).

Mel Gibson
Besetzung · Regie · Bekannt für Braveheart, Mad Max, Mad Max - Jenseits der Donnerkuppel
Mel Gibson ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Produzent, der in den 1980ern mit Actionfilmen bekannt wurde. Zuletzt machte Mel Gibson mit dem umstrittenen Film “Die Passion Christi” auf sich aufmerksam, in dem Gibson Regie führte. Vita und Werk Als Mel Gibson 12 Jahre alt war, wanderte er mit seinen Eltern und zehn Geschwistern nach Australien aus, wo er ein streng katholisches Gymnasium besuchte. In Australien machte er nach dem Besuch des National Institute of Dramtic Art Filme wie die überaus erfolgreiche Mad Max Trilogie, einer der ersten australischen Box Office Gewinner. Erste Erfolge in den USA Anfang der 80er zog es Mel Gibson nach Hollywood und dort fasste er sofort Fuß. Mit Mrs. Soffel, The River und Die Bounty (1984) feierte er erste Erfolge. 1987 kehrte er nach zweijähriger Pause auf die Leinwand zurück. Die Lethal Weapon-Trilogie mit Danny Glover ließ von nun an zu den Größen Hollywoods zählen. Mit Jodie Foster glänzte er in Maverick, bevor er in Braveheart als Hauptdarsteller, Produzent und Regisseur fungierte. Erfolg als Regisseur Braveheart wurde zu einem riesigen Erfolg, der mit fünf Oscars belohnt wurde, u.a. für die beste Regie und den besten Film. Mel Gibson verfilmte 2004 Die Passion Christi, was ihm heftige Kritiken einbrachte, da der Film rohe Gewaltszenen zeigt und von manchen als antisemitisch eingestuft wird. Der Film entpuppte sich dennoch an den Kinokassen als außerordentlicher Erfolg. Mel Gibsons nächstes erfolgreiches Projekt, der Film Apocalypto, kam im Dezember 2006 in die Kinos und handelt von dem Untergang der Maya Kultur. Wie auch in Die Passion Christi (Aramäisch und Latein) sprechen die Schauspieler in Apocalypto antiken Sprachen (Yucatan Maya), sodass der Film mit Untertiteln versehen werden musste. Die Schauspieler sind bisher unbekannte mexikanische Schauspieler. Karriere als Darsteller Mel Gibson spielt seit seinen ersten Erfolgen in den 1980er Jahren vor allem Rollen in Actionfilmen. Doch seine berühmteste Rolle ist wohl die Hauptrolle in Braveheart (1995) oder in Der Patriot (2000) als gewissenhafter Held in Historienfilmen. Nach diesen beiden Erfolgen versuchte sich Mel Gibson auch in anderen Genres, so in der Romantischen Komödie Was Frauen wollen von Nancy Meyers oder dem Mystery-Science-Fiction-Thriller Signs – Zeichen (2002). Privatleben 1980 heiratete Mel Gibson Robyn Moore, mit der er sieben Kinder hat. Er selbst gehört einer radikalkatholischen Kirche an, die das Prinzip des Extra Ecclesiam Nulla Salus verfolgt (kein Heil außerhalb dieser Kirche). Diese Kirche macht keinen Hehl aus ihrem Antisemitismus und ihrer Homophobie, weshalb Mel Gibson selbst oft ins Zentrum der öffentlichen Kritik gerückt ist. Nach seinem letzten Ausfall im August 2006, als er sexistische und antisemitische Beleidigungen im Zuge einer Polizeikontrolle machte, ist erneut eine kontroverse Debatte um ihn entbrannt. In mehreren Interviews hat Mel Gibson sich bereits beleidigend gegen Homosexuelle geäußert.

Gina Carano
Besetzung · Bekannt für Deadpool, The Mandalorian
Die US-amerikanische Schauspielerin und frühere Mixed-Martial-Arts-Kämpferin Gina Carano wurde am 16. April 1982 in Texas geboren. Ihren Einstand als Hauptdarstellerin feierte Gina Carano in dem Actionthriller Haywire. Gina Joy Carano ist in Dallas, Texas geboren und in Las Vegas gemeinsam mit ihren zwei Schwestern aufgewachsen. Ihr Vater Glenn Thomas Carano spielte von 1977 bis 1983 als Quarterback für die Dallas Cowboys. Nach der Highschool verbrachte Gina Carano ein Jahr an der University of Nevada und studierte anschließend Psychologie in Las Vegas. Durch ihren damaligen Freund Kevin Ross kam Gina Carano Anfang der 2000er Jahre zum Kampfsport Muay Thai. Später wechselte sie in die Mixed-Martial-Arts-Szene. Unter den Namen Conviction und Crush war sie regelmäßig im Octagon zu sehen und gewann sieben von acht Kämpfen, davon drei durch Knockout. Heute gilt sie als das weibliche Gesicht des MMA-Sports. Schon 2006 stand Gina Carano erstmals für die Reality-Serie Fight Girls vor der Kamera. 2009 feierte sie ihr Spielfilmdebüt im Actiondrama Blood and Bone. Zwei Jahre später wurde Carano durch die Hauptrolle in Steven Soderberghs Haywire international bekannt. Ihre Bekanntheit baute sie durch Filme wie Fast & Furious 6, Die Entführung von Bus 657 und Deadpool weiter aus. Zu ihren Lieblingsfilmen zählt Gina Carano True Romance, Braveheart, Let Me In, Cry-Baby und Butch Cassidy und Sundance Kid - Zwei Banditen.