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Brücke nach Terabithia
2007
Obwohl der 11-jährige Jesse Aaron täglich verbissen dafür trainiert, der schnellste Läufer seine Klasse zu werden, wird er von Klassenneuzugang Leslie Burke mühelos überholt. Trotz dieser Konkurrenzsituation lernen sich die beiden besser kennen. An einem Nachmittag, nach der Schule, rennen sie in den naheliegenden Wald, wo sie über ein "magisches" Seil in ihre Fantasiewelt Terabithia übersetzen und dort einiges an Abenteuern erleben. Doch, als Jess eines Tages von einem Ausflug mit seiner Lehrerin Mrs. Edmonds zurückkehrt, hat sich etwas Schreckliches ereignet...

Josh Hutcherson
Besetzung · Bekannt für Brücke nach Terabithia, Five Nights at Freddy's 2, Die Tribute von Panem - Catching Fire
Josh Hutcherson, geboren am 12. Oktober 1992, ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der mit der Haupt-Synchronrolle in Der Polarexpress an der Seite von Tom Hanks bekannt wurde. Ab seinem vierten Lebensjahr war Josh Hutcherson bereits in mehreren Werbespots zu sehen. Seit 2000 tritt Josh Hutcherson in diversen TV- und Kinoproduktionen als Schauspieler auf. Doch erst im Jahr 2002 kam sein Filmdebüt mit der Rolle in dem Kurzfilm Becoming Glen. Bekannt wurde er allerdings erst zwei Jahre später mit der Synchronrolle in Polarexpress. Persönlich engagiert sich Josh Hutcherson sehr für die Rechte Homosexueller und erhielt dafür den GLAAD Media Award. 2012 fiel er negativ in der Presse auf, da er eine Flasche Whiskey kaufte, obwohl er noch nicht volljährig war, sodass ihm eine Gefängnisstrafe von bis zu sechs Monaten drohte. Josh Hutcherson datete zwischenzeitlich die Schauspielerinnen Victoria Justice und Vanessa Hudgens. In den darauffolgenden Jahren spielte er unter anderem in Zathura – Ein Abenteuer im Weltraum, Die Chaoscamper und Brücke nach Terabithia mit. 2012 bekam er das Angebot, im ersten Teil der Romanverfilmung Die Tribute von Panem – The Hunger Games an der Seite von Jennifer Lawrence mitzuspielen. Auch in den beiden weiteren Teilen Die Tribute von Panem – Catching Fire, Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 1 und Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2 wird er mit dabei sein. Mit Chris Hemsworth drehte er außerdem den Actionfilm Red Dawn.

Bailee Madison
Besetzung · Bekannt für Brücke nach Terabithia
Madison stand als wenige Wochen altes Baby in einem Werbespot vor der Kamera. Bis heute war sie in mehreren US-Werbespots zu sehen, darunter für Disney, Cadillac und SeaWorld. Madison gab ihr Filmdebüt 2007 an der Seite von Salma Hayek und John Travolta im Film Lonely Hearts Killers. Bekannt wurde sie 2007 durch ihre Rolle in Brücke nach Terabithia. Ab Herbst 2013 war sie für eine Staffel in der ABC-Comedyserie Trophy Wife als Hillary, der Serientochter von Malin Åkerman, zu sehen. Von 2015 bis 2019 spielte sie in der Hauptrolle der Grace Russell in der Fernsehserie Good Witch mit. Im Staffelfinale der fünften Staffel verlässt sie die Serie, da ihre Figur ein Studium beginnt. Bailee Madisons ältere Schwester Kaitlin Vilasuso ist ebenfalls Schauspielerin.

AnnaSophia Robb
Besetzung · Bekannt für Brücke nach Terabithia, Charlie und die Schokoladenfabrik
AnnaSophia Robb (* 8. Dezember 1993 in Denver, Colorado) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Aufgewachsen bei ihren Eltern Janet M. und David Robb, wurde sie im Alter von zehn Jahren von McDonald’s entdeckt und für einen Werbespot verpflichtet. Mit einer Rolle in Charlie und die Schokoladenfabrik, in der sie neben Johnny Depp, Christopher Lee und Freddie Highmore vor der Kamera stand, wurde sie erstmals international bekannt. Einen weiteren entscheidenden Erfolg feierte Robb 2007 mit dem Kinderfilm Brücke nach Terabithia. Während der Dreharbeiten zu The Reaping – Die Boten der Apokalypse schrieb sie eine kurze Horrorgeschichte mit dem Titel Backseat Swamp. Außerdem beherrscht sie Break Dance und Irish Dance. 2011 spielte sie in dem Film Soul Surfer in der Hauptrolle die Surferin Bethany Hamilton. In der Sex-and-the-City-Prequel-Jugendserie The Carrie Diaries des Senders The CW war Robb von Januar 2013 bis Januar 2014 zwei Staffeln lang in der Hauptrolle der Carrie Bradshaw zu sehen. Das Prequel basiert auf dem gleichnamigen Roman von Candace Bushnell. Seit 2022 ist sie mit Trevor Paul verheiratet.

Zooey Deschanel
Besetzung · Bekannt für New Girl, Brücke nach Terabithia, Könige der Wellen
Zooey Claire Deschanel (* 17. Januar 1980 in Los Angeles, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin. Ihr Debüt vor der Kamera gab Deschanel 1998 in einer Episode von Veronica’s Closet. 1999 hatte sie ihre erste Filmnebenrolle in der Komödie Dr. Mumford von Lawrence Kasdan. Im selben Jahr erschien sie auch im Musikvideo She’s Got Issues von The Offspring. Ihre erste größere Rolle hatte sie in dem Film Almost Famous – Fast berühmt (2000) als Anita Miller. In dem Independent-Film The Good Girl (2002) mit Jennifer Aniston in der Hauptrolle spielte Deschanel eine gelangweilte Supermarktkassiererin. Beim Mar Del Plata Film Festival wurde sie 2003 als beste Schauspielerin in der Rolle der Noel im Drama All the Real Girls (2003) ausgezeichnet. Für denselben Film war sie auch bei den Independent Spirit Awards 2004 nominiert. In der Fantasy-Komödie Buddy – Der Weihnachtself (2003) war sie an der Seite von Will Ferrell zu sehen. 2005 war sie in der Literaturverfilmung Per Anhalter durch die Galaxis als Trillian zu sehen. In der Liebeskomödie Zum Ausziehen verführt (2006) spielte sie Kit, die Mitbewohnerin der Protagonistin (Sarah Jessica Parker). In Andrew Dominiks Western-Drama Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford (2007) mit Brad Pitt und Mary-Louise Parker spielte Deschanel eine Tänzerin, die sich auf eine Affäre mit Robert Ford (Casey Affleck) einlässt. Im selben Jahr spielte sie eine Nebenrolle in Brücke nach Terabithia. Ein Jahr später hatte sie in Jim Carreys Komödie Der Ja-Sager die weibliche Hauptrolle inne. Im Jahr 2009 spielte sie an der Seite von Joseph Gordon-Levitt die weibliche Hauptrolle in dem Independent-Liebesfilm (500) Days of Summer. Für ihre Darstellung der Summer Finn, eine junge Frau, die nicht an die große Liebe oder Beziehungen glaubt, wurde Deschanel für den Satellite Award als beste Hauptdarstellerin nominiert. In der Karaoke-Szene des Films singt Deschanel Sugar Town, im Original von Nancy Sinatra. Es war nicht das erste Mal, dass die Schauspielerin in einem ihrer Filme sang; auch in Buddy – Der Weihnachtself, Once Upon a Mattress und Der Ja-Sager betätigte sie sich als Sängerin. Ebenfalls 2009 war Deschanel neben ihrer Schwester Emily in deren Erfolgsserie Bones – Die Knochenjägerin zu sehen. Dort spielte sie die Cousine der Hauptfigur. Von 2011 bis 2018 spielte Deschanel die Titelfigur Jessica „Jess“ Day in der Fox-Sitcom New Girl, für die sie eine Golden-Globe-Nominierung als Beste Serien-Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical erhalten hat. Quelle: Wikipedia

George Segal
Besetzung · Bekannt für Die Goldbergs, Love and other Drugs - Nebenwirkung inklusive
George Segal war ein US-amerikanischer Schauspieler. Nach dem Militärdienst studierte er Ende der 1950er-Jahre im renommierten Actors Studio, wo Lee Strasberg und Uta Hagen zu seinen Lehrern zählten. 1961 unterschrieb er einen Vertrag bei Columbia Pictures und sammelte erste Filmerfahrungen. Für eine Nebenrolle im Film Assistenzärzte erhielt er 1965 den Golden Globe Award als Bester Nachwuchsdarsteller. 1965 spielte einen Maler an der Seite von Stars wie Vivien Leigh, José Ferrer, Oskar Werner und Heinz Rühmann in Stanley Kramers Filmdrama Das Narrenschiff. Eine seiner bekanntesten Rollen spielte er in Mike Nichols’ Film Wer hat Angst vor Virginia Woolf? (1966), in dem er neben Elizabeth Taylor und Richard Burton auftrat. Für seine Leistung in diesem Film wurde er als Bester Nebendarsteller für die Filmpreise Oscar und Golden Globe nominiert. George Segal spielte vor allem in den späten 1960er- und 1970er-Jahren zahlreiche Hauptrollen unter bedeutenden Regisseuren. 1969 verkörperte er beispielsweise einen amerikanischen Leutnant im aufwendigen Kriegsfilm Die Brücke von Remagen. Er spielte 1973 einen untreuen Ehemann in der preisgekrönten Komödie Mann, bist du Klasse! und hatte 1974 die Hauptrolle eines Spielsüchtigen im Film California Split von Robert Altman. 1979 sollte Segal die Hauptrolle in Blake Edwards' Komödie Zehn – Die Traumfrau spielen, wurde aber – schon während der Dreharbeiten – durch Dudley Moore ersetzt. Ab den 1980er-Jahren war Segal im Kino vorwiegend in Nebenrollen zu sehen, so spielte er in dem Krimi Sie nannten ihn Stick (1985) neben Burt Reynolds und Candice Bergen. In der Komödie Kuck mal, wer da spricht! (1989) trat er neben John Travolta und Kirstie Alley auf, in der Komödie Cable Guy – Die Nervensäge (1994) neben Jim Carrey. Seit den 1960er-Jahren trat Segal auch regelmäßig im Fernsehen in Erscheinung. Er hatte unter anderem Gastrollen in den Fernsehserien Gnadenlose Stadt, Mord ist ihr Hobby und Die Larry Sanders Show. In der Fernsehserie Just Shoot Me – Redaktion durchgeknipst spielte er zwischen 1997 und 2003 die Rolle des Jack Gallo, einen an Donald Trump angelehnten Medienmogul. Seit 2013 verkörperte Segal die Rolle des Großvaters in der Comedyserie Die Goldbergs. Seit dem Jahre 2017 besitzt Segal einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

Georg Tressler
Georg Tressler (geboren am 25. Januar 1917 in Wien – gestorben am 6. Januar 2007 in Belgern) war ein österreichischer Filmregisseur, der den Sozialrealismus in das deutsche Nachkriegskino einführte. Nach ersten Arbeiten als Regieassistent und Dokumentarfilmer feierte er mit „Die Halbstarken“ (1956) seinen Durchbruch. Der Film trug maßgeblich zum Karrierestart von Horst Buchholz bei und markierte einen Bruch mit dem konventionellen deutschen Filmschaffen der 1950er-Jahre. Beeinflusst vom italienischen Neorealismus, bevorzugte Tressler Dreharbeiten an Originalschauplätzen und einen dokumentarischen Stil, wie er in Filmen wie „Endstation Liebe“ und „Das Totenschiff“ deutlich wird. Ab den 1960er-Jahren arbeitete er intensiv für das Fernsehen und inszenierte populäre Serien und Fernsehfilme. Sein Werk gilt als wichtige Brücke zwischen dem Nachkriegskino und den späteren Bewegungen des Neuen Deutschen Films.

Wolfgang Preiss
Wolfgang Preiss (* 27. Februar 1910 in Nürnberg; † 27. November 2002 in Bühl (Baden)) war ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher. 1942 debütierte er – von der Wehrmacht eigens dafür freigestellt – als Filmschauspieler in der UFA-Produktion Die große Liebe neben Zarah Leander. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges arbeitete Preiss zunächst wieder am Theater sowie seit 1949 umfangreich in der Synchronisation. 1954 kehrte er zum Film zurück, als Alfred Weidenmann ihn in seiner Kinoproduktion Canaris als Offizier besetzte. Im Folgejahr stellte Preiss in Falk Harnacks Produktion über das Hitler-Attentat Der 20. Juli Claus Graf Schenk von Stauffenberg dar. Diese Rolle bescherte ihm große Popularität und brachte ihm 1956 als Bundesfilmpreis das Filmband in Silber ein. Fortan war Preiss auf Rollen aufrechter und pflichtbewusster Offiziere festgelegt, ähnlich wie sein Kollege Wolfgang Büttner, u. a. in Hunde, wollt ihr ewig leben von Frank Wisbar, in Haie und kleine Fische und in Die grünen Teufel von Monte Cassino. Auch in zahlreichen internationalen Produktionen, vorwiegend in Italien und den USA, spielte Preiss solche Rollen, häufig Wehrmachtsoffiziere. So spielte er unter der Regie von Otto Preminger in Der Kardinal (1963), neben Jean-Paul Belmondo in Der Boss hat sich was ausgedacht (1964) und in Brennt Paris? (1966). 1964 war er neben Burt Lancaster in Der Zug (The Train) unter der Regie von John Frankenheimer zu sehen und 1965 in Colonel von Ryans Express neben Frank Sinatra. In aufwändigen und starbesetzten Großproduktionen verkörperte er eine ganze Reihe historischer Wehrmachtsgenerale: Max Pemsel in Der längste Tag (1962), Albert Kesselring in Die Schlacht von Anzio neben Robert Mitchum (1968), Erwin Rommel in Jagd auf Rommel neben Richard Burton (1971) sowie Gerd von Rundstedt in Die Brücke von Arnheim (1976) von Richard Attenborough.

Kim Bodnia
Besetzung · Bekannt für Die Brücke, F1 - Der Film
Kim Bodnia (12. April 1965 in Kopenhagen) ist ein dänischer Film- und Theaterschauspieler. Er stammt aus einer jüdischen Familie mit polnischen und russischen Wurzeln und beschrieb sich selbst 2014 als „halb polnisch, halb russisch und ganz jüdisch“. Nach seinem Abschluss an der Staatlichen Theaterschule Kopenhagen 1991 sammelte er zunächst Theatererfahrung, bevor ihm 1994 mit dem Thriller Nightwatch – Nachtwache der Durchbruch gelang, wofür er den Robert-Preis der dänischen Filmakademie erhielt. Internationale Bekanntheit erlangte Bodnia durch seine Hauptrolle als Frank in Pusher (1996) von Nicolas Winding Refn sowie als Martin Rohde in der skandinavischen Krimiserie Die Brücke – Transit in den Tod (2011–2013). Später wurde er vor allem für seine Rolle als Konstantin in der BBC-Serie Killing Eve (2018–2022) gefeiert, für die er unter anderem einen BAFTA Award als Bester Nebendarsteller erhielt. Bodnia ist zudem als Autor und gelegentlich als Regisseur tätig. Er ist mit Rikke Louise Andersson verheiratet und hat insgesamt vier Kinder.

Nina Proll
Nina Proll (* 12. Jänner 1974 in Wien) ist eine österreichische Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin. Nina Proll wuchs in Haugschlag im Waldviertel nahe der tschechischen Grenze auf, besuchte zunächst das Gymnasium Waidhofen an der Thaya und kam im Alter von 13 Jahren nach Wien. Im Alter von 16 Jahren besuchte sie erstmals einen Schauspielkurs und nahm Tanz- und Gesangsstunden. Nach der Matura am katholischen Mädchengymnasium Sacré Cœur besuchte sie ein Jahr die „Theater an der Wien Studios“ der Vereinigten Bühnen Wien und wechselte danach für zwei Jahre an die „Performing Arts Studios Vienna“, die sie 1996 absolvierte. Bereits während ihrer Ausbildung an den Performing Arts Studios Vienna war sie in Klagenfurt (Jesus Christ Superstar, 1994) und Amstetten (Sweet Charity, 1995) in professionellen Musical-Produktionen engagiert. Erst später wandte sie sich dem Film zu. 1999 feierte sie als Hauptdarstellerin in Barbara Alberts Spielfilmdebüt Nordrand (1999) ihren ersten großen Filmerfolg. Die Rolle brachte ihr mehrere Auszeichnungen, darunter den Marcello-Mastroianni-Preis bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig als beste Nachwuchsschauspielerin und jene als Shooting Star des europäischen Films ein. 2002 spielte sie in der ersten österreichisch-chinesischen Filmkoproduktion Am anderen Ende der Brücke die Hauptrolle. 2016 war sie in der Rolle der Pascal in der Jugendbuchverfilmung Die Mitte der Welt von Jakob M. Erwa zu sehen. Sie ist seit Juli 2008 mit dem österreichischen Schauspieler Gregor Bloéb verheiratet, ihr erster gemeinsamer Sohn kam im Juni 2008 auf die Welt, der zweite Sohn wurde im November 2010 geboren.

Jack Hawkins
Besetzung · Bekannt für Ben-Hur
John Edward Hawkins (* 14. September 1910 in Wood Green, London; † 18. Juli 1973 in London) war ein britischer Schauspieler. Im Alter von 12 Jahren gab Jack Hawkins sein Schauspieldebüt in einem Weihnachtsspiel in London. Mit 18 trat er am Broadway in dem Stück Journeys End auf. Obwohl er bereits seit 1930 als Filmschauspieler arbeitete, nahm seine Karriere erst nach Ende des Zweiten Weltkriegs, an dem er als Soldat der Royal Welch Fusiliers teilnahm, Fahrt auf. Hawkins war aufgrund seiner äußeren Erscheinung – kräftige Statur, kantige Gesichtszüge – auf autoritäre Charaktere abonniert und trat in den Filmepen der 1950er und 1960er Jahre oft als hochrangiger Militär auf. 1955 war er als Pharao an der Seite von Joan Collins in Howard Hawks’ Monumentalfilm Land der Pharaonen zu sehen. 1957 spielte er in David Leans oscarprämiertem Meisterwerk Die Brücke am Kwai einen britischen Offizier, der ein Kommandounternehmen im Dschungel anführt. 1959 agierte er in William Wylers Bibelepos Ben Hur (1959) als Flottenbefehlshaber Quintus Arrius. David Lean besetzte ihn 1962 in seinem Epos Lawrence von Arabien erneut als britischen Offizier. Auch in Filmen wie Der Spion mit den 2 Gesichtern (1958), Der junge General (1961), Schüsse in Batasi (1964), Agenten lassen bitten (1965), Judith (1966), Mohn ist auch eine Blume (1966) oder Waterloo (1970) war Hawkins in den für ihn typischen Militärrollen zu sehen. Er spielte außerdem regelmäßig Grafen, Kaiser und andere Adlige. Hawkins konnte sich in anderen Rollen allerdings auch als vielseitiger Charakterdarsteller profilieren und blieb bis zu seinem Tod ein gefragter Filmschauspieler. In der Bundesrepublik Deutschland wurde Jack Hawkins auch als Ben Manfred in der Fernsehserie Die vier Gerechten aus den Jahren 1959 bis 1960, die 1964 vom ZDF ausgestrahlt wurde, sehr bekannt. 1966 wurde bei dem Schauspieler Speiseröhrenkrebs diagnostiziert, weshalb sein Kehlkopf entfernt werden musste. Hawkins gab trotz dieser schweren Erkrankung die Schauspielerei nicht auf, allerdings wurde seine Stimme – da diese ohne Kehlkopf kaum verständlich war – bei seinen späten Filmauftritten von den Schauspielkollegen Charles Gray und Robert Rietti synchronisiert.

Franka Potente
Besetzung · Bekannt für Die Bourne Identität, Conjuring 2, Titans
Franka Potente (* 22. Juli 1974 in Münster) ist eine deutsche Schauspielerin, Sängerin, Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Schriftstellerin. In einer Münchner Bar gab eine Casterin Potente ihre Visitenkarte. Sie rief eine Woche später zurück, was zu ihrer ersten Hauptrolle in Hans-Christian Schmids Film Nach Fünf im Urwald führte. Der französische Regisseur Henri Helman holte sie 1997 für eine Hauptrolle in Une vie pour une autre an der Seite von Line Renaud nach Frankreich. Den Durchbruch zum Star bedeutete 1998 ihre Titelrolle in Tom Tykwers Actionthriller Lola rennt, der international Aufsehen erregte. Als künstlerisch ergiebig erwies sich 2000 eine weitere Zusammenarbeit mit Tykwer in Der Krieger und die Kaiserin. Es folgten einige Auftritte in Hollywood-Filmen, wie etwa 2001 Blow mit Johnny Depp und 2002 Die Bourne Identität mit Matt Damon. Potente, die wegen ihrer US-Karriere nach Los Angeles gezogen war, war jedoch mit der Qualität der ihr dort angebotenen Rollen nicht zufrieden. Für den Kurzfilm Der die Tollkirsche ausgräbt schrieb sie innerhalb von drei Tagen ein Drehbuch und führte später auch Regie. Der 43-minütige Film handelt von einer komödiantischen Liebesgeschichte am Tag des Waffenstillstands 1918 und verwendet Erzählweisen des frühen Stummfilmkinos. Die Uraufführung fand auf der Berlinale 2006 statt. Im selben Jahr war sie in Oskar Roehlers Michel-Houellebecq-Verfilmung Elementarteilchen zu sehen und drehte an der Seite von Eric Bana den Film Unter der Sonne Australiens, das Regiedebüt des australischen Schauspielers Richard Roxburgh. Für den Film wurde sie 2007 für den AFI-Award des Australian Film Institute als beste Hauptdarstellerin nominiert. Ab Mitte der sechsten Staffel der US-amerikanischen Serie The Shield spielte sie die Tochter eines armenischen Mafioso, die in dessen dunkle Machenschaften verwickelt ist. 2008 war sie in Steven Soderberghs Film Che – Guerrilla über das Leben Che Guevaras die deutschstämmige Guerillakämpferin Tamara Bunke. In der von Bernd Eichinger geplanten Verfilmung des erfolgreichen Historienromans Die Päpstin war Potente ursprünglich für die Titelrolle der Päpstin Johanna vorgesehen, solange Volker Schlöndorff Regisseur war. Im Mai 2008 wurde jedoch bekanntgegeben, dass die Rolle an ihre Kollegin Johanna Wokalek ging. 2008 stand Potente für die von Wolfgang Panzer inszenierte Fernsehadaption Die Brücke des gleichnamigen Antikriegsromans Die Brücke von Manfred Gregor vor der Kamera, einer Neuverfilmung des erfolgreichen Kinofilms Die Brücke von Bernhard Wicki aus dem Jahr 1959. Ebenfalls 2008 stellte das Filmfest München den Film Die Hetzjagd vor, in dem sie die Nazijägerin Beate Klarsfeld spielt. Im September 2009 war Potente zum Auftakt der 6. Staffel der Serie Dr. House als Gaststar der Doppelfolge „Broken“ in einer größeren Rolle zu sehen.

Wolf Ackva
Ackva arbeitete zunächst in Berlin als Autor des Mosse-Verlags. 1931 begann er zunächst in Leipzig mit einem Medizinstudium, nahm dann jedoch bei Otto Falckenberg in München ein Schauspielstudium auf. Sein Theaterdebüt gab Ackva zwar in Düsseldorf, seine künstlerische Heimat fand er nach Stationen während der 1930er Jahre in Berlin und Königsberg allerdings nach dem Krieg an verschiedenen Bühnen Münchens, vor allem den Münchener Kammerspielen. Im Zweiten Weltkrieg wurde er zum Wehrdienst eingezogen und kehrte erst 1948 aus der Kriegsgefangenschaft heim. Daneben war Ackva auch als Darsteller in Film und Fernsehen tätig. Zu den Kinofilmen, in denen er auftrat, gehören Nachts auf den Straßen (1952) und Rommel ruft Kairo (1959). Einem breiten Publikum wurde er vor allem durch seine Rolle als Beppo Brems Kollege Oberinspektor Steiner bekannt, den er ab 1965 in 100 Folgen der ARD-Krimiserie Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger spielte. Außerdem war Ackva als Regisseur und zudem umfangreich in der Synchronisation tätig. Dabei lieh er seine Stimme international bekannten Kollegen wie Henry Fonda (Keine Zeit für Heldentum); Clark Gable (U 23); Marcello Mastroianni (Eine Frau für schwache Stunden); Gregory Peck (Begrabt die Wölfe in der Schlucht); Dirk Bogarde in Die Brücke von Arnheim oder Vincent Price in Theater des Grauens. In der Rolle des Geheimdienstchefs M synchronisierte er sogar zwei verschiedene Darsteller in insgesamt sieben Filmen der James-Bond-Reihe: Bernard Lee in Der Mann mit dem goldenen Colt; Der Spion, der mich liebte und Moonraker sowie Robert Brown in Octopussy; Im Angesicht des Todes ; Der Hauch des Todes und Lizenz zum Töten. Die Synchronrolle, die ihm selbst am besten gefiel, war William Holden in Network. Seine würdevolle, patriarchalische Stimme passte zudem exzellent zu der wichtigtuerischen Muppet-Figur Sam, der Adler. Ackva sprach auch die Texte der Tierdokumentationen von Eugen Schuhmacher. Wolf Ackva starb im Alter von 88 Jahren. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof im Ortsteil Viehbach der Gemeinde Fahrenzhausen im Landkreis Freising. Quelle: WikiPedia

Arthur Hill
Arthur Edward Spence Hill (* 1. August 1922 in Melfort, Saskatchewan; † 22. Oktober 2006 in Los Angeles, Kalifornien) war ein kanadischer Theater-, Film- und Fernsehschauspieler. Arthur Hill wuchs als Sohn eines Juristen in seinem Geburtsort auf. Während des Zweiten Weltkriegs diente er in der Royal Canadian Air Force. Nach Kriegsende begann er ein Jurastudium an der University of British Columbia. In dieser Zeit nahm er bereits kleinere Jobs bei der Canadian Broadcasting Corporation als Hörspielsprecher wahr. Nach Beendigung seines Studiums absolvierte er eine Schauspielausbildung in Seattle. 1942 heiratete er seine Schauspielkollegin Peggy Hassard, mit der er 1948 nach Großbritannien zog, wo er eine Theaterkarriere startete. Im selben Jahr gab er in London sein Theaterdebüt in dem Stück Home of the Brave von Arthur Laurents. Bekannter wurde er durch seine Mitwirkung in Thornton Wilders The Matchmaker in der Rolle des „Cornelius Hackl“. In dieser Rolle gab er 1957 auch sein Broadway-Debüt. Nebenbei arbeitete er für Rundfunk und Film. 1958 kehrte er mit seiner Frau in die Vereinigten Staaten zurück. 1963 erhielt er einen Tony Award als „Bester Hauptdarsteller“ für seine Verkörperung des George in der ursprünglichen Broadway-Fassung von Wer hat Angst vor Virginia Woolf?, mit der er im Jahr zuvor großen Erfolg gehabt hatte. Auch seine Bühnenpartnerin Uta Hagen wurde als „Beste Hauptdarstellerin“ ausgezeichnet. In der Verfilmung von 1966 spielten Elizabeth Taylor und Richard Burton diese Rollen. In den 1960er Jahren begann Arthur Hill regelmäßig in Hollywood zu arbeiten. Seine bekannteste Filmhauptrolle spielte er 1971 in Michael Crichtons Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All als Dr. Jeremy Stone, dem Leiter des Forscherteams. Weitere bekannte Filme mit ihm waren Ein Fall für Harper (1966) mit Paul Newman in der Hauptrolle, The Chairman (1969), Futureworld (1976) und Die Brücke von Arnheim (1977). Oftmals spielte er intelligente und zurückhaltende Charaktere, neben einigen Hauptrollen vor allem in wichtigen Nebenrollen. Seinen größten Fernseherfolg hatte er mit der Serie Owen Marshall – Strafverteidiger (Owen Marshall: Counselor at Law), in der er von 1971 bis 1974 die Titelrolle spielte. Als sein Assistent trat Lee Majors in der Serie auf. 1976 spielte er in zwei Folgen der Familienserie Unsere kleine Farm Charles Ingalls’ (Michael Landon) Vater Lansford Ingalls. Seinen letzten Fernsehauftritt hatte er 1990 in einer Episode der Krimiserie Mord ist ihr Hobby.

William Holden
William Holden (* 17. April 1918 als William Francis Beedle junior in O’Fallon, Illinois; † 12. November 1981 in Santa Monica, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmschauspieler, der 1954 mit dem Oscar als Bester Hauptdarsteller für seine Rolle im Film Stalag 17 ausgezeichnet wurde. Er spielte Hauptrollen in Filmklassikern wie Boulevard der Dämmerung, Die Brücke am Kwai und The Wild Bunch. Das American Film Institute wählte ihn 1999 auf Platz 25 der größten männlichen Leinwandlegenden des US-amerikanischen Films. Die ersten Auftritte hatte Holden 1938 als Statist, doch bereits 1939 stieg er durch die Rolle des Joe Bonaparte in der Verfilmung von Clifford Odets’ Drama Golden Boy zu einem Star auf. In den folgenden Jahren war Holden in Filmen meist als „Junge von nebenan“ zu sehen. Er übernahm nur selten Rollen, die mehr verlangten, als Heldenmut zu zeigen oder eine romantische Zuneigung zu dem jeweiligen weiblichen Star; eine Ausnahme war der Western Arizona, der ihn 1940 an der Seite von Jean Arthur zeigte. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte Holden unter anderem 1947 mit der Komödie Dear Ruth neue Fans gewinnen. Ein Jahr später war Holden neben Robert Mitchum in Rachel and the Stranger als Farmer zu sehen, der für 50 Dollar Loretta Young auf einem Sklavenmarkt kauft und sich am Ende in sie verliebt. Der Film war ein großer finanzieller Erfolg, und Holden wurde dadurch bei Paramount neben Sterling Hayden zu einem gefragten Darsteller in romantischen Komödien. Seinen endgültigen Durchbruch hatte Holden jedoch erst 1950. In Die ist nicht von gestern spielte er neben Judy Holliday und in Billy Wilders Boulevard der Dämmerung an der Seite von Gloria Swanson. 1954 gewann er den Oscar für seine Rolle als zynischer Kriegsgefangener und Geschäftemacher J.J. Sefton in dem Film Stalag 17, bei dem Wilder ebenfalls Regie führte. Im Jahr darauf war Holden an der Seite von Audrey Hepburn in Sabrina zu sehen, bei der erneut Wilder für die Regie verantwortlich war. Erfolge wie Picknick (1955), in dem er als sexuell aggressiver Herumtreiber eine ganze Stadt in Aufruhr versetzt und am Ende mit Kim Novak durchbrennt, oder Ein Mädchen vom Lande (1954), der ihn als Verehrer von Grace Kelly zeigt, die jedoch ihren alkoholkranken Ehemann, gespielt von Bing Crosby, nicht verlassen kann, machten Holden zu einem der großen Stars jener Dekade. Bis Mitte der 1960er Jahre war sein Name regelmäßig unter den zehn kassenträchtigsten Stars des Jahres zu finden. Zu seinen wichtigsten späteren Filmen gehört der Western The Wild Bunch (1969) von Sam Peckinpah. Seine letzten künstlerisch anspruchsvollen Rollen spielte er 1973 in dem Film Breezy unter der Regie von Clint Eastwood und 1976 in der Fernsehsatire Network von Sidney Lumet, in der er den Nachrichtenchef eines Fernsehsenders darstellte, der vergeblich gegen eine rücksichtslose Kommerzialisierung des Fernsehens ankämpft. 1981 hatte Holden seinen letzten Filmauftritt in Blake Edwards’ Hollywood-Satire S.O.B. – Hollywoods letzter Heuler.

Kathryn Grant
Kathryn Crosby (25. November 1933 – 20. September 2024) war eine US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin, die auch unter dem Künstlernamen Kathryn Grant auftrat. Geboren als Olive Kathryn Grandstaff in Houston, Texas, schloss sie 1955 ihr Studium der Schönen Künste an der University of Texas in Austin ab. Zwei Jahre später heiratete sie Bing Crosby. Das Paar hatte drei Kinder: Harry, Mary Frances und Nathaniel. Sie hatte einen Gastauftritt in der ABC-Sitcom „The Bing Crosby Show“ ihres Mannes (1964–1965). Nach ihrer Heirat zog sie sich weitgehend aus dem Showgeschäft zurück, hatte aber eine wichtige Rolle in dem Gerichtsdrama „Anatomy of a Murder“. Sie spielte außerdem die Rolle der „Mama Bär“ an der Seite ihres Mannes und ihrer Kinder in Goldlöckchen und war 1957 mit Jack Lemmon in Operation Mad Ball zu sehen. Mitte der 1970er-Jahre moderierte sie die „Kathryn Crosby Show“, eine 30-minütige lokale Talkshow auf KPIX-TV in San Francisco. Ihr Ehemann Bing war gelegentlich zu Gast. Nach Bing Crosbys Tod im Jahr 1977 übernahm sie einige kleinere Rollen und die Hauptrolle in dem kurzlebigen Broadway-Musical „State Fair“ von 1996. 16 Jahre lang, bis 2001, veranstaltete Crosby das Crosby National Golf Tournament im Bermuda Run Country Club in Bermuda Run, North Carolina. Eine nahegelegene Brücke, die den U.S. Highway 158 über den Yadkin River führt, ist nach ihr benannt. Am 4. November 2010 wurde Crosby bei einem Autounfall in der Sierra Nevada schwer verletzt, bei dem ihr 85-jähriger Ehemann Maurice William Sullivan ums Leben kam.

Sessue Hayakawa
Sessue Hayakawa war ein japanischer Schauspieler. Sessue Hayakawa war der erste ostasiatische Filmschauspieler, der in den Vereinigten Staaten den Rang eines Stars erlangte. Nachdem er bei einer Hilfsaktion für einen amerikanischen Dampfer, der in der Bucht von Tokio auf Untiefen gelaufen war, in Kontakt mit US-Amerikanern gekommen war, entwickelte sich sein Wunsch in die Vereinigten Staaten zu reisen. Unter der Auflage dort politische Ökonomie zu studieren, erlaubte ihm dies sein Vater. Vor der Wahl zurück nach Japan zu reisen oder in den Vereinigten Staaten zu bleiben, schloss er sich einem Bühnenensemble an. Dort wurde er von einem Produzenten der New York Motion Picture Company, Thomas Harper Ince, entdeckt, der ihm die Hauptrollen in den Filmen The Wrath of the Gods und The Typhoon (beide 1914) verschaffte. Hayakawa wurde durch diese beiden Filme auf Anhieb zum Star. 1915 erregte er weiteres Aufsehen mit seinem Auftritt in Cecil B. DeMilles Eifersuchtsdrama The Cheat. Für Millionen von Amerikanerinnen wurde Hayakawa durch diese Rolle zum romantischen Idol. In den 1920er Jahren erstarkte in den Vereinigten Staaten der Rassismus. Hayakawas Filme verkauften sich nicht mehr und seine Karriere erreichte einen Tiefpunkt. Auf der Suche nach einem neuen Publikum zog er nach Japan, fand dort jedoch keine Arbeit. In Frankreich konnte er 1923 den Film La bataille drehen und 1924 folgten zwei Filme im Vereinigten Königreich. Ein Comeback gelang ihm erst 1931 mit Lloyd Corrigans Film Daughter of the Dragon. 1932 nahm Hayakawa erstmals ein Filmengagement in Japan an. 1937 spielte er die männliche Hauptrolle in dem von Arnold Fanck und Mansaku Itami inszenierten Drama Die Tochter des Samurai, einer deutsch-japanischen Koproduktion, mit der die beiden Achsenmächte ihre Verbundenheit auch auf kulturellem Gebiet ausdrücken wollten. 1949 kehrte Hayakawa nach Hollywood zurück. 1950 folgten drei japanische Produktionen, und nach fünfjähriger Pause wurde Hayakawa von Samuel Fuller für House of Bamboo engagiert. 1957 gab ihm die Columbia Pictures die Rolle, in der er auch dem heutigen Publikum am weitesten bekannt ist: die des japanischen Kommandanten Saito in David Leans Kriegsgefangenendrama Die Brücke am Kwai. Einen letzten größeren Erfolg hatte er 1960 in dem Abenteuerfilm Swiss Family Robinson. 1966 zog er sich ganz aus dem Filmgeschäft zurück und kehrte nach Japan zurück.

Sharon Farrell
Besetzung · Bekannt für Hawaii Fünf-Null
Sharon Farrell (geb. Sharon Forsmoe; 24. Dezember 1940 – 15. Mai 2023) war eine US-amerikanische Film- und Fernsehschauspielerin sowie Tänzerin. Sie begann ihre Karriere als Ballerina beim American Ballet Theatre und gab 1959 ihr Filmdebüt in „Kiss Her Goodbye“. Es folgten Rollen in „40 Pounds of Trouble“ (1962), „A Lovely Way to Die“ (1968) und dem Neo-Noir-Film „Marlowe“ (1969). Sie war eine gefragte Fernsehschauspielerin und hatte unter anderem wiederkehrende Rollen in den Serien „Saints and Sinners“ (1962), „Dr. Kildare“ (1965) und „Hawaii Five-O“ (1980). Farrell wurde in Sioux City, Iowa, als Tochter von Hazel Ruth (geb. Huffman) und Darrel LaValle Forsmoe geboren. Sie war norwegischer Abstammung und wuchs mit ihrer Schwester Dale Candice in einer lutherischen Familie auf. In ihrer Kindheit studierte Farrell Ballett und war während ihrer Highschool-Zeit in der Theatergruppe aktiv. Sie tourte als Tänzerin mit dem American Ballet Theatre und kam dadurch nach New York City. In New York begann Farrell ihre Schauspielkarriere am Theater und wirkte in Produktionen wie „Hexenjagd“ und „Blick von der Brücke“ mit. Ihr Filmdebüt gab sie 1959 in „Denn zum Abschied küsst sie ihn“ und spielte in den 1960er-Jahren in einer Reihe weiterer Filme mit, darunter „40 Pfund Ärger“, „Ein schöner Weg zu sterben“ und „Marlowe“. Farrells Fernsehkarriere begann Anfang der 1960er-Jahre mit Auftritten in Serien wie „Die Alfred Hitchcock Stunde“, „Rauchende Colts“ und „Dr. Kildare“. Sie hatte von 1962 bis 1963 eine wiederkehrende Rolle in der Seifenoper „Saints and Sinners“ und spielte 1967 die Hauptrolle in der kurzlebigen Serie „The Last Ride of the Dalton Gang“. 1980 stieß sie zur Besetzung von „Hawaii Five-O“ hinzu und verkörperte zwei Staffeln lang die Rolle der Lori Wilson. Farrell war auch im Horrorgenre aktiv und wirkte in den Filmen „It's Alive“ (1974) und „Night of the Comet“ (1984) mit. Sie arbeitete in den 1980er- und 1990er-Jahren weiterhin für Film und Fernsehen; ihr letzter Filmauftritt war in der Komödie „Can't Buy Me Love“ aus dem Jahr 2000. Neben ihrer Schauspielkarriere war Farrell auch Tänzerin und Choreografin. Sie unterrichtete Tanz an der University of California, Los Angeles, und war Vorstandsmitglied des American Ballet Theatre. Farrell war fünfmal verheiratet: mit Andrew Prine, Ron DeBlasio, Steve Salkin und Dale Trevillion. Aus ihrer Ehe mit Prine ging ein Sohn, Chance Boyer, hervor. Farrell starb am 15. Mai 2023 im Alter von 82 Jahren eines natürlichen Todes. Sie wurde im Forest Lawn Memorial Park in den Hollywood Hills, Kalifornien, beigesetzt.

Veronica Bruce
Veronica stammt ursprünglich aus Texas und zog nach ihrem Abschluss mit ihrem BFA in Theater nach New York City. 2009 zog sie nach Chicago, wo sie offiziell ihre professionelle Karriere vor der Kamera begann und für Werbespots, Fernsehen und Film vorsprach. Während ihres Aufenthalts in Chicago spielte sie auf NBC, ABC und FOX mit.

Bruce Willis
Besetzung · Bekannt für 16 Blocks, Ab durch die Hecke, Stirb langsam 4.0
Bruce Willis ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Mit seiner Verkörperung des John McClane in der Actionfilmreihe Stirb Langsam stieg er zur international beliebten Actionfilm-Ikone der 1990er Jahre auf. Er spielte auch in Action-Klassikern wie Armageddon – Das jüngste Gericht, Das fünfte Element und Quentin Tarantinos Kultfilm Pulp Fiction mit. Bruce Willis besitzt deutsche Wurzeln, denn sein Vater war ein in Deutschland stationierter amerikanischer Soldat und heiratete eine deutsche Frau, ehe sie zusammen mit Bruce Willis in die USA übersiedelten. Da Willis als kleines Kind stotterte, begann er als Therapieform mit dem Schauspiel, welches er nach seinem Highschool-Abschluss intensivierte. Mit kleineren Rollen am Theater und in Werbespots konnte Bruce Willis erste Erfahrungen im professionellen Schauspiel erlangen. Mitte der 1980er spielte er dann die Hauptrolle in der prämierten Detektivserie Moonlighting – Das Model und der Schnüffler. Dazu kamen einige Gastauftritte in der beliebten Fernsehserie Miami Vice. Mit seiner Rolle des John McClane in dem Kinoerfolg Stirb langsam gelang Bruce Willis 1988 der endgültige Durchbruch. Die Rolle des kantigen Polizisten, der immer einen flotten Spruch auf den Lippen hat, war ihm wie auf dem Leib geschneidert und katapultierte Bruce Willis zum erfolgreichsten Action-Star der 1990er Jahre. Neben den sehr erfolgreichen Fortsetzungen Stirb langsam 2 und Stirb langsam – Jetzt erst recht, war er Mitte der 1990er in weiteren Kassenschlagern wie Das fünfte Element oder Armageddon – Das jüngste Gericht zu sehen. Gelobt wurde Bruce Willis auch für seine Rolle des Boxers Butch im Kult-Klassiker Pulp Fiction von Quentin Tarantino. Bruce Willis konnte aber nicht nur als Action-Star überzeugen, sondern bewies in den Filmen wie The Sixth Sense oder Unbreakable – Unzerbrechlich von M. Night Shyamalan das er auch im ernsten Fach überzeugen kann. Zudem verfügt er über ein ungemein komödiantisches Potential. In den letzten Jahre verlagerte sich sein Schauspielschwerpunkt weg vom Action-Helden zu mal ernsteren, mal lustigeren Rollen. Mit Stirb langsam 4.0 lierferte Bruce Willis 2007 noch einmal einen fulminanten Auftritt als Action-Opa ab, jedoch konnte der vierte Teil nicht an den Erfolg der älteren John McClane-Teile anknüpfen. In den 2010er Jahren landete Bruce Willis immer seltener Erfolge. Neben etlichen Actionfilmen, die aber nicht an seinen vorherigen Erfolg anknüpfen konnten, bleibt seinen Fans vor allem der Science-Fiction-Film Looper in Erinnerung. Außerdem hatte er einen Auftritt bei The Expendables 2. In Moonrise Kingdom zeigte er ebenfalls eine etwas ruhigere Seite von sich. Im Jahr 2014 folgte der lang erwartete fünfte Teil der McClane-Reihe, nämlich Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben. Neben seiner Schauspielkarriere singt Bruce Willis seit Jahren in seiner Band Bruce Willis and the Accelerators, und das durchaus mit Erfolg. Neben mehreren Alben, die er produzierte, koppelte Bruce Willis auch einige Songs aus und landete sogar in den Chart-Plätzen.

Bruce Springsteen
Bruce Frederick Joseph Springsteen (* 23. September 1949 in Long Branch, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Rock-Sänger, Gitarrist und Komponist. Der Bandleader der E Street Band ist Oscar- und Tony-Award-Preisträger sowie 20-facher Grammy-Gewinner. Springsteen ist weltweit äußerst populär und einer der kommerziell erfolgreichsten Rockmusiker überhaupt. Springsteen hat 21 Studioalben und ca. 350 Eigenkompositionen veröffentlicht. Allein in den Vereinigten Staaten hat er mehr als 70 Millionen Alben verkauft, weltweit sind es inklusive DVDs ca. 170 Millionen. Seine Songs haben meist das amerikanische Alltagsleben zum Thema. Sein Spitzname „The Boss“ entstand in den 1970er Jahren, als er seinen Bandmitgliedern nach den Auftritten die Gage bar ausbezahlt hat. Springsteen ist bekannt für seine hochenergetischen Livekonzerte, die meist dreieinhalb bis vier Stunden dauern.

Siu-Lung Leung
Besetzung · Bekannt für Kung Fu Hustle
Bruce Leung Siu-Lung (geboren am 28. April 1948) ist ein Hongkonger Kampfkünstler und Schauspieler, der in zahlreichen Hongkonger Martial-Arts-Filmen mitgewirkt hat. Er wurde oft unter den Namen „Bruce Leung“, „Bruce Liang“, „Bruce Leong“ oder „Bruce Leung Siu-lung“ angekündigt und zählt daher im Allgemeinen zu den Bruce-Lee-Imitatoren, die nach Lees Tod im Subgenre des Bruceploitation-Films entstanden.

Randy Travis
Besetzung · Bekannt für Ein Hauch von Himmel
Randy Bruce Traywick (geboren am 4. Mai 1959), besser bekannt als Randy Travis, ist ein US-amerikanischer Country-Sänger und Schauspieler. Seit 1985 aktiv, hat er bis heute über ein Dutzend Studioalben veröffentlicht und mehr als dreißig Singles in den Billboard Hot Country Songs Charts platziert, von denen sechzehn Platz eins erreichten. Travis gilt als eine Schlüsselfigur in der Geschichte der Country-Musik. Mitte der 1980er-Jahre gelang ihm mit der Veröffentlichung seines Albums „Storms of Life“ bei Warner Bros. Records der Durchbruch; das Album verkaufte sich über drei Millionen Mal. Es etablierte ihn als Vertreter des neotraditionellen Country und es folgten weitere Platin- und Multiplatin-Alben. Ab Mitte der 1990er-Jahre ließen Travis' Erfolge in den Charts jedoch nach. 1997 verließ er Warner Bros. und wechselte zu DreamWorks Records. Dort wandte er sich schließlich der Gospelmusik zu, ein Wechsel, der ihm zwar nur noch einen weiteren Country-Hit – den Nummer-eins-Hit „Three Wooden Crosses“ – einbrachte, ihm aber dennoch mehrere Dove Awards einbrachte. Neben seiner Gesangskarriere hat Travis auch einige schauspielerische Leistungen vorzuweisen, angefangen mit seinem Fernsehspecial „Wind in the Wire“ im Jahr 1992. Seitdem war er in verschiedenen Film- und Fernsehrollen zu sehen, gelegentlich auch als er selbst.

Batman Begins
2005
Wie wurde Bruce Wayne zu Batman? Als kleiner Junge musste Bruce Wayne mit ansehen, wie seine Eltern auf grauenhafte Weise umgebracht wurden. Deshalb kümmert sich der Butler Alfred Pennyworth um ihn und zieht ihn groß.Eines Tages macht er sich in aller Welt auf die Suche nach einem Weg, die Ungerechtigkeit zu bekämpfen. Als er nach seiner Reise wieder in seine Heimatstadt Gotham City zurückkehrt, muss er feststellen, dass die Verbrechensrate deutlich angestiegen ist. Dieser Umstand und der Drang nach Rache am Mord seiner Eltern treiben ihn langsam aber sicher dazu, sich Kampftechniken beizubringen und ein Fledermauskostüm zu entwerfen, mit deren Hilfe er Nacht für Nacht die Kriminellen der Stadt zur Strecke bringt - als Batman.