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Foto von Mike Vogel

Mike Vogel

Besetzung · Bekannt für Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre, Poseidon, The Help

Michael James Vogel (* 17. Juli 1979) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und ehemaliges Model. Vogel begann seine Karriere als Jeansmodel für die Kultmarke Levi Strauss & Company. Anschließend erhielt er eine Rolle in der Fernsehserie „Grounded for Life“, in der er von 2001 bis 2004 eine wiederkehrende Rolle spielte. Seine erste Filmrolle hatte er 2003 in dem Skateboard-Thriller „Grind“. 2003 spielte er die Hauptrolle des Heath in der Fernsehverfilmung von „Sturmhöhe“, die auf MTV Premiere feierte, und wirkte in der Neuverfilmung von „Texas Chainsaw Massacre“ mit. Nach der Absetzung von „Grounded for Life“ im Jahr 2005 wirkte Vogel in vier Filmen mit. Zu seinen bekanntesten Rollen zählten die des Eric Richman, des Liebhabers von Blake Livelys Figur in „Eine für 4“, und die des Blake Burroughs, Sohn von Kevin Costners Figur, in „Gerüchteküche“. Er spielte außerdem Christian, den Verlobten von Emmy Rossums Figur, in dem Katastrophenfilm „Poseidon – Die Höllenfahrt der Poseidon“ (2006), einem Remake des Films „Die Höllenfahrt der Poseidon“ von 1972. Vogel wurde ursprünglich die Rolle des Angel in „X-Men: Der letzte Widerstand“ angeboten, sagte aber ab, um in „Poseidon – Die Höllenfahrt der Poseidon“ mitzuwirken. Von 2007 bis 2009 spielte er in den Filmen „The Deaths of Ian Stone“, „Across the Hall“ und dem Horrorfilm „Open Graves“ mit. Er spielte außerdem Jason Hawkins in „Cloverfield“ (2008), Jack in „She's Out of My League“ (2010), Bobby in „Blue Valentine“ (2010), Johnny Foote in „The Help“ (2011) und Dave Hansen in „What's Your Number?“. Er hatte Hauptrollen in mehreren Fernsehserien, darunter Chris Deleo in „Miami Medical“ (2010), Pilot Dean Lowrey in „Pan Am“ (2011), Deputy Zack Shelby in „Bates Motel“ (2013), Dale „Barbie“ Barbara in „Under the Dome“ (2013) und Ricky Stormgren in der Syfy-Miniserie „Childhood's End“ (2015). Er spielte die Hauptrolle in dem Hallmark-Film „In My Dreams“ (2015) sowie in den Filmen „Adult Interference“ (2017), „The Case for Christ“ (2017), „The Amendment“ (2018) und „Secret Obsession“ (2019). Im Fernsehen übernahm er erneut Hauptrollen als Adam Salton in „The Brave“ (2017) und als Cooper Connelly in „Sex/Life“ (2021). Außerdem spielte er Lieutenant Sullivan in dem Film „Fantasy Island“ (2020), einer Horror-Adaption der gleichnamigen Fernsehserie aus den 80er-Jahren.

Foto von Chantal Strand

Chantal Strand

Besetzung · Bekannt für My Little Pony – Freundschaft ist Magie

Chantal Strand ist eine kanadische Schauspielerin und ehemalige Stunt-Darstellerin, die vor allem für ihre Sprechrollen in Animationsfilmen, Animes und Videospielen bekannt ist. Zu ihren Sprechrollen zählen unter anderem verschiedene Mädchenfiguren in den Barbie-Filmen (2001–2009), Holly in „The Charlie Horse Music Pizza“, Sarahs Schwester in „Life-Size“, Cassie in „Dragon Tales“, Tammy in „Air Bud: World Pup“, „Air Bud: Seventh Inning Fetch“ und „Air Bud Spikes Back“, Sophie in „ToddWorld“ sowie Molly O in „Generation O!“.

Foto von Ariana Greenblatt

Ariana Greenblatt

Besetzung · Bekannt für Now You See Me 3: Die Unfassbaren 3, Barbie

Ariana Greenblatt wurde am 27. August 2007 in New York geboren und ist eine amerikanische Schauspielerin. Greenblatt wusste schon immer, dass sie Schauspielerin werden wollte. Ihre frühe Karriere begann, als sie sechs Jahre alt war. Ihre ersten Rollen hatte sie in „Liv und Maddie“ und Nickelodeons „Legendary Dudas“. Zu ihren Film- und Fernsehrollen gehören „Bad Moms 2“, „Avengers: Infinity War“, „Scooby! Voll verwedelt“, „In the Heights“, „Boss Baby – Schluss mit Kindergarten“, „65“ und „Barbie“.

Foto von Hannah Khalique-Brown

Hannah Khalique-Brown

Hannah Rose Khalique-Brown ist eine britische Schauspielerin, die vor allem durch ihre Hauptrolle als Saara Parvin in der Channel-4-Serie „The Undeclared War“ (2022) bekannt wurde. Sie wurde in Birmingham, England, geboren, ihre Mutter ist Anwältin und ihr Vater arbeitete als Chirurg im NHS. Nach dem Besuch der King Edward VI Camp Hill School for Girls absolvierte sie 2020 ihr Studium der Englischen Literatur mit Auszeichnung am King’s College London. Khalique-Brown begann ihre Karriere 2019 mit einem Gewinn bei The DABB Generals Day, der ihr erste Agenten-Angebote einbrachte. Ihre Fernsehdrehbücher begannen mit einer sieben Episoden-Rolle in der BBC-One-Seifenoper „Doctors“. Ihren Durchbruch hatte sie 2022 mit der Hauptrolle in „The Undeclared War“, wo sie von Kritikern für ihre zurückhaltende und überzeugende Darstellung sehr gelobt wurde. Außerdem spielte sie 2024 Dorothea Wolsey in der von BAFTA nominierten Serie „Wolf Hall: The Mirror and the Light“ und hatte Rollen in Filmen wie „Barbie“ (2023), wo sie die Rolle der „Growing Up Skipper“-Puppe übernahm. Neben Film und Fernsehen spielt sie auch Theater, so war sie unter anderem 2021 am Southwark Playhouse in der Hauptrolle des Stücks „I Know, I Know, I Know“ und 2024 als Mary Lennox in der Bühnenadaption von „The Secret Garden“ am Regent’s Park Open Air Theatre zu sehen. Außerdem ist sie als Sprecherin in Hörspielen aktiv, unter anderem für BBC Radio 4 und Audible.

Foto von Rob Brydon

Rob Brydon

Besetzung · Bekannt für Cinderella

Rob Brydon, mit vollständigem Namen Robert Brydon Jones, wurde am 3. Mai 1965 in Baglan, Wales, geboren und ist ein britischer Schauspieler, Komiker, Radio- und Fernsehmoderator, Sänger, Sprecher, Autor und Imitator. Nach ersten Erfolgen als Radiomoderator gelang ihm der Durchbruch mit der schwarzhumorigen Comedyserie „Human Remains“ (2000), in der er zusammen mit Julia Davis verschiedene skurrile Paare verkörperte. Große Popularität brachte ihm auch die Mockumentary-Serie „Marion and Geoff“ sowie deren Ableger „The Keith Barret Show“, in denen er auf subtile und tragikomische Weise die Titelfigur spielte. Im britischen Fernsehen ist Brydon seit 2009 ein bekanntes Gesicht als Moderator der beliebten BBC-Panelshow „Would I Lie to You?“. Mit Steve Coogan spielte er ab 2010 die Hauptrolle in der mehrfach ausgezeichneten Comedy-Reihe „The Trip“ und deren Fortsetzungen, in denen beide sich selbst parodieren. In der Sitcom „Gavin & Stacey“ ist er als Bryn West zu sehen, was ihm eine BAFTA-Nominierung einbrachte. Neben seiner Karriere als Komiker und Moderator hat Brydon an zahlreichen Filmproduktionen mitgewirkt, unter anderem in „Cinderella“ (2015), „The Huntsman & the Ice Queen“ (2016), „Holmes & Watson“ (2019) und „Barbie“ (2023). Außerdem ist er ein gefragter Synchronsprecher und wurde 2013 für seine Verdienste im Unterhaltungsbereich zum Member of the Order of the British Empire (MBE) ernannt.

Foto von Chris Barrie

Chris Barrie

Besetzung · Bekannt für Red Dwarf

Christopher Jonathan Brown, beruflich bekannt als Chris Barrie (* 28. März 1960), ist ein britischer Schauspieler und Imitator. Er ist vor allem für seine Rollen als Arnold Rimmer in der Science-Fiction-Comedy-Serie „Red Dwarf“ und als Gordon Brittas in der Sitcom „The Brittas Empire“ bekannt. Außerdem spielte er Hillary in „Lara Croft: Tomb Raider“ und dessen Fortsetzung „Lara Croft: Die Wiege des Lebens“.

Foto von Charles Farrell

Charles Farrell

Charles Farrell wurde am 6. August 1900 in Dublin, Irland, geboren. Er war Schauspieler und bekannt für seine Rollen in „Night and the City“ (1950), „The Crimson Pirate“ (1952) und „The Last Appointment“ (1954). Er war mit Babbie McManus verheiratet. Er starb am 27. August 1988 in London, England. Nicht zu verwechseln mit dem amerikanischen Schauspieler Charles Farrell (1900–1990).

Foto von Rebecca Mader

Rebecca Mader

Besetzung · Bekannt für Once Upon a Time, Der Teufel trägt Prada

Rebecca Leigh Mader (* 24. April 1977 in Cambridge, Cambridgeshire, England) ist eine britische Schauspielerin, die vor allem durch Fernsehauftritte Bekanntheit erlangte. Mader arbeitete eine Zeit lang als Model in New York City, wo sie u. a. für L’Oréal, Colgate and Wella arbeitete. Sie wurde durch die US-Seifenoper All My Children bekannt, in der sie 2003 als Morgan Gordon zu sehen war. 2006 gehörte sie zu den Hauptdarstellern der Anwaltsserie Justice – Nicht schuldig, die jedoch nach nur einer 13-teiligen Staffel abgesetzt wurde. Weitere Bekanntheit erlangte sie schließlich auch international, als sie die Rolle der Charlotte Lewis in der Fernsehserie Lost übernahm, in der sie 2008 und 2009 zu den Hauptdarstellern gehörte. 2010 absolvierte sie weitere Gastauftritte in der finalen Staffel der Serie. Nach ihrem Ausstieg 2009 aus Lost sah man sie in dem Kinofilm Männer, die auf Ziegen starren neben George Clooney und Ewan McGregor. Es folgten weitere Gastauftritte in Fernsehserien, darunter My Superhero Family und Law & Order: LA. Im Mai 2012 war Mader als Gastdarstellerin in zwei Folgen von Fringe – Grenzfälle des FBI zu sehen. Im Juni 2013 sah man sie erstmals auf einer Theaterbühne auf dem Hollywood Fringe Festival, wo sie in dem Stück The Third Date als Barrie zu sehen war. In der dritten Staffel übernahm Mader in der Fantasyserie Once Upon a Time – Es war einmal … eine tragende Rolle als Böse Hexe des Westens. Nachdem sie in der vierten Staffel erneut Gastauftritte absolvierte, wurde im Juni 2015 bekannt, dass sie in der fünften Staffel als Hauptdarstellerin zum Ensemble stoßen wird.

Foto von Michael Wright

Michael Wright

Michael Wright (6. April 1956 – 21. August 2026) war ein US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler, der vor allem für seine Rolle als Eddie Kane Jr. in Robert Townsends Film „The Five Heartbeats“ (1991) bekannt ist. Zu Wrights Fernsehrollen zählen Auftritte in der Science-Fiction-Miniserie „V – Die außerirdischen Besucher kommen“ (1983), der Fortsetzung „V – Die außerirdischen Besucher kommen“ (1984) und in der Serie „V – Die außerirdischen Besucher kommen“ (1984) als Elias Taylor, in der „Miami Vice“-Folge „Der Wilde“ (1987) sowie in der HBO-Serie „Oz“ (1997), in der er von 2001 bis 2003 Omar White verkörperte. Außerdem spielte er „Clinton“, den Anführer der Del Bombers, in dem Kultfilm „The Wanderers“. Zu Wrights Filmrollen zählen das Drama „The Principal“ (1987) als Victor Duncan an der Seite von James Belushi und der Film „Sugar Hill“ (1994) mit Wesley Snipes. Sein letzter Film ist „The Interpreter“ aus dem Jahr 2005. Er hatte außerdem Gastauftritte in Fernsehserien wie „New York Undercover“. 1982 spielte er in Peter Byrnes Inszenierung von Barrie Keefes Stück „Barbarians“ am SoHo Rep Theater, zusammen mit Gregg Martin und dem damals noch unbekannten Schauspieler Kevin Spacey.

Foto von Barry Corbin

Barry Corbin

Besetzung · Bekannt für No Country for Old Men, One Tree Hill, The Closer

Leonard Barrie Corbin (* 16. Oktober 1940) ist ein US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rolle als der aufgeblasene Ex-Astronaut Maurice Minnifield in der Sitcom „Northern Exposure“ (1990–1995), für die er zwei Primetime-Emmy-Nominierungen erhielt. Corbin spielte außerdem wichtige wiederkehrende oder Hauptrollen in Serien wie „Lonesome Dove“, „One Tree Hill“, „The Closer“, „Anger Management“, „The Ranch“ und „Better Call Saul“. Im Filmbereich war er in vielen Genres zu sehen, darunter Thriller („WarGames“, „The Hot Spot“, „Im Tal von Elah“), Komödien („Any Which Way You Can“, „Das beste kleine Freudenhaus in Texas“, „Stir Crazy“) und Western („Urban Cowboy“, „No Country for Old Men“, „Killers of the Flower Moon“), oft in der Rolle eines Sheriffs, Militärführers oder einer anderen Autoritätsperson.

Foto von Johnny Depp

Johnny Depp

Besetzung · Bekannt für Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche, Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt, Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2

Johnny Depps schauspielerischer Schwerpunkt liegt auf außergewöhnlichen Rollen in fantastischen Filmen, was den Schauspieler zu einem der höchstbezahlten Charakterdarsteller Hollywoods machte. Besonders populär wurde Johnny Depp durch die Filme des Regisseurs Tim Burton und als Star der Fluch der Karibik-Reihe auf. BiografieJohnny Depp wurde am 09. Juni 1963 geboren. Seine Jugend wurde stark von Wohnortwechseln geprägt. Wegen Drogenmissbrauchs flog er von der Highschool und schlug sich anschließend mit Gelegenheitsjob durch. Später versuchte er mit seiner Band The Flame (später The Kids) erfolgreich zu werden. Im Alter von 20 Jahren heiratete Johnny Depp die Künstlerin Lori Anderson, über die er Nicolas Cage kennenlernte, welcher ihm wiederum einen Schauspielagenten besorgte und somit den Einstieg ins Filmgeschäft ermöglichte. Sein Filmdebüt gab Johnny Depp in Wes Cravens Nightmare – Mörderische Träume und war kurz darauf in der Sex-Komödie Die Superaufreisser zu sehen. Die Kritiker wurden auch durch seine Rolle in Oliver Stones Platoon auf ihn aufmerksam. Ein Star wurde Johnny Depp dann durch die TV-Serie 21 Jump Street. Dem Hype um seine Person war der Darsteller jedoch nicht gewachsen: Er verfiel erneut den Drogen und leistete sich etliche Eskapaden. Als ihn Winona Ryder, seine Schauspielkollegin aus dem Film Edward mit den Scherenhänden, verließ und River Phoenix vor seinem Nachtclub The Viper Room starb, beschloss Johnny Depp sich zurückzuziehen und wandte sich vorerst von großen Hollywood-Produktionen ab. Von nun an achtete er stark auf die eigene Akzentuierung der Charaktere. Später konnte Johnny Depp dann in Benny & Joon, Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa und Jim Jarmuschs Western Dead Man überzeugen. Für seine markante Darstellung des Piraten Jack Sparrow in Fluch der Karibik wurde er 2003 mit einer Oscarnominierung belohnt. 2005 drehte Johnny Depp mit seinem Freund Tim Burton, mit dem er schon mehrere Filme realisiert hatte, die Fantasy-Komödie Charlie und die Schokoladenfabrik, was ihm erneut den Ruf einbrachte, besonders bizarre Charaktere außergewöhnlich darstellen zu können. Auch in Burtons folgendem Werk, der Musicaladaption Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street, übernimmt Johnny Depp (an der Seite von Burtons Ehefrau Helena Bonham Carter) die Hauptrolle. In Public Enemies wandte sich Johnny Depp 2009 dann einer realistischen Rolle zu. In dieser Literaturverfilmung mimte er den international bekannten Bankräuber John Dillinger, welcher vom FBI zum ersten Mal als Staatsfeind Nr. 1 bezeichnet und entsprechend gejagt wurde. Es folgten darauf jedoch wieder fantastische Rollen. In der 3D-Verfilmung des Kinderbuchklassikers Alice im Wunderland spielte Johnny Depp den verrückten Hutmacher, erneut unter der Regie seines Stammregisseurs Tim Burton. Nach dem Erfolg der Fluch der Karibik-Reihe beteiligte sich Johnny Depp auch an dem großen Disney Projekt Lone Ranger, in dem er den Indianer Tonto spielt.

Foto von Robert Hegyes

Robert Hegyes

Robert Hegyes wurde in Perth Amboy, New Jersey, als Sohn eines ungarisch-amerikanischen Vaters, Stephen, und einer italienisch-amerikanischen Mutter, Marie Dominica (geb. Cocozza), geboren. Er ist das älteste Kind. Seine Geschwister sind: Mark Hegyes, MD – Billings, Montana, Stephanie Hegyes – Princeton, New Jersey, und Elizabeth Cocozza – Los Angeles, Kalifornien. Mitte der 1960er-Jahre begann Robert seine Schauspielausbildung an der Metuchen High School unter der Leitung von Dr. Barton Shepard, Ph.D. Er wurde in das Theaterprogramm der Rown University of New Jersey (ehemals Glassboro State College) aufgenommen und schloss dieses Anfang der 1970er-Jahre mit einem Bachelor of Arts in Theaterwissenschaften und Sekundarschullehramt ab. Anschließend ging Hegyes nach New York City, um dort als Schauspieler zu arbeiten. Er engagierte sich sofort bei den „Greenwich Village Children's Repertory Companies“, „Theater in a Trunk“ und dem „NYC Children's Puppet Ensemble“. Kurz darauf schloss sich Robert seiner dritten Theatergruppe in Greenwich Village an, „Jack LaRumpa’s Flying Drum & Kazoo Band“, und trat mit ihr improvisierter Antikriegskomödie am Washington Square und im Provincetown Playhouse auf. Innerhalb eines Jahres nach seinem Abschluss an der Rowan University erhielt Hegyes eine Hauptrolle in dem hochgelobten Drama „Naomi Court“ des Manhattan Theatre Club Emsmbles, in dem auch der junge Schauspieler Brad Davis (bekannt aus „Midnight Express“ (1978)) mitwirkte. Nach diesem erfolgreichen Engagement wurde Robert für das Broadway-Drama „Don’t Call Back“ am Helen Hayes Theater engagiert, in dem er neben Arlene Francis spielte. Regie führte der Tony-Award-gekrönte Schauspieler und Regisseur Len Cariou, bekannt für „A Little Night Music“ (1977) und „Sweeney Todd: Der teuflische Barbier aus der Fleet Street“ (1982). Während der Spielzeit dieses Broadway-Dramas wurde er von Produzent James Komack für die Hauptrolle in der preisgekrönten Comedyserie „Welcome Back, Kotter“ (1975) engagiert und führte mit 25 Jahren bei der Serie Regie. Robert hatte Gastauftritte in über 30 Fernsehserien, darunter „Saturday Night Live“ (1975) mit Quentin Tarantino, „Diagnosis Murder“ (1993) mit Dick Van Dyke und „The Drew Carey Show“ (1995). Er spielte die Hauptrolle in dem preisnominierten Passat-Werbespot „The Chase“ unter der Regie von Kinka Usher sowie in den Spielfilmen „Honeymoon Hotel“ (2004) mit Jane Kaczmarek, „Underground Aces“ (1981) mit Melanie Griffith, „Bob Roberts“ (1992) unter der Regie von Tim Robbins, „Purpose“ (2002) mit Mia Farrow und „Bar Hopping“ (2000) mit Kevin Nealon. Hegyes feierte sein umjubeltes Bühnendebüt in Los Angeles als Chico Marx in Arthur Marx’ Stück „An Evening with Groucho“ und erhielt kurz darauf eine Hauptrolle in der preisgekrönten Dramaserie „Cagney & Lacey“ (1981). Robert ist lebenslanger Künstler an seiner Alma Mater, wo er auch unterrichtete und regelmäßig Gastvorträge hält. Er ist zudem staatlich geprüfter Lehrer für weiterführende Schulen in Kalifornien und unterrichtet an der Venice High School im Schulbezirk von Los Angeles. Als langjähriger Einwohner von Venice, Kalifornien, entwickelte Robert zusammen mit seinem Partner Craig Titley („Im Dutzend billiger“ (2003)) die Internetserie „The Venice Walk“.

Foto von Alan Rickman

Alan Rickman

Besetzung · Bekannt für Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2, Harry Potter und der Stein der Weisen, Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1

Alan Sidney Patrick Rickman (* 21. Februar 1946 in London; † 14. Januar 2016 ebenda) war ein britischer Theater- und Filmschauspieler sowie Regisseur, insbesondere für das Theater. Während er in britischen Filmen wie Sinn und Sinnlichkeit oder Wie verrückt und aus tiefstem Herzen insgesamt eher sanfte Charaktere verkörperte, stellte er in Hollywood-Produktionen häufig die Rolle des Bösewichts dar, wie beispielsweise Hans Gruber in Stirb langsam oder den Sheriff von Nottingham in Robin Hood – König der Diebe. Dass er auch komödiantisches Talent besaß, konnte er in den Filmen Galaxy Quest – Planlos durchs Weltall und Dogma unter Beweis stellen. Bei der Robin-Hood-Verfilmung fielen jedoch die entsprechenden Szenen mit ihm größtenteils dem Filmschnitt zum Opfer. 1995 betätigte sich Alan Rickman als Regisseur bei dem Theaterstück The Winter Guest von Sharman Macdonald, das am Londoner Almeida Theatre aufgeführt wurde. Bei der Verfilmung des Stückes 1996 mit Emma Thompson und deren Mutter Phyllida Law in den Hauptrollen führte er ebenfalls Regie. 1996 gewann er den Golden Globe als Darsteller in der HBO-Verfilmung Rasputin. Ab 2001 übernahm Rickman die Darstellung des Severus Snape in den Verfilmungen der Harry-Potter-Romane. Er war die Wunschbesetzung der Autorin Joanne K. Rowling, mit der sich Rickman ausführlich über seine Figur unterhielt. Ihm war es wichtig, einen Hintergrund über die Entwicklung seiner Rolle zu erhalten, sonst hätte er die Figur nicht glaubhaft spielen können. 2003 spielt er in der romantischen Komödie Tatsächlich… Liebe Harry in der Episode „Harry, Karen (Emma Thompson) und Mia (Heike Makatsch)“. In der Romanverfilmung Per Anhalter durch die Galaxis lieh er 2005 in der Originalfassung dem Roboter Marvin seine Stimme. 2005 gehörte er zum Schauspielerensemble bei Tom Tykwers Großproduktion Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders, der Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Patrick Süskind. Mit Sigourney Weaver drehte er im selben Jahr den Film Der Geschmack von Schnee. Die Hauptrolle dafür wurde ihm von der Autorin Angela Pell auf den Leib geschrieben. 2007 verkörperte er den Richter Turpin in der Verfilmung des Musicals Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street mit Johnny Depp und Helena Bonham Carter, mit denen er mehrfach zusammenarbeitete. Außerdem spielte er den Nobelpreisträger Eli Michaelson im Drama Nobel Son. 2008 übernahm er in Bottle Shock die Rolle des Steven Spurrier bei der Verfilmung der Ereignisse um die Weinjury von Paris. 2014 inszenierte er mit Die Gärtnerin von Versailles (A Little Chaos) seinen zweiten Spielfilm. In den Hauptrollen sind u. a. er selbst und Kate Winslet zu sehen. Quelle: Wikipedia

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Jodi Benson

Besetzung · Bekannt für Arielle, die Meerjungfrau, Toy Story 3, Toy Story 2

Jodi Marie Benson (geboren als Jodi Marie Marzorati am 10. Oktober 1961) ist eine US-amerikanische Synchronsprecherin und Sopranistin. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Sprech- und Gesangsstimme von Disneys Prinzessin Arielle in „Die kleine Meerjungfrau“ und deren Fortsetzungen. 2002 und 2006 sprach sie erneut die Rolle der Arielle in den englischen Versionen der „Kingdom Hearts“-Reihe. Zuletzt lieh Benson der beliebten Zeichentrickfigur Barbie in den Filmen „Toy Story 2“ (1999) und „Toy Story 3“ (2010) ihre Stimme.

Foto von Amber Hay

Amber Hay

Amber wurde auf Oahu, Hawaii, geboren und wuchs mit Reisen um die ganze Welt auf (Costa Rica, Mexiko, Australien und Neuseeland). Mit vierzehn Jahren beschloss sie, eine Karriere als Schauspielerin und Model anzustreben. Ihr professionelles Debüt gab sie als „Cali Barbie“ in einem internationalen Werbespot für Mattel. Anschließend zog Amber nach Los Angeles, Kalifornien, um ihre Schauspielambitionen weiter zu verfolgen.

Foto von Silvia Mißbach

Silvia Mißbach

Silvia Mißbach hatte bereits in ihrer Kindheit diverse Film- und Fernsehauftritte. Später entschied sie sich für ein Schauspielstudium und absolvierte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Danach war sie sieben Jahre lang in verschiedenen Theaterstücken in Berlin und Frankfurt (Oder) zu sehen. Seit 1992 verlagerte sie ihren beruflichen Schwerpunkt auf die Filmsynchronisation, so lieh sie mittlerweile bekannten Schauspielkolleginnen wie Jennifer Beals, Monica Bellucci und Sophie Marceau ihre Stimme. Mißbach sprach zudem auch einige Anime-Charaktere, so zum Beispiel Xing Huo in Tsubasa Chronicle, die Nonne Yuuta in Zombie-Loan, in der Drama-Serie Tokyo Magnitude 8.0 vertonte sie die Nachrichtensprecherin Takigawa und in Gunslinger Girl – Il Teatrino - lieh sie der Auftragskillerin Franca ihre Stimme. In den Barbie-Filmen war sie unter anderem als Zauberin zu hören und in der Buchverfilmung Percy Jackson – Diebe im Olymp erhielt sie ebenfalls eine Rolle. Von 2008 bis 2009 wirkte sie in True Blood als Maryann Forrester sowie in V – Die Besucher als Doktorin Pearlman mit.

Foto von Tom Ackerley

Tom Ackerley

Produzent · Bekannt für Barbie, “Wuthering Heights” – Sturmhöhe

Thomas Francis Michael Ackerley (* 1. Januar 1990) ist ein englischer Produzent, Schauspieler und ehemaliger Regieassistent. Gemeinsam mit seiner Frau Margot Robbie gründete er die Produktionsfirma LuckyChap Entertainment. Sie produzierten mehrere Filme und Fernsehserien, darunter die von der Kritik gefeierten Filme „I, Tonya“ (2017), „Promising Young Woman“ (2020) und „Barbie“ (2023). Für Letzteren erhielt er 2024 eine Oscar-Nominierung in der Kategorie „Bester Film“.

Foto von Laurence Naismith

Laurence Naismith

Laurence Naismith (14. Dezember 1908 – 5. Juni 1992) war ein englischer Schauspieler. Naismith wirkte in Filmen wie „Diamantenfieber“ (1971), „Richard III.“ (1955), „Jason und die Argonauten“ (1963), „Die Versenkung der Bismarck!“ (1960), „Carrington VC“ (1954) und als Kapitän Edward Smith der RMS Titanic in „Die letzte Nacht der Titanic“ (1958) mit. 1963 stand er am Broadway im Musical „Here’s Love“ auf der Bühne und spielte 1967 die stumme Rolle des Merlin in der Verfilmung des Musicals „Camelot“. 1965 hatte er einen Gastauftritt als Barbier Gilly Bright in der Folge 25 „Die Bedrohung“ der Fernsehserie „12 O’Clock High“. In der Fernsehserie „Die Zwei“ (1971) spielte er Richter Fulton an der Seite von Tony Curtis und Roger Moore. Er spielte auch in dem Kinderfilm „Der unglaubliche Mr. Blunden“ (1972) mit, einem Geisterfilm. In der BBC-Produktion „Fall of Eagles“ (1974) verkörperte er Kaiser Franz Joseph von Österreich. Naismith spielte den Prinzen von Verona in der BBC-Fernsehfassung von Shakespeares „Romeo und Julia“. Neben der Schauspielerei war er Wirt des Pubs „Rowbarge“ in Woolhampton, Berkshire, und ein begeisterter Cricketfan. Naismith heiratete 1939 Vera Bocca aus Horden, County Durham.

Foto von J.M. Barrie

J.M. Barrie

Sir James Matthew Barrie, 1. Baronet, OM, war ein schottischer Autor und Dramatiker, der heute vor allem als Schöpfer von Peter Pan bekannt ist. Als Sohn einer Weberfamilie aus einer Kleinstadt wurde er in Schottland ausgebildet. Später zog er nach London, wo er sich als Romanautor und Dramatiker etablierte. Dort lernte er die Llewelyn-Davies-Brüder kennen, die ihn zu dem Roman „Der kleine weiße Vogel“ inspirierten, in dem ein kleiner Junge magische Abenteuer in den Kensington Gardens erlebt. Anschließend schrieb er „Peter Pan oder Der Junge, der nicht erwachsen werden wollte“, ein Märchenstück über diesen zeitlosen Jungen und ein gewöhnliches Mädchen namens Wendy, die Abenteuer im Fantasieland Nimmerland erleben. Dieses Stück stellte seine früheren Werke schnell in den Schatten, und obwohl er weiterhin erfolgreich schrieb, wurde es sein bekanntestes Werk. Ihm wird die Popularisierung des Namens Wendy zugeschrieben, der zuvor sehr selten war. Nach dem Tod der Eltern adoptierte Barrie die Davies-Brüder inoffiziell. Vor seinem Tod übertrug er die Rechte an den Peter-Pan-Werken dem Great Ormond Street Hospital, das bis heute davon profitiert.

Foto von James B. Sikking

James B. Sikking

Besetzung · Bekannt für Polizeirevier Hill Street

James Barrie Sikking war ein US-amerikanischer Schauspieler. Während seiner Studienzeit begann sein Interesse für die Schauspielerei, sodass er 1955 in dem Western Fünf Revolver gehen nach Westen sein Leinwanddebüt gab, wobei er ein namenloser Statist war, der nicht im Abspann erwähnt wurde. Sikking sollte noch häufig solche Rollen spielen, bevor ihm nach und nach Anfang der 1970er Jahre der Durchbruch gelang und seine Rollen bedeutender wurden. So spielte er unter anderem in Scorpio, der Killer, Outland – Planet der Verdammten und als Föderationscaptain Styles in Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock mit. Parallel dazu spielte er regelmäßig in Serien mit, wobei seine bedeutendsten Rollen, die des Lt. Howard Hunter, den er 1981 bis 1987 in 140 Folgen der Polizeifernsehserie Polizeirevier Hill Street spielte, und die Figur des Dr. David Howser, den er von 1989 bis 1993 in 90 Folgen der Arztserie Doogie Howser, M.D. verkörperte, waren.

Foto von Julia Ormond

Julia Ormond

Besetzung · Bekannt für Der seltsame Fall des Benjamin Button, Criminal Intent - Verbrechen im Visier

Julia Karin Ormond (* 4. Januar 1965 in Epsom, Surrey, England) ist eine britische Schauspielerin. Sie ist die Tochter von Josephine, einer Laborantin, und John Ormond, einem Börsenmakler. Sie ist das zweitälteste der fünf Kinder ihrer Eltern. Julia Ormond wollte nach der Schule in die Fußstapfen ihrer Großeltern treten, die Künstler waren, und besuchte eine Kunstschule. Sie beendete die Ausbildung jedoch nicht, sondern wechselte an die Webber Douglas Academy of Dramatic Art, die sie 1988 abschloss. Ihre Filmkarriere begann 1989 mit der britischen Miniserie Traffik, welche Steven Soderbergh später als Grundlage für den Kinofilm Traffic – Macht des Kartells diente. Zwei Jahre später erhielt sie die Hauptrolle in der internationalen Fernsehproduktion Die junge Katharina. Hier stellte Ormond die junge Katharina die Große dar und erhielt dafür eine Nominierung für den Gemini Award. Ihre erste Kinorolle übernahm sie in Peter Greenaways umstrittenem Film Das Wunder von Mâcon. Den Durchbruch erzielte sie neben Brad Pitt in Legenden der Leidenschaft, es folgten Der 1. Ritter und Sabrina. Ihre dramatischen Fähigkeiten zeigte sie in der Hauptrolle als Smilla Jaspersen in Fräulein Smillas Gespür für Schnee, der Verfilmung des Bestsellers von Peter Høeg. Sie drehte mit weiteren bedeutenden Regisseuren, so den Der Barbier von Sibirien, ein russisches Epos von Nikita Michalkow, sowie Inland Empire, gedreht von David Lynch. Che – Revolución war der erste Teil des lange angekündigten Hollywood-Films über das Leben Che Guevaras, für den Soderbergh verantwortlich zeichnete. 2010 erhielt Ormond für ihre Nebenrolle der Eustacia in der Fernsehproduktion Du gehst nicht allein einen Emmy. Im August 2012 erhielt sie ihre erste Serienhauptrolle als Joanna Beauchamp in der Mystery-Serie Witches of East End, die von Oktober 2013 bis Oktober 2014 vom US-Sender Lifetime ausgestrahlt wurde. Neben den Filmen behielt Julia Ormond ihr Interesse an der Theaterarbeit. In erster Ehe war sie mit dem Schauspieler Rory Edwards verheiratet. Von 1999 bis 2008 war sie dann mit Jon Rubin verheiratet, mit ihm hat sie eine gemeinsame Tochter (* 2004).

Foto von Jamie Campbell Bower

Jamie Campbell Bower

Besetzung · Bekannt für Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2

Jamie Metcalfe Campbell Bower ist ein englischer Schauspieler, Model und Sänger. Sein Spielfilmdebüt gab er 2007 in einer Nebenrolle in Tim Burtons „Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street“. Anschließend wirkte er in der „Twilight“-Saga (2009–2012) mit und verkörperte den jungen Gellert Grindelwald in „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1“ (2010) und „Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen“ (2018). Bower gehörte zur Hauptbesetzung der Fantasy-Serien „Camelot“ (2011, Starz) und „Will“ (2017, TNT), die jeweils nur eine Staffel lang liefen. Von 2015 bis 2020 war er Frontmann der Londoner Band Counterfeit. Seit 2020 veröffentlicht er Musik als Solokünstler. 2022 stieß Bower zur Besetzung der Netflix-Science-Fiction-Horrorserie „Stranger Things“ hinzu, wo er in der vierten und fünften Staffel Henry Creel/Vecna ​​verkörperte.

Foto von Charlotte Gainsbourg

Charlotte Gainsbourg

Besetzung · Bekannt für Der phönizische Meisterstreich

Charlotte Lucy Gainsbourg (* 21. Juli 1971 in London; eigentlich Charlotte Lucy Ginsburg) ist eine französische Schauspielerin und Sängerin. Ihre erste Rolle in dem 1984 veröffentlichten Film Duett zu dritt erhielt Gainsbourg mit zwölf Jahren auf Vermittlung ihrer Mutter Jane Birkin. Zwei Jahre später wurde sie mit dem César als beste Nachwuchsdarstellerin für ihre Darbietung in dem Film Das freche Mädchen (1985) von Claude Miller ausgezeichnet. Die zweite Zusammenarbeit mit Miller in Die kleine Diebin (1988) nach einem Drehbuch von François Truffaut brachte ihr drei Jahre später die erste César-Nominierung in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin ein. Für den Film Die Zeit mit Julien (1988) von Agnès Varda stand sie zusammen mit ihrer Mutter, ihrer jüngeren Halbschwester Lou Doillon und Agnès Vardas Sohn Mathieu Demy vor der Kamera. Schlagzeilen machte der Film Charlotte for Ever, der 1986 erschien, als Gainsbourg gerade fünfzehn Jahre alt war. Der Film thematisiert die erotische Liebe zwischen Vater und Tochter, den Inzest. Ebenfalls von einem Inzest, diesmal zwischen Geschwistern, handelte 1993 der Film Der Zementgarten nach dem gleichnamigen Roman von Ian McEwan unter der Regie ihres Onkels Andrew Birkin. Mit Yvan Attal bildete Gainsbourg mehrmals ein Filmpaar vor der Kamera, erstmals 1991 in Eric Rochants Entführung aus Liebe und 1992 in Jacques Doillons Amoureuse. 1996 schloss sich der gemeinsame Auftritt in Marion Vernoux’ Dreiecksbeziehungskomödie Love, etc. an. 2001 sowie 2004 folgten Attals eigene Regiearbeiten Meine Frau, die Schauspielerin und Happy End mit Hindernissen. Im Jahr 2000 erhielt Gainsbourg einen weiteren César, diesmal in der Kategorie Beste Nebendarstellerin für Danièle Thompsons Regiedebüt La Bûche (1999). Im Herbst 2008 drehte sie an der Seite von Willem Dafoe unter der Regie von Lars von Trier den Horrorthriller Antichrist, der ihr den Darstellerpreis der 62. Filmfestspiele von Cannes, die dänische Bodil und eine Nominierung für den Europäischen Filmpreis einbrachte. Weitere Nominierungen für den Europäischen Filmpreis erhielt sie für die erneute Zusammenarbeit mit Lars von Trier: 2011 für Melancholia, wo sie als pragmatische Schwester von Kirsten Dunst zu sehen war, und 2014 für den wegen seiner expliziten Sexszenen kontrovers diskutierten Film Nymphomaniac, in dem sie eine Nymphomanin verkörperte. Für ihre schauspielerische Leistung in Frühes Versprechen von Éric Barbier war sie 2018 ein weiteres Mal für den César als beste Hauptdarstellerin nominiert.

Foto von Will Merrick

Will Merrick

Besetzung · Bekannt für F1 - Der Film, Resident Evil, About Time

Will Merrick ist ein britischer Schauspieler, der im Film Barbie (2023) eine Nebenrolle als junger Mitarbeiter bei Mattel, der Spielzeugfirma hinter der Barbie-Puppe, spielt. Der Film ist die erste Realverfilmung der Barbie-Spielzeugreihe und wurde von Greta Gerwig inszeniert. Merricks Rolle ist eher klein, aber Teil des großen Ensembles, zu dem auch Stars wie Margot Robbie und Ryan Gosling gehören.