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Poster zu Alfred Hitchcock zeigt

Alfred Hitchcock zeigt

1962

DramaMysteryKrimi

Eine Fortsetzung der Anthologie-Serie „Alfred Hitchcock Presents“, moderiert vom „Master of Suspense“ und mit Thrillern und Mystery-Geschichten.

Foto von Stubby Kaye

Stubby Kaye

Besetzung · Bekannt für ...und ledige Mädchen

Stubby Kaye (* 11. November 1918 in New York, New York, USA; † 14. Dezember 1997 in Los Angeles, Kalifornien), eigentlich Bernard Kotzin, war ein US-amerikanischer Entertainer, Sänger und Schauspieler. Am Broadway gelang Kaye 1950 der Durchbruch mit der Rolle des Nicely-Nicely Johnson im Musical „Guys and Dolls“, und mit der Rolle des Marryin' Sam im Musical „Li'l Abner“ (1956) setzte er seinen Broadway-Erfolg fort. Diese beide Rollen sollte er auch in den erfolgreichen Verfilmungen der Musicals spielen. In den 1960er-Jahren erhielt Kaye eine eigene Kindersendung im Fernsehen und trat auch als komischer Nebenspieler in Kinofilmen auf, wie in Cat Ballou – Hängen sollst du in Wyoming (1965) als fahrender Musikant neben Nat King Cole. Im Fernsehen war Kaye Gast in verschiedenen Serien, wie in Love and Marriage (1959), Alfred Hitchcock zeigt (The Alfred Hitchcock Hour, 1963), Amos Burke (Burke's Law, 1963), The Monkees (1968), Adam-12 (1971) oder zuletzt in der britischen Science-Fiction-Langzeitserie Doctor Who (1987). Dazwischen war Kaye immer wieder entweder auf der Bühne zu sehen, in Musicals wie Everybody Loves Opal (1961), Good News (1974), The Ritz (1975), Fiddler on the Roof und Grind (1985), oder auf der großen Leinwand in der Musical-Verfilmung Sweet Charity (1969) oder dem Western Der Weg nach Westen (The Way West, 1967). Seine letzte größere Rolle spielte Kaye als Mordopfer Marvin Acme im Film Falsches Spiel mit Roger Rabbit (Who Framed Roger Rabbit, 1988).

Foto von Lori Hallier

Lori Hallier

Lori Hallier (* 8. Juli 1959 in Victoria, British Columbia) ist eine kanadische Schauspielerin. Hallier ist die Tochter von Vivian und Gerry Hallier. Sie hat zwei Geschwister, eine Schwester und einen Bruder, und wuchs in Victoria auf, wo sie die Reynolds Secondary School besuchte. Schauspielerei studierte sie zwei Jahre lang an der University of Victoria und später an der National Theatre School in Montreal, Québec. Ihr Filmdebüt gab sie mit 21 Jahren, kurz nach dem Abschluss ihrer Schauspielausbildung, als Sarah in George Mihalkas 1981 veröffentlichten Horrorthriller Blutiger Valentinstag. Nach einigen Rollen in kanadischen Fernsehserien, wie beispielsweise als Ann in Loving Friends and Perfect Couples (1983), zog sie nach Los Angeles, wo sie in Fernsehserien wie etwa Trapper John, M.D. (1983), Mode, Models und Intrigen (1984) und Alfred Hitchcock zeigt (1987) mitwirkte. Es folgten zahlreiche Auftritte in kanadischen und US-amerikanischen Film- und Fernsehproduktionen. 1987 spielte sie die Julie an der Seite von Harvey Keitel in Paul Lynchs Thriller Blindside. 1989 erhielt sie die Rolle der Yvette Dupres in der Seifenoper Zeit der Sehnsucht. Ein Jahr später übernahm sie in der Seifenoper California Clan die wiederkehrende Rolle der Shannon Pressman. In den 1990er- und 2000er-Jahren trat Hallier vermehrt in Fernsehfilmen auf, so etwa als Laura Hatch in Timothy Bonds Katastrophenfilm Twisters – Die Nacht der Wirbelstürme (1996), als Will Brownings Mutter in Manny Cotos Fantasy-Filmkomödie Das zweite Ich (2000) und als Mrs. Mary Wilder, an der Seite von Tom Selleck und Isabella Rossellini, in Simon Wincers Western Monte Walsh – Der letzte Cowboy (2003). Ebenso war sie im Kino zu sehen, wie beispielsweise als Flugbegleiterin Kelly Mason in Mario Azzopardis Actionthriller Angst über den Wolken (1999), als Lilys Mutter in Britt Allcrofts Fantasy-Kinderfilm Thomas, die fantastische Lokomotive (2000) und als Leslie Garfield in Paolo Virzìs Komödie My Name Is Tanino (2002). Von 2000 bis 2001 verkörperte sie die Joanna Lanier in der Disney-Channel-Serie Heartbeat. Ein Jahr später trat sie die Rolle der Kelly Trent in der Science-Fiction-Serie Strange Days at Blake Holsey High an. Zu den etlichen weiteren Fernsehserien, in denen sie spielte, zählen Kung Fu – Im Zeichen des Drachen (1993–1996), Star Trek: Raumschiff Voyager (1997) und Sue Thomas: F.B.I. (2003). In Ernie Barbarashs romantischen Weihnachtsfilm Die Weihnachtskarte aus dem Jahr 2017 verkörperte sie an der Seite von Eliza Taylor, Jake Lacy und Andie MacDowell die Rolle der Alice. Nachdem Hallier Mitte der 1980er-Jahre nach Los Angeles gezogen war, zog sie nach 17 Jahren wieder zurück nach Kanada in die Stadt Toronto in Ontario.

Foto von Yannick Bisson

Yannick Bisson

Besetzung · Bekannt für Murdoch Mysteries

Yannick Bisson verbrachte seine Kindheit in Montreal, bevor er als Jugendlicher nach Toronto zog, um bessere Chancen als Schauspieler zu haben. Sein Filmdebüt feierte er 1984 mit dem Film Hockey Night neben Megan Follows und Rick Moranis. In den folgenden Jahren trat er in diversen Filmen und Serien auf, zum Beispiel in In der Hitze der Nacht, Alfred Hitchcock zeigt, Die Waffen des Gesetzes, Tropical Heat, The Hidden Room und Inspektor Janek und der Psychokiller. Zwischen 1994 und 1997 war er als Joey Barrett neben Rick Springfield einer der Hauptcharaktere in der Serie High Tide – Ein cooles Duo. Seine nächste Hauptrolle hatte Bisson von 1999 bis 2000 in der Serie Nothing Too Good for a Cowboy. Auch hatte er Gastauftritte in Relic Hunter – Die Schatzjägerin, Mutant X, Zweimal im Leben und Missing – Verzweifelt gesucht inne. Zwischen 2000 und 2004 war er als Brian Tedrow in einer Nebenrolle in der Showtime-Serie Soul Food für insgesamt 14 Folgen zu sehen. Seine nächste Hauptrolle folgte bereits 2002, als er die Rolle des Jack Hudson neben Deanne Bray in der Serie Sue Thomas: F.B.I. verkörperte. Bis 2005 wurden in drei Staffeln insgesamt 56 Folgen der Serie produziert. 2007 trat er in der zweiten Staffel von Falcon Beach auf. Ein Jahr später wurde Bisson für die Rolle des William Murdoch in der CBC-Serie Murdoch Mysteries verpflichtet, welche er bis heute verkörpert. Seit Mai 1990 ist er mit der Schauspielerin Chantal Craig verheiratet. Die beiden haben drei Töchter.

Foto von Michel Subor

Michel Subor

Michel Subor (* 2. Februar 1935) ist ein französischer Schauspieler. Filmruhm erlangte Michel Subor mit der Titelrolle in Jean-Luc Godards Der kleine Soldat (1960) und als Claude Jades Filmgatte in Alfred Hitchcocks Topas (1969). Sein Filmdebüt gibt er 1958 in einer Nebenrolle in Un drôle de dimanche. Bereits 1959 hat er eine größere Rolle in der Komödie Mon pote le gitan als Filmsohn von Roger Hanin. 1960 spielt er die Titelrolle des Bruno Forestier in Jean-Luc Godards Der kleine Soldat. Michel Subor wird als Hauptdarsteller zweier Komödien bekannt, die von der Kritik geschmäht werden: neben Brigitte Bardot in Roger Vadims In Freiheit dressiert und neben Marie-France Pisier in Mädchen mit dem frommen Blick. Das Deserteursdrama Ferien in der Hölle zeigt ihn als sensiblen Darsteller. Dann folgt der Durchbruch, als Godards Der kleine Soldat 1963 nach Kriegsende und Aufhebung des Verbots ins Kino kommt und seine Hauptdarsteller Michel Subor und Anna Karina zu Stars macht. Michel Subor wird nun der Liebhaber von Marie-José Nat und Nebenbuhler von Jacques Charrier in André Cayattes zweiteiligem Film Meine Tage mit Pierre – meine Nächte mit Jacqueline. Subor spielt die Hauptrolle neben Dita Parlo in der Puschkin-Verfilmung Pique Dame. Es folgt Hollywood: in Clive Donners Was gibt’s Neues, Pussy? hat er eine Nebenrolle als eifersüchtiger Liebhaber. Dann gibt ihm Alfred Hitchcock 1968 die Rolle des François Picard in Topas. Zeitgleich zu "Topas" spielen Claude Jade und Michel Subor in der Familiensaga Mauregard von Claude de Givray. In der Folgezeit dreht Subor verstärkt Fernsehfilme, in denen er die Hauptrollen spielt. In Fred Zinnemanns Der Schakal ist er zu Beginn in einem Cameo als OAS-Terrorist im Auto zu sehen, eine Anspielung auf seine Rolle als "Der kleine Soldat". Im Kino der 1970er Jahre größere Nebenrollen, so in Jean-Louis Bertuccellis Filmen Dr. med. Françoise Gailland und Un tueur, un flic, ainsi soit-il.... Bertucelli besetzt ihn auch 1984 für den Polizeikommissar in Stress. Michel Subors Karriere verläuft solide, er spielt für Fernsehen und Kino. Im deutschen Fernsehen spielt er in Rainer Wolffhardts Der Mann im Salz (1989) den Zwanzigeisen und im Tatort neben Manfred Krug, Charles Brauer und Knut Hinz in der Folge Finale am Rothenbaum (1991). Subor dreht auch weiter in englischsprachigen Serien, so als Yuri neben Simon MacCorkindale in der Auf eigene Faust-Folge Trigger Finger (1992). Sein großes Karriere-Comeback bringt ihm Claire Denis's homoerotischer Soldatenfilm Der Fremdenlegionär, der an Herman Melvilles Billy Budd orientiert ist. Geht es hier noch um unterdrückte Homosexualität und Eifersucht unter Männern, dreht Subor danach Andrzej Zulawskis Die Treue der Frauen. Hier spielt er den zudringlichen Medienmogul Rupert MacRoi, der die Heldin bedrängt. Es folgt Philippe Garrels Sauvage innocence ein weiterer Film von Claire Denis, der Subor ins Zentrum stellt: Der Feind in meinem Herzen (2004). Subor spielt in dem mystisch-artifiziellen Film einen Mann, der sich einer Herztransplantation stellen muss und eine Reise in die eigene Vergangenheit beginnt. Claire Denis ebsetzt ihn 2009 erneut in White Material – Land in Aufruhr und 2013 in Les Salauds – Dreckskerle. Nach dem Kurzfilm Vuguons (2017) spielt er in dem TV-Sechsteiler Aux animaux la guerre (2018).

IB

Iris Bristol

Iris Bristol war ein beliebtes Pin-up-Model der 50er und 60er Jahre. Geboren in Birmingham, England, zog sie Mitte der 50er Jahre nach Kalifornien. Sie zierte die Titelseiten und/oder Fotostrecken in Männermagazinen wie „Adam“, „Beau“, „Candid“, „Best for Men“, „Modern Man“, „Parade“, „Sir Knight“, „Follies“, „Gala“, „Rogue“ und „Nugget“. Sie posierte für zahlreiche Aufnahmen des bekannten Glamour-Fotografen und Erotikfilmers Russ Meyer. Ihre Fotos zeigten meist ein Dschungelmotiv und oft ihren charakteristischen Leoparden-Bikini. Bristol hatte Gastauftritte in den Fernsehserien „The Alfred Hitchcock Hour“, „Thriller“ und „Adventures in Paradise“. Darüber hinaus wirkte Iris in einigen Erotikfilmen mit und hatte kleinere Rollen in den Filmen „My Fair Lady“, „The Notorious Landlady“ und „Eve and the Handyman“. Sie heiratete den Schauspieler Jeff Daley und hatte mit ihm ein Kind.

Foto von Patricia Hitchcock

Patricia Hitchcock

Besetzung · Bekannt für Psycho

Patricia Alma Hitchcock (* 7. Juli 1928 in London, England) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Filmproduzentin britischer Abstammung. Sie ist die Tochter des Filmregisseurs Alfred Hitchcock und spielte Nebenrollen in drei Filmen ihres Vaters. Schon in jungen Jahren wollte Patricia Hitchcock Schauspielerin werden. In den frühen 1940er-Jahren begann sie, bei verschiedenen Theatergruppen zu spielen. Nach ihrem Abschluss an der Marymount High School in Los Angeles im Jahre 1947 besuchte sie die Royal Academy of Dramatic Art in London. Sie übernahm Rollen in den Broadway-Stücken Violet (1944) und The High Ground (1951), die Stücke wurden allerdings nach jeweils drei Wochen abgesetzt. Alfred Hitchcock versuchte, die Schauspielkarriere seiner Tochter voranzutreiben, indem er ihr Nebenrollen in drei seiner Filme gab: 1950 machte Patricia ihr Filmdebüt in Die rote Lola in der Nebenrolle einer fröhlichen Schauspielstudentin, ein Jahr später hatte sie ihre größte Hitchcock-Rolle als Schwägerin von Farley Granger in Der Fremde im Zug, und 1960 übernahm sie einen kurzen, aber markanten Auftritt als unscheinbare Arbeitskollegin von Janet Leighs Figur in Psycho. Sie erhielt einige Rollen in amerikanischen Fernsehserien – unter anderem in 10 Folgen von Alfred Hitchcock Presents – und hatte eine Statistenrolle im bekannten Bibelfilm Die zehn Gebote von Cecil B. DeMille. Nach nur wenigen weiteren, recht belanglosen Rollen Mitte der 1970er-Jahre beendete Patricia Hitchcock ihre Schauspielkarriere. Sie absolvierte zur Erinnerung an Leben und Werk ihres Vaters zahlreiche Interviews und öffentliche Auftritte. Patricia Hitchcock wirkte als Gesprächspartnerin und Zeitzeugin an beinahe allen großen Dokumentationen über Alfred und Alma Hitchcock mit. Sie war zudem an der Wiederaufführung und Restaurierung von im Familienbesitz befindlichen Kultfilmen ("The Five Lost Hitchcocks") wie Vertigo – Aus dem Reich der Toten oder Das Fenster zum Hof beteiligt. Im Jahr 2000 produzierte sie die Dokumentation The Man on Lincoln's Nose über das Werk des Art Directors Robert F. Boyle, der mehrfach mit ihrem Vater zusammengearbeitet hatte.

Foto von Dana Wynter

Dana Wynter

Dana Wynter (gebürtig: Dagmar Winter) war eine britische Schauspielerin. Die Berliner Chirurgentochter wuchs in London und der damals britischen Kolonie Rhodesien auf. 1950 entschloss sie sich zur Rückkehr nach London, um dort professionell als Schauspielerin zu arbeiten. Als Dana Wynter wurde die Wahlbritin Elevin am Old Vic Theatre und debütierte als Profi in einer Aufführung von Perikles. Zur selben Zeit erhielt sie erstmals Filmrollen. Doch erst ihr Wechsel nach Hollywood 1954 gab ihrer Karriere ein wenig Schub. 1956 gewann sie den Golden Globe Award als beste Nachwuchsdarstellerin des Jahres. Dana Wynter spielte Hauptrollen in Kinofilmen wie Die Dämonischen, Zwischen Himmel und Hölle und General Pfeifendeckel und war zu Gast in einer Fülle von US-Fernsehserien wie Dick Powell Show oder Alfred Hitchcock präsentiert. Eine durchgehende Rolle erhielt sie 1966 in der Serie Der Mann, den es nicht gibt. 1975 beendete Wynter weitgehend ihre Tätigkeit für den Kinofilm in der Rolle von Yves Montands Frau in Die schönen Wilden. 1982 war sie in dem Fernsehfilm Die Romanze von Charles & Diana zu sehen, wo sie Queen Elisabeth II. verkörperte.

Foto von Robert Walker

Robert Walker

Robert Hudson Walker (* 13. Oktober 1918 in Salt Lake City, Utah; † 28. August 1951 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Er studierte 1938 Schauspiel in New York und heiratete 1939 die junge Schauspielerin Jennifer Jones, die sich durch den Film Das Lied von Bernadette 1943 in Hollywood etablierte. Im selben Jahr erhielt auch Walker seine ersten großen Filmrollen in Hollywood, nachdem er 1939 für seine ersten drei kleinen Filmrollen im Abspann noch unerwähnt geblieben war. In seinen Filmen in den 1940er-Jahren übernahm Walker vor allem das Rollenschema des netten jungen Mannes von nebenan. Robert Walker starb einen Monat nach der Premiere seines bekanntesten Films Der Fremde im Zug von Alfred Hitchcock. In diesem Film bot er eine denkwürdige Darstellung eines psychopathischen Muttersohnes aus reichem Hause, der einen anderen Zugpassagier zum Mord überreden will. Nachdem er bereits längere Zeit alkoholkrank gewesen war, starb er noch während der Dreharbeiten zu dem Film My Son John unter der Regie von Leo McCarey an den Folgen einer allergischen Überreaktion nach einer Medikamenteneinnahme. Um Leo McCareys Drama fertigstellen zu können, fanden Nahaufnahmen von Walker aus Der Fremde im Zug Verwendung. An den Schauspieler erinnert ein Stern auf dem Hollywood Walk of Fame (1707 Vine Street).

Foto von Cary Grant

Cary Grant

Besetzung · Bekannt für North by Northwest

Cary Grant (* 18. Januar 1904 als Archibald Alec Leach in Bristol, England; † 29. November 1986 in Davenport, Iowa) war ein britischer Schauspieler. Er nahm 1942 die US-amerikanische Staatsbürgerschaft an. Grant zählte über 30 Jahre zu den populärsten Filmstars in Hollywood und pflegte in vielen Komödien und Thrillern das Image des selbstironischen, attraktiven Weltmannes. Alfred Hitchcock schuf mit ihm in der Hauptrolle die Filmklassiker Verdacht (1941), Berüchtigt (1946), Über den Dächern von Nizza (1955) und Der unsichtbare Dritte (1959). Auch mit Komödien wie Leoparden küßt man nicht (1938), Die Nacht vor der Hochzeit (1940) und Arsen und Spitzenhäubchen (1944) war Grant erfolgreich. 1965 zog er sich nach 77 Filmen aus dem Filmgeschäft zurück. 1970 erhielt er einen Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Das American Film Institute wählte ihn auf Platz 2 der 25 bedeutendsten männlichen US-amerikanischen Filmstars aller Zeiten. Quelle: Wikipedia

Foto von Farley Granger

Farley Granger

Farley Earle Granger II (* 1. Juli 1925 in San Jose, Kalifornien; † 27. März 2011 in New York City, New York) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Schon als High-School-Schüler an der North Hollywood High School begann er, Theater zu spielen, ehe er von Samuel Goldwyn für den Film entdeckt wurde. Daraufhin folgte 1943 sein Leinwanddebüt in Lewis Milestones Kriegsfilm The North Star, in dem Granger neben Walter Huston und Anne Baxter in die Rolle eines russischen Halbwüchsigen schlüpfte. Ein Jahr später erhielt Granger die Rolle des Sergeant Howard Clinton in The Purple Heart, auch diesmal unter der Regie von Milestone. Von 1944 bis 1946 diente Granger in der US-Army und stand Ende der 1940er-Jahre wieder vor der Kamera. Im Jahr 1948 engagierte Alfred Hitchcock Granger für die Rolle des Studenten Phillip Morgan in Cocktail für eine Leiche, neben John Dall und James Stewart. Im gleichen Jahr drehte Granger an der Seite von David Niven und Teresa Wright das Melodram Betrogene Jugend. Grangers erste Hauptrolle folgte in Nicholas Rays Film noir Sie leben bei Nacht, in dem er neben Cathy O’Donnell spielte. Durch seine Rollen als feinfühliger, schwermütiger junger Held sagte man ihm eine erfolgreiche Hollywood-Karriere voraus. Mit Der Fremde im Zug folgte 1951 eine weitere Zusammenarbeit mit Hitchcock. Obwohl dies für Granger der erste große Filmerfolg war, erhielt er ab Mitte der 1950er-Jahre nur Angebote für einige kleinere Produktionen und für Nebenrollen. 1954 ging er deshalb nach Italien und war unter der Regie Luchino Viscontis in dem romantischen Historiendrama Sehnsucht neben Alida Valli zu sehen, kehrte aber wieder in die USA zurück. Granger konzentrierte sich ab dieser Zeit auf seine Bühnenkarriere und trat häufig im Fernsehen auf. 1959 debütierte er mit dem Musical First Impressions am Broadway. In den 1960ern war er Mitglied von Eva Le Galliennes National Repertory Company. Dort spielte er Rollen wie die des Konstantin Treplev in Tschechows Die Möwe (1964), des John Proctor in Arthur Millers Hexenjagd (1964) und Tom Wingfield in Tennessee Williams' Die Glasmenagerie (1965). Einer seiner größten Erfolge war 1986 der Gewinn des Off-Broadway-Theaterpreises Obie für die Produktion von Lanford Wilsons Tally & Son. In Anerkennung seines Wirkens im amerikanischen Fernsehen wurde Granger mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt.

Foto von John Forsythe

John Forsythe

Besetzung · Bekannt für Der Denver-Clan, Drei Engel für Charlie

John Forsythe, eigentlich John Lincoln Freund (* 29. Januar 1918 in Penns Grove, New Jersey; † 1. April 2010 in Santa Ynez, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler. Seine erste kleine Filmrolle spielte John Forsythe 1943 in Bestimmung Tokio, einem Kriegsfilm mit Cary Grant in der Hauptrolle. Eine Hauptrolle hatte Forsythe an der Seite von Edward G. Robinson in Das gläserne Netz, einem Krimi, der teilweise in einem Fernsehstudio spielt; Regie führte Jack Arnold. Seine anspruchsvollsten Rollen spielte er unter der Regie von Alfred Hitchcock, zum einen in dem Spionagefilm Topas (Topaz, 1969), zum anderen in der schwarzen Komödie Immer Ärger mit Harry (The Trouble with Harry, 1955) an der Seite von Shirley MacLaine und Edmund Gwenn. In The Trouble with Harry, in dem es um die Beseitigung einer im Wald gefundenen Leiche geht, spielte Forsythe den Kunstmaler Sam Marlowe. In Topaz agierte er in einer Nebenrolle als Auftraggeber des Titelhelden Frederick Stafford. In den 1950er Jahren drehte John Forsythe unter anderem auch die in Paris spielende Komödie Die große und die kleine Welt (The Ambassador’s Daughter) mit Olivia de Havilland und an der Seite von William Holden den zur Zeit des Amerikanischen Bürgerkriegs spielenden Western Verrat in Fort Bravo (Escape from Fort Bravo), in dem er Captain John Marsh aus der Südstaaten-Armee, der mit seinen Männern aus einem Gefangenenlager ausbricht, verkörperte. 1969 spielte er in Happy End für eine Ehe von Richard Brooks den Ehemann von Jean Simmons, die für ihre Darstellung eine Oscar-Nominierung erhielt. Nebenrollen hatte er auch als Polizeidetektiv Alvin Dewey in Kaltblütig (In Cold Blood), einer Verfilmung des gleichnamigen Romans von Truman Capote, als strenger Richter in … und Gerechtigkeit für alle (…And Justice for All) an der Seite von Al Pacino und als Fernsehdirektor in Die Geister, die ich rief (Scrooged) mit Bill Murray, einer modernisierten Verfilmung der Weihnachtserzählung von Charles Dickens. Quelle: Wikipedia

Foto von Lilli Palmer

Lilli Palmer

Geboren wurde Lilli Palmer als Lilli Marie Peiser in der damaligen preußischen Provinzhauptstadt Posen. Ihre Eltern waren Alfred Peiser und Rose Lissmann. Lilli hatte noch eine ältere Schwester, die Schauspielerin und Sängerin Irene Prador (1911–1996), und eine jüngere, Hilde Ross (1919–2008), die Tänzerin war. Als Lilli Palmer vier Jahre alt war, zog die Familie nach Berlin-Westend. An dem Haus, in dem sie damals wohnte, befindet sich heute eine Gedenktafel. Ihre ersten Auftritte erfolgten am Rose-Theater in der Großen Frankfurter Straße, der heutigen Karl-Marx-Allee, nahe Koppenstraße. Im Jahr 1932 begann sie am Hessischen Landestheater Darmstadt. Knapp ein Jahr später verlor sie nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 aufgrund ihrer jüdischen Religionszugehörigkeit ihre Stelle und musste im gleichen Jahr emigrieren. Palmer ging nach Paris und trat mit ihrer Schwester Irene unter dem Künstlernamen Les Sœurs Viennoises in diversen Nachtlokalen auf, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Kurze Zeit ging sie nach London, wo sie in dem Film Crime Unlimited die weibliche Hauptrolle übernahm und so ihren ersten Vertrag mit einer englischen Produktionsfirma erhielt. Im Jahr 1936 spielte sie eine Nebenrolle in dem Film Geheimagent von Alfred Hitchcock. Mit einem Hollywood-Vertrag in der Tasche ging Palmer im November 1945 in die Vereinigten Staaten und spielte dort unter anderem neben Gary Cooper in Fritz Langs Im Geheimdienst und mit John Garfield in Jagd nach Millionen von Robert Rossen. Der Skandal um die Affäre ihres Ehemanns Rex Harrison mit der Schauspielerin Carole Landis, die Selbstmord beging, beendete zunächst die Hollywood-Karriere des Ehepaars Harrison / Palmer. Allerdings traten beide erfolgreich am Broadway auf, unter anderem auch gemeinsam in der Komödie Bell, Book and Candle (deutsch: Geliebte Hexe) von John Van Druten. 1954 kehrte Lilli Palmer nach Deutschland zurück und wurde zu einem Star des Nachkriegskinos. Sie spielte unter anderem an der Seite von Curd Jürgens und Romy Schneider. Auch in Frankreich, Großbritannien und in den Vereinigten Staaten filmte sie mit namhaften Schauspielern wie Clark Gable, James Mason, Jean Gabin und Charles Boyer. Für ihre Arbeit als Schauspielerin wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem Goldenen Löwen von Venedig und dem Filmband in Gold. In Deutschland wirkte sie auch in Fernsehfilmen und Fernsehserien mit, so in Der Kommissar (Grau-roter Morgen, 1971) und in Derrick (Johanna, 1974). In zehn Folgen der Familienserie Eine Frau bleibt eine Frau trat sie im Lauf der 70er Jahre an der Seite von Klaus Schwarzkopf auf. Unter dem Namen ihres verstorbenen Großvaters schrieb sie auch einige Geschichten zu dieser Serie. 1974 erschienen ihre Memoiren Dicke Lilli – gutes Kind, die zu einem internationalen Bestseller wurden. Das Buch Der rote Rabe aus dem Jahr 1979 stellt eine Erweiterung dieser Autobiografie dar und schildert eine Dreiecksbeziehung zwischen Palmer, ihrem Lebensgefährten und ihrer besten Freundin. Weitere Bücher sind Umarmen hat seine Zeit (1981), Nachtmusik (1984), Eine Frau bleibt eine Frau (1985) und Wenn der Nachtvogel schreit (postum 1988 erschienen).

Foto von Robert Quarry

Robert Quarry

Robert Walter Quarry (* 3. November 1925 in Santa Rosa, Kalifornien; † 20. Februar 2009 in Woodland Hills, Los Angeles) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Quarry wuchs als Sohn eines Arztes auf und wurde von seiner Großmutter für das Schauspiel begeistert. Er ging bereits mit 14 Jahren von der Schule ab und war zunächst beim Radio tätig, erhielt dann jedoch ein Stipendium am Pasadena Playhouse. Dort wurde Alfred Hitchcock auf ihn aufmerksam und so hatte Quarry 1943 sein Spielfilmdebüt in Im Schatten des Zweifels, wenngleich in einer untergeordneten Nebenrolle. Im November 1943 trat Quarry in die United States Army ein, setzte aber nach Kriegsende seine Filmkarriere mit einem Vertrag bei RKO Pictures fort. Kurz darauf erfolgte der Wechsel zu Metro-Goldwyn-Mayer, wo er Katharine Hepburn kennenlernte und ihr das Tennisspiel beibrachte. An ihrer Seite hatte er 1950 auch sein Broadway-Debüt als Silvius in einer Produktion von William Shakespeares Wie es euch gefällt. Im darauf folgenden Jahre stand er mit Der Widerspenstigen Zähmung in einer weiteren Shakespeare-Produktion auf der Broadwaybühne, hier spielte er Lucentio. Während seiner Zeit bei MGM erhielt er Nebenrollen unter anderem in Treffpunkt Hongkong, Ein Kuß vor dem Tode und Indianapolis; er war jedoch auch in Gastrollen in zahlreichen Fernsehserien zu sehen, darunter The Lone Ranger, Perry Mason, Abenteuer unter Wasser und 77 Sunset Strip. In den 1970er Jahren trat Quarry als Hauptdarsteller in einer Reihe von Low-Budget-Horrorfilmen von American International Pictures auf und wurde als Nachfolger von Vincent Price gehandelt, vergleichbaren Ruhm errang er jedoch nie. Unter anderem entstanden in dieser Zeit Die Rückkehr des Dr. Phibes und der Blaxploitationfilm Die schwarzen Zombies von Sugar Hill. Dem Direct-to-Video-Regisseur Fred Olen Ray gelang es Mitte der 1980er Jahre, Quarry zur Rückkehr zum Film zu überreden; zwischen 1987 und 1999 trat er in 26 B-Movies Rays auf und agierte hierbei an der Seite unter anderem von Britt Ekland, David Carradine, Jan-Michael Vincent und Telly Savalas. Unter den entstanden Filmen fanden sich Actionfilme wie Commando Squad, Horror- und Science-Fiction-Filme, und mit The Shooter – Der Scharfschütze sogar ein Western. Quelle: Wikipedia

Foto von Janet Leigh

Janet Leigh

Besetzung · Bekannt für Psycho

Janet Leigh (* 6. Juli 1927 als Jeanette Helen Morrison in Merced, Kalifornien; † 3. Oktober 2004 in Beverly Hills, Kalifornien) war eine US-amerikanische Schauspielerin. Ihre wohl berühmteste Rolle spielte sie auf dem Höhepunkt ihrer Karriere in Alfred Hitchcocks Thriller Psycho (1960). Der ehemalige Filmstar Norma Shearer vermittelte ihr Probeaufnahmen in Hollywood. Daraufhin wurde Janet Leigh von Lew Wasserman bei MGM unter Vertrag genommen. Leigh debütierte in dem aufwendigen Filmdrama The Romance of Rosy Ridge, in dem sie neben Van Johnson und Thomas Mitchell eine größere Rolle erhielt. Es folgten weitere Leinwandauftritte, die ihren Bekanntheitsgrad steigerten. 1949 wirkte sie unter der Regie von Mervyn LeRoy in Kleine tapfere Jo, der Verfilmung des Romans Little Women und in Holiday Affair neben Robert Mitchum mit. In den 1950er Jahren spielte sie in mehreren erfolgreichen Filmen Hauptrollen, so in der Komödie Angels in the Outfield (1951), dem Mantel-und-Degen-Film Scaramouche, der galante Marquis (1952), dem Western Nackte Gewalt (1953), dem Musicalfilm Walking My Baby Back Home (1953) sowie der Komödie Der sympathische Hochstapler (1954). Mit ihrem Ehemann Tony Curtis spielte sie in fünf Filmen, darunter in den Abenteuerfilmen Der eiserne Ritter von Falworth (1954) und Die Wikinger (1958). Leigh, die zunächst vor allem die Figur der jungen Naiven oder weiblichen Geliebten verkörperte, war Ende der 1950er Jahre auf der Suche nach komplexeren Rollen. Davon zeugt unter anderem ihre Rolle in Orson Welles' Kriminalfilm Im Zeichen des Bösen (1958), wo sie Opfer von jugendlichen Delinquenten wird. In die Zeit dieser Suche nach Charakterrollen fiel auch der Film, der wohl der berühmteste ihrer Filmkarriere wurde: Alfred Hitchcock verpflichtete sie für seinen Filmklassiker Psycho als Sekretärin Marion Crane, die Geld unterschlägt und auf der Reise zu ihrem Geliebten in einem Motel Opfer einer brutalen Messerattacke wird. Die sogenannte „Duschszene“ mit Todesfolge schockierte die Zuschauer und ist bis heute eine der wohl meistzitierten und berühmtesten Filmszenen. Leigh erhielt für die Rolle einen Golden Globe und war als beste Nebendarstellerin für einen Oscar nominiert. Nach dem Erfolg von Psycho folgten Rollen in Filmen wie Botschafter der Angst, in dem sie an der Seite von Frank Sinatra und Angela Lansbury spielte, und das Filmmusical Bye Bye Birdie, das auf einem Broadway-Erfolg basierte. Ab Ende der 1960er Jahre spielte Leigh vorwiegend in Fernsehfilmen oder -serien. So hatte sie etwa 1975 in der Folge Forgotten Lady der Serie Columbo eine Hauptrolle neben Peter Falk. Auch in anderen Serien wie Die Leute von der Shiloh Ranch oder Mord ist ihr Hobby hatte sie Gastauftritte. Zu ihren Kinoauftritten in späteren Jahren gehörte unter anderem der in John Carpenters Film The Fog – Nebel des Grauens an der Seite ihrer Tochter Jamie Lee Curtis. In Halloween: H20, dem vorletzten Film, in dem sie mitwirkte, stand sie ein weiteres Mal an der Seite ihrer Tochter Jamie Lee vor der Kamera. Ihre letzte Rolle spielte sie als Dame im Seniorenheim in der Horrorkomödie Zickenterror an der High School (2005), die erst nach ihrem Tod in die Kinos kam.

Foto von Sharon Farrell

Sharon Farrell

Besetzung · Bekannt für Hawaii Fünf-Null

Sharon Farrell (geb. Sharon Forsmoe; 24. Dezember 1940 – 15. Mai 2023) war eine US-amerikanische Film- und Fernsehschauspielerin sowie Tänzerin. Sie begann ihre Karriere als Ballerina beim American Ballet Theatre und gab 1959 ihr Filmdebüt in „Kiss Her Goodbye“. Es folgten Rollen in „40 Pounds of Trouble“ (1962), „A Lovely Way to Die“ (1968) und dem Neo-Noir-Film „Marlowe“ (1969). Sie war eine gefragte Fernsehschauspielerin und hatte unter anderem wiederkehrende Rollen in den Serien „Saints and Sinners“ (1962), „Dr. Kildare“ (1965) und „Hawaii Five-O“ (1980). Farrell wurde in Sioux City, Iowa, als Tochter von Hazel Ruth (geb. Huffman) und Darrel LaValle Forsmoe geboren. Sie war norwegischer Abstammung und wuchs mit ihrer Schwester Dale Candice in einer lutherischen Familie auf. In ihrer Kindheit studierte Farrell Ballett und war während ihrer Highschool-Zeit in der Theatergruppe aktiv. Sie tourte als Tänzerin mit dem American Ballet Theatre und kam dadurch nach New York City. In New York begann Farrell ihre Schauspielkarriere am Theater und wirkte in Produktionen wie „Hexenjagd“ und „Blick von der Brücke“ mit. Ihr Filmdebüt gab sie 1959 in „Denn zum Abschied küsst sie ihn“ und spielte in den 1960er-Jahren in einer Reihe weiterer Filme mit, darunter „40 Pfund Ärger“, „Ein schöner Weg zu sterben“ und „Marlowe“. Farrells Fernsehkarriere begann Anfang der 1960er-Jahre mit Auftritten in Serien wie „Die Alfred Hitchcock Stunde“, „Rauchende Colts“ und „Dr. Kildare“. Sie hatte von 1962 bis 1963 eine wiederkehrende Rolle in der Seifenoper „Saints and Sinners“ und spielte 1967 die Hauptrolle in der kurzlebigen Serie „The Last Ride of the Dalton Gang“. 1980 stieß sie zur Besetzung von „Hawaii Five-O“ hinzu und verkörperte zwei Staffeln lang die Rolle der Lori Wilson. Farrell war auch im Horrorgenre aktiv und wirkte in den Filmen „It's Alive“ (1974) und „Night of the Comet“ (1984) mit. Sie arbeitete in den 1980er- und 1990er-Jahren weiterhin für Film und Fernsehen; ihr letzter Filmauftritt war in der Komödie „Can't Buy Me Love“ aus dem Jahr 2000. Neben ihrer Schauspielkarriere war Farrell auch Tänzerin und Choreografin. Sie unterrichtete Tanz an der University of California, Los Angeles, und war Vorstandsmitglied des American Ballet Theatre. Farrell war fünfmal verheiratet: mit Andrew Prine, Ron DeBlasio, Steve Salkin und Dale Trevillion. Aus ihrer Ehe mit Prine ging ein Sohn, Chance Boyer, hervor. Farrell starb am 15. Mai 2023 im Alter von 82 Jahren eines natürlichen Todes. Sie wurde im Forest Lawn Memorial Park in den Hollywood Hills, Kalifornien, beigesetzt.

Foto von Robert Young

Robert Young

Robert George Young war ein US-amerikanischer Fernseh-, Film- und Radioschauspieler, der vor allem für seine Hauptrollen als Jim Anderson, der Vater in der Fernsehserie „Vater ist der Beste“ (später NBC und CBS), und als Arzt Marcus Welby in der Fernsehserie „Marcus Welby, M.D.“ (ABC) bekannt ist. Young wirkte zwischen 1931 und 1952 in über 100 Filmen mit. Nach ersten Bühnenauftritten wurde er von Metro-Goldwyn-Mayer unter Vertrag genommen und spielte trotz seines Status als „B-Schauspieler“ an der Seite einiger der berühmtesten Schauspielerinnen des Studios, darunter Katharine Hepburn, Margaret Sullavan, Norma Shearer, Joan Crawford, Helen Hayes, Luise Rainer, Hedy Lamarr und Helen Twelvetrees. Dennoch bestanden die meisten seiner Engagements aus B-Filmen, auch „Programmer“ genannt, deren Dreharbeiten zwei bis drei Wochen dauerten (damals eine sehr kurze Zeit). Schauspieler, die einem so hektischen Zeitplan unterworfen waren, wirkten wie Young in etwa sechs bis acht Filmen pro Jahr mit. Als MGM-Vertragsschauspieler musste Young jeden ihm angebotenen Film annehmen, sonst drohte ihm die Suspendierung. 1936 wurde Young von MGM kurzerhand für zwei Filme an Gaumont British ausgeliehen; der erste wurde von Alfred Hitchcock inszeniert, im zweiten spielte Jessie Matthews mit. Nachdem sein Vertrag bei MGM ausgelaufen war, spielte Young in leichten Komödien sowie in tiefgründigen Dramen für Studios wie 20th Century Fox, United Artists und RKO Radio Pictures. Ab 1943 übernahm er anspruchsvollere Rollen. Seine Darstellung unsympathischer Charaktere in einigen dieser späteren Filme – was in seinen MGM-Filmen selten der Fall war – wurde von zahlreichen Kritikern gelobt.

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George Sanders

Besetzung · Bekannt für Das Dschungelbuch

George Sanders (* 3. Juli 1906 in Sankt Petersburg, Russisches Kaiserreich; † 25. April 1972 in Castelldefels, Spanien) war ein britischer Schauspieler, der mit der Rolle des zynischen Theaterkritikers Addison DeWitt in dem Filmklassiker Alles über Eva den Oscar gewann. Sein Filmdebüt gab er 1936 in dem Film Find the Lady. Bereits in seinem zweiten Spielfilm im Jahr 1936 Strange Cargo spielte er eine der Hauptrollen. Für das Studio 20th Century Fox drehte er seinen ersten amerikanischen Film Signale nach London (Lloyds of London). In der Rolle des Abenteuerhelden machte er sich schnell einen Namen und konnte seine Beliebtheit mit einprägsamen Darstellungen von Schurken (The House of the Seven Gables, 1940) noch steigern. Seine äußere Erscheinung prädestinierte ihn nicht nur als Darsteller von Aristokraten (Amber, die große Kurtisane), sondern auch für Rollen in den populären Krimi-Filmserien dieser Zeit. So spielte er von 1939 an Simon Templar (The Saint) in einer Filmreihe, und mit The Falcon kam 1941 eine ähnliche Rolle hinzu. Alfred Hitchcock besetzte Sanders in seinen ersten Hollywoodfilmen Rebecca (1940) und Der Auslandskorrespondent (1940). Während des Zweiten Weltkriegs trat er auch in Propagandafilmen auf, wie beispielsweise in den Filmen Ich war ein Spion der Nazis (1939) und Menschenjagd (1941). Nach dem Krieg spielte Sanders besonders häufig redegewandte und kultivierte, zugleich zwielichtig erscheinende Charaktere aus der britischen Oberklasse – so beispielsweise als Lord Henry Wotton in der Oscar-Wilde-Verfilmung Das Bildnis des Dorian Gray (1945) und als insgeheim verheirateter Verehrer von Gene Tierney in Ein Gespenst auf Freiersfüßen (1947). Für seine Darstellung des bissigen Theaterkritikers Addison DeWitt in dem satirischen Film All About Eve (dt.: Alles über Eva) wurde er mit dem Oscar als Bester Nebendarsteller belohnt. 1953 spielte Sanders in England an der Seite von Robert Taylor in der Literaturverfilmung Ivanhoe – Der schwarze Ritter. 1954 reiste er nach Neapel, wo er an Ingrid Bergmans Seite unter Roberto Rossellinis Regie in dem Ehedrama Reise in Italien die männliche Hauptrolle spielte. Wieder zurück in den Vereinigten Staaten spielte er 1955 unter Fritz Langs Regie einen aristokratischen Bösewicht in J. Meade Falkners verfilmter Abenteuergeschichte Moonfleet. Nach 1955 begann Sanders regelmäßig in Fernsehserien mitzuspielen. In dem klassischen Science-Fiction-Horrorfilm Das Dorf der Verdammten von 1960 übernahm der Schauspieler die Rolle des pensionierten Physikers Gordon Zellaby. Sanders lieh außerdem in der Originalfassung des Disney-Zeichentrickfilmklassikers Das Dschungelbuch (1967) dem Tiger Shir Khan seine Stimme. In dem britischen Horrorfilm Der Frosch, (Originaltitel Psychomania), von Don Sharp aus dem Jahr 1973 spielte Sanders seine letzte Filmrolle, einen Diener.

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Edith Evanson

Edith Evanson (geb. Carlson; 29. ​​April 1896 – 29. November 1980) war eine US-amerikanische Film-, Charakter- und Fernsehschauspielerin der Goldenen Ära Hollywoods. Sie wurde in Tacoma, Washington, geboren, wo ihr Vater protestantischer Pfarrer war (einer Religion, der sie zeitlebens angehörte). Ihre erste Anstellung war die einer Gerichtsreporterin in Bellingham. Am 15. März 1923 heiratete sie Morris Otto Evanson (1893–1975). Das Paar blieb kinderlos. Ihre erste Filmrolle hatte sie 1940 in „Der Mann, der nicht reden wollte“ in einer nicht im Abspann erwähnten Rolle. In den 1940er-Jahren spielte sie meist Nebenrollen, zumeist als Dienstmädchen, neugierige Person, Vermieterin oder Sekretärin mittleren Alters. Zu ihren weiteren Filmrollen zählen Auftritte in „Citizen Kane“ (1941), „Blossoms in the Dust“ (1941), „Woman of the Year“ (1942), „Reunion in France“ (1942), „The Strange Woman“ (1947), „I Remember Mama“ (1948), „Cocktail für eine Leiche“ (1948), „The Damned Don't Cry“ (1950), „Der Tag, an dem die Erde stillstand“ (1951) und Disneys „Toby Tyler“ (1960). Während ihrer Zeit in Hollywood spielte sie an der Seite einiger der größten Legenden der Filmindustrie, darunter Greer Garson, Walter Pidgeon, Orson Welles, Joan Crawford, Michael Rennie, Glenn Ford, Patricia Neal, James Stewart, Irene Dunne, Spencer Tracy, Katharine Hepburn und Hedy Lamarr. Mit dem Aufkommen des Fernsehens Ende der 1940er-Jahre erweiterte sie ihre Karriere und trat in Sendungen wie „You Are There“, „The Loretta Young Show“, „Chevron Hall of Stars“, „Jane Wyman Presents The Fireside Theatre“, „The Millionaire“, „Zane Grey Theater“, „Alfred Hitchcock Presents“, „The Frank Sinatra Show“, „Bachelor Father“, „Alcoa Presents: One Step Beyond“ und „Lassie“ auf. Nach ihrem Rückzug aus dem Showgeschäft lebte sie bis zu ihrem Tod am 29. November 1980 in Riverside, Kalifornien. Ihre Asche wurde im Pazifik verstreut.

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Lewis Teague

Lewis Teague (geboren am 8. März 1938 in Brooklyn, New York) ist ein Filmregisseur. Zu seinen Werken zählen „Alligator“, „Cat's Eye“, „Cujo“, „Ein Duke kommt selten allein“, „Navy SEALs“ und „The Triangle“. Er absolvierte ein Praktikum bei Sydney Pollack bei Universal Television und war Produktionsleiter des Rockkonzert-Dokumentarfilms „Woodstock“ (1970). In den 1970er-Jahren arbeitete Teague für Roger Corman und war als Second-Unit-Regisseur an „Death Race 2000“ (1975), „Thunder and Lightning“ (1977) und „Avalanche“ (1978) beteiligt. Außerdem war er als Editor für Monte Hellmans „Cockfighter“ (1974) und Jonathan Demmes „Crazy Mama“ (1975) tätig. Teague war zudem Second-Unit-Regisseur bei Samuel Fullers Weltkriegsfilm „The Big Red One“ (1980). Sein Spielfilmdebüt gab er 1974 als Co-Regisseur von „Dirty O'Neil“. Darauf folgte der Exploitation-Kriminalfilm „Die Dame in Rot“ (1979), der in der Zeit der Großen Depression spielt und bei dem er auch als Editor mitwirkte. Es folgten der Horror-Monsterfilm „Alligator“ (1980) und der urbane Selbstjustizfilm „Fighting Back“ (1980) (TV). In den 1980er-Jahren inszenierte Teague zwei Stephen-King-Verfilmungen: „Cujo“ (1983) und den Episodenfilm „Cat's Eye“ (1985). Zu seinen weiteren Filmen zählen „Das Juwel vom Nil“ (1985), der Actionfilm „Navy Seals“ (1990), der Science-Fiction-Film „Wedlock“ (1991) und der Fernsehfilm „The Triangle“ (2001) (TV). Neben seiner Filmarbeit führte Teague auch bei Episoden von Fernsehserien wie „The Alfred Hitchcock Hour“ (1962), „Barnaby Jones“ (1973), „Shannon's Deal“ (1990), „Profiler“ (1996) und „Nash Bridges“ (1996) Regie. Nach einer fünfjährigen Regiepause inszenierte Teague den dramatischen Kurzfilm Cante Jondo (2007).

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Robert Cummings

Robert „Bob“ Cummings (* 9. Juni 1910 in Joplin, Missouri als Charles Clarence Robert Orville Cummings; † 2. Dezember 1990 in Woodland Hills, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Er trat in mehr als 75 Filmen auf. Nach einem Schauspielstudium an der American School of Dramatic Arts hatte Cummings 1931 seine erste Rolle am Broadway unter dem Künstlernamen „Blade Stanhope Conway“, den er später in „Brice Hutchins“ änderte, bis er dann unter seinem richtigen Namen im Film bekannt wurde. Seine Filmkarriere begann er in den frühen 1930er Jahren mit verschiedenen kleineren Rollen, ehe er 1935 von King Vidor in dessen Film So Red the Rose an der Seite von Gary Cooper seine erste substanzielle Rolle erhielt. Anschließend drehte er eine lange Reihe heute vergessener B-Filme. Anfang der 1940er-Jahre erreichte seine Karriere mit Filmen wie Mary und der Millionär, in denen er meist den charmanten und attraktiven Leading Men darstellte, einen ersten Höhepunkt. In diese Zeit fielen auch sein Auftritt in dem vielfach ausgezeichneten Drama Kings Row sowie seine Hauptrolle als unschuldig der Spionage bezichtigter Barry Kane in dem von Alfred Hitchcock inszenierten Film Saboteure. Die Zusammenarbeit mit Hitchcock wiederholte sich zwölf Jahre später mit Bei Anruf Mord, in dem er als Liebhaber von Grace Kelly auftrat. In den 1950er-Jahren verlagerte sich Robert Cummings Wirken zunehmend auf das Fernsehen. So spielte er von 1955 bis 1959 die Hauptrolle in der nach ihm benannten The Bob Cummings Show, für die er auch als Regisseur tätig war. In dieser Serie spielte er die Hauptrolle eines unverheirateten Frauenheldens und Fotografen. Anschließend war Cummings vornehmlich im Fernsehen zu sehen, seine beiden nachfolgenden Serien konnten allerdings nicht mehr an den Erfolg der Bob Cummings Show anknüpfen. In den 1960er-Jahren übernahm er zudem größere Nebenrollen in verschiedenen Kinoproduktionen. In den 1970er-Jahren fanden sich nur noch wenige lohnenswerte Fernsehrollen für Cummings und er tourte mit Dinnertheatern durch die USA. Im Jahr 1955 wurde er mit einem Emmy Award ausgezeichnet. Insgesamt wurde er sechs Mal für diesen Preis nominiert. Ihm zu Ehren wurden zwei Sterne auf dem Hollywood Walk of Fame eingelassen.

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Warren Stevens

Warren Albert Stevens war ein US-amerikanischer Bühnen-, Film- und Fernsehschauspieler. Als Gründungsmitglied des Actors Studio in New York erlangte Stevens Ende der 1940er-Jahre am Broadway Bekanntheit und erhielt daraufhin einen Vertrag bei 20th Century Fox in Hollywood. Seine erste Broadway-Rolle spielte er in „Das Leben des Galilei“, seine erste Filmrolle folgte in „Die Froschmänner“. Als junger Vertragsschauspieler hatte Stevens nur wenig Auswahl an Rollen und wirkte in Filmen wie „Anruf von einem Fremden“, „Warte, bis die Sonne scheint“, „Nellie“ und „Gorilla at Large“ mit. Eine unvergessliche Filmrolle war die des unglückseligen „Doc“ Ostrow in dem Science-Fiction-Film „Alarm im Weltraum“. Er hatte außerdem Nebenrollen in „Die barfüßige Gräfin“ mit Humphrey Bogart“ und „Intent to Kill“. Trotz gelegentlicher Rollen in großen Filmen gelang Stevens der Durchbruch in die A-Liga nicht, weshalb er sich als erfahrener Schauspieler im Fernsehen etablierte. Er spielte die Rolle des Leutnants William Storm in „Tales of the 77th Bengal Lancers“, einer Abenteuerserie, die zur Hauptsendezeit in Indien spielte. Stevens lieh außerdem John Bracken in der ersten Staffel von „Bracken's World“ seine Stimme. In der Daily Soap „Return to Peyton Place“ verkörperte er während ihrer zweijährigen Laufzeit die Rolle des Elliot Carson. Er wirkte von den 1950er- bis in die frühen 1980er-Jahre in über 150 Fernsehsendungen zur Hauptsendezeit mit, darunter: Anthologie-Serien des Goldenen Zeitalters (Actors Studio, Campbell Playhouse, The Web, Justice, Philco Television Playhouse, Studio One, The United States Steel Hour, Bob Hope Presents the Chrysler Theatre, Route 66), Krimiserien wie Hawaiian Eye, Perry Mason, Die Unbestechlichen, Climax!, Checkmate, Surfside 6, 77 Sunset Strip, Behind Closed Doors, I Spy, The Man from U.N.C.L.E., Ironside, The Mod Squad, Mannix, Cannon, Griff und Mission: Impossible sowie Alfred Hitchcock Presents, The Twilight Zone, One Step Beyond und Mission: Impossible. Außerdem spielte er in verschiedenen Western mit (Laramie, The Rebel, The Man Called Shenandoah), Wagon Train, The Alaskans, Gunsmoke, Bonanza und Daniel Boone. Stevens spielte in Filmen wie „The Virginian Rawhide“, „Have Gun, Will Travel“, „Tombstone Territory“ und „Stoney Burke“. 1970 verkörperte er Paul Carson in „The Men From Shiloh“ (einer umbenannten Version der Folge „Hannah“ aus „The Virginian“). Durch seinen Auftritt in dem Film „Robbers' Roost“ (1955) lernte Stevens Richard Boone kennen, der ihm eine wiederkehrende Rolle in der preisgekrönten NBC-Anthologie-Serie „The Richard Boone Show“ gab, die in der Saison 1963/64 lief. In seinen späteren Jahren trat Stevens nur noch selten auf. Im März 2006 hatte er einen Gastauftritt in der Serie „Emergency Room“ und 2007 zwei weitere Rollen.

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Karin Dor

Besetzung · Bekannt für You Only Live Twice

Karin Dor wurde 1938 in Wiesbaden geboren. In jungen Jahren versuchte sie sich als Filmkomparsin. Von 1954 bis 1968 war sie mit dem 30 Jahre älteren österreichischen Regisseur Harald Reinl verheiratet, der ihr ihre erste Sprechrolle verschaffte und sie danach in vielen seiner Filme einsetzte. Bei der Hochzeit 1954 gab Dor sich angeblich als zwei Jahre älter aus, um ohne Schwierigkeiten heiraten zu können; deshalb wird in manchen Schriften 1936 als ihr Geburtsjahr genannt. 1955 wurde ihr Sohn geboren. In den 1960er Jahren spielte sie in mehreren Kinoserien mit, unter anderem in Edgar-Wallace-, Dr.-Mabuse- und Fu-Manchu-Verfilmungen. Darin gab sie zumeist die „verfolgte Unschuld“, die entschlossen und tapfer dem Schurken trotzte, bis sie durch den „Guten“ errettet wurde. Sie spielte dreimal die weibliche Hauptrolle in Karl-May-Filmen: 1962 an der Seite von Götz George in Der Schatz im Silbersee, 1964 als Ribanna, die große Liebe von Winnetou, in Winnetou 2. Teil sowie 1968 in Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten. 1994 erhielt sie den Scharlih-Preis, die bekannteste Auszeichnung, die mit dem Namen Karl May verbunden ist. International bekannt wurde sie durch die Filme James Bond 007 – Man lebt nur zweimal (1967) und Topas von Alfred Hitchcock (1969). Sie starb dort spektakuläre Filmtode: Im Bond-Film wurde sie als rothaarige Agentin Helga Brandt von Piranhas gefressen, bei Hitchcock als Kubanerin Juanita von ihrem eifersüchtigen Liebhaber erschossen. Hitchcock wollte die Sterbeszene wie eine Liebesszene aussehen lassen. Die Kamera war direkt über ihr und ihrem Szenenpartner John Vernon positioniert. Man hört den Schuss, Dor fällt zu Boden, und ihr violettfarbenes Kleid öffnet sich wie eine Blüte. Hitchcock hatte dafür an dem Kleid Fäden anbringen lassen, an denen von mehreren Personen außerhalb des Kamera-Blickwinkels im Moment des Fallens gezogen wurde. Bis in die frühen 1970er Jahre erhielt sie immer wieder Gastrollen in internationalen Film- und auch Fernsehproduktionen wie Ihr Auftritt, Al Mundy (1969) oder Der Chef (1970). Die allgemeine Filmflaute in jener Zeit, ihre Scheidung von Harald Reinl (1968) und eine Krebserkrankung beeinträchtigten zwischenzeitlich ihre Karriere als Schauspielerin. 1972 heiratete sie den Kaufmann Günther Schmucker; die Ehe wurde 1974 geschieden. 1985, nach anderen Angaben 1988, heiratete sie den Stuntman George Robotham und lebte dann lange Zeit in den Vereinigten Staaten. Mit ihrem an Alzheimer erkrankten dritten Ehemann kehrte sie nach Deutschland zurück. Robotham starb im Februar 2007 in Bonn im Alter von 86 Jahren. Sie orientierte sich neu und spielte viel am Theater in Klassikern wie Tartuffe, aber auch in Boulevardkomödien wie Der Neurosenkavalier, mit dem sie über 500 Mal auftrat. Sie wirkte auch gelegentlich noch in Fernseh- und Kinoproduktionen mit. Ihr Comeback im Kino hatte sie 2006 in Ich bin die Andere als alkoholkranke Mutter von Katja Riemann. Seit August 2008 spielte sie in der eigens für sie geschriebenen Komödie Man liebt nur dreimal oder Die Katze am Theater in der Komödie im Bayerischen Hof in München. Kurze Zeit nach einem Sturz im Juli 2016 trat sie wieder in der Komödie im Bayerischen Hof auf, erholte sich aber nicht mehr von den Unfallfolgen. Sie starb am 6. November 2017 im Alter von 79 Jahren in einem Münchener Pflegeheim und wurde in Simbach am Inn beigesetzt.

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Anthony Dawson

Anthony Dawson (* 18. Oktober 1916 in Edinburgh, Schottland; † 8. Januar 1992 in Sussex) war ein britischer Schauspieler. Er wurde vor allem durch seine Rolle als Mörder in Alfred Hitchcocks Bei Anruf Mord bekannt. Dawson hatte sein Filmdebüt 1943 während des Zweiten Weltkrieges im Spionagefilm They Met in the Dark. Es folgten die Filme The Way to the Stars (1945), The Queen of Spades (1948) und The Wooden Horse (1950). Anfang der 1950er Jahre siedelte er in die USA über, wo Hitchcock ihm die Rolle des Mörders in Bei Anruf Mord gab. Dawson arbeitete später mit Terence Young zusammen, der bei den James-Bond-Filmen James Bond jagt Dr. No, Liebesgrüße aus Moskau und Feuerball Regie führte. Der Charakterdarsteller spielte in James Bond jagt Dr. No den Handlanger Professor Dent. Um Daniela Bianchi für den Film Liebesgrüße aus Moskau zu casten, spielte Dawson vor den Dreharbeiten James Bond. Hier und später in Feuerball stellte Dawson nochmals einen Gegner von Bond dar. Dawson Gesicht war dabei nicht zu sehen, er verkörperte Blofeld, der seine Perserkatze krault, Pläne schmiedet und Tötungsaufträge gibt; die Stimme des Schauspielers war in beiden Filmen ebenfalls nicht zu hören. In Liebesgrüße aus Moskau wurde er von Eric Pohlman und in Feuerball von Dr.-No-Darsteller Joseph Wiseman synchronisiert. Im Film The Long Dark Hall (1952) trat er gemeinsam mit Rex Harrison auf. 1967 spielte er zusammen mit anderen Darstellern aus Bond-Filmen in der italienischen Bond-Parodie Operation „Kleiner Bruder“. Dawson ist nicht mit dem italienischen Regisseur Antonio Margheriti verwandt, der zeitweise das Pseudonym Anthony M. Dawson verwendete. Diesem wurde ursprünglich auch fälschlich die Co-Autorschaft am Drehbuch zum Hammer-Thriller Der Schnorchel (1958) zugeschrieben, tatsächlich stammte die Story zu dem Thriller aber nicht vom italienischen Regisseur, sondern vom Schauspieler Anthony Dawson. Für Hammer stand Dawson 1961 auch für den Werwolffilm Der Fluch von Siniestro vor der Kamera.