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96 Hours - Taken 3
2014
Ex-CIA-Agent und Familienvater Bryan Mills rettete seine Tochter Kim und deren Mutter Lenore bereits zwei Mal aus den bedrohlichsten Situationen. Diesmal muss er sich primär um die eigene Haut kümmern – Mills wird zum Hauptverdächtigen in einem Mordfall, dessen Opfer ihm sehr nahe stand. Der Einzelkämpfer sieht nur eine Möglichkeit, seine Unschuld zu beweisen: Er muss den Killer selbst ausfindig machen und zur Rechenschaft ziehen. Seine in vielen gefährlichen Missionen geschulten, ebenso besonderen wie tödlichen Fähigkeit setzt Mills aber nicht nur für die Jagt ein, sondern auch, um sich die Polizei vom Hals zu halten. Diese fahndet mit allen Mitteln nach dem früheren Spion, angeführt von dem hartnäckigen Polizeiinspektor Franck Dotzler …

Liam Neeson
Besetzung · Bekannt für Schindlers Liste, The Mongoose, A Million Ways to Die in the West
William John „Liam“ Neeson OBE (* 7. Juni 1952 in Ballymena) ist ein nordirisch-US-amerikanischer Schauspieler. Berühmtheit erlangte er durch die Rolle des Oskar Schindler in Steven Spielbergs Schindlers Liste. Seine erste Filmrolle bekam Neeson im Jahre 1981 als Ritters Gawain in dem Fantasyfilm Excalibur. Fortan spielte er in zahlreichen Filmen mit, immer wieder in Nebenrollen an der Seite von bekannten und erfolgreichen Schauspielern, wie zum Beispiel in Die Bounty (1984) neben Mel Gibson und Anthony Hopkins, in Mission (1986) neben Jeremy Irons und Robert De Niro, in High Spirits (1988) neben Peter O’Toole, Beverly D’Angelo, Steve Guttenberg und Daryl Hannah, und in Ehemänner und Ehefrauen (1992) von und mit Woody Allen und Blythe Danner, Judy Davis, Mia Farrow, Juliette Lewis, Sydney Pollack. In Steven Spielbergs Schindlers Liste spielte Neeson 1993 die Rolle des Industriellen Oskar Schindler, der im Dritten Reich rund 1200 Juden durch die Anstellung in seiner Fabrik das Leben rettete. Für seine Darstellung erntete Neeson großes Lob von den Kritikern. Er schaffte damit seinen endgültigen Durchbruch und erlangte internationale Anerkennung mit Nominierungen für den Oscar, Golden Globe sowie BAFTA Award jeweils in der Kategorie Bester Hauptdarsteller. 1995 übernahm er die Rolle des schottischen Volkshelden Robert Roy MacGregor in Rob Roy von Michael Caton-Jones und 1996 die des irischen Freiheitskämpfers Michael Collins in dem gleichnamigen Film von Neil Jordan. 1998 spielte er den Jean Valjean in Bille Augusts Les Miserables (nach dem Roman Die Elenden von Victor Hugo) und 1999 den Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn, eine der Hauptrollen in Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung von George Lucas. 2004 verkörperte er den US-amerikanischen Sexualforscher Alfred Charles Kinsey in Bill Condons Kinsey – Die Wahrheit über Sex. 2005 war er in Ridley Scotts Historienepos Königreich der Himmel als Kreuzritter zu sehen. Im selben Jahr wirkte er auch im ersten Teil von Christopher Nolans Batman-Trilogie, Batman Begins und 2012 im dritten Teil The Dark Knight Rises mit. Von da an verkörperte er regelmäßig den Actionhelden, ob 2010 in Louis Leterriers Kampf der Titanen und in dessen Fortsetzung Zorn der Titanen oder in Joe Carnahans Das A-Team – Der Film. 2008 spielte er die Rolle des Bryan Mills in 96 Hours und führte diese Rolle 2012 in der Fortsetzung 96 Hours – Taken 2 fort. 2014 übernahm er in Jaume Collet-Serras Non-Stop die Rolle des Air Marshals Bill Marks. 2014 übernahm er zum dritten und letzten Mal die Rolle des Bryan Mills in 96 Hours – Taken 3. 2016 spielte er die Rolle des amerikanischen Generals Douglas MacArthur in dem südkoreanischen Film Operation Chromite. Es handelt sich um die Verfilmung der Landung bei Incheon, die durch MacArthur eine Wende im Koreakrieg einleitete. Quelle: Wikipedia

96 Hours - Taken 2
2012
Nachdem der frühere CIA-Topagent Bryan Mills im ersten Teil seine Tochter Kim in Eigenregie aus den Klauen eines osteuropäischen Mädchenhändlerrings befreit hatte, braucht er diesmal selber Hilfe. Einem Vater der damaligen Kidnapper gefiel Mills Aufräumaktion so gar nicht, weshalb er den mit seiner Frau Leonore im Urlaub in Istanbul weilenden Ex-Agenten kurzerhand als Geisel nimmt. Mit Hilfe seiner Tochter gelingt es Mills, den Spieß umzudrehen und seine Familie in Sicherheit zu bringen. Auch dieses Mal springt der ehemalige Topagent dabei nicht gerade zimperlich mit seinen Widersachern um.

Anatole Taubman
Besetzung · Bekannt für James Bond 007 - Ein Quantum Trost
Anatole Taubman wurde in Zürich, Schweiz, geboren und hat russisch-polnisch-slowakisch-österreichisch-ostpreußische Wurzeln. 1991 legte er sein Abitur am renommierten Gymnasium des Benediktinerinnen-Internats Einsiedeln ab und schloss 1994 die angesehene Schauspielschule „Circle in the Square“ in New York City ab. Er spricht fließend Englisch, Französisch, Schweizerdeutsch, Deutsch und Italienisch und ist auch beruflich international tätig. Taubman hat in über 50 Spielfilmen und Fernsehproduktionen mitgewirkt. Seit 1998 ist er international erfolgreich und feierte Erfolge in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, der Schweiz, den USA und darüber hinaus. Anatole Taubman ist unter anderem für seine beeindruckenden englischsprachigen Fernsehrollen in Band of Brothers (HBO), Servants (BBC), POW (ITV), Spooks VI (BBC), Waking The Dead VII - Pièta (BBC) oder The Tudors II (Showtime) bekannt und hat sich als hervorragender Charakterdarsteller in Spielfilmen wie Mein Name is Bach (CH/D), Luther (D), Marmorera (CH), Fay Grim (USA), Snipers Valley (D), Secret Défense (F), Taken / 96 Hours (F / USA) und 2009 Pope Joan (D), Same Same But Different (D) oder in Chanel & Stravinsky (F) etabliert.

96 Hours
2008
Bryan Mills hat seinen Dienst als Agent der US-Regierung quittiert, um in der Nähe seiner 17-jährigen Tochter leben zu können. Die verwöhnte Kim wohnt bei Bryans Ex-Frau und deren reichem Mann und Bryan kommt kaum an sie heran. Als Kim mit ihrer Freundin nach Paris fährt, macht sich Bryan Sorgen. Tatsächlich werden die Mädchen dort von einer albanischen Bande entführt. Bryan fährt nach Paris, wo er seine Fähigkeiten als Mann für gefährliche Einsätze voll einsetzen muss.

Maggie Grace
Besetzung · Bekannt für 96 Hours - Taken 2, 96 Hours - Taken 3, Fear the Walking Dead
Maggie Grace, eigentlich Margaret Grace Denig, (* 21. September 1983 in Worthington, Ohio) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, die als Shannon Rutherford in der Fernsehserie Lost bekannt wurde. Maggie Grace wurde als ältestes von drei Kindern geboren. Sie ist in ihrem Geburtsort Worthington, Ohio, aufgewachsen, wo sie die örtliche High School besuchte und ihren Abschluss machte. An der High School spielte sie bereits in Schulaufführungen mit. Im Alter von 16 ging sie mit ihrer Mutter nach Los Angeles, um Schauspielerin zu werden. 2001 spielte sie ihre erste Rolle in der Webserie Rachel’s Room. Ihre nächste Rolle hatte sie in der Serie Septuplets (2002), welche aber ohne Fernsehausstrahlung blieb. Bekanntheit erlangte sie 2002 durch den Fernsehfilm Mord in Greenwich, basierend auf der wahren Geschichte der fünfzehnjährigen Martha Moxley. Für ihre Leistung wurde Grace in der Kategorie Beste junge Hauptdarstellerin in einem Fernsehfilm für den Young Artist Award nominiert. In den folgenden Jahren spielte Grace überwiegend Gastrollen in Fernsehserien. Sie war unter anderem in CSI: Miami (2003), Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen (2004) und Law & Order: Special Victims Unit (2004) in jeweils einer Folge zu sehen, ehe sie 2004 in Oliver Beene eine wiederkehrende Rolle übernahm. Ihren Durchbruch schaffte Grace durch die Rolle der Shannon Rutherford in der Serie Lost, die sie von 2004 bis 2005 als Hauptcharakter spielte. 2007 kehrte sie nochmals in die Serie zurück und war 2010 auch in der letzten Folge zu sehen. Grace wurde für ihre Darstellung 2005 für einen Teen Choice Award in der Kategorie Choice TV Breakout Performance – Female nominiert. 2005 war sie an der Seite von Tom Welling in The Fog – Nebel des Grauens, einem Remake des gleichnamigen Films von 1980, zu sehen. 2007 spielte sie eine Nebenrolle in dem Film Upper East Side Love neben Sarah Michelle Gellar und war in der Romanverfilmung Der Jane Austen Club zu sehen. 2008 folgte eine Rolle in dem Thriller 96 Hours an der Seite von Liam Neeson, in dessen Fortsetzungen sie 2012 und 2014 erneut mitwirkte. In Knight and Day (2010) war sie neben Tom Cruise und Cameron Diaz zu sehen. In Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht, Teil 1 und Teil 2, der zweiteiligen Verfilmung des Buches „Bis(s) zum Ende der Nacht“ von Stephenie Meyer, spielte Grace 2011 die Rolle der Vampirin Irina. In der sechsten Staffel der Showtime-Serie Californication hatte sie die tragende Rolle des Groupies Faith inne. 2013 hatte sie an der Seite von Sebastian Stan ihr Broadway-Debüt am American Airlines Theater in William Inges mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Theaterstück Picnic. Im Februar 2015 wurde bekannt, dass sie sich mit ihrem Freund Matthew Cooke verlobt hat. Ein Jahr später trennte sich das Paar. Im Februar 2017 verlobte sich Grace mit Brent Bushnell, dem Geschäftsführer einer Entertainment-Agentur. Das Paar heiratete am 28. Mai 2017.

Holly Valance
Besetzung · Bekannt für 96 Hours
Holly Valance (* 11. Mai 1983 in Melbourne, Victoria als Holly Rachel Vukadinović) ist eine australisch-britische Schauspielerin, Sängerin und Model. Holly Valance's Vater Rajko Vukadinovic stammt aus Serbien, ihre Mutter Rachel aus England. Ihr Großvater mütterlicherseits war ein Cousin des britischen Komikers Benny Hill. Valance wurde in Melbourne an einer katholischen High School unterrichtet. Sie hat zwei jüngere Schwestern namens Coca Melody und Olympia Montana. Von 1999 bis 2005 spielte Valance in der australischen Soap Nachbarn. Valance begann 2002 ihre Gesangskarriere. Die erste im April 2002 erschienene Single Kiss Kiss, einer englischsprachigen Version des Hits Şımarık des türkischen Sängers Tarkan, war erfolgreich, nicht zuletzt dank des freizügigen Musikvideos, das wochenlang die britische Boulevard-Presse beschäftigte. Zu der Nummer-Eins-Platzierung in Großbritannien kamen Top-10-Platzierungen in ganz Europa. Im Zuge dieses Erfolges erreichte auch das im Oktober 2002 veröffentlichte Debütalbum Footprints die britischen Top 10. Das Album wurde mit Gold in Großbritannien (mehr als 100.000 verkaufte Alben) und Japan (mehr als 100.000) ausgezeichnet. Weitere Auskopplungen konnten den Erfolg der Debütsingle nicht wiederholen, besonders außerhalb von Großbritannien war ihr Erfolg nicht dauerhaft. Im November 2003 folgte das Album State Of Mind, das außerhalb Großbritanniens kaum noch Beachtung fand. In Japan entwickelte sich das Album jedoch zu einem großen Erfolg und wurde – obwohl es nur eine Single-Auskopplung gab – ebenfalls mit Gold ausgezeichnet. Valance hatte 2004 einem Auftritt in der Fernsehserie CSI: Miami. 2005 spielte sie in der Serie Prison Break eine Nebenrolle. 2006 war sie neben Paris Hilton in der Komödie Die Party Animals sind zurück! zu sehen und trat im gleichen Jahr im Actionfilm D.O.A. – Dead or Alive auf. 2008 agierte sie neben Liam Neeson im Action-Thriller 96 Hours. Außerdem mimte sie in dem Computerspiel-Add-on Alarmstufe Rot 3: Der Aufstand die Reporterin Brenda Snow und 2007 in der Serie Moonlight – an der Seite ihres damaligen Lebensgefährten Alex O’Loughlin – die Vampirin Lola. Valance war mit ihrem australischen Schauspielkollegen Alex O’Loughlin liiert. Die beiden trennten sich im Februar 2009 nach fast vier Jahren. Am 22. Dezember 2011 verlobte sie sich mit dem britischen Immobilienmakler Nick Candy. Das Paar heiratete am 29. September 2012 im kalifornischen Beverly Hills. Im November 2013 wurden sie Eltern einer Tochter.

Glenn Strange
George Glenn Strange, ein imposanter Mann von 1,96 m Größe, wurde am 16. August 1899 in Weed, New Mexico, geboren, wuchs aber als echter Cowboy in Cross Cut, Texas, auf. Er war Rancher, Hilfssheriff und Rodeo-Künstler. Von irischer und Cherokee-Abstammung, brachte er sich schon früh selbst das Geigen- und Gitarrespielen bei und trat bereits als Teenager bei lokalen Veranstaltungen auf. Ende der 1920er-Jahre schlossen sich Glenn und sein Cousin Taylor McPeters, später bekannt als Western-Charakterdarsteller Cactus Mack, der Radio-Gesangsgruppe „Arizona Wranglers“ an, die durchs ganze Land tourte. Gunsmoke Strange hatte 1960 seinen ersten Auftritt in der Fernsehserie „Gunsmoke“, nachdem James Arness ihn gefragt hatte: „Wann machst du endlich mal bei Gunsmoke mit?“ „Ich arbeite gern mit großen Kerlen zusammen.“ In der sechsten Staffel von „Gunsmoke“ spielte Strange einen Kunden aus Long Branch in der Folge „Alte Gesichter“ und einen Cowboy in „Melinda Miles“. Strange übernahm die Rolle des Sam Noonan in der siebten Staffel und verkörperte sie in 222 Folgen. 1972 wurde bei Strange Lungenkrebs diagnostiziert, doch er arbeitete, solange er konnte. Fünf seiner Folgen wurden posthum ausgestrahlt. Sein letzter Auftritt war in der Folge „Die Hinrichtung von Newly O’Brien“ vom 26. November 1973. Tod Am 20. September 1973 starb Strange im Alter von 74 Jahren in Los Angeles, Kalifornien, an Lungenkrebs. Der Sänger Eddie Dean, mit dem Strange an verschiedenen Liedern und Filmtiteln zusammengearbeitet hatte, sang bei Stranges Trauerfeier als letzte Ehrung. Strange ist auf dem Forest Lawn – Hollywood Hills Cemetery beigesetzt. CLR

Tommy Lister Jr.
Besetzung · Bekannt für Le Cinquième Élément
Thomas Duane Lister Jr. war ein US-amerikanischer Schauspieler und Wrestler. Lister war 1,96 m groß und wog circa 135 kg, was den von ihm verkörperten Charakteren eine starke Präsenz verlieh. Er war von Geburt an auf dem rechten Auge blind, was in den meisten Filmen allerdings durch Kontaktlinsen und Tricktechnik kaschiert wurde. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rolle des Deebo in den Friday-Filmen mit Ice Cube und Chris Tucker und als Präsident Lindberg in Luc Bessons Das fünfte Element. 1989 stieg er nach einer Rolle in Der Hammer auch als Wrestler in den Ring und fehdete dort mit Hulk Hogan, ohne diesen allerdings besiegen zu dürfen. Danach wandte er sich wieder seiner Film-Karriere zu. 1995 tauchte er unter dem Namen Ze Gangsta überraschend wieder als Wrestler auf: In der WCW trat er als Mitglied des Dungeon of Doom nochmals gegen Hogan an, um ihm erneut zu unterliegen. Danach kehrte er dem Wrestling den Rücken und widmete sich nur noch seiner Schauspielkarriere. Von 1984 bis zu seinem Tod spielte Lister in rund 200 Film- und Fernsehproduktionen. Im August 2012 wurde Lister wegen Betruges angeklagt; er soll mit fünf Komplizen insgesamt rund 3,8 Millionen US-Dollar unterschlagen haben. Er zeigte sich vor Gericht geständig und entging einer Haftstrafe. Lister hatte im Jahr 2020 zunächst eine COVID-19-Infektion überstanden, litt in den Tagen vor seinem Tod mit 62 Jahren aber vermehrt an Atemproblemen. Er verstarb am 10. Dezember 2020 in Marina del Rey, Kalifornien. (Quelle: Wikipedia)

Pat Roach
Der stolze und leidenschaftliche Angle Pat Roach wurde in Birmingham, England, geboren und wuchs dort auf. Mit einer Größe von 1,96 m, breiten Schultern und einem breiten Brustkorb entwickelte er sich zu einem wahren Hünen. Pat trat unter dem Namen „Bomber“ Roach als Wettkampf-Wrestler auf und hielt zeitweise sowohl die britische als auch die europäische Schwergewichts-Meisterschaft. Während seiner aktiven Wrestling-Karriere wagte Roach den Sprung in die Schauspielerei mit einer kleinen Rolle in Stanley Kubricks Film „Barry Lyndon“ (1975). Schnell erlangte er Popularität als Schläger oder Krieger und stand mit einigen der größten Namen Hollywoods vor der Kamera. Viele erinnern sich an ihn als den muskelbepackten, glatzköpfigen deutschen Wachmann, der Harrison Ford in „Die Abenteurer des verlorenen Bogens“ (1981) verprügelt, bevor er von einem Flugzeugpropeller getroffen wird. In anderen Filmrollen hätte Roach in dem Bond-Film „Sag niemals nie“ (1983) beinahe 007-Darsteller Sean Connery getötet. In einer Doppelrolle als wiederauferstandener Dämon und als wilder Krieger kämpfte er in der Conan-Fortsetzung „Conan der Zerstörer“ (1984) gegen Arnold Schwarzenegger und war erneut als grimmiger Indianerwächter zu sehen, der den armen Harrison Ford in „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ (1984) verprügelte, bevor er in einen Steinbrecher stürzte. Er spielte außerdem in „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ (1989), „Red Sonja“ (1985) und „Robin Hood – König der Diebe“ (1991) mit. Neben seiner Filmarbeit betrieb Pat Roach ein Fitnessstudio in Birmingham, handelte mit gebrauchten Haushaltsgeräten auf den lokalen Märkten und war bekannt als warmherziger und freundlicher Mann, der sich gern mit seinen Fans unterhielt, Autogramme gab und für Fotos posierte. Roach war auch beim englischen Fernsehpublikum sehr beliebt für seine Darstellung des sanften Riesen Brian „Bomber“ Busbridge in der Serie „Auf Wiedersehen, Pet“ (1983). Er sollte in der fünften Staffel der Serie mitwirken, als er am 17. Juli 2004 im Alter von 67 Jahren an Krebs starb.

Dorothee Hartinger
Dorothee Hartinger ist eine deutsche Schauspielerin. Dorothee Hartinger debütierte 1991 im ersten Jahr ihres Schauspielstudiums an der Otto Falckenberg Schule (1990 bis 1993) an den Münchner Kammerspielen als „Lucie“ in Goethes Stella (Regie: Thomas Langhoff). Neben ihrem ersten Engagement am Schauspiel Frankfurt von 1994 bis 1998 besetzte sie der Regisseur Peter Stein bei den Salzburger Festspielen 1995/96 als „Anja“ in Tschechows Der Kirschgarten und 1996/97 ebendort als „Malchen“ in Raimunds Der Alpenkönig und der Menschenfeind. 1998 erfolgte der Ruf an das Thalia Theater, Hamburg sowie als „Ophelia“ zu den Domfestspielen Bad Gandersheim in Shakespeares Hamlet (Regie: B. Kroeger). Von 1999 bis 2001 wurde Hartinger von Peter Stein zu seiner monumentalen Faust-Inszenierung (alle 12.110 Verse in 23 Stunden mit Aufführungen in Hannover, Berlin, Wien) geholt und erhielt 2001 für ihr „Gretchen“ den Deutschen Kritikerpreis für Theater. Seit 2002 ist sie Ensemblemitglied am Burgtheater, tritt in Koproduktionen an den Wiener Festwochen und den Salzburger Festspielen auf, gastiert auswärts in ihrer Traumrolle in Fräulein Else von Arthur Schnitzler (Regie: Christian Tschirner) und wirkt mit ausgewählten Texten in klassischen Musikkonzerten in Wien, Langenlois und Regensburg. Am Konservatorium Wien Privatuniversität unterrichtet sie das Fach Schauspiel. 2008 wurde ihr Porträt (von Erwin Wurm) in die Junge Porträtgalerie im großen Pausenfoyer des Burgtheaters aufgenommen. Nachdem sie im deutschen Fernsehen bis 2007 als „Irmi Bartl“ in der Fernsehserie München 7 (Regie: Franz Xaver Bogner) zu sehen war, verkörpert sie nun „Rosi Specht“ in Bogners neuer TV-Serie Der Kaiser von Schexing. 2021 in der Fernsehserie Vorstadtweiber, (5. Staffel) spielt sie eine entscheidende, wichtige Rolle, als egozentrische Designerin Okka Lamarr. Dorothee Hartinger ist seit 2009 Mutter einer Tochter.

William Marshall
William Horace Marshall war ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Opernsänger. Er spielte die Titelrolle im Blaxploitation-Klassiker Blacula von 1972 und dessen Fortsetzung Scream Blacula Scream (1973) und trat als King of Cartoons in der Fernsehserie Pee-wee's Playhouse aus den 1980er Jahren und als Dr. Richard Daystrom in der Fernsehserie Star Trek auf. Er war 1,96 m groß und für seine Bassstimme bekannt.

Jason Gedrick
Der US-amerikanische Schauspieler George Gedrick ist vor allem für seine Rollen in den Fernsehserien „Murder One“ und „Boomtown“ sowie im Kinofilm „Iron Eagle“ bekannt. Er begann seine Karriere als Statist in Filmen wie „Bad Boys“ (1983) und „Risky Business“ (1983). Nach Rollen in „The Heavenly Kid“ (1985), „Iron Eagle“ (1986), „Promised Land“ (1987) unter der Regie von Michael Hoffman, „Iron Eagle II“ (1988, in einer nicht im Abspann erwähnten Rolle in den ersten Minuten des Films), „Geboren am 4. Juli“ (1989), „Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen“ (1991) und „Crossing the Bridge“ (1992) wirkte Gedrick in Fernsehserien wie „Class of '96“ (1993) und „Sweet Justice“ (1994) mit. 1994 spielte er die Hauptrolle in dem Film „The Force“ an der Seite von Yasmine Bleeth und Kim Delaney. Seinen großen Durchbruch feierte Gedrick 1995 mit Steven Bochcos innovativer Serie „Murder One“. Die Serie drehte sich um den Prozess gegen Gedricks Figur, den Schauspieler Neil Avedon, der des Mordes an einem 15-jährigen Mädchen angeklagt war. Die Serie, in der auch Stars wie Daniel Benzali, Patricia Clarkson, Mary McCormack, Dylan Baker und Stanley Tucci mitwirkten, wurde ein Riesenerfolg. Daher wurde eine zweite Staffel in Auftrag gegeben. Aufgrund von Bedenken des Senders wurden in der neuen Staffel mehrere kleinere Fälle anstelle eines großen behandelt. Anthony LaPaglia ersetzte die ausgestiegenen Schauspieler Benzali, Tucci und Gedrick, und die Serie wurde mitten in der zweiten Staffel abgesetzt. Gedricks nächstes großes Projekt war der dreistündige Fernsehfilm „The Third Twin“, ein Thriller aus dem Jahr 1997, basierend auf dem Bestsellerroman des britischen Schriftstellers Ken Follett aus dem Jahr 1996. Gedrick spielt einen Universitätsangestellten, der der Vergewaltigung beschuldigt wird. Dessen Freund entdeckt später, dass er einen Zwillingsbruder hat – und sogar mehrere weitere Zwillinge, die von einem skrupellosen, millionenschweren Universitätsspender und CEO eines Medizintechnikunternehmens geklont wurden (grandios verkörpert von Larry Hagman, bekannt als J. R. Ewing aus „Dallas“). Anschließend übernahm Gedrick Rollen in Fernsehserien wie „EZ Streets“ (1996), „Falcone“ (2000) und „The Beast“ (2001). Keine dieser Serien war ein großer Erfolg. 1999 hatte er einen Gastauftritt in „Ally McBeal“ als attraktiver Autowäscher. Außerdem wirkte er in Mario Puzos Miniserie „The Last Don“ (1997) und deren Fortsetzung „The Last Don II“ mit. 2002 kehrte Gedrick als Tom Turcotte in „Boomtown“ auf die Fernsehbildschirme zurück. Die Serie, in der auch Donnie Wahlberg und Neal McDonough mitwirkten, war ein mäßiger Erfolg, doch die Einschaltquoten brachen ein – insbesondere nach der Formatänderung in der zweiten Staffel, woraufhin „Boomtown“ abgesetzt wurde. 2003 spielte Gedrick den berüchtigten Vergewaltiger Andrew Luster in dem Lifetime-Film „A Date with Darkness“, der auf dessen Prozess basiert. Gedrick gehörte 2006 zur Besetzung der NBC-Fernsehserie „Windfall“ mit Luke Perry und seiner ehemaligen „Boomtown“-Kollegin Lana Parrilla. 2007 spielte Gedrick erneut an der Seite von Donnie Wahlberg in dem A&E-Film „Kings of South Beach“. Außerdem verkörperte er in der dritten und vierten Staffel von „Desperate Housewives“ auf ABC den neuen Liebhaber in Scavos Pizzeria.

Andrew V. McLaglen
Regie · Bekannt für Have Gun, Will Travel
Andrew Victor McLaglen war ein britisch-amerikanischer Film- und Fernsehregisseur und ehemaliger Schauspieler. Andrew McLaglen wurde in London als Sohn des britischen Schauspielers Victor McLaglen und Enid Lamont geboren. Er stammte aus einer Filmfamilie mit acht Onkeln und einer Tante und wuchs am Filmset mit seinen Eltern sowie John Wayne und John Ford auf. Nachdem er bei einigen kleineren Filmen als Regieassistent gearbeitet hatte, gab ihm Ford die Stelle des Regieassistenten bei dem Film „Der Sieger“ (1952). Nach weiteren Positionen als Regieassistent oder zweiter Regisseur führte McLaglen 1956 bei seinem ersten Film Regie: „Gun the Man Down“ – ein Western-B-Movie mit James Arness, Angie Dickinson und Harry Carey Jr. Anschließend arbeitete er umfangreich als Fernsehregisseur und inszenierte Episoden von „Perry Mason“ (7 Folgen), „Gunslinger“ (5 Folgen), „Tausend Meilen Staub/Cowboys“ (6 Folgen) und schließlich 99 Episoden von „Have Gun – Will“. Reisen, Der Leutnant (4), Die Leute von der Shilo Ranch (2) und 96 Folgen von Rauchende Colts. Er arbeitete oft mit John Wayne in Filmen wie McLintock! (1963), Die Unerschrockenen (1968), Die Unbesiegten (1969), Chisum (1970) und Geier kennen kein Erbarmen (1973) zusammen. McLaglen führte Regie bei Filmen verschiedenster Genres. darunter Kriminal-, Kriegs-, Historien- und Komödienfilme, aber am häufigsten führte er Regie bei Western und gehörte zu den letzten amerikanischen Filmregisseuren, die sich auf das Western-Genre spezialisierten.

Fred Gwynne
Besetzung · Bekannt für Friedhof der Kuscheltiere
Fred Gwynne (eigentlich Frederick Hubbard Gwynne; * 10. Juli 1926 in New York City; † 2. Juli 1993 in Taneytown, Maryland) war ein US-amerikanischer Schauspieler und Kinderbuchautor. Die bekannteste Rolle des 1,96 Meter großen Fred Gwynne war sicher die des Herman Munster in der Fernsehserie The Munsters. Nachdem The Munsters abgesetzt wurden, bekam Gwynnes Karriere einen Knick, da viele Besetzungschefs ihn auf das Rollenmuster ‘Herman Munster’ festgelegt sahen. Zwischenzeitlich schrieb und illustrierte er Kinderbücher, die Simon & Schuster mit großem Erfolg herausgebracht haben, und betätigte sich als Bühnenschauspieler. Dennoch trat er in seiner fast 40-jährigen Kino-Karriere in Klassikern auf wie Die Faust im Nacken, Cotton Club, Eine verhängnisvolle Affäre (mit Michael Douglas und Glenn Close), Wolfsmilch oder Woody Allens Kafka-Hommage Schatten und Nebel sowie 1990 in Mord in schwarz/weiß (mit Richard Crenna und Kenneth Welsh). In der britischen Komödie Wasser trat er als Ölmagnat auf. Seine wohl bekannteste Kinorolle hatte er in Friedhof der Kuscheltiere nach dem Roman von Stephen King.

Salome Jens
Salome Jens (* 8. Mai 1935 in Milwaukee, Wisconsin) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie ist vor allem für ihre Rolle als weibliche Gestaltwandlerin in Star Trek: Deep Space Nine bekannt. Außerdem hatte sie einen Gastauftritt in einer Folge von Star Trek: The Next Generation als „Antike Humanoide“, ein Mitglied jener Rasse, die die Galaxie mit humanoiden Lebensformen bevölkerte. Zuvor spielte sie Clark Kents Mutter Martha Kent in der beliebten Fernsehserie Superboy. Sie wirkte außerdem in John Frankenheimers Film „Seconds“ (1966), in der Outer Limits-Folge „Corpus Earthling“ (1963) und in „Harry's War“ (1981) mit. In der „I Spy“-Folge „A Room with a Rack“ (1967) war sie als weltreisende Pilotin und Freundin von Kelly Robinson und Alexander Scott zu sehen. Jens schloss die Bay View High School mit einem Notendurchschnitt von 96 ab und wurde bei den traditionsreichen South Shore Water Frolics zur Miss Bay View gekürt. Später im Leben bemerkte sie: „Ich könnte mir nur dann vorstellen, an Selbstmord zu denken, wenn man mir sagen würde, ich müsse für immer nach Milwaukee zurückkehren.“ Sie war zweimal verheiratet, zuerst mit dem Filmschauspieler Ralph Meeker und dann mit dem Fernsehmoderator Lee Leonard. Ihre Theaterauftritte waren selten, aber hoch angesehen. In der New Yorker Erstaufführung von Jean Genets „Der Balkon“ erregte sie in der kleinen Rolle der „Diebin“ großes Aufsehen. Für ihre Darstellung der Josie in „A Moon for the Misbegotten“ im Circle-in-the-Square Theatre in der New Yorker Innenstadt Ende der 1960er-Jahre erhielt sie hervorragende Kritiken und spielte die Cleopatra in Stratford. Jens’ Debüt gab sie in der Titelrolle von „Terror from the Year 5000“, das später in der achten Staffel von „Mystery Science Theater 3000“ gezeigt wurde. Anschließend hatte sie Hauptrollen in „Angel Baby“ und der Fernsehserie „Mary Hartman, Mary Hartman“. 1971 spielte sie in der Gunsmoke-Folge „Captain Sligo“ eine Witwe mit zwei Kindern. Richard Basehart verkörperte darin einen irischen Viehhändler, der um sie wirbt. Sie besitzt eine unverwechselbare, sinnliche Stimme und sprach außerdem den Kommentar für mehrere Dokumentarfilme, darunter „Der Erste Weltkrieg und die Gestaltung des 20. Jahrhunderts“ und den Film „Der Clan des Höhlenbären“ mit Darryl Hannah.

Sylvia Jefferies
Sylvia Jefferies (* 14. August 1969) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Bekannt wurde sie durch ihre wiederkehrende Rolle in der Fernsehserie „Eastbound & Down“. 2012 übernahm sie eine weitere wiederkehrende Rolle in der Serie „Nashville“. Außerdem wirkte sie in den Filmen „The Notebook“, „Halloween II“ und „96 Minutes“ mit und hatte Gastauftritte in den Serien „One Tree Hill“ und „Surface“.

Joe Namath
Joseph William „Joe“ Namath (* 31. Mai 1943), Spitzname „Broadway Joe“ oder „Joe Willie“, ist ein ehemaliger Quarterback im American Football. Von 1962 bis 1964 spielte er College Football für die University of Alabama unter Trainer Paul „Bear“ Bryant und dessen Assistenten Howard Schnellenberger. In den 1960er- und 1970er-Jahren war er professionell in der American Football League (AFL) und der National Football League (NFL) aktiv. Namath war eine Ikone der AFL und spielte den Großteil seiner Profikarriere für die New York Jets, bevor er sie bei den Los Angeles Rams in der NFL beendete. 1985 wurde er in die Hall of Fame aufgenommen. Namath beendete seine Karriere nach 140 Spielen mit 62 Siegen, 63 Niederlagen und 4 Unentschieden. In seiner Karriere warf er 173 Touchdowns, 220 Interceptions und brachte 1.886 Pässe für 27.663 Yards an. Während seiner dreizehn Jahre in der AFL und NFL spielte er für drei Divisionsmeister (die Jets, AFL East-Meister 1968 und 1969, und die Rams, NFC West-Meister 1977), gewann eine Ligameisterschaft (AFL-Meisterschaft 1968) und eine „Weltmeisterschaft“ (Super Bowl III). 1999 belegte er Platz 96 auf der Liste der 100 größten Footballspieler von The Sporting News. Er war der einzige Spieler auf der Liste, der den Großteil seiner Karriere bei den Jets verbrachte. Bekanntlich verkündete er den Medien kühn, er habe garantiert, dass sein Team Don Shulas Baltimore Colts im Super Bowl III 1969 besiegen würde – und hielt sein Versprechen.

Meat Loaf
Besetzung · Bekannt für Fight Club
Michael Lee Aday (27. September 1947 – 20. Januar 2022) (Größe 6 Fuß), besser bekannt als Meat Loaf, war ein US-amerikanischer Sänger und Schauspieler. Er war bekannt für seine kraftvolle, weitreichende Stimme und seine theatralischen Live-Shows. Seine Bat Out of Hell-Trilogie – Bat Out of Hell, Bat Out of Hell II: Back into Hell und Bat Out of Hell III: The Monster Is Loose – hat weltweit mehr als 65 Millionen Alben verkauft. Mehr als vier Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung verkauft sich das erste Album immer noch schätzungsweise 200.000 Mal pro Jahr und hielt sich über neun Jahre in den Charts, was es zu einem der meistverkauften Alben der Geschichte macht. Nach dem kommerziellen Erfolg von Bat Out of Hell und Bat Out of Hell II: Back Into Hell und dem Gewinn eines Grammy Award für die beste Solo-Rock-Gesangsdarbietung für den Song „I'd Do Anything for Love“ hatte Meat Loaf dennoch einige Schwierigkeiten Aufbau einer festen Karriere in den Vereinigten Staaten. Dies hinderte ihn jedoch nicht daran, mit weltweit über 80 Millionen verkauften Tonträgern zu einem der meistverkauften Musikkünstler aller Zeiten zu werden. Der Schlüssel zu diesem Erfolg lag darin, dass er seinen ikonischen Status und seine Popularität in Europa, insbesondere im Vereinigten Königreich, beibehielt, wo er 1994 den Brit Award für das meistverkaufte Album und die meistverkaufte Single erhielt, 1997 im Film Spice World auftrat und in dieser Nummer den 23. Platz belegte Anzahl der Wochen, die er ab 2006 in den britischen Charts verbracht hat. In der VH1-Liste „100 Greatest Artists of Hard Rock“ belegt er den 96. Platz. Aday trat in über 50 Filmen und Fernsehsendungen auf, manchmal als er selbst oder als Charaktere, die seiner Bühnenpersönlichkeit ähneln. Zu seinen Filmrollen gehören Eddie in The Rocky Horror Picture Show (1975) und Bob Paulson in Fight Club (1999). Zu seinen frühen Bühnenauftritten gehörten Doppelrollen in der ursprünglichen Broadway-Besetzung von „The Rocky Horror Show“ und er trat auch im Musical „Hair“ auf, sowohl am Broadway als auch außerhalb. Beschreibung oben aus dem Wikipedia-Artikel Meat Loaf, lizenziert unter CC-BY-SA, vollständige Liste der Mitwirkenden auf Wikipedia.

Mary Jackson
Besetzung · Bekannt für Die Waltons
Eine jener unvergesslich vertrauten, aber schwer einzuordnenden Matronen: Die Charakterdarstellerin Mary Jackson ist wohl am bekanntesten für ihre wiederkehrende Rolle als „Miss Emily“ Baldwin, eine der liebenswert exzentrischen, schmuggelnden Schwestern, in der Serie „Die Waltons“ (1971), die neun Staffeln lang lief. Sie wurde am 22. November 1910 im ländlichen Milford, Michigan, geboren und erwarb 1932 einen Bachelor-Abschluss an der West Michigan University. Nach einem Jahr als Lehrerin während der Weltwirtschaftskrise wandte sie sich ihrem Interesse am Theater zu und kehrte an die Universität zurück (diesmal an die Michigan State University), um Kunst zu studieren. Ihre Karriere begann sie auf Bühnen in Chicago und im Sommertheater, bevor sie auf die größeren Bühnen in New York und Los Angeles wechselte. Film- und Fernsehrollen ergaben sich erst im mittleren Alter. Sie hatte Gastauftritte in Fernsehserien wie „The Andy Griffith Show“, „The Twilight Zone“, „Meine drei Söhne“, „Hazel“, „The Mary Tyler Moore Show“, „Barnaby Jones“ und „Ein Engel auf Erden“ und verkörperte meist die Rolle einer vornehmen Kleinstadtbewohnerin. Außerdem gehörte sie zum Ensemble in Peter Bogdanovichs erstem Low-Budget-Thriller „Targets“ (1968), dem letzten Film mit Boris Karloff. In den 70er-Jahren übernahm sie hier und da kleinere Rollen, beispielsweise als Nonnen in dem Star-besetzten Epos „Airport“ (1970) und in dem Horrorfilm „Audrey Rose“ (1977). Es folgten diverse sympathische Mutterrollen, darunter die von Lynn Carlin in Blake Edwards’ Western „Wild Rovers“ (1971) und die von Jane Fonda in der Komödie „Dick und Jane – Spaß mit dir“ (1977). Sie unterstützte Fonda erneut in dem Vietnamkriegsdrama „Coming Home – Sie kehren heim“ (1978), gehörte zum Ensemble des Kultfilms „Big Top Pee-wee“ (1988) und hatte eine bemerkenswerte Rolle in Steve Martins „Leap of Faith“ (1992). Was den Erfolg von „Die Waltons“ angeht, spielte die Charakterdarstellerin Dorothy Stickney die Rolle der Emily in der Pilotfolge, zusammen mit Josephine Hutchinson als älterer Schwester Mamie. Als die Serie schließlich in Produktion ging, übernahmen Mary und die Schauspielerin Helen Kleeb, ebenfalls eine dieser Schauspielerinnen, deren Gesichter man schon mal gesehen hatte, die Rollen der unverheirateten Schwestern. Beide spielten ihre Schwesternrolle regelmäßig in mehreren Walton-„Wiedersehensfilmen“, die verschiedene Hochzeiten und Familienfeste zeigten. Ihre letzten Fernsehauftritte hatten die beiden in „A Walton Easter“ (1997). Kleeb starb 2003 im Alter von 96 Jahren eines natürlichen Todes. Mary verstarb zwei Jahre später im Alter von 95 Jahren an den Folgen einer Parkinson-Erkrankung.

Larry Mullen Jr.
Lawrence Joseph „Larry“ Mullen, Jr. (* 31. Oktober 1961 in Dublin) ist ein irischer Musiker und Schlagzeuger der Band U2. Mullens Eltern waren der Meinung, dass es gut für ihren Sohn sei, wenn er ein Instrument erlerne. So bekam Mullen ab einem Alter von acht Jahren Klavierunterricht. 1971 begann er, Schlagzeug zu spielen. Mullen schloss sich der Marching Band Artane Boys Band und der Band des General Post Office an. Geprägt durch die dort vorherrschende militärische Spielweise entwickelte Mullen einen Stil, der bis heute für die Musik von U2 charakteristisch ist. 1976 suchte Mullen über einen Aushang am schwarzen Brett der Mount Temple School in Dublin andere Musiker für die Gründung einer eigenen Band. Es fanden sich einige Jugendliche in Mullens Küche ein, die alle Interesse daran hatten, in dieser Band zu spielen. Schließlich wählte Mullen vier Leute aus: Paul David Hewson (Bono), David Howell Evans (The Edge), Adam Clayton und Dik Evans (Edges älteren Bruder). Am ersten Tag wurde die Band nach ihrem Gründer The Larry Mullen Band genannt; der Name blieb allerdings nur einen Tag bestehen. Schon bei der nächsten Probe wurde die Band in Feedback umbenannt. 1978 stieg Dik Evans aus Mullens Band aus und wechselte in eine andere Dubliner Band, die Virgin Prunes. Von da an nannte sich die Band The Hype – so war U2 geboren; den Namen U2 bekamen sie erst 1979 bei einer Demo-Session. Mullen hat schon mit vielen bekannten Künstlern zusammengearbeitet, wie B. B. King, Daniel Lanois, Nanci Griffith, R.E.M. und Johnny Cash. 1996 hat er, zusammen mit seinem Bandfreund Adam Clayton, das Hauptthema zum Film Mission: Impossible neu bearbeitet. Dafür wurden sie mehrfach ausgezeichnet. 2016 listete ihn der Rolling Stone auf Rang 96 der 100 besten Schlagzeuger aller Zeiten. Mullen gilt als ein sehr penibler Mensch. Das U2-Album How to Dismantle an Atomic Bomb wurde erst 2004 fertiggestellt, weil Mullen die Texte nicht passten und sich deshalb die Aufnahmen sehr stark verzögerten.

Günther Neutze
Günther Neutze, in der Südstadt Hannovers geboren, war der älteste Sohn eines Beamten und der Bruder von Hanns Lothar (Neutze) und Horst Michael Neutze. Er besuchte wie seine Brüder die Lutherschule. Noch während seiner Schulzeit arbeitete er als Statist am später zerstörten Schauburg-Theater an der Hildesheimer Straße und fand wie seine Brüder auf diese Weise zum Theater. Er nahm privat Schauspielunterricht und hatte sein erstes Theaterengagement in Aschaffenburg. Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion erhielt er 1947 ein Engagement am Landestheater Hannover. Hier wirkte er „als hochgeschätzter Charakterdarsteller“ im Ballhof-Ensemble unter Kurt Ehrhardt, der Neutzes „ungewöhnliche komödiantische und intellektuelle Vielseitigkeit“ schätzte. In diesem Ensemble spielte er mit Bernhard Minetti, Rolf Boysen, Heinz Bennent, Elfriede Rückert, Hansjörg Felmy und seinem Bruder Hanns Lothar. 1951 und 1952 war Günther Neutze am Staatstheater Braunschweig, anschließend arbeitete er wieder in Hannover, aber auch in Bremen und bei den Festspielen in Bad Hersfeld. Ansonsten hat er kaum außerhalb von Hannover gespielt – ein Angebot des Wiener Burgtheater schlug er 1975 aus. Auch war Neutze sein Leben lang Fan von Hannover 96. Mit seinen beiden Brüdern trat er nur in einem einzigen Film zusammen auf, und zwar in dem Jürgen-Roland-Krimi Polizeirevier Davidswache (1964). Zwei Jahre darauf konnte man das Trio in dem Kriminal-Hörspiel Reiche Leichen sind die Besten von Harald Vock hören. Hanns Lothar und Neutze waren auch in dem Fernsehfilm Flug in Gefahr nach dem gleichnamigen Roman des Bestsellerautoren Arthur Hailey beide in Hauptrollen zu sehen. Günther Neutze ist auf dem anonymen Urnengräberfeld auf dem Stadtfriedhof Lahe beigesetzt. Populär wurde Neutze ab Ende der 1950er Jahre durch seine Film- und Fernsehrollen. Jürgen Roland holte ihn zum Fernsehen, so dass er für seine Bühnenauftritte und der Arbeit im Fernsehstudio zwischen Hannover und Hamburg pendelte. Nach zahlreichen kleinen Filmrollen schrieb Neutze 1966 Fernsehgeschichte als Archibald Arrow in dem deutschen Fernsehmehrteiler Die Gentlemen bitten zur Kasse über den berühmten Postzugraub in England. Von 1967 bis 1973 trat er neben Karl Lieffen als Kommissar Bernard in Rolands Krimiserie Dem Täter auf der Spur auf, in der beide die Zuschauer zum Mitraten aufforderten. Rollen übernahm Neutze auch in weiteren Fernsehkrimis. Daneben war Neutze „ein glänzender Sprecher beim Funk“; so lieh er seine Stimme „so beliebten Sendungen wie Am Morgen vorgelesen.“ 1983 zog sich der herzkranke Schauspieler ins Privatleben zurück, nachdem er 1979 während einer Theatertournee zusammengebrochen war. Der Ehemann hinterließ die Kinder Michael (Mischa) und Brigitte. Quelle: Wikipedia

Shih Kien
Besetzung · Bekannt für Der Mann mit der Todeskralle
Shih Kien (chinesisch: 石堅, 1. Januar 1913 – 3. Juni 2009), auch bekannt als Shek Wing-cheung, Sek Gin oder Shek Kin, war ein in Hongkong lebender chinesischer Schauspieler und Kampfkünstler. Er wurde am 1. Januar 1913 in Shigang, Guangzhou, China, geboren und starb am 3. Juni 2009 in Hongkong. Sek Kin begann seine Karriere in der Filmindustrie 1939 als Maskenbildner. Sein Schauspieldebüt gab er 1940 mit dem Film „Blume im Meer aus Blut“. In den 1950er- und 1960er-Jahren erlangte er Bekanntheit durch seine Rollen als Bösewicht in Kung-Fu-Filmen. Er wirkte in vielen populären Filmen dieser Zeit mit, darunter die „Wong Fei Hung“-Reihe, die „Fong Sai Yuk“-Reihe und „Buddhas Handfläche“. 1973 spielte Sek Kin an der Seite von Bruce Lee in dem Film „Enter the Dragon“. Er verkörperte Han, den Hauptbösewicht des Films. Sek Kins Darstellung in „Enter the Dragon“ wurde von der Kritik hochgelobt, und er gilt als einer der größten Bösewichte des Kung-Fu-Kinos. In den 1970er- und 1980er-Jahren wirkte Sek Kin weiterhin in Filmen und Fernsehserien mit. Er begann auch als Produktionsleiter zu arbeiten. 1996 wurde er mit dem Lifetime Achievement Award der Hong Kong Film Critics' Association ausgezeichnet. 2003 erhielt er den Professional Achievement Award der Hong Kong Film Awards. Sek Kin starb am 3. Juni 2009 im Alter von 96 Jahren. Er war ein hoch angesehener Schauspieler, der einen bedeutenden Beitrag zur Hongkonger Filmindustrie leistete. Er ist unvergessen für seine ikonischen Rollen als Bösewicht in Kung-Fu-Filmen und für seine bahnbrechende Arbeit in den Anfängen des Hongkong-Kinos.